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Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt

12. August 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

UNTERWESER/KÖLN – Im Rahmen einer Feierstunde hat die IHK Köln die erfolgreichsten Absolvent*innen der beruflichen Weiterbildung des Jahres 2025 gewürdigt. Zu den Geehrten zählt auch BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen. Die Prüfung zur „Schutz- und Sicherheitskraft“ absolvierte er als einer der Besten seines Jahrganges.

Seit 2023 ist der Beverstedter Teil des BGZ-Teams Unterweser und unterstützt hier bei der Wartung und Instandhaltung von sicherheitstechnischen Geräten und Systemen. Die Weiterbildung zur geprüften Schutz- und Sicherheitskraft (GSSK) ist Teil der Qualifikation zum Leiter vom Dienst (LvD). Im Schichtdienst ist der LvD rund um die Uhr Bindeglied zwischen BGZ-Fachkräften und dem externen Wachschutz. Die berufliche Fortbildung absolvieren die LvD-Anwärter*innen bei der IHK Köln.

Nach dem Fachabitur im Bereich Elektrotechnik und einer Ausbildung zum Elektroniker war Kai von Oesen in der Schaltanlagenfertigung tätig. Parallel erwarb er einen Meister der Elektrotechnik. Anschließend wechselte er in den Schiffbau und arbeitete für wechselnde Kunden in der Konstruktion von Mega-Yachten. „Nach mehr als zehn Jahren in meinem bisherigen Beruf, die ich fast ausschließlich am Schreibtisch gesessen habe, wollte ich mich noch einmal verändern und wieder einen aktiveren Arbeitsalltag verbringen“, erläutert von Oesen seine Entscheidung für die BGZ.

„Dabei freue ich mich über die gute Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen, einen abwechslungsreichen Job und den stetigen Wissenstransfer,“ erklärt der 41-Jährige. Dafür durchlief er gerne die mehrmonatige berufliche Fortbildung, die er nun als einer der besten zwei Prozent der rund 3.300 Absolvent*innen der Weiterbildungskurse an der IHK Köln abschloss.

Auch in seiner Freizeit ist Kai von Oesen voll im Einsatz: Er engagiert sich ehrenamtlich als Ortsbrandmeister in der Freiwilligen Feuerwehr, als Zugführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft, als Sanitäter und Gruppenführer im Katastrophenschutz des Deutschen Roten Kreuzes, zudem spielt er Schlagzeug in einem Spielmannszug.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/08/2026-08-12-Wurde-in-Koeln-geehrt-BGZ-Mitarbeiter-Kai-von-Oesen-scaled.jpeg 2560 1920 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-08-12 09:46:122026-08-12 09:46:12Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt
BGZ

Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim

7. August 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

NECKARWESTHEIM / GEMMRIGHEIM – Staatssekretär und Landtagsabgeordneter
Dr. Andre Baumann informierte sich bei einer Besichtigung des Standorts über das Konzept der sicheren Aufbewahrung radioaktiver Abfälle. Im Fokus des Austauschs stand die verlängerte Zwischenlagerung.

Bei einem Rundgang durch das Tunnellager im ehemaligen Steinbruch erläuterten die BGZ-Vertreter Wolfgang Arnold und Thomas Taschke dem Staatssekretär, den beiden Standort-Bürgermeistern Jochen Winkler und Mario Dittmann sowie Dr. Jörg Frauhammer (Bürgermeister a.D.) wie die Behälter mit hochradioaktiven Abfällen sicher aufbewahrt werden. Aktuell lagern im Brennelemente-Zwischenlager 104 Behälter aus dem ehemaligen Betrieb der Kernkraftwerke Neckarwestheim und Obrigheim. Die Einlagerung ist noch nicht beendet, wie Arnold als BGZ-Hauptabteilungsleiter Betrieb im Südwesten, erklärte. 24 Behälter werden noch aus dem stillgelegten Kraftwerk Neckarwestheim ins Zwischenlager gebracht.

„Wir werden alle Behälter sicher aufbewahren, bis sie an ein Endlager abgegeben werden können“, betonte Taschke als Leiter des Zwischenlagers. „Auf die Zwischenlagerung über den bislang genehmigten Zeitraum hinaus bereiten wir uns schon seit Gründung der BGZ intensiv vor und werden die Sicherheit in den zu führenden Genehmigungsverfahren nachweisen.“

Staatssekretär Baumann zeigte sich von der Sicherheit der Zwischenlagerung überzeugt. Er hob die hohe Belastung hervor, die die beiden umliegenden Gemeinden tragen. „Mit der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe des Atomausstiegs dürfen wir die Standortkommunen nicht allein lassen. Daher muss die Endlagersuche zügig vorangetrieben werden“, so Dr. Baumann.

