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Im Abfall-Zwischenlager Unterweser 2: Mitglieder des Arbeitskreises Wesermarsch mit Mitarbeitern der BGZ.BGZ

Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager

13. Juli 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

UNTERWESER – Mitglieder des Arbeitskreises Wesermarsch haben sich bei einem Besuch vor Ort über die drei Zwischenlager am Standort und die Arbeit der BGZ informiert. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Maßnahmen, mit denen die BGZ die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle in Unterweser heute und in Zukunft gewährleisten wird.

Die Aufbewahrungsgenehmigung für die hochradioaktiven Abfälle im Brennelemente-Zwischenlager Unterweser ist auf 40 Jahre befristet und endet 2047. Da zu diesem Zeitpunkt kein Endlager für diese Abfälle zur Verfügung stehen wird, bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung auf die notwendige verlängerte Zwischenlagerung vor. „Wir werden die Abfälle bis zur Abgabe an ein Endlager hier am Standort sicher aufbewahren“, betonte Standortleiter Christian Otter bei einem Rundgang durch das Brennelemente-Zwischenlager. Außerdem informierte er die Vertreter*innen der Umweltschutzorganisation über laufende Projekte, durch die der Betrieb des Zwischenlagers vom Kernkraftwerk abgekoppelt wird, darunter die Errichtung eines eigenen Wach- und Funktionsgebäudes.

Beim Blick in die beiden Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle tauschten sich die Gäste mit den BGZ-Vertreter*innen außerdem über die Entsorgungsperspektive für die dort gelagerten Stoffe aus. Dabei handelt es sich überwiegend um Betriebs- und Rückbauabfälle aus dem Kernkraftwerk Unterweser. „In den 2030er Jahren werden wir mit der Abgabe der Behälter an das Endlager Konrad beginnen, das derzeit gebaut wird“, erläuterte Standortkommunikator Jonas Wingert. „Die dafür notwendigen Vorbereitungen und Arbeiten bündeln wir zentral in einem eigens dafür gegründeten Logistikbereich“, so Wingert weiter.

Hans-Otto Meyer-Ott vom Arbeitskreis Wesermarsch sagte im Anschluss an den Besuch: „Es ist gut, dass wir uns hier vor Ort einen persönlichen Eindruck von der verantwortungsvollen Arbeit der BGZ machen konnten. Die proaktive und offene Kommunikation sowie der Austausch mit der BGZ als Zwischenlagerbetreiberin fördern das Vertrauen in den schwierigen, aber notwendigen Prozess der sicheren Entsorgung der nuklearen Abfälle.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/07/2026-07-13-Aktive-des-Arbeitskreises-Wesermarsch-mit-Vertretern-der-BGZ-scaled.jpeg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-07-13 10:10:022026-07-13 10:10:02Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager
Die BGZ hat den Antrag für eine verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben eingereicht.

BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben

29. Juni 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

GORLEBEN – Die BGZ hat heute, wie angekündigt, den Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) gestellt. Damit startet das Genehmigungsverfahren nach dem Atomgesetz.

Bei der „Statuskonferenz Zwischenlagerung“ Anfang letzter Woche in Berlin hatte BGZ-Geschäftsführer Wilhelm Graf in seiner Keynote noch einmal betont, dass die BGZ den Antrag auf die bereits eingelagerten 113 Behälter beschränkt. „Damit bleibt auch künftig eine Einlagerung weiterer CASTOR-Behälter ausgeschlossen“, betonte Graf. Er machte deutlich, dass die BGZ die hochradioaktiven Abfälle so lange sicher aufbewahren werde, bis die letzten Behälter an ein Endlager abgebeben sind.

