• Link zu Instagram
  • Link zu Xing
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Youtube
  • Karriere
    • Arbeiten bei der BGZ
    • Ausbildung bei der BGZ
    • Stellenangebote
  • Presse
  • Mediathek
  • Kontakt
  • Gebärdensprache
  • Leichte Sprache
  • Deutsch Deutsch Deutsch de
  • English English Englisch en
Wir überarbeiten unsere Website – Ihre Meinung hilft uns (4 Minuten Umfrage)   → Zur Umfrage • Wir überarbeiten unsere Website – Ihre Meinung hilft uns (4 Minuten Umfrage)   → Zur Umfrage • Wir überarbeiten unsere Website – Ihre Meinung hilft uns (4 Minuten Umfrage)   → Zur Umfrage
  • Über uns
    • Unser Auftrag
    • Unsere Leitlinien
    • Organisation
    • Aufsichtsrat
    • Geschäftsführung
    • Zertifikate/Berichte
    • Umweltbewusst handeln
  • Aktuelles
    • Alle Meldungen
    • Meldepflichtige Ereignisse
    • Veranstaltungen
    • Forum Zwischenlagerung
    • Newsletter
    • Ausschreibungen
    • Standortumfrage
  • Sichere Zwischenlagerung
    • Zwischenlagerung – Allgemeine Information
    • Fragen und Antworten
    • Die Abfälle
    • Transport- und Lagerbehälter
  • Standorte
  • BGZ-Gruppe
    • BZA | Brennelement-Zwischenlager Ahaus GmbH
    • BLG | Brennelementlager Gorleben GmbH
    • KHG | Kerntechnische Hilfsdienst GmbH
  • Projekte
    • Verlängerte Zwischenlagerung
    • Forschung als Aufgabe der BGZ
    • Rücknahme radioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung
    • Forschungsreaktoren
  • Ihre Fragen
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü
BGZ

Bürgerdialog in Niederaichbach: BGZ stellt Forschungsprogramm vor

7. April 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

NIEDERAICHBACH – Wie die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle bis zu deren Abgabe an ein Endlager gewährleistet wird, darüber informiert die BGZ im Rahmen eines Bürgerdialogs am Dienstag, 21. April, in Niederaichbach.

Im Rahmen des Bürgerdialogs wird Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab am Campus Garching, die Forschungsaktivitäten der BGZ vorstellen. Diese untersuchen Alterungseffekte der Behälter und hochradioaktiven Abfälle und liefern wichtige Erkenntnisse über ihr Langzeitverhalten.

Zudem informieren Markus Luginger, Leiter des Zwischenlagers Isar, und Standortkommunikator Stefan Mirbeth über aktuelle Entwicklungen am Standort Isar. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Bürgerdialog-Veranstaltung

Thema: BGZ-Forschungsprogramm/Verlängerte Zwischenlagerung

Termin: Dienstag, 21.04.2026, ab 19:00 Uhr

Ort: Gasthof Kirchenwirt, Friedhofstr. 5, 84100 Niederaichbach

Hintergrund:

Die Genehmigungen der Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle sind in Deutschland auf 40 Jahre befristet. Die Genehmigung für das Zwischenlager Isar läuft im Jahr 2047 aus. Zu diesem Zeitpunkt wird aber kein betriebsbereites, unterirdisches Endlager zur Verfügung stehen, daher reicht die aktuelle Betriebserlaubnis nicht aus.  Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen und in den Verfahren die Sicherheit der Zwischenlagerung über den genehmigten Zeitraum hinaus nachweisen. Wesentlicher Baustein dafür ist ihr Forschungsprogramm.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/03/BGZ_Isar_3548_267_low-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-04-07 10:01:512026-04-24 08:24:41Bürgerdialog in Niederaichbach: BGZ stellt Forschungsprogramm vor
C. Mick/BGZ

Veränderung in der Geschäftsführung der BGZ

31. März 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

ESSEN – Der kaufmännische Geschäftsführer der bundeseigenen BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH, Lars Köbler, wird das Unternehmen zum 01.04.2026 verlassen. Dieser Schritt erfolgt einvernehmlich mit dem Bundesgesellschafter, vertreten durch das Bundesumweltministerium (BMUKN).

