Zwischenlager Biblis: Probelauf erfolgreich durchgeführt

Bei den Vorbereitungen für die Rücknahme von hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im Ausland hat die BGZ in dieser Woche erfolgreich den Probelauf für die Einlagerung eines Behälters vom Typ CASTOR® HAW28M absolviert. Diese Behälter werden eingesetzt für den Transport und die Zwischenlagerung von hochradioaktiven Abfällen, die bei der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im Ausland angefallen sind.

Begleitend zum laufenden Genehmigungsverfahren für die Aufbewahrung dieses Behältertyps in Biblis absolvierte das BGZ-Team mit einem leeren, knapp 100 Tonnen schweren CASTOR® HAW28M erfolgreich alle Arbeitsschritte, die zur Einlagerung beladener Behälter erforderlich sind. Im Auftrag des hessischen Umweltministeriums als Aufsichtsbehörde über das Zwischenlager Biblis überwachten unabhängige Sachverständige den Probelauf.

Noch ausstehende Voraussetzungen für den im ersten Halbjahr 2020 geplanten Transport von sechs Behältern aus der Wiederaufarbeitungsanlage im britischen Sellafield in das Zwischenlager Biblis sind eine entsprechende Aufbewahrungs- sowie eine Transportgenehmigung nach dem Atomgesetz.

Hintergrund:

Bis 2005 wurden Brennelemente aus deutschen Atomkraftwerken zur Wiederaufarbeitung nach Großbritannien und Frankreich transportiert. Die dabei angefallenen, in Deutschland verursachten hochradioaktiven Abfälle wurden größtenteils bereits nach Deutschland zurückgeholt. Nach dem Transport der verbliebenen insgesamt 25 Behälter ist die Rückführung der hochradioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im Ausland abgeschlossen. Verursacher dieser Abfälle sind die deutschen Atomkraftwerke. Deutschland ist zur Rücknahme dieser Abfälle durch die Abfallverursacher verpflichtet. Der Transport der hochradioaktiven Abfälle bis zum Zwischenlager Biblis erfolgt daher im Auftrag der RWE Nuclear GmbH als Abfallverursacherin und Betreiberin des Kraftwerks Biblis.

Im Jahr 2015 hatte das Bundesumweltministerium ein Konzept für die Rückführung der noch im Ausland lagernden Abfälle aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente vorgelegt Dieses sieht eine bundesweit ausgewogene Verteilung vor. Mit breitem politischen Konsens wurden vier Standorte für die Rückführung festgelegt: Biblis in Hessen, Brokdorf in Schleswig-Holstein, Isar in Bayern und Philippsburg in Baden-Württemberg. Hierüber besteht Einigkeit zwischen der Bundesregierung allen beteiligten Landesregierungen sowie den AKW-Betreibern als Abfallverursachern.

Mehr Informationen zur Rückführung von radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung finden Sie hier.

 

Für Rückfragen:         Burghard Rosen
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E-Mail Burghard.Rosen@bgz.de

Tobias Schmidt
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BGZ stellt Weichen für verlängerte Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle

Rund 100 Expertinnen und Experten aus Deutschland und der Schweiz erörterten zwei Tage lang auf Einladung der BGZ in Berlin die wissenschaftlichen, technischen und genehmigungsrechtlichen Fragen, die mit einer verlängerten Aufbewahrung von hochradioaktiven Abfällen einhergehen.

Die trockene Zwischenlagerung in Transport- und Lagerbehältern etwa vom Typ Castor hat sich bewährt. Diese Bestandsaufnahme, die auch im Nationalen Entsorgungsprogramm der Bundesregierung zu finden ist, war auch mehrheitlich Tenor der Konferenzteilnehmer. Auf dieser Grundlage sind im Rahmen der BGZ-Veranstaltung offene Forschungsfragen identifiziert und zukünftige Aktionsfelder eingegrenzt worden, die im Zusammenhang mit der längeren Zwischenlagerung bestrahlter Brennelemente und wärmeentwickelnder Abfälle stehen. Dabei wurde auch erörtert, dass bei der Nachweisführung ein klarer Bezug zu den realen Behälter- und Inventarverhalten herzustellen ist.

