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Feuerwehr Wattenheim

Mit Feuereifer im Einsatz für junge Retter*innen

25. Februar 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

BIBLIS – Ein ganzes Wochenende ohne Termine? Für Björn Habel kaum vorstellbar. Der 22-Jährige investiert seine Freizeit voll und ganz in den Nachwuchs der hiesigen Feuerwehr. Ohne das ehrenamtliche Engagement von Habel und seinem Team wären weder Kinonacht noch Zeltlager mit rund 800 Jugendlichen pro Jahr möglich. So sorgen die Retter*innen rund um Habel, der als IT-Sicherheitsbeauftragter bei der BGZ in Biblis arbeitet, nebenbei dafür, dass das Dorfleben Wattenheims auch für die Jugend etwas zu bieten hat.

Das Dorf lässt Björn Habel nicht los. Im Bibliser Ortsteil Wattenheim ist er aufgewachsen und zur Schule gegangen. Hier hat er laufen gelernt, Freunde fürs Leben gefunden – und seine Passion fürs Ehrenamt. Das Wirtschaftsinformatik-Studium führte ihn nach Frankfurt, danach kehrte er zurück. Mit acht Jahren begleitete er einen Schulfreund erstmals zum Treffen der Jugendfeuerwehr in seinem Heimatdorf. Er blieb. Und das Feuerwehrgerätehaus wurde zu seiner zweiten Heimat. „Hier gibt’s echte Gemeinschaft, das finde ich klasse“, sagt Björn Habel und lächelt. Außerdem ist ihm der gesellschaftliche Aspekt des ehrenamtlichen Engagements im Bereich Katastrophenschutz wichtig. „Man kann etwas zurückgeben“, sagt der 22-Jährige. „Die Leute rufen uns ja nicht, wenn es ihnen gut geht.“

Diese Werte will Björn Habel nicht nur leben, sondern auch weitergeben. Als Jugendwart kümmert er sich um die aktuell neun Nachwuchskräfte der Wattenheimer Wehr. Insgesamt besteht sie aus 25 Aktiven. Einmal in der Woche treffen sich die 10- bis 17-Jährigen mit Habel und seinem Betreuerteam zum Training. „Es geht darum, zu vermitteln, wer was macht im Einsatz.“ Vom Herstellen der Wasserversorgung über das Management der Schläuche bis zum Löschen selbst. Jeder Trupp ist wichtig – und jede*r Retter*in muss im Einsatz wissen, wo sie*er gebraucht wird. Und dann muss es schnell gehen.  Aber auch für andere Aktivitäten rückt die Jugendgruppe aus – vom Besuch im Kletterpark bis zur Kinonacht. Immer in der ersten Reihe der Organisatoren: Björn Habel.

Der Höhepunkt im Jahr: ein Zeltlager für 800 Jugendliche 

Das gilt auch für den Höhepunkt des Jahres: Beim großen Zeltlager kommen die Nachwuchskräfte aller Feuerwehren aus dem Kreis Bergstraße zusammen. 1000 Jugendliche in insgesamt 87 Wehren zählt der Verband, rund 800 treffen sich jeden Sommer vier Tage lang zum Campen, der Ort wechselt jährlich. „Dort bin ich dann immer richtig stark eingebunden“, erzählt Björn Habel. Früher war er selbst Übernachtungskind, nun ist er einer der hauptverantwortlichen Betreuer. Seit 45 Jahren gibt es das Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr schon, Traditionen wollen gepflegt werden. Dafür braucht es Menschen wie Björn Habel.

Und gute Rahmenbedingungen. Der 22-Jährige, der seit März 2025 als IT-Sicherheitsbeauftragter bei der BGZ am Standort Biblis arbeitet, freut sich, dass das bundeseigene Unternehmen „so feuerwehrfreundlich ist“. Für Einsätze – rund 100 waren es für die Wattenheimer Rettungskräfte im Jahr 2024 – werde er jederzeit freigestellt. Viele BGZ-Mitarbeitende sind in Freiwilligen Feuerwehren aktiv.

Björn Habel, der als IT-Sicherheitsbeauftragter bei der BGZ in Biblis arbeitet, am Eingang der Sicherungszentrale. Dort findet die Personenkontrolle vor dem Zugang zum Zwischenlager statt.