Seit Gründung des Unternehmens im Jahr 2017 ist Lars Köbler als kaufmännischer Geschäftsführer zuständig für die Bereiche Finanzen, Recht, Einkauf, Personal und IT. In dieser Zeit entwickelte sich die BGZ von einer Aufbauorganisation zu einem modernen Unternehmen mit heute rund 750 Beschäftigten an 19 Standorten.

Jochen Flasbarth, Staatssekretär im BMUKN und Vertreter des Gesellschafters, konstatiert: „Wir danken Herrn Köbler ausdrücklich für seine Arbeit und seinen wichtigen Beitrag zum Aufbau und zur Entwicklung der BGZ. Die Veränderung ist Teil einer strategischen Neuaufstellung der Geschäftsführung und erfolgt mit großer Wertschätzung für das Geleistete.“

Lars Köbler hat seine Aufgaben bis auf weiteres an den technischen Geschäftsführer, Wilhelm Graf, übergeben. Der laufende sichere Betrieb der Zwischenlager und die Projekte der BGZ werden nahtlos fortgeführt. Der Gesellschafter strebt an, die Geschäftsführung so bald wie möglich neu aufzustellen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/09/BGZ_Koebler_4134_119_low.jpg 1875 2500 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-03-31 10:42:282026-03-31 10:42:28Veränderung in der Geschäftsführung der BGZ

Bundeswehr übt am Zwischenlager Philippsburg

27. März 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

PHILIPPSBURG – Die Bundeswehr hat am vergangenen Mittwoch auf dem BGZ-Gelände des Zwischenlagers Philippsburg trainiert. Ziel der Übung war es, Einsatzabläufe und Notfallstrukturen zu testen.

Rund 30 Personen und zehn Fahrzeuge waren im Einsatz. Bei der Übung im Außenbereich nahe des Brennelemente-Zwischenlagers handelte es sich um ein routinemäßiges Training der Bundeswehr, für das die BGZ als bundeseigenes Unternehmen ihren Standort zur Verfügung stellte. Zudem begleitete sie die Übung mit eigenen Fachkräften.

„Alles verlief erfolgreich und die Zusammenarbeit funktionierte sehr gut“, sagt Jochen Quandt, Leiter der Objektsicherung bei der BGZ am Standort Philippsburg, zur Bilanz. Zwischenlager zählten zu den bestgesicherten Anlagen in Deutschland. „Diese stellen wir hier vor Ort gern für eine solche Übung zur Verfügung“, so Quandt. So sei es möglich, Einsatzabläufe und Notfallstrukturen in besonders geschützten Bereichen unter Realbedingungen zu testen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/03/Bundeswehruebung-Philippsburg_Bundeswehrfahrzeuge-vor-dem-neuen-Wach-und-Funktionsgebaeude-der-BGZcBGZ_Genevieve-Mulack-scaled.jpg 1920 2560 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2026-03-27 16:27:382026-03-27 16:27:38Bundeswehr übt am Zwischenlager Philippsburg

Erster CASTOR-Behälter aus Jülich im Zwischenlager Ahaus eingetroffen

25. März 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – Der erste von 152 CASTOR-Behältern mit Kugelbrennelementen aus Jülich ist in das Zwischenlager Ahaus transportiert worden. Die Sicherheit bei Transport und Zwischenlagerung wurde zuvor umfassend überprüft und gerichtlich bestätigt. Mit der Aufbewahrung der Behälter bis zur Abgabe an ein Endlager setzt die BGZ nun ihre vertraglichen Pflichten um.

