Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ stellt Forschungsprogramm in Brokdorf vor

BROKDORF – Die BGZ informiert interessierte Bürgerinnen und Bürger im Rahmen eines öffentlichen Dialogabends in Brokdorf über ihre Vorbereitungen für die erforderliche verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle. Dazu möchte sie als Betreiberin des Zwischenlagers Brokdorf mit der Öffentlichkeit ins Gespräch kommen.

Gemeinsam mit Bürgermeisterin Elke Göttsche lädt die BGZ dazu interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, sich persönlich zu informieren. Sandro Ringel, Leiter des Zwischenlagers, wird zunächst einen Überblick über aktuelle Projekte am Standort Brokdorf geben. Im Anschluss präsentiert Dr. Jörn Becker, Leiter der Abteilung Zentrale Fachfragen, das Forschungsprogramm der BGZ, mit dem sie sich auf die verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet. Anschließend stehen die BGZ-Experten für Fragen und für eine Diskussion zur Verfügung.

Der Dialogabend findet statt
am Donnerstag, 27. Oktober 2022, ab 19:00 Uhr
im Hotel Sell, Dorfstraße 65, 25576 Brokdorf

Bürgermeister*innen der deutschen Zwischenlagerstandorte tagen in Ahaus

AHAUS – Die Bürgermeister*innen der deutschen Gemeinden, in denen Zwischenlager betrieben werden, haben im Informationshaus der BGZ in Ahaus ihre diesjährige Tagung durchgeführt. Dabei informierten sie sich über aktuelle Projekte und Entwicklungen bei der BGZ.

In seinem Grußwort an die Vertreter*innen der Kommunen, die in der Arbeitsgemeinschaft von Standortgemeinden mit kerntechnischen Anlagen (ASKETA) organisiert sind, unterstrich Dr. Ewold Seeba als Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung einen Gründungsgedanken der ASKETA-Gemeinschaft: „Jeder Standort hat im Detail seine Besonderheiten. Aber die übergeordneten Fragen – etwa die notwendige verlängerte Zwischenlagerung – betreffen alle Standortgemeinden gleichermaßen. Ich freue mich deshalb über die Möglichkeit des regelmäßigen direkten Austauschs mit den ASKETA-Gemeinden auch zu diesen Themen,“ so Dr. Seeba.

Wie sich die BGZ konkret auf die verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet, skizzierte Dr. Jörn Becker, Leiter der Abteilung Zentrale Fachfragen, anhand des BGZ-Forschungsprogramms. Mit dem Programm habe die BGZ die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen, informierte Becker.

Aktuelle Projekte an den einzelnen Standorten erläuterte Dr. Michael Hoffmann, Bereichsleiter Betrieb bei der BGZ. Er berichtete über den Fortschritt bei der Überführung der Zwischenlager in einen vom Kraftwerk unabhängigen Betrieb. Einen Überblick über die umfassenden Kommunikationsaktivitäten der BGZ gab Burghard Rosen als Leiter Presse und Standortkommunikation.

Abschließend berichtete Steffen Kanitz als Geschäftsführer der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) zum aktuellen Status der Standortauswahl für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle.

„Die jeweiligen Standortkommunen und die BGZ arbeiten gut zusammen“, bilanzierte ASKETA-Vorsitzender Josef Klaus, Bürgermeister von Niederaichbach, in dessen Gemeinde das Brennelement-Zwischenlager Isar steht. Trotz gelebter Partnerschaft werden die Kommunen die Zwischenlagerung weiterhin kritisch begleiten, insbesondere die anstehenden Genehmigungsprozesse für eine verlängerte Zwischenlagerung. „In diesem Prozess muss auch die Situation der Standortkommunen berücksichtigt werden“, fordert ASKETA-Vorsitzender Klaus.

BGZ-Infostand bei der Ausbildungsmesse in Hitzacker

BGZ mit Infostand bei der Ausbildungsmesse in Hitzacker

HITZACKER – Die BGZ hat bei der Ausbildungsmesse in Hitzacker am 20. und 21. September ihre Arbeit und ihre Ausbildungsmöglichkeiten präsentiert.

Zahlreiche Schüler*innen informierten sich am Infostand der BGZ über die Ausbildung zum/zur Elektroniker*in für Betriebstechnik am Standort Gorleben und erhielten einen Einblick in die Berufswelt.

„Nach zweijähriger Corona-Pause hat es uns sehr gefreut, die Schüler*innen während der Präsenzveranstaltung umfassend über unsere Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort zu informieren und den direkten Kontakt zu den Schulen im Landkreis zu vertiefen“, sagt derBGZ-Ausbildungsbeauftragte Felix Kamphausen. „Interessierten Schüler*innen bieten wir zusätzlich an, sich über Praktika oder Ferienjobs selbst ein erstes Bild von den Tätigkeiten zu machen und den Betrieb kennenzulernen.“

Insgesamt nahmen rund 60 Betriebe an der Ausbildungsmesse teil, die unter anderem vom Landkreis und von der Wirtschaftsförderung Lüchow-Dannenberg organisiert wurde. Die Messe begann mit einer Abendveranstaltung am Dienstag, die Eltern und Jugendliche adressierte. Am Mittwoch standen die Türen für Schulklassen offen, die aus der Region nach Hitzacker angereist waren.

Die BGZ kam am Infostand bei der Ausbildungsmesse in Hitzacker mit Schüler*innen ins Gespräch.

Die BGZ-Vertreter informierten Schüler*innen bei der Ausbildungsmesse in Hitzacker über die Ausbildungsmöglichkeiten bei der BGZ.