Der Geschäftsführer Technik der BGZ, Wilhelm Graf, während seiner Eröffnungsrede zum Fachworkshop Zwischenlagerung.

Wilhelm Graf stellte dazu als technischer Geschäftsführer der BGZ fest: „Wir gehen davon aus, dass das Konzept der trockenen Zwischenlagerung auch zukünftig tragfähig ist und die Einhaltung aller Schutzziele gewährleistet. Es ist jedoch unsere Aufgabe, gemeinsam mit Wissenschaftlern und Technikern den Nachweis dafür zu erbringen.“ Die vor zwei Jahren gegründete BGZ wird als Gesellschaft des Bundes die Forschungsaktivitäten auf diesem Gebiet intensiveren. Graf wies daraufhin, dass die BGZ im Rahmen ihrer Forschungsstrategie dazu eine Abteilung gegründet und mit ihrem ersten eigenen Fachworkshop Experten aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden zur Erörterung relevanter Aspekte der verlängerten Zwischenlagerung und der entsprechenden Regelwerke zusammengebracht hat. „Wir sind zudem dabei, eine eigene Akademie aufzubauen, in der wir insbesondere die Aus- und Weiterbildung sowie die Forschungsaktivitäten

bündeln möchten. Damit leisten wir auch einen wichtigen Beitrag zum Kompetenzerhalt in unserer Branche, indem wir dafür sorgen, dass auch künftig qualifiziertes Personal zur Verfügung steht“, führte Graf weiter aus.

Im Mittelpunkt der Tagung standen vor allem Fragen rund um die Dichtheit der Transport- und Lagerbehälter sowie das Verhalten der eingelagerten Brennelemente vor dem Hintergrund der längeren Zwischenlagerung. Eingangs stellte Dr. Christoph Bunzmann vom Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) den Forschungsbedarf zur Sicherheit der Zwischenlagerung bis zur Endlagerung aus Sicht der Genehmigungsbehörde dar.

Dr.-Ing. Holger Völzke von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) ging in seinem Vortrag auf den Stand der internationalen Forschung zur verlängerten Zwischenlagerung ein. Sein Kollege Dr.-Ing. Konrad Linnemann erläuterte Möglichkeiten, die Unversehrtheit der Brennelemente beim Transport in Castorbehältern zu überprüfen. Völzke machte deutlich: „Wissenschaftliche Forschungen zur verlängerten Zwischenlagerung werden international vielfältig adressiert. Internationaler Austausch und Kooperation sind unverzichtbar. Wir haben auf Grundlage der bisherigen Daten und Untersuchungen keinen Anlass daran zu zweifeln, dass die Dichtsysteme der Behälter auch über 40 Jahre hinaus intakt bleiben.“

Wilhelm Graf zeigte sich abschließend mit der Veranstaltung sehr zufrieden: „Ich freue mich, dass wir uns mit vielen relevanten Akteuren aus dem Bereich der kerntechnischen Entsorgung austauschen konnten. Gerade diesen Austausch benötigen wir, um die Fragen zu beantworten, die mit einer verlängerten Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle zusammenhängen. Wir werden daher weiterhin solche Fachkonferenzen durchführen und wichtige Ergebnisse auch im Rahmen des „Forums Zwischenlagerung“ einem breiteren Teilnehmerkreis vorstellen und erörtern.“

Hintergrund:
Die Genehmigungen für die Zwischenlager in Deutschland sind auf 40 Jahre befristet, Zwischenlager dürfen keine Dauerlösung darstellen. Ziel ist es daher, die radioaktiven Abfälle unterirdisch in einer geologischen Formation in Deutschland dauerhaft zu lagern. Mit einem betriebsbereiten Endlager ist nach dem Nationalen Entsorgungsprogramm ab dem Jahr 2050 zu rechnen. Daher reichen die ursprünglich auf 40 Jahre befristeten Genehmigungen der Zwischenlager nicht aus. Die BGZ wird demnach künftig neue Genehmigungen nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik beantragen, um die radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Abgabe an das Endlager rechtssicher aufzubewahren.

