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Stephanie Bokelmann wird neue Kaufmännische Geschäftsführerin der BGZ.

Neue Geschäftsführerin bei der BGZ

29. Mai 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

ESSEN – Stephanie Bokelmann wird zum 1. Juli 2026 neue Kaufmännische Geschäftsführerin (CFO) der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH. Das hat die Gesellschafterversammlung des bundeseigenen Unternehmens beschlossen.

Stephanie Bokelmann ist seit März 2021 Bereichsleiterin People & Culture bei der PreussenElektra GmbH in Hannover. Davor war sie über viele Jahre hinweg sowohl national als auch international in unterschiedlichen HR- und kaufmännischen Funktionen sowie in Führungspositionen, unter anderem lange im E.ON-Konzern, tätig.

Bei der BGZ folgt Stephanie Bokelmann auf Lars Köbler, der zum 1. April 2026 als CFO aus der Gesellschaft ausgeschieden war, und wird die Bereiche Personal, Finanzen, Recht, Genehmigungen und IT verantworten.

Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium und Vertreter der Gesellschafterversammlung, sagt zu dem Wechsel in der Führungsspitze des Unternehmens: „Mit Frau Bokelmann haben wir eine sehr erfahrene und lösungsorientierte Managerin als kaufmännische Geschäftsführerin der BGZ gewinnen können. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche ihr für ihre verantwortungsvolle Rolle alles Gute und viel Erfolg.“

Auch Stephanie Bokelmann blickt mit Vorfreude auf ihre Berufung: „Zunächst bedanke ich mich sehr für das Vertrauen, das mir der Aufsichtsrat und das Bundesumweltministerium ausgesprochen haben. Für mich sind es die Menschen, die eine Organisation ausmachen. Mit ihren Interaktionen, Entscheidungen und ihrer Zusammenarbeit füllen sie die Organisation mit Leben und zum Erfolg. In diesem Sinne freue ich mich sehr darauf, als kaufmännische Geschäftsführerin hierzu aktiv meine Kompetenzen einzubringen, um zusammen mit den Mitarbeitenden der BGZ und meinem technischen Geschäftsführungskollegen Wilhelm Graf die Zukunft der Gesellschaft zu gestalten.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-29-PM-Neue-Geschaeftsfuehrerin-bei-der-BGZ-e1780050108138.jpg 1506 1417 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-05-29 12:10:562026-05-29 12:22:02Neue Geschäftsführerin bei der BGZ

Grohnde: BGZ informiert zum Zwischenlager

27. Mai 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

EMMERTHAL – In einer öffentliche Dialogveranstaltung für die Bürger*innen der Gemeinde Emmerthal wird das bundeseigene Unternehmen am 8. Juni über die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle am Standort informieren.

Im Rahmen der Dialogveranstaltung werden Carsten Harzer, Leiter des Zwischenlagers Grohnde, und Standortkommunikator Dr. David Knollmann über die Entwicklungen am Standort sprechen. Die BGZ-Vertreter werfen einen Blick auf die vergangene Einlagerung des letzten CASTOR-Behälters aus dem Kernkraftwerk Grohnde und stellen vor, wie der aktuelle Stand auf dem Weg zu einem unabhängigen Betrieb des Zwischenlagers ist.

Dialogveranstaltung der BGZ
Thema: Sichere Aufbewahrung der Brennelemente aus dem Kernkraftwerk Grohnde
Termin: 08.06.2026, 18:30 Uhr
Ort: Konferenzraum im 1. OG, BGZ-Verwaltungsgebäude, Hauptstraße 1c, 31860 Emmerthal
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hinweise zur Anfahrt:
Das neue BGZ-Verwaltungsgebäude befindet sich außerhalb des Kraftwerksgeländes in unmittelbarer Nachbarschaft zum Informationszentrum der PreussenElektra. Parkplätze sind auf dem Kraftwerksgelände ausreichend vorhanden. Von dort sind es wenige Minuten Fußweg bis zum BGZ-Verwaltungsgebäude.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-27-PM-Dialogveranstaltung-Grohnde-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2026-05-27 08:25:182026-05-27 08:25:18Grohnde: BGZ informiert zum Zwischenlager
Dialog und Austausch standen im Fokus des öffentlichen Forums, zu dem die BGZ die Menschen aus der Region Gorleben eingeladen hatte.Donnerkeil

Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ veranstaltet öffentliches Forum

22. Mai 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

GORLEBEN – Wie geht es weiter mit der Zwischenlagerung in Gorleben? Zu dieser Fragestellung kamen Vertreter*innen der Dialoggruppe, Menschen aus der Region und Fachleute der BGZ im Gildehaus Lüchow zusammen. Damit knüpft das bundeseigene Unternehmen an die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung an und stellte die nächsten Schritte für die Beteiligung vor.

