Deutsch-französische Partnerschaft: Notfallschützer trainieren gemeinsam am Zwischenlager Biblis

BIBLIS – Fachleute des Kerntechnischen Hilfsdiensts und der BGZ haben zusammen mit der französischen Groupe Intra eine Übung durchgeführt. Ziel war es, die Zusammenarbeit zu stärken und die Abläufe für einen potenziellen Notfall zu trainieren.

„Mit solchen Übungen stellen wir regelmäßig unsere Einsatzbereitschaft unter Beweis“, erläuterte der KHG-Einsatzleiter Dr. Andreas Schnurr. „Wir zeigen: Wir sind vorbereitet – auch für Ereignisse, die sehr unwahrscheinlich sind.“

In dem Szenario wurde unterstellt, dass ein Fass mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen im Zwischenlager abgestürzt war und dabei beschädigt wurde. Aufgabe für die rund 30 Expert*innen von KHG und Groupe Intra war es, ein Lagebild zu erstellen und die Bergung des Fasses vorzubereiten. Zum Einsatz kam dabei hochspezialisierte Technik, unter anderem verschiedene Roboter, die ferngesteuert durch das Abfall-Zwischenlager bewegt wurden.  Die BGZ begleitete die Übung mit eigenen Fachkräften.

Bei der Übung in Biblis kamen verschiedene Roboter zum Einsatz.

Am Ende der beiden Trainingstage zog Philipp Hoppe, Leiter der Zwischenlager in Biblis, eine positive Bilanz: „Die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten funktionierte länderübergreifend sehr gut. Mit der Übung konnten wir Einsatz- und Notfallpläne unter praxisnahen Bedingungen überprüfen. Die gesammelten Erfahrungen helfen uns, Abläufe weiter zu optimieren.“