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BGZ Gorleben stellt Umgebungsüberwachungsbericht 2018 vor

6. Mai 2019/in Pressemitteilung
Strahlung am Zaun wieder deutlich unterhalb des Genehmigungswertes

„Die Dosis am Anlagenzaun liegt auch im Jahr 2018 wieder deutlich unterhalb des Genehmigungswertes“, stellt Heinz Engelmann, Fachbereichsleiter Strahlenschutz in Gorleben, fest. Der Jahresbericht der Umgebungsüberwachung bestätigt, dass die BGZ-Anlagen keine radioaktiven Stoffe emittiert haben und die Strahlung am Zaun des Zwischenlagers weiterhin deutlich unterhalb des Genehmigungswertes von 0,3 mSv pro Jahr gelegen hat.

So ist für das Jahr 2018 am Zaun des Zwischenlagers an der Stelle mit der höchsten Strahlung ein Jahreswert von 0,16 Millisievert (mSv) ermittelt worden. Wenn sich eine Person ein Jahr lang ununterbrochen an dieser Stelle aufhielte, würde sie diese Dosis erhalten. Zum Vergleich: Bei einem Flug von Frankfurt nach San Francisco erhält man ca. 0,1 mSv, bei einer Röntgenaufnahme der Brustwirbelsäule ca. 0,3 mSv Dosis. Ein Wechsel des Wohnortes von Norddeutschland in ein deutsches Mittelgebirge bedeutet eine zusätzliche Dosis von rund 0,18 mSv pro Jahr.

Von 2006 an liegen die Jahreswerte am Anlagenzaun im Schwankungsbereich zwischen 0,15 mSv im Jahr 2014 und 0,22 mSv im Jahr 2008. Dieser ergibt sich insbesondere aus normalen Schwankungen der Messergebnisse der ohnehin sehr geringen natürlichen Strahlung, die von der gemessenen Strahlung zur Ermittlung der Jahresdosis abgezogen wird. Insgesamt ist mittelfristig mit einer weiteren Abnahme der Jahresdosis zu rechnen, da keine weiteren Einlagerungen hochradioaktiver Abfälle erfolgen.

Bereits seit 1983 werden am Zwischenlagerstandort Gorleben im Rahmen der Genehmigungen nach festgelegten Vorgaben umfangreiche Messungen durchgeführt. Neben der permanent überwachten Strahlung werden regelmäßig Proben aus Luft, Niederschlag, Boden, Grundwasser und Vegetation auf radioaktive Stoffe untersucht. Die Auswertung dieser Proben aus der Umgebung hat auch für 2018 keine aus dem Betrieb des Zwischenlagers stammende Radioaktivität ergeben. Lediglich aus dem Reaktorunfall von Tschernobyl und von oberirdischen Kernwaffentests stammende Nuklide sowie natürliche radioaktive Stoffe wurden nachgewiesen.

Der Umgebungsüberwachungsbericht liegt im Informationshaus in Gorleben aus und kann hier heruntergeladen werden.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2018/04/P1000459.jpg 3456 4608 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2019-05-06 16:42:012025-05-04 13:43:24BGZ Gorleben stellt Umgebungsüberwachungsbericht 2018 vor

Einladung: Dialog über die Rückführung hochradioaktiver Abfälle ins Zwischenlager Brokdorf

29. April 2019/in Pressemitteilung
Die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung lädt alle Interessierten aus der Region rund um das Zwischenlager Brokdorf ein, sich über die geplante Rückführung von hochradioaktiven Abfällen an den Standort zu informieren. Am Mittwoch, 08.05.2019 veranstaltet die BGZ hierzu ab 19:00 Uhr einen öffentlichen Informations- und Dialogabend im Hotel Sell, Dorfstraße 65, 25576 Brokdorf.

Dr. Ewold Seeba und Wilhelm Graf aus der Geschäftsführung der BGZ erläutern das Konzept und die Planung für die Rückführung und sichere Zwischenlagerung der radioaktiven Abfälle. Neben der BGZ sind weitere Unternehmen und Behörden vor Ort vertreten, die Aufgaben im Zusammenhang mit der Rückführung wahrnehmen. Moderiert wird der Abend von Susanne Stichler (NDR). Bürgerinnen und Bürger haben anknüpfend an die Impulsvorträge ausführlich Gelegenheit, sich zu Fragen rund um das Thema Rückführung und Zwischenlagerung mit den Verantwortlichen auszutauschen.

