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Neue Geschäftsführerin bei der BGZ
/in Aktuelles, Pressemitteilung, StartseiteESSEN – Stephanie Bokelmann wird zum 1. Juli 2026 neue Kaufmännische Geschäftsführerin (CFO) der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH. Das hat die Gesellschafterversammlung des bundeseigenen Unternehmens beschlossen.
Stephanie Bokelmann ist seit März 2021 Bereichsleiterin People & Culture bei der PreussenElektra GmbH in Hannover. Davor war sie über viele Jahre hinweg sowohl national als auch international in unterschiedlichen HR- und kaufmännischen Funktionen sowie in Führungspositionen, unter anderem lange im E.ON-Konzern, tätig.
Bei der BGZ folgt Stephanie Bokelmann auf Lars Köbler, der zum 1. April 2026 als CFO aus der Gesellschaft ausgeschieden war, und wird die Bereiche Personal, Finanzen, Recht, Genehmigungen und IT verantworten.
Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium und Vertreter der Gesellschafterversammlung, sagt zu dem Wechsel in der Führungsspitze des Unternehmens: „Mit Frau Bokelmann haben wir eine sehr erfahrene und lösungsorientierte Managerin als kaufmännische Geschäftsführerin der BGZ gewinnen können. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche ihr für ihre verantwortungsvolle Rolle alles Gute und viel Erfolg.“
Auch Stephanie Bokelmann blickt mit Vorfreude auf ihre Berufung: „Zunächst bedanke ich mich sehr für das Vertrauen, das mir der Aufsichtsrat und das Bundesumweltministerium ausgesprochen haben. Für mich sind es die Menschen, die eine Organisation ausmachen. Mit ihren Interaktionen, Entscheidungen und ihrer Zusammenarbeit füllen sie die Organisation mit Leben und zum Erfolg. In diesem Sinne freue ich mich sehr darauf, als kaufmännische Geschäftsführerin hierzu aktiv meine Kompetenzen einzubringen, um zusammen mit den Mitarbeitenden der BGZ und meinem technischen Geschäftsführungskollegen Wilhelm Graf die Zukunft der Gesellschaft zu gestalten.“
Grohnde: BGZ informiert zum Zwischenlager
/in Aktuelles, Pressemitteilung, StartseiteEMMERTHAL – In einer öffentliche Dialogveranstaltung für die Bürger*innen der Gemeinde Emmerthal wird das bundeseigene Unternehmen am 8. Juni über die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle am Standort informieren.
Im Rahmen der Dialogveranstaltung werden Carsten Harzer, Leiter des Zwischenlagers Grohnde, und Standortkommunikator Dr. David Knollmann über die Entwicklungen am Standort sprechen. Die BGZ-Vertreter werfen einen Blick auf die vergangene Einlagerung des letzten CASTOR-Behälters aus dem Kernkraftwerk Grohnde und stellen vor, wie der aktuelle Stand auf dem Weg zu einem unabhängigen Betrieb des Zwischenlagers ist.
Dialogveranstaltung der BGZ
Thema: Sichere Aufbewahrung der Brennelemente aus dem Kernkraftwerk Grohnde
Termin: 08.06.2026, 18:30 Uhr
Ort: Konferenzraum im 1. OG, BGZ-Verwaltungsgebäude, Hauptstraße 1c, 31860 Emmerthal
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Hinweise zur Anfahrt:
Das neue BGZ-Verwaltungsgebäude befindet sich außerhalb des Kraftwerksgeländes in unmittelbarer Nachbarschaft zum Informationszentrum der PreussenElektra. Parkplätze sind auf dem Kraftwerksgelände ausreichend vorhanden. Von dort sind es wenige Minuten Fußweg bis zum BGZ-Verwaltungsgebäude.
Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ veranstaltet öffentliches Forum
/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZLGORLEBEN – Wie geht es weiter mit der Zwischenlagerung in Gorleben? Zu dieser Fragestellung kamen Vertreter*innen der Dialoggruppe, Menschen aus der Region und Fachleute der BGZ im Gildehaus Lüchow zusammen. Damit knüpft das bundeseigene Unternehmen an die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung an und stellte die nächsten Schritte für die Beteiligung vor.
„Seit der ersten Sitzung im Februar hat sich die Dialoggruppe aus gelosten Bürger*innen, Vereinsvertreter*innen und Kommunalpolitiker*innen intensiv mit unterschiedlichen Fragestellungen zur Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle in Gorleben auseinandergesetzt“, so Clara Utsch, Leiterin der Abteilung für Beteiligungsverfahren bei der BGZ. Dabei standen bislang insbesondere das Genehmigungsverfahren sowie die Behältersicherheit im Vordergrund.
Ein reger Austausch zum Thema verlängerte Zwischenlagerung fand zwischen Bürger*innen und BGZ-Fachleuten beim öffentlichen Forum statt.
Die Dialoggruppe gab an dem Abend Einblicke in ihre Arbeit und tauschte sich mit den Gästen aus. Für ihre nächsten Sitzungen sind bereits weitere thematische Schwerpunkte, wie etwa die Gebäudesicherheit, gesetzt. Die Menschen aus der Region nutzten zudem die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen mit den Fachleuten der BGZ zu unterschiedlichen Themen ins Gespräch zu kommen. Dabei wurden Fragen zu baulichen Maßnahmen, dem Betrieb des Zwischenlagers und der Behältersicherheit beantwortet.
Hintergrund:
Die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da der Standort für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle erst zur Mitte des Jahrhunderts benannt wird, ist eine verlängerte Zwischenlagerung notwendig. Die BGZ wird im Sommer dieses Jahres eine Genehmigung für den weiteren sicheren Betrieb des Zwischenlagers über 2034 hinaus beim zuständigen Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beantragen. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung sind hier erhältlich.