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Chaperon/BGZ

Veränderung an der Spitze der Geschäftsführung der BGZ

1. Dezember 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

BERLIN – Die Vorsitzende der Geschäftsführung der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH, Bettina Hesse, ist zum 30. November 2025 als Vorsitzende der Geschäftsführung ausgeschieden.

Frau Hesse war seit Juni 2023 für die BGZ tätig. Geschäftsführung und Gesellschafter danken Frau Hesse ausdrücklich für ihre geleistete Arbeit und die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Die Beendigung der Zusammenarbeit erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen.

Die Aufgabenbereiche werden ab sofort und bis auf weiteres von den beiden verbleibenden Geschäftsführern Wilhelm Graf und Lars Köbler übernommen. Damit ist die nahtlose Fortführung der operativen Geschäfte sichergestellt.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/12/2025-12-01-PM-Veraenderung-an-der-Spitze-der-Geschaeftsfuehrung-der-BGZ.jpg 1567 2350 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-12-01 16:45:462025-12-01 16:45:46Veränderung an der Spitze der Geschäftsführung der BGZ
Brown/Donnerkeill/BGZ

„BGZ-Forschungsprogramm hat kein Ablaufdatum“

28. November 2025/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite

BERLIN/ESSEN –Die BGZ hat beim Fachworkshop Zwischenlagerung den aktuellen Stand ihrer Forschung vorgestellt. Im Interview erläutert Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, was die ersten Ergebnisse für die verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle in Deutschland bedeuten.

Herr Dr. Becker, warum muss die BGZ als Betreiberin der Zwischenlager überhaupt forschen?

Die Genehmigungen für unsere Zwischenlager sind auf 40 Jahre befristet und laufen ab 2034 sukzessive aus. Bereits im nächsten Jahr stellen wir den ersten Genehmigungsantrag für die Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle am Standort Gorleben über das Jahr 2034 hinaus. In diesen Verfahren werden wir die Sicherheit der Zwischenlagerung nach jeweils aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik nachweisen.

Es gibt schon viele Daten und Vorhaben, die wir für diese Nachweise nutzen können. Aber wir haben auch Bereiche identifiziert, in denen die vorhandene Datengrundlage noch nicht ausreicht. In diesen Bereichen forschen wir weiter.

Welche sind das genau?

Grob gesagt erforschen wir das Langzeitverhalten der hochradioaktiven Abfälle, im Fachjargon Inventare genannt, der Transport- und Lagerbehälter sowie der Zwischenlager-gebäude. Wir wollen wissen: Wie verhalten sich Inventare, Behälter und Gebäude in der Zukunft, also in den nächsten Jahrzehnten bis ein Endlager zur Verfügung steht?

Und? Haben Sie schon Antworten darauf?

Forschung ist kein Sprint, sondern eher ein Marathon. Deswegen hat unser Forschungsprogramm auch kein Ablaufdatum. Wir forschen so lange, wie die BGZ die hochradioaktiven Abfälle aufbewahrt. Denn unsere Forschungsaktivitäten sorgen – in Kombination mit unserem Alterungsmanagement und dem robusten Konzept der trockenen Zwischenlagerung – dafür, dass wir möglichen Handlungsbedarf frühzeitig erkennen und erforderliche Maßnahmen jederzeit und rechtzeitig umsetzen können.

Die ersten Erkenntnisse aus unseren Vorhaben stimmen mich sehr zuversichtlich: Diese zeigen unter anderem, dass die Behälter geeignet sind, das radioaktive Material über einen längeren Zeitraum sicher einzuschließen, als ursprünglich vorgesehen. Es wurden keine Cliff-Edge-Effekte – also Effekte, bei denen die Sicherheit plötzlich und unerwartet gefährdet sind –  oder Alterungseffekte identifiziert, die grundsätzlich gegen eine Langzeiteignung der Behälter sprechen.

Das passt zu der Erfahrung aus mehr als drei Jahrzehnten sicherem Zwischenlager-Betrieb in Deutschland, in denen es noch nie ein Ereignis gab, bei dem Menschen und Umwelt gefährdet gewesen wären.

