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Brown/Donnerkeill/BGZ

„BGZ-Forschungsprogramm hat kein Ablaufdatum“

28. November 2025/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite

BERLIN/ESSEN – Die BGZ hat beim Fachworkshop Zwischenlagerung den aktuellen Stand ihrer Forschung vorgestellt. Im Interview erläutert Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, was die ersten Ergebnisse für die verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle in Deutschland bedeuten.

Herr Dr. Becker, warum muss die BGZ als Betreiberin der Zwischenlager überhaupt forschen?

Die Genehmigungen für unsere Zwischenlager sind auf 40 Jahre befristet und laufen ab 2034 sukzessive aus. Bereits im nächsten Jahr stellen wir den ersten Genehmigungsantrag für die Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle am Standort Gorleben über das Jahr 2034 hinaus. In diesen Verfahren werden wir die Sicherheit der Zwischenlagerung nach jeweils aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik nachweisen.

Es gibt schon viele Daten und Vorhaben, die wir für diese Nachweise nutzen können. Aber wir haben auch Bereiche identifiziert, in denen die vorhandene Datengrundlage noch nicht ausreicht. In diesen Bereichen forschen wir weiter.

Welche sind das genau?

Grob gesagt erforschen wir das Langzeitverhalten der hochradioaktiven Abfälle, im Fachjargon Inventare genannt, der Transport- und Lagerbehälter sowie der Zwischenlager-gebäude. Wir wollen wissen: Wie verhalten sich Inventare, Behälter und Gebäude in der Zukunft, also in den nächsten Jahrzehnten bis ein Endlager zur Verfügung steht?

Und? Haben Sie schon Antworten darauf?

Forschung ist kein Sprint, sondern eher ein Marathon. Deswegen hat unser Forschungsprogramm auch kein Ablaufdatum. Wir forschen so lange, wie die BGZ die hochradioaktiven Abfälle aufbewahrt. Denn unsere Forschungsaktivitäten sorgen – in Kombination mit unserem Alterungsmanagement und dem robusten Konzept der trockenen Zwischenlagerung – dafür, dass wir möglichen Handlungsbedarf frühzeitig erkennen und erforderliche Maßnahmen jederzeit und rechtzeitig umsetzen können.

Die ersten Erkenntnisse aus unseren Vorhaben stimmen mich sehr zuversichtlich: Diese zeigen unter anderem, dass die Behälter geeignet sind, das radioaktive Material über einen längeren Zeitraum sicher einzuschließen, als ursprünglich vorgesehen. Es wurden keine Cliff-Edge-Effekte – also Effekte, bei denen die Sicherheit plötzlich und unerwartet gefährdet sind –  oder Alterungseffekte identifiziert, die grundsätzlich gegen eine Langzeiteignung der Behälter sprechen.

Das passt zu der Erfahrung aus mehr als drei Jahrzehnten sicherem Zwischenlager-Betrieb in Deutschland, in denen es noch nie ein Ereignis gab, bei dem Menschen und Umwelt gefährdet gewesen wären.

Jetzt sind wir schon mittendrin in der BGZ-Forschung: Woran forschen Sie aktuell konkret? Was hat sich seit der letzten Aktualisierung des Forschungsprojekts getan?

Seit der ersten Aktualisierung im Jahr 2023 ist einiges passiert: Wir haben neue Forschungsprojekte auf den Weg gebracht, andere abgeschlossen und sind in laufenden Vorhaben einige Schritte weitergekommen.

Um zwei Beispiele zu nennen: Ein Highlight der Forschungsarbeiten aus den vergangenen zwei Jahren ist das Projekt LEDA, bei dem Brennstäbe in heißen Zellen in Schweden künstlich gealtert werden, um das Verhalten von Brennelementen über Jahrzehnte in den Transport- und Lagerbehältern vorhersagen zu können. Die erste Wärmebehandlungs-Kampagne über sieben Monate haben wir erfolgreich abgeschlossen, zurzeit laufen die Auswertungen zu den experimentellen Daten. Weitere Brennstäbe aus dem Schweizer Kernkraftwerk Gösgen sind in diesem Jahr in die Labore in Schweden transportiert worden – ein weiterer Meilenstein.

Denn nun können dutzende Brennstäbe aus verschiedenen Materialien und mit unterschiedlichen Eigenschaften, die den Charakteristika der Brennelemente in unseren Zwischenlagern entsprechen, untersucht werden. Ein Umfang, der auch international seinesgleichen sucht. Zum nächsten Fachworkshop werden bereits erste Ergebnisse vorliegen.

