• Link zu Instagram
  • Link zu Xing
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Youtube
  • Karriere
    • Arbeiten bei der BGZ
    • Ausbildung bei der BGZ
    • Stellenangebote
  • Presse
  • Mediathek
  • Kontakt
  • Gebärdensprache
  • Leichte Sprache
  • Deutsch Deutsch Deutsch de
  • English English Englisch en
  • Über uns
    • Unser Auftrag
    • Unsere Leitlinien
    • Organisation
    • Aufsichtsrat
    • Geschäftsführung
    • Zertifikate/Berichte
    • Umweltbewusst handeln
  • Aktuelles
    • Alle Meldungen
    • Meldepflichtige Ereignisse
    • Veranstaltungen
    • Forum Zwischenlagerung
    • Newsletter
    • Ausschreibungen
    • Standortumfrage
  • Sichere Zwischenlagerung
    • Zwischenlagerung – Allgemeine Information
    • Fragen und Antworten
    • Die Abfälle
    • Transport- und Lagerbehälter
  • Standorte
  • BGZ-Gruppe
    • BZA | Brennelement-Zwischenlager Ahaus GmbH
    • BLG | Brennelementlager Gorleben GmbH
    • KHG | Kerntechnische Hilfsdienst GmbH
  • Projekte
    • Verlängerte Zwischenlagerung
    • Forschung als Aufgabe der BGZ
    • Rücknahme radioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung
    • Forschungsreaktoren
  • Ihre Fragen
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

MLift – Leckagerate nach dem Wiederverpressen gealterter Metalldichtungen

Gegenstand:MLift – Leckagerate nach dem Wiederverpressen gealterter Metalldichtungen

Durchführung von Versuchen an gealterten Metalldichtungen

Ableitung von Auslegungs Leckageraten nach einem generischen Störfall mit Abheben des Deckels
Projektpartner:

GNS (Behälterhersteller, Deutschland)

Technetics Group (Dichtungshersteller, Frankreich)
Laufzeit:2023 bis 2031
Auch im Vorhaben MLift wird das Verhalten von gealterten Metalldichtungen unter Unfall­ beziehungsweise Störfallbedingungen untersucht.

Während im Vorhaben MShift der Lastfall einer Deckelquerverschiebung betrachtet wird, steht im hier beschriebenen Vorhaben MLift der Lastfall eines kurzzeitigen axialen Abhebens des Deckels im Mittelpunkt. Ein Klaffen im Dichtungsbereich ist ebenso wie eine Deckelquerverschiebung unter normalen Betriebsbedingungen ausgeschlossen und stellt ein generisches Szenario für Unfall­ beziehungsweise Störfallbedingungen dar. Generisch deshalb, weil die mechanische Auslegung der Behälter grundsätzlich so erfolgte, dass auch unter maximalen Unfall­ respektive Störfalllasten ein Abheben des Deckels auf Werte begrenzt ist, die unterhalb der nutzbaren elastischen Rückfederung einer gealterten Metalldichtung bleiben. Um auch verlängerte Zeiträume abzudecken, wird hier als Grenzfall ein Szenario betrachtet, bei dem die gealterte Metalldichtung während der Lasteinwirkung vollumfänglich den Kontakt zur Dichtfläche verliert. Die Schraubenauslegung stellt sicher, dass der unter Last entstandene Spalt aufgrund der verbleibenden Schraubenklemmkraft wieder vollständig geschlossen wird und die Dichtung erneut verpresst wird. Die erneute Verpressung der Dichtung ist dadurch gewährleistet, dass die Schrauben des Deckelsystems gemäß den Auslegungsanforderungen (BAM-GGR 012 Leitlinie zur Berechnung der Deckelsysteme und Lastanschlagsysteme von Transportbehältern für radioaktive Stoffe, Ausgabe 2020-­12) auch unter Unfallbedingungen im Wesentlichen nur elastisch beansprucht werden dürfen, so­ dass nach der Stoßphase eine ausreichende Restklemmkraft verbleibt, um den Deckel wieder auf Block zu ziehen.