Hintergrund:

Die bundeseigene BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung betreibt seit 2019 das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Neckarwestheim. Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Neckarwestheim läuft im Jahr 2046 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte dieses Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Dann wird es noch mehrere Jahrzehnte dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung finden Sie hier.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/08/sts-scaled.jpg 2249 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-08-07 15:05:142026-08-07 15:04:40Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim
Schramm/BGZ

Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga

5. August 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

GRAFENRHEINFELD  – Blaue Flecken, Schwielen an den Händen und Kratzer an den Beinen: Kleine Blessuren sind für Emanuel Schramm (30) und Enrico Diez (32) selbstverständlich. Die beiden Unterfranken bouldern in der Bundesliga. Aus Kollegen, die im Zwischenlager der BGZ in Grafenrheinfeld arbeiten, wurden Freunde mit einer gemeinsamen Leidenschaft. Sie touren zusammen durch die Kletterhallen Deutschlands, die nächste Route immer im Blick. Der Sport hat das Leben der beiden verändert – jeden auf seine ganz eigene Weise.

Mit Bewegung hatte er früher wenig am Hut. Als Jugendlicher hat Emanuel Schramm geraucht, gern mit Freunden ein Bierchen getrunken und Partys gefeiert. Heute ernährt er sich vegan, setzt sich für Tier- und Klimaschutz ein und hängt mindestens dreimal in der Woche in der Wand. Fünf bis sechs Stunden verbringt der 30-Jährige pro Einheit in der Kletterhalle, dazu kommt Krafttraining daheim. „Das Bouldern hat mein Leben um 180 Grad gedreht“, sagt der Wonfurter und lächelt. Dafür ist er seinem großen Bruder heute noch dankbar. Denn er war es, der ihn mit in die Kletterhalle nach Schweinfurt schleppte – und eine Leidenschaft entfachte, die ihn nicht mehr losließ. Und die er schließlich an seinen Arbeitskollegen Enrico Diez weitergab. Die beiden lernten sich 2020 bei der BGZ kennen und arbeiten im Zwischenlager Grafenrheinfeld. Schramm als Leiter vom Dienst, Diez als Elektriker. Beim Mittagessen plauderten sie über den Sport. Diez begleitete Schramm in die Kletterhalle – und blieb. Mittlerweile trainiert er ebenfalls drei- bis viermal in der Woche.

Enrico Diez beim Training für die neue Bundesliga-Saison in der Boulderwand.

Auch für den 32-Jährigen hat das Bouldern viel verändert. „Früher war ich Vollblutfußballer“, erzählt Diez. Eine schwere Verletzung beendete seine Ambitionen auf dem Platz. „Ich bin in ein tiefes Loch gefallen“, erinnert er sich. Das Bouldern half ihm hinaus. Hoch hinaus. Nicht nur körperlich. Der Bad Kissinger ist von Geburt an stark schwerhörig, medizinisch gilt er als taub. Er trägt ein Cochlea-Implantat – eine hinter dem Ohr in den Knochen eingesetzte Prothese, die ihn wieder hören lässt. „Aber natürlich ist das ein tiefgreifender Einschnitt für meine persönliche Entwicklung“, sagt Enrico Diez. In großen Gruppen tut er sich schwer, Geräusche kann er dann schlecht zuordnen, Gespräche nicht richtig verfolgen. „Und dann schweige ich oft oder ziehe mich zurück.“ Aber beim Bouldern in der Wand, „da fühle ich mich mit allen anderen auf Augenhöhe“. Denn da zählt nur, den nächsten Schritt zu planen, Hände und Füße in vier bis fünf Metern über dem Boden richtig zu setzen, die Kraft perfekt zu nutzen und voll fokussiert zu bleiben.

Emanuel Schramm bouldert in der ersten Bundesliga. Drei- bis viermal in der Woche trainiert er dafür in der Wand.