Das zweite Beispiel: Um nachzuweisen, dass die radioaktiven Abfälle dauerhaft dicht in den Behältern verschlossen gelagert werden können, liegt ein Schwerpunkt unserer Forschung auf dem Langzeitverhalten der Metalldichtungen im so genannten Doppeldeckel-Dichtsystem. Das wird unter anderem im Projekt MSTOR untersucht. Obwohl das Vorhaben noch mindestens bis 2031 läuft, stellen die bisher ermittelten Messwerte bereits eine einzigartige Basis für die Entwicklung von Prognosemodellen zum Langzeitverhalten der Dichtungen dar. Wie LEDA ist MSTOR ein Projekt, an dem viele nationale und internationale Partner beteiligt sind – ein charakteristisches Merkmal unserer Arbeit, auf das wir besonders stolz sind.

Außerdem haben wir das BGZ.lab auf dem Campus der TU München in Garching gegründet, um im universitären Umfeld arbeiten zu können und unser wissenschaftliches Netzwerk auszubauen. Dort forschen Kolleg*innen zusammen mit Studierenden zum Langzeitverhalten der hochradioaktiven Abfälle.

Und wie geht’s weiter mit der BGZ-Forschung?

Der Austausch in der Wissenschafts-Community ist für uns als Forschungsabteilung essenziell und wird weiter ausgebaut. Mit SCIP V startet bereits die fünfte Runde eines internationalen Forschungsprojekts, an dem auch die BGZ wieder beteiligt ist. Hinzu kommen Brennstabversuche am Joint Research Center der Europäischen Kommission in Karlsruhe und eine Zusammenarbeit mit der Pariser Ingenieurhochschule MINES Paris – zur Simulation des Dichtungsverhaltens.

Und in absehbarer Zeit werden bereits die ersten Forschungsergebnisse in die sicherheitstechnischen Nachweise einfließen: Am Standort Gorleben stellt die BGZ bereits nächstes Jahr den Genehmigungsantrag für die verlängerte Zwischenlagerung.

Vielen Dank für das Gespräch!

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-27-PM-Fachworkshop-Zwischenlagerung-Joern-Becker.jpg 1365 2048 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-11-28 10:00:232025-12-17 12:27:38„BGZ-Forschungsprogramm hat kein Ablaufdatum“
Brwon7Donnerkeil/BGZ

Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihrer Forschung

27. November 2025/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite

BERLIN/ESSEN – Auf Einladung der BGZ haben Expert*innen aus Wissenschaft und Industrie in Berlin wissenschaftliche und technische Aspekte der verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle erörtert. Im Fokus der zweitägigen Veranstaltung standen erste Ergebnisse der BGZ-Forschungsprojekte.

„Forschung ist für uns kein Selbstzweck“, erklärte Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, bei der Eröffnung. „Alle Projekte, die wir gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern betreiben, dienen dem Nachweis, dass die sichere Zwischenlagerung auch deutlich über einen Zeitraum von 40 Jahren hinaus möglich ist.“ Dafür sei ein breiter fachlichen Austausch sowie die Anpassung des Forschungsprogramms an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik sowie die kontinuierliche Fortschreibung unerlässlich.

Nun hat die BGZ die dritte Auflage ihres Forschungsprogramms veröffentlicht. Den aktuellen Stand der Projekte zum Langzeitverhalten hochradioaktiver Abfälle, der Behälter und der Zwischenlager-Gebäude stellten Becker und sein Team den rund 120 Teilnehmer*innen vor. Auch neue Vorhaben, Erkenntnisse aus abgeschlossenen Projekten sowie erste Ergebnisse laufender Arbeiten präsentierten die Wissenschaftler*innen den Gästen.

Mit der dritten Auflage zeigt sich, dass die Arbeit am Forschungsprogramm ein kontinuierlicher Prozess ist, der auf einem breiten wissenschaftlichen Austausch beruht. „Die Erkenntnisse, die wir fortlaufend in unseren Forschungsprojekten gewinnen, möchten wir auch kontinuierlich mit der Fachwelt diskutieren“, betonte Becker. „Daher werden wir den Austausch im Rahmen unseres Fachworkshops Zwischenlagerung, aber auch in anderen Formaten für interessierte Bürger*innen, fortsetzen.“

Hintergrund:

Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da nach aktuellen Planungen erst Mitte dieses Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis das Endlager gebaut und alle Abfälle an dieses abgegeben sind. Die BGZ wird rechtzeitig neue Zwischenlagergenehmigungen beantragen und in diesen Verfahren die Sicherheit nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik nachweisen. Wesentlicher Baustein dafür ist das BGZ-Forschungsprogramm. In dessen Rahmen arbeitet das bundeseigene Unternehmen in Forschungsprojekten mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Industrie und von Universitäten zusammen. Das aktualisierte Forschungsprogramm ist unter https://bgz.de/mediathek/#publikationen abrufbar. Weitere Informationen zur Forschung der BGZ sind hier erhältlich.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-27-PM-Fachworkshop-Zwischenlagerung1.jpg 1365 2048 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-11-27 09:30:092025-11-27 08:04:58Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihrer Forschung
© Linow/Donnerkeil

