Neckarwestheim: Bürgermeister besucht neues Zwischenlager

NECKARWESTHEIM/GEMMRIGHEIM – Kürzlich besuchte der Bürgermeister der Gemeinde Gemmrigheim, Dr. Jörg Frauhammer, das Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle der BGZ. Empfangen wurde er vom Leiter des Zwischenlagers, Thomas Taschke, sowie von Dr. Genevieve Mulack als Referentin für Standortkommunikation der BGZ.

„Wir bereiten uns derzeit darauf vor, die Abfälle aus dem Betrieb und Rückbau der Kernkraftwerke Neckarwestheim und Obrigheim bis zu ihrer Abgabe an das Endlager Konrad sicher zwischenzulagern. Die erste Einlagerung ist für den Herbst dieses Jahres geplant“, erläutert Taschke.

Dr. Mulack ergänzte, dass die Abfälle vor deren Abgabe an das Endlager Konrad in dem von der BGZ geplanten Logistikzentrum im ostwestfälischen Würgassen zusammengeführt und dort für die Endlagerung bereitgestellt werden sollen. Dies optimiere den Einlagerungsprozess in das Endlager, das ab 2027 fertiggestellt sein soll. „Da das Logistikzentrum den Einlagerungsprozess in das Endlager Konrad beschleunigen wird, kann auch das neue Abfall-Zwischenlager in Neckarwestheim schneller geleert werden. Das begrüße ich und hoffe daher, dass das Logistikzentrum realisiert und zeitnah annahmebereit sein wird“, so Bürgermeister Frauhammer bei seinem Besuch vor Ort.

Zwischenlager Grafenrheinfeld: Richtfest für das neue Funktionsgebäude der BGZ

GRAFENRHEINFELD – Die BGZ investiert insgesamt rund 30 Millionen Euro am Standort Grafenrheinfeld. Aktuell konnte die bundeseigene Gesellschaft für das neue Funktionsgebäude nun Richtfest feiern.

Neuer Sicherungszaun, eigene Zufahrt, Strom- und Wasserversorgung sowie das neue Wach- und Funktionsgebäude mit Werkstatt: Der Standort gleicht seit Monaten einer Großbaustelle.

„Wir machen das Zwischenlager Grafenrheinfeld damit fit für einen vom Kraftwerk unabhängigen Betrieb und setzen so unseren gesetzlichen Auftrag im Rahmen des Atomausstiegs um,“ erläuterte der Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung Dr. Ewold Seeba in seiner Begrüßung. Der Einladung der BGZ zum Richtfest gefolgt waren unter anderem der Landrat des Kreises Schweinfurt, Florian Töpper, und der Bürgermeister von Grafenrheinfeld, Christian Keller. Seeba bedankte sich bei allen Beteiligten für die Umsetzung der Baumaßnahmen im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen.

Der für den Betrieb der BGZ-Zwischenlager verantwortliche Bereichsleiter Dr. Michael Hoffmann fügte hinzu, dass das eigene Personal am Standort kontinuierlich verstärkt werde. „Insgesamt werden rund 70 Arbeitsplätze am Standort im Zusammenhang mit der Zwischenlagerung entstehen“, so Hoffmann weiter. Die umfangreichen Investitionen seien Grundlage für einen zuverlässigen und sicheren Betrieb. „Dabei hat die Sicherheit von Mensch und Umwelt für uns immer oberste Priorität“, machte der Bereichsleiter deutlich.

Das partnerschaftliche Verhältnis zwischen BGZ und Kommune betonte Grafenrheinfelds Bürgermeister Christian Keller. „Im Rahmen der Energiewende stehen wir als Standortkommune zu unserer Verantwortung. Das zeigt sich beispielsweise auch daran, dass seit Mitte des Jahres die Freiwillige Feuerwehr Grafenrheinfeld den Brandschutz für das Zwischenlager übernommen hat“, erläuterte Keller. Grafenrheinfeld ist die erste Standortgemeinde in Deutschland, die dies vertraglich mit der BGZ geregelt hat.