Das vollständige Programm sowie Fotos der Tagung finden Sie hier: www.bgz.de

Für Rückfragen: Burghard Rosen
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Übung im Zwischenlager Ahaus

Im Zwischenlager Ahaus findet am 24. Oktober 2019 eine routinemäßige Feuerwehrübung statt.

Derartige Übungen werden in regelmäßigen Abständen in allen kerntechnischen Anlagen durchgeführt. Hierdurch ist in Notfallsituationen eine reibungslose Zusammenarbeit des Anlagenbetreibers mit externen Einsatzkräften gewährleistet.

BGZ bereitet Zwischenlager Grafenrheinfeld auf den unabhängigen Betrieb vor

Am Donnerstag hat die BGZ als Betreiberin des Zwischenlagers Grafenrheinfeld den persönlichen Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern in der Kulturhalle der Gemeinde fortgesetzt.

BGZ-Geschäftsführer Dr. Ewold Seeba erklärte: „Die Übertragung des Zwischenlagers für Brennelemente zu Beginn dieses Jahres hat gut geklappt, der Betrieb läuft reibungslos. Im nächsten Schritt werden wir auch die Verantwortung für das Abfall-Zwischenlager übernehmen, das derzeit gebaut und mit seiner Inbetriebnahme auf die BGZ übertragen wird.“

Der Leiter des Zwischenlagers, Jürgen Bruder, gab einen Überblick über den bisherigen Betrieb des Zwischenlagers sowie zu den weiteren Planungen der bundeseigenen BGZ am Standort Grafenrheinfeld. Er erläuterte, wie das BGZ-Team derzeit das Zwischenlager Grafenrheinfeld auf den autarken Betrieb vorbereitet, damit es künftig unabhängig vom Kernkraftwerk Grafenrheinfeld betrieben werden kann. „Hierzu gehören Bauprojekte ebenso wie organisatorische Änderungen“, erklärte Bruder. So plant die BGZ beispielsweise den Neubau eines Funktionsgebäudes, das unter anderem Büroräume für die wachsende Belegschaft am Standort bieten wird. Dazu gehört auch ein neues Brandschutzkonzept für das Zwischenlager. Da die Werkfeuerwehr des Kraftwerksbetreibers mittelfristig nicht mehr zur Verfügung steht, hat BGZ bei der bayerischen Atomaufsicht beantragt, die öffentliche Feuerwehr mit dieser Aufgabe zu betrauen und steht hierzu im Gesprächen mit den Bürgermeistern der Nachbargemeinden.

Christian Keller zeigte sich als neuer Bürgermeister der Gemeinde Grafenrheinfeld zufrieden über den offenen Austausch. „Die BGZ sucht hier vor Ort das persönliche Gespräch und schafft dabei Transparenz über ihre Planungen. Dies sollte auch in Zukunft so beibehalten werden.“

Kreis Borken: Senioren Union besucht Zwischenlager Ahaus

Die Senioren des CDU Kreisverbandes Borken haben sich ein eigenes Bild von der sicheren Aufbewahrung radioaktiver Abfälle im Zwischenlager Ahaus gemacht.

Nach einem Vortrag durch Burghard Rosen zur Neuordnung der Zuständigkeiten bei der Zwischen- und Endlagerung sowie den aktuellen Themen am Standort Ahaus besichtigte die Gruppe das Zwischenlager und die Baustelle zur Nachrüstung der zusätzlichen Schutzwand.

