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BGZ unterstützt Haus der Geschichte NRW mit Leihgabe
/in Aktuelles, Pressemitteilung, StartseiteDas Modell veranschaulicht Aufbau und Inventar des CASTOR-Behälters der Bauart THTR/AVR und war bislang ein Exponat im Informationshaus der BGZ am Standort Ahaus im Westmünsterland. Im dortigen Brennelemente-Zwischenlager werden seit 1992 Brennelementkugeln in 305 CASTOR-Behältern dieser Bauart aufbewahrt. Die CASTOR-Behälter wurden bis 1995 mit mehreren Transporten vom Thorium-Hoch-Temperatur-Reaktor (THTR) im nordrhein-westfälischen Hamm in das Zwischenlager Ahaus gebracht. Der THTR war zwischen 1987 und 1989 in Betrieb.
Das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen soll ein Forum für gesellschaftliche Debatten bieten und dazu einladen, unterschiedliche Standpunkte kennenzulernen und sich eine Meinung zu bilden. Einen ersten Eindruck wird die Sonderausstellung „UNSER LAND. 75 Jahre Nordrhein-Westfalen“ vermitteln, die zum 75. Landesgeburtstag im Behrensbau zu sehen sein wird. Die Ausstellung erzählt von besonderen Herausforderungen, die das Land seit seiner Gründung nach dem Zweiten Weltkrieg bewegt haben. Hierzu zählen Themen wie politischer Neubeginn, Migration und wirtschaftlicher Strukturwandel.
Link zum Haus der Geschichte NRW: https://unser-land.nrw/
Hintergrund: Das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen entsteht in Düsseldorf am historischen Ort im Behrensbau am Mannesmannufer. Das neue zeithistorische Museum, das im Jahr 2018 vom Landtag Nordrhein-Westfalen beschlossen wurde, wird die Geschichte des Landes Nordrhein-Westfalen zeigen. Seit April 2020 arbeitet die Landesstiftung Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen an der Errichtung des neuen zeithistorischen Museums.
Ohne LoK läuft es nicht
/in Aktuelles, LOK, Pressemitteilung„Die Euphorie der friedlichen Nutzung der Atomenergie seit den 1950er- und 1960er Jahren hat das Problem des Atommülls vollständig ausgeblendet – aber der Müll ist da“, sagt die ehemalige Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks im Film. In Hendricks‘ Amtszeit fiel die Neuregelung der Zwischenlagerung und Entsorgung von Atommüll; sie legte damit den politischen Grundstein auch für das in Würgassen geplante Logistikzentrum für das Endlager Konrad. Denn ohne dieses Logistikzentrum, so machen es im Film weitere Protagonisten deutlich, ist eine schnelle Entsorgung von schwach- und mittelradioaktivem Müll im Endlager Konrad nicht möglich.
Der Film blickt zurück auf das zähe Ringen um den Atomausstieg in Deutschland, erläutert die Herkunft des Atommülls und die Probleme bei seiner zügigen Entsorgung. Fachleute der BGZ berichten, wie der Atommüll in den Zwischenlagern sicher verwahrt wird und wie Umwelt und Menschen vor Strahlung geschützt werden. Und sie erläutern, warum gerade Würgassen sich als Standort für das Logistikzentrum für das Endlager Konrad besonders eignet – und warum am Endlager keines errichtet werden kann. Auch der amtierende Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, kommt dabei zu Wort.
Der Film steht ab sofort auf der Internetseite der BGZ und auf YouTube zur Verfügung.
Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.
Gemeinderat Niederaichbach informiert sich über Zwischenlager Isar
/in Aktuelles, Pressemitteilung, StartseiteBGZ-Sprecher Stefan Mirbeth und Standortleiter Markus Luginger erläuterten den Niederaichbacher Kommunalpolitiker*innen nicht nur das Konzept für die Zwischenlagerung atomarer Abfälle, sondern informierten auch über die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen.
„Die BGZ als Betreiberin des Zwischenlagers erledigt eine solide Arbeit am Standort. Grundsätzlich haben wir keinen Zweifel an der sicheren Zwischenlagerung“, meinte Bürgermeister Josef Klaus. Allerdings betonte er auch, dass Niederaichbach mit der kerntechnischen Anlage im Gemeindegebiet eine große gesamtgesellschaftliche Last schultern müsse.
„Als Standortkommune stehen wir zu unserer Verantwortung. Wir erwarten aber gleichzeitig auch, dass die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle breite Unterstützung findet und der vereinbarte gesetzliche Fahrplan nicht geändert, sondern von allen Akteuren eingehalten wird. Nur wenn die Endlagersuche gelingt, kann unser Brennelemente-Zwischenlager geleert werden“, so Bürgermeister Klaus.