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Marc Timmer MdL (4.v.l.) mit SPD-Vertreter*innen und Mitarbeitern der BGZ im Empfangsbereich des Brennelemente-Zwischenlagers Brokdorf.BGZ

Brokdorf: SPD-Delegation besucht BGZ-Zwischenlager

6. Mai 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

BROKDORF – Gemeinsam mit kommunalen Vertreter*innen und Mitarbeitern der Landtagsfraktion hat der SPD-Landtagsabgeordnete Marc Timmer das Brennelemente-Zwischenlager besichtigt. Im Mittelpunkt des Austauschs stand die in diesem Jahr vorgesehene Rückführung hochradioaktiver Wiederaufarbeitungsabfälle aus dem englischen Sellafield nach Brokdorf.

Bis 2005 wurden Brennelemente aus deutschen Kernkraftwerken zur Wiederaufarbeitung nach Großbritannien und Frankreich transportiert. Zur Rücknahme der noch im Ausland lagernden Abfälle hat sich die Bundesrepublik Deutschland auch völkerrechtlich verpflichtet. „Bereits 2024 haben wir mit einem leeren Behälter erfolgreich alle Arbeitsschritte, die zur Einlagerung erforderlich sind, absolviert“, erläutert BGZ-Standortleiter Marco Paschen bei der Führung durch das Zwischenlager. „Damit haben wir gezeigt, dass wir die Abfälle aus der Wiederaufarbeitung sicher annehmen und aufbewahren können.“

An den Standorten Biblis, Philippsburg und Isar ist die Rückführung bereits abgeschlossen, die Transporte wurden Ende 2020 nach Hessen, im November 2024 nach Baden-Württemberg sowie im April 2025 nach Bayern störungsfrei durchgeführt. „Das Konzept der Bundesregierung sieht vor, dass die letzten noch in England befindlichen Abfälle aus Deutschland in das BGZ-Zwischenlager Brokdorf transportiert werden. Wir sind vorbereitet und werden die Behälter bis zur Abgabe an ein Endlager hier sicher aufbewahren,“ betont Standortkommunikator Jonas Wingert.

Marc Timmer sagte im Anschluss an den Besuch: „Es ist gut, dass wir uns hier vor Ort einen persönlichen Eindruck von der verantwortungsvollen Arbeit der BGZ machen konnten. Ich begrüße es ausdrücklich, dass die Rückführung der Wiederaufarbeitungsabfälle, deren regionale Verteilung dem Verursacherprinzip entspricht und die zudem das Ergebnis eines parteiübergreifenden Konsenses ist, zeitnah zum Abschluss kommt. Die proaktive und offene Kommunikation sowie der Austausch mit der BGZ als Zwischenlagerbetreiberin fördern das Vertrauen in den schwierigen, aber notwendigen Prozess der Rückführung.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/05/2026-05-06-SPD-VertreterInnen-im-Empfangsbereich-des-Zwischenlagers-Brokdorf-scaled.jpg 2209 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-05-06 10:25:192026-05-06 10:25:19Brokdorf: SPD-Delegation besucht BGZ-Zwischenlager

Philippsburg: Zwischenlager unter neuer Leitung

28. April 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

PHILIPPSBURG – Seit April ist Uwe Wolf neuer Leiter der Zwischenlager für radioaktive Abfälle. Der Ingenieur übernimmt die Tätigkeit von Dr. Steffen Vonderau, der zukünftig für die BGZ übergeordnet tätig ist.

Uwe Wolf leitete zuletzt das Zwischenlager der BGZ im westfälischen Ahaus. Mit dem Wechsel nach Philippsburg freut sich der Lampertheimer nun auf eine neue berufliche Herausforderung in der Nähe zu seinem Wohnort. Vor seiner Tätigkeit bei der BGZ betreute er beim TÜV Süd mehrere Projekte mit kerntechnischem Schwerpunkt und war als Schichtleiter im Kernkraftwerk Biblis tätig.