„Wir haben gemeinsam einen extremen Trainingsehrgeiz entwickelt“, sagt Diez. Und der zahlt sich aus. Die beiden Arbeitskollegen haben sich an die Spitze geklettert. Emanuel Schramm bouldert seit vier Jahren in der Bundesliga, Diez startete ein Jahr später. Anders als beim Fußball kann sich jeder Athlet selbst für eine Bundesliga anmelden, drei Top-Ligen gibt es für Herren und drei für Damen. Das Alter der Sportler reicht von 11 bis 65 Jahren. 13 Kletterhallen in ganz Deutschland stehen pro Saison zum Punktesammeln zur Verfügung. Und so touren die Unterfranken mit ebenso boulderbegeisterten Freunden durch die Republik. „Wir kennen mittlerweile jede Halle“, sagt Schramm und grinst. Von Hamburg über Dortmund und Köln bis München führen die Wochenend-Ausflüge. „Da bleibt eigentlich keine Zeit für etwas anderes“, gibt Schramm zu. Seine Ehefrau liebt den Sport ebenfalls, kürzlich haben die beiden geheiratet. Die Hochzeitsfotos entstanden in der Boulderhalle.

Enrico Diez liebt den Wettbewerb – und dass sich die Konkurrenten untereinander dennoch alle anfeuern.

Nun geht’s wieder los, die neue Saison startet im August. Das Ziel: Von 15 Kletterrouten verschiedener Schwierigkeitsgrade in jeder Halle so viele wie möglich zu schaffen. Wer eine im ersten Versuch schafft, dem gelingt ein Flash – und es gibt die volle Punktzahl. Wer mehrere Anläufe benötigt, erhält weniger Punkte für die Jahreswertung. Schramm stand nach der Saison 2024/2025 in der zweiten Liga auf Platz 12 – und verpasste nur ganz knapp das große Finale der Top 6, das auf großer Bühne mit vielen Zuschauern und Livestream stattfindet. Doch der Aufstieg in die erste Liga war damit Pflicht. Die letzte Saison beendet er dort auf Rang 85 von 319 Teilnehmern. In der zweiten Bundesliga tritt Enrico Diez zusammen mit mehr als 600 Sportlern aus ganz Deutschland an. „Das Niveau steigt extrem“, stellt er fest. „Bouldern wird immer mehr zur Trendsportart.“ Er klettert im oberen Drittel der Liga mit. Sein Ziel für die kommende Saison: den Sprung in die erste Bundesliga schaffen. Vor jedem Wettkampf schaut er auf die Tabelle.

„Für mich ist der Wettbewerb das Entscheidende“, sagt der 32-Jährige. „In der Wand sind wir Einzelkämpfer, aber wir feuern uns untereinander alle an, auch die Konkurrenz.“ Diese Gemeinschaft ist es, die auch für Emanuel Schramm den besonderen Reiz des Sports ausmacht. „Das Bouldern ist ein richtiges Gruppenevent, wir sind meistens am Wochenende mit sieben bis acht Leuten unterwegs“, sagt er. „Und man lernt immer wieder neue, nette Sportler und Sportlerinnen in den Hallen kennen, das ist super.“ Durch das Bouldern haben er und seine Frau mittlerweile Freunde in ganz Deutschland. Diez bestärkt: „Das Umfeld ist extrem wichtig. Die Freunde hier vor Ort geben mir Antrieb, ziehen mich mit und motivieren mich, dranzubleiben.“

Kraft, Ausdauer und Körpergefühl sind gefragt, wenn man – wie Emanuel Schramm – in der ersten Bundesliga mitbouldern will.

Teamgeist und Motivation sind bei beiden groß vor der nun startenden Saison. Die Vorbereitungen waren intensiv, nicht selten mit fünf bis sechs Trainingstagen pro Woche. Eintrittspreise für die Hallen, Fahrten und Übernachtungen bei den Wettkämpfen, dazu die Ausrüstung: Bouldern ist kein günstiges Hobby. Daher sind die beiden froh, dass die BGZ ihren Sport über das Firmenfitness-Angebot Wellpass unterstützt. Mit diesem kommen sie zu deutlich günstigeren Konditionen oder sogar bei freiem Eintritt in die Kletterhallen in ganz Deutschland. „Da sparen wir extrem“, sagt Schramm. Pro Besuch – für jedes Training ebenso wie für jeden Wettkampf – kostet der Eintritt bis zu 14 Euro. Für die Unterfranken, die trotz Bundesliga-Niveau alles aus eigener Tasche bezahlen müssen, macht sich diese Ersparnis bemerkbar.