Jetzt sind wir schon mittendrin in der BGZ-Forschung: Woran forschen Sie aktuell konkret? Was hat sich seit der letzten Aktualisierung des Forschungsprojekts getan?

Seit der ersten Aktualisierung im Jahr 2023 ist einiges passiert: Wir haben neue Forschungsprojekte auf den Weg gebracht, andere abgeschlossen und sind in laufenden Vorhaben einige Schritte weitergekommen.

Um zwei Beispiele zu nennen: Ein Highlight der Forschungsarbeiten aus den vergangenen zwei Jahren ist das Projekt LEDA, bei dem Brennstäbe in heißen Zellen in Schweden künstlich gealtert werden, um das Verhalten von Brennelementen über Jahrzehnte in den Transport- und Lagerbehältern vorhersagen zu können. Die erste Wärmebehandlungs-Kampagne über sieben Monate haben wir erfolgreich abgeschlossen, zurzeit laufen die Auswertungen zu den experimentellen Daten. Weitere Brennstäbe aus dem Schweizer Kernkraftwerk Gösgen sind in diesem Jahr in die Labore in Schweden transportiert worden – ein weiterer Meilenstein.

Denn nun können dutzende Brennstäbe aus verschiedenen Materialien und mit unterschiedlichen Eigenschaften, die den Charakteristika der Brennelemente in unseren Zwischenlagern entsprechen, untersucht werden. Ein Umfang, der auch international seinesgleichen sucht. Zum nächsten Fachworkshop werden bereits erste Ergebnisse vorliegen.

Das zweite Beispiel: Um nachzuweisen, dass die radioaktiven Abfälle dauerhaft dicht in den Behältern verschlossen gelagert werden können, liegt ein Schwerpunkt unserer Forschung auf dem Langzeitverhalten der Metalldichtungen im so genannten Doppeldeckel-Dichtsystem. Das wird unter anderem im Projekt MSTOR untersucht. Obwohl das Vorhaben noch mindestens bis 2031 läuft, stellen die bisher ermittelten Messwerte bereits eine einzigartige Basis für die Entwicklung von Prognosemodellen zum Langzeitverhalten der Dichtungen dar. Wie LEDA ist MSTOR ein Projekt, an dem viele nationale und internationale Partner beteiligt sind – ein charakteristisches Merkmal unserer Arbeit, auf das wir besonders stolz sind.

Außerdem haben wir das BGZ.lab auf dem Campus der TU München in Garching gegründet, um im universitären Umfeld arbeiten zu können und unser wissenschaftliches Netzwerk auszubauen. Dort forschen Kolleg*innen zusammen mit Studierenden zum Langzeitverhalten der hochradioaktiven Abfälle.

Und wie geht’s weiter mit der BGZ-Forschung?

Der Austausch in der Wissenschafts-Community ist für uns als Forschungsabteilung essenziell und wird weiter ausgebaut. Mit SCIP V startet bereits die fünfte Runde eines internationalen Forschungsprojekts, an dem auch die BGZ wieder beteiligt ist. Hinzu kommen Brennstabversuche am Joint Research Center der Europäischen Kommission in Karlsruhe und eine Zusammenarbeit mit der Pariser Ingenieurhochschule MINES Paris – zur Simulation des Dichtungsverhaltens.

Und in absehbarer Zeit werden bereits die ersten Forschungsergebnisse in die sicherheitstechnischen Nachweise einfließen: Am Standort Gorleben stellt die BGZ bereits nächstes Jahr den Genehmigungsantrag für die verlängerte Zwischenlagerung.

Vielen Dank für das Gespräch!

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-27-PM-Fachworkshop-Zwischenlagerung-Joern-Becker.jpg 1365 2048 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-11-28 10:00:232025-11-27 08:09:39„BGZ-Forschungsprogramm hat kein Ablaufdatum“
Brwon7Donnerkeil/BGZ

Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihrer Forschung

27. November 2025/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite

BERLIN/ESSEN – Auf Einladung der BGZ haben Expert*innen aus Wissenschaft und Industrie in Berlin wissenschaftliche und technische Aspekte der verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle erörtert. Im Fokus der zweitägigen Veranstaltung standen erste Ergebnisse der BGZ-Forschungsprojekte.

