Lies: BGZ-Mitarbeiter leisten hervorragende Arbeit

Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD) hat den BGZ-Standort in Gorleben besucht. Begleitet wurde Lies von der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im niedersächsischen Landtag Miriam Staudte und Beamten der Atomaufsicht des Landes Niedersachsen. Vor Ort wurden sie von BGZ-Geschäftsführer Dr. Ewold Seeba und seinem Team begrüßt.

Nach einer Besichtigung der Pilotkonditionierungsanlage (PKA), des Abfalllagers und des Transportbehälterlagers lobte Lies vor Medienvertretern ausdrücklich die Beschäftigten der BGZ: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier vor Ort leisten hervorragende Arbeit und zeigen ein hohes Verantwortungsbewusstsein.“

„Wir alle sind die BGZ“, fasste Lies die Tatsache zusammen, dass es sich bei der BGZ nicht um ein privatwirtschaftliches Unternehmen, sondern um eine Institution des Staates handelt.

Der Umweltminister bekräftigte im Anschluss an seinen Besuch, die Pilotkonditionierungsanlage (PKA) für hochradioaktive Abfälle zu schließen. Der Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung Dr. Ewold Seeba ergänzte: „Im Oktober 2018 hatte der Staatssekretär im Bundesumweltministerium Jochen Flasbarth auf einer Sitzung des Kreis-Atomausschusses in Lüchow bereits den Rückbau der PKA angekündigt. Die BGZ hat umgehend mit den entsprechenden Planungen begonnen. Wir sind derzeit dabei, die genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, um am Ende die PKA gänzlich zurückzubauen.“

Die Pressemitteilung des niedersächsischen Umweltministeriums zum Ministerbesuch in Gorleben finden Sie hier.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (Mitte) am Stand der BGZ. Copyright: BMU/Espen Eichhöfer

BGZ präsentiert sich erstmals beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung

Beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich bei der BGZ auf dem Gelände des Bundesumweltministeriums über die sichere Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle zu informieren.

Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze stattete dem Stand der BGZ einen Besuch ab, wo sie von Dr. Ewold Seeba empfangen wurde. Das Team der BGZ konnte dabei von einem sehr konstruktiven Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern berichten. „Gerade bei einem so sensiblen Thema wie der Entsorgung radioaktiver Abfälle sind Transparenz sowie das persönliche Gespräch von großer Bedeutung“, bilanzierte Seeba die Veranstaltung.

Zwischenlager Lingen: BGZ im Dialog mit der Region

In Lingen hat die BGZ als Betreiberin des Zwischenlagers für Brennelemente aus dem Kernkraftwerk Emsland den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern sowie mit der Kommunalpolitik fortgesetzt. Rund 40 Gäste folgten der Einladung zum öffentlichen Austausch und informierten sich in der Lingener Halle IV über aktuelle Themen rund um die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle am Standort.

„Wir begrüßen es sehr, dass die BGZ Wort hält und wie schon im letzten Jahr umfassend auf die Fragen der Menschen hier vor Ort eingeht“, so Dieter Krone, Oberbürgermeister der Stadt Lingen. „Diese Möglichkeit für Information und Gespräch sollte es auch weiterhin geben.“

Dr. Ewold Seeba stellte sich als Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung vor und erläuterte insbesondere die Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung. Daran anknüpfend ging Olaf Wollny als Leiter des Zwischenlagers Lingen in seinem Vortrag unter anderem auf das Sicherheitskonzept des Zwischenlagers sowie die Maßnahmen zur radiologischen Überwachung der Umgebung ein. Im Anschluss tauschte sich das Team der BGZ intensiv mit Bürgerinnen und Bürgern über die sichere Zwischenlagerung sowie die Entsorgung der radioaktiven Abfälle in der Bundesrepublik Deutschland aus.

An allen ihren Zwischenlagerstandorten bietet die BGZ die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren. Eine Übersicht der Standorte und Kontaktmöglichkeiten findet sich auf https://zwischenlager.info/

 

Einladung zum Dialog

Zwischenlager Lingen: BGZ setzt Dialog mit Anwohnern fort

Am Donnerstag, 15. August 2019 setzt die BGZ als Betreiberin des Zwischenlagers Lingen den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern fort. Interessierte aus der Region sind hierzu herzlich eingeladen. Der Dialogabend beginnt um 19:00 Uhr in der Halle IV, Kaiserstraße 10a, 49809 Lingen (Ems).