Mit der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung dürften die Standortkommunen aber nicht allein gelassen werden. „Wir erwarten deshalb, dass die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle breite Unterstützung findet und der gesetzliche Fahrplan von allen Akteuren eingehalten wird. Nur wenn die Endlagersuche gelingt, kann unser Zwischenlager geleert werden“, so Bürgermeister Keller.

Gorleben: BGZ stellt Jahresbericht Umgebungsüberwachung vor

GORLEBEN – Die BGZ wird am 21.10.2021 eine Informationsveranstaltung zum Umgebungsüberwachungsbericht des Zwischenlagers Gorleben anbieten. In dem jährlichen Bericht informiert die BGZ regelmäßig über die Auswertungen der umfangreichen Messungen am Zwischenlager.

„Nach der Veröffentlichung des Berichts möchten wir die interessierten Bürger*innen nun auch im Rahmen einer Informationsveranstaltung vor Ort über die Ergebnisse der Umgebungsüberwachung informieren“, so Heinz Engelmann, Fachbereichsleiter Strahlenschutz in Gorleben. Die Veranstaltung findet statt am

Donnerstag, den 21.10.2021 um 18:30 Uhr
In der Gaststätte „Das Hahnenberger“
Am Schützenplatz 4, 29471 Gartow

Die Mitarbeiter*innen der BGZ werden an dem Termin den Jahresbericht vorstellen und interessierten Bürger*innen während der Veranstaltung Gelegenheit geben, Fragen zu dem Bericht zu stellen.

Sofern an dem Tag die Inzidenz den Wert 50 überschreitet oder die Warnstufe 1 gilt, haben nach der geltenden Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen nur genesene, getestete oder geimpfte Personen Zutritt zur Veranstaltung. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, die per Mail an info@bgz.de oder telefonisch unter 05882 10286 möglich ist.

Hintergrund: Bereits seit 1983 werden am Zwischenlager Gorleben im Rahmen der Genehmigungen nach festgelegten Vorgaben umfangreiche Messungen durchgeführt. Neben der permanent überwachten Strahlung werden regelmäßig Proben aus Luft, Niederschlag, Boden, Grundwasser und Vegetation auf radioaktive Stoffe untersucht. Die Auswertung dieser Proben aus der Umgebung hat auch für 2020 keine aus dem Betrieb des Zwischenlagers stammende Radioaktivität ergeben. Lediglich aus dem Reaktorunfall von Tschernobyl und von oberirdischen Kernwaffentests stammende Nuklide sowie natürliche radioaktive Strahlung wurden nachgewiesen.

Der Umgebungsüberwachungsbericht kann hier heruntergeladen werden.

BGZ unterstützt Haus der Geschichte NRW mit Leihgabe

AHAUS/DÜSSELDORF – Mit dem Modell eines CASTOR-Behälters unterstützt die BGZ das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen. Die Leihgabe wird Teil der Ausstellung „UNSER LAND. 75 Jahre Nordrhein-Westfalen“, die vom 27. August 2021 bis zum 23. Mai 2022 im Behrensbau in Düsseldorf zu sehen sein wird.

Das Modell veranschaulicht Aufbau und Inventar des CASTOR-Behälters der Bauart THTR/AVR und war bislang ein Exponat im Informationshaus der BGZ am Standort Ahaus im Westmünsterland. Im dortigen Brennelemente-Zwischenlager werden seit 1992 Brennelementkugeln in 305 CASTOR-Behältern dieser Bauart aufbewahrt. Die CASTOR-Behälter wurden bis 1995 mit mehreren Transporten vom Thorium-Hoch-Temperatur-Reaktor (THTR) im nordrhein-westfälischen Hamm in das Zwischenlager Ahaus gebracht. Der THTR war zwischen 1987 und 1989 in Betrieb.