Stefan Hegering fasste den Besuch als Vorsitzender der Senioren-Union zusammen: „Durch die mit breiter Mehrheit im Bundestag verabschiedeten Gesetze gibt es einen klaren Fahrplan zur Zwischen- und Endlagerung der radioaktiven Abfälle in Deutschland. Wir konnten uns heute davon überzeugen, dass die BGZ als Gesellschaft des Bundes die Zwischenlager sicher und zuverlässig betreibt und dabei transparent kommuniziert.“

Neckarwestheim: BGZ bereitet Übernahme von Abfalllager vor

Die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung hat am Donnerstagabend ihre Reihe von Dialogveranstaltungen am Standort Neckarwestheim fortgesetzt. Bürgerinnen und Bürger tauschten sich in der Reblandhalle in Neckarwestheim mit den Verantwortlichen der BGZ über die weitere Aufbewahrung radioaktiver Abfälle am Standort aus.

Nach einer Besichtigung des Standortes erklärte BGZ Geschäftsführer Dr. Ewold Seeba: „Die Übernahme des Zwischenlagers für ausgediente Brennelemente zu Beginn dieses Jahres hat gut geklappt, der Betrieb läuft gut. Wir bereiten uns jetzt auf die Übernahme des Zwischenlagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle im kommenden Jahr vor.“ Der Leiter des Standortes, Wolfgang Arnold, ergänzte, dass die BGZ dazu in engem Austausch mit der EnBW AG stehe, die das Abfalllager derzeit errichtet.

Seeba machte deutlich, dass es sich bei dem Lager für schwach- und mittelradioaktive Stoffe ausdrücklich um ein Zwischenlager handelt. Dieses wird mit der Fertigstellung des Endlagers Konrad in Salzgitter im Jahr 2027 schrittweise wieder geleert. Der BGZ-Geschäftsführer begrüßte die öffentliche Diskussion über alle Fragen der Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle: „Nur wer sich diesem öffentlichen Diskurs stellt, kann auch öffentliche Akzeptanz und Vertrauen herstellen.“

Die Standortbürgermeister Dr. Jörg Frauhammer (Gemmrigheim) und Jochen Winkler (Neckarwestheim) äußerten sich nach einem Gespräch mit Seeba positiv über die Arbeit und die Kommunikation des Zwischenlagerbetreibers BGZ: „Aus unserer Sicht ist die BGZ ein wichtiger Akteur beim Ausstieg aus der Kernenergie in Deutschland“, erklärten die beiden Bürgermeister gemeinsam.

Lies: BGZ-Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit

Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD) hat den BGZ-Standort in Gorleben besucht. Begleitet wurde Lies von der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im niedersächsischen Landtag Miriam Staudte und Beamten der Atomaufsicht des Landes Niedersachsen. Vor Ort wurden sie von BGZ-Geschäftsführer Dr. Ewold Seeba und seinem Team begrüßt.

Nach einer Besichtigung der Pilotkonditionierungsanlage (PKA), des Abfalllagers und des Transportbehälterlagers lobte Lies vor Medienvertretern ausdrücklich die Beschäftigten der BGZ: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier vor Ort leisten hervorragende Arbeit und zeigen ein hohes Verantwortungsbewusstsein.“

„Wir alle sind die BGZ“, fasste Lies die Tatsache zusammen, dass es sich bei der BGZ nicht um ein privatwirtschaftliches Unternehmen, sondern um eine Institution des Staates handelt.

