Landkreis Landshut: BMU und BGZ im Dialog mit der Region

Auf Einladung des Landshuter Landrats Peter Dreier haben Staatssekretär Jochen Flasbarth (Bundesumweltministerium), Dr. Michael Hoffmann und Burghard Rosen (beide BGZ) Ende April die niederbayerische Standortregion des Kernkraftwerks Isar besucht.

Vertreter aus Gemeinde-, Markt- und Kreisräten sowie Mandatsträger aus der Landespolitik nutzten in Essenbach die Gelegenheit, sich über die geplante Rückführung von radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im Ausland in das örtliche Standortzwischenlager zu informieren. Zudem konnten sie die BGZ als künftigen Zwischenlagerbetreiber kennenlernen.

BGZ stellt sich in Philippsburg vor

Bei einer Gemeinderatssitzung in Philippsburg ging es vergangenen Dienstag maßgeblich um die Rückführung von Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im Ausland.

Dabei erhielt auch die BGZ Gelegenheit, sich als künftige Betreibergesellschaft der Zwischenlager vorzustellen. Für die BGZ nahmen Wilhelm Graf (Technischer Geschäftsführer), Dr. Michael Hoffmann (Bereichsleiter für die Zwischenlager) und Burghard Rosen (BGZ-Sprecher) an dem Gespräch teil.

Dr. Christian Götz als Vertreter des Bundesumweltministeriums und Dr. Christoph Bunzmann vom Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit als Genehmigungsbehörde für das Standortzwischenlager Philippsburg erläuterten das Konzept zur Rückführung von verglasten radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im Ausland und das entsprechende Genehmigungsverfahren.

Jörg Michels, technischer Geschäftsführer des Kernkraftwerks Neckarwestheim, ging auf die aktuelle Situation im Atomkraftwerk Philippsburg ein. Den Vorträgen schloss sich eine rege Diskussion über die Rückführung radioaktiver Abfälle an.

Abfalllager Gorleben: Ruhendstellung des Gerichtsverfahrens

Die BGZ und das Niedersächsische Umweltministerium (NMU) haben sich darauf verständigt, das beim Verwaltungsgericht Lüneburg anhängige Gerichtsverfahren hinsichtlich einer Anordnung des NMU zum Abfalllager Gorleben ruhend zu stellen. Das Verwaltungsgericht Lüneburg hat diesem Antrag nun zugestimmt.

Details finden Sie in der Antwort des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz namens der Landesregierung auf eine kleine Anfrage im Niedersächsischen Landtag hier