„Seit der ersten Sitzung im Februar hat sich die Dialoggruppe aus gelosten Bürger*innen, Vereinsvertreter*innen und Kommunalpolitiker*innen intensiv mit unterschiedlichen Fragestellungen zur Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle in Gorleben auseinandergesetzt“, so Clara Utsch, Leiterin der Abteilung für Beteiligungsverfahren bei der BGZ. Dabei standen bislang insbesondere das Genehmigungsverfahren sowie die Behältersicherheit im Vordergrund.

Ein reger Austausch zum Thema verlängerte Zwischenlagerung fand zwischen Bürger*innen und BGZ-Fachleuten beim öffentlichen Forum statt.

Ein reger Austausch zum Thema verlängerte Zwischenlagerung fand zwischen Bürger*innen und BGZ-Fachleuten beim öffentlichen Forum statt.

Die Dialoggruppe gab an dem Abend Einblicke in ihre Arbeit und tauschte sich mit den Gästen aus. Für ihre nächsten Sitzungen sind bereits weitere thematische Schwerpunkte, wie etwa die Gebäudesicherheit, gesetzt. Die Menschen aus der Region nutzten zudem die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen mit den Fachleuten der BGZ zu unterschiedlichen Themen ins Gespräch zu kommen. Dabei wurden Fragen zu baulichen Maßnahmen, dem Betrieb des Zwischenlagers und der Behältersicherheit beantwortet.

Hintergrund:

Die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da der Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle erst zur Mitte des Jahrhunderts benannt wird, ist eine verlängerte Zwischenlagerung notwendig. Die BGZ wird im Sommer dieses Jahres eine Genehmigung für den weiteren sicheren Betrieb des Zwischenlagers über 2034 hinaus beim zuständigen Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beantragen. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung sind hier erhältlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-22-PM-Verlaengerte-Zwischenlagerung_BGZ-veranstaltet-oeffentliches-Forum1-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-05-22 09:45:202026-05-22 09:41:11Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ veranstaltet öffentliches Forum

Rücknahme deutscher Abfälle aus England: Bürgerdialog am 3. Juni in Brokdorf

19. Mai 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

BROKDORF – Im Verlauf des Jahres 2026 plant die GNS Gesellschaft für Nuklear-Service den Rücktransport von radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung im englischen Sellafield in das Zwischenlager Brokdorf, das die bundeseigene BGZ betreibt. Informationen zu Transport und Lagerung geben die beteiligten Akteure im Rahmen einer Dialogveranstaltung am 3. Juni um 18:30 Uhr im Hotel Sell in Brokdorf.

Bis 2005 wurden Brennelemente aus deutschen Kernkraftwerken zur Wiederaufarbeitung nach Großbritannien und Frankreich transportiert. Gemäß ihren vertraglichen Verpflichtungen müssen die Betreiber der Kernkraftwerke ihre noch im Ausland lagernden Abfälle nach Deutschland zurückführen. Zur Rücknahme hat sich die Bundesrepublik Deutschland auch völkerrechtlich verpflichtet.

Die drei Transporte an die Standorte Biblis (Hessen), Philippsburg (Baden-Württemberg) und Isar (Bayern) wurden bereits in den Jahren 2020, 2024 und 2025 störungsfrei durchgeführt. Mit dem Transport aus Frankreich nach Philippsburg sind alle Wiederaufarbeitungsabfälle aus Frankreich zurückgeholt. Das Konzept der Bundesregierung sieht vor, dass die letzten noch in England befindlichen Abfälle in das BGZ-Zwischenlager am Standort Brokdorf transportiert werden sollen. Geplant ist, dass der Transport und die Einlagerung in das Zwischenlager Brokdorf im Verlauf des Jahres 2026 durchgeführt werden.