Auch für das große Zeltlager gewährt die BGZ Björn Habel arbeitsfreie Zeit, um seinem ehrenamtlichen Engagement nachzugehen. Dieser Termin ist für viele Jugendliche mit Aufregung verbunden. Denn im Rahmen des Camps werden Leistungsabzeichen für die 15- bis 17-jährigen Teilnehmenden vergeben. Höchste Auszeichnung: die Leistungsspange. Dafür üben Habel und die weiteren Ehrenamtlichen bereits ein fast halbes Jahr vorher zweimal pro Woche mit den Jugendlichen. Gefragt sind einerseits Kenntnisse aus dem Rettungswesen. „Jeder Knick im Löschschlauch gibt Punktabzug“, erläutert Habel.

„Kontakte halten ein ganzes Leben“

Aber sportliche Leistungen, unter anderem beim Kugelstoßen und Staffellauf, und theoretisches Wissen zählen ebenfalls. „Auch Allgemeinwissen wird abgefragt“, ergänzt der 22-Jährige. Den Namen des Bundesinnenministers sollten die Jugendlichen schon kennen. Wer beim Leistungsabzeichen sehr gut abschneidet, darf früher, also schon vor dem 18. Geburtstag, mit der Grundausbildung und den Lehrgängen für den Einstieg in den aktiven Dienst beginnen. Das motiviert.

Habel selbst startete 2020, also mit 17 Jahren, in den aktiven Feuerwehrdienst. Drei Jahre später kam das Amt als Jugendwart hinzu, seit rund zwei Jahren fungiert er bei der Kreisjugendfeuerwehr zusätzlich als Sachgebietsleiter für die Themen Öffentlichkeitsarbeit und IT. „Ein freies Wochenende gibt’s bei mir kaum“, sagt der Wattenheimer. „Aber es macht mir ja auch Spaß.“ Denn wenn er eines seit seinem Dienstbeginn in der Freiwilligen Feuerwehr vor 14 Jahren gelernt hat: „Diese Kontakte halten ein ganzes Leben.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/02/2026-02-25-PM-Mit-Feuereifer-im-Einsatz-fuer-junge-Retter2-scaled.jpg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-02-25 10:19:332026-02-25 10:19:33Mit Feuereifer im Einsatz für junge Retter*innen

Erste Sitzung der Dialoggruppe: BGZ erläutert Details zur verlängerten Zwischenlagerung

20. Februar 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

GORLEBEN – Bei der Auftaktsitzung der Dialoggruppe zur verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle standen die Rahmenbedingungen des Genehmigungsverfahrens im Mittelpunkt. Vertreter der BGZ erläuterten, warum das bundeseigene Unternehmen einen zeitlich befristeten Antrag stellen wird.

„Wir werden beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) eine befristete Genehmigung zur Aufbewahrung nach dem Atomgesetz beantragen“, erklärte Stefan Weber, Leiter der Genehmigungsabteilung der BGZ. Damit werde das bundeseigene Unternehmen den Schutz von Menschen und Umwelt – unabhängig von der behördlichen Aufsicht und von den ohnehin regelmäßig stattfindenden Prüfungen – in jedem neuen Genehmigungsverfahren nachweisen. „So kommen wir dem Wunsch der Öffentlichkeit nach einem überschaubaren Zeitraum nach und möchten das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in unsere Arbeit weiter stärken“, so Weber. Zudem könnten neue Forschungsergebnisse enger berücksichtigt und Anpassungen häufiger vorgenommen werden.

In einem Impulsvortrag erläuterte Weber der Dialoggruppe die rechtlichen und fachlichen Rahmenbedingungen des Genehmigungsverfahrens. Wesentliche Punkte, die die BGZ im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung gespiegelt bekommen hat, seien dabei bereits berücksichtigt worden. Im Sommer dieses Jahres werde die BGZ den Antrag nach dem Atomgesetz beim BASE einreichen. Dieser wird sich ausschließlich auf die bereits eingelagerten 113 Behälter mit hochradioaktiven Abfälle beziehen, da die Einlagerung dieser in Gorleben abgeschlossen ist. Darüber hinaus habe die BGZ auf freiwilliger Basis die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung beantragt. Diese laufe bereits, erläuterte Weber.

Im Anschluss an den Vortrag vertieften die Mitglieder der Dialoggruppe einzelne Themenfelder des Verfahrens. Das Gremium setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Kommunen und Organisationen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg sowie aus gelosten Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Die Teilnehmenden brachten ihre Fragen ein und verständigten sich auf weitere Themen für das nächste Treffen der Dialoggruppe am 19. März.