Viele Aufgaben kennt Uwe Wolf bereits aus seiner vorherigen Führungsfunktion in Ahaus. „Neben dem sicheren und regelkonformen Betrieb ist auch die Planung und Realisierung der Autarkie am Standort ein Schwerpunkt meiner Arbeit“, erklärt Wolf. Zukünftig betreibt die BGZ die Zwischenlager unabhängig von dem benachbarten Kraftwerk. Das langjährige Projekt umfasst sicherungstechnische, personelle und infrastrukturelle Maßnahmen. Ein Meilenstein war der kürzliche Umzug in das neue Wach- und Funktionsgebäude direkt gegenüber des Brennelemente-Zwischenlagers.

Wolfs Vorgänger Dr. Steffen Vonderau leitete die Anlage seit der Übergabe der Zwischenlager an die bundeseigene BGZ im Jahr 2019. In den vergangenen Jahren baute er das 33-köpfige Team auf und war maßgeblich für die Entwicklung des Standortes verantwortlich. Innerhalb der BGZ bringt er seine Expertise nun in zahlreichen Projekten ein.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/04/Vor-dem-neuen-Wach-und-Funktionsgebaeude-vlnr.-Uwe-Wolf-und-Dr.-Steffen-VonderaucBGZ-scaled-e1777369063898.jpg 1360 1900 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2026-04-28 11:40:542026-04-28 11:40:54Philippsburg: Zwischenlager unter neuer Leitung

BGZ veröffentlicht jährlichen Bericht zur Umgebungsüberwachung und lädt zum Dialog ein

24. April 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

GORLEBEN – Die Anlagen der BGZ haben im Jahr 2025 keine radioaktiven Stoffe emittiert. Auch die am Zaun gemessene Strahlung lag erneut deutlich unterhalb des Genehmigungswertes. Dies bestätigt der Jahresbericht zur Umgebungsüberwachung, den das bundeseigene Unternehmen veröffentlicht hat und Bürger*innen am 07. Mai in einer Dialogveranstaltung vorstellt.

So ist für das Jahr 2025 am Anlagenzaun an der Stelle mit der höchsten Strahlung ein Wert von 0,12 Millisievert (mSv) ermittelt worden. Diesen würde eine Person erhalten, die sich ununterbrochen ein Jahr lang am Zaun aufhielte. Der Genehmigungswert liegt bei 0,30 Millisievert pro Jahr. Zum Vergleich: Infolge eines Wohnortwechsels von Norddeutschland in ein deutsches Mittelgebirge ergibt sich eine zusätzliche Strahlendosis von rund 0,18 Millisievert pro Jahr.

Auch die Auswertung der Proben aus Luft, Niederschlag, Grundwasser, Boden und Vegetation haben für 2025 keine aus dem Betrieb des BGZ-Zwischenlagers stammende Radioaktivität ergeben.

Der Umgebungsüberwachungsbericht kann hier heruntergeladen werden.

„Wir möchten interessierte Bürger*innen gerne im Rahmen einer Dialogveranstaltung über die Ergebnisse der Umgebungsüberwachung informieren und ihnen Gelegenheit geben, Fragen zu dem Bericht zu stellen“, so Dr. Tristan Zielinski, Standortkommunikator der BGZ in Gorleben.

Die Dialogveranstaltung findet statt am

Donnerstag, den 07.05.2026, um 18:30 Uhr

im Infohaus der BGZ

Lüchower Str. 4, 29475 Gorleben

Es wird um eine Anmeldung gebeten, die per Mail an info@bgz.de oder telefonisch unter 05882/10-286 möglich ist.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/04/2023-04-12-Das-Brennelemente-Zwischenlager-Gorleben.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-04-24 11:15:212026-04-24 08:24:08BGZ veröffentlicht jährlichen Bericht zur Umgebungsüberwachung und lädt zum Dialog ein
Auf gute Zusammenarbeit: Über den geschlossenen Rahmenvertrag zur Forschungskooperation zwischen der BGZ und der TU München freuen sich (v.l.) Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, Dr. Max Würtemberger, Leiter des Bereichs Zentrale Dienste bei der BGZ, Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.labs in Garching, sowie Prof. Gerhard Kramer, geschäftsführender Vizepräsident der TUM für Forschung und Innovation.BGZ

Forschung: BGZ baut Kooperation mit der TU München aus

17. April 2026/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite

GARCHING – Die BGZ und die TU München (TUM) haben eine umfassende Forschungskooperation zur sicheren Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ins Leben gerufen. Ziel ist es, Kompetenzen noch stärker zu bündeln, um die Sicherheit der Zwischenlagerung über lange Zeiträume nachzuweisen.