Der Transport des CASTOR-Behälters startete am Vorabend in Jülich. Das von der Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) betriebene Zwischenlager muss aufgrund einer Anordnung der NRW-Atomaufsicht geräumt werden. Der Behälter erreichte das Zwischenlager Ahaus in der Nacht. In den nächsten Monaten sollen auch die verbleibenden 151 CASTOR-Behälter nach Ahaus transportiert werden. Die Transporte führt ein spezialisiertes Logistikunternehmen im Auftrag der JEN durch.

Fachleute der BGZ werden den Behälter nun auf einen ordnungsgemäßen Zustand überprüfen und im Zwischenlager an das Behälterüberwachungssystem anschließen. Bei einem vorherigen Probelauf demonstrierte die BGZ die sichere Einlagerung bereits mit einem unbeladenen Behälter unter behördlicher Aufsicht.

„In Ahaus greifen wir auf umfangreiche Erfahrung zurück, da hier bereits 305 baugleiche Behälter aus Hamm-Uentrop mit identischem Inventar lagern. Wir werden auch die Behälter aus Jülich nach höchsten Sicherheitsstandards aufbewahren und so den Schutz von Menschen und Umwelt gewährleisten“, sagt Markus Röder, Hauptabteilungsleiter bei der BGZ.

Dass alle Sicherheitsanforderungen erfüllt sind, hatte das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) im Rahmen eines atomrechtlichen Genehmigungsverfahrens überprüft und 2016 mit Erteilung der Genehmigung bestätigt. Deren Rechtmäßigkeit hat das Oberverwaltungsgericht Münster 2024 festgestellt.

Über den Fortschritt der weiteren Einlagerungen informiert die BGZ auf dieser Website: https://zwischenlager.info/standort/ahaus-projekte/. Dort finden Sie neben einer Übersicht der bislang durchgeführten Transporte von Jülich nach Ahaus auch Antworten auf häufig gestellte Fragen zu dem Projekt. Zudem sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich persönlich vor Ort zu informieren.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-25-PM-CASTOR-Behaelter-aus-Juelich-im-Zwischenlager-Ahaus-eingetroffen_2-scaled.jpg 1797 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2026-03-25 02:57:022026-03-25 02:57:02Erster CASTOR-Behälter aus Jülich im Zwischenlager Ahaus eingetroffen

Biblis: Zwischenlager unter neuer Leitung

20. März 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite


BIBLIS – Seit Februar ist Philipp Hoppe neuer Leiter der Zwischenlager für radioaktive Abfälle. Der studierte Strahlenschutzingenieur übernimmt die Tätigkeit von Dirk Jonas, der in übergeordneter Funktion weiterhin für die BGZ tätig ist.

Zuletzt war Philipp Hoppe Leiter Überwachung bei der BGZ in Biblis. In dieser Funktion war er als Führungskraft unter anderem für die Dokumentation und die Qualitätssicherung verantwortlich. Der 38-Jährige war bereits von 2009 bis 2012 während seines Strahlenschutzstudiums am Kernkraftwerk Biblis tätig. Nach seinem Abschluss arbeitete der Ingenieur im Bereich der Entsorgung radioaktiver Abfälle für die GNS Gesellschaft für Nuklearservice mbH und lernte dabei verschiedene Kernkraftwerke im In- und Ausland kennen. Vor zehn Jahren begleitete er ein Projekt in Biblis und wechselte zu RWE an den Standort. Im Jahr 2019 startete er bei der BGZ und beschäftigt sich seitdem mit der Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle.

„Ich freue mich, die verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen“, betont Philipp Hoppe. „Der Standort Biblis und seine Abläufe sind mir bestens bekannt. Ich übernehme ein starkes Team, mit dem ich die laufenden Projekte erfolgreich fortführen werde.“

Sein Vorgänger Dirk Jonas leitete sieben Jahre die drei Zwischenlager in Biblis. Seine betrieblichen Erfahrungen bringt er nun auf übergeordneter Ebene für alle BGZ-Standorte ein. Am Standort Biblis beschäftigt die BGZ knapp 40 Mitarbeiter*innen unterschiedlicher Fachrichtungen. Mitte dieses Jahres wird das Team das neue Wach- und Funktionsgebäude beziehen.