BGZ.lab: Forschende im Austausch mit bayerischer Politik und Wissenschaft

8. Oktober 2025/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite
GARCHING – Im Rahmen des ersten Herbstempfangs haben die Forschenden der BGZ ihre Aktivitäten auf dem Campus der Technischen Universität München (TUM) in Garching vorgestellt. Im BGZ.lab arbeiten sie zusammen mit Studierenden der TUM an Projekten, die sich mit der sicheren Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle befassen.

Bayerische Vertreter*innen aus der Politik sowie von der TU München informierten sich in den Räumen des BGZ.lab über die Aufgaben der Forschungsgruppe, tauschten sich mit den Expert*innen aus und erhielten Einblicke in aktuelle Projekte. „Für uns ist es wichtig, im universitären Umfeld arbeiten zu können, einen engen Austausch zu pflegen und unser wissenschaftliches Netzwerk auszubauen“, sagt Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab. „Dafür bietet der Campus der TUM optimale Rahmenbedingungen.“

Dr. Jörn Becker (l.), Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, und Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab, erläutern den Gästen im Rahmen eines Interviews beim Herbstempfang die Aufgaben und Ziele der BGZ-Forschung.

Dr. Jörn Becker (l.), Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, und Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab, erläutern den Gästen im Rahmen eines Interviews beim Herbstempfang die Aufgaben und Ziele der BGZ-Forschung.

Das interdisziplinäre Team untersucht das Langzeitverhalten von bestrahlten Brennelementen, die das bundeseigene Unternehmen bis zur Abgabe an ein Endlager sicher aufbewahren wird. „Das BGZ.lab ist dabei das Bindeglied zwischen universitärer und schutzzielorientierter Forschung“, betont Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung. „Für uns ist Forschung kein Selbstzweck. Mit den Projekten, die wir gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern durchführen, können wir nachweisen, dass die Zwischenlagerung auch deutlich über einen Zeitraum von 40 Jahren hinaus möglich ist.“ Hintergrund ist die notwendige Verlängerung der Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle, da noch kein Endlager zur Verfügung steht.

Das BGZ.lab wurde 2023 auf dem Campus in Garching gegründet und hatte in einem ersten Schritt einen Kooperationsvertrag mit dem Lehrstuhl für Nukleartechnik der TUM unterzeichnet. Seitdem hat die Gruppe ihre Aktivitäten sowie die Zahl der Mitarbeitenden sukzessive ausgebaut und wird die Vernetzung mit den Institutionen der Universität weiter vorantreiben.

Hintergrund:

Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Anschließend wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter mit hochradioaktiven Abfällen an das Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor. Zentraler Baustein dafür ist ihr Forschungsprogramm, in dem unter anderem das Langzeitverhalten von Brennelementen und Behältern untersucht wird.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/10/2025-10-08-Herbstempfang-des-BGZ.lab-1-scaled.jpg 1557 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-10-08 10:30:092025-11-18 09:55:40BGZ.lab: Forschende im Austausch mit bayerischer Politik und Wissenschaft
BGZ

BGZ startet neues Forschungsprojekt

25. September 2025/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite

ESSEN – In mehreren Forschungsprojekten untersucht die BGZ gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern die langfristige Sicherheit der Behälter, in denen hochradioaktive Abfälle aufbewahrt werden. Nun hat das bundeseigene Unternehmen ein weiteres Vorhaben auf den Weg gebracht.

Im Fokus der BGZ-Forschung zu Transport- und Lagerbehältern stehen die Metalldichtungen, die im Doppeldeckel-System der Behälter verbaut sind. Diese gewährleisten den sicheren Einschluss der radioaktiven Stoffe. „Ziel ist es, möglichst umfassende Erkenntnisse über das Langzeitverhalten dieser Dichtungen zu erhalten“, sagt Ralf Schneider-Eickhoff aus der BGZ-Forschungsabteilung. Dafür untersucht das bundeseigene Unternehmen das zeit- und temperaturabhängige Alterungsverhalten der Metalldichtungen.