Im Rahmen der neuen Forschungskooperation (ARGUS) können Ressourcen, Infrastruktur sowie die Expertise von BGZ und TUM gebündelt und damit gemeinsame Forschungsprojekte effizienter bearbeitet werden. „ARGUS ist die konsequente Weiterentwicklung unseres Forschungsprogramms“, sagte Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab, bei einer kleinen Feierstunde zum Abschluss des Rahmenvertrags auf dem Forschungscampus in Garching, wo das BGZ.lab bereits seit einigen Jahren angesiedelt ist. „Wir brauchen belastbare wissenschaftliche Grundlagen, um die Sicherheit der Zwischenlagerung langfristig nachweisen zu können. Dafür bündeln wir in der Kooperation die Forschung, Kompetenz und Erfahrung der BGZ als Zwischenlagerbetreiber mit der Forschungsstärke der TUM.“

Forschungsschwerpunkte von ARGUS sind:

  1. Die Myonentomographie – ein bildgebendes Verfahren, das kosmische Myonen nutzt, um das Innere beladener Brennelement-Behälter zu untersuchen, ohne diese öffnen zu müssen.
  2. Die Vorhersagemodellierung, um Langzeitprognosen für die Lagerung der hochradioaktiven Abfälle erstellen zu können.
  3. Die experimentelle Analyse bestrahlter Brennelemente, bei der ihr Materialverhalten und Alterungseffekte unter realen Lagerbedingungen umfassend untersucht werden.

Die Forschungskooperation ist zunächst über einen Zeitraum von fünf Jahren festgeschrieben und beinhaltet die Option für eine langfristige Fortführung.

„Die Menschen in Deutschland stellen zu Recht höchste Anforderungen an die nukleare Sicherheit“, sagte Prof. Gerhard Kramer, geschäftsführender Vizepräsident der TUM für Forschung und Innovation. Der gesetzliche Auftrag der BGZ bestehe darin, diese Anforderungen zu erfüllen. „Wir als TUM unterstützen sie dabei gerne mit unserer wissenschaftlichen Expertise und praktischen Erfahrung.“

BGZ.lab-Leiter Stuke ergänzte: „Als Unternehmen mit einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung können wir es uns nicht leisten, auf den Erkenntnisstand von heute zu vertrauen. Akademische Forschung hält uns kritisch, offen und auf der Höhe der Wissenschaft. Sie ist eine wesentliche Voraussetzung für verantwortungsvolles Handeln.“

Hintergrund

Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Anschließend wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter mit hochradioaktiven Abfällen an das Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor. Zentraler Baustein dafür ist ihr Forschungsprogramm, in dem unter anderem das Langzeitverhalten von Brennelementen und Behältern untersucht wird. Zur Erforschung von Alterungseffekten an Brennelementen hat das bundeseigene Unternehmen 2023 das BGZ.lab auf dem Campus der TU München in Garching gegründet.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-04-17-PM-BGZ-baut-Forschungskooperation-mit-der-TU-Muenchen-aus-1-scaled.jpg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-04-17 11:30:192026-04-17 08:35:19Forschung: BGZ baut Kooperation mit der TU München aus
BGZ

Bürgerdialog in Niederaichbach: BGZ stellt Forschungsprogramm vor

7. April 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

NIEDERAICHBACH – Wie die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle bis zu deren Abgabe an ein Endlager gewährleistet wird, darüber informiert die BGZ im Rahmen eines Bürgerdialogs am Dienstag, 21. April, in Niederaichbach.

Im Rahmen des Bürgerdialogs wird Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab am Campus Garching, die Forschungsaktivitäten der BGZ vorstellen. Diese untersuchen Alterungseffekte der Behälter und hochradioaktiven Abfälle und liefern wichtige Erkenntnisse über ihr Langzeitverhalten.

