• Link zu Instagram
  • Link zu Xing
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Youtube
  • Karriere
    • Arbeiten bei der BGZ
    • Ausbildung bei der BGZ
    • Stellenangebote
  • Presse
  • Mediathek
  • Kontakt
  • Gebärdensprache
  • Leichte Sprache
  • Deutsch Deutsch Deutsch de
  • English English Englisch en
Wir überarbeiten unsere Website – Ihre Meinung hilft uns (4 Minuten Umfrage)   → Zur Umfrage • Wir überarbeiten unsere Website – Ihre Meinung hilft uns (4 Minuten Umfrage)   → Zur Umfrage • Wir überarbeiten unsere Website – Ihre Meinung hilft uns (4 Minuten Umfrage)   → Zur Umfrage
  • Über uns
    • Unser Auftrag
    • Unsere Leitlinien
    • Organisation
    • Aufsichtsrat
    • Geschäftsführung
    • Zertifikate/Berichte
    • Umweltbewusst handeln
  • Aktuelles
    • Alle Meldungen
    • Meldepflichtige Ereignisse
    • Veranstaltungen
    • Forum Zwischenlagerung
    • Newsletter
    • Ausschreibungen
    • Standortumfrage
  • Sichere Zwischenlagerung
    • Zwischenlagerung – Allgemeine Information
    • Fragen und Antworten
    • Die Abfälle
    • Transport- und Lagerbehälter
  • Standorte
  • BGZ-Gruppe
    • BZA | Brennelement-Zwischenlager Ahaus GmbH
    • BLG | Brennelementlager Gorleben GmbH
    • KHG | Kerntechnische Hilfsdienst GmbH
  • Projekte
    • Verlängerte Zwischenlagerung
    • Forschung als Aufgabe der BGZ
    • Rücknahme radioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung
    • Forschungsreaktoren
  • Ihre Fragen
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Abfall-Zwischenlager Biblis: Überprüfung aller Fässer abgeschlossen

7. Oktober 2026/in Aktuelles, Biblis, Pressemitteilung, Startseite, Südwest, Zwischenlagerung

BIBLIS – Nachdem Ende 2024 im Abfall-Zwischenlager Korrosion an einem Fass mit schwachradioaktiven Abfällen festgestellt worden war, startete die BGZ eine umfassende Inspektion aller dort eingelagerten Stahlblechfässer. Diese ist nun beendet.

Die BGZ-Fachleute stellten dabei fest, dass insgesamt 30 Fässer Beschädigungen aufweisen. Unter anderem zeigen drei Behälter Risse und zwei jeweils ein kleines, korrosionsbedingtes Loch. Es handelt sich um 200- und 400-Liter-Fässer, die mit Schutzkleidung, Bauschutt und Metallschrott aus dem Betrieb und dem Rückbau des Kernkraftwerks Biblis befüllt sind. Messungen des BGZ-Fachpersonals zeigten, dass eine Kontamination an der jeweiligen Fassoberfläche oder die Freisetzung radioaktiver Stoffe in jedem Fall ausgeschlossen werden konnten. Der Schutz von Mensch und Umwelt war und ist stets gewährleistet, wie auch das hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt (HMLU) als zuständige Aufsichtsbehörde bestätigte. Bei den festgestellten Befunden handelt es sich um Ereignisse der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Skala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“). Die BGZ hat fortlaufend eine Auflistung aller Befunde veröffentlicht.

Schematische Darstellung eines Stahlblechfasses.

Im Ergebnis gibt es zwei Gründe für die Beschädigungen: Eine Ursache liegt demnach im Inneren der Fässer. 27 Fässer mit Korrosion wurden in den 1980er Jahren verpackt. Dabei wurden Zwischenräume mit einer speziellen Zementmischung aufgefüllt, diese wurde nicht ausreichend abgebunden. Feuchtigkeit verblieb und führte zur Korrosion des äußeren Stahlblechs. Die Risse an drei weiteren Fässern entstanden durch Handhabungen bei der Ein- oder Umlagerung. Die Lagerbedingungen in Biblis sind demnach nicht für die Korrosion verantwortlich und die Zwischenlager nach wie vor für die sichere Aufbewahrung der Abfälle geeignet.