„Forschung ist für uns kein Selbstzweck“, erklärte Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, bei der Eröffnung. „Alle Projekte, die wir gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern betreiben, dienen dem Nachweis, dass die sichere Zwischenlagerung auch deutlich über einen Zeitraum von 40 Jahren hinaus möglich ist.“ Dafür sei ein breiter fachlichen Austausch sowie die Anpassung des Forschungsprogramms an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik sowie die kontinuierliche Fortschreibung unerlässlich.

Nun hat die BGZ die dritte Auflage ihres Forschungsprogramms veröffentlicht. Den aktuellen Stand der Projekte zum Langzeitverhalten hochradioaktiver Abfälle, der Behälter und der Zwischenlager-Gebäude stellten Becker und sein Team den rund 120 Teilnehmer*innen vor. Auch neue Vorhaben, Erkenntnisse aus abgeschlossenen Projekten sowie erste Ergebnisse laufender Arbeiten präsentierten die Wissenschaftler*innen den Gästen.

Mit der dritten Auflage zeigt sich, dass die Arbeit am Forschungsprogramm ein kontinuierlicher Prozess ist, der auf einem breiten wissenschaftlichen Austausch beruht. „Die Erkenntnisse, die wir fortlaufend in unseren Forschungsprojekten gewinnen, möchten wir auch kontinuierlich mit der Fachwelt diskutieren“, betonte Becker. „Daher werden wir den Austausch im Rahmen unseres Fachworkshops Zwischenlagerung, aber auch in anderen Formaten für interessierte Bürger*innen, fortsetzen.“

Hintergrund:

Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da nach aktuellen Planungen erst Mitte dieses Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis das Endlager gebaut und alle Abfälle an dieses abgegeben sind. Die BGZ wird rechtzeitig neue Zwischenlagergenehmigungen beantragen und in diesen Verfahren die Sicherheit nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik nachweisen. Wesentlicher Baustein dafür ist das BGZ-Forschungsprogramm. In dessen Rahmen arbeitet das bundeseigene Unternehmen in Forschungsprojekten mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Industrie und von Universitäten zusammen. Das aktualisierte Forschungsprogramm ist unter https://bgz.de/mediathek/#publikationen abrufbar. Weitere Informationen zur Forschung der BGZ sind hier erhältlich.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-27-PM-Fachworkshop-Zwischenlagerung1.jpg 1365 2048 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-11-27 09:30:092025-11-27 08:04:58Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihrer Forschung
BGZ

Brunsbüttel: SPD-Landtagsabgeordnete besuchen BGZ-Zwischenlager

12. November 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

BRUNSBÜTTEL – Gemeinsam mit kommunalen Vertretern haben die SPD-Landtagsabgeordneten Kianusch Stender und Marc Timmer das Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle besichtigt. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Planungen der BGZ am Standort.

So informierte die BGZ unter anderem über die organisatorische und bauliche Entkopplung des Zwischenlagers vom benachbarten Kernkraftwerk: „Um einen autarken Betrieb zu ermöglichen, werden wir in den kommenden Jahren unter anderem ein eigenes Funktionsgebäude für unsere Mitarbeiter*innen sowie ein neues Wachgebäude für den Objektsicherungsdienst errichten“, erklärte Björn Dahl, Leiter des Zwischenlagers. Zudem sei eine neue Zaunanlage geplant.

Das Entsorgungsübergangsgesetz sieht vor, dass die BGZ in Zukunft auch die Verantwortung für das Brennelemente-Zwischenlager übernimmt, in dem 20 CASTOR-Behälter mit Brennelementen aus dem Kernkraftwerk Brunsbüttel aufbewahrt werden. „Dieses Lager befindet sich derzeit im Neugenehmigungsverfahren. Sobald die entsprechenden genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen vorliegen, geht die Betriebsführung auf uns über“, erläuterte Jonas Wingert, BGZ-Pressesprecher für die Region Nord.