Das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen soll ein Forum für gesellschaftliche Debatten bieten und dazu einladen, unterschiedliche Standpunkte kennenzulernen und sich eine Meinung zu bilden. Einen ersten Eindruck wird die Sonderausstellung „UNSER LAND. 75 Jahre Nordrhein-Westfalen“ vermitteln, die zum 75. Landesgeburtstag im Behrensbau zu sehen sein wird. Die Ausstellung erzählt von besonderen Herausforderungen, die das Land seit seiner Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg bewegt haben. Hierzu zählen Themen wie politischer Neubeginn, Migration und wirtschaftlicher Strukturwandel.

Link zum Haus der Geschichte NRW: https://unser-land.nrw/

Hintergrund: Das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen entsteht in Düsseldorf am historischen Ort im Behrensbau am Mannesmannufer. Das neue zeithistorische Museum, das im Jahr 2018 vom Landtag Nordrhein-Westfalen beschlossen wurde, wird die Geschichte des Landes Nordrhein-Westfalen zeigen. Seit April 2020 arbeitet die Landesstiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen an der Errichtung des neuen zeithistorischen Museums.

Ohne LoK läuft es nicht

BERLIN/WÜRGASSEN – In einem kurzen Dokumentarfilm der BGZ wird der Weg vom Atomausstieg hin zur Endlagerung von schwach- und mittelradioaktivem Atommüll nachgezeichnet. Beteiligte machen darin deutlich, warum nur mit dem Logistikzentrum (LoK) in Würgassen eine zügige Entsorgung gewährleistet ist.

„Die Euphorie der friedlichen Nutzung der Atomenergie seit den 1950er- und 1960er Jahren hat das Problem des Atommülls vollständig ausgeblendet – aber der Müll ist da“, sagt die ehemalige Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks im Film. In Hendricks‘ Amtszeit fiel die Neuregelung der Zwischenlagerung und Entsorgung von Atommüll; sie legte damit den politischen Grundstein auch für das in Würgassen geplante Logistikzentrum für das Endlager Konrad. Denn ohne dieses Logistikzentrum, so machen es im Film weitere Protagonisten deutlich, ist eine schnelle Entsorgung von schwach- und mittelradioaktivem Müll im Endlager Konrad nicht möglich.

Der Film blickt zurück auf das zähe Ringen um den Atomausstieg in Deutschland, erläutert die Herkunft des Atommülls und die Probleme bei seiner zügigen Entsorgung. Fachleute der BGZ berichten, wie der Atommüll in den Zwischenlagern sicher verwahrt wird und wie Umwelt und Menschen vor Strahlung geschützt werden. Und sie erläutern, warum gerade Würgassen sich als Standort für das Logistikzentrum für das Endlager Konrad besonders eignet – und warum am Endlager keines errichtet werden kann. Auch der amtierende Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, kommt dabei zu Wort.

Der Film steht ab sofort auf der Internetseite der BGZ und auf YouTube zur Verfügung.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

Gemeinderat Niederaichbach informiert sich über Zwischenlager Isar

NIEDERAICHBACH – Um sich ein eigenes Bild vor Ort zu machen, besuchte der neu zusammengesetzte Niederaichbacher Gemeinderat kürzlich das Brennelemente-Zwischenlager Isar.

BGZ-Sprecher Stefan Mirbeth und Standortleiter Markus Luginger erläuterten den Niederaichbacher Kommunalpolitiker*innen nicht nur das Konzept für die Zwischenlagerung atomarer Abfälle, sondern informierten auch über die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen.

„Die BGZ als Betreiberin des Zwischenlagers erledigt eine solide Arbeit am Standort. Grundsätzlich haben wir keinen Zweifel an der sicheren Zwischenlagerung“, meinte Bürgermeister Josef Klaus. Allerdings betonte er auch, dass Niederaichbach mit der kerntechnischen Anlage im Gemeindegebiet eine große gesamtgesellschaftliche Last schultern müsse.

„Als Standortkommune stehen wir zu unserer Verantwortung. Wir erwarten aber gleichzeitig auch, dass die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle breite Unterstützung findet und der vereinbarte gesetzliche Fahrplan nicht geändert, sondern von allen Akteuren eingehalten wird. Nur wenn die Endlagersuche gelingt, kann unser Brennelemente-Zwischenlager geleert werden“, so Bürgermeister Klaus.