Zum Interview mit Philipp Hoppe

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/03/Aufnahme_Uebergabe-von-Dirk-Jonas-an-Philipp-Hoppe-scaled-e1774004550202.jpeg 1165 1446 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2026-03-20 12:11:232026-03-20 12:56:22Biblis: Zwischenlager unter neuer Leitung
BGZ/C. Mick

Transport der Brennelemente aus Jülich: Dialogveranstaltung am 19. März in Ahaus

12. März 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

AHAUS – Die Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) plant den Beginn der Transporte der CASTOR-Behälter aus Jülich in das Zwischenlager Ahaus. Am 19. März informieren die beteiligten Unternehmen und Behörden dazu im Rathaus der Stadt Ahaus.

Bei dem Bürgerdialog sind neben Vertreter*innen von BGZ und JEN auch Expert*innen des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung vor Ort. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Da der Platz im Ratssaal begrenzt ist, wird die Veranstaltung auch live im Internet auf dem YouTube-Kanal der Stadt Ahaus übertragen.

Dialogveranstaltung der BGZ

Thema: Transport der Brennelemente aus Jülich nach Ahaus

Termin: 19.03.2026, 19 Uhr

Ort: Ratssaal im Rathaus der Stadt Ahaus, Rathausplatz 1, 48683 Ahaus

Live-Streaming: https://www.stadt-ahaus.de/BGZ

Sollten während der Veranstaltung Fragen offen bleiben, können diese über die Website der BGZ eingereicht werden. Darüber hinaus finden sich Antworten auf gängige Fragen zum Thema auf den Websites von BGZ und JEN.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu den geplanten Transporten finden Sie hier.

Hintergrund:

Die BGZ bereitet sich auf eine Einlagerung der CASTOR-Behälter aus Jülich vor, weil sie dazu vertraglich verpflichtet ist. Das bundeseigene Unternehmen kann die Abfälle sicher im Zwischenlager Ahaus aufbewahren. Dies hatte das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) mit Erteilung der Aufbewahrungsgenehmigung im Jahr 2016 bestätigt. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat dagegen gerichtete Klagen im Dezember 2024 abgewiesen und die Rechtmäßigkeit der Genehmigung festgestellt. Damit hat das Gericht bestätigt, dass durch das Konzept der Zwischenlagerung die Sicherheit von Menschen und Umwelt jederzeit gewährleistet ist. Im Zwischenlager Ahaus werden seit über 30 Jahren baugleiche Behälter aufbewahrt. Die BGZ hat die Annahme eines leeren CASTOR-Behälters aus Jülich bereits erprobt. Dieser Probelauf verlief reibungslos, was unabhängige Sachverständige bestätigt haben.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/08/2025-08-25-PM-Zwischenlager-Ahaus-Befoerderungsgenehmigung-AVR-Juelich_B1_Behaelter-im-Lager-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-03-12 12:37:462026-03-18 16:59:48Transport der Brennelemente aus Jülich: Dialogveranstaltung am 19. März in Ahaus

Erste Sitzung der Dialoggruppe: BGZ erläutert Details zur verlängerten Zwischenlagerung

20. Februar 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

GORLEBEN – Bei der Auftaktsitzung der Dialoggruppe zur verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle standen die Rahmenbedingungen des Genehmigungsverfahrens im Mittelpunkt. Vertreter der BGZ erläuterten, warum das bundeseigene Unternehmen einen zeitlich befristeten Antrag stellen wird.