„Es war ein gelungener Auftakt, geprägt von regem Austausch und einem konstruktiven Dialog“, resümierte Standortsprecher Dr. Tristan Zielinski nach der Veranstaltung. Auch Clara Utsch zog als Organisatorin der Dialoggruppe ein positives Fazit: „Die Wünsche und Anregungen aus der Dialoggruppe sind für uns sehr wertvoll. Wir werden weiterhin aufmerksam zuhören und die Impulse in unsere Arbeit einfließen lassen.“

Hintergrund:

Die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da bis dahin noch kein Endlager zur Verfügung steht, ist eine verlängerte Zwischenlagerung notwendig. Die BGZ wird im Sommer dieses Jahres eine Genehmigung für den weiteren sicheren Betrieb des Zwischenlagers über 2034 hinaus beim zuständigen Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beantragen. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung sind hier erhältlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0393-scaled.jpeg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-02-20 09:01:212026-02-26 07:52:43Erste Sitzung der Dialoggruppe: BGZ erläutert Details zur verlängerten Zwischenlagerung

Gericht bestätigt Sicherheit: CASTOR-Behälter dürfen weiter im Zwischenlager in Philippsburg aufbewahrt werden

18. Dezember 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

PHILIPPSBURG – Der Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (VGH) hat Klagen gegen Genehmigungen zur Aufbewahrung von Kernbrennstoffen in Form von verfestigten hochradioaktiven Abfällen im Zwischenlager Philippsburg abgewiesen. Das Urteil bestätigt die Sicherheit der Zwischenlagerung.

„Das Gericht hat bestätigt, dass die Aufbewahrung der CASTOR-Behälter den hohen Anforderungen des Atomgesetzes entspricht“, erklärt Torsten Gierke, Bereichsleiter Recht, Einkauf und Genehmigungen bei der BGZ. Die zuständige Genehmigungsbehörde, das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, hatte die letzte Änderungsgenehmigung am 25.07.2023 erteilt und damit die Erfüllung aller Schutzziele bestätigt. Der VGH hat nun geurteilt, dass diese Genehmigung rechtmäßig ist und eine Gefährdung von Menschen und Umwelt ausgeschlossen werden kann. Eine Revision gegen das Urteil hat das Gericht nicht zugelassen.

Im Vorfeld der Rückführung hatten die Stadt Philippsburg und mehrere Privatpersonen gegen die Aufbewahrungsgenehmigungen für das Zwischenlager geklagt. Der VGH lehnte Eilanträge der Kläger ab. Im November 2024 wurden vier CASTOR-Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente in Frankreich nach Philippsburg verbracht. Die Einlagerung der Behälter verlief reibungslos. Die Entscheidung des VGH fiel nun im so genannten Hauptsacheverfahren.

Im Brennelemente-Zwischenlager Philippsburg (BZP) sind insgesamt 106 von 152 Behälterstellplätzen belegt. In 102 Behältern befinden sich Brennelemente aus dem ehemaligen Kraftwerksbetrieb am Standort Philippsburg. Alle Behälter sind dauerhaft an ein Überwachungssystem angeschlossen. Die Einlagerungen im BZP sind abgeschlossen, es kommen keine weiteren hochradioaktiven Abfälle hinzu.

Hintergrund:

Bis 2005 wurden Brennelemente aus dem Betrieb deutscher Atomkraftwerke zur Wiederaufarbeitung nach Großbritannien und Frankreich transportiert. Gemäß ihren vertraglichen Verpflichtungen müssen die Betreiber ihre noch im Ausland lagernden Wiederaufarbeitungsabfälle nach Deutschland zurückführen. Zur Rücknahme hat sich die Bundesrepublik Deutschland auch völkerrechtlich verpflichtet. Im Jahr 2015 haben Bund, Länder und AKW-Betreiber ein Rückführungskonzept nach dem Verursacherprinzip im Konsens beschlossen. Damals sind vier Standorte für die Rückführung festgelegt worden: Biblis in Hessen, Brokdorf in Schleswig-Holstein, Isar in Bayern und Philippsburg in Baden-Württemberg. Bereits 2020 wurden sechs Behälter aus Großbritannien nach Biblis zurückgeführt. Im November 2024 folgte der Transport von vier Behältern aus Frankreich nach Philippsburg. Die Rückführung aus Frankreich ist damit bereits abgeschlossen. Im Frühjahr 2025 folgte der Transport von sieben Behältern aus Großbritannien nach Isar. Die Rückführung der letzten sieben Behälter nach Brokdorf ist für 2026 vorgesehen. Die BGZ hat von Beginn an proaktiv über die Rückführung informiert. Weitere Informationen finden sich hier: https://rueckfuehrung.bgz.de/

