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Brown/Donnerkeill/BGZ

„BGZ-Forschungsprogramm hat kein Ablaufdatum“

28. November 2025/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite

BERLIN/ESSEN – Die BGZ hat beim Fachworkshop Zwischenlagerung den aktuellen Stand ihrer Forschung vorgestellt. Im Interview erläutert Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, was die ersten Ergebnisse für die verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle in Deutschland bedeuten.

Herr Dr. Becker, warum muss die BGZ als Betreiberin der Zwischenlager überhaupt forschen?

Die Genehmigungen für unsere Zwischenlager sind auf 40 Jahre befristet und laufen ab 2034 sukzessive aus. Bereits im nächsten Jahr stellen wir den ersten Genehmigungsantrag für die Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle am Standort Gorleben über das Jahr 2034 hinaus. In diesen Verfahren werden wir die Sicherheit der Zwischenlagerung nach jeweils aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik nachweisen.

Es gibt schon viele Daten und Vorhaben, die wir für diese Nachweise nutzen können. Aber wir haben auch Bereiche identifiziert, in denen die vorhandene Datengrundlage noch nicht ausreicht. In diesen Bereichen forschen wir weiter.

Welche sind das genau?

Grob gesagt erforschen wir das Langzeitverhalten der hochradioaktiven Abfälle, im Fachjargon Inventare genannt, der Transport- und Lagerbehälter sowie der Zwischenlager-gebäude. Wir wollen wissen: Wie verhalten sich Inventare, Behälter und Gebäude in der Zukunft, also in den nächsten Jahrzehnten bis ein Endlager zur Verfügung steht?

Und? Haben Sie schon Antworten darauf?

Forschung ist kein Sprint, sondern eher ein Marathon. Deswegen hat unser Forschungsprogramm auch kein Ablaufdatum. Wir forschen so lange, wie die BGZ die hochradioaktiven Abfälle aufbewahrt. Denn unsere Forschungsaktivitäten sorgen – in Kombination mit unserem Alterungsmanagement und dem robusten Konzept der trockenen Zwischenlagerung – dafür, dass wir möglichen Handlungsbedarf frühzeitig erkennen und erforderliche Maßnahmen jederzeit und rechtzeitig umsetzen können.

Die ersten Erkenntnisse aus unseren Vorhaben stimmen mich sehr zuversichtlich: Diese zeigen unter anderem, dass die Behälter geeignet sind, das radioaktive Material über einen längeren Zeitraum sicher einzuschließen, als ursprünglich vorgesehen. Es wurden keine Cliff-Edge-Effekte – also Effekte, bei denen die Sicherheit plötzlich und unerwartet gefährdet sind –  oder Alterungseffekte identifiziert, die grundsätzlich gegen eine Langzeiteignung der Behälter sprechen.

Das passt zu der Erfahrung aus mehr als drei Jahrzehnten sicherem Zwischenlager-Betrieb in Deutschland, in denen es noch nie ein Ereignis gab, bei dem Menschen und Umwelt gefährdet gewesen wären.

Jetzt sind wir schon mittendrin in der BGZ-Forschung: Woran forschen Sie aktuell konkret? Was hat sich seit der letzten Aktualisierung des Forschungsprojekts getan?

Seit der ersten Aktualisierung im Jahr 2023 ist einiges passiert: Wir haben neue Forschungsprojekte auf den Weg gebracht, andere abgeschlossen und sind in laufenden Vorhaben einige Schritte weitergekommen.

Um zwei Beispiele zu nennen: Ein Highlight der Forschungsarbeiten aus den vergangenen zwei Jahren ist das Projekt LEDA, bei dem Brennstäbe in heißen Zellen in Schweden künstlich gealtert werden, um das Verhalten von Brennelementen über Jahrzehnte in den Transport- und Lagerbehältern vorhersagen zu können. Die erste Wärmebehandlungs-Kampagne über sieben Monate haben wir erfolgreich abgeschlossen, zurzeit laufen die Auswertungen zu den experimentellen Daten. Weitere Brennstäbe aus dem Schweizer Kernkraftwerk Gösgen sind in diesem Jahr in die Labore in Schweden transportiert worden – ein weiterer Meilenstein.

Denn nun können dutzende Brennstäbe aus verschiedenen Materialien und mit unterschiedlichen Eigenschaften, die den Charakteristika der Brennelemente in unseren Zwischenlagern entsprechen, untersucht werden. Ein Umfang, der auch international seinesgleichen sucht. Zum nächsten Fachworkshop werden bereits erste Ergebnisse vorliegen.

