BGZ veröffentlicht jährlichen Bericht zur Umgebungsüberwachung und lädt zum Dialog ein
GORLEBEN – Die Anlagen der BGZ haben im Jahr 2025 keine radioaktiven Stoffe emittiert. Auch die am Zaun gemessene Strahlung lag erneut deutlich unterhalb des Genehmigungswertes. Dies bestätigt der Jahresbericht zur Umgebungsüberwachung, den das bundeseigene Unternehmen veröffentlicht hat und Bürger*innen am 07. Mai in einer Dialogveranstaltung vorstellt.
So ist für das Jahr 2025 am Anlagenzaun an der Stelle mit der höchsten Strahlung ein Wert von 0,12 Millisievert (mSv) ermittelt worden. Diesen würde eine Person erhalten, die sich ununterbrochen ein Jahr lang am Zaun aufhielte. Der Genehmigungswert liegt bei 0,30 Millisievert pro Jahr. Zum Vergleich: Infolge eines Wohnortwechsels von Norddeutschland in ein deutsches Mittelgebirge ergibt sich eine zusätzliche Strahlendosis von rund 0,18 Millisievert pro Jahr.
Auch die Auswertung der Proben aus Luft, Niederschlag, Grundwasser, Boden und Vegetation haben für 2025 keine aus dem Betrieb des BGZ-Zwischenlagers stammende Radioaktivität ergeben.
Der Umgebungsüberwachungsbericht kann hier heruntergeladen werden.
„Wir möchten interessierte Bürger*innen gerne im Rahmen einer Dialogveranstaltung über die Ergebnisse der Umgebungsüberwachung informieren und ihnen Gelegenheit geben, Fragen zu dem Bericht zu stellen“, so Dr. Tristan Zielinski, Standortkommunikator der BGZ in Gorleben.
Die Dialogveranstaltung findet statt am
Donnerstag, den 07.05.2026, um 18:30 Uhr
im Infohaus der BGZ
Lüchower Str. 4, 29475 Gorleben
Es wird um eine Anmeldung gebeten, die per Mail an info@bgz.de oder telefonisch unter 05882/10-286 möglich ist.

BGZ