Dr. Ewold Seeba, Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung, und ein Team aus Führungskräften der BGZ geben einen Überblick über den bisherigen Betrieb des Zwischenlagers Lingen, den die BGZ seit dem 1. Januar 2019 verantwortet. Darüber hinaus informiert die bundeseigene Gesellschaft über aktuelle Projekte und die Planungen für den künftigen Betrieb des Zwischenlagers Lingen. Geschäftsführung und Fachleute der BGZ stehen den Gästen der öffentlichen Veranstaltung für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

Im Zwischenlager Lingen bewahrt die BGZ abgebrannte Brennelemente des Kernkraftwerks Emsland auf. Bereits im November 2018 hatte sich die BGZ den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort vorgestellt und tauscht sich nun regelmäßig mit den Menschen in der Region aus.

Meldepflichtiges Ereignis im Zwischenlager Neckarwestheim

Im Zwischenlager Neckarwestheim wurden im Rahmen der ersten turnusmäßigen Prüfung einer Krantraverse am 17.07.2019 Toleranzabweichungen festgestellt. Vier Verbindungsbolzen entsprachen in ihren Abmessungen nicht der Spezifikation. Die Tragfähigkeit der Krantraverse war unabhängig von diesem Befund jederzeit gegeben. Eine Gefährdung des Personals, der Umgebung oder der Anlage war mit dem Ereignis zu keinem Zeitpunkt verbunden.

Das Ereignis begründet nach dem deutschen Meldesystem eine Meldung nach der Kategorie N (normal) und ist auf der international gebräuchlichen Bewertungsskala INES der Stufe 0 zuzuordnen (keine oder geringe sicherheitstechnische Bedeutung). BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde, das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, fristgerecht über das Ereignis informiert.

Die Krantraverse wird für den Transport von Behältern mit radioaktiven Abfällen innerhalb des Zwischenlagers Neckarwestheim verwendet. Im Zwischenlager Neckarwestheim bewahrt die BGZ derzeit insgesamt 83 Behälter mit abgebrannten Brennelementen der Kernkraftwerke Neckarwestheim und Obrigheim auf.

Die Prüfung der Krantraverse wird entsprechend behördlicher Vorgaben alle drei Jahre vorgenommen. Dem Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung folgend hat die BGZ das Zwischenlager Neckarwestheim am 01.01.2019 vom bisherigen Betreiber übertragen bekommen. Derzeit prüft die BGZ das weitere Vorgehen und setzt die Traverse vorerst nicht weiter ein.

Besichtigten gemeinsam das Zwischenlager Biblis (von links): Philipp Hoppe, Ulrike Pfeifer, Dirk Jonas, Burghard Rosen (alle BGZ), Matthias Röhrborn (RWE), Bundesjustizministerin Christine Lambrecht, Dr. Ewold Seeba (Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung) und Wolfgang Sax (Mitarbeiter Christine Lambrecht).

Christine Lambrecht besucht das Zwischenlager Biblis

Die neue Bundesjustizministerin hat sich am Freitag vor Ort ein Bild von der sicheren Zwischenlagerung in Biblis gemacht.

Christine Lambrecht, in deren Wahlkreis der Standort Biblis liegt, stellte nach Gesprächen mit dem BGZ-Team und einer Begehung des Zwischenlagers fest: „Ich konnte mich persönlich davon überzeugen, dass die Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung am Standort Biblis erfolgreich umgesetzt wurde. Die BGZ betreibt als Gesellschaft des Bundes das Zwischenlager nach meinem Eindruck mit qualifizierten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und leistet dadurch einen wesentlichen Beitrag zum Ausstieg aus der Atomkraft insbesondere auch hier in Biblis.“

Der Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung Dr. Ewold Seeba dankte der Ministerin für ihren Besuch und sicherte zu, auch künftig mit Politik sowie Bürgerinnen und Bürgern aus der Region im Gespräch zu bleiben.