Da das Ziel des Forschungsvorhabens die Ermittlung einer abdeckenden Leckagerate für den beschriebenen Lastfall ist, wird im Rahmen der Versuche der Kontakt zwischen Dichtung und Deckel künstlich aufgehoben, indem der Flansch mit der gealterten Dichtung vollständig geöffnet wird. Eine der beiden Flanschhälften wird dazu nach dem Lösen der Verschraubung abgehoben und nach einer Relativverdrehung (um einen Schraubenteilkreis) anschließend wieder aufgesetzt und erneut verschraubt. Die Verdrehung erfolgt, um sicherzustellen, dass bei der Wiederverpressung ein gänzlich neuer Kontakt zwischen Dichtung und Dichtfläche hergestellt werden muss.

Da von dem Lastfall potenziell nur Großdeckel betroffen sind – die auf Kleindeckel wirkenden Störfall­/Unfalllasten sind um Größenordnungen geringer –, werden entsprechend nur Metalldichtungen für den Primär­- und Sekundärdeckel erprobt. Das heißt, es werden je zehn silber­ und aluminiumummantelte Dichtungen mit entsprechenden Querschnitten in Flanschen verpresst und durch Warmauslagerung entsprechend den im MSTOR­-Projekt gewonnenen Erkenntnissen künstlich gealtert. Im Anschluss an die Alterung erfolgt die oben beschriebene Öffnung und Wiedermontage der Flansche. Nach der Wiederverpressung wird die Leckagerate über mindestens eine Woche gemessen. Auf diese Weise erhält man neben der maximalen Leckagerate unmittelbar nach Wiederverpressung auch eine Aussage zur Entwicklung der Leckage im Anschluss an einen hypothetischen Störfall.

Es ist vorgesehen, neben den speziell für dieses Vorhaben zu beschaffenden Dichtungen/Flanschen auch die im Vorhaben MSTOR zum Einsatz gekommenen Versuchsflansche nach Abschluss der jeweiligen Testreihen in das MLift­-Programm einzubeziehen. Hierdurch erhöht sich einerseits die statistische Güte des Messprogramms und andererseits können die Auswirkungen unterschiedlicher Alterungszustände beziehungsweise unterschiedlicher Alterungstemperaturen auf das Dichtungsverhalten beim Wiederverpressen bewertet werden.

Publikationen (Pressemitteilungen der BGZ)

BGZ
11. Juli 2024

BGZ-Forschungsprojekt: Umfangreiche Untersuchung bestrahlter Brennstäbe gestartet

Austausch unter Experten: Dr. Maik Stuke (r.) und sein Kollege Dr. Peter Kaufholz (2.v.r.) sprachen mit schwedischen Kollegen der Firma Studsvik in den Laboren über den aktuellen Stand des Projekts LEDA.BGZ
3. Juli 2023

Forschungsprojekt LEDA: Vorbereitungen für erste Untersuchungen laufen auf Hochtouren

Delegation von Studsvik aus Schweden besichtigt BGZ-Zwischenlager in Lingen.Wollny/BGZ
14. März 2023

Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ-Forschungsprojekt untersucht bestrahlte Brennelemente

Weitere Publikationen

Dokumente Symbol
Forschung im Bereich der Zwischenlagerung: Das Forschungsprogramm der BGZ

Maik Stuke, BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung

PDF downloaden
Zum Seitenanfang Alle Forschungsaktivitäten
  • Forschungsaktivitäten der BGZ

  • Forschung im Bereich Behälter
  • DPOPT
  • MLift
  • MShift
  • MSim
  • MSTOR
  • OBSERVE

  • Forschung im Bereich Inventare
  • Bend & Break
  • DCS-Monitor II
  • EPRI-ESCP Decay Heat Task Group
  • EPRI-ESCP Dose Modeling Task Group
  • EPRI-ESCP Thermal Modelling Benchmark
  • HYDAX
  • LAGER
  • LEDA
  • MuTomCa
  • SCIP
  • SpizWurZ
  • SKELETON
  • VisCas

  • Forschung im Bereich Zwischenlagergebäude
  • ZuMoBau-ZL

Hauptsitz

BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH
Frohnhauser Straße 50
45127 Essen

Telefon 0201 2796-0
E-Mail info@bgz.de

Startseite | Presse | Impressum | Datenschutz | Compliance
Erklärung zur Barrierefreiheit

Büro Berlin

BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH
Wilhelmstraße 118
10963 Berlin

Telefon 030 253 592 100
E-Mail info@bgz.de

ecozoom Zertifikat: Alle Webseiten-Emissionen wurden ausgeglichen.
Nach oben scrollen