Zum Hintergrund: Bei der Wiederaufarbeitung von Brennelementen aus deutschen Atomkraftwerken im Ausland sind hochradioaktive Abfälle angefallen, zu deren Rücknahme die Kraftwerksbetreiber als Abfallverursacher verpflichtet sind. Eingelagert werden sollen die Abfälle unter anderem in das Zwischenlager Brokdorf, das seit 1. Januar 2019 in der Verantwortung der bundeseigenen BGZ betrieben wird. Die BGZ macht sich an ihren Standorten für einen sachlichen Dialog auf Augenhöhe stark und organisiert regelmäßig Informations- und Diskussionstermine für die Menschen in der Umgebung der Zwischenlager.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2018/11/Grafik-Dialog.jpg 1000 1000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2019-04-29 13:21:582025-05-04 13:43:41Einladung: Dialog über die Rückführung hochradioaktiver Abfälle ins Zwischenlager Brokdorf

Unterweser: BGZ stellt sich als neue Zwischenlagerbetreiberin vor

23. April 2019/in Pressemitteilung
Am Montag, 29. April 2019 stellt sich die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH im Rahmen eines Dialogabends in Stadland als neue Betreiberin des Zwischenlagers am Standort Unterweser öffentlich vor.

Gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Rübesamen lädt die BGZ interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, sich über die zum 1. Januar vorgenommene Übertragung des Zwischenlagers in die Betriebsverantwortung der bundeseigenen Gesellschaft zu informieren. Dr. Ewold Seeba, Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung, und seine Mitarbeiter geben einen Überblick über Aufgaben und Kompetenzen des Unternehmens und stellen die Planungen für die Zukunft des Zwischenlagers Unterweser vor. Anschließend stehen die BGZ-Fachleute den Gästen für Fragen und Austausch zur Verfügung.

Der Dialogabend findet statt in der Markthalle der Gemeinde Stadland, Am Markt 7, 26935 Stadland. Beginn ist am 29.04.2019 um 18:30 Uhr.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2018/11/Grafik-Dialog.jpg 1000 1000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2019-04-23 14:43:132025-05-04 13:44:44Unterweser: BGZ stellt sich als neue Zwischenlagerbetreiberin vor
Zwischenlager Gorleben

Zwischenlager Gorleben: Übung des Technischen Hilfswerks

5. April 2019/in Pressemitteilung
Am 06.04.2019 findet im Zwischenlager Gorleben eine routinemäßige Übung des Technischen Hilfswerks (THW) statt.

Das THW möchte im Rahmen dieser Übung  die eigenen Geräte testen sowie die Kenntnisse und Fähigkeiten im Strahlenschutz vertiefen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2018/04/Luftbild-Gorleben.jpg 1066 1600 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2019-04-05 09:48:552025-05-04 13:46:04Zwischenlager Gorleben: Übung des Technischen Hilfswerks
Der Messestand der BGZ auf der KONTEC 2019 in Dresden.BGZ

KONTEC 2019: BGZ zieht positives Fazit

4. April 2019/in Pressemitteilung
Die BGZ war erstmals als Aussteller sowie mit Vorträgen auf der KONTEC 2019 vertreten, die Ende März in Dresden stattfand. Die KONTEC ist ein internationales Symposium zum Umgang mit radioaktiven Abfällen aus Betrieb und Stilllegung von Atomkraftwerken.

„Der Ausstieg aus der Kernkraftnutzung und die Neuordnung der Verantwortung der Entsorgung bedeuten einen Wandel, den wir hinsichtlich der sicheren Zwischenlagerung erfolgreich umsetzen“, erklärt Wilhelm Graf als technischer Geschäftsführer der BGZ.

Gemeinsam mit Stefan Weber als Abteilungsleiter Genehmigungen gab Wilhelm Graf vor zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern einen Überblick über die schon erfolgte Übertragung von Zwischenlagern für hochradioaktive Abfälle auf die BGZ und die dabei gewonnen Erfahrungen. Diese wird die BGZ nutzen, um auch die zum 1. Januar 2020 anstehende Übertragung von zwölf Zwischenlagern für schwach- und mittelradioaktive Abfälle an den Kraftwerksstandorten wie vom Gesetzgeber vorgesehen umzusetzen.