Im Vorfeld möchten die beteiligten Unternehmen und Behörden die Öffentlichkeit nochmals über das Vorhaben informieren und mit der regionalen Bevölkerung ins Gespräch kommen. Beim Bürgerdialog stehen auch das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) als Genehmigungsbehörde, Vertreter des Ministeriums für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein (MEKUN) als Aufsichtsbehörde, der Polizeidirektion Itzehoe sowie des Kraftwerksbetreibers PreussenElektra für Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung für die Teilnahme an der Infoveranstaltung ist nicht erforderlich.


Bürgerdialog

Thema: Rücknahme deutscher Abfälle aus England

Termin: Mittwoch, 3. Juni 2026, 18:30 Uhr

Ort: Hotel Sell, Dorfstraße 65, 25576 Brokdorf

 

Informationen zur Rücknahme der Wiederaufarbeitungsabfälle nach Deutschland stellen die beteiligten Akteure auch im Internet zur Verfügung:

      • Die Kernkraftwerksbetreiber und ihr zentraler Dienstleister tun dies auf der Website rueckfuehrung.gns.de
      • Das entsprechende Angebot der BGZ ist zu finden auf rueckfuehrung.bgz.de
      • Informationen des BASE finden Sie unter base.bund.de
https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-19-Das-Brennelemente-Zwischenlager-Brokdorf.jpg 1707 2560 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2026-05-19 12:29:542026-05-21 08:38:31Rücknahme deutscher Abfälle aus England: Bürgerdialog am 3. Juni in Brokdorf
Alle interessierten Bürger*innen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg sind beim öffentlichen Forum im Rahmen der Bürgerbeteiligung willkommen, zu dem die BGZ für den 21.Mai einlädt.Donnerkeil

Die BGZ lädt zum öffentlichen Forum ein

18. Mai 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

GORLEBEN – Nach den ersten Sitzungen der Dialoggruppe zur verlängerten Zwischenlagerung steht nun der nächste Schritt der Bürgerbeteiligung an: Die BGZ lädt interessierte Bürger*innen für den 21. Mai zu einem öffentlichen Forum ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Einblicke in die Arbeit der Dialoggruppe sowie der direkte Austausch zu verschiedenen Themen der verlängerten Zwischenlagerung.

Mit der Dialoggruppe hat die BGZ ein institutionalisiertes Format für die Bürgerbeteiligung zur verlängerten Zwischenlagerung ins Leben gerufen. Seit der ersten Sitzung im Februar hat sich die Gruppe aus gelosten Bürger*innen, Vereinsvertreter*innen und Kommunalpolitiker*innen intensiv mit unterschiedlichen Fragestellungen rund um die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle in Gorleben auseinandergesetzt. Dabei standen bislang das zu führende Genehmigungsverfahren selbst sowie die Sicherheit der Zwischenlagerung im Vordergrund.

Im Rahmen des öffentlichen Forums werden die Mitglieder der Dialoggruppe nun über ihre Arbeit berichten. Zudem haben Bürger*innen die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen zu unterschiedlichen Themen der verlängerten Zwischenlagerung Fragen zu stellen und in den Austausch mit Expert*innen der BGZ zu gehen.

Die Veranstaltung findet statt:

am Donnerstag, den 21.05.2026

um 18 Uhr

im Gildehaus Lüchow, Tannenbergstr. 1, 29439 Lüchow

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-18-PM-BGZ-laedt-zum-oeffentlichen-Forum-ein-scaled.jpg 1340 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-05-18 10:34:392026-05-18 10:34:39Die BGZ lädt zum öffentlichen Forum ein
Marc Timmer MdL (4.v.l.) mit SPD-Vertreter*innen und Mitarbeitern der BGZ im Empfangsbereich des Brennelemente-Zwischenlagers Brokdorf.BGZ

Brokdorf: SPD-Delegation besucht BGZ-Zwischenlager

6. Mai 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

BROKDORF – Gemeinsam mit kommunalen Vertreter*innen und Mitarbeitern der Landtagsfraktion hat der SPD-Landtagsabgeordnete Marc Timmer das Brennelemente-Zwischenlager besichtigt. Im Mittelpunkt des Austauschs stand die in diesem Jahr vorgesehene Rückführung hochradioaktiver Wiederaufarbeitungsabfälle aus dem englischen Sellafield nach Brokdorf.