Zudem informieren Markus Luginger, Leiter des Zwischenlagers Isar, und Standortkommunikator Stefan Mirbeth über aktuelle Entwicklungen am Standort Isar. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Bürgerdialog-Veranstaltung

Thema: BGZ-Forschungsprogramm/Verlängerte Zwischenlagerung

Termin: Dienstag, 21.04.2026, ab 19:00 Uhr

Ort: Gasthof Kirchenwirt, Friedhofstr. 5, 84100 Niederaichbach

Hintergrund:

Die Genehmigungen der Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle sind in Deutschland auf 40 Jahre befristet. Die Genehmigung für das Zwischenlager Isar läuft im Jahr 2047 aus. Zu diesem Zeitpunkt wird aber kein betriebsbereites, unterirdisches Endlager zur Verfügung stehen, daher reicht die aktuelle Betriebserlaubnis nicht aus.  Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen und in den Verfahren die Sicherheit der Zwischenlagerung über den genehmigten Zeitraum hinaus nachweisen. Wesentlicher Baustein dafür ist ihr Forschungsprogramm.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/03/BGZ_Isar_3548_267_low-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-04-07 10:01:512026-04-24 08:24:41Bürgerdialog in Niederaichbach: BGZ stellt Forschungsprogramm vor
C. Mick/BGZ

Veränderung in der Geschäftsführung der BGZ

31. März 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

ESSEN – Der kaufmännische Geschäftsführer der bundeseigenen BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH, Lars Köbler, wird das Unternehmen zum 01.04.2026 verlassen. Dieser Schritt erfolgt einvernehmlich mit dem Bundesgesellschafter, vertreten durch das Bundesumweltministerium (BMUKN).

Seit Gründung des Unternehmens im Jahr 2017 ist Lars Köbler als kaufmännischer Geschäftsführer zuständig für die Bereiche Finanzen, Recht, Einkauf, Personal und IT. In dieser Zeit entwickelte sich die BGZ von einer Aufbauorganisation zu einem modernen Unternehmen mit heute rund 750 Beschäftigten an 19 Standorten.

Jochen Flasbarth, Staatssekretär im BMUKN und Vertreter des Gesellschafters, konstatiert: „Wir danken Herrn Köbler ausdrücklich für seine Arbeit und seinen wichtigen Beitrag zum Aufbau und zur Entwicklung der BGZ. Die Veränderung ist Teil einer strategischen Neuaufstellung der Geschäftsführung und erfolgt mit großer Wertschätzung für das Geleistete.“

Lars Köbler hat seine Aufgaben bis auf weiteres an den technischen Geschäftsführer, Wilhelm Graf, übergeben. Der laufende sichere Betrieb der Zwischenlager und die Projekte der BGZ werden nahtlos fortgeführt. Der Gesellschafter strebt an, die Geschäftsführung so bald wie möglich neu aufzustellen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/09/BGZ_Koebler_4134_119_low.jpg 1875 2500 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-03-31 10:42:282026-03-31 10:42:28Veränderung in der Geschäftsführung der BGZ

Bundeswehr übt am Zwischenlager Philippsburg

27. März 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

PHILIPPSBURG – Die Bundeswehr hat am vergangenen Mittwoch auf dem BGZ-Gelände des Zwischenlagers Philippsburg trainiert. Ziel der Übung war es, Einsatzabläufe und Notfallstrukturen zu testen.

Rund 30 Personen und zehn Fahrzeuge waren im Einsatz. Bei der Übung im Außenbereich nahe des Brennelemente-Zwischenlagers handelte es sich um ein routinemäßiges Training der Bundeswehr, für das die BGZ als bundeseigenes Unternehmen ihren Standort zur Verfügung stellte. Zudem begleitete sie die Übung mit eigenen Fachkräften.