Im neuen Projekt MSim widmet sich die BGZ zusammen mit dem Dichtungshersteller aus Frankreich sowie der Universität Mines Paris der Simulation des Langzeitverhaltens der Dichtungen. „Die im Projekt gewonnenen Daten fließen in Modelle ein, die unsere bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse deutlich erweitern und zur Erklärung der beobachteten Effekte beitragen“, betont Schneider-Eickhoff. Das Vorhaben beinhaltet experimentelle Versuche und baut auf dem Projekt MSTOR auf, in dem das Langzeitverhalten der Dichtungen empirisch untersucht wird. Bislang wurden im Rahmen von MSTOR rund 200 Metalldichtungen über unterschiedlich lange Zeiträume und bei verschiedenen Temperaturen analysiert und bereits mehr als 1000 Daten erfasst. „Obwohl das Projekt noch mindestens bis 2031 fortgeführt wird, stellen die bisher ermittelten Messwerte bereits eine einzigartige Basis für die Entwicklung von Prognosemodellen zum Langzeitverhalten der Dichtungen dar“, erläutert Schneider-Eickhoff. Ziel sei es nachzuweisen, dass diese auch in vielen Jahrzehnten die Behälter mit den hochradioaktiven Abfällen dicht verschließen.

Zudem führt die BGZ Versuche an künstlich gealterten Dichtungen durch, um Vorhersagen über deren Verhalten bei einem hypothetischen Stör- oder Unfall zu treffen. „Es geht darum, auch sehr unwahrscheinliche Szenarien unter dem Gesichtspunkt der verlängerten Zwischenlagerung sicher zu beherrschen“, betont Dr. Jörn Becker, Leiter der Forschungsabteilung. Außerdem bringt das bundeseigene Unternehmen mit OBSERVE ein Messprogramm auf den Weg, um die Verteilung von Temperatur und Dosisleistung an beladenen Behältern zu erfassen. „Auf Basis dieser Messungen ist es uns möglich, präzise Aussagen über die Schutzfunktion der Behälter zu treffen“, erläutert Becker. Ziel des Vorhabens sei es, nachzuweisen, dass sie die Abschirmung der Strahlung und die Wärmeabfuhr langfristig gewährleisten.

 

Hintergrund:

Die Aufbewahrung radioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Anschließend wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter mit hochradioaktiven Abfällen an das Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor. Zentraler Baustein dafür ist ihr Forschungsprogramm, in dem das Langzeitverhalten von Brennelementen, Behältern und Lagern untersucht wird. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Genehmigungsverfahren für die verlängerte Zwischenlagerung mit ein, in denen die BGZ die Sicherheit nach dem jeweils aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik nachweisen muss. Weitere Informationen zu den einzelnen Forschungsprojekten sind hier erhältlich.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/09/2025-09-25-PM-BGZ-startet-neues-Forschungsprojekt-scaled.jpg 2097 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-09-25 11:28:062025-11-18 09:55:53BGZ startet neues Forschungsprojekt
Studsvik Nuclear AB

Forschung an bestrahlten Brennstäben: Erste Langzeitwärmebehandlung erfolgreich abgeschlossen

14. Mai 2025/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite

ESSEN – Sieben Monate lang hat die BGZ in einem Forschungsprojekt Brennstäbe in einer Heißen Zelle künstlich altern lassen. Im nächsten Schritt werden diese nun experimentell untersucht. Mit den gewonnenen Daten werden weitere Erkenntnisse über das Verhalten von bestrahlten Brennelementen aus dem Kernkraftwerk-Betrieb gewonnen. Diese sind von großer Bedeutung für die verlängerte Zwischenlagerung der hochradioaktiven Abfälle.

„Eine Wärmebehandlung der Brennstäbe über mehrere Monate hinweg ermöglicht uns völlig neue Untersuchungsmöglichkeiten und Erkenntnisse zum Langzeitverhalten bestrahlter Brennelemente“, sagt Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ-Forschungsprojekts LEDA (Long-Term Experimental Dry Storage Analysis). Bislang wurden solche Wärmebehandlungen nur über wenige Stunden oder Tage durchgeführt. „Das liegt daran, dass eine solche Behandlung sehr aufwendig und fehleranfällig ist“, erläutert Stuke. Eine detaillierte Planung und umfangreiche Tests im Vorfeld sorgten für einen reibungslosen Ablauf und erfolgreichen Abschluss der Wärmebehandlung.

Dabei wurden Abschnitte von sechs bestrahlten Brennstäben über sieben Monate in den Laboren der Firma Studsvik in Schweden einem bestimmten Temperaturverlauf ausgesetzt. Dieser folgt dem Temperaturverlauf, der im Inneren der Behälter herrscht, die die BGZ in ihren Zwischenlagern aufbewahrt. So können Alterungseffekte der Brennstäbe detailliert untersucht werden, ohne Behälter öffnen zu müssen.

In einer heißen Zelle der Firma Studsvik in Schweden werden die Segmente der bestrahlten Brennstäbe für das Forschungsprojekt LEDA untersucht.