Grafenrheinfeld: Wechsel in der Leitung des Zwischenlagers

Am Zwischenlager Grafenrheinfeld hat es einen personellen Wechsel gegeben. Seit 1. Juni führt Jürgen Bruder als Leiter des Zwischenlagers das derzeit siebenköpfige Team der BGZ am Standort.

Er folgt auf Thomas Rust, der beim Kraftwerksbetreiber PreussenElektra beschäftigt ist und bislang im Auftrag der BGZ als Leiter des Zwischenlagers tätig war.

Jürgen Bruder ist seit Januar 2019 Mitarbeiter der BGZ. Bis Ende Mai führte der 51-Jährige das Zwischenlager im schwäbischen Gundremmingen. Nach seiner Ausbildung zum Ingenieur für Produktionstechnik in Ulm war er mehr als 27 Jahre lang in unterschiedlichen Funktionen im Kernkraftwerk Gundremmingen beschäftigt, hier zuletzt als Teilbereichsleiter Anlagentechnik.

Die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH betreibt das Zwischenlager Grafenrheinfeld seit 1. Januar 2019. Es dient der sicheren Aufbewahrung von Behältern mit Brennelementen aus dem Kernkraftwerk Grafenrheinfeld.

Gundremmingen: Wechsel in der Leitung des Zwischenlagers

Am Zwischenlager Gundremmingen hat es einen personellen Wechsel gegeben. Seit 1. Juni führt Ulrich Kastner als Leiter des Zwischenlagers das derzeit sechsköpfige Team der BGZ am Standort.

Er folgt auf Jürgen Bruder, der zum gleichen Termin die Leitung des ebenfalls von der BGZ geführten Zwischenlagers im fränkischen Grafenrheinfeld übernommen hat.

Ulrich Kastner ist seit März 2019 Mitarbeiter der BGZ und zeichnete bislang für Instandhaltung und Sicherung des Zwischenlagers Gundremmingen verantwortlich. Nach seiner Ausbildung zum Ingenieur für Produktionstechnik in Ulm begann der 52-Jährige 1992 seine Tätigkeit im Kernkraftwerk Gundremmingen. Hier absolvierte er die Ausbildung zum Schichtleiter und war in dieser Funktion über 20 Jahre für den sicheren Betrieb von Block B zuständig.

Die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH betreibt das Zwischenlager Gundremmingen seit 1. Januar 2019. Es dient der sicheren Aufbewahrung von Behältern mit Brennelementen aus dem Kernkraftwerk Gundremmingen.

BGZ zeigt Flagge für Vielfalt – Diversity-Tag 2019

Mit der Teilnahme am 7. Deutschen Diversity-Tag, dem bundesweiten Aktionstag zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen, macht sich BGZ für ein erfolgreiches Miteinander in unserer Gesellschaft und Arbeitswelt stark.

Gemeinsam mit hunderten von deutschen Unternehmen und Institutionen setzte sich BGZ am 28. Mai für Vielfalt am Arbeitsplatz ein. Initiiert wurde der Deutsche Diversity-Tag von dem Verein Charta der Vielfalt e. V. Im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ wird er vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.

Mit der Veranstaltung „Besser Geht’s Zusammen – Wir machen uns auf den Weg!“ hat BGZ die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Thema sensibilisiert. Ingrid Gosens, Bereichsleiterin Personal, freut sich über die positive Resonanz „Wir möchten zeigen, dass wir Vielfalt in der BGZ wertschätzen und freuen uns sehr über die gute Beteiligung. Wir begreifen Diversität als große Chance für unser Unternehmen. Die Ergebnisse des Tages werden wir nutzen, um weitere Initiativen zur Förderung der Vielfalt in der BGZ zu entwickeln“.

Auch zukünftig wird BGZ Flagge zeigen und klare Zeichen für Vielfalt und Toleranz in der Arbeitswelt setzen.
Weitere Informationen zum Verein Charta der Vielfalt e. V. sowie zum 7. Deutschen Diversity-Tag finden Sie unter: www.charta-der-vielfalt.de und www.deutscher-diversity-tag.de.

Zwischenlager Isar: BGZ im Dialog zur Rückführung radioaktiver Abfälle

Die BGZ hat mit Anwohnerinnen und Anwohnern des Zwischenlagers Isar den Dialog zur Rückführung der radioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im Ausland fortgesetzt.