Die aufwendige Inspektion dauerte 18 Monate und wurde durch das HMLU begleitet. Das Fachpersonal der BGZ begutachtete dabei alle 653 Fässer im Abfallzwischenlager 1 (AZB 1). Die 30 auffälligen Behälter wurden an den Abfall-Eigentümer RWE übergeben, dort werden diese in dafür geeignete Überfässer eingestellt. Die BGZ hat mit der Aufsichtsbehörde zusätzlich zu den bislang durchgeführten Überprüfungen der Fässer ein engmaschiges Inspektionsprogramm erarbeitet, in welches die Erfahrungen aus der abgeschlossenen Überprüfung eingeflossen sind. Durch dieses Konzept können etwaige Veränderungen frühzeitig erkannt und bei Bedarf Maßnahmen eingeleitet werden.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/11/2024-11-18-PM-Biblis_Korrosion-an-einem-Fass-scaled-e1791360600798.jpg 990 1357 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2026-10-07 10:10:312026-10-07 10:10:31Abfall-Zwischenlager Biblis: Überprüfung aller Fässer abgeschlossen

Deutsch-französische Partnerschaft: Notfallschützer trainieren gemeinsam am Zwischenlager Biblis

1. Oktober 2026/in Aktuelles, Biblis, Kerntechnische Hilfsdienste GmbH, Pressemitteilung, Startseite, Südwest

BIBLIS – Fachleute des Kerntechnischen Hilfsdiensts und der BGZ haben zusammen mit der französischen Groupe Intra eine Übung durchgeführt. Ziel war es, die Zusammenarbeit zu stärken und die Abläufe für einen potenziellen Notfall zu trainieren.

„Mit solchen Übungen stellen wir regelmäßig unsere Einsatzbereitschaft unter Beweis“, erläuterte der KHG-Einsatzleiter Dr. Andreas Schnurr. „Wir zeigen: Wir sind vorbereitet – auch für Ereignisse, die sehr unwahrscheinlich sind.“

In dem Szenario wurde unterstellt, dass ein Fass mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen im Zwischenlager abgestürzt war und dabei beschädigt wurde. Aufgabe für die rund 30 Expert*innen von KHG und Groupe Intra war es, ein Lagebild zu erstellen und die Bergung des Fasses vorzubereiten. Zum Einsatz kam dabei hochspezialisierte Technik, unter anderem verschiedene Roboter, die ferngesteuert durch das Abfall-Zwischenlager bewegt wurden.  Die BGZ begleitete die Übung mit eigenen Fachkräften.

Bei der Übung in Biblis kamen verschiedene Roboter zum Einsatz.

Am Ende der beiden Trainingstage zog Philipp Hoppe, Leiter der Zwischenlager in Biblis, eine positive Bilanz: „Die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten funktionierte länderübergreifend sehr gut. Mit der Übung konnten wir Einsatz- und Notfallpläne unter praxisnahen Bedingungen überprüfen. Die gesammelten Erfahrungen helfen uns, Abläufe weiter zu optimieren.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/10/Zusammenarbeit-zwischen-der-BGZ-und-KHG-scaled-e1790834607631.jpg 1775 1660 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2026-10-01 14:39:002026-10-02 10:03:40Deutsch-französische Partnerschaft: Notfallschützer trainieren gemeinsam am Zwischenlager Biblis
BGZ

Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ lädt zum nächsten öffentlichen Forum ein

21. September 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, Veranstaltungen, Verlängerte Zwischenlagerung

GORLEBEN – Nachdem die BGZ im Juni den Antrag für eine verlängerte Zwischenlagerung beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) gestellt hatte, lädt das bundeseigene Unternehmen am 24.09.2026 zu einem weiteren öffentlichen Forum ein.

Im Vordergrund der Veranstaltung steht das Forschungsprogramm, mit dem sich die BGZ auf die notwendige verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet. Hierzu werden die Expert*innen der BGZ zu Beginn in kurzen Impulsvorträgen einen Überblick über die Forschungsaktivitäten geben. „Im Schwerpunkt stehen dabei Projekte zur Behältersicherheit und zum Verhalten der Inventare, die in den Behältern sicher aufbewahrt werden“, so Clara Utsch, Leiterin der Abteilung für Beteiligungsverfahren.

Im Rahmen dieses öffentlichen Forums im Gildehaus Lüchow haben interessierte Bürger*innen zudem die Möglichkeit, Fragen zur verlängerten Zwischenlagerung zu stellen und an verschiedenen Stationen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten in den direkten Austausch mit den Expert*innen der BGZ zu gelangen. Hierzu zählen etwa das BGZ-Forschungsprogramm, das Alterungsmanagement der Behälter oder Fragen der Gebäudesicherheit.

Die Veranstaltung findet statt

am Donnerstag, 24.09.2026

im Gildehaus Lüchow, Tannenbergstr. 1, 29439 Lüchow

um 18:00 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/09/2026-09-21-PM-Verlaengerte-Zwischenlagerung_BGZ-laedt-zum-naechsten-oeffentlichen-Forum-ein-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-09-21 12:51:592026-09-21 12:51:59Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ lädt zum nächsten öffentlichen Forum ein

Brokdorf: Einlagerung aller CASTOR-Behälter im Zwischenlager abgeschlossen

18. September 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

BROKDORF – Im Juni wurden sieben CASTOR-Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente in Großbritannien nach Brokdorf transportiert. Alle Behälter stehen nun im Zwischenlager und sind an das Behälterüberwachungssystem angeschlossen. Somit ist die Einlagerung hochradioaktiver Abfälle in Brokdorf beendet, weitere CASTOR-Behälter kommen nicht hinzu.