Marc Timmer sagte im Nachgang des Besuchs: „Es ist gut, dass wir uns hier vor Ort einen persönlichen Eindruck von der verantwortungsvollen Arbeit der BGZ machen konnten. Gerade vor dem Hintergrund, dass es noch viele Jahrzehnte dauern wird, bis alle radioaktiven Abfälle an ein Endlager abgegeben werden können, begrüße ich es ausdrücklich, dass die BGZ umfangreich am Standort investiert“, sagte er. „Die proaktive und offene Kommunikation sowie ein stetiger Austausch fördern die vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-12-Kianusch-Stender-MdL-und-Marc-Timmer-MdL-Bildmitte-v.l.n.r.-mit-kommunalen-Vertretern-der-SPD-und-BGZ-scaled.jpeg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-11-12 17:02:172025-11-12 17:02:29Brunsbüttel: SPD-Landtagsabgeordnete besuchen BGZ-Zwischenlager
© BMUKN/Sascha Hilgers

Jochen Flasbarth neuer Aufsichtsratsvorsitzender der BGZ

11. November 2025/in Aktuelles, Startseite

ESSEN/BERLIN – Der Aufsichtsrat der BGZ hat Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt.

Er war im Frühjahr 2025 bereits durch die Gesellschafterversammlung als Mitglied des BGZ-Aufsichtsrats bestellt worden. Vor seiner Tätigkeit im BMUKN war Flasbarth von 2021 bis 2025 Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und von 2013 bis 2021 bereits einmal Staatssekretär im Bundesumweltministerium.

Seine Kompetenz in der nuklearen Entsorgung konnte er bereits von 2017 bis 2018 als Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung und für mehrere Jahre als Aufsichtsratsvorsitzender der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) einbringen.

Die bisherige Aufsichtsratsvorsitzende der BGZ, Ministerialdirigentin Dr. Susan Krohn, bleibt dem Gremium als Mitglied erhalten. Zu den weiteren Mitgliedern zählen Prof. Dr. Julia Hartmann, Dr. Martin Hillebrecht Freiherr von Liebenstein sowie die Arbeitnehmer-Vertreter*innen Lena Wieland und Thomas Klein. Informationen zum Aufsichtsrat der BGZ sind hier zu finden.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/06/jochen_flasbarth_2025_5-scaled-e1750777710867.jpg 1707 1706 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-11-11 14:37:502025-11-11 14:37:50Jochen Flasbarth neuer Aufsichtsratsvorsitzender der BGZ

BGZ startet Bürgerbeteiligung in Gorleben

5. November 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

 

GORLEBEN – Mit einer Veranstaltung in Hitzacker hat die BGZ den Auftakt für ihre Bürgerbeteiligung zum Genehmigungsverfahren zur verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben gegeben. Damit knüpft das bundeseigene Unternehmen an seine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung an und bereitet die nächsten Schritte für den weiteren Dialog in der Region vor.

Unter dem Motto „Zuhören, fragen, mitreden“ konnten Bürgerinnen und Bürger im Verdo in Hitzacker in verschiedenen Dialogformaten ihre Fragen und Anliegen einbringen sowie mit Experten der BGZ über die verlängerte Zwischenlagerung diskutieren. Im Mittelpunkt standen die Erwartungen und Bedürfnisse der Menschen vor Ort sowie die Möglichkeiten und Grenzen einer konstruktiven Bürgerbeteiligung. Fachleute der BGZ informierten zudem über den aktuellen Stand des Genehmigungsverfahrens, das im kommenden Jahr starten wird. Moderiert wurde der engagierte und intensive Austausch vom Institut für partizipatives Gestalten.