Bis 2005 wurden Brennelemente aus deutschen Kernkraftwerken zur Wiederaufarbeitung nach Großbritannien und Frankreich transportiert. Zur Rücknahme der noch im Ausland lagernden Abfälle hat sich die Bundesrepublik Deutschland auch völkerrechtlich verpflichtet. „Bereits 2024 haben wir mit einem leeren Behälter erfolgreich alle Arbeitsschritte, die zur Einlagerung erforderlich sind, absolviert“, erläutert BGZ-Standortleiter Marco Paschen bei der Führung durch das Zwischenlager. „Damit haben wir gezeigt, dass wir die Abfälle aus der Wiederaufarbeitung sicher annehmen und aufbewahren können.“

An den Standorten Biblis, Philippsburg und Isar ist die Rückführung bereits abgeschlossen, die Transporte wurden Ende 2020 nach Hessen, im November 2024 nach Baden-Württemberg sowie im April 2025 nach Bayern störungsfrei durchgeführt. „Das Konzept der Bundesregierung sieht vor, dass die letzten noch in England befindlichen Abfälle aus Deutschland in das BGZ-Zwischenlager Brokdorf transportiert werden. Wir sind vorbereitet und werden die Behälter bis zur Abgabe an ein Endlager hier sicher aufbewahren,“ betont Standortkommunikator Jonas Wingert.

Marc Timmer sagte im Anschluss an den Besuch: „Es ist gut, dass wir uns hier vor Ort einen persönlichen Eindruck von der verantwortungsvollen Arbeit der BGZ machen konnten. Ich begrüße es ausdrücklich, dass die Rückführung der Wiederaufarbeitungsabfälle, deren regionale Verteilung dem Verursacherprinzip entspricht und die zudem das Ergebnis eines parteiübergreifenden Konsenses ist, zeitnah zum Abschluss kommt. Die proaktive und offene Kommunikation sowie der Austausch mit der BGZ als Zwischenlagerbetreiberin fördern das Vertrauen in den schwierigen, aber notwendigen Prozess der Rückführung.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-06-SPD-VertreterInnen-im-Empfangsbereich-des-Zwischenlagers-Brokdorf-scaled.jpg 2209 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-05-06 10:25:192026-05-06 10:25:19Brokdorf: SPD-Delegation besucht BGZ-Zwischenlager

Philippsburg: Zwischenlager unter neuer Leitung

28. April 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

PHILIPPSBURG – Seit April ist Uwe Wolf neuer Leiter der Zwischenlager für radioaktive Abfälle. Der Ingenieur übernimmt die Tätigkeit von Dr. Steffen Vonderau, der zukünftig für die BGZ übergeordnet tätig ist.

Uwe Wolf leitete zuletzt das Zwischenlager der BGZ im westfälischen Ahaus. Mit dem Wechsel nach Philippsburg freut sich der Lampertheimer nun auf eine neue berufliche Herausforderung in der Nähe zu seinem Wohnort. Vor seiner Tätigkeit bei der BGZ betreute er beim TÜV Süd mehrere Projekte mit kerntechnischem Schwerpunkt und war als Schichtleiter im Kernkraftwerk Biblis tätig.

Viele Aufgaben kennt Uwe Wolf bereits aus seiner vorherigen Führungsfunktion in Ahaus. „Neben dem sicheren und regelkonformen Betrieb ist auch die Planung und Realisierung der Autarkie am Standort ein Schwerpunkt meiner Arbeit“, erklärt Wolf. Zukünftig betreibt die BGZ die Zwischenlager unabhängig von dem benachbarten Kraftwerk. Das langjährige Projekt umfasst sicherungstechnische, personelle und infrastrukturelle Maßnahmen. Ein Meilenstein war der kürzliche Umzug in das neue Wach- und Funktionsgebäude direkt gegenüber des Brennelemente-Zwischenlagers.