Mitte Juni 2026 erreichten die Behälter aus Sellafield das Zwischenlager. Nach deren Überprüfung und der Herstellung des Doppeldeckel-Dichtsystems durch BGZ-Fachleute wurden diese an ihren jeweiligen Stellplatz gebracht. „Die Abfertigung innerhalb des Zwischenlagers verlief, wie auch die gesamte Rückführung, reibungslos und ohne Störungen“, betont Standortleiter Marco Paschen. „Mit der Einlagerung der sieben Behälter ist die Rückführung radioaktiver Abfälle abgeschlossen. Da das Kernkraftwerk brennstofffrei ist, werden hier dann auch keine weiteren CASTOR-Behälter mehr eingelagert.“

Im Brennelemente-Zwischenlager sind 83 von 100 genehmigten Behälterstellplätzen belegt. In 76 Behältern befinden sich Brennelemente aus dem Kernkraftwerk Brokdorf. „Wir als Standortkommune tragen somit einen Teil der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung für die nukleare Entsorgung“, so Brokdorfs Bürgermeister Jörg Schmidt. „Ich begrüße es sehr, dass die Einlagerung nun abgeschlossen ist und keine weiteren Transporte in das Zwischenlager erfolgen. Als Bürgermeister sehe ich aber auch, dass mit der andauernden Suche nach einem Endlager eine mehrere Jahrzehnte anhaltende Belastung durch das Zwischenlager verbunden ist. Hier erwarten wir Lösungen für unsere Gemeinde.“

Hintergrund:
Bis 2005 wurden Brennelemente aus dem Betrieb deutscher Atomkraftwerke zur Wiederaufarbeitung nach Großbritannien und Frankreich transportiert. Gemäß ihren vertraglichen Verpflichtungen müssen die Betreiber ihre noch im Ausland lagernden Wiederaufarbeitungsabfälle nach Deutschland zurückführen. Zur Rücknahme hat sich die Bundesrepublik Deutschland auch völkerrechtlich verpflichtet. Im Jahr 2015 haben Bund, Länder und AKW-Betreiber das Rückführungskonzept im Konsens beschlossen. Dieses sieht eine bundesweit ausgewogene Verteilung nach dem Verursacherprinzip vor. Damals sind vier Standorte für die Rückführung festgelegt worden: Biblis in Hessen, Brokdorf in Schleswig-Holstein, Isar in Bayern und Philippsburg in Baden-Württemberg. Bereits 2020 wurden sechs Behälter aus Großbritannien (Sellafield) nach Biblis zurückgeführt, 2024 folgte der Transport von vier Behältern aus Frankreich (La Hague) nach Philippsburg. Im Anschluss an die Rückführung nach Isar 2025 wurde 2026 die Rückführung nach Brokdorf abgeschlossen. Nun werden die hochradioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitung in den Bundesländern zwischengelagert, aus deren Atomkraftwerken anteilig die größte Menge an Kernbrennstoff zur Wiederaufarbeitung ins Ausland verbracht wurde.

Die BGZ hat von Beginn an proaktiv über die Rückführung informiert, unter anderem bei zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen in Brokdorf. Weitere Informationen finden sich hier: https://rueckfuehrung.bgz.de/

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/09/Blick-in-den-Lagerbereich-des-Zwischenlagers-Brokdorf-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2026-09-18 13:49:342026-09-18 15:56:12Brokdorf: Einlagerung aller CASTOR-Behälter im Zwischenlager abgeschlossen

Spatenstich in Brokdorf: Wichtiger Schritt zum unabhängigen Zwischenlagerbetrieb

9. September 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

BROKDORF – Mit einem symbolischen Spatenstich hat die BGZ den Startschuss für die nächste Phase umfangreicher Baumaßnahmen am Standort Brokdorf gegeben. Für einen autarken Zwischenlagerbetrieb wird dort umfangreich investiert.

„Ziel ist es, den Zwischenlagerbetrieb vom Kernkraftwerk Brokdorf zu entkoppeln und so einen sicheren Betrieb auch nach dessen Rückbau zu gewährleisten“, erläuterte Standortleiter Marco Paschen vor rund 40 Gästen. Dafür investiert das bundeseigene Unternehmen vor Ort nun rund 26 Millionen Euro.