Ebenso wie der Trainingseffekt. Aber nicht nur körperlich sind die beiden in Topform. „Wenn ich einen miesen Tag hatte, gehe ich in die Halle“, sagt Schramm. „Ich schalte den Kopf aus, gehe in die Wand und alles drumherum ist vergessen.“ Nach dem Training in fünf Metern Höhe, wenn die Fingerkuppen schmerzen und sie jeden Muskel spüren, haben sie wieder festen Boden unter den Füßen. Und die Welt ist für Emanuel Schramm und Enrico Diez wieder in Ordnung.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/08/2026-08-05-PM-Zwei-Sportsfreunde-mit-einer-Passion-Bouldern-in-der-Bundesliga5-scaled.jpg 2086 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-08-05 10:47:482026-08-07 09:14:09Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga
Im Abfall-Zwischenlager Unterweser 2: Mitglieder des Arbeitskreises Wesermarsch mit Mitarbeitern der BGZ.BGZ

Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager

13. Juli 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

UNTERWESER – Mitglieder des Arbeitskreises Wesermarsch haben sich bei einem Besuch vor Ort über die drei Zwischenlager am Standort und die Arbeit der BGZ informiert. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Maßnahmen, mit denen die BGZ die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle in Unterweser heute und in Zukunft gewährleisten wird.

Die Aufbewahrungsgenehmigung für die hochradioaktiven Abfälle im Brennelemente-Zwischenlager Unterweser ist auf 40 Jahre befristet und endet 2047. Da zu diesem Zeitpunkt kein Endlager für diese Abfälle zur Verfügung stehen wird, bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung auf die notwendige verlängerte Zwischenlagerung vor. „Wir werden die Abfälle bis zur Abgabe an ein Endlager hier am Standort sicher aufbewahren“, betonte Standortleiter Christian Otter bei einem Rundgang durch das Brennelemente-Zwischenlager. Außerdem informierte er die Vertreter*innen der Umweltschutzorganisation über laufende Projekte, durch die der Betrieb des Zwischenlagers vom Kernkraftwerk abgekoppelt wird, darunter die Errichtung eines eigenen Wach- und Funktionsgebäudes.

Beim Blick in die beiden Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle tauschten sich die Gäste mit den BGZ-Vertreter*innen außerdem über die Entsorgungsperspektive für die dort gelagerten Stoffe aus. Dabei handelt es sich überwiegend um Betriebs- und Rückbauabfälle aus dem Kernkraftwerk Unterweser. „In den 2030er Jahren werden wir mit der Abgabe der Behälter an das Endlager Konrad beginnen, das derzeit gebaut wird“, erläuterte Standortkommunikator Jonas Wingert. „Die dafür notwendigen Vorbereitungen und Arbeiten bündeln wir zentral in einem eigens dafür gegründeten Logistikbereich“, so Wingert weiter.

Hans-Otto Meyer-Ott vom Arbeitskreis Wesermarsch sagte im Anschluss an den Besuch: „Es ist gut, dass wir uns hier vor Ort einen persönlichen Eindruck von der verantwortungsvollen Arbeit der BGZ machen konnten. Die proaktive und offene Kommunikation sowie der Austausch mit der BGZ als Zwischenlagerbetreiberin fördern das Vertrauen in den schwierigen, aber notwendigen Prozess der sicheren Entsorgung der nuklearen Abfälle.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/07/2026-07-13-Aktive-des-Arbeitskreises-Wesermarsch-mit-Vertretern-der-BGZ-scaled.jpeg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-07-13 10:10:022026-07-13 10:10:02Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager
Die BGZ hat den Antrag für eine verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben eingereicht.

BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben

29. Juni 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

GORLEBEN – Die BGZ hat heute, wie angekündigt, den Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) gestellt. Damit startet das Genehmigungsverfahren nach dem Atomgesetz.

Bei der „Statuskonferenz Zwischenlagerung“ Anfang letzter Woche in Berlin hatte BGZ-Geschäftsführer Wilhelm Graf in seiner Keynote noch einmal betont, dass die BGZ den Antrag auf die bereits eingelagerten 113 Behälter beschränkt. „Damit bleibt auch künftig eine Einlagerung weiterer CASTOR-Behälter ausgeschlossen“, betonte Graf. Er machte deutlich, dass die BGZ die hochradioaktiven Abfälle so lange sicher aufbewahren werde, bis die letzten Behälter an ein Endlager abgebeben sind.

Die BGZ beantragt eine auf 20 Jahre befristete Aufbewahrungsgenehmigung und greift damit auch eine Anregung aus der öffentlichen Diskussion im Landkreis auf. „Zusammen mit der ohnehin stattfindenden aufsichtlichen Kontrolle und der alle 10 Jahre stattfindenden periodischen Sicherheitsüberprüfung (PSÜ) schaffen wir damit einen Rahmen, in dem wir die Sicherheit der Zwischenlagerung in regelmäßigen Zeitabständen nachweisen werden“, so Standortkommunikator Dr. Tristan Zielinski. Zudem werde dadurch der Wissenstransfer und Kompetenzerhalt bei allen beteiligten Akteuren gewährleistet. Er betonte, dass die BGZ ihre diesbezüglichen Informations- und Beteiligungsangebote vor Ort fortsetzen und weiterentwickeln werde.

