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Ohne LoK läuft es nicht

18. August 2021/in Aktuelles, LOK, Press release
BERLIN/WÜRGASSEN – In einem kurzen Dokumentarfilm der BGZ wird der Weg vom Atomausstieg hin zur Endlagerung von schwach- und mittelradioaktivem Atommüll nachgezeichnet. Beteiligte machen darin deutlich, warum nur mit dem Logistikzentrum (LoK) in Würgassen eine zügige Entsorgung gewährleistet ist.

„Die Euphorie der friedlichen Nutzung der Atomenergie seit den 1950er- und 1960er Jahren hat das Problem des Atommülls vollständig ausgeblendet – aber der Müll ist da“, sagt die ehemalige Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks im Film. In Hendricks‘ Amtszeit fiel die Neuregelung der Zwischenlagerung und Entsorgung von Atommüll; sie legte damit den politischen Grundstein auch für das in Würgassen geplante Logistikzentrum für das Endlager Konrad. Denn ohne dieses Logistikzentrum, so machen es im Film weitere Protagonisten deutlich, ist eine schnelle Entsorgung von schwach- und mittelradioaktivem Müll im Endlager Konrad nicht möglich.

Der Film blickt zurück auf das zähe Ringen um den Atomausstieg in Deutschland, erläutert die Herkunft des Atommülls und die Probleme bei seiner zügigen Entsorgung. Fachleute der BGZ berichten, wie der Atommüll in den Zwischenlagern sicher verwahrt wird und wie Umwelt und Menschen vor Strahlung geschützt werden. Und sie erläutern, warum gerade Würgassen sich als Standort für das Logistikzentrum für das Endlager Konrad besonders eignet – und warum am Endlager keines errichtet werden kann. Auch der amtierende Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, kommt dabei zu Wort.

Der Film steht ab sofort auf der Internetseite der BGZ und auf YouTube zur Verfügung.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/08/Flasbarthdokfilm.jpg 521 910 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2021-08-18 10:11:202025-04-25 12:09:57Ohne LoK läuft es nicht

Gutachter: Hochwasser kein Problem am geplanten Logistikzentrum

9. August 2021/in Aktuelles, LOK, Press release, Startseite
WÜRGASSEN – Nicht zuletzt die Flutkatastrophen der vergangenen Wochen führen aktuell immer wieder zu Fragen rund um den Hochwasserschutz des in Würgassen geplanten Logistikzentrums. Die BGZ hatte dazu bereits im November vergangenen Jahres ein Gutachten in Auftrag gegeben, dessen Ergebnisse jetzt vorliegen.

Zahlreiche Behauptungen und Spekulationen werden derzeit von Kritiker*innen des LoK aufgestellt. Nachfolgend nimmt die BGZ zu den einzelnen Thesen Stellung.

These 1: Das geplante Logistikzentrum wird bei Hochwasser überflutet.

Nein, wird es nicht: Im Gegensatz zu der immer wieder aufgestellten Behauptung befindet sich das ehemalige Kraftwerksgelände und der Baugrund des LoK nicht im Überflutungsgebiet der Weser. Bereits die Hochwasserrisiko-Karten des Landes Nordrhein-Westfalen machen deutlich, dass der geplante Baugrund auch von einer katastrophalen Flut nicht betroffen ist. Dies wird mit dem jetzt vorgelegten Gutachten des renommierten Hochwasserexperten Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jensen von der Universität Siegen erneut bestätigt. Bei einem statistisch alle 100 Jahre wiederkehrenden Hochwasser liegt die zu bebauende Fläche mehr als einen Meter über dem Hochwasser-Scheitel. Auch bei einem sogenannten „Jahrtausendhochwasser“ bildet sich lediglich nördlich des Baugeländes eine flache Wasserfläche. Deren Zulauf resultiert aus dem Sicherungsgraben des Kraftwerks. Für Anlagen wie das LoK gilt aber, dass die Sicherheit auch bei einem 10.000-jährlichen Hochwasser zu gewährleisten ist. Doch selbst für dieses – extrem unwahrscheinliche – Szenario wird die BGZ vorsorgen: „Wir stellen durch Maßnahmen sicher, dass die Oberkante des Fußbodens des LoK mit ausreichendem Abstand oberhalb des 10.000-jährlichen Pegelstandes liegt“, sagte der für das LoK verantwortliche Bereichsleiter der BGZ, Dr. Heinz-Walter Drotleff.

In die Untersuchung von Prof. Jensen sind auch mögliche Starkregen-Ereignisse eingeflossen.

These 2: Das LoK verschlechtert die Hochwasser-Situation in der Umgebung der Anlage.

Auch dies ist eine Falschbehauptung: Eine von Kritiker*innen unterstellte Dammwirkung des LoK ist aufgrund der Topographie, selbst bei extremen Pegelständen der Weser, ausgeschlossen. Richtig ist, dass für das Bauvorhaben Teile des Baugrunds aufgeschüttet werden. Hierfür werden aber auf dem Grundstück selbst entsprechende Kompensationsmaßnahmen durchgeführt, sodass die Realisierung des LoK die Hochwassersituation in der Region nicht verändern wird. Dies schreibt auch der Gesetzgeber so vor.

Die komplette Studie finden Sie hier. In dieser werden auch Extremereignisse, wie der Bruch der Edertalsperre, betrachtet. Auch diese hätten keine Auswirkungen auf das LoK.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

Informationen zum Gutachter Prof. Jensen finden Sie hier.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/09/210922_bgz_hochwasser-scaled.jpg 1510 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2021-08-09 13:11:002025-04-25 12:12:59Gutachter: Hochwasser kein Problem am geplanten Logistikzentrum

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News / Pressemitteilungen

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