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Zwischenlager Philippsburg: Selbstüberwachung ausgelöst
/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, StartseiteDie BGZ hat die Aufsichtsbehörde informiert und den Behälter in die Wartungsstation des Zwischenlagers transportiert. Dort wurde festgestellt, dass der für die Überwachung der Dichtheit relevante Druck im Deckelsystem den Vorgaben entspricht und daher trotz der Meldung die Dichtheit des Behälters nicht betroffen ist. Stattdessen hat ein defektes Bauteil des überwachenden Druckschalters die Meldung verursacht. Die Funktion beider Deckelsysteme war und ist uneingeschränkt gegeben. Fachliche Gutachter waren vor Ort und haben sich davon überzeugt.
Das defekte Bauteil wird ersetzt und an den Hersteller übergeben, um es dort im Beisein eines Sachverständigen zu überprüfen. Das Ergebnis wird die BGZ im Rahmen ihres Alterungsmanagements auswerten.
Stadtradeln: BGZ-Team Gorleben ausgezeichnet
/in Aktuelles, StartseiteDas 17-köpfige Team der BGZ legte 7350 Kilometer zurück. Durch den Verzicht auf das Auto für alltägliche Strecken und den Weg zur Arbeit konnte über eine Tonne CO2 eingespart werden. „Wir freuen uns über das tolle Ergebnis“, so Teamcaptain Grit Wiechers. „Neben dem Umwelt- und Klimaschutz stand für uns auch der Spaß am Fahrradfahren im Vordergrund.“
Insgesamt traten im Landkreis über 70 Teams drei Wochen lang kräftig in die Pedale, darunter Vereine, Firmen und Schulen. Zusammen legten die 1337 Radler*innen im Landkreis 174006 Kilometer zurück und vermieden rund 27 Tonnen CO2. Auch im kommenden Jahr wird die BGZ erneut ein Team aufstellen und sich für den guten Zweck mit der Konkurrenz im Landkreis messen.
BGZ stellt Stakeholderkommunikation und Forschungsprogramm bei IAEO vor
/in Aktuelles, StartseiteWährend einer Plenarsitzung aller Vertragsstaaten zu aktuellen Themen berichtete Dr. David Knollmann, der die Kommunikation der BGZ an den Standorten Ahaus, Lingen und Grohnde verantwortet, darüber, wie das bundeseigene Unternehmen mit Stakeholdern in den Dialog tritt. Knollmann präsentierte die Unternehmensleitlinien der BGZ zur Zusammenarbeit mit Stakeholdern und veranschaulichte die zahlreichen Dialogangebote. Abschließend stellte er den rund 100 Teilnehmer*innen die Lessons Learned für einen gelungenen Stakeholderdialog aus Sicht der BGZ vor.
Auf der deutschen Sitzung der Konferenz stellte Dr. Astrid Jussofie, die bei der BGZ als Expertin die Überwachungsmaßnahmen der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM) und der IAEO koordiniert, das Forschungsprogramm der BGZ zur verlängerten Zwischenlagerung vor. Während der Sitzung waren unter anderem die Länder China, Finnland, Frankreich, Kanada, Niederlande, Schweden, Schweiz, Großbritannien und USA vertreten. Die Ländergruppe stufte das BGZ-Forschungsprogramm als „area of good performance“ ein und zeichnete es somit als international lobenswerte Praxis und beachtliche Leistung aus.
Die BGZ war Teil der deutschen Delegation in Wien, die durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz geleitet wird.
Hintergrund: Das gemeinsame Übereinkommen über die Sicherheit der Behandlung abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle (Joint Convention) verfolgt das Ziel, weltweit einen hohen Sicherheitsstandard für die Einrichtungen zur Entsorgung der Abfälle zu schaffen sowie Mensch und Umwelt vor schädlichen Auswirkungen durch ionisierende Strahlung zu schützen. Alle drei Jahre treffen sich die Vertragsstaaten zu einer Überprüfungskonferenz und beschreiben ihre nationalen Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele in einem Länderbericht. Dieser wird jeweils den anderen Vertragsstaaten zur Verfügung gestellt und bildet die Grundlage für eine gegenseitige Überprüfung.