„Bei der Veranstaltung wurde noch einmal deutlich, dass das Thema insbesondere bei lokalen Initiativen starke Reaktionen hervorruft und teils unterschiedliche Perspektiven bestehen, vor allem hinsichtlich der Möglichkeiten und Grenzen einer konstruktiven Bürgerbeteiligung“, resümiert Clara Utsch von der BGZ. „Wir werden die Rückmeldungen bei der Ausgestaltung des weiteren Prozesses berücksichtigen.“ Dabei lege die BGZ besonderen Wert darauf, neben etablierten Organisationen auch neue Gruppen und vor allem junge Menschen aus der Region einzubeziehen. Ziel sei es nach wie vor, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln und dabei die Anliegen aller Beteiligten zu berücksichtigen.

Bereits Anfang des Jahres hatte die BGZ in Hitzacker über das anstehende Genehmigungsverfahren und die vorgeschaltete Umweltverträglichkeitsprüfung informiert und den Beginn der Bürgerbeteiligung angekündigt. „Dass die Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle über das Jahr 2034 hinaus erforderlich ist, haben wir von Beginn an transparent kommuniziert“, erklärt Dr. Tristan Zielinski, Pressesprecher der BGZ in Gorleben. Der kontinuierliche Austausch mit der Bevölkerung sei der BGZ seit Jahren ein wichtiges Anliegen. „Im Rahmen unserer frühen Öffentlichkeitsbeteiligung haben wir in zahlreichen Formaten unter anderem unser Forschungsprogramm erörtert, mit dem wir uns auf die verlängerte Zwischenlagerung vorbereiten“, so Zielinski weiter. Zudem habe die BGZ im Zuge der bisherigen Konsultation zugesagt, die Zahl der Behälter mit hochradioaktiven Abfällen auf die bereits eingelagerten 113 zu beschränken. „Diesen Weg setzen wir fort – mit Transparenz, Dialog und aktiver Einbindung der Menschen in der Region“, betont Zielinski.

Hintergrund:
Die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da bis dahin noch kein Endlager zur Verfügung steht, ist eine verlängerte Zwischenlagerung notwendig. Die BGZ wird im nächsten Jahr eine Genehmigung für den weiteren Betrieb des Zwischenlagers über 2034 hinaus beim zuständigen Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beantragen. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung sind hier erhältlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/11/BGZ_Gorleben_3513_927_low-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2025-11-05 14:20:482025-11-05 14:41:27BGZ startet Bürgerbeteiligung in Gorleben
Mick/BGZ

Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ startet Bürgerbeteiligung in Gorleben

29. Oktober 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL


GORLEBEN – Zuhören, fragen, mitreden: Unter diesem Motto lädt die BGZ alle Interessierten aus der Region am 4. November zu einer Auftaktveranstaltung nach Hitzacker ein. Ziel ist es, die Bürger*innen aktiv in die Gestaltung der weiteren Schritte des Beteiligungsverfahrens einzubeziehen.

Daher stehen an diesem Abend der Austausch untereinander sowie die Fragen und Anregungen der Gäste im Fokus. „Es ist uns ein großes Anliegen, die Menschen bei dem anstehenden Genehmigungsverfahren mitzunehmen“, sagt Clara Utsch, Leiterin der Abteilung für Beteiligung bei der BGZ. „Da die verlängerte Zwischenlagerung eine generationenübergreifende Aufgabe darstellt, hoffen wir auf ein Interesse aus allen Generationen und breiten Schichten der Bevölkerung.“ Die Veranstaltung wird unterstützt vom Institut für partizipatives Gestalten.

„Mit diesem Schritt knüpfen wir an die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung an, die wir seit Gründung der BGZ durch kontinuierliche Information und stetigen Dialog mit den Menschen vor Ort führen“, ergänzt Dr. Tristan Zielinski, Standortkommunikator der BGZ in Gorleben.  Das bundeseigene Unternehmen wird bei der Auftaktveranstaltung auch über den aktuellen Sachstand zum Genehmigungsprozess für die verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort informieren. Diese findet statt:

am 04. November 2025
von 18:00 Uhr – 21:00 Uhr
im VERDO – Kultur- und Tagungszentrum
Dr. Helmut-Meyer-Weg 1
29456 Hitzacker

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Fragen steht das BGZ-Team per E-Mail an veranstaltungen@bgz.de zur Verfügung.