Im nächsten Schritt werden nun die mit Wärme behandelten Brennstäbe analysiert und die daraus gewonnenen Daten interpretiert. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden weitere bestrahlte Brennstäbe untersucht, darunter auch solche aus deutschen Kernkraftwerken.

Mit dem Vorhaben möchte die BGZ die Frage beantworten, wie sich bestrahlte Brennelemente in der trockenen Zwischenlagerung über einen langen Zeitraum verhalten. Die Ergebnisse aus den Untersuchungen fließen in die Nachweisführung der Genehmigungsanträge für die verlängerte Zwischenlagerung ein, in denen das bundeseigene Unternehmen die Sicherheit der Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle nach dem jeweils aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik nachweisen muss.

Hintergrund:

Die Aufbewahrung radioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Anschließend wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter mit hochradioaktiven Abfällen an das betriebsbereite Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor. Zentraler Baustein dafür ist ihr Forschungsprogramm, in dem unter anderem das Langzeitverhalten von Brennelementen und Behältern untersucht wird.

Das Forschungsprojekt LEDA konzentriert sich auf die Untersuchung von Alterungseffekten bestrahlter Brennelemente unter Bedingungen der verlängerten Zwischenlagerung. Das BGZ-geführte Projekt mit internationaler Beteiligung ist 2021 gestartet. Weitere Informationen sind hier erhältlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/05/2025-05-14-PM-Forschungsprojekt-LEDA_Erste-Langzeitwaermebehandlung-erfolgreich-abgeschlossen2-scaled.jpg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-05-14 12:05:442025-11-18 09:56:05Forschung an bestrahlten Brennstäben: Erste Langzeitwärmebehandlung erfolgreich abgeschlossen
BGZ

BGZ-Forschungsprojekt: Umfangreiche Untersuchung bestrahlter Brennstäbe gestartet

11. Juli 2024/in Aktuelles, Forschung, Leda, Pressemitteilung, Startseite, vZL
ESSEN – Die BGZ untersucht im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts das Verhalten von Brennstäben aus dem Leistungsbetrieb von Kernkraftwerken. Das Vorhaben ist ein wesentlicher Baustein, um die sichere Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum hinaus nachzuweisen.

Dazu werden in den kommenden Jahren eine Vielzahl bestrahlter Brennstäbe in Laboren der Firma Studsvik in Schweden analysiert. Ziel der Untersuchungen ist es, die vorhandene Wissensbasis zum Langzeitverhalten der Brennelemente zu erweitern, die die BGZ in ihren Zwischenlagern aufbewahrt. „Durch die Untersuchungen gewinnen wir kontinuierlich eine Vielzahl an wichtigen Daten“, sagt Dr. Maik Stuke, Leiter des Forschungsprojekts bei der BGZ.

Dafür werden in den nächsten Jahren zahlreiche Tests und Messkampagnen in den heißen Zellen in Schweden durchgeführt. Im Rahmen des von der BGZ geleiteten Forschungsprojekts werden auch Brennstäbe aus dem Leistungsbetrieb deutscher Kernkraftwerke, unter anderem aus dem KKW Emsland, detailliert analysiert. „Mit der Untersuchung dieser Brennstäbe haben wir die außergewöhnliche Chance, deren Verhalten experimentell analysieren zu können“, betont Stuke. Möglich sei dies nur durch eine gute und intensive Zusammenarbeit aller Kooperationspartner in dem Projekt.

Das Forschungsprojekt LEDA (Long-Term Experimental Dry Storage Analysis) ist 2021 gestartet, der Abschluss ist für Anfang der 2030er Jahre geplant. In dieser Zeit werden die Untersuchungen laufend Erkenntnisse liefern, die in die Sicherheitsnachweise für die Genehmigungsverfahren für die verlängerte Zwischenlagerung mit einfließen.

BGZ-Projektleiter Timo Neikes (l.) und BGZ-Forscher Dr. Peter Kaufholz (r.) begleiten die Vorbereitungen der Untersuchungen in den Laboren der Firma Studsvik in Schweden.

Hintergrund:
Die Aufbewahrungsgenehmigungen für die Zwischenlager der BGZ sind auf 40 Jahre befristet und laufen ab 2034 sukzessive aus. Mit der verlängerten Zwischenlagerung sind wissenschaftlich-technische Fragen verbunden, die die BGZ im Rahmen der Genehmigungsverfahren für ihre Zwischenlager beantworten wird. Dazu verfolgt das bundeseigene Unternehmen ein umfassendes Forschungsprogramm. Im Rahmen nationaler und internationaler Forschungsprojekte untersucht die BGZ unter anderem das Langzeitverhalten von Behältern und Brennelementen. Eines dieser Projekte ist LEDA (Long-Term Experimental Dry Storage Analysis), in dessen Rahmen Teile von bestrahlten Brennelementen in heißen Zellen in Schweden analysiert werden. Weitere Informationen zu LEDA sowie zum Forschungsprogramm der BGZ sind hier
zu finden.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-07-11-BGZ-Forschungsprojekt-Untersuchungen-gestartet1-scaled.jpg 1664 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-07-11 10:47:452025-11-18 09:56:59BGZ-Forschungsprojekt: Umfangreiche Untersuchung bestrahlter Brennstäbe gestartet

Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihres Forschungsprogramms

23. November 2023/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, vZL
BERLIN/ESSEN – Auf Einladung der BGZ haben Expert*innen aus Forschung und Industrie in Berlin über wissenschaftliche und technische Aspekte der verlängerten Zwischenlagerung diskutiert. Im Fokus der Veranstaltung am 21. und 22. November stand das aktualisierte BGZ-Forschungsprogramm.

„Mit dem Forschungsprogramm haben wir die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen“, erklärte Dr. Max Würtemberger, Leiter des für die Forschung verantwortlichen Bereichs bei der BGZ, in seinem Grußwort. „Dafür ist es erforderlich, einen breiten fachlichen Austausch zu führen, unser Forschungsprogramm an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik anzupassen sowie laufend fortzuschreiben.“

Daher hat die BGZ ihr 2022 veröffentlichtes Forschungsprogramm aktualisiert, um weitere Projekte ergänzt und dabei auch dem neuen Zeithorizont bei der Endlagersuche Rechnung getragen. Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, und sein Team stellten den rund 130 Teilnehmer*innen den aktuellen Sachstand vor und veranschaulichten die zahlreichen Forschungsaktivitäten des bundeseigenen Unternehmens – von Langzeituntersuchungen zur Sicherheit der Behälterdichtungen bis zu Experimenten, die zusätzliche Erkenntnisse zum Langzeitverhalten der Brennelemente liefern sollen. Wesentliche Einflussfaktoren für die Aktualisierung des Forschungsprogramms waren die Schlussfolgerungen aus dem letzten Fachworkshop Zwischenlagerung, die wissenschaftliche Arbeit selbst und der Austausch mit nationalen und internationalen Partnern sowie mit der Öffentlichkeit.

Neben dem fachlichen Dialog erörtert die BGZ in zahlreichen regionalen und überregionalen Informationsveranstaltungen ihre Vorbereitungen auf die verlängerte Zwischenlagerung. Diesen Austausch mit der Öffentlichkeit wird sie ebenso ausbauen wie den Dialog mit der Wissenschaft.

„Mit fortschreitender Entwicklung unserer Forschungsprojekte erhalten wir Erkenntnisse, über die wir kontinuierlich informieren und mit der Fachwelt diskutieren möchten“, betonte Becker. „Daher werden wir den Austausch im Rahmen unseres Fachworkshops Zwischenlagerung, aber auch in anderen Formaten, fortsetzen.“

Hintergrund:

Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis das Endlager gebaut und alle Behälter an dieses abgegeben sind. Die BGZ wird rechtzeitig neue Zwischenlagergenehmigungen beantragen. Darauf bereitet sie sich seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. In dessen Rahmen arbeitet sie in konkreten Forschungsvorhaben mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Industrie und von Universitäten zusammen. Das aktualisierte Forschungsprogramm ist unter https://bgz.de/mediathek/#publikationen abrufbar.

Vortrag Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung
https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/11/2023-11-23-BGZ-praesentiert-aktuellen-Stand-des-Forschungsprgramms-3-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-11-23 10:30:182025-11-18 09:57:11Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihres Forschungsprogramms
BGZ

BGZ baut Forschungsgruppe an der TU München auf

19. Oktober 2023/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite
GARCHING/ESSEN – Die BGZ ist nun am Forschungs- und Hochschulcampus in Garching mit eigenem Personal und eigenen Räumen vertreten. Durch die Vernetzung mit der Technischen Universität München (TUM) baut das bundeseigene Unternehmen seine Forschungsaktivitäten aus, um die Voraussetzungen für eine verlängerte Zwischenlagerung zu schaffen.

Geplant ist der Aufbau einer Forschungsgruppe, die das Alterungsverhalten von Brennelementen untersucht. „Für uns ist es ein wichtiger Schritt, nun mit unserem Forschungsprogramm direkt im universitären Umfeld arbeiten zu können und unser wissenschaftliches Netzwerk auszubauen“, sagt Dr. Maik Stuke, Leiter der BGZ-Forschungsgruppe in Garching. „Ziel ist es, durch unsere Forschungsaktivitäten die Grundlagen für die Genehmigungsverfahren zu schaffen, die die BGZ für eine verlängerte Zwischenlagerung führen wird.“

Expert*innen der BGZ bearbeiten nun zusammen mit Promotionsstudent*innen der TUM in BGZ-Räumlichkeiten auf dem Campus wissenschaftliche Fragestellungen zum Langzeitverhalten von Brennelementen. Die BGZ hat dazu einen Kooperationsvertrag mit dem Lehrstuhl für Nukleartechnik der TUM unterzeichnet. Die Vernetzung mit weiteren wissenschaftlichen Institutionen der Universität will die BGZ zur Umsetzung ihrer Forschungsprojekte sukzessive ausbauen.