Die BGZ beantragt eine auf 20 Jahre befristete Aufbewahrungsgenehmigung und greift damit auch eine Anregung aus der öffentlichen Diskussion im Landkreis auf. „Zusammen mit der ohnehin stattfindenden aufsichtlichen Kontrolle und der alle 10 Jahre stattfindenden periodischen Sicherheitsüberprüfung (PSÜ) schaffen wir damit einen Rahmen, in dem wir die Sicherheit der Zwischenlagerung in regelmäßigen Zeitabständen nachweisen werden“, so Standortkommunikator Dr. Tristan Zielinski. Zudem werde dadurch der Wissenstransfer und Kompetenzerhalt bei allen beteiligten Akteuren gewährleistet. Er betonte, dass die BGZ ihre diesbezüglichen Informations- und Beteiligungsangebote vor Ort fortsetzen und weiterentwickeln werde.

Das Antragsschreiben der BGZ sowie die Broschüre zur frühen Öffentlichkeitsbeteiligung finden Sie hier.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/06/Gorleben-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-06-29 15:30:292026-06-29 15:55:56BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben
BGZ/Mick

Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen

25. Juni 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

BROKDORF/ESSEN/BERLIN – Vor über einem Jahrzehnt markierte ein politischer Kompromiss den Neustart bei der Rückführung von deutschem Atommüll aus dem Ausland. Heute hat die BGZ den letzten von insgesamt sieben Behältern in das Zwischenlager Brokdorf gebracht. Damit ist nun auch dieses Kapitel der nuklearen Entsorgung abgeschlossen. Die gesamte Rückführung verlief über Jahre störungsfrei und ohne jegliche Gefahr für Mensch und Umwelt.

Wilhelm Graf, BGZ-Geschäftsführer seit 2017, hat die Rücknahme radioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung in unterschiedlichen Funktionen von Anfang an begleitet. Er kann daher gut einschätzen, welche Herausforderungen in den zurückliegenden Jahrzehnten zu bewältigen waren. „Der Erfolg dieses Projekts war nur durch eine außergewöhnliche Gemeinschaftsleistung möglich“, bilanziert er. „Anspruchsvolle Genehmigungsverfahren, verlässliche Logistik, technische Umsetzung der Einlagerungen und transparente Kommunikation – bei diesem Projekt musste das Zusammenspiel vieler Akteure klappen. Und das ist bestens gelungen“, so Graf über die konstruktive Zusammenarbeit der BGZ mit Einsatzkräften, Behörden sowie vielen weiteren Partnern im In- und Ausland.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2017 bereitete sich die BGZ umfassend auf die Rücknahme der Abfälle vor, die bei der Wiederaufarbeitung im Ausland entstanden sind. Zuvor wurden abgebrannte Brennelemente aus deutschen Kernkraftwerken über Jahrzehnte nach Frankreich und England gebracht, dort in speziellen Anlagen zerkleinert und durch ein chemisches Verfahren in wiederverwertbare Kernbrennstoffe und in radioaktiven Abfall getrennt.

Mit der in 2002 verabschiedeten Atomgesetz-Novelle wurde diese Praxis durch die damalige Bundesregierung beendet. Transporte zur Wiederaufarbeitung deutscher Kernbrennstoffe ins französische La Hague oder ins britische Sellafield waren ab 2005 per Gesetz verboten. Allerdings mussten die bis dahin bei der Wiederaufarbeitung bereits entstandenen Abfälle noch zurückgenommen werden, denn dazu waren die Abfallverursacher verpflichtet.

In diesem Sinne wurden bis zum Jahr 2011 insgesamt 108 CASTOR-Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung in das zentrale Zwischenlager Gorleben transportiert. Für die noch verbliebenen 24 Behälter legte das Bundesumweltministerium im Jahr 2015 ein neues Konzept vor. Danach sollten die Abfälle nun in kraftwerksnahe Zwischenlager gebracht werden. „Mein Konzept soll den Atomkonzernen als Richtschnur dienen, wie sie ihre gesetzlichen Verpflichtungen zur Rückführung und Aufbewahrung der verglasten radioaktiven Abfälle aus der Auslandswiederaufarbeitung erfüllen können“, erklärte die damalige Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks im Juni 2015.