Hintergrund:
Die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da bis dahin noch kein Endlager zur Verfügung steht, ist eine verlängerte Zwischenlagerung notwendig. Die BGZ wird im nächsten Jahr eine Genehmigung für den weiteren Betrieb des Zwischenlagers über 2034 hinaus beim zuständigen Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beantragen und hatte als Ergebnis des Konsultationsprozesses im Landkreis angekündigt, die Zahl der Behälter mit hochradioaktiven Abfällen auf die bereits eingelagerten 113 zu beschränken. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung sind hier erhältlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/2021-10-07-Veranstaltung-REI-Bericht-Gorleben-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-10-29 15:22:182025-10-30 09:17:37Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ startet Bürgerbeteiligung in Gorleben

Zweite bundesweite Umfrage zur Zwischenlagerung: BGZ veröffentlicht Ergebnisse

9. Oktober 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

ESSEN/BERLIN – Was wissen und denken die Menschen im Umkreis der Zwischenlager für radioaktive Abfälle über ihre besonderen Nachbarn? Dazu lässt die BGZ alle zwei Jahre eine Umfrage durchführen. Nun veröffentlicht sie die Ergebnisse der zweiten Erhebung.

Um ein Bild über das Wissen und die Einstellung der Bürger*innen an ihren Standorten zu bekommen, hat das unabhängige Institut Aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung im Auftrag der BGZ insgesamt 3.600 Bürger*innen in einem Radius von 25 Kilometern um 16 BGZ-Zwischenlagerstandorte online und per Telefoninterview befragt, die erhobenen Daten analysiert und ausgewertet.

Die Umfrage zeigt: Die staatliche Verantwortung für die Entsorgung radioaktiver Abfälle in Deutschland trifft mit knapp 70 Prozent weiterhin auf große Zustimmung in der Bevölkerung. In diesem Zusammenhang hat sich der Kenntnisstand verbessert: 42 Prozent der Befragten wissen, dass die Zwischenlager in staatlicher Hand geführt werden, bei der ersten Befragung 2023 waren es 37 Prozent. Auch die Bekanntheit der BGZ als Betreiberin der Anlagen ist gestiegen.

„Die Umfrage liefert uns aktuelle Informationen zum Wissensstand und Stimmungsbild der Bürger*innen an unseren Standorten“, sagt die Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung, Bettina Hesse. „Mit der zweiten Auswertung ergibt sich ein noch detaillierteres Bild, das wir durch weitere Umfragen in den kommenden Jahren ergänzen wollen.“ Die BGZ werde die Ergebnisse in ihre Arbeit einfließen lassen. „Uns als Unternehmen ist ein gutes Miteinander mit unseren Nachbar*innen an den Standorten extrem wichtig. Grundlage dafür ist Transparenz und Information darüber, was die BGZ an ihren Zwischenlager-Standorten tut“, betont Hesse. Nur dies schaffe echtes Vertrauen.

Daher wurden die Bürger*innen erstmals auch gefragt, welche Art der Informationen sie sich wünschen. Die überwiegende Mehrheit gab an, dass die Informationen verständlich und nüchtern aufbereitet sein sollten. Aus Sicht der BGZ erfreulich: Von den Befragten, die sich bereits aktiv mit der Zwischenlagerung beschäftigt haben, halten mehr als zwei Drittel die Informationen für nachvollziehbar und glaubwürdig.

Ein weiterhin differenziertes Bild zeigt die Erhebung zur Einstellung und zum Informationsgrad der Menschen an den Standorten: So kennen rund zwei Drittel der Befragten die Zwischenlager in ihrer Region, mehr als die Hälfte hält sie für notwendig, während rund ein Drittel in dieser Frage unentschlossen ist.