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufnahme-der-eingelagerten-CASTOR-HAW28M-Behaelter-im-BZP-rotated.jpg 2016 1512 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2025-12-18 14:28:082025-12-18 14:28:08Gericht bestätigt Sicherheit: CASTOR-Behälter dürfen weiter im Zwischenlager in Philippsburg aufbewahrt werden
Donnerkeil/BGZ

Beteiligung zur verlängerten Zwischenlagerung: BGZ startet Losverfahren

15. Dezember 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

GORLEBEN – Mit einer Dialoggruppe wird die BGZ den Rahmen für einen vertrauensvollen Austausch zur verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle im Zwischenlager Gorleben schaffen. Bürger*innen können sich nun für die Teilnahme bewerben.

Die Mitglieder können ihre Themen und Fragen zur verlängerten Zwischenlagerung sowie dem vorgeschalteten Genehmigungsverfahren in die Dialoggruppe einbringen. Sie werden eine fachliche Einordnung erhalten und den weiteren Dialogprozess aktiv mitgestalten können. In der Dialoggruppe kommen idealerweise unterschiedliche Perspektiven zusammen, die Mitglieder sollten die Themen dann in die Region weitertragen. Die erste Sitzung findet am 19.02.2026 im Gildehaus in Lüchow statt. Thema wird das Genehmigungsverfahren sein: Wie läuft es ab? Welche Akteure sind wofür zuständig und wie geht es nach der Antragsstellung weiter?

Die Gruppe wird sich vier Mal bis Ende 2026 treffen und aus 25 Personen bestehen, darunter Vertreter*innen zivilgesellschaftlicher Organisationen, aus Vereinen und Gruppierungen in der Region. Weitere acht Personen werden gelost. Dafür können sich interessierte Bürger*innen ab sofort anmelden:

Wer? Jede*r aus dem Landkreis, unabhängig von Vorwissen

Wie? Online via: https://bgz.de/dialoggruppe-gorleben/

Bis wann? 18.01.2026

Wie geht’s weiter? Am 19.01.2026 werden acht Personen ausgelost und über ihre Teilnahme an der Dialoggruppe informiert. Bei der Losung wird auf eine ausgewogene Verteilung nach Alter und Geschlecht geachtet.

Neben den Treffen der Dialoggruppe sind zudem öffentliche Veranstaltungen für alle Interessierten aus der Region geplant, in denen Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung im Fokus stehen.

Hintergrund:

Die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da bis dahin noch kein Endlager zur Verfügung steht, ist eine verlängerte Zwischenlagerung notwendig. Die BGZ wird im nächsten Jahr eine Genehmigung für den weiteren Betrieb des Zwischenlagers über 2034 hinaus beim zuständigen Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beantragen. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung sind hier erhältlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/12/2025-12-15-PM-Beteiligung-zur-verlaengerten-Zwischenlagerung-BGZ-startet-Losverfahren-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-12-15 11:00:562025-12-14 10:45:53Beteiligung zur verlängerten Zwischenlagerung: BGZ startet Losverfahren
Chaperon/BGZ

Veränderung an der Spitze der Geschäftsführung der BGZ

1. Dezember 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung

BERLIN – Die Vorsitzende der Geschäftsführung der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH, Bettina Hesse, ist zum 30. November 2025 als Vorsitzende der Geschäftsführung ausgeschieden.

Frau Hesse war seit Juni 2023 für die BGZ tätig. Geschäftsführung und Gesellschafter danken Frau Hesse ausdrücklich für ihre geleistete Arbeit und die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Die Beendigung der Zusammenarbeit erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen.

Die Aufgabenbereiche werden ab sofort und bis auf weiteres von den beiden verbleibenden Geschäftsführern Wilhelm Graf und Lars Köbler übernommen. Damit ist die nahtlose Fortführung der operativen Geschäfte sichergestellt.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/12/2025-12-01-PM-Veraenderung-an-der-Spitze-der-Geschaeftsfuehrung-der-BGZ.jpg 1567 2350 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-12-01 16:45:462026-01-29 11:31:04Veränderung an der Spitze der Geschäftsführung der BGZ
Brown/Donnerkeill/BGZ

„BGZ-Forschungsprogramm hat kein Ablaufdatum“

28. November 2025/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite

BERLIN/ESSEN – Die BGZ hat beim Fachworkshop Zwischenlagerung den aktuellen Stand ihrer Forschung vorgestellt. Im Interview erläutert Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, was die ersten Ergebnisse für die verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle in Deutschland bedeuten.