Das Antragsschreiben der BGZ sowie die Broschüre zur frühen Öffentlichkeitsbeteiligung finden Sie hier.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/06/Gorleben-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-06-29 15:30:292026-06-29 15:55:56BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben
BGZ/Mick

Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen

25. Juni 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

BROKDORF/ESSEN/BERLIN – Vor über einem Jahrzehnt markierte ein politischer Kompromiss den Neustart bei der Rückführung von deutschem Atommüll aus dem Ausland. Heute hat die BGZ den letzten von insgesamt sieben Behältern in das Zwischenlager Brokdorf gebracht. Damit ist nun auch dieses Kapitel der nuklearen Entsorgung abgeschlossen. Die gesamte Rückführung verlief über Jahre störungsfrei und ohne jegliche Gefahr für Mensch und Umwelt.

Wilhelm Graf, BGZ-Geschäftsführer seit 2017, hat die Rücknahme radioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung in unterschiedlichen Funktionen von Anfang an begleitet. Er kann daher gut einschätzen, welche Herausforderungen in den zurückliegenden Jahrzehnten zu bewältigen waren. „Der Erfolg dieses Projekts war nur durch eine außergewöhnliche Gemeinschaftsleistung möglich“, bilanziert er. „Anspruchsvolle Genehmigungsverfahren, verlässliche Logistik, technische Umsetzung der Einlagerungen und transparente Kommunikation – bei diesem Projekt musste das Zusammenspiel vieler Akteure klappen. Und das ist bestens gelungen“, so Graf über die konstruktive Zusammenarbeit der BGZ mit Einsatzkräften, Behörden sowie vielen weiteren Partnern im In- und Ausland.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2017 bereitete sich die BGZ umfassend auf die Rücknahme der Abfälle vor, die bei der Wiederaufarbeitung im Ausland entstanden sind. Zuvor wurden abgebrannte Brennelemente aus deutschen Kernkraftwerken über Jahrzehnte nach Frankreich und England gebracht, dort in speziellen Anlagen zerkleinert und durch ein chemisches Verfahren in wiederverwertbare Kernbrennstoffe und in radioaktiven Abfall getrennt.

Mit der in 2002 verabschiedeten Atomgesetz-Novelle wurde diese Praxis durch die damalige Bundesregierung beendet. Transporte zur Wiederaufarbeitung deutscher Kernbrennstoffe ins französische La Hague oder ins britische Sellafield waren ab 2005 per Gesetz verboten. Allerdings mussten die bis dahin bei der Wiederaufarbeitung bereits entstandenen Abfälle noch zurückgenommen werden, denn dazu waren die Abfallverursacher verpflichtet.

In diesem Sinne wurden bis zum Jahr 2011 insgesamt 108 CASTOR-Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung in das zentrale Zwischenlager Gorleben transportiert. Für die noch verbliebenen 24 Behälter legte das Bundesumweltministerium im Jahr 2015 ein neues Konzept vor. Danach sollten die Abfälle nun in kraftwerksnahe Zwischenlager gebracht werden. „Mein Konzept soll den Atomkonzernen als Richtschnur dienen, wie sie ihre gesetzlichen Verpflichtungen zur Rückführung und Aufbewahrung der verglasten radioaktiven Abfälle aus der Auslandswiederaufarbeitung erfüllen können“, erklärte die damalige Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks im Juni 2015.

Die beteiligten Landesregierungen und die Kraftwerksbetreiber folgten dem Konzept der Ministerin, das auf einer fairen Verteilung nach dem Verursacherprinzip basierte. Schließlich wurden mit breitem politischen Konsens vier Standorte festgelegt: Biblis in Hessen, Philippsburg in Baden-Württemberg, Isar in Bayern und Brokdorf in Schleswig-Holstein. Die atomrechtlichen Genehmigungsverfahren führte ab 2017 die neu gegründete BGZ.

Ab diesem Zeitpunkt begann das bundeseigene Unternehmen auch damit, an den Standortkommunen der Zwischenlager über die geplanten Maßnahmen umfänglich zu informieren. „Durch unzählige Gespräche, Dialogabende in Gemeindesälen oder in Turnhallen sowie durch aktive Pressearbeit haben wir das Thema frühzeitig in den Regionen platziert. Teilweise kamen bis zu 500 Gäste zu unseren Veranstaltungen“, erinnert sich BGZ-Unternehmenssprecher Burghard Rosen. „Uns war wichtig, nicht erst kurz vor den Transporten mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, sondern Vertrauen durch kontinuierlichen Dialog und Transparenz zu schaffen. Gerade zu Beginn wurde die Debatte an den Standorten teils schon sehr kontrovers und emotional geführt“, so Rosen.