Wolfs Vorgänger Dr. Steffen Vonderau leitete die Anlage seit der Übergabe der Zwischenlager an die bundeseigene BGZ im Jahr 2019. In den vergangenen Jahren baute er das 33-köpfige Team auf und war maßgeblich für die Entwicklung des Standortes verantwortlich. Innerhalb der BGZ bringt er seine Expertise nun in zahlreichen Projekten ein.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/04/Vor-dem-neuen-Wach-und-Funktionsgebaeude-vlnr.-Uwe-Wolf-und-Dr.-Steffen-VonderaucBGZ-scaled-e1777369063898.jpg 1360 1900 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2026-04-28 11:40:542026-04-28 11:40:54Philippsburg: Zwischenlager unter neuer Leitung

BGZ veröffentlicht jährlichen Bericht zur Umgebungsüberwachung und lädt zum Dialog ein

24. April 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

GORLEBEN – Die Anlagen der BGZ haben im Jahr 2025 keine radioaktiven Stoffe emittiert. Auch die am Zaun gemessene Strahlung lag erneut deutlich unterhalb des Genehmigungswertes. Dies bestätigt der Jahresbericht zur Umgebungsüberwachung, den das bundeseigene Unternehmen veröffentlicht hat und Bürger*innen am 07. Mai in einer Dialogveranstaltung vorstellt.

So ist für das Jahr 2025 am Anlagenzaun an der Stelle mit der höchsten Strahlung ein Wert von 0,12 Millisievert (mSv) ermittelt worden. Diesen würde eine Person erhalten, die sich ununterbrochen ein Jahr lang am Zaun aufhielte. Der Genehmigungswert liegt bei 0,30 Millisievert pro Jahr. Zum Vergleich: Infolge eines Wohnortwechsels von Norddeutschland in ein deutsches Mittelgebirge ergibt sich eine zusätzliche Strahlendosis von rund 0,18 Millisievert pro Jahr.

Auch die Auswertung der Proben aus Luft, Niederschlag, Grundwasser, Boden und Vegetation haben für 2025 keine aus dem Betrieb des BGZ-Zwischenlagers stammende Radioaktivität ergeben.

Der Umgebungsüberwachungsbericht kann hier heruntergeladen werden.

„Wir möchten interessierte Bürger*innen gerne im Rahmen einer Dialogveranstaltung über die Ergebnisse der Umgebungsüberwachung informieren und ihnen Gelegenheit geben, Fragen zu dem Bericht zu stellen“, so Dr. Tristan Zielinski, Standortkommunikator der BGZ in Gorleben.

Die Dialogveranstaltung findet statt am

Donnerstag, den 07.05.2026, um 18:30 Uhr

im Infohaus der BGZ

Lüchower Str. 4, 29475 Gorleben

Es wird um eine Anmeldung gebeten, die per Mail an info@bgz.de oder telefonisch unter 05882/10-286 möglich ist.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/04/2023-04-12-Das-Brennelemente-Zwischenlager-Gorleben.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-04-24 11:15:212026-04-24 08:24:08BGZ veröffentlicht jährlichen Bericht zur Umgebungsüberwachung und lädt zum Dialog ein
Auf gute Zusammenarbeit: Über den geschlossenen Rahmenvertrag zur Forschungskooperation zwischen der BGZ und der TU München freuen sich (v.l.) Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, Dr. Max Würtemberger, Leiter des Bereichs Zentrale Dienste bei der BGZ, Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.labs in Garching, sowie Prof. Gerhard Kramer, geschäftsführender Vizepräsident der TUM für Forschung und Innovation.BGZ

Forschung: BGZ baut Kooperation mit der TU München aus

17. April 2026/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite

GARCHING – Die BGZ und die TU München (TUM) haben eine umfassende Forschungskooperation zur sicheren Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ins Leben gerufen. Ziel ist es, Kompetenzen noch stärker zu bündeln, um die Sicherheit der Zwischenlagerung über lange Zeiträume nachzuweisen.

Im Rahmen der neuen Forschungskooperation (ARGUS) können Ressourcen, Infrastruktur sowie die Expertise von BGZ und TUM gebündelt und damit gemeinsame Forschungsprojekte effizienter bearbeitet werden. „ARGUS ist die konsequente Weiterentwicklung unseres Forschungsprogramms“, sagte Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab, bei einer kleinen Feierstunde zum Abschluss des Rahmenvertrags auf dem Forschungscampus in Garching, wo das BGZ.lab bereits seit einigen Jahren angesiedelt ist. „Wir brauchen belastbare wissenschaftliche Grundlagen, um die Sicherheit der Zwischenlagerung langfristig nachweisen zu können. Dafür bündeln wir in der Kooperation die Forschung, Kompetenz und Erfahrung der BGZ als Zwischenlagerbetreiber mit der Forschungsstärke der TUM.“