Herr Dr. Becker, warum muss die BGZ als Betreiberin der Zwischenlager überhaupt forschen?

Die Genehmigungen für unsere Zwischenlager sind auf 40 Jahre befristet und laufen ab 2034 sukzessive aus. Bereits im nächsten Jahr stellen wir den ersten Genehmigungsantrag für die Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle am Standort Gorleben über das Jahr 2034 hinaus. In diesen Verfahren werden wir die Sicherheit der Zwischenlagerung nach jeweils aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik nachweisen.

Es gibt schon viele Daten und Vorhaben, die wir für diese Nachweise nutzen können. Aber wir haben auch Bereiche identifiziert, in denen die vorhandene Datengrundlage noch nicht ausreicht. In diesen Bereichen forschen wir weiter.

Welche sind das genau?

Grob gesagt erforschen wir das Langzeitverhalten der hochradioaktiven Abfälle, im Fachjargon Inventare genannt, der Transport- und Lagerbehälter sowie der Zwischenlager-gebäude. Wir wollen wissen: Wie verhalten sich Inventare, Behälter und Gebäude in der Zukunft, also in den nächsten Jahrzehnten bis ein Endlager zur Verfügung steht?

Und? Haben Sie schon Antworten darauf?

Forschung ist kein Sprint, sondern eher ein Marathon. Deswegen hat unser Forschungsprogramm auch kein Ablaufdatum. Wir forschen so lange, wie die BGZ die hochradioaktiven Abfälle aufbewahrt. Denn unsere Forschungsaktivitäten sorgen – in Kombination mit unserem Alterungsmanagement und dem robusten Konzept der trockenen Zwischenlagerung – dafür, dass wir möglichen Handlungsbedarf frühzeitig erkennen und erforderliche Maßnahmen jederzeit und rechtzeitig umsetzen können.

Die ersten Erkenntnisse aus unseren Vorhaben stimmen mich sehr zuversichtlich: Diese zeigen unter anderem, dass die Behälter geeignet sind, das radioaktive Material über einen längeren Zeitraum sicher einzuschließen, als ursprünglich vorgesehen. Es wurden keine Cliff-Edge-Effekte – also Effekte, bei denen die Sicherheit plötzlich und unerwartet gefährdet sind –  oder Alterungseffekte identifiziert, die grundsätzlich gegen eine Langzeiteignung der Behälter sprechen.

Das passt zu der Erfahrung aus mehr als drei Jahrzehnten sicherem Zwischenlager-Betrieb in Deutschland, in denen es noch nie ein Ereignis gab, bei dem Menschen und Umwelt gefährdet gewesen wären.

Jetzt sind wir schon mittendrin in der BGZ-Forschung: Woran forschen Sie aktuell konkret? Was hat sich seit der letzten Aktualisierung des Forschungsprojekts getan?

Seit der ersten Aktualisierung im Jahr 2023 ist einiges passiert: Wir haben neue Forschungsprojekte auf den Weg gebracht, andere abgeschlossen und sind in laufenden Vorhaben einige Schritte weitergekommen.

Um zwei Beispiele zu nennen: Ein Highlight der Forschungsarbeiten aus den vergangenen zwei Jahren ist das Projekt LEDA, bei dem Brennstäbe in heißen Zellen in Schweden künstlich gealtert werden, um das Verhalten von Brennelementen über Jahrzehnte in den Transport- und Lagerbehältern vorhersagen zu können. Die erste Wärmebehandlungs-Kampagne über sieben Monate haben wir erfolgreich abgeschlossen, zurzeit laufen die Auswertungen zu den experimentellen Daten. Weitere Brennstäbe aus dem Schweizer Kernkraftwerk Gösgen sind in diesem Jahr in die Labore in Schweden transportiert worden – ein weiterer Meilenstein.

Denn nun können dutzende Brennstäbe aus verschiedenen Materialien und mit unterschiedlichen Eigenschaften, die den Charakteristika der Brennelemente in unseren Zwischenlagern entsprechen, untersucht werden. Ein Umfang, der auch international seinesgleichen sucht. Zum nächsten Fachworkshop werden bereits erste Ergebnisse vorliegen.