Die beteiligten Landesregierungen und die Kraftwerksbetreiber folgten dem Konzept der Ministerin, das auf einer fairen Verteilung nach dem Verursacherprinzip basierte. Schließlich wurden mit breitem politischen Konsens vier Standorte festgelegt: Biblis in Hessen, Philippsburg in Baden-Württemberg, Isar in Bayern und Brokdorf in Schleswig-Holstein. Die atomrechtlichen Genehmigungsverfahren führte ab 2017 die neu gegründete BGZ.

Ab diesem Zeitpunkt begann das bundeseigene Unternehmen auch damit, an den Standortkommunen der Zwischenlager über die geplanten Maßnahmen umfänglich zu informieren. „Durch unzählige Gespräche, Dialogabende in Gemeindesälen oder in Turnhallen sowie durch aktive Pressearbeit haben wir das Thema frühzeitig in den Regionen platziert. Teilweise kamen bis zu 500 Gäste zu unseren Veranstaltungen“, erinnert sich BGZ-Unternehmenssprecher Burghard Rosen. „Uns war wichtig, nicht erst kurz vor den Transporten mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, sondern Vertrauen durch kontinuierlichen Dialog und Transparenz zu schaffen. Gerade zu Beginn wurde die Debatte an den Standorten teils schon sehr kontrovers und emotional geführt“, so Rosen.

„Die umfangreichen Kommunikationsangebote waren für die Bevölkerung und für uns Kommunalpolitiker sehr wichtig. Wir fühlten uns immer gut von der BGZ informiert – und diese Transparenz schaffte Vertrauen, auch wenn wir die Rücknahme weiterhin kritisch begleitet haben“, sagt Josef Klaus.

Klaus, früherer Bürgermeister von Niederaichbach, wo das Zwischenlager Isar steht, ist Sprecher der Arbeitsgemeinschaft aller deutschen Standortkommunen, in denen kerntechnischen Anlagen angesiedelt sind (ASKETA). Auch innerhalb der ASKETA zeigt man sich zufrieden darüber, dass die Behälter störungsfrei aus der Wiederaufarbeitung in die vier ausgewählten Zwischenlager transportiert wurden und nun dort sicher aufbewahrt werden können. „Unser Wunsch ist aber nun, dass der Erfolg des gesamten Rückführungsprojekts dazu beiträgt, dass die Endlagersuche weiter beschleunigt wird“, so Josef Klaus.

Nachdem die Transporte an die Standorte Biblis (2020), Philippsburg (2024) und Isar (2025) erfolgreich durchgeführt werden konnten, gehen für die BGZ mit der Einlagerung der letzten sieben Behälter am Standort Brokdorf nun arbeitsintensive Jahre zu Ende. „Wir haben damit einen wichtigen Beitrag zur verantwortungsvollen Entsorgung nuklearer Abfälle geleistet. Ohne jegliche Zwischenfälle oder technische Schwierigkeiten konnte das langjährige Projekt im Zusammenspiel mit vielen Partnern wie geplant abgeschlossen werden“, resümiert Wilhelm Graf. „Die Rückführung ist eine echte Erfolgsgeschichte. Sie zeigt, dass auch komplexe Aufgaben der nuklearen Entsorgung durch hohe technische Kompetenz, verlässliche Zusammenarbeit und transparente Kommunikation erfolgreich umgesetzt werden können.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2019/12/BGZ_KHH_3605_02_7878_low-scaled.jpg 1707 2560 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2026-06-25 13:54:132026-06-25 13:54:13Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen
Die BGZ hat den Antrag für eine verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben eingereicht.

BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre

22. Juni 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

GORLEBEN – Die BGZ wird Ende Juni die Aufbewahrung der CASTOR-Behälter im Zwischenlager Gorleben über das Jahr 2034 hinaus beantragen. Mit Einreichen des Antrags beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) startet acht Jahre vor Auslaufen der bestehenden Genehmigung das atomrechtliche Genehmigungsverfahren.

Seit ihrer Gründung informiert die BGZ regelmäßig darüber, wie sie sich auf deutlich längere Zwischenlagerzeiten vorbereitet. Nun wird mit dem Einreichen des Antrags beim BASE der erste formelle Schritt eingeleitet. Hintergrund ist, dass der Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle erst Mitte dieses Jahrhunderts feststehen soll.

„Wir werden den Antrag auf die bereits eingelagerten 113 Behälter und deren Inventar beschränken und diese hier so lange sicher aufbewahren, bis wir sie an das Endlager abgeben können“, so Standortkommunikator Dr. Tristan Zielinski. „Damit greifen wir auch einen Impuls aus der öffentlichen Diskussion im Landkreis auf und unterstreichen, dass weitere Einlagerungen von hochradioaktiven Abfällen in Gorleben nicht erfolgen werden.“

Die BGZ wird eine auf 20 Jahre befristete Genehmigung bis zum 31. Dezember 2054 beantragen. „Mit einer Befristung auf 20 Jahre nehmen wir eine weitere Forderung der Öffentlichkeit auf. Wir schaffen damit außerdem die Möglichkeit, die Sicherheit der Zwischenlagerung unabhängig von den ohnehin kontinuierlichen aufsichtlichen Überprüfungen in kurzen Zeitabständen nachzuweisen“, so Stefan Weber, Leiter der BGZ-Genehmigungsabteilung. „Gleichzeitig können wir Forschungsergebnisse engmaschiger berücksichtigen. Darüber hinaus trägt ein kurzer Genehmigungszeitraum zum Wissenstransfer sowie Kompetenzerhalt innerhalb der BGZ, aber auch bei Behörden und Gutachtern bei“, so Weber.

Bereits 2025 hatte die BGZ beim BASE von sich aus die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung beantragt, um mögliche Auswirkungen der verlängerten Zwischenlagerung auf die Umwelt zu untersuchen. Im Rahmen dieses Verfahrens erhält die Öffentlichkeit durch das BASE die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. Bürger*innen können die ausgelegten Unterlagen einsehen, sich zum Vorhaben äußern und dann an einem Erörterungstermin teilnehmen. Die Ergebnisse fließen in das Genehmigungsverfahren ein.

Zusätzlich beteiligt die BGZ die Menschen im Landkreis durch eine eigens eingerichtete Dialoggruppe. Seit ihrer ersten Sitzung im Februar hat sich die Gruppe aus gelosten Bürger*innen, Vereinsvertreter*innen und Kommunalpolitiker*innen intensiv mit unterschiedlichen Fragestellungen rund um die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle in Gorleben befasst. Dabei standen bislang das Genehmigungsverfahren, die Sicherheit der Behälter und das Alterungsmanagement für die Lagergebäude im Vordergrund.

„Wir haben von Beginn an die Notwendigkeit einer verlängerten Zwischenlagerung offen und transparent mit der Öffentlichkeit in unterschiedlichen Formaten diskutiert. Diesen Dialog und die Beteiligung werden wir auch nach der Antragstellung beim BASE fortsetzen“, so Zielinski. „Transparenz und Beteiligung bleiben für uns wichtige Voraussetzungen, um die Herausforderungen der verlängerten Zwischenlagerung gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu begleiten.“

Hintergrund:

Die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da der Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle erst zur Mitte des Jahrhunderts benannt werden soll und dann weitere Jahrzehnte für Planung, Genehmigung, Bau und Inbetriebnahme notwendig sind ist eine verlängerte Zwischenlagerung notwendig. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung sind hier erhältlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/06/Gorleben-scaled.jpg 1707 2560 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2026-06-22 15:49:012026-06-22 16:07:02BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre
EPRI-Meeting auf dem Forschungscampus der TU München in Garching

Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching

17. Juni 2026/in Aktuelles, Startseite

GARCHING – Wo steht die internationale Forschung im Bereich hochradioaktiver Abfälle aktuell? Wie kann die Industrie diese nutzen und welchen weiteren Forschungsbedarf gibt es? Darüber haben internationale Expert*innen auf dem Forschungscampus der Technischen Universität (TU) München in Garching diskutiert. Die BGZ stellte als Co-Host bei der Veranstaltung ihr Forschungsprogramm vor.

Einen Überblick der BGZ-Forschung gab Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab auf dem Forschungscampus der TU München in Garching, im Rahmen des EPRI Used Fuel & High Level Waste Programm Workshops (UF&HLW).  EPRI (Electric Power Research Institute) ist eine 1972 gegründete, unabhängige Non-Profit-Organisation mit Sitz in den USA, die weltweit unter anderem zu Themen der nuklearen Sicherheit forscht. Mitglieder sind vorwiegend Energieunternehmen, Regierungsbehörden und andere Organisationen, die praxisnahe Forschung finanzieren.

Zwei Tage lang diskutierten 25 Fachleute aus elf Mitgliedsorganisationen des EPRI Used Fuel & High Level Waste Programs in Garching über den Stand der Forschung im Bereich hochradioaktive Abfälle, tauschten sich über Betriebserfahrungen und technische Anforderungen aus und teilten ihr Wissen. „Neben dem Überblick der EPRI-Forschung ist für uns der direkte Austausch mit den europäischen Kolleg*innen sehr wichtig“, sagt Dr. Maik Stuke. „Das gibt uns einen Überblick über den Stand der Forschung und darüber, wohin die Reise geht.“

Als Co-Host des EPRI-Workshops habe die BGZ die Gelegenheit, die aktuellen Forschungsprioritäten der europäischen Nachbarn zu verstehen und einzuordnen, welche Erkenntnisse in den nächsten Jahren für die gesamte Branche relevant werden und wo es Synergien gibt. Von besonderem Interesse für die BGZ war der Austausch über Themen wie beispielsweise geplante Behälteröffnungen in den USA sowie Erfahrungen mit Druckschaltern in der Schweiz.

Hintergrund:
Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Anschließend wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter mit hochradioaktiven Abfällen an das Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor. Zentraler Baustein dafür ist ihr 
Forschungsprogramm, in dem unter anderem das Langzeitverhalten von Brennelementen und Behältern untersucht wird.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/06/EPRI-Meeting-BGZ.lab-Garching-e1781710097354.jpg 1506 2049 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-06-17 14:49:202026-06-17 17:29:09Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching
Stephanie Bokelmann wird neue Kaufmännische Geschäftsführerin der BGZ.

Neue Geschäftsführerin bei der BGZ

29. Mai 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

ESSEN – Stephanie Bokelmann wird zum 1. Juli 2026 neue Kaufmännische Geschäftsführerin (CFO) der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH. Das hat die Gesellschafterversammlung des bundeseigenen Unternehmens beschlossen.

Stephanie Bokelmann ist seit März 2021 Bereichsleiterin People & Culture bei der PreussenElektra GmbH in Hannover. Davor war sie über viele Jahre hinweg sowohl national als auch international in unterschiedlichen HR- und kaufmännischen Funktionen sowie in Führungspositionen, unter anderem lange im E.ON-Konzern, tätig.

Bei der BGZ folgt Stephanie Bokelmann auf Lars Köbler, der zum 1. April 2026 als CFO aus der Gesellschaft ausgeschieden war, und wird die Bereiche Personal, Finanzen, Recht, Genehmigungen und IT verantworten.

Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium und Vertreter der Gesellschafterversammlung, sagt zu dem Wechsel in der Führungsspitze des Unternehmens: „Mit Frau Bokelmann haben wir eine sehr erfahrene und lösungsorientierte Managerin als kaufmännische Geschäftsführerin der BGZ gewinnen können. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche ihr für ihre verantwortungsvolle Rolle alles Gute und viel Erfolg.“

Auch Stephanie Bokelmann blickt mit Vorfreude auf ihre Berufung: „Zunächst bedanke ich mich sehr für das Vertrauen, das mir der Aufsichtsrat und das Bundesumweltministerium ausgesprochen haben. Für mich sind es die Menschen, die eine Organisation ausmachen. Mit ihren Interaktionen, Entscheidungen und ihrer Zusammenarbeit füllen sie die Organisation mit Leben und zum Erfolg. In diesem Sinne freue ich mich sehr darauf, als kaufmännische Geschäftsführerin hierzu aktiv meine Kompetenzen einzubringen, um zusammen mit den Mitarbeitenden der BGZ und meinem technischen Geschäftsführungskollegen Wilhelm Graf die Zukunft der Gesellschaft zu gestalten.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-29-PM-Neue-Geschaeftsfuehrerin-bei-der-BGZ-e1780050108138.jpg 1506 1417 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-05-29 12:10:562026-05-29 12:22:02Neue Geschäftsführerin bei der BGZ

Grohnde: BGZ informiert zum Zwischenlager

27. Mai 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

EMMERTHAL – In einer öffentliche Dialogveranstaltung für die Bürger*innen der Gemeinde Emmerthal wird das bundeseigene Unternehmen am 8. Juni über die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle am Standort informieren.

Im Rahmen der Dialogveranstaltung werden Carsten Harzer, Leiter des Zwischenlagers Grohnde, und Standortkommunikator Dr. David Knollmann über die Entwicklungen am Standort sprechen. Die BGZ-Vertreter werfen einen Blick auf die vergangene Einlagerung des letzten CASTOR-Behälters aus dem Kernkraftwerk Grohnde und stellen vor, wie der aktuelle Stand auf dem Weg zu einem unabhängigen Betrieb des Zwischenlagers ist.

Dialogveranstaltung der BGZ
Thema: Sichere Aufbewahrung der Brennelemente aus dem Kernkraftwerk Grohnde
Termin: 08.06.2026, 18:30 Uhr
Ort: Konferenzraum im 1. OG, BGZ-Verwaltungsgebäude, Hauptstraße 1c, 31860 Emmerthal
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hinweise zur Anfahrt:
Das neue BGZ-Verwaltungsgebäude befindet sich außerhalb des Kraftwerksgeländes in unmittelbarer Nachbarschaft zum Informationszentrum der PreussenElektra. Parkplätze sind auf dem Kraftwerksgelände ausreichend vorhanden. Von dort sind es wenige Minuten Fußweg bis zum BGZ-Verwaltungsgebäude.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-27-PM-Dialogveranstaltung-Grohnde-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2026-05-27 08:25:182026-05-27 08:25:18Grohnde: BGZ informiert zum Zwischenlager
Dialog und Austausch standen im Fokus des öffentlichen Forums, zu dem die BGZ die Menschen aus der Region Gorleben eingeladen hatte.Donnerkeil

Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ veranstaltet öffentliches Forum

22. Mai 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

GORLEBEN – Wie geht es weiter mit der Zwischenlagerung in Gorleben? Zu dieser Fragestellung kamen Vertreter*innen der Dialoggruppe, Menschen aus der Region und Fachleute der BGZ im Gildehaus Lüchow zusammen. Damit knüpft das bundeseigene Unternehmen an die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung an und stellte die nächsten Schritte für die Beteiligung vor.