„Alles verlief erfolgreich und die Zusammenarbeit funktionierte sehr gut“, sagt Jochen Quandt, Leiter der Objektsicherung bei der BGZ am Standort Philippsburg, zur Bilanz. Zwischenlager zählten zu den bestgesicherten Anlagen in Deutschland. „Diese stellen wir hier vor Ort gern für eine solche Übung zur Verfügung“, so Quandt. So sei es möglich, Einsatzabläufe und Notfallstrukturen in besonders geschützten Bereichen unter Realbedingungen zu testen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/03/Bundeswehruebung-Philippsburg_Bundeswehrfahrzeuge-vor-dem-neuen-Wach-und-Funktionsgebaeude-der-BGZcBGZ_Genevieve-Mulack-scaled.jpg 1920 2560 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2026-03-27 16:27:382026-03-27 16:27:38Bundeswehr übt am Zwischenlager Philippsburg

Erster CASTOR-Behälter aus Jülich im Zwischenlager Ahaus eingetroffen

25. März 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – Der erste von 152 CASTOR-Behältern mit Kugelbrennelementen aus Jülich ist in das Zwischenlager Ahaus transportiert worden. Die Sicherheit bei Transport und Zwischenlagerung wurde zuvor umfassend überprüft und gerichtlich bestätigt. Mit der Aufbewahrung der Behälter bis zur Abgabe an ein Endlager setzt die BGZ nun ihre vertraglichen Pflichten um.

Der Transport des CASTOR-Behälters startete am Vorabend in Jülich. Das von der Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) betriebene Zwischenlager muss aufgrund einer Anordnung der NRW-Atomaufsicht geräumt werden. Der Behälter erreichte das Zwischenlager Ahaus in der Nacht. In den nächsten Monaten sollen auch die verbleibenden 151 CASTOR-Behälter nach Ahaus transportiert werden. Die Transporte führt ein spezialisiertes Logistikunternehmen im Auftrag der JEN durch.

Fachleute der BGZ werden den Behälter nun auf einen ordnungsgemäßen Zustand überprüfen und im Zwischenlager an das Behälterüberwachungssystem anschließen. Bei einem vorherigen Probelauf demonstrierte die BGZ die sichere Einlagerung bereits mit einem unbeladenen Behälter unter behördlicher Aufsicht.

„In Ahaus greifen wir auf umfangreiche Erfahrung zurück, da hier bereits 305 baugleiche Behälter aus Hamm-Uentrop mit identischem Inventar lagern. Wir werden auch die Behälter aus Jülich nach höchsten Sicherheitsstandards aufbewahren und so den Schutz von Menschen und Umwelt gewährleisten“, sagt Markus Röder, Hauptabteilungsleiter bei der BGZ.

Dass alle Sicherheitsanforderungen erfüllt sind, hatte das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) im Rahmen eines atomrechtlichen Genehmigungsverfahrens überprüft und 2016 mit Erteilung der Genehmigung bestätigt. Deren Rechtmäßigkeit hat das Oberverwaltungsgericht Münster 2024 festgestellt.

Über den Fortschritt der weiteren Einlagerungen informiert die BGZ auf dieser Website: https://zwischenlager.info/standort/ahaus-projekte/. Dort finden Sie neben einer Übersicht der bislang durchgeführten Transporte von Jülich nach Ahaus auch Antworten auf häufig gestellte Fragen zu dem Projekt. Zudem sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich persönlich vor Ort zu informieren.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-25-PM-CASTOR-Behaelter-aus-Juelich-im-Zwischenlager-Ahaus-eingetroffen_2-scaled.jpg 1797 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2026-03-25 02:57:022026-03-25 02:57:02Erster CASTOR-Behälter aus Jülich im Zwischenlager Ahaus eingetroffen

Biblis: Zwischenlager unter neuer Leitung

20. März 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite


BIBLIS – Seit Februar ist Philipp Hoppe neuer Leiter der Zwischenlager für radioaktive Abfälle. Der studierte Strahlenschutzingenieur übernimmt die Tätigkeit von Dirk Jonas, der in übergeordneter Funktion weiterhin für die BGZ tätig ist.