„Wir werden beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) eine befristete Genehmigung zur Aufbewahrung nach dem Atomgesetz beantragen“, erklärte Stefan Weber, Leiter der Genehmigungsabteilung der BGZ. Damit werde das bundeseigene Unternehmen den Schutz von Menschen und Umwelt – unabhängig von der behördlichen Aufsicht und von den ohnehin regelmäßig stattfindenden Prüfungen – in jedem neuen Genehmigungsverfahren nachweisen. „So kommen wir dem Wunsch der Öffentlichkeit nach einem überschaubaren Zeitraum nach und möchten das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in unsere Arbeit weiter stärken“, so Weber. Zudem könnten neue Forschungsergebnisse enger berücksichtigt und Anpassungen häufiger vorgenommen werden.

In einem Impulsvortrag erläuterte Weber der Dialoggruppe die rechtlichen und fachlichen Rahmenbedingungen des Genehmigungsverfahrens. Wesentliche Punkte, die die BGZ im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung gespiegelt bekommen hat, seien dabei bereits berücksichtigt worden. Im Sommer dieses Jahres werde die BGZ den Antrag nach dem Atomgesetz beim BASE einreichen. Dieser wird sich ausschließlich auf die bereits eingelagerten 113 Behälter mit hochradioaktiven Abfälle beziehen, da die Einlagerung dieser in Gorleben abgeschlossen ist. Darüber hinaus habe die BGZ auf freiwilliger Basis die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung beantragt. Diese laufe bereits, erläuterte Weber.

Im Anschluss an den Vortrag vertieften die Mitglieder der Dialoggruppe einzelne Themenfelder des Verfahrens. Das Gremium setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Kommunen und Organisationen aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg sowie aus gelosten Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Die Teilnehmenden brachten ihre Fragen ein und verständigten sich auf weitere Themen für das nächste Treffen der Dialoggruppe am 19. März.

„Es war ein gelungener Auftakt, geprägt von regem Austausch und einem konstruktiven Dialog“, resümierte Standortsprecher Dr. Tristan Zielinski nach der Veranstaltung. Auch Clara Utsch zog als Organisatorin der Dialoggruppe ein positives Fazit: „Die Wünsche und Anregungen aus der Dialoggruppe sind für uns sehr wertvoll. Wir werden weiterhin aufmerksam zuhören und die Impulse in unsere Arbeit einfließen lassen.“

Hintergrund:

Die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da bis dahin noch kein Endlager zur Verfügung steht, ist eine verlängerte Zwischenlagerung notwendig. Die BGZ wird im Sommer dieses Jahres eine Genehmigung für den weiteren sicheren Betrieb des Zwischenlagers über 2034 hinaus beim zuständigen Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beantragen. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung sind hier erhältlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_0393-scaled.jpeg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-02-20 09:01:212026-02-26 07:52:43Erste Sitzung der Dialoggruppe: BGZ erläutert Details zur verlängerten Zwischenlagerung

Gericht bestätigt Sicherheit: CASTOR-Behälter dürfen weiter im Zwischenlager in Philippsburg aufbewahrt werden

18. Dezember 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

PHILIPPSBURG – Der Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (VGH) hat Klagen gegen Genehmigungen zur Aufbewahrung von Kernbrennstoffen in Form von verfestigten hochradioaktiven Abfällen im Zwischenlager Philippsburg abgewiesen. Das Urteil bestätigt die Sicherheit der Zwischenlagerung.

„Das Gericht hat bestätigt, dass die Aufbewahrung der CASTOR-Behälter den hohen Anforderungen des Atomgesetzes entspricht“, erklärt Torsten Gierke, Bereichsleiter Recht, Einkauf und Genehmigungen bei der BGZ. Die zuständige Genehmigungsbehörde, das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, hatte die letzte Änderungsgenehmigung am 25.07.2023 erteilt und damit die Erfüllung aller Schutzziele bestätigt. Der VGH hat nun geurteilt, dass diese Genehmigung rechtmäßig ist und eine Gefährdung von Menschen und Umwelt ausgeschlossen werden kann. Eine Revision gegen das Urteil hat das Gericht nicht zugelassen.