„Seit der ersten Sitzung im Februar hat sich die Dialoggruppe aus gelosten Bürger*innen, Vereinsvertreter*innen und Kommunalpolitiker*innen intensiv mit unterschiedlichen Fragestellungen zur Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle in Gorleben auseinandergesetzt“, so Clara Utsch, Leiterin der Abteilung für Beteiligungsverfahren bei der BGZ. Dabei standen bislang insbesondere das Genehmigungsverfahren sowie die Behältersicherheit im Vordergrund.

Ein reger Austausch zum Thema verlängerte Zwischenlagerung fand zwischen Bürger*innen und BGZ-Fachleuten beim öffentlichen Forum statt.

Ein reger Austausch zum Thema verlängerte Zwischenlagerung fand zwischen Bürger*innen und BGZ-Fachleuten beim öffentlichen Forum statt.

Die Dialoggruppe gab an dem Abend Einblicke in ihre Arbeit und tauschte sich mit den Gästen aus. Für ihre nächsten Sitzungen sind bereits weitere thematische Schwerpunkte, wie etwa die Gebäudesicherheit, gesetzt. Die Menschen aus der Region nutzten zudem die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen mit den Fachleuten der BGZ zu unterschiedlichen Themen ins Gespräch zu kommen. Dabei wurden Fragen zu baulichen Maßnahmen, dem Betrieb des Zwischenlagers und der Behältersicherheit beantwortet.

Hintergrund:

Die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da der Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle erst zur Mitte des Jahrhunderts benannt wird, ist eine verlängerte Zwischenlagerung notwendig. Die BGZ wird im Sommer dieses Jahres eine Genehmigung für den weiteren sicheren Betrieb des Zwischenlagers über 2034 hinaus beim zuständigen Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beantragen. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung sind hier erhältlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-22-PM-Verlaengerte-Zwischenlagerung_BGZ-veranstaltet-oeffentliches-Forum1-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-05-22 09:45:202026-05-22 09:41:11Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ veranstaltet öffentliches Forum

Rücknahme deutscher Abfälle aus England: Bürgerdialog am 3. Juni in Brokdorf

19. Mai 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

BROKDORF – Im Verlauf des Jahres 2026 plant die GNS Gesellschaft für Nuklear-Service den Rücktransport von radioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung im englischen Sellafield in das Zwischenlager Brokdorf, das die bundeseigene BGZ betreibt. Informationen zu Transport und Lagerung geben die beteiligten Akteure im Rahmen einer Dialogveranstaltung am 3. Juni um 18:30 Uhr im Hotel Sell in Brokdorf.

Bis 2005 wurden Brennelemente aus deutschen Kernkraftwerken zur Wiederaufarbeitung nach Großbritannien und Frankreich transportiert. Gemäß ihren vertraglichen Verpflichtungen müssen die Betreiber der Kernkraftwerke ihre noch im Ausland lagernden Abfälle nach Deutschland zurückführen. Zur Rücknahme hat sich die Bundesrepublik Deutschland auch völkerrechtlich verpflichtet.

Die drei Transporte an die Standorte Biblis (Hessen), Philippsburg (Baden-Württemberg) und Isar (Bayern) wurden bereits in den Jahren 2020, 2024 und 2025 störungsfrei durchgeführt. Mit dem Transport aus Frankreich nach Philippsburg sind alle Wiederaufarbeitungsabfälle aus Frankreich zurückgeholt. Das Konzept der Bundesregierung sieht vor, dass die letzten noch in England befindlichen Abfälle in das BGZ-Zwischenlager am Standort Brokdorf transportiert werden sollen. Geplant ist, dass der Transport und die Einlagerung in das Zwischenlager Brokdorf im Verlauf des Jahres 2026 durchgeführt werden.

Im Vorfeld möchten die beteiligten Unternehmen und Behörden die Öffentlichkeit nochmals über das Vorhaben informieren und mit der regionalen Bevölkerung ins Gespräch kommen. Beim Bürgerdialog stehen auch das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) als Genehmigungsbehörde, Vertreter des Ministeriums für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein (MEKUN) als Aufsichtsbehörde, der Polizeidirektion Itzehoe sowie des Kraftwerksbetreibers PreussenElektra für Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung für die Teilnahme an der Infoveranstaltung ist nicht erforderlich.


