Philippsburg: Abweichende Messergebnisse bei Sensoren der Lüftungsanlage – keine sicherheitstechnische Relevanz

PHILIPPSBURG – Im Abfall-Zwischenlager Philippsburg kam es zu einer abweichenden Messung durch Sensoren, die die Lüftungsanlage überwachen. Diese wurde vorsorglich kurzzeitig abgeschaltet. In dem Zwischenlager sind ausschließlich in Behältern verpackte schwach- und mittelradioaktive Stoffe eingelagert. Eine Abgabe radioaktiver Stoffe an die Umgebung kann sicher ausgeschlossen werden.

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde, das Umweltministerium Baden-Württemberg, (Kriterium Nr. N 2.1.1) informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

Die BGZ informierte vor Kurzem über einen ähnlichen Fall in Philippsburg. Hier war ein Messgerät zur Überwachung der Raumluft ausgefallen. Die BGZ wies in ihrer Meldung bereits darauf hin, dass weitere Fehlermeldungen auf Grund der Gesamtkonzeption der Überwachungs- und Meldezentralen möglich sind.

Aktualisierung vom 06.05.22:

Im Abfall-Zwischenlager Philippsburg kam es erneut zu abweichenden Messergebnissen bei den Sensoren der Lüftungsanlage. Wie in der Meldung vom 14.04.22 wurden die Sensoren vorsorglich für kurze Zeit abgeschaltet. Erneut besteht keine sicherheitstechnische Relevanz und die Abgabe radioaktiver Stoffe an die Umgebung kann sicher ausgeschlossen werden.

Aktualisierung vom 30.08.22:

Im Abfall-Zwischenlager Philippsburg kam es erneut zu abweichenden Messergebnissen bei Sensoren der Lüftungsanlage. Die Lüftungsanlage schaltete sich daraufhin wie vorgesehen ab. Wie in den Meldungen vom 14.04.22 und vom 06.05.22 besteht erneut keine sicherheitstechnische Relevanz. Die Abgabe radioaktiver Stoffe an die Umgebung kann sicher ausgeschlossen werden.

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