Im Vorfeld der Rückführung hatten die Stadt Philippsburg und mehrere Privatpersonen gegen die Aufbewahrungsgenehmigungen für das Zwischenlager geklagt. Der VGH lehnte Eilanträge der Kläger ab. Im November 2024 wurden vier CASTOR-Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente in Frankreich nach Philippsburg verbracht. Die Einlagerung der Behälter verlief reibungslos. Die Entscheidung des VGH fiel nun im so genannten Hauptsacheverfahren.

Im Brennelemente-Zwischenlager Philippsburg (BZP) sind insgesamt 106 von 152 Behälterstellplätzen belegt. In 102 Behältern befinden sich Brennelemente aus dem ehemaligen Kraftwerksbetrieb am Standort Philippsburg. Alle Behälter sind dauerhaft an ein Überwachungssystem angeschlossen. Die Einlagerungen im BZP sind abgeschlossen, es kommen keine weiteren hochradioaktiven Abfälle hinzu.

Hintergrund:

Bis 2005 wurden Brennelemente aus dem Betrieb deutscher Atomkraftwerke zur Wiederaufarbeitung nach Großbritannien und Frankreich transportiert. Gemäß ihren vertraglichen Verpflichtungen müssen die Betreiber ihre noch im Ausland lagernden Wiederaufarbeitungsabfälle nach Deutschland zurückführen. Zur Rücknahme hat sich die Bundesrepublik Deutschland auch völkerrechtlich verpflichtet. Im Jahr 2015 haben Bund, Länder und AKW-Betreiber ein Rückführungskonzept nach dem Verursacherprinzip im Konsens beschlossen. Damals sind vier Standorte für die Rückführung festgelegt worden: Biblis in Hessen, Brokdorf in Schleswig-Holstein, Isar in Bayern und Philippsburg in Baden-Württemberg. Bereits 2020 wurden sechs Behälter aus Großbritannien nach Biblis zurückgeführt. Im November 2024 folgte der Transport von vier Behältern aus Frankreich nach Philippsburg. Die Rückführung aus Frankreich ist damit bereits abgeschlossen. Im Frühjahr 2025 folgte der Transport von sieben Behältern aus Großbritannien nach Isar. Die Rückführung der letzten sieben Behälter nach Brokdorf ist für 2026 vorgesehen. Die BGZ hat von Beginn an proaktiv über die Rückführung informiert. Weitere Informationen finden sich hier: https://rueckfuehrung.bgz.de/

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufnahme-der-eingelagerten-CASTOR-HAW28M-Behaelter-im-BZP-rotated.jpg 2016 1512 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2025-12-18 14:28:082025-12-18 14:28:08Gericht bestätigt Sicherheit: CASTOR-Behälter dürfen weiter im Zwischenlager in Philippsburg aufbewahrt werden
Donnerkeil/BGZ

Beteiligung zur verlängerten Zwischenlagerung: BGZ startet Losverfahren

15. Dezember 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

GORLEBEN – Mit einer Dialoggruppe wird die BGZ den Rahmen für einen vertrauensvollen Austausch zur verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle im Zwischenlager Gorleben schaffen. Bürger*innen können sich nun für die Teilnahme bewerben.

Die Mitglieder können ihre Themen und Fragen zur verlängerten Zwischenlagerung sowie dem vorgeschalteten Genehmigungsverfahren in die Dialoggruppe einbringen. Sie werden eine fachliche Einordnung erhalten und den weiteren Dialogprozess aktiv mitgestalten können. In der Dialoggruppe kommen idealerweise unterschiedliche Perspektiven zusammen, die Mitglieder sollten die Themen dann in die Region weitertragen. Die erste Sitzung findet am 19.02.2026 im Gildehaus in Lüchow statt. Thema wird das Genehmigungsverfahren sein: Wie läuft es ab? Welche Akteure sind wofür zuständig und wie geht es nach der Antragsstellung weiter?