„Die umfangreichen Kommunikationsangebote waren für die Bevölkerung und für uns Kommunalpolitiker sehr wichtig. Wir fühlten uns immer gut von der BGZ informiert – und diese Transparenz schaffte Vertrauen, auch wenn wir die Rücknahme weiterhin kritisch begleitet haben“, sagt Josef Klaus.

Klaus, früherer Bürgermeister von Niederaichbach, wo das Zwischenlager Isar steht, ist Sprecher der Arbeitsgemeinschaft aller deutschen Standortkommunen, in denen kerntechnischen Anlagen angesiedelt sind (ASKETA). Auch innerhalb der ASKETA zeigt man sich zufrieden darüber, dass die Behälter störungsfrei aus der Wiederaufarbeitung in die vier ausgewählten Zwischenlager transportiert wurden und nun dort sicher aufbewahrt werden können. „Unser Wunsch ist aber nun, dass der Erfolg des gesamten Rückführungsprojekts dazu beiträgt, dass die Endlagersuche weiter beschleunigt wird“, so Josef Klaus.

Nachdem die Transporte an die Standorte Biblis (2020), Philippsburg (2024) und Isar (2025) erfolgreich durchgeführt werden konnten, gehen für die BGZ mit der Einlagerung der letzten sieben Behälter am Standort Brokdorf nun arbeitsintensive Jahre zu Ende. „Wir haben damit einen wichtigen Beitrag zur verantwortungsvollen Entsorgung nuklearer Abfälle geleistet. Ohne jegliche Zwischenfälle oder technische Schwierigkeiten konnte das langjährige Projekt im Zusammenspiel mit vielen Partnern wie geplant abgeschlossen werden“, resümiert Wilhelm Graf. „Die Rückführung ist eine echte Erfolgsgeschichte. Sie zeigt, dass auch komplexe Aufgaben der nuklearen Entsorgung durch hohe technische Kompetenz, verlässliche Zusammenarbeit und transparente Kommunikation erfolgreich umgesetzt werden können.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2019/12/BGZ_KHH_3605_02_7878_low-scaled.jpg 1707 2560 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2026-06-25 13:54:132026-06-25 13:54:13Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen
Die BGZ hat den Antrag für eine verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben eingereicht.

BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre

22. Juni 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

GORLEBEN – Die BGZ wird Ende Juni die Aufbewahrung der CASTOR-Behälter im Zwischenlager Gorleben über das Jahr 2034 hinaus beantragen. Mit Einreichen des Antrags beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) startet acht Jahre vor Auslaufen der bestehenden Genehmigung das atomrechtliche Genehmigungsverfahren.

Seit ihrer Gründung informiert die BGZ regelmäßig darüber, wie sie sich auf deutlich längere Zwischenlagerzeiten vorbereitet. Nun wird mit dem Einreichen des Antrags beim BASE der erste formelle Schritt eingeleitet. Hintergrund ist, dass der Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle erst Mitte dieses Jahrhunderts feststehen soll.

„Wir werden den Antrag auf die bereits eingelagerten 113 Behälter und deren Inventar beschränken und diese hier so lange sicher aufbewahren, bis wir sie an das Endlager abgeben können“, so Standortkommunikator Dr. Tristan Zielinski. „Damit greifen wir auch einen Impuls aus der öffentlichen Diskussion im Landkreis auf und unterstreichen, dass weitere Einlagerungen von hochradioaktiven Abfällen in Gorleben nicht erfolgen werden.“

Die BGZ wird eine auf 20 Jahre befristete Genehmigung bis zum 31. Dezember 2054 beantragen. „Mit einer Befristung auf 20 Jahre nehmen wir eine weitere Forderung der Öffentlichkeit auf. Wir schaffen damit außerdem die Möglichkeit, die Sicherheit der Zwischenlagerung unabhängig von den ohnehin kontinuierlichen aufsichtlichen Überprüfungen in kurzen Zeitabständen nachzuweisen“, so Stefan Weber, Leiter der BGZ-Genehmigungsabteilung. „Gleichzeitig können wir Forschungsergebnisse engmaschiger berücksichtigen. Darüber hinaus trägt ein kurzer Genehmigungszeitraum zum Wissenstransfer sowie Kompetenzerhalt innerhalb der BGZ, aber auch bei Behörden und Gutachtern bei“, so Weber.