Das zweite Beispiel: Um nachzuweisen, dass die radioaktiven Abfälle dauerhaft dicht in den Behältern verschlossen gelagert werden können, liegt ein Schwerpunkt unserer Forschung auf dem Langzeitverhalten der Metalldichtungen im so genannten Doppeldeckel-Dichtsystem. Das wird unter anderem im Projekt MSTOR untersucht. Obwohl das Vorhaben noch mindestens bis 2031 läuft, stellen die bisher ermittelten Messwerte bereits eine einzigartige Basis für die Entwicklung von Prognosemodellen zum Langzeitverhalten der Dichtungen dar. Wie LEDA ist MSTOR ein Projekt, an dem viele nationale und internationale Partner beteiligt sind – ein charakteristisches Merkmal unserer Arbeit, auf das wir besonders stolz sind.

Außerdem haben wir das BGZ.lab auf dem Campus der TU München in Garching gegründet, um im universitären Umfeld arbeiten zu können und unser wissenschaftliches Netzwerk auszubauen. Dort forschen Kolleg*innen zusammen mit Studierenden zum Langzeitverhalten der hochradioaktiven Abfälle.

Und wie geht’s weiter mit der BGZ-Forschung?

Der Austausch in der Wissenschafts-Community ist für uns als Forschungsabteilung essenziell und wird weiter ausgebaut. Mit SCIP V startet bereits die fünfte Runde eines internationalen Forschungsprojekts, an dem auch die BGZ wieder beteiligt ist. Hinzu kommen Brennstabversuche am Joint Research Center der Europäischen Kommission in Karlsruhe und eine Zusammenarbeit mit der Pariser Ingenieurhochschule MINES Paris – zur Simulation des Dichtungsverhaltens.

Und in absehbarer Zeit werden bereits die ersten Forschungsergebnisse in die sicherheitstechnischen Nachweise einfließen: Am Standort Gorleben stellt die BGZ bereits nächstes Jahr den Genehmigungsantrag für die verlängerte Zwischenlagerung.

Vielen Dank für das Gespräch!

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-27-PM-Fachworkshop-Zwischenlagerung-Joern-Becker.jpg 1365 2048 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-11-28 10:00:232025-12-17 12:27:38„BGZ-Forschungsprogramm hat kein Ablaufdatum“
Brwon7Donnerkeil/BGZ

Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihrer Forschung

27. November 2025/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite

BERLIN/ESSEN – Auf Einladung der BGZ haben Expert*innen aus Wissenschaft und Industrie in Berlin wissenschaftliche und technische Aspekte der verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle erörtert. Im Fokus der zweitägigen Veranstaltung standen erste Ergebnisse der BGZ-Forschungsprojekte.

„Forschung ist für uns kein Selbstzweck“, erklärte Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, bei der Eröffnung. „Alle Projekte, die wir gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern betreiben, dienen dem Nachweis, dass die sichere Zwischenlagerung auch deutlich über einen Zeitraum von 40 Jahren hinaus möglich ist.“ Dafür sei ein breiter fachlichen Austausch sowie die Anpassung des Forschungsprogramms an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik sowie die kontinuierliche Fortschreibung unerlässlich.

Nun hat die BGZ die dritte Auflage ihres Forschungsprogramms veröffentlicht. Den aktuellen Stand der Projekte zum Langzeitverhalten hochradioaktiver Abfälle, der Behälter und der Zwischenlager-Gebäude stellten Becker und sein Team den rund 120 Teilnehmer*innen vor. Auch neue Vorhaben, Erkenntnisse aus abgeschlossenen Projekten sowie erste Ergebnisse laufender Arbeiten präsentierten die Wissenschaftler*innen den Gästen.

Mit der dritten Auflage zeigt sich, dass die Arbeit am Forschungsprogramm ein kontinuierlicher Prozess ist, der auf einem breiten wissenschaftlichen Austausch beruht. „Die Erkenntnisse, die wir fortlaufend in unseren Forschungsprojekten gewinnen, möchten wir auch kontinuierlich mit der Fachwelt diskutieren“, betonte Becker. „Daher werden wir den Austausch im Rahmen unseres Fachworkshops Zwischenlagerung, aber auch in anderen Formaten für interessierte Bürger*innen, fortsetzen.“

Hintergrund:

Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da nach aktuellen Planungen erst Mitte dieses Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis das Endlager gebaut und alle Abfälle an dieses abgegeben sind. Die BGZ wird rechtzeitig neue Zwischenlagergenehmigungen beantragen und in diesen Verfahren die Sicherheit nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik nachweisen. Wesentlicher Baustein dafür ist das BGZ-Forschungsprogramm. In dessen Rahmen arbeitet das bundeseigene Unternehmen in Forschungsprojekten mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Industrie und von Universitäten zusammen. Das aktualisierte Forschungsprogramm ist unter https://bgz.de/mediathek/#publikationen abrufbar. Weitere Informationen zur Forschung der BGZ sind hier erhältlich.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-27-PM-Fachworkshop-Zwischenlagerung1.jpg 1365 2048 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-11-27 09:30:092025-11-27 08:04:58Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihrer Forschung
BGZ