Durch ihre Aktivitäten am Hochschulcampus in Garching fördert das bundeseigene Unternehmen außerdem den Kompetenzerhalt in der nuklearen Entsorgung. Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, betont: „Nur durch eine enge Zusammenarbeit mit Hochschulen kann es uns gelingen, dass auch künftig das wissenschaftliche Know-how in der Branche vorhanden ist.“

Hintergrund:

Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab dem Jahr 2034 sukzessive aus. Da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet, reichen die bestehenden Genehmigungen nicht aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig. Auf die dafür neu zu führenden Genehmigungsverfahren bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung 2017 vor. Im Fokus steht dabei ihr Forschungsprogramm, in dessen Rahmen das bundeseigene Unternehmen in konkreten Forschungsvorhaben mit Partnern aus der Industrie, mit Forschungsinstituten und Universitäten zusammenarbeitet und einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene führt. Das BGZ-Forschungsprogramm ist unter https://bgz.de/mediathek/#publikationen abrufbar.

Eine Forschungs- und Entwicklungsvereinbarung hat die BGZ mit dem Lehrstuhl für Nukleartechnik an der TU München unterzeichnet: (v.l.) BGZ-Forschungsgruppenleiter Dr. Maik Stuke, der Leiter des Lehrstuhls für Nukleartechnik, Prof. Dr. Rafael Macián-Juan, und der Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, Dr.
Jörn Becker.

 

Mit eigenen Räumlichkeiten ist die BGZ nun im Galileo-Komplex am Campus der TU München in Garching vertreten.

 

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/10/PM-BGZ-baut-Forschungsgruppe-in-Garching-auf-scaled.jpeg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-10-19 10:45:412025-11-18 09:57:24BGZ baut Forschungsgruppe an der TU München auf
Austausch unter Experten: Dr. Maik Stuke (r.) und sein Kollege Dr. Peter Kaufholz (2.v.r.) sprachen mit schwedischen Kollegen der Firma Studsvik in den Laboren über den aktuellen Stand des Projekts LEDA.BGZ

Forschungsprojekt LEDA: Vorbereitungen für erste Untersuchungen laufen auf Hochtouren

3. Juli 2023/in Aktuelles, Forschung, Leda, Startseite
ESSEN – Die Vorbereitungen für die Untersuchung von Brennstabsegmenten im Rahmen des Forschungsprojekts LEDA laufen auf Hochtouren. Davon haben sich die BGZ-Forscher Dr. Maik Stuke und Dr. Peter Kaufholz bei einem Besuch in Schweden ein Bild gemacht.

Im Rahmen eines Projekttreffens tauschten sie sich mit Vertreter*innen der Firma Studsvik zum aktuellen Stand des Projekts aus. „Wir sind sehr zufrieden mit den Fortschritten und freuen uns auf den Start der ersten Versuchskampagne“, sagt Dr. Maik Stuke. Die Versuchsapparatur zur Untersuchung der Brennstabsegmente ist in den Heißen Zellen der Labore in Schweden integriert worden und wird derzeit umfangreichen Tests unterzogen.

Parallel dazu werden aktuell Brennstabsegmente für die erste Versuchskampagne vorbereitet. Über erste Ergebnisse dieser so genannten Vorcharakterisierung diskutierten die Forscher und besprachen den weiteren Zeitplan. „Der Start der ersten Versuchskampagne ist noch für dieses Jahr geplant“, so Dr. Maik Stuke.

Beim Besuch der Labore und Werkstätten der Firma Studsvik erhielten die beiden BGZ-
Kollegen Einblicke in die aktuellen Arbeiten für LEDA. Sie schauten sich laufende Versuche an nicht bestrahlten Hüllrohren an und besprachen die weiteren Schritte. Ziel dieser Versuche ist es, weitere Erkenntnisse zum Wasserstoffverhalten in Hüllrohrwerkstoffen, die aus Zirconium-Legierungen bestehen, zu gewinnen.