Bereits 2025 hatte die BGZ beim BASE von sich aus die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung beantragt, um mögliche Auswirkungen der verlängerten Zwischenlagerung auf die Umwelt zu untersuchen. Im Rahmen dieses Verfahrens erhält die Öffentlichkeit durch das BASE die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. Bürger*innen können die ausgelegten Unterlagen einsehen, sich zum Vorhaben äußern und dann an einem Erörterungstermin teilnehmen. Die Ergebnisse fließen in das Genehmigungsverfahren ein.

Zusätzlich beteiligt die BGZ die Menschen im Landkreis durch eine eigens eingerichtete Dialoggruppe. Seit ihrer ersten Sitzung im Februar hat sich die Gruppe aus gelosten Bürger*innen, Vereinsvertreter*innen und Kommunalpolitiker*innen intensiv mit unterschiedlichen Fragestellungen rund um die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle in Gorleben befasst. Dabei standen bislang das Genehmigungsverfahren, die Sicherheit der Behälter und das Alterungsmanagement für die Lagergebäude im Vordergrund.

„Wir haben von Beginn an die Notwendigkeit einer verlängerten Zwischenlagerung offen und transparent mit der Öffentlichkeit in unterschiedlichen Formaten diskutiert. Diesen Dialog und die Beteiligung werden wir auch nach der Antragstellung beim BASE fortsetzen“, so Zielinski. „Transparenz und Beteiligung bleiben für uns wichtige Voraussetzungen, um die Herausforderungen der verlängerten Zwischenlagerung gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu begleiten.“

Hintergrund:

Die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da der Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle erst zur Mitte des Jahrhunderts benannt werden soll und dann weitere Jahrzehnte für Planung, Genehmigung, Bau und Inbetriebnahme notwendig sind ist eine verlängerte Zwischenlagerung notwendig. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung sind hier erhältlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/06/Gorleben-scaled.jpg 1707 2560 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2026-06-22 15:49:012026-06-22 16:07:02BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre
EPRI-Meeting auf dem Forschungscampus der TU München in Garching

Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching

17. Juni 2026/in Aktuelles, Startseite

GARCHING – Wo steht die internationale Forschung im Bereich hochradioaktiver Abfälle aktuell? Wie kann die Industrie diese nutzen und welchen weiteren Forschungsbedarf gibt es? Darüber haben internationale Expert*innen auf dem Forschungscampus der Technischen Universität (TU) München in Garching diskutiert. Die BGZ stellte als Co-Host bei der Veranstaltung ihr Forschungsprogramm vor.

Einen Überblick der BGZ-Forschung gab Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab auf dem Forschungscampus der TU München in Garching, im Rahmen des EPRI Used Fuel & High Level Waste Programm Workshops (UF&HLW).  EPRI (Electric Power Research Institute) ist eine 1972 gegründete, unabhängige Non-Profit-Organisation mit Sitz in den USA, die weltweit unter anderem zu Themen der nuklearen Sicherheit forscht. Mitglieder sind vorwiegend Energieunternehmen, Regierungsbehörden und andere Organisationen, die praxisnahe Forschung finanzieren.

Zwei Tage lang diskutierten 25 Fachleute aus elf Mitgliedsorganisationen des EPRI Used Fuel & High Level Waste Programs in Garching über den Stand der Forschung im Bereich hochradioaktive Abfälle, tauschten sich über Betriebserfahrungen und technische Anforderungen aus und teilten ihr Wissen. „Neben dem Überblick der EPRI-Forschung ist für uns der direkte Austausch mit den europäischen Kolleg*innen sehr wichtig“, sagt Dr. Maik Stuke. „Das gibt uns einen Überblick über den Stand der Forschung und darüber, wohin die Reise geht.“

Als Co-Host des EPRI-Workshops habe die BGZ die Gelegenheit, die aktuellen Forschungsprioritäten der europäischen Nachbarn zu verstehen und einzuordnen, welche Erkenntnisse in den nächsten Jahren für die gesamte Branche relevant werden und wo es Synergien gibt. Von besonderem Interesse für die BGZ war der Austausch über Themen wie beispielsweise geplante Behälteröffnungen in den USA sowie Erfahrungen mit Druckschaltern in der Schweiz.