Brunsbüttel: SPD-Landtagsabgeordnete besuchen BGZ-Zwischenlager

12. November 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

BRUNSBÜTTEL – Gemeinsam mit kommunalen Vertretern haben die SPD-Landtagsabgeordneten Kianusch Stender und Marc Timmer das Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle besichtigt. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Planungen der BGZ am Standort.

So informierte die BGZ unter anderem über die organisatorische und bauliche Entkopplung des Zwischenlagers vom benachbarten Kernkraftwerk: „Um einen autarken Betrieb zu ermöglichen, werden wir in den kommenden Jahren unter anderem ein eigenes Funktionsgebäude für unsere Mitarbeiter*innen sowie ein neues Wachgebäude für den Objektsicherungsdienst errichten“, erklärte Björn Dahl, Leiter des Zwischenlagers. Zudem sei eine neue Zaunanlage geplant.

Das Entsorgungsübergangsgesetz sieht vor, dass die BGZ in Zukunft auch die Verantwortung für das Brennelemente-Zwischenlager übernimmt, in dem 20 CASTOR-Behälter mit Brennelementen aus dem Kernkraftwerk Brunsbüttel aufbewahrt werden. „Dieses Lager befindet sich derzeit im Neugenehmigungsverfahren. Sobald die entsprechenden genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen vorliegen, geht die Betriebsführung auf uns über“, erläuterte Jonas Wingert, BGZ-Pressesprecher für die Region Nord.

Marc Timmer sagte im Nachgang des Besuchs: „Es ist gut, dass wir uns hier vor Ort einen persönlichen Eindruck von der verantwortungsvollen Arbeit der BGZ machen konnten. Gerade vor dem Hintergrund, dass es noch viele Jahrzehnte dauern wird, bis alle radioaktiven Abfälle an ein Endlager abgegeben werden können, begrüße ich es ausdrücklich, dass die BGZ umfangreich am Standort investiert“, sagte er. „Die proaktive und offene Kommunikation sowie ein stetiger Austausch fördern die vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-12-Kianusch-Stender-MdL-und-Marc-Timmer-MdL-Bildmitte-v.l.n.r.-mit-kommunalen-Vertretern-der-SPD-und-BGZ-scaled.jpeg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-11-12 17:02:172025-11-12 17:02:29Brunsbüttel: SPD-Landtagsabgeordnete besuchen BGZ-Zwischenlager

BGZ startet Bürgerbeteiligung in Gorleben

5. November 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

 

GORLEBEN – Mit einer Veranstaltung in Hitzacker hat die BGZ den Auftakt für ihre Bürgerbeteiligung zum Genehmigungsverfahren zur verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben gegeben. Damit knüpft das bundeseigene Unternehmen an seine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung an und bereitet die nächsten Schritte für den weiteren Dialog in der Region vor.

Unter dem Motto „Zuhören, fragen, mitreden“ konnten Bürgerinnen und Bürger im Verdo in Hitzacker in verschiedenen Dialogformaten ihre Fragen und Anliegen einbringen sowie mit Experten der BGZ über die verlängerte Zwischenlagerung diskutieren. Im Mittelpunkt standen die Erwartungen und Bedürfnisse der Menschen vor Ort sowie die Möglichkeiten und Grenzen einer konstruktiven Bürgerbeteiligung. Fachleute der BGZ informierten zudem über den aktuellen Stand des Genehmigungsverfahrens, das im kommenden Jahr starten wird. Moderiert wurde der engagierte und intensive Austausch vom Institut für partizipatives Gestalten.

„Bei der Veranstaltung wurde noch einmal deutlich, dass das Thema insbesondere bei lokalen Initiativen starke Reaktionen hervorruft und teils unterschiedliche Perspektiven bestehen, vor allem hinsichtlich der Möglichkeiten und Grenzen einer konstruktiven Bürgerbeteiligung“, resümiert Clara Utsch von der BGZ. „Wir werden die Rückmeldungen bei der Ausgestaltung des weiteren Prozesses berücksichtigen.“ Dabei lege die BGZ besonderen Wert darauf, neben etablierten Organisationen auch neue Gruppen und vor allem junge Menschen aus der Region einzubeziehen. Ziel sei es nach wie vor, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln und dabei die Anliegen aller Beteiligten zu berücksichtigen.

