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Informationstreffen mit Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth
/in LOKAuf Einladung der Bundestagsabgeordneten Esther Dilcher (SPD), Christian Haase (CDU) und Johannes Schraps (SPD) hat am 25.6.2020 ein Informationstreffen mit Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium (BMU), Vertretern der Gesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) sowie der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) in Beverungen stattgefunden. Mit dabei waren die politischen Vertreter – Bürgermeister, Landräte und Landtagsabgeordnete – aller Regionen.
In einer gemeinsamen Stellungnahme erklärten die Abgeordneten: „Wir begrüßen es sehr, dass Jochen Flasbarth als zuständiger Staatssekretär zu einem Vor-Ort Termin nach Beverungen gekommen ist. Im Vorfeld der nichtöffentlichen Sitzung, hatten die Bundestagsabgeordneten einen umfangreichen Fragenkatalog an das BMU übersandt. Viele dieser Fragen haben BMU und BGZ bereits schriftlich beantwortet, dennoch ist der direkte Austausch ist aus unserer Sicht unbedingt notwendig“
Die vollständigen Presseerklärungen der Bundestagsabgeordneten finden Sie hier:
https://www.johannes-schraps.de/2020/06/26/pressemitteilung-zum-besuch-des-staatssekretaers-jochen-flasbarth-aus-dem-bundesumweltministerium-in-beverungen-nrw/
https://www.estherdilcher.de/2020/06/26/wuergassen-bundestagsabgeordnete-haben-zweifel-am-bisherigen-auswahlverfahren/
BGZ in Beverungen und Bad Karlshafen
/in LOKAm Donnerstag, 25. Juni 2020, war der geplante Bau des Logistikzentrums der erste Tagesordnungspunkt der Ratssitzung der Stadt Beverungen. Geschäftsführer Dr. Ewold Seeba, Christian Möbius als Generalbevollmächtigter Logistikzentrum Konrad, Bereichsleiter Dr. Heinz-Walter Drotleff und Pressesprecher Burghard Rosen nahmen für die BGZ an dieser Ratssitzung teil und standen für Fragen rund um das geplante Projekt zur Verfügung.
Am 02. Juli 2020 haben Christian Möbius, der Generalbevollmächtigte für das Logistikzentrum Konrad, und Bereichsleiter Dr. Heinz-Walter Drotleff das geplante Projekt bei einer öffentlichen Stadtverordnetensitzung in Bad Karlshafen vorgestellt.
Ahaus: Bezirksregierung Münster genehmigt Aufbewahrung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen
/in Pressemitteilung, StartseiteDer westliche Hallenbereich des Zwischenlagers Ahaus wird seit Sommer 2010 für die Aufbewahrung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle genutzt. Die bisherige Genehmigung der Bezirksregierung Münster ist bis zum 20. Juli 2020 befristet. Mit der nun erteilten neuen Genehmigung bleiben die bislang genehmigte Art und Höchstmenge sowie das Aktivitätsinventar unverändert.
Bei den Abfällen handelt es sich um verpackte Stoffe, die aus dem Betrieb und dem Rückbau von Atomkraftwerken stammen wie beispielsweise ausgebaute Anlagenteile, Metallschrott oder Arbeitskleidung. Derzeit befinden sich 230 Container mit derartigen Abfällen im westlichen Hallenbereich des Zwischenlagers Ahaus. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens hat die BGZ nachgewiesen, dass bei der Aufbewahrung die Sicherheit für Mensch und Umwelt zu jeder Zeit gewährleistet ist. Mit Erteilung der nun bis 2057 befristeten Genehmigung hat die Bezirksregierung Münster das Sicherheitskonzept der BGZ bestätigt. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens hat die Behörde auch den gezielten Flugzeugabsturz untersucht.
Die bei Betrieb und Rückbau der Atomkraftwerke anfallenden schwach- und mittelradioaktiven Abfälle verteilen sich auf zahlreiche Standorte in ganz Deutschland. Ein Großteil der Abfälle verbleibt in den Zwischenlagern an den Kernkraftwerk-Standorten. Die BGZ betreibt mittlerweile zehn Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle – das Zwischenlager Ahaus ist eines davon.
Im Zwischenlager Ahaus bewahrt die BGZ neben den schwach- und mittelradioaktiven Abfällen auch hochradioaktive Abfälle auf.