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Neue Lösung für Rücknahme radioaktiver Abfälle aus Frankreich
/in Aktuelles, Pressemitteilung, StartseiteDiese soll morgen (10.06.2021) vom Deutschen Bundestag beschlossen werden. Demnach kommen die ursprünglich für das Zwischenlager Ahaus vorgesehenen 152 Behälter mit Metallresten nicht nach Deutschland. Stattdessen sollen 30 leere, ausgediente Brennelementbehälter nach Ahaus gebracht werden. Zudem sollen statt der vorgesehenen fünf CASTOR-Behälter mit mittelradioaktiven Abfällen nun drei bis fünf Behälter mit verglasten hochradioaktiven Abfällen im Zwischenlager Philippsburg aufbewahrt werden.
Weitere Informationen dazu finden sie hier.
Energie-Dienstleister übernimmt Technikplanung
/in Aktuelles, LOK, Pressemitteilung, StartseiteDie STEAG Energy Services soll im Auftrag der BGZ die Planung der gesamten Betriebstechnik für das Logistikzentrum Konrad (LoK) in Würgassen und der innerbetrieblichen Logistik übernehmen. Zur Anlagen- und Betriebstechnik gehören etwa Krane, Förder- und Lüftungsanlagen, Einrichtungen für den Strahlenschutz sowie Elektro- und Wärmeversorgung. Darüber hinaus soll die STEAG als Spezialist für Nukleartechnik auch die Antrags- und Nachweisunterlagen für das Genehmigungsverfahren nach Strahlenschutzrecht erstellen.
„Mit der STEAG steht der BGZ ein Unternehmen zur Seite, das über jahrzehntelange Erfahrungen in der Planung und Errichtung von Einrichtungen für die Zwischenlagerung von radioaktiven Abfällen verfügt“, sagte der Bereichsleiter der BGZ für das LoK, Dr. Heinz-Walter Drotleff, nach einem Auftaktgespräch zwischen den beiden Unternehmen.
Die Vergabe des „Planers Technik“ für das LoK erfolgte nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren. Zuvor waren auf gleiche Weise bereits die Planungsarbeiten für alle Bauwerke an die ARGE Würgassen vergeben worden.
Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.
Keine Zunahme der Transporte, kein Müll aus der Asse
/in Aktuelles, LOK, Pressemitteilung, StartseiteNachdem die BGZ bereits mehrfach deutlich gemacht hat, dass der Bau des Logistikzentrums Konrad nicht zu einer Zunahme, sondern sogar zu einer Verringerung der nötigen Transporte von Atommüll in Deutschland führen wird, wird nun eine exorbitante Zunahme von sogenannten „Transportkilometern“ ins Feld geführt. So behauptet die Bürgerinitiative „Lebenswertes Bördeland und Diemeltal“, dass die Anzahl der gesamten Transportkilometer von 2,5 auf 73,5 Millionen steigen würde.
„Es ist nicht nachvollziehbar, woher diese Zahlen kommen; aber eine Erhöhung der Transportkilometer um fast einen Faktor 30 ist absurd“, sagte BGZ-Bereichsleiter Dr. Heinz-Walter Drotleff. Richtig ist vielmehr, dass mit dem LoK eine Bündelung der Transporte auf der Bahn ermöglicht wird, sodass zwölf Container pro Zugfahrt (sechs Wagen mit je zwei Transportcontainern) auf den Weg gebracht werden können. Bei einer einzelnen Zugfahrt aus dezentralen Zwischenlagern direkt zum Endlager wären es hingegen nur zwei Transportcontainer.
„Der Vorteil einer solchen Bündelung liegt – wie bei einem Bus – darin, dass die Strecke nur einmal gefahren werden muss und pro transportiertem Abfallgebinde ein viel geringerer Aufwand sowie viel weniger Ressourcen benötigt werden und damit auch die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt geringer sind“, erklärte Drotleff.
Dieser wies zudem erneut aufgestellte Spekulationen der Bürgerinitiative „Atomfreies Dreiländereck“ zurück, wonach radioaktiver Müll aus der Asse in Würgassen zwischengelagert werden könnte: „Der Müll aus der Asse wird in einem Zwischenlager aufbewahrt, welches unsere Schwestergesellschaft BGE derzeit in der Nähe des alten Bergwerkes plant.“ Eine Endlagerung der Asse-Abfälle ist nicht im Endlager Konrad vorgesehen; daher werden diese auch nicht über das Logistikzentrum in Würgassen umgeschlagen.
Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.