Die Gruppe wird sich vier Mal bis Ende 2026 treffen und aus 25 Personen bestehen, darunter Vertreter*innen zivilgesellschaftlicher Organisationen, aus Vereinen und Gruppierungen in der Region. Weitere acht Personen werden gelost. Dafür können sich interessierte Bürger*innen ab sofort anmelden:

Wer? Jede*r aus dem Landkreis, unabhängig von Vorwissen

Wie? Online via: https://bgz.de/dialoggruppe-gorleben/

Bis wann? 18.01.2026

Wie geht’s weiter? Am 19.01.2026 werden acht Personen ausgelost und über ihre Teilnahme an der Dialoggruppe informiert. Bei der Losung wird auf eine ausgewogene Verteilung nach Alter und Geschlecht geachtet.

Neben den Treffen der Dialoggruppe sind zudem öffentliche Veranstaltungen für alle Interessierten aus der Region geplant, in denen Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung im Fokus stehen.

Hintergrund:

Die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da bis dahin noch kein Endlager zur Verfügung steht, ist eine verlängerte Zwischenlagerung notwendig. Die BGZ wird im nächsten Jahr eine Genehmigung für den weiteren Betrieb des Zwischenlagers über 2034 hinaus beim zuständigen Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beantragen. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung sind hier erhältlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/12/2025-12-15-PM-Beteiligung-zur-verlaengerten-Zwischenlagerung-BGZ-startet-Losverfahren-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-12-15 11:00:562025-12-14 10:45:53Beteiligung zur verlängerten Zwischenlagerung: BGZ startet Losverfahren
Chaperon/BGZ

Veränderung an der Spitze der Geschäftsführung der BGZ

1. Dezember 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung

BERLIN – Die Vorsitzende der Geschäftsführung der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH, Bettina Hesse, ist zum 30. November 2025 als Vorsitzende der Geschäftsführung ausgeschieden.

Frau Hesse war seit Juni 2023 für die BGZ tätig. Geschäftsführung und Gesellschafter danken Frau Hesse ausdrücklich für ihre geleistete Arbeit und die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Die Beendigung der Zusammenarbeit erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen.

Die Aufgabenbereiche werden ab sofort und bis auf weiteres von den beiden verbleibenden Geschäftsführern Wilhelm Graf und Lars Köbler übernommen. Damit ist die nahtlose Fortführung der operativen Geschäfte sichergestellt.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/12/2025-12-01-PM-Veraenderung-an-der-Spitze-der-Geschaeftsfuehrung-der-BGZ.jpg 1567 2350 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-12-01 16:45:462026-01-29 11:31:04Veränderung an der Spitze der Geschäftsführung der BGZ
Seite 3 von 36‹12345›»

Search

Search Search

News / Pressemitteilungen

  • Brokdorf: Einlagerung aller CASTOR-Behälter im Zwischenlager abgeschlossen 18. September 2026
  • Spatenstich in Brokdorf: Wichtiger Schritt zum unabhängigen Zwischenlagerbetrieb 9. September 2026
  • Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle: BGZ weitet Forschung an bestrahlten Brennstäben aus 3. September 2026
  • Erfolgreiche Notfallübung: BGZ und Feuerwehr trainieren im Abfall-Zwischenlager 1. September 2026
  • Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt 12. August 2026
  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026
  • Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga 5. August 2026
  • Broschüre: Verlängerte Zwischenlagerung kurz und knapp 14. Juli 2026
  • Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager 13. Juli 2026
  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026

Hauptsitz

BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH
Frohnhauser Straße 50
45127 Essen

Telefon 0201 2796-0
E-Mail info@bgz.de

Startseite | Presse | Impressum | Datenschutz | Compliance
Erklärung zur Barrierefreiheit

Büro Berlin

BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH
Wilhelmstraße 118
10963 Berlin

Telefon 030 253 592 100
E-Mail info@bgz.de

ecozoom Zertifikat: Alle Webseiten-Emissionen wurden ausgeglichen.
Nach oben scrollen