BGZ: Wechsel im Vorsitz der Geschäftsführung

Bei der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH tritt zum 1. November 2018 eine personelle Veränderung in der Geschäftsführung in Kraft.

Dr. Ewold Seeba übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung und leitet nun die BGZ gemeinsam mit dem technischen Geschäftsführer Wilhelm Graf und dem kaufmännischen Geschäftsführer Lars Köbler. Jochen Flasbarth legt die von ihm seit Ende 2017 neben seinem Amt als Staatssekretär im Bundesumweltministerium wahrgenommene Funktion als Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung zum heutigen Tag nieder.

Dr. Ewold Seeba ist Diplom-Volkswirt. In der Vergangenheit nahm er verschiedene Leitungsfunktionen in der Bundesverwaltung wahr. Hierzu gehörte die Leitung der Zentralabteilung im Bundesumweltministerium. Von 2014 bis 2016 war er erster kommissarischer Präsident des Bundesamts für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE). Bis zu seinem Wechsel zur BGZ war er als Geschäftsführer der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) tätig.

Die BGZ gewährleistet als in privater Rechtsform organisierte Gesellschaft des Bundes den sicheren und zuverlässigen Betrieb der Zwischenlager Ahaus und Gorleben. Künftig führt die BGZ auch die Zwischenlager mit hochradioaktiven Abfällen sowie Zwischenlager mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen an den Standorten der deutschen Kernkraftwerke. Somit liegt die Verantwortung für die Zwischenlagerung der radioaktiven Abfälle der Energieversorgungsunternehmen künftig zentral in der Hand der BGZ.

Meldung des Bundesumweltministeriums vom 01.08.2018:
https://www.bmu.de/pressemitteilung/stefan-studt-wird-neuer-chef-der-endlagergesellschaft-bge/

BGZ im Bürgerdialog zum Zwischenlager Gundremmingen

Auf Einladung von Tobias Bühler, Bürgermeister der Standortgemeinde Gundremmingen, hat sich die BGZ am 24. Oktober den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort als künftige Betreiberin des Standort-Zwischenlagers vorgestellt.

Gut 50 Interessierte fanden sich im Gundremminger Kulturzentrum ein und nutzten das Angebot zur Information und zum persönlichen Gespräch. Burghard Rosen und Markus Röder (beide BGZ) stellten die Planungen für die Übertragung des Zwischenlagers auf die BGZ ab Januar 2019 und die künftige Entwicklung hin zu einem autarken Betrieb des Zwischenlagers vor. In sachlicher Atmosphäre tauschten sie sich anschließend mit den Gästen über die aktuelle Situation und die Zukunft des Standort-Zwischenlagers aus.

BGZ im Dialog zum Zwischenlager Krümmel

Auf einer Dialogveranstaltung zum Rückbau des Atomkraftwerks Krümmel beantworteten unterschiedliche Akteure zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern Fragen rund um die Entsorgung der radioaktiven Abfälle.

Nach der Begrüßung durch Harburgs Landrat Rainer Rempe informierten Torsten Fricke und Wolfgang Schappert vom AKW Krümmel über Rückbauabfälle und die radiologische Situation vor Ort.

Fragen zur Übertragung der Zwischenlager in Krümmel auf die BGZ beantwortete Burghard Rosen, der zudem die BGZ als neue Betreibergesellschaft der Zwischenlager vorstellte.
Dr. Ingo Bautz vom Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit ging abschließend in seinem Vortrag auf das Standortauswahlverfahren ein.

In der zweiten Veranstaltungshälfte unterstützten Dialoginseln den persönlichen Austausch und die intensive Betrachtung einzelner Aspekte.

Burghard Rosen stellt die BGZ als neue Betreibergesellschaft der Zwischenlager in Krümmel vor