Herzstück der geplanten Maßnahmen ist ein modernes Funktionsgebäude für das Personal inklusive Werkstätten und einer Fahrzeughalle. Die Fertigstellung des dreigeschossigen Gebäudes mit einer Gesamtfläche von rund 2.500 Quadratmetern ist für 2027 geplant.

„Wir setzen auf eine regenerative Energieversorgung und werden daher eine Photovoltaikanlage auf dem Gebäude errichten. Außerdem erhält der Neubau eine Erdwärmepumpe, um umweltfreundlich zu heizen“, ergänzte Paschen während der Veranstaltung. Die Zahl der BGZ-Mitarbeiter*innen am Standort wird im Laufe der nächsten Jahre auf etwa 30 wachsen.

Unterstützung beim Spatenstich erhielt die BGZ von Brokdorfs Bürgermeister Jörg Schmidt. Er wünschte gutes Gelingen, eine unfallfreie Bauzeit und betonte: „Die Gemeinde Brokdorf steht mit der BGZ als Betreiberin des Zwischenlagers hier am Standort in engem und vertrauensvollem Austausch. Wir werden stets über alle wesentlichen Vorhaben informiert. Die Sicherheit von Menschen und Umwelt muss in allen Belangen auch weiterhin oberste Priorität haben.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/09/Brokdorfs-Buergermeister-Joerg-Schmidt-und-Vertreter-der-BGZ-beim-symbolischen-Spatenstich-scaled.jpg 1561 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2026-09-09 14:11:382026-09-09 14:11:38Spatenstich in Brokdorf: Wichtiger Schritt zum unabhängigen Zwischenlagerbetrieb
Europäische Kommission/JRC

Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle: BGZ weitet Forschung an bestrahlten Brennstäben aus

3. September 2026/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite

ESSEN – In einem neuen Forschungsprojekt untersucht die BGZ mit nationalen und internationalen Partnern das Verhalten bestrahlter Brennstäbe unter zerstörenden mechanischen Belastungen. Das Vorhaben knüpft an die Forschungsaktivitäten des bundeseigenen Unternehmens an und erweitert die Erkenntnisse, um die Sicherheit der Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle über lange Zeiträume nachzuweisen.

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Bend & Break“ werden Teile bestrahlter Brennstäbe in  heißen Zellen des Joint Research Centers (JRC) der Europäischen Kommission in Karlsruhe unter anderem gebogen, gedehnt und zerbrochen. Diese sogenannten zerstörenden Untersuchungen geben Aufschluss darüber, wieviel Brennstoff im Fall einer solchen Beschädigung austreten, wie sich das hochradioaktive Material verhalten und gegebenenfalls  im Behälter verteilen würde.

„Als Betreiberin müssen wir die Sicherheit der Zwischenlagerung und des Transports jederzeit nach aktuellem Stand vom Wissenschaft und Technik nachweisen. Am JRC in Karlsruhe wurden bereits vergleichbare Versuche an Hüllrohrmaterialien durchgeführt. Bend & Break führt diese Arbeiten fort und schließt eine konkrete Datenlücke zu modernen Hüllrohrmaterialien“, erläutert Dr. Maik Stuke aus der BGZ-Forschungsabteilung.

Bei den Untersuchungen gehe es darum nachzuweisen, dass das radioaktive Material in den Behältern sicher eingeschlossen bleibt und diese an ein Endlager abgegeben werden können,  auch für den Fall, dass beim Abtransport ein Unfall passiert und einzelne Brennstäbe im Behälter beschädigt werden.

Beim Kick-off-Treffen in Karlsruhe verschaffte sich das Projektteam nun einen Eindruck von den Versuchsaufbauten in den Heißen Zellen des JRC und stimmte die nächsten Arbeitsschritte ab. Das Projekt mit einer Laufzeit bis 2029  knüpft an frühere Untersuchungen an, bei denen bereits Bruchversuche an Brennstäben durchgeführt wurden. „Bend & Break“ erweitert diese bestehende Datenbasis.

Das Vorhaben ist Teil des umfassenden Forschungsprogramms der BGZ zur verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Genehmigungsanträge für die verlängerte Zwischenlagerung ein, mit denen die BGZ die Sicherheit der Aufbewahrung nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik nachweist.

