Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ startet Bürgerbeteiligung in Gorleben
GORLEBEN – Zuhören, fragen, mitreden: Unter diesem Motto lädt die BGZ alle Interessierten aus der Region am 4. November zu einer Auftaktveranstaltung nach Hitzacker ein. Ziel ist es, die Bürger*innen aktiv in die Gestaltung der weiteren Schritte des Beteiligungsverfahrens einzubeziehen.
Daher stehen an diesem Abend der Austausch untereinander sowie die Fragen und Anregungen der Gäste im Fokus. „Es ist uns ein großes Anliegen, die Menschen bei dem anstehenden Genehmigungsverfahren mitzunehmen“, sagt Clara Utsch, Leiterin der Abteilung für Beteiligung bei der BGZ. „Da die verlängerte Zwischenlagerung eine generationenübergreifende Aufgabe darstellt, hoffen wir auf ein Interesse aus allen Generationen und breiten Schichten der Bevölkerung.“ Die Veranstaltung wird unterstützt vom Institut für partizipatives Gestalten.
„Mit diesem Schritt knüpfen wir an die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung an, die wir seit Gründung der BGZ durch kontinuierliche Information und stetigen Dialog mit den Menschen vor Ort führen“, ergänzt Dr. Tristan Zielinski, Standortkommunikator der BGZ in Gorleben. Das bundeseigene Unternehmen wird bei der Auftaktveranstaltung auch über den aktuellen Sachstand zum Genehmigungsprozess für die verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort informieren. Diese findet statt:
am 04. November 2025
von 18:00 Uhr – 21:00 Uhr
im VERDO – Kultur- und Tagungszentrum
Dr. Helmut-Meyer-Weg 1
29456 Hitzacker
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Fragen steht das BGZ-Team per E-Mail an veranstaltungen@bgz.de zur Verfügung.
Hintergrund:
Die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da bis dahin noch kein Endlager zur Verfügung steht, ist eine verlängerte Zwischenlagerung notwendig. Die BGZ wird im nächsten Jahr eine Genehmigung für den weiteren Betrieb des Zwischenlagers über 2034 hinaus beim zuständigen Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beantragen und hatte als Ergebnis des Konsultationsprozesses im Landkreis angekündigt, die Zahl der Behälter mit hochradioaktiven Abfällen auf die bereits eingelagerten 113 zu beschränken. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung sind hier erhältlich.
Mick/BGZ

