Zwischenlager Philippsburg: Abweichung in der Kransteuerung

PHILIPPSBURG – Im Brennelemente-Zwischenlager Philippsburg hat die BGZ im Rahmen einer routinemäßigen Überprüfung festgestellt, dass die Steuerung der Krananlagen nicht in allen Funktionen so arbeitet, wie vorgeschrieben. Dies hat keine sicherheitstechnische Relevanz.

Die BGZ führte in Zusammenarbeit mit den Herstellerfirmen eine Detailanalyse durch, dabei wurden die betroffenen Softwarebausteine ausgelesen. Alle Sicherheitsfunktionen der Krananlagen waren und sind trotz der Abweichung in der Leittechnik jederzeit gewährleistet. Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

BGZ mit Infostand beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung

BERLIN – Die BGZ hat am vergangenen Wochenende ihre Arbeit beim Tag der offenen Tür des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) präsentiert.

Zahlreiche Bürger*innen besuchten den Stand der BGZ und sprachen mit den Expert*innen der bundeseigenen Gesellschaft über Fragen der sicheren Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle.

Die BGZ beteiligte sich auch am Bühnenprogramm des Tags der offenen Tür: Am Sonntag diskutierten Dagmar Dehmer, Leiterin der Unternehmenskommunikation der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), und Dr. Michael Hoffmann, BGZ-Bereichsleiter für den Betrieb der Zwischenlager, die gemeinsamen Herausforderungen bei der Entsorgung der Abfälle aus der Kernenergienutzung in Deutschland.

Ebenfalls am Sonntag besuchte die Staatssekretärin im BMUV, Dr. Christiane Rohleder, den Stand der BGZ. Dort konnten sich die Besucher*innen spielerisch dem Thema Zwischenlagerung nähern: Auf einer Landkarte mussten die Standorte der Zwischenlagern richtig zugeordnet werden. Für detaillierte Einblicke in die Technik standen ein Zwischenlager- und ein CASTOR-Modell bereit.

Beim Tag der offenen Tür der Bundesregierung präsentierten sich neben allen Bundesministerien auch das Bundespresse- und das Bundeskanzleramt der Öffentlichkeit in Berlin.

Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ stellt Forschungsprogramm in Krümmel vor

KRÜMMEL – Die BGZ informiert interessierte Bürger*innen im Rahmen eines öffentlichen Dialogabends in Geesthacht über ihre Vorbereitungen für die erforderliche verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle. Dazu möchte sie als Betreiberin des Zwischenlagers Krümmel mit der Öffentlichkeit ins Gespräch kommen.

Gemeinsam mit Bürgermeister Olaf Schulze lädt die BGZ dazu interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, sich persönlich zu informieren. Dr. Henning Knigge, Leiter des Zwischenlagers, wird zunächst einen Überblick über aktuelle Projekte am Standort Krümmel geben. Im Anschluss präsentiert Dr. Jörn Becker, Leiter der Abteilung Zentrale Fachfragen, das Forschungsprogramm der BGZ, mit dem sie sich auf die verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet. Anschließend stehen die BGZ-Experten für Fragen und für eine Diskussion zur Verfügung.

Der Dialogabend findet statt

am Mittwoch, 31. August 2022, ab 18:30 Uhr

im Ratssaal Geesthacht, Markt 15, 21502 Geesthacht.