 Hintergrund:

Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle in den Zwischenlagern ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Anlagen der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Anschließend wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter mit hochradioaktiven Abfällen an das Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor. Zentraler Baustein dafür ist ihr Forschungsprogramm, in dem unter anderem das Langzeitverhalten von Brennelementen und Behältern untersucht wird.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/09/2026-09-03-BGZ-weitet-Forschung-an-bestrahlten-Brennelementen-aus-scaled.jpg 1709 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-09-03 10:27:482026-09-03 10:29:31Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle: BGZ weitet Forschung an bestrahlten Brennstäben aus
BGZ

Erfolgreiche Notfallübung: BGZ und Feuerwehr trainieren im Abfall-Zwischenlager

1. September 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

UNTERWESER – Die Freiwillige Feuerwehr Rodenkirchen und die BGZ haben eine gemeinsame Übung durchgeführt. Ziel war es, die Zusammenarbeit zu stärken und die Abläufe für einen potenziellen Notfall zu trainieren.

In dem Szenario ging es um einen Brand im Abfall-Zwischenlager 1, bei dem eine vermisste Person aus dem Gebäude gerettet werden musste. Die Einsatzkräfte der FFW Rodenkirchen und die Mitarbeiter*innen der BGZ übten gemeinsam Alarmierungs- und Kommunikationswege sowie Maßnahmen zur Lageerkundung und Gefahrenabwehr. Die Übung bot zugleich die Möglichkeit, Einsatz- und Notfallpläne unter praxisnahen Bedingungen zu überprüfen und Abläufe weiter zu optimieren. Zudem verschafften sich die Feuerwehrkräfte einen detaillierten Überblick über die örtlichen Gegebenheiten auf dem Zwischenlagergelände.

Teamwork: Bei der Notfallübung trainierten die Freiwillige Feuerwehr Rodenkirchen und das BGZ-Team am Standort Unterweser unter anderem Abläufe und Kommunikationswege.

Im Anschluss erläuterte Stephan Thode, Leiter Überwachung bei der BGZ, Wissenswertes zum Thema Radioaktivität. Dabei ging er insbesondere auf den sicheren Umgang mit radioaktiven Stoffen sowie die besonderen Herausforderungen ein, die sich bei einem möglichen Notfalleinsatz ergeben.

Mit der gemeinsamen Übung unterstreichen die FFW Rodenkirchen und die BGZ die Bedeutung ihrer kontinuierlichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit. Regelmäßige Übungen tragen dazu bei, die Sicherheits- und Notfallstrukturen fortlaufend zu überprüfen.

Startklar für die Übung am Abfall-Zwischenlager Unterweser: Die Freiwillige Feuerwehr Rodenkirchen.

„Die Übung war erfolgreich und konnte ohne besondere Vorkommnisse abgeschlossen werden. Unsere Beobachtungen und Erfahrungen werden nun ausgewertet und – soweit erforderlich – in die weitere Optimierung der Notfallvorsorge und Zusammenarbeit einbezogen“, erklärte Björn Nölscher, Pressesprecher der Gemeindefeuerwehr Stadland, im Anschluss. Stephan Thode ergänzte: „Regelmäßige Übungen sind ein wichtiger Bestandteil unserer Vorbereitungen auf einen Notfall. Entscheidend ist, dass dann die Zusammenarbeit aller Beteiligten reibungslos funktioniert. Mein Dank gilt den Einsatzkräften für das herausragende Engagement.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/09/Die-Freiwillige-Feuerwehr-Rodenkirchen-im-Uebungseinsatz-bei-der-BGZ-scaled.jpg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-09-01 09:09:492026-09-01 09:09:49Erfolgreiche Notfallübung: BGZ und Feuerwehr trainieren im Abfall-Zwischenlager

Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt

12. August 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

UNTERWESER/KÖLN – Im Rahmen einer Feierstunde hat die IHK Köln die erfolgreichsten Absolvent*innen der beruflichen Weiterbildung des Jahres 2025 gewürdigt. Zu den Geehrten zählt auch BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen. Die Prüfung zur „Schutz- und Sicherheitskraft“ absolvierte er als einer der Besten seines Jahrganges.

Seit 2023 ist der Beverstedter Teil des BGZ-Teams Unterweser und unterstützt hier bei der Wartung und Instandhaltung von sicherheitstechnischen Geräten und Systemen. Die Weiterbildung zur geprüften Schutz- und Sicherheitskraft (GSSK) ist Teil der Qualifikation zum Leiter vom Dienst (LvD). Im Schichtdienst ist der LvD rund um die Uhr Bindeglied zwischen BGZ-Fachkräften und dem externen Wachschutz. Die berufliche Fortbildung absolvieren die LvD-Anwärter*innen bei der IHK Köln.

Nach dem Fachabitur im Bereich Elektrotechnik und einer Ausbildung zum Elektroniker war Kai von Oesen in der Schaltanlagenfertigung tätig. Parallel erwarb er einen Meister der Elektrotechnik. Anschließend wechselte er in den Schiffbau und arbeitete für wechselnde Kunden in der Konstruktion von Mega-Yachten. „Nach mehr als zehn Jahren in meinem bisherigen Beruf, die ich fast ausschließlich am Schreibtisch gesessen habe, wollte ich mich noch einmal verändern und wieder einen aktiveren Arbeitsalltag verbringen“, erläutert von Oesen seine Entscheidung für die BGZ.