Der Erhalt von Know-how und Fachkunde sowie die Perspektive für die Beschäftigten in der kerntechnischen Entsorgung waren ebenfalls Themen der KONTEC – im Vortrag der BGZ ebenso wie am Messestand des Unternehmens. Wilhelm Graf: „Wir konnten zahlreiche konstruktive Gespräche führen und freuen uns über das rege Interesse an Aufgaben und Arbeitsweise der BGZ.“ Insbesondere hinsichtlich des Kompetenzerhalts und des Erfahrungsaustauschs wird die BGZ auch künftig den Dialog mit Akteuren in der kerntechnischen Entsorgung suchen.

KONTEC 2019: Wilhelm Graf (techn. Geschäftsführer BGZ) bei seinem Plenarvortrag.

Wilhelm Graf (technischer Geschäftsführer BGZ) bei seinem Plenarvortrag.

KONTEC 2019: Lars Köbler (kaufmännischer Geschäftsführer BGZ, links) und Wilhelm Graf (technischer Geschäftsführer BGZ) im Gespräch mit einem Gast am Messestand.

Lars Köbler (kaufmännischer Geschäftsführer BGZ, links) und Wilhelm Graf (technischer Geschäftsführer BGZ, Mitte) im Gespräch mit einem Gast am Messestand.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2019/04/KONTEC-2019-BGZ-Messestand.jpg 1425 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2019-04-04 09:45:492025-05-04 13:46:23KONTEC 2019: BGZ zieht positives Fazit

Emmerthal: BGZ im Dialog zum Zwischenlager Grohnde

8. März 2019/in Pressemitteilung
In Emmerthal hat die BGZ das Gespräch mit Politik sowie Bürgerinnen und Bürgern gesucht und sich als neue Betreiberin des Zwischenlagers Grohnde vorgestellt.

Gemeinsam mit Andreas Grossmann, Bürgermeister von Emmerthal, begrüßte Dr. Ewold Seeba als Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung rund 20 Gäste im Sitzungssaal des Rathauses zu einem Austausch über das örtliche Zwischenlager.

„Wir gehen aktiv auf die Menschen in der Standortregion zu und möchten einen offenen Dialog auf Augenhöhe führen“, so Seeba, der Carsten Harzer als Leiter des Zwischenlagers Grohnde vorstellte. Dr. Michael Hoffmann, Bereichsleiter Betrieb, ging in seinem Vortrag auf die Neuordnung der Zuständigkeiten in der kerntechnischen Entsorgung ein. Dabei erläuterte er auch die im Nationalen Entsorgungsprogramm verankerten Planungen für die Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle.

Seeba und seine Mitarbeiter gaben zudem einen Ausblick auf die Zukunft des Zwischenlagers. Seit 1. Januar 2019 wird es von der BGZ geführt, die es Schritt für Schritt auf einen vom Kraftwerk Grohnde unabhängigen Betrieb vorbereitet. Ein solcher Schritt war zuletzt der Neubau einer Trafostation am Zwischenlager, die der BGZ seit Anfang März eine Stromversorgung direkt aus dem öffentlichen Stromnetz ermöglicht, wie Harzer berichtete.

„Wir fühlen uns mit der BGZ als Zwischenlagerbetreiberin gut aufgehoben“, bilanziert Bürgermeister Andreas Grossmann seine bisherigen Erfahrungen. „Es ist richtig und wichtig, dass die Verantwortlichen der BGZ mit uns hier vor Ort im Gespräch sind.“ Den Dialog rund um die Zwischenlagerung setzt die BGZ auch künftig fort und wird regelmäßig zum aktuellen Austausch einladen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2019/03/Grohnde.jpg 2300 2875 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2019-03-08 13:48:202025-05-04 13:46:45Emmerthal: BGZ im Dialog zum Zwischenlager Grohnde

Zwischenlager Unterweser: Einlagerung hochradioaktiver Abfälle ist abgeschlossen

7. März 2019/in Pressemitteilung
Im Zwischenlager Unterweser hat die BGZ die Einlagerung hochradioaktiver Abfälle abgeschlossen. Begleitet durch den TÜV als Gutachter der niedersächsischen Atomaufsicht transportierte das Team der BGZ einen letzten CASTOR®-Behälter auf seinen Stellplatz in der Zwischenlagerhalle. Zuvor hatte der Betreiber des Kraftwerks Unterweser den Behälter mit Brennstäben aus dem Lagerbecken des Reaktors beladen.