Anknüpfend an eine erste Dialogveranstaltung im Mai 2018 informierte die BGZ-Geschäftsführung in Niederaichbach über das Konzept zur Rückführung sowie die sichere Aufbewahrung der Abfälle im Zwischenlager Isar bis zu deren Endlagerung.

Dr. Ewold Seeba unterstrich dabei als Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung insbesondere die völkerrechtliche Verpflichtung zur Rücknahme der deutschen Abfälle aus Frankreich und England und wies auf die bundesweit ausgewogene Verteilung der Behälter hin: „Mit breitem politischem Konsens wurden vier Standorte festgelegt: Brokdorf in Schleswig-Holstein, Biblis in Hessen, Philippsburg in Baden-Württemberg sowie Isar in Bayern. Hierüber besteht Einigkeit zwischen der Bundesregierung, allen beteiligten Landesregierungen sowie den Energieversorgungsunternehmen als Abfallverursacher, die für den Rücktransport der von ihnen erzeugten Abfälle verantwortlich sind und bleiben.“ Dr. Seeba stellte zusammenfassend fest: „Die Verteilung der insgesamt 25 noch zurückzunehmenden Behälter auf die Standorte in Deutschland ist fair und ausgewogen, denn sie orientiert sich am Verursacherprinzip. Im Zwischenlager Isar sollen sieben Behälter mit Abfällen aus der Wiederaufarbeitung aufbewahrt werden. Nach Abschluss der Rückführung werden die Behälter dann in den fünf Bundesländern zwischengelagert, aus deren Atomkraftwerken anteilig die größte Menge an Kernbrennstoff ins Ausland verbracht wurde. Für den Standort Isar ist dies in einer gemeinsamen Erklärung des Bundes und des Freistaates Bayern vereinbart worden.“

Wilhelm Graf als technischer Geschäftsführer der BGZ erläuterte, dass die Abfälle aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im Zwischenlager Isar sicher aufbewahrt und von dort zum Endlager abtransportiert werden können. Er verwies auf die schon vorhandenen Erfahrungen mit der Rückführung derartiger Abfälle und stellte das technische Konzept vor, mit dem die BGZ die sichere Aufbewahrung und den Abtransport der Abfälle zum Endlager ermöglicht. Wilhelm Graf machte deutlich: „Es ist gewährleistet, dass sich sämtliche Behälter sicher aufbewahren und aus dem Zwischenlager zum Endlager abtransportieren lassen. Die Zwischenlagerung bleibt zeitlich befristet.“

Die Rückführung der Abfälle bis zum Zwischenlager ist Aufgabe der deutschen Kraftwerksbetreiber als Abfallverursacher. In deren Auftrag stellte Dr. Hannes Wimmer als Vorsitzender der Geschäftsführung der GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH die verwendeten CASTOR-Behälter vor und führte aus, wie bei den Transporten die Sicherheit für Mensch und Umwelt gewährleistet ist.

Im Anschluss an die Impulsvorträge beantworteten die Referenten in einer durch die Fernsehmoderatorin Eva Grünbauer geleiteten Diskussion gemeinsam mit Vertretern der Genehmigungsbehörde, der bayrischen Atomaufsicht, des Kraftwerksbetreibers sowie dem Geschäftsführer der Bundesgesellschaft für Endlagerung die Fragen der Menschen aus der Region zu Rückführung und zur sicheren Zwischen- und Endlagerung.

Die BGZ stellt neben regelmäßigen Dialogangeboten umfangreiche Informationen zur Rückführung im Internet zur Verfügung:
rueckfuehrung.bgz.de

Pressemitteilung der BGZ zur ersten Informationsveranstaltung in Essenbach mit Staatssekretär Jochen Flasbarth: https://bgz.de/2018/05/03/landkreis-landshut-bmu-und-bgz-im-dialog-mit-der-region/

Meldung des Bundesumweltministeriums zur Einigung mit dem Freistaat Bayern: https://www.bmu.de/pressemitteilung/bund-und-bayern-erzielen-einigung-zur-ruecknahme-von-castor-behaeltern/

Gemeinsame Erklärung des Bundesumweltministeriums und Bayerns: https://www.bmu.de/download/gemeinsame-erklaerung-der-bayerischen-staatsregierung-und-des-bundesministeriums-fuer-umwelt-natursch/