BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben
GORLEBEN – Die BGZ hat heute, wie angekündigt, den Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) gestellt. Damit startet das Genehmigungsverfahren nach dem Atomgesetz.
Bei der „Statuskonferenz Zwischenlagerung“ Anfang letzter Woche in Berlin hatte BGZ-Geschäftsführer Wilhelm Graf in seiner Keynote noch einmal betont, dass die BGZ den Antrag auf die bereits eingelagerten 113 Behälter beschränkt. „Damit bleibt auch künftig eine Einlagerung weiterer CASTOR-Behälter ausgeschlossen“, betonte Graf. Er machte deutlich, dass die BGZ die hochradioaktiven Abfälle so lange sicher aufbewahren werde, bis die letzten Behälter an ein Endlager abgebeben sind.
Die BGZ beantragt eine auf 20 Jahre befristete Aufbewahrungsgenehmigung und greift damit auch eine Anregung aus der öffentlichen Diskussion im Landkreis auf. „Zusammen mit der ohnehin stattfindenden aufsichtlichen Kontrolle und der alle 10 Jahre stattfindenden periodischen Sicherheitsüberprüfung (PSÜ) schaffen wir damit einen Rahmen, in dem wir die Sicherheit der Zwischenlagerung in regelmäßigen Zeitabständen nachweisen werden“, so Standortkommunikator Dr. Tristan Zielinski. Zudem werde dadurch der Wissenstransfer und Kompetenzerhalt bei allen beteiligten Akteuren gewährleistet. Er betonte, dass die BGZ ihre diesbezüglichen Informations- und Beteiligungsangebote vor Ort fortsetzen und weiterentwickeln werde.
Das Antragsschreiben der BGZ sowie die Broschüre zur frühen Öffentlichkeitsbeteiligung finden Sie hier.

BGZ/Mick
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