Gutachter: Hochwasser kein Problem am geplanten Logistikzentrum

WÜRGASSEN – Nicht zuletzt die Flutkatastrophen der vergangenen Wochen führen aktuell immer wieder zu Fragen rund um den Hochwasserschutz des in Würgassen geplanten Logistikzentrums. Die BGZ hatte dazu bereits im November vergangenen Jahres ein Gutachten in Auftrag gegeben, dessen Ergebnisse jetzt vorliegen.

Zahlreiche Behauptungen und Spekulationen werden derzeit von Kritiker*innen des LoK aufgestellt. Nachfolgend nimmt die BGZ zu den einzelnen Thesen Stellung.

These 1: Das geplante Logistikzentrum wird bei Hochwasser überflutet.

Nein, wird es nicht: Im Gegensatz zu der immer wieder aufgestellten Behauptung befindet sich das ehemalige Kraftwerksgelände und der Baugrund des LoK nicht im Überflutungsgebiet der Weser. Bereits die Hochwasserrisiko-Karten des Landes Nordrhein-Westfalen machen deutlich, dass der geplante Baugrund auch von einer katastrophalen Flut nicht betroffen ist. Dies wird mit dem jetzt vorgelegten Gutachten des renommierten Hochwasserexperten Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jensen von der Universität Siegen erneut bestätigt. Bei einem statistisch alle 100 Jahre wiederkehrenden Hochwasser liegt die zu bebauende Fläche mehr als einen Meter über dem Hochwasser-Scheitel. Auch bei einem sogenannten „Jahrtausendhochwasser“ bildet sich lediglich nördlich des Baugeländes eine flache Wasserfläche. Deren Zulauf resultiert aus dem Sicherungsgraben des Kraftwerks. Für Anlagen wie das LoK gilt aber, dass die Sicherheit auch bei einem 10.000-jährlichen Hochwasser zu gewährleisten ist. Doch selbst für dieses – extrem unwahrscheinliche – Szenario wird die BGZ vorsorgen: „Wir stellen durch Maßnahmen sicher, dass die Oberkante des Fußbodens des LoK mit ausreichendem Abstand oberhalb des 10.000-jährlichen Pegelstandes liegt“, sagte der für das LoK verantwortliche Bereichsleiter der BGZ, Dr. Heinz-Walter Drotleff.

In die Untersuchung von Prof. Jensen sind auch mögliche Starkregen-Ereignisse eingeflossen.

These 2: Das LoK verschlechtert die Hochwasser-Situation in der Umgebung der Anlage.

Auch dies ist eine Falschbehauptung: Eine von Kritiker*innen unterstellte Dammwirkung des LoK ist aufgrund der Topographie, selbst bei extremen Pegelständen der Weser, ausgeschlossen. Richtig ist, dass für das Bauvorhaben Teile des Baugrunds aufgeschüttet werden. Hierfür werden aber auf dem Grundstück selbst entsprechende Kompensationsmaßnahmen durchgeführt, sodass die Realisierung des LoK die Hochwassersituation in der Region nicht verändern wird. Dies schreibt auch der Gesetzgeber so vor.

Die komplette Studie finden Sie hier. In dieser werden auch Extremereignisse, wie der Bruch der Edertalsperre, betrachtet. Auch diese hätten keine Auswirkungen auf das LoK.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

Informationen zum Gutachter Prof. Jensen finden Sie hier.

Der Weg zum geeigneten Standort

WÜRGASSEN – In ihrem dritten Erklärfilm zeigt die BGZ anschaulich, warum das Logistikzentrum Konrad (LoK) in Würgassen geplant wird und warum der Standort besonders gute Voraussetzungen für das Bauprojekt bietet.

Die Auswahl einer geeigneten Fläche stand ganz am Anfang des Projektes eines Logistikzentrums für das Endlager Konrad. Wie genau die BGZ vorgegangen ist und welche Verfahrensschritte notwendig waren, hat das Essener Unternehmen bereits detailliert am Tag der Bekanntgabe des Standortes Würgassen vorgestellt und den Prozess erläutert.

