Spatenstich in Brokdorf: Wichtiger Schritt zum unabhängigen Zwischenlagerbetrieb
BROKDORF – Mit einem symbolischen Spatenstich hat die BGZ den Startschuss für die nächste Phase umfangreicher Baumaßnahmen am Standort Brokdorf gegeben. Für einen autarken Zwischenlagerbetrieb wird dort umfangreich investiert.
„Ziel ist es, den Zwischenlagerbetrieb vom Kernkraftwerk Brokdorf zu entkoppeln und so einen sicheren Betrieb auch nach dessen Rückbau zu gewährleisten“, erläuterte Standortleiter Marco Paschen vor rund 40 Gästen. Dafür investiert das bundeseigene Unternehmen vor Ort nun rund 26 Millionen Euro.
Herzstück der geplanten Maßnahmen ist ein modernes Funktionsgebäude für das Personal inklusive Werkstätten und einer Fahrzeughalle. Die Fertigstellung des dreigeschossigen Gebäudes mit einer Gesamtfläche von rund 2.500 Quadratmetern ist für 2027 geplant.
„Wir setzen auf eine regenerative Energieversorgung und werden daher eine Photovoltaikanlage auf dem Gebäude errichten. Außerdem erhält der Neubau eine Erdwärmepumpe, um umweltfreundlich zu heizen“, ergänzte Paschen während der Veranstaltung. Die Zahl der BGZ-Mitarbeiter*innen am Standort wird im Laufe der nächsten Jahre auf etwa 30 wachsen.
Unterstützung beim Spatenstich erhielt die BGZ von Brokdorfs Bürgermeister Jörg Schmidt. Er wünschte gutes Gelingen, eine unfallfreie Bauzeit und betonte: „Die Gemeinde Brokdorf steht mit der BGZ als Betreiberin des Zwischenlagers hier am Standort in engem und vertrauensvollem Austausch. Wir werden stets über alle wesentlichen Vorhaben informiert. Die Sicherheit von Menschen und Umwelt muss in allen Belangen auch weiterhin oberste Priorität haben.“

Europäische Kommission/JRC