Im Umfeld des Projekttreffens fand außerdem der SCIP IV-Workshop in Nyköping statt, bei dem rund 80 internationale Teilnehmer*innen über neue Forschungsergebnisse diskutierten.  In dem Forschungsprogramm „Studsvik Cladding Integrity Project“ (SCIP-IV) haben sich zahlreiche nationale und internationale Organisationen zusammengeschlossen, um unter dem Dach der Nuclear Energy Agency (NEA) der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) über eine Laufzeit von fünf Jahren sicherheitsrelevante Aspekte zum Brennelementverhalten zu untersuchen. Die BGZ nimmt zusammen mit der Gesellschaft für Reaktor- und Anlagensicherheit (GRS) als Konsortialpartner am Projekt teil. Die Forschungsarbeiten für SCIP-IV finden in den Laboren der Firma Studsvik im schwedischen Nyköping statt.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/07/Studsvik3-e1688384593618.jpg 500 766 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-07-03 12:49:172025-11-18 09:57:35Forschungsprojekt LEDA: Vorbereitungen für erste Untersuchungen laufen auf Hochtouren
Delegation von Studsvik aus Schweden besichtigt BGZ-Zwischenlager in Lingen.Wollny/BGZ

Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ-Forschungsprojekt untersucht bestrahlte Brennelemente

14. März 2023/in Aktuelles, Forschung, Leda, Pressemitteilung, Startseite, vZL
ESSEN – Die BGZ wird im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts das Verhalten bestrahlter Brennelemente untersuchen, um die sichere Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum hinaus nachzuweisen. Für einen fachlichen Austausch dazu hatte das bundeseigene Unternehmen Expert*innen aus Schweden zu Gast, wo die Brennstäbe in heißen Zellen untersucht werden.

„Durch das Projekt gewinnen wir wichtige Erkenntnisse für die verlängerte Zwischenlagerung der Brennelemente“, sagt Dr. Maik Stuke, Leiter des Forschungsprojekts bei der BGZ. In dessen Rahmen werden Brennstäbe in den Laboren der Firma Studsvik in Schweden untersucht, darunter auch Teile von Brennstäben aus deutschen Atomkraftwerken. „Mit den Untersuchungen erhalten wir wichtige Informationen über das Verhalten der bei der BGZ aufbewahrten hochradioaktiven Abfälle“, betont Stuke.

Die BGZ hat bei dem Forschungsprojekt die Federführung und arbeitet mit nationalen und internationalen Partnern aus der Forschung, Industrie sowie mit Behörden zusammen.

Um die nächsten Schritte für die laufenden experimentellen Untersuchungen in den heißen Zellen in Schweden zu besprechen, trafen sich nun Expert*innen von Studsvik mit dem Projektteam der BGZ in Essen. Im Rahmen des Besuchs verschaffte sich die Delegation aus Schweden zudem einen Eindruck vom Konzept zur Aufbewahrung radioaktiver Abfälle in Deutschland. „Das Projekt steht für die gute internationale Zusammenarbeit wichtiger Akteure der nuklearen Entsorgung“, sagt Peter Askeljung, Leiter des Projekts bei Studsvik. So leiste die Forschungsgemeinschaft einen bedeutenden Beitrag zur sicheren Zwischenlagerung.

Hintergrund:
Die Aufbewahrungsgenehmigungen für die Zwischenlager der BGZ sind auf 40 Jahre befristet. Im November 2022 wurde bekannt, dass sich die Suche nach einem Endlager verzögert, wodurch die radioaktiven Abfälle deutlich länger an den Zwischenlagerstandorten aufbewahrt werden müssen. Doch auch nach der ursprünglichen Planung steht ein Endlager erst zur Verfügung, nachdem die Aufbewahrungsgenehmigungen für die Zwischenlager ausgelaufen sind. Die BGZ hat daher seit ihrer Gründung im Jahr 2017 regelmäßig darüber informiert, dass sie sich auf deutlich längere Zwischenlagerzeiten vorbereitet. Mit der verlängerten Zwischenlagerung sind technische Fragen verbunden, die die BGZ im Rahmen der noch zu führenden Genehmigungsverfahren beantworten wird. Dazu verfolgt das bundeseigene Unternehmen ein umfassendes Forschungsprogramm. Im Rahmen nationaler und internationaler Forschungsprojekte untersucht die BGZ unter anderem das Langzeitverhalten von Behältern und Brennelementen. Eines dieser Forschungsprojekte ist LEDA (Long-Term Experimental Dry Storage Analysis), in dessen Rahmen Teile von bestrahlten Brennelementen in heißen Zellen in Schweden untersucht werden.

Weitere Informationen zu LEDA sowie zum Forschungsprogramm der BGZ sind unter https://bgz.de/forschungsprogramm zu finden.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/03/PM-BGZ-Forschungsprojekt-LEDA-scaled.jpg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-03-14 15:18:452025-11-18 09:57:50Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ-Forschungsprojekt untersucht bestrahlte Brennelemente
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