Auch die Risikowahrnehmung bleibt unterschiedlich ausgeprägt: Während knapp ein Drittel im Zwischenlager ein „ziemlich hohes Risiko“ erkennt, verbindet mehr als die Hälfte der Befragten mit der Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle nur ein geringes oder gar kein Risiko. Die komplette Umfrage mit allen detaillierten Ergebnissen finden Sie online unter https://bgz.de/umfrage-zwischenlagerung/

Einen Überblick über die Ergebnisse aus den einzelnen Zwischenlager-Regionen finden Sie zusammengefasst in den standortspezifischen Pressemitteilungen für:

Ahaus, Biblis, Brokdorf, Gorleben, Grafenrheinfeld, Grohnde, Gundremmingen, Isar, Krümmel,
Lingen, Neckarwestheim, Obrigheim, Philippsburg, Stade und Unterweser

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/04/BGZ_Ahaus_3514_388_low-scaled.jpg 2017 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-10-09 15:05:562025-10-13 12:39:45Zweite bundesweite Umfrage zur Zwischenlagerung: BGZ veröffentlicht Ergebnisse
© Linow/Donnerkeil

BGZ.lab: Forschende im Austausch mit bayerischer Politik und Wissenschaft

8. Oktober 2025/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite
GARCHING – Im Rahmen des ersten Herbstempfangs haben die Forschenden der BGZ ihre Aktivitäten auf dem Campus der Technischen Universität München (TUM) in Garching vorgestellt. Im BGZ.lab arbeiten sie zusammen mit Studierenden der TUM an Projekten, die sich mit der sicheren Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle befassen.

Bayerische Vertreter*innen aus der Politik sowie von der TU München informierten sich in den Räumen des BGZ.lab über die Aufgaben der Forschungsgruppe, tauschten sich mit den Expert*innen aus und erhielten Einblicke in aktuelle Projekte. „Für uns ist es wichtig, im universitären Umfeld arbeiten zu können, einen engen Austausch zu pflegen und unser wissenschaftliches Netzwerk auszubauen“, sagt Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab. „Dafür bietet der Campus der TUM optimale Rahmenbedingungen.“

Dr. Jörn Becker (l.), Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, und Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab, erläutern den Gästen im Rahmen eines Interviews beim Herbstempfang die Aufgaben und Ziele der BGZ-Forschung.

Dr. Jörn Becker (l.), Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, und Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab, erläutern den Gästen im Rahmen eines Interviews beim Herbstempfang die Aufgaben und Ziele der BGZ-Forschung.

Das interdisziplinäre Team untersucht das Langzeitverhalten von bestrahlten Brennelementen, die das bundeseigene Unternehmen bis zur Abgabe an ein Endlager sicher aufbewahren wird. „Das BGZ.lab ist dabei das Bindeglied zwischen universitärer und schutzzielorientierter Forschung“, betont Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung. „Für uns ist Forschung kein Selbstzweck. Mit den Projekten, die wir gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern durchführen, können wir nachweisen, dass die Zwischenlagerung auch deutlich über einen Zeitraum von 40 Jahren hinaus möglich ist.“ Hintergrund ist die notwendige Verlängerung der Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle, da noch kein Endlager zur Verfügung steht.

Das BGZ.lab wurde 2023 auf dem Campus in Garching gegründet und hatte in einem ersten Schritt einen Kooperationsvertrag mit dem Lehrstuhl für Nukleartechnik der TUM unterzeichnet. Seitdem hat die Gruppe ihre Aktivitäten sowie die Zahl der Mitarbeitenden sukzessive ausgebaut und wird die Vernetzung mit den Institutionen der Universität weiter vorantreiben.

Hintergrund:

Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Anschließend wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter mit hochradioaktiven Abfällen an das Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor. Zentraler Baustein dafür ist ihr Forschungsprogramm, in dem unter anderem das Langzeitverhalten von Brennelementen und Behältern untersucht wird.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/10/2025-10-08-Herbstempfang-des-BGZ.lab-1-scaled.jpg 1557 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-10-08 10:30:092025-11-18 09:55:40BGZ.lab: Forschende im Austausch mit bayerischer Politik und Wissenschaft
BGZ

BGZ startet neues Forschungsprojekt

25. September 2025/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite

ESSEN – In mehreren Forschungsprojekten untersucht die BGZ gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern die langfristige Sicherheit der Behälter, in denen hochradioaktive Abfälle aufbewahrt werden. Nun hat das bundeseigene Unternehmen ein weiteres Vorhaben auf den Weg gebracht.