„Dabei freue ich mich über die gute Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen, einen abwechslungsreichen Job und den stetigen Wissenstransfer,“ erklärt der 41-Jährige. Dafür durchlief er gerne die mehrmonatige berufliche Fortbildung, die er nun als einer der besten zwei Prozent der rund 3.300 Absolvent*innen der Weiterbildungskurse an der IHK Köln abschloss.

Auch in seiner Freizeit ist Kai von Oesen voll im Einsatz: Er engagiert sich ehrenamtlich als Ortsbrandmeister in der Freiwilligen Feuerwehr, als Zugführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft, als Sanitäter und Gruppenführer im Katastrophenschutz des Deutschen Roten Kreuzes, zudem spielt er Schlagzeug in einem Spielmannszug.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/08/2026-08-12-Wurde-in-Koeln-geehrt-BGZ-Mitarbeiter-Kai-von-Oesen-scaled.jpeg 2560 1920 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-08-12 09:46:122026-08-12 09:46:12Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt
BGZ

Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim

7. August 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

NECKARWESTHEIM / GEMMRIGHEIM – Staatssekretär und Landtagsabgeordneter
Dr. Andre Baumann informierte sich bei einer Besichtigung des Standorts über das Konzept der sicheren Aufbewahrung radioaktiver Abfälle. Im Fokus des Austauschs stand die verlängerte Zwischenlagerung.

Bei einem Rundgang durch das Tunnellager im ehemaligen Steinbruch erläuterten die BGZ-Vertreter Wolfgang Arnold und Thomas Taschke dem Staatssekretär, den beiden Standort-Bürgermeistern Jochen Winkler und Mario Dittmann sowie Dr. Jörg Frauhammer (Bürgermeister a.D.) wie die Behälter mit hochradioaktiven Abfällen sicher aufbewahrt werden. Aktuell lagern im Brennelemente-Zwischenlager 104 Behälter aus dem ehemaligen Betrieb der Kernkraftwerke Neckarwestheim und Obrigheim. Die Einlagerung ist noch nicht beendet, wie Arnold als BGZ-Hauptabteilungsleiter Betrieb im Südwesten, erklärte. 24 Behälter werden noch aus dem stillgelegten Kraftwerk Neckarwestheim ins Zwischenlager gebracht.

„Wir werden alle Behälter sicher aufbewahren, bis sie an ein Endlager abgegeben werden können“, betonte Taschke als Leiter des Zwischenlagers. „Auf die Zwischenlagerung über den bislang genehmigten Zeitraum hinaus bereiten wir uns schon seit Gründung der BGZ intensiv vor und werden die Sicherheit in den zu führenden Genehmigungsverfahren nachweisen.“

Staatssekretär Baumann zeigte sich von der Sicherheit der Zwischenlagerung überzeugt. Er hob die hohe Belastung hervor, die die beiden umliegenden Gemeinden tragen. „Mit der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe des Atomausstiegs dürfen wir die Standortkommunen nicht allein lassen. Daher muss die Endlagersuche zügig vorangetrieben werden“, so Dr. Baumann.

Hintergrund:

Die bundeseigene BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung betreibt seit 2019 das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Neckarwestheim. Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Neckarwestheim läuft im Jahr 2046 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte dieses Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Dann wird es noch mehrere Jahrzehnte dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung finden Sie hier.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/08/sts-scaled.jpg 2249 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-08-07 15:05:142026-08-07 15:04:40Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim
Schramm/BGZ

Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga

5. August 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

GRAFENRHEINFELD  – Blaue Flecken, Schwielen an den Händen und Kratzer an den Beinen: Kleine Blessuren sind für Emanuel Schramm (30) und Enrico Diez (32) selbstverständlich. Die beiden Unterfranken bouldern in der Bundesliga. Aus Kollegen, die im Zwischenlager der BGZ in Grafenrheinfeld arbeiten, wurden Freunde mit einer gemeinsamen Leidenschaft. Sie touren zusammen durch die Kletterhallen Deutschlands, die nächste Route immer im Blick. Der Sport hat das Leben der beiden verändert – jeden auf seine ganz eigene Weise.