Bereits Anfang des Jahres hatte die BGZ in Hitzacker über das anstehende Genehmigungsverfahren und die vorgeschaltete Umweltverträglichkeitsprüfung informiert und den Beginn der Bürgerbeteiligung angekündigt. „Dass die Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle über das Jahr 2034 hinaus erforderlich ist, haben wir von Beginn an transparent kommuniziert“, erklärt Dr. Tristan Zielinski, Pressesprecher der BGZ in Gorleben. Der kontinuierliche Austausch mit der Bevölkerung sei der BGZ seit Jahren ein wichtiges Anliegen. „Im Rahmen unserer frühen Öffentlichkeitsbeteiligung haben wir in zahlreichen Formaten unter anderem unser Forschungsprogramm erörtert, mit dem wir uns auf die verlängerte Zwischenlagerung vorbereiten“, so Zielinski weiter. Zudem habe die BGZ im Zuge der bisherigen Konsultation zugesagt, die Zahl der Behälter mit hochradioaktiven Abfällen auf die bereits eingelagerten 113 zu beschränken. „Diesen Weg setzen wir fort – mit Transparenz, Dialog und aktiver Einbindung der Menschen in der Region“, betont Zielinski.

Hintergrund:
Die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da bis dahin noch kein Endlager zur Verfügung steht, ist eine verlängerte Zwischenlagerung notwendig. Die BGZ wird im nächsten Jahr eine Genehmigung für den weiteren Betrieb des Zwischenlagers über 2034 hinaus beim zuständigen Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beantragen. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung sind hier erhältlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/11/BGZ_Gorleben_3513_927_low-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2025-11-05 14:20:482025-11-05 14:41:27BGZ startet Bürgerbeteiligung in Gorleben
Mick/BGZ

Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ startet Bürgerbeteiligung in Gorleben

29. Oktober 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL


GORLEBEN – Zuhören, fragen, mitreden: Unter diesem Motto lädt die BGZ alle Interessierten aus der Region am 4. November zu einer Auftaktveranstaltung nach Hitzacker ein. Ziel ist es, die Bürger*innen aktiv in die Gestaltung der weiteren Schritte des Beteiligungsverfahrens einzubeziehen.

Daher stehen an diesem Abend der Austausch untereinander sowie die Fragen und Anregungen der Gäste im Fokus. „Es ist uns ein großes Anliegen, die Menschen bei dem anstehenden Genehmigungsverfahren mitzunehmen“, sagt Clara Utsch, Leiterin der Abteilung für Beteiligung bei der BGZ. „Da die verlängerte Zwischenlagerung eine generationenübergreifende Aufgabe darstellt, hoffen wir auf ein Interesse aus allen Generationen und breiten Schichten der Bevölkerung.“ Die Veranstaltung wird unterstützt vom Institut für partizipatives Gestalten.

„Mit diesem Schritt knüpfen wir an die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung an, die wir seit Gründung der BGZ durch kontinuierliche Information und stetigen Dialog mit den Menschen vor Ort führen“, ergänzt Dr. Tristan Zielinski, Standortkommunikator der BGZ in Gorleben.  Das bundeseigene Unternehmen wird bei der Auftaktveranstaltung auch über den aktuellen Sachstand zum Genehmigungsprozess für die verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort informieren. Diese findet statt:

am 04. November 2025
von 18:00 Uhr – 21:00 Uhr
im VERDO – Kultur- und Tagungszentrum
Dr. Helmut-Meyer-Weg 1
29456 Hitzacker

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Fragen steht das BGZ-Team per E-Mail an veranstaltungen@bgz.de zur Verfügung.

Hintergrund:
Die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da bis dahin noch kein Endlager zur Verfügung steht, ist eine verlängerte Zwischenlagerung notwendig. Die BGZ wird im nächsten Jahr eine Genehmigung für den weiteren Betrieb des Zwischenlagers über 2034 hinaus beim zuständigen Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beantragen und hatte als Ergebnis des Konsultationsprozesses im Landkreis angekündigt, die Zahl der Behälter mit hochradioaktiven Abfällen auf die bereits eingelagerten 113 zu beschränken. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung sind hier erhältlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/2021-10-07-Veranstaltung-REI-Bericht-Gorleben-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-10-29 15:22:182025-10-30 09:17:37Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ startet Bürgerbeteiligung in Gorleben
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