Im Fokus der BGZ-Forschung zu Transport- und Lagerbehältern stehen die Metalldichtungen, die im Doppeldeckel-System der Behälter verbaut sind. Diese gewährleisten den sicheren Einschluss der radioaktiven Stoffe. „Ziel ist es, möglichst umfassende Erkenntnisse über das Langzeitverhalten dieser Dichtungen zu erhalten“, sagt Ralf Schneider-Eickhoff aus der BGZ-Forschungsabteilung. Dafür untersucht das bundeseigene Unternehmen das zeit- und temperaturabhängige Alterungsverhalten der Metalldichtungen.

Im neuen Projekt MSim widmet sich die BGZ zusammen mit dem Dichtungshersteller aus Frankreich sowie der Universität Mines Paris der Simulation des Langzeitverhaltens der Dichtungen. „Die im Projekt gewonnenen Daten fließen in Modelle ein, die unsere bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse deutlich erweitern und zur Erklärung der beobachteten Effekte beitragen“, betont Schneider-Eickhoff. Das Vorhaben beinhaltet experimentelle Versuche und baut auf dem Projekt MSTOR auf, in dem das Langzeitverhalten der Dichtungen empirisch untersucht wird. Bislang wurden im Rahmen von MSTOR rund 200 Metalldichtungen über unterschiedlich lange Zeiträume und bei verschiedenen Temperaturen analysiert und bereits mehr als 1000 Daten erfasst. „Obwohl das Projekt noch mindestens bis 2031 fortgeführt wird, stellen die bisher ermittelten Messwerte bereits eine einzigartige Basis für die Entwicklung von Prognosemodellen zum Langzeitverhalten der Dichtungen dar“, erläutert Schneider-Eickhoff. Ziel sei es nachzuweisen, dass diese auch in vielen Jahrzehnten die Behälter mit den hochradioaktiven Abfällen dicht verschließen.

Zudem führt die BGZ Versuche an künstlich gealterten Dichtungen durch, um Vorhersagen über deren Verhalten bei einem hypothetischen Stör- oder Unfall zu treffen. „Es geht darum, auch sehr unwahrscheinliche Szenarien unter dem Gesichtspunkt der verlängerten Zwischenlagerung sicher zu beherrschen“, betont Dr. Jörn Becker, Leiter der Forschungsabteilung. Außerdem bringt das bundeseigene Unternehmen mit OBSERVE ein Messprogramm auf den Weg, um die Verteilung von Temperatur und Dosisleistung an beladenen Behältern zu erfassen. „Auf Basis dieser Messungen ist es uns möglich, präzise Aussagen über die Schutzfunktion der Behälter zu treffen“, erläutert Becker. Ziel des Vorhabens sei es, nachzuweisen, dass sie die Abschirmung der Strahlung und die Wärmeabfuhr langfristig gewährleisten.

 

Hintergrund:

Die Aufbewahrung radioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Anschließend wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter mit hochradioaktiven Abfällen an das Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor. Zentraler Baustein dafür ist ihr Forschungsprogramm, in dem das Langzeitverhalten von Brennelementen, Behältern und Lagern untersucht wird. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Genehmigungsverfahren für die verlängerte Zwischenlagerung mit ein, in denen die BGZ die Sicherheit nach dem jeweils aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik nachweisen muss. Weitere Informationen zu den einzelnen Forschungsprojekten sind hier erhältlich.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/09/2025-09-25-PM-BGZ-startet-neues-Forschungsprojekt-scaled.jpg 2097 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-09-25 11:28:062025-11-18 09:55:53BGZ startet neues Forschungsprojekt
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