Hochwasser-Studie auch auf Starkregen ausgelegt

WÜRGASSEN – Starkregen-Ereignisse erhöhen nicht die Überflutungsgefahr am geplanten Logistikzentrum (LoK) in Würgassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine zusätzliche Untersuchung, die das im Sommer 2021 vorgelegte Gutachten zum Thema Hochwasser ergänzt.

Nach dem katastrophalen Hochwasser in der Eifel und an der Ahr im Juli 2021 hatte die BGZ den renommierten Hydrologen Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jensen von der Universität Siegen um eine ergänzende Stellungnahme zu möglichen lokal auftretenden massiven Regenfällen im Bereich des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen gebeten. In dieser jetzt vorgelegten Stellungnahme bestätigt Jensen noch einmal die bereits in seiner Hochwasserstudie vom Sommer 2021 getroffene Aussage, dass lokal auftretende, massive Regenfälle bereits mit den Prognosen in der Studie abgedeckt sind und daher die vorgelegten Berechnungen etwa für ein 10.000-jährliches Hochwasser am Standort nicht nach oben angepasst werden müssen.

Hier geht es direkt zur Studie.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

Weitere Vermessungen für Logistikzentrum

WÜRGASSEN – Ab dem 16. März finden auf dem künftigen Standortgelände am ehemaligen Atomkraftwerk Würgassen Nachvermessungsarbeiten statt. Diese sollen voraussichtlich bis zum 25. März andauern.

Schwerpunkt der der Arbeiten sind dabei die Bahnübergänge des Anschlussgleises und der Bahndamm selber sowie Teile des ehemaligen Anlagensicherungsgrabens und der Einleitgraben des Kraftwerks zur Weser.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt

SPD-Bundestagsabgeordnete besichtigen BGZ-Standort

GEESTHACHT – Die Sprecherin für Klimaschutz und Energie der SPD-Bundestagsfraktion und örtliche Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer hat sich am Standort Krümmel einen Eindruck von der Arbeit der BGZ verschafft. Den Termin nahm sie gemeinsam mit ihrem Fraktionskollegen MdB Jakob Blankenburg, Berichterstatter für Atompolitik der SPD-Bundestagsfraktion, wahr.

Die Bundestagsabgeordneten informierten sich dabei über die bereits erfolgte Nachrüstung des Brennelemente-Zwischenlagers sowie über die weiteren Planungen für dessen Autarkie vom benachbarten Atomkraftwerk. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der BGZ-Geschäftsführung, Dr. Ewold Seeba, und den Leiter des Zwischenlagers, Dr. Henning Knigge, stand eine Besichtigung des Brennelemente-Zwischenlagers auf dem Programm.

„Die sichere und zuverlässige Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle bis zu deren Endlagerung ist eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung des Atomausstiegs in Deutschland“, so Dr. Nina Scheer. „Ich habe heute einen sehr guten Eindruck von der umfangreichen und verantwortungsvollen Arbeit der BGZ am Standort Krümmel gewonnen. Mit Blick auf die Entwicklung des Zwischenlager-Standortes über die geltenden Genehmigungszeiten hinaus, gilt es auch die kommunalen Interessen frühzeitig einzubinden.“ MdB Jakob Blankenburg ergänzte: „Zwischenlager dürfen keine Dauerlösung sein. Es gilt daher, den Endlagersuchprozess zu unterstützen und weiter voranzutreiben.“