Zuletzt war Philipp Hoppe Leiter Überwachung bei der BGZ in Biblis. In dieser Funktion war er als Führungskraft unter anderem für die Dokumentation und die Qualitätssicherung verantwortlich. Der 38-Jährige war bereits von 2009 bis 2012 während seines Strahlenschutzstudiums am Kernkraftwerk Biblis tätig. Nach seinem Abschluss arbeitete der Ingenieur im Bereich der Entsorgung radioaktiver Abfälle für die GNS Gesellschaft für Nuklearservice mbH und lernte dabei verschiedene Kernkraftwerke im In- und Ausland kennen. Vor zehn Jahren begleitete er ein Projekt in Biblis und wechselte zu RWE an den Standort. Im Jahr 2019 startete er bei der BGZ und beschäftigt sich seitdem mit der Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle.

„Ich freue mich, die verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen“, betont Philipp Hoppe. „Der Standort Biblis und seine Abläufe sind mir bestens bekannt. Ich übernehme ein starkes Team, mit dem ich die laufenden Projekte erfolgreich fortführen werde.“

Sein Vorgänger Dirk Jonas leitete sieben Jahre die drei Zwischenlager in Biblis. Seine betrieblichen Erfahrungen bringt er nun auf übergeordneter Ebene für alle BGZ-Standorte ein. Am Standort Biblis beschäftigt die BGZ knapp 40 Mitarbeiter*innen unterschiedlicher Fachrichtungen. Mitte dieses Jahres wird das Team das neue Wach- und Funktionsgebäude beziehen.

Zum Interview mit Philipp Hoppe

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/03/Aufnahme_Uebergabe-von-Dirk-Jonas-an-Philipp-Hoppe-scaled-e1774004550202.jpeg 1165 1446 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2026-03-20 12:11:232026-03-20 12:56:22Biblis: Zwischenlager unter neuer Leitung
BGZ/C. Mick

Transport der Brennelemente aus Jülich: Dialogveranstaltung am 19. März in Ahaus

12. März 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

AHAUS – Die Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) plant den Beginn der Transporte der CASTOR-Behälter aus Jülich in das Zwischenlager Ahaus. Am 19. März informieren die beteiligten Unternehmen und Behörden dazu im Rathaus der Stadt Ahaus.

Bei dem Bürgerdialog sind neben Vertreter*innen von BGZ und JEN auch Expert*innen des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung vor Ort. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Da der Platz im Ratssaal begrenzt ist, wird die Veranstaltung auch live im Internet auf dem YouTube-Kanal der Stadt Ahaus übertragen.

Dialogveranstaltung der BGZ

Thema: Transport der Brennelemente aus Jülich nach Ahaus

Termin: 19.03.2026, 19 Uhr

Ort: Ratssaal im Rathaus der Stadt Ahaus, Rathausplatz 1, 48683 Ahaus

Live-Streaming: https://www.stadt-ahaus.de/BGZ

Sollten während der Veranstaltung Fragen offen bleiben, können diese über die Website der BGZ eingereicht werden. Darüber hinaus finden sich Antworten auf gängige Fragen zum Thema auf den Websites von BGZ und JEN.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den geplanten Transporten finden Sie hier.

Hintergrund:

Die BGZ bereitet sich auf eine Einlagerung der CASTOR-Behälter aus Jülich vor, weil sie dazu vertraglich verpflichtet ist. Das bundeseigene Unternehmen kann die Abfälle sicher im Zwischenlager Ahaus aufbewahren. Dies hatte das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) mit Erteilung der Aufbewahrungsgenehmigung im Jahr 2016 bestätigt. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat dagegen gerichtete Klagen im Dezember 2024 abgewiesen und die Rechtmäßigkeit der Genehmigung festgestellt. Damit hat das Gericht bestätigt, dass durch das Konzept der Zwischenlagerung die Sicherheit von Menschen und Umwelt jederzeit gewährleistet ist. Im Zwischenlager Ahaus werden seit über 30 Jahren baugleiche Behälter aufbewahrt. Die BGZ hat die Annahme eines leeren CASTOR-Behälters aus Jülich bereits erprobt. Dieser Probelauf verlief reibungslos, was unabhängige Sachverständige bestätigt haben.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/08/2025-08-25-PM-Zwischenlager-Ahaus-Befoerderungsgenehmigung-AVR-Juelich_B1_Behaelter-im-Lager-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-03-12 12:37:462026-03-18 16:59:48Transport der Brennelemente aus Jülich: Dialogveranstaltung am 19. März in Ahaus
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