Genehmigt ist das Zwischenlager Unterweser für die Aufbewahrung von bis zu 80 CASTOR®-Behältern. Mit dem jetzt eingelagerten 40. CASTOR®-Behälter ist die Kapazität des Zwischenlagers lediglich zur Hälfte genutzt. Die am Standort gelagerte Menge an hochradioaktiven Abfällen fällt damit aufgrund des 2011 beschlossenen Ausstiegs aus der Kernenergienutzung in Deutschland deutlich geringer aus als ursprünglich geplant. Neben dem Zwischenlager Gorleben ist Unterweser der zweite Standort der BGZ, an dem die Einlagerung von hochradioaktiven Abfällen beendet ist.

„Jetzt ist es unsere Aufgabe, die radioaktiven Abfälle bis zur Endlagerung sicher und zuverlässig aufzubewahren“, erklärt Christian Otter. „Dafür sind wir gut gerüstet.“ Gemeinsam mit derzeit sechs weiteren Kolleginnen und Kollegen der BGZ führt der Diplom-Ingenieur als Leiter des Zwischenlagers den Betrieb vor Ort. Künftig wird die Mannschaft der BGZ vor Ort weiter aufwachsen. Entsprechend der gesetzlichen Regelungen zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung wurde der BGZ das Zwischenlager Unterweser am 1. Januar 2019 vom bisherigen Betreiber übertragen. Zum 1. Januar 2020 ist zusätzlich die Übertragung von zwei Zwischenlagern für schwach- und mittelradioaktive Abfälle aus Betrieb und Rückbau des Kraftwerks Unterweser auf die BGZ vorgesehen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2019/03/Zwischenlager-Unterweser-Einlagerung-hochradioaktiver-Abfälle-ist-abgeschlossen.jpg 1240 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2019-03-07 10:16:362025-05-04 13:47:08Zwischenlager Unterweser: Einlagerung hochradioaktiver Abfälle ist abgeschlossen

Ahaus: Podiumsdiskussion trifft auf großes Interesse

1. März 2019/in Pressemitteilung
Das Interesse war so groß, dass Platzkarten ausgegeben wurden: Rund 250 Bürgerinnen und Bürger verfolgten am 26. Februar eine von der Volkshochschule organisierte Podiumsdiskussion zum Zwischenlager Ahaus.

Im Fürstensaal des Ahauser Schlosses tauschten Staatssekretär Jochen Flasbarth (Bundesumweltministerium), Dr. Monika Müller (Nationales Begleitgremium Endlagersuche), Wilhelm Graf (Technischer Geschäftsführer BGZ) und Hartmut Liebermann (Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“) ihre Positionen und Sichtweisen zum Zwischenlager Ahaus aus. Im Mittelpunkt des von WDR-Journalist Jürgen Döschner moderierten Dialogs stand die Frage, ob Brennelemente des ehemaligen Versuchsreaktors Jülich im Zwischenlager Ahaus aufbewahrt werden sollten.

Staatssekretär Flasbarth erläuterte den Hintergrund hierzu: Da die Brennelemente aus genehmigungsrechtlichen Gründen nicht langfristig im bisherigen Gebäude am Standort Jülich gelagert werden können, muss schnellstmöglich eine Alternative für deren Zwischenlagerung gefunden sein. Eine Option hierfür ist der Transport ins Zwischenlager Ahaus. „Wenn der schnellste Weg der nach Ahaus ist, muss dieser gewählt werden“, so Flasbarth. Mit Blick auf die Zwischenlagerung generell werde er in seiner Funktion mit dafür sorgen, dass sie durch die Einrichtung von Endlagern so schnell wie möglich beendet werden könne, erklärte der Staatssekretär.

Wilhelm Graf erläuterte das technische Konzept für die Lagerung von radioaktiven Abfällen und beantwortete Fragen der Gäste zur Sicherung des Zwischenlagers Ahaus. Für alle Arten von radioaktiven Abfällen, die zur Aufbewahrung in Ahaus vorgesehen sind, wird bereits im Genehmigungsverfahren der Nachweis erbracht, dass sie sicher nach Ahaus transportiert und hier gelagert werden können. Das Konzept zur Anlagensicherung berücksichtigt alle Szenarien, die von den Sicherheits- und Genehmigungsbehörden als denkbar eingestuft werden, bis hin zu Flugzeugabstürzen, führte Graf aus. „Durch regelmäßige behördliche Überprüfungen und durch Nachrüstungen ist für das Zwischenlager Ahaus eine Vorsorge auf dem Stand von Wissenschaft und Technik getroffen“, so Graf. Vor dem Hintergrund aktueller Äußerungen zum Zwischenlager Ahaus unterstrich Graf zudem, dass sämtliche in Ahaus gelagerten Behälter für radioaktive Abfälle fest verschlossen bleiben, bis sie zum jeweiligen Endlager und dessen technischen Einrichtungen abtransportiert werden. Graf: „Eine so genannte heiße Zelle oder andere Einrichtungen zum Umverpacken sind in Ahaus nicht erforderlich.“

Mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort möchte die BGZ im Gespräch bleiben. Zum Abschluss der Podiumsdiskussion lud Graf alle Interessierten dazu ein, das Info-Haus am Zwischenlager zu besuchen und sich im Gespräch mit den BGZ-Mitarbeitern vertieft zu informieren.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2019/03/2019-03-01-PM-Ahaus-Podiumsdiskussion-trifft-auf-großes-Interesse.jpg 1333 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2019-03-01 13:16:102025-05-04 13:47:25Ahaus: Podiumsdiskussion trifft auf großes Interesse

Grohnde: BGZ stellt sich als neue Zwischenlagerbetreiberin vor

1. März 2019/in Pressemitteilung
Am Donnerstag, 7. März 2019 stellt sich die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH im Rahmen eines Dialogabends in Emmerthal als neue Betreiberin des Zwischenlagers am Standort Grohnde öffentlich vor.

Gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Grossmann lädt die BGZ interessierte Bürgerinnen und Bürger ein, sich über die zum 1. Januar vorgenommene Übertragung des Zwischenlagers in die Betriebsverantwortung der bundeseigenen Gesellschaft zu informieren. Dr. Ewold Seeba, Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung, und seine Mitarbeiter geben einen Überblick über Aufgaben und Kompetenzen des Unternehmens und stellen die Planungen für die Zukunft des Zwischenlagers Grohnde vor. Anschließend stehen die BGZ-Fachleute den Gästen für Fragen und Austausch zur Verfügung.

Der Dialogabend findet statt im Sitzungssaal Emmerthal, Berliner Straße 15, 31860 Emmerthal. Beginn ist am 07.03.2019 um 18:30 Uhr.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2018/11/Grafik-Dialog.jpg 1000 1000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2019-03-01 12:53:502025-05-04 13:47:43Grohnde: BGZ stellt sich als neue Zwischenlagerbetreiberin vor

Zwischenlager Krümmel: BGZ im Dialog mit Politik und Anwohnern

25. Februar 2019/in Pressemitteilung
In Geesthacht hat sich die BGZ als neue Betreiberin des Zwischenlagers Krümmel bei Kommunalpolitik, Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Rund 50 Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich gemeinsam mit Bürgermeister Olaf Schulze über den Betreiberwechsel und die sichere Zwischenlagerung in Krümmel zu informieren.

Vertreter der BGZ unter Leitung von Dr. Ewold Seeba gaben unter anderem einen Überblick über die Neuordnung der Zuständigkeiten in der kerntechnischen Entsorgung und über den Betrieb des Zwischenlagers, in dem hochradioaktive Abfälle aus dem AKW Krümmel aufbewahrt werden. Zudem erörterten sie die Übertragung des Zwischenlagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle auf die BGZ zum 1. Januar 2020.

Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze zieht ein positives Fazit des Abends: „Es freut mich, dass viele Menschen aus der Region bei der BGZ-Dialogveranstaltung vor Ort waren. Wir haben mit den Vertretern der BGZ in einer sehr konstruktiven Atmosphäre zahlreiche Fragen der Zwischen- und auch der Endlagerung erörtert. Gerne setzen wir diesen Dialog fort, denn nur so können wir zu einer Versachlichung beitragen.“

Dr. Ewold Seeba schließt sich dieser Einschätzung an: „Die Gespräche in Geesthacht waren intensiv und sachlich. Dieser Dialog auf Augenhöhe mit den Bürgerinnen und Bürgern an unseren Zwischenlagerstandorten ist uns sehr wichtig und wird weiter vertieft.“ Auch künftig wird die BGZ in Geesthacht regelmäßig über aktuelle Entwicklungen in der Zwischenlagerung informieren und dazu das Gespräch mit den Anwohnern des Standorts suchen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2019/02/2019-02-14-Dialogveranstaltung-Krümmel.jpg 1200 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2019-02-25 09:24:332025-05-04 13:49:12Zwischenlager Krümmel: BGZ im Dialog mit Politik und Anwohnern
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