Bürgerdialog

Thema: Rücknahme deutscher Abfälle aus England

Termin: Mittwoch, 3. Juni 2026, 18:30 Uhr

Ort: Hotel Sell, Dorfstraße 65, 25576 Brokdorf

 

Informationen zur Rücknahme der Wiederaufarbeitungsabfälle nach Deutschland stellen die beteiligten Akteure auch im Internet zur Verfügung:

      • Die Kernkraftwerksbetreiber und ihr zentraler Dienstleister tun dies auf der Website rueckfuehrung.gns.de
      • Das entsprechende Angebot der BGZ ist zu finden auf rueckfuehrung.bgz.de
      • Informationen des BASE finden Sie unter base.bund.de
https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-19-Das-Brennelemente-Zwischenlager-Brokdorf.jpg 1707 2560 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2026-05-19 12:29:542026-05-21 08:38:31Rücknahme deutscher Abfälle aus England: Bürgerdialog am 3. Juni in Brokdorf
Alle interessierten Bürger*innen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg sind beim öffentlichen Forum im Rahmen der Bürgerbeteiligung willkommen, zu dem die BGZ für den 21.Mai einlädt.Donnerkeil

Die BGZ lädt zum öffentlichen Forum ein

18. Mai 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

GORLEBEN – Nach den ersten Sitzungen der Dialoggruppe zur verlängerten Zwischenlagerung steht nun der nächste Schritt der Bürgerbeteiligung an: Die BGZ lädt interessierte Bürger*innen für den 21. Mai zu einem öffentlichen Forum ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Einblicke in die Arbeit der Dialoggruppe sowie der direkte Austausch zu verschiedenen Themen der verlängerten Zwischenlagerung.

Mit der Dialoggruppe hat die BGZ ein institutionalisiertes Format für die Bürgerbeteiligung zur verlängerten Zwischenlagerung ins Leben gerufen. Seit der ersten Sitzung im Februar hat sich die Gruppe aus gelosten Bürger*innen, Vereinsvertreter*innen und Kommunalpolitiker*innen intensiv mit unterschiedlichen Fragestellungen rund um die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle in Gorleben auseinandergesetzt. Dabei standen bislang das zu führende Genehmigungsverfahren selbst sowie die Sicherheit der Zwischenlagerung im Vordergrund.

Im Rahmen des öffentlichen Forums werden die Mitglieder der Dialoggruppe nun über ihre Arbeit berichten. Zudem haben Bürger*innen die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen zu unterschiedlichen Themen der verlängerten Zwischenlagerung Fragen zu stellen und in den Austausch mit Expert*innen der BGZ zu gehen.

Die Veranstaltung findet statt:

am Donnerstag, den 21.05.2026

um 18 Uhr

im Gildehaus Lüchow, Tannenbergstr. 1, 29439 Lüchow

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-18-PM-BGZ-laedt-zum-oeffentlichen-Forum-ein-scaled.jpg 1340 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-05-18 10:34:392026-05-18 10:34:39Die BGZ lädt zum öffentlichen Forum ein
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News / Pressemitteilungen

  • Broschüre: Verlängerte Zwischenlagerung kurz und knapp 14. Juli 2026
  • Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager 13. Juli 2026
  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026
  • Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen 25. Juni 2026
  • BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre 22. Juni 2026
  • Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching 17. Juni 2026
  • Neue Geschäftsführerin bei der BGZ 29. Mai 2026
  • Grohnde: BGZ informiert zum Zwischenlager 27. Mai 2026
  • Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ veranstaltet öffentliches Forum 22. Mai 2026
  • Rücknahme deutscher Abfälle aus England: Bürgerdialog am 3. Juni in Brokdorf 19. Mai 2026

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