Mit Bewegung hatte er früher wenig am Hut. Als Jugendlicher hat Emanuel Schramm geraucht, gern mit Freunden ein Bierchen getrunken und Partys gefeiert. Heute ernährt er sich vegan, setzt sich für Tier- und Klimaschutz ein und hängt mindestens dreimal in der Woche in der Wand. Fünf bis sechs Stunden verbringt der 30-Jährige pro Einheit in der Kletterhalle, dazu kommt Krafttraining daheim. „Das Bouldern hat mein Leben um 180 Grad gedreht“, sagt der Wonfurter und lächelt. Dafür ist er seinem großen Bruder heute noch dankbar. Denn er war es, der ihn mit in die Kletterhalle nach Schweinfurt schleppte – und eine Leidenschaft entfachte, die ihn nicht mehr losließ. Und die er schließlich an seinen Arbeitskollegen Enrico Diez weitergab. Die beiden lernten sich 2020 bei der BGZ kennen und arbeiten im Zwischenlager Grafenrheinfeld. Schramm als Leiter vom Dienst, Diez als Elektriker. Beim Mittagessen plauderten sie über den Sport. Diez begleitete Schramm in die Kletterhalle – und blieb. Mittlerweile trainiert er ebenfalls drei- bis viermal in der Woche.

Enrico Diez beim Training für die neue Bundesliga-Saison in der Boulderwand.

Auch für den 32-Jährigen hat das Bouldern viel verändert. „Früher war ich Vollblutfußballer“, erzählt Diez. Eine schwere Verletzung beendete seine Ambitionen auf dem Platz. „Ich bin in ein tiefes Loch gefallen“, erinnert er sich. Das Bouldern half ihm hinaus. Hoch hinaus. Nicht nur körperlich. Der Bad Kissinger ist von Geburt an stark schwerhörig, medizinisch gilt er als taub. Er trägt ein Cochlea-Implantat – eine hinter dem Ohr in den Knochen eingesetzte Prothese, die ihn wieder hören lässt. „Aber natürlich ist das ein tiefgreifender Einschnitt für meine persönliche Entwicklung“, sagt Enrico Diez. In großen Gruppen tut er sich schwer, Geräusche kann er dann schlecht zuordnen, Gespräche nicht richtig verfolgen. „Und dann schweige ich oft oder ziehe mich zurück.“ Aber beim Bouldern in der Wand, „da fühle ich mich mit allen anderen auf Augenhöhe“. Denn da zählt nur, den nächsten Schritt zu planen, Hände und Füße in vier bis fünf Metern über dem Boden richtig zu setzen, die Kraft perfekt zu nutzen und voll fokussiert zu bleiben.

Emanuel Schramm bouldert in der ersten Bundesliga. Drei- bis viermal in der Woche trainiert er dafür in der Wand.

„Wir haben gemeinsam einen extremen Trainingsehrgeiz entwickelt“, sagt Diez. Und der zahlt sich aus. Die beiden Arbeitskollegen haben sich an die Spitze geklettert. Emanuel Schramm bouldert seit vier Jahren in der Bundesliga, Diez startete ein Jahr später. Anders als beim Fußball kann sich jeder Athlet selbst für eine Bundesliga anmelden, drei Top-Ligen gibt es für Herren und drei für Damen. Das Alter der Sportler reicht von 11 bis 65 Jahren. 13 Kletterhallen in ganz Deutschland stehen pro Saison zum Punktesammeln zur Verfügung. Und so touren die Unterfranken mit ebenso boulderbegeisterten Freunden durch die Republik. „Wir kennen mittlerweile jede Halle“, sagt Schramm und grinst. Von Hamburg über Dortmund und Köln bis München führen die Wochenend-Ausflüge. „Da bleibt eigentlich keine Zeit für etwas anderes“, gibt Schramm zu. Seine Ehefrau liebt den Sport ebenfalls, kürzlich haben die beiden geheiratet. Die Hochzeitsfotos entstanden in der Boulderhalle.

Enrico Diez liebt den Wettbewerb – und dass sich die Konkurrenten untereinander dennoch alle anfeuern.

Nun geht’s wieder los, die neue Saison startet im August. Das Ziel: Von 15 Kletterrouten verschiedener Schwierigkeitsgrade in jeder Halle so viele wie möglich zu schaffen. Wer eine im ersten Versuch schafft, dem gelingt ein Flash – und es gibt die volle Punktzahl. Wer mehrere Anläufe benötigt, erhält weniger Punkte für die Jahreswertung. Schramm stand nach der Saison 2024/2025 in der zweiten Liga auf Platz 12 – und verpasste nur ganz knapp das große Finale der Top 6, das auf großer Bühne mit vielen Zuschauern und Livestream stattfindet. Doch der Aufstieg in die erste Liga war damit Pflicht. Die letzte Saison beendet er dort auf Rang 85 von 319 Teilnehmern. In der zweiten Bundesliga tritt Enrico Diez zusammen mit mehr als 600 Sportlern aus ganz Deutschland an. „Das Niveau steigt extrem“, stellt er fest. „Bouldern wird immer mehr zur Trendsportart.“ Er klettert im oberen Drittel der Liga mit. Sein Ziel für die kommende Saison: den Sprung in die erste Bundesliga schaffen. Vor jedem Wettkampf schaut er auf die Tabelle.