Forschungsschwerpunkte von ARGUS sind:

  1. Die Myonentomographie – ein bildgebendes Verfahren, das kosmische Myonen nutzt, um das Innere beladener Brennelement-Behälter zu untersuchen, ohne diese öffnen zu müssen.
  2. Die Vorhersagemodellierung, um Langzeitprognosen für die Lagerung der hochradioaktiven Abfälle erstellen zu können.
  3. Die experimentelle Analyse bestrahlter Brennelemente, bei der ihr Materialverhalten und Alterungseffekte unter realen Lagerbedingungen umfassend untersucht werden.

Die Forschungskooperation ist zunächst über einen Zeitraum von fünf Jahren festgeschrieben und beinhaltet die Option für eine langfristige Fortführung.

„Die Menschen in Deutschland stellen zu Recht höchste Anforderungen an die nukleare Sicherheit“, sagte Prof. Gerhard Kramer, geschäftsführender Vizepräsident der TUM für Forschung und Innovation. Der gesetzliche Auftrag der BGZ bestehe darin, diese Anforderungen zu erfüllen. „Wir als TUM unterstützen sie dabei gerne mit unserer wissenschaftlichen Expertise und praktischen Erfahrung.“

BGZ.lab-Leiter Stuke ergänzte: „Als Unternehmen mit einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung können wir es uns nicht leisten, auf den Erkenntnisstand von heute zu vertrauen. Akademische Forschung hält uns kritisch, offen und auf der Höhe der Wissenschaft. Sie ist eine wesentliche Voraussetzung für verantwortungsvolles Handeln.“

Hintergrund

Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Anschließend wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter mit hochradioaktiven Abfällen an das Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor. Zentraler Baustein dafür ist ihr Forschungsprogramm, in dem unter anderem das Langzeitverhalten von Brennelementen und Behältern untersucht wird. Zur Erforschung von Alterungseffekten an Brennelementen hat das bundeseigene Unternehmen 2023 das BGZ.lab auf dem Campus der TU München in Garching gegründet.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-04-17-PM-BGZ-baut-Forschungskooperation-mit-der-TU-Muenchen-aus-1-scaled.jpg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-04-17 11:30:192026-04-17 08:35:19Forschung: BGZ baut Kooperation mit der TU München aus
BGZ

Bürgerdialog in Niederaichbach: BGZ stellt Forschungsprogramm vor

7. April 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

NIEDERAICHBACH – Wie die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle bis zu deren Abgabe an ein Endlager gewährleistet wird, darüber informiert die BGZ im Rahmen eines Bürgerdialogs am Dienstag, 21. April, in Niederaichbach.

Im Rahmen des Bürgerdialogs wird Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab am Campus Garching, die Forschungsaktivitäten der BGZ vorstellen. Diese untersuchen Alterungseffekte der Behälter und hochradioaktiven Abfälle und liefern wichtige Erkenntnisse über ihr Langzeitverhalten.

Zudem informieren Markus Luginger, Leiter des Zwischenlagers Isar, und Standortkommunikator Stefan Mirbeth über aktuelle Entwicklungen am Standort Isar. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Bürgerdialog-Veranstaltung

Thema: BGZ-Forschungsprogramm/Verlängerte Zwischenlagerung

Termin: Dienstag, 21.04.2026, ab 19:00 Uhr

Ort: Gasthof Kirchenwirt, Friedhofstr. 5, 84100 Niederaichbach

Hintergrund:

Die Genehmigungen der Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle sind in Deutschland auf 40 Jahre befristet. Die Genehmigung für das Zwischenlager Isar läuft im Jahr 2047 aus. Zu diesem Zeitpunkt wird aber kein betriebsbereites, unterirdisches Endlager zur Verfügung stehen, daher reicht die aktuelle Betriebserlaubnis nicht aus.  Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen und in den Verfahren die Sicherheit der Zwischenlagerung über den genehmigten Zeitraum hinaus nachweisen. Wesentlicher Baustein dafür ist ihr Forschungsprogramm.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/03/BGZ_Isar_3548_267_low-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-04-07 10:01:512026-04-24 08:24:41Bürgerdialog in Niederaichbach: BGZ stellt Forschungsprogramm vor
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