„Das Bewertungsverfahren mit den verschiedenen Auswahlkriterien gut verständlich darzustellen, ist uns seit Langem ein Anliegen – mit dem vorliegenden dritten Erklärfilm ist dies nun auch grafisch gelungen“, sagte der Generalbevollmächtigte für das LoK, Christian Möbius.

Die Animation zeigt, wie die Grundstücke auf die verschiedenen Eignungskriterien hin von der BGZ überprüft und ungeeignete Flächen ausgesiebt wurden. Und es wird deutlich, warum bei neun grundsätzlich geeigneten Grundstücken die Wahl am Ende auf Würgassen fiel.

Die BGZ hatte im Frühjahr mit einem virtuellen Rundflug und einer App eine Informationsreihe gestartet: Es folgten zwei animierte Filme, in denen zum einen erläutert wird, welche Vorteile das LoK bei der Entsorgung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle bietet und welche logistischen Herausforderung dabei gemeistert werden müssen.

Den dritten Film zur Standortauswahl finden Sie bei YouTube und auf der BGZ-Website.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

BGZ unterstützt Spielvereinigung Niederaichbach

NIEDERAICHBACH – Damit die Spielvereinigung Niederaichbach weiterhin ihre erfolgreiche Jugendarbeit fortsetzen kann, unterstützt die BGZ künftig den größten Verein im Gemeindegebiet. Kürzlich wurde eine Bandenwerbung am Fußballplatz montiert, die langfristig
einen Teil der Gegengerade zieren wird.

Über 1000 Mitglieder zählt die Spielvereinigung, die neben Fußball und Tennis auch Volleyball, Turnen und Leichtathletik im Wettkampf-und Breitensport anbietet. Einen besonderen Schwerpunkt legt der Verein dabei auf seine Jugendarbeit. „Wir wollen unseren Kindern und Jugendlichen ein attraktives Sportangebot vor Ort ermöglichen“, erläutert Jutta Dannenböck, Vorsitzende der Spielvereinigung Niederaichbach, ein wichtiges Vereinsziel.

Doch der Spielbetrieb der zahlreichen Nachwuchsmannschaften sowie der Unterhalt der Sportanlagen nagen natürlich am Finanzpolster des Vereins. „Daher kommt die Unterstützung der BGZ zum Start der neuen Fußballsaison zum richtigen Zeitpunkt“, freut sich stellvertretender SpVgg-Vorsitzender Lars Reinicke. Wie BGZ-Sprecher Stefan Mirbeth betonte, werde die BGZ die Spielvereinigung Niederaichbach langfristig unterstützen. „Wir verstehen dieses Engagement als Zeichen der guten Nachbarschaft“, so Mirbeth.

Neue Website zur Zwischenlagerung von Forschungsreaktor-Brennelementen

AHAUS – Mit einer Projektwebsite verstärkt die BGZ ihr Informationsangebot zur zukünftigen Aufbewahrung von Brennelementen aus deutschen Forschungsreaktoren im Zwischenlager Ahaus.

Die Projektwebsite https://bgz.de/forschungsreaktoren/ informiert über die geplante Aufbewahrung der Brennelemente aus den Forschungsreaktoren in Garching bei München, Berlin und Mainz im Zwischenlager Ahaus. Sie wirft einen Blick auf den Stand der jeweiligen Genehmigungsverfahren, die Sicherheit der für die Forschungsreaktor-Brennelemente speziell entwickelten Behälter sowie die Sicherheit der Zwischenlagerung am Standort Ahaus. Besucher*innen der Website können sich über vergangene wie zukünftige Dialogveranstaltungen informieren.

Am weitesten fortgeschritten ist das Vorhaben zur Aufbewahrung der Brennelemente aus der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (auch Forschungsreaktor München II, kurz FRM II) in Garching bei München. Die für den Transport und die Zwischenlagerung der FRM II-Brennelemente nach dem Atomgesetz erforderlichen Genehmigungen sind jedoch noch nicht beschieden.