Hintergrund:
Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Anschließend wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter mit hochradioaktiven Abfällen an das Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor. Zentraler Baustein dafür ist ihr 
Forschungsprogramm, in dem unter anderem das Langzeitverhalten von Brennelementen und Behältern untersucht wird.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/06/EPRI-Meeting-BGZ.lab-Garching-e1781710097354.jpg 1506 2049 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-06-17 14:49:202026-06-17 17:29:09Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching
Stephanie Bokelmann wird neue Kaufmännische Geschäftsführerin der BGZ.

Neue Geschäftsführerin bei der BGZ

29. Mai 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

ESSEN – Stephanie Bokelmann wird zum 1. Juli 2026 neue Kaufmännische Geschäftsführerin (CFO) der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH. Das hat die Gesellschafterversammlung des bundeseigenen Unternehmens beschlossen.

Stephanie Bokelmann ist seit März 2021 Bereichsleiterin People & Culture bei der PreussenElektra GmbH in Hannover. Davor war sie über viele Jahre hinweg sowohl national als auch international in unterschiedlichen HR- und kaufmännischen Funktionen sowie in Führungspositionen, unter anderem lange im E.ON-Konzern, tätig.

Bei der BGZ folgt Stephanie Bokelmann auf Lars Köbler, der zum 1. April 2026 als CFO aus der Gesellschaft ausgeschieden war, und wird die Bereiche Personal, Finanzen, Recht, Genehmigungen und IT verantworten.

Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium und Vertreter der Gesellschafterversammlung, sagt zu dem Wechsel in der Führungsspitze des Unternehmens: „Mit Frau Bokelmann haben wir eine sehr erfahrene und lösungsorientierte Managerin als kaufmännische Geschäftsführerin der BGZ gewinnen können. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche ihr für ihre verantwortungsvolle Rolle alles Gute und viel Erfolg.“

Auch Stephanie Bokelmann blickt mit Vorfreude auf ihre Berufung: „Zunächst bedanke ich mich sehr für das Vertrauen, das mir der Aufsichtsrat und das Bundesumweltministerium ausgesprochen haben. Für mich sind es die Menschen, die eine Organisation ausmachen. Mit ihren Interaktionen, Entscheidungen und ihrer Zusammenarbeit füllen sie die Organisation mit Leben und zum Erfolg. In diesem Sinne freue ich mich sehr darauf, als kaufmännische Geschäftsführerin hierzu aktiv meine Kompetenzen einzubringen, um zusammen mit den Mitarbeitenden der BGZ und meinem technischen Geschäftsführungskollegen Wilhelm Graf die Zukunft der Gesellschaft zu gestalten.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-29-PM-Neue-Geschaeftsfuehrerin-bei-der-BGZ-e1780050108138.jpg 1506 1417 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-05-29 12:10:562026-05-29 12:22:02Neue Geschäftsführerin bei der BGZ

Grohnde: BGZ informiert zum Zwischenlager

27. Mai 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

EMMERTHAL – In einer öffentliche Dialogveranstaltung für die Bürger*innen der Gemeinde Emmerthal wird das bundeseigene Unternehmen am 8. Juni über die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle am Standort informieren.

Im Rahmen der Dialogveranstaltung werden Carsten Harzer, Leiter des Zwischenlagers Grohnde, und Standortkommunikator Dr. David Knollmann über die Entwicklungen am Standort sprechen. Die BGZ-Vertreter werfen einen Blick auf die vergangene Einlagerung des letzten CASTOR-Behälters aus dem Kernkraftwerk Grohnde und stellen vor, wie der aktuelle Stand auf dem Weg zu einem unabhängigen Betrieb des Zwischenlagers ist.

Dialogveranstaltung der BGZ
Thema: Sichere Aufbewahrung der Brennelemente aus dem Kernkraftwerk Grohnde
Termin: 08.06.2026, 18:30 Uhr
Ort: Konferenzraum im 1. OG, BGZ-Verwaltungsgebäude, Hauptstraße 1c, 31860 Emmerthal
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hinweise zur Anfahrt:
Das neue BGZ-Verwaltungsgebäude befindet sich außerhalb des Kraftwerksgeländes in unmittelbarer Nachbarschaft zum Informationszentrum der PreussenElektra. Parkplätze sind auf dem Kraftwerksgelände ausreichend vorhanden. Von dort sind es wenige Minuten Fußweg bis zum BGZ-Verwaltungsgebäude.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-27-PM-Dialogveranstaltung-Grohnde-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2026-05-27 08:25:182026-05-27 08:25:18Grohnde: BGZ informiert zum Zwischenlager
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News / Pressemitteilungen

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  • Neue Geschäftsführerin bei der BGZ 29. Mai 2026

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