„Für mich ist der Wettbewerb das Entscheidende“, sagt der 32-Jährige. „In der Wand sind wir Einzelkämpfer, aber wir feuern uns untereinander alle an, auch die Konkurrenz.“ Diese Gemeinschaft ist es, die auch für Emanuel Schramm den besonderen Reiz des Sports ausmacht. „Das Bouldern ist ein richtiges Gruppenevent, wir sind meistens am Wochenende mit sieben bis acht Leuten unterwegs“, sagt er. „Und man lernt immer wieder neue, nette Sportler und Sportlerinnen in den Hallen kennen, das ist super.“ Durch das Bouldern haben er und seine Frau mittlerweile Freunde in ganz Deutschland. Diez bestärkt: „Das Umfeld ist extrem wichtig. Die Freunde hier vor Ort geben mir Antrieb, ziehen mich mit und motivieren mich, dranzubleiben.“

Kraft, Ausdauer und Körpergefühl sind gefragt, wenn man – wie Emanuel Schramm – in der ersten Bundesliga mitbouldern will.

Teamgeist und Motivation sind bei beiden groß vor der nun startenden Saison. Die Vorbereitungen waren intensiv, nicht selten mit fünf bis sechs Trainingstagen pro Woche. Eintrittspreise für die Hallen, Fahrten und Übernachtungen bei den Wettkämpfen, dazu die Ausrüstung: Bouldern ist kein günstiges Hobby. Daher sind die beiden froh, dass die BGZ ihren Sport über das Firmenfitness-Angebot Wellpass unterstützt. Mit diesem kommen sie zu deutlich günstigeren Konditionen oder sogar bei freiem Eintritt in die Kletterhallen in ganz Deutschland. „Da sparen wir extrem“, sagt Schramm. Pro Besuch – für jedes Training ebenso wie für jeden Wettkampf – kostet der Eintritt bis zu 14 Euro. Für die Unterfranken, die trotz Bundesliga-Niveau alles aus eigener Tasche bezahlen müssen, macht sich diese Ersparnis bemerkbar.

Ebenso wie der Trainingseffekt. Aber nicht nur körperlich sind die beiden in Topform. „Wenn ich einen miesen Tag hatte, gehe ich in die Halle“, sagt Schramm. „Ich schalte den Kopf aus, gehe in die Wand und alles drumherum ist vergessen.“ Nach dem Training in fünf Metern Höhe, wenn die Fingerkuppen schmerzen und sie jeden Muskel spüren, haben sie wieder festen Boden unter den Füßen. Und die Welt ist für Emanuel Schramm und Enrico Diez wieder in Ordnung.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/08/2026-08-05-PM-Zwei-Sportsfreunde-mit-einer-Passion-Bouldern-in-der-Bundesliga5-scaled.jpg 2086 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-08-05 10:47:482026-08-07 09:14:09Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga
Seite 1 von 37123›»

Search

Search Search

News / Pressemitteilungen

  • Abfall-Zwischenlager Biblis: Überprüfung aller Fässer abgeschlossen 7. Oktober 2026
  • BGZ reicht Unterlagen zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ein 5. Oktober 2026
  • Deutsch-französische Partnerschaft: Notfallschützer trainieren gemeinsam am Zwischenlager Biblis 1. Oktober 2026
  • Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ lädt zum nächsten öffentlichen Forum ein 21. September 2026
  • Brokdorf: Einlagerung aller CASTOR-Behälter im Zwischenlager abgeschlossen 18. September 2026
  • Spatenstich in Brokdorf: Wichtiger Schritt zum unabhängigen Zwischenlagerbetrieb 9. September 2026
  • Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle: BGZ weitet Forschung an bestrahlten Brennstäben aus 3. September 2026
  • Erfolgreiche Notfallübung: BGZ und Feuerwehr trainieren im Abfall-Zwischenlager 1. September 2026
  • Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt 12. August 2026
  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026

Hauptsitz

BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH
Frohnhauser Straße 50
45127 Essen

Telefon 0201 2796-0
E-Mail info@bgz.de

Startseite | Presse | Impressum | Datenschutz | Compliance
Erklärung zur Barrierefreiheit

Büro Berlin

BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH
Wilhelmstraße 118
10963 Berlin

Telefon 030 253 592 100
E-Mail info@bgz.de

ecozoom Zertifikat: Alle Webseiten-Emissionen wurden ausgeglichen.
Nach oben scrollen