Der Umweltminister bekräftigte im Anschluss an seinen Besuch, die Pilotkonditionierungsanlage (PKA) für hochradioaktive Abfälle zu schließen. Der Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung Dr. Ewold Seeba ergänzte: „Im Oktober 2018 hatte der Staatssekretär im Bundesumweltministerium Jochen Flasbarth auf einer Sitzung des Kreis-Atomausschusses in Lüchow bereits den Rückbau der PKA angekündigt. Die BGZ hat umgehend mit den entsprechenden Planungen begonnen. Wir sind derzeit dabei, die genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, um am Ende die PKA gänzlich zurückzubauen.“

Die Pressemitteilung des niedersächsischen Umweltministeriums zum Ministerbesuch in Gorleben finden Sie hier.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (Mitte) am Stand der BGZ. Copyright: BMU/Espen Eichhöfer

BGZ präsentiert sich erstmals beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung

Beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich bei der BGZ auf dem Gelände des Bundesumweltministeriums über die sichere Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle zu informieren.

Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze stattete dem Stand der BGZ einen Besuch ab, wo sie von Dr. Ewold Seeba empfangen wurde. Das Team der BGZ konnte dabei von einem sehr konstruktiven Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern berichten. „Gerade bei einem so sensiblen Thema wie der Entsorgung radioaktiver Abfälle sind Transparenz sowie das persönliche Gespräch von großer Bedeutung“, bilanzierte Seeba die Veranstaltung.

Zwischenlager Lingen: BGZ im Dialog mit der Region

In Lingen hat die BGZ als Betreiberin des Zwischenlagers für Brennelemente aus dem Kernkraftwerk Emsland den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern sowie mit der Kommunalpolitik fortgesetzt. Rund 40 Gäste folgten der Einladung zum öffentlichen Austausch und informierten sich in der Lingener Halle IV über aktuelle Themen rund um die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle am Standort.

„Wir begrüßen es sehr, dass die BGZ Wort hält und wie schon im letzten Jahr umfassend auf die Fragen der Menschen hier vor Ort eingeht“, so Dieter Krone, Oberbürgermeister der Stadt Lingen. „Diese Möglichkeit für Information und Gespräch sollte es auch weiterhin geben.“

Dr. Ewold Seeba stellte sich als Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung vor und erläuterte insbesondere die Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung. Daran anknüpfend ging Olaf Wollny als Leiter des Zwischenlagers Lingen in seinem Vortrag unter anderem auf das Sicherheitskonzept des Zwischenlagers sowie die Maßnahmen zur radiologischen Überwachung der Umgebung ein. Im Anschluss tauschte sich das Team der BGZ intensiv mit Bürgerinnen und Bürgern über die sichere Zwischenlagerung sowie die Entsorgung der radioaktiven Abfälle in der Bundesrepublik Deutschland aus.

An allen ihren Zwischenlagerstandorten bietet die BGZ die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren. Eine Übersicht der Standorte und Kontaktmöglichkeiten findet sich auf https://zwischenlager.info/

 

Einladung zum Dialog

Zwischenlager Lingen: BGZ setzt Dialog mit Anwohnern fort

Am Donnerstag, 15. August 2019 setzt die BGZ als Betreiberin des Zwischenlagers Lingen den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern fort. Interessierte aus der Region sind hierzu herzlich eingeladen. Der Dialogabend beginnt um 19:00 Uhr in der Halle IV, Kaiserstraße 10a, 49809 Lingen (Ems).

Dr. Ewold Seeba, Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung, und ein Team aus Führungskräften der BGZ geben einen Überblick über den bisherigen Betrieb des Zwischenlagers Lingen, den die BGZ seit dem 1. Januar 2019 verantwortet. Darüber hinaus informiert die bundeseigene Gesellschaft über aktuelle Projekte und die Planungen für den künftigen Betrieb des Zwischenlagers Lingen. Geschäftsführung und Fachleute der BGZ stehen den Gästen der öffentlichen Veranstaltung für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

Im Zwischenlager Lingen bewahrt die BGZ abgebrannte Brennelemente des Kernkraftwerks Emsland auf. Bereits im November 2018 hatte sich die BGZ den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort vorgestellt und tauscht sich nun regelmäßig mit den Menschen in der Region aus.