Das zweite Beispiel: Um nachzuweisen, dass die radioaktiven Abfälle dauerhaft dicht in den Behältern verschlossen gelagert werden können, liegt ein Schwerpunkt unserer Forschung auf dem Langzeitverhalten der Metalldichtungen im so genannten Doppeldeckel-Dichtsystem. Das wird unter anderem im Projekt MSTOR untersucht. Obwohl das Vorhaben noch mindestens bis 2031 läuft, stellen die bisher ermittelten Messwerte bereits eine einzigartige Basis für die Entwicklung von Prognosemodellen zum Langzeitverhalten der Dichtungen dar. Wie LEDA ist MSTOR ein Projekt, an dem viele nationale und internationale Partner beteiligt sind – ein charakteristisches Merkmal unserer Arbeit, auf das wir besonders stolz sind.

Außerdem haben wir das BGZ.lab auf dem Campus der TU München in Garching gegründet, um im universitären Umfeld arbeiten zu können und unser wissenschaftliches Netzwerk auszubauen. Dort forschen Kolleg*innen zusammen mit Studierenden zum Langzeitverhalten der hochradioaktiven Abfälle.

Und wie geht’s weiter mit der BGZ-Forschung?

Der Austausch in der Wissenschafts-Community ist für uns als Forschungsabteilung essenziell und wird weiter ausgebaut. Mit SCIP V startet bereits die fünfte Runde eines internationalen Forschungsprojekts, an dem auch die BGZ wieder beteiligt ist. Hinzu kommen Brennstabversuche am Joint Research Center der Europäischen Kommission in Karlsruhe und eine Zusammenarbeit mit der Pariser Ingenieurhochschule MINES Paris – zur Simulation des Dichtungsverhaltens.

Und in absehbarer Zeit werden bereits die ersten Forschungsergebnisse in die sicherheitstechnischen Nachweise einfließen: Am Standort Gorleben stellt die BGZ bereits nächstes Jahr den Genehmigungsantrag für die verlängerte Zwischenlagerung.

Vielen Dank für das Gespräch!

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-27-PM-Fachworkshop-Zwischenlagerung-Joern-Becker.jpg 1365 2048 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-11-28 10:00:232025-12-17 12:27:38„BGZ-Forschungsprogramm hat kein Ablaufdatum“
Brwon7Donnerkeil/BGZ

Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihrer Forschung

27. November 2025/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite

BERLIN/ESSEN – Auf Einladung der BGZ haben Expert*innen aus Wissenschaft und Industrie in Berlin wissenschaftliche und technische Aspekte der verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle erörtert. Im Fokus der zweitägigen Veranstaltung standen erste Ergebnisse der BGZ-Forschungsprojekte.

„Forschung ist für uns kein Selbstzweck“, erklärte Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, bei der Eröffnung. „Alle Projekte, die wir gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern betreiben, dienen dem Nachweis, dass die sichere Zwischenlagerung auch deutlich über einen Zeitraum von 40 Jahren hinaus möglich ist.“ Dafür sei ein breiter fachlichen Austausch sowie die Anpassung des Forschungsprogramms an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik sowie die kontinuierliche Fortschreibung unerlässlich.

Nun hat die BGZ die dritte Auflage ihres Forschungsprogramms veröffentlicht. Den aktuellen Stand der Projekte zum Langzeitverhalten hochradioaktiver Abfälle, der Behälter und der Zwischenlager-Gebäude stellten Becker und sein Team den rund 120 Teilnehmer*innen vor. Auch neue Vorhaben, Erkenntnisse aus abgeschlossenen Projekten sowie erste Ergebnisse laufender Arbeiten präsentierten die Wissenschaftler*innen den Gästen.

Mit der dritten Auflage zeigt sich, dass die Arbeit am Forschungsprogramm ein kontinuierlicher Prozess ist, der auf einem breiten wissenschaftlichen Austausch beruht. „Die Erkenntnisse, die wir fortlaufend in unseren Forschungsprojekten gewinnen, möchten wir auch kontinuierlich mit der Fachwelt diskutieren“, betonte Becker. „Daher werden wir den Austausch im Rahmen unseres Fachworkshops Zwischenlagerung, aber auch in anderen Formaten für interessierte Bürger*innen, fortsetzen.“

Hintergrund:

Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da nach aktuellen Planungen erst Mitte dieses Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis das Endlager gebaut und alle Abfälle an dieses abgegeben sind. Die BGZ wird rechtzeitig neue Zwischenlagergenehmigungen beantragen und in diesen Verfahren die Sicherheit nach aktuellem Stand von Wissenschaft und Technik nachweisen. Wesentlicher Baustein dafür ist das BGZ-Forschungsprogramm. In dessen Rahmen arbeitet das bundeseigene Unternehmen in Forschungsprojekten mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Industrie und von Universitäten zusammen. Das aktualisierte Forschungsprogramm ist unter https://bgz.de/mediathek/#publikationen abrufbar. Weitere Informationen zur Forschung der BGZ sind hier erhältlich.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-27-PM-Fachworkshop-Zwischenlagerung1.jpg 1365 2048 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-11-27 09:30:092025-11-27 08:04:58Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihrer Forschung
BGZ

Brunsbüttel: SPD-Landtagsabgeordnete besuchen BGZ-Zwischenlager

12. November 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

BRUNSBÜTTEL – Gemeinsam mit kommunalen Vertretern haben die SPD-Landtagsabgeordneten Kianusch Stender und Marc Timmer das Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle besichtigt. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Planungen der BGZ am Standort.

So informierte die BGZ unter anderem über die organisatorische und bauliche Entkopplung des Zwischenlagers vom benachbarten Kernkraftwerk: „Um einen autarken Betrieb zu ermöglichen, werden wir in den kommenden Jahren unter anderem ein eigenes Funktionsgebäude für unsere Mitarbeiter*innen sowie ein neues Wachgebäude für den Objektsicherungsdienst errichten“, erklärte Björn Dahl, Leiter des Zwischenlagers. Zudem sei eine neue Zaunanlage geplant.

Das Entsorgungsübergangsgesetz sieht vor, dass die BGZ in Zukunft auch die Verantwortung für das Brennelemente-Zwischenlager übernimmt, in dem 20 CASTOR-Behälter mit Brennelementen aus dem Kernkraftwerk Brunsbüttel aufbewahrt werden. „Dieses Lager befindet sich derzeit im Neugenehmigungsverfahren. Sobald die entsprechenden genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen vorliegen, geht die Betriebsführung auf uns über“, erläuterte Jonas Wingert, BGZ-Pressesprecher für die Region Nord.

Marc Timmer sagte im Nachgang des Besuchs: „Es ist gut, dass wir uns hier vor Ort einen persönlichen Eindruck von der verantwortungsvollen Arbeit der BGZ machen konnten. Gerade vor dem Hintergrund, dass es noch viele Jahrzehnte dauern wird, bis alle radioaktiven Abfälle an ein Endlager abgegeben werden können, begrüße ich es ausdrücklich, dass die BGZ umfangreich am Standort investiert“, sagte er. „Die proaktive und offene Kommunikation sowie ein stetiger Austausch fördern die vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-12-Kianusch-Stender-MdL-und-Marc-Timmer-MdL-Bildmitte-v.l.n.r.-mit-kommunalen-Vertretern-der-SPD-und-BGZ-scaled.jpeg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-11-12 17:02:172025-11-12 17:02:29Brunsbüttel: SPD-Landtagsabgeordnete besuchen BGZ-Zwischenlager
© BMUKN/Sascha Hilgers

Jochen Flasbarth neuer Aufsichtsratsvorsitzender der BGZ

11. November 2025/in Aktuelles, Startseite

ESSEN/BERLIN – Der Aufsichtsrat der BGZ hat Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt.

Er war im Frühjahr 2025 bereits durch die Gesellschafterversammlung als Mitglied des BGZ-Aufsichtsrats bestellt worden. Vor seiner Tätigkeit im BMUKN war Flasbarth von 2021 bis 2025 Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und von 2013 bis 2021 bereits einmal Staatssekretär im Bundesumweltministerium.

Seine Kompetenz in der nuklearen Entsorgung konnte er bereits von 2017 bis 2018 als Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung und für mehrere Jahre als Aufsichtsratsvorsitzender der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) einbringen.

Die bisherige Aufsichtsratsvorsitzende der BGZ, Ministerialdirigentin Dr. Susan Krohn, bleibt dem Gremium als Mitglied erhalten. Zu den weiteren Mitgliedern zählen Prof. Dr. Julia Hartmann, Dr. Martin Hillebrecht Freiherr von Liebenstein sowie die Arbeitnehmer-Vertreter*innen Lena Wieland und Thomas Klein. Informationen zum Aufsichtsrat der BGZ sind hier zu finden.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/06/jochen_flasbarth_2025_5-scaled-e1750777710867.jpg 1707 1706 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-11-11 14:37:502025-11-11 14:37:50Jochen Flasbarth neuer Aufsichtsratsvorsitzender der BGZ

BGZ startet Bürgerbeteiligung in Gorleben

5. November 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

 

GORLEBEN – Mit einer Veranstaltung in Hitzacker hat die BGZ den Auftakt für ihre Bürgerbeteiligung zum Genehmigungsverfahren zur verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben gegeben. Damit knüpft das bundeseigene Unternehmen an seine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung an und bereitet die nächsten Schritte für den weiteren Dialog in der Region vor.

Unter dem Motto „Zuhören, fragen, mitreden“ konnten Bürgerinnen und Bürger im Verdo in Hitzacker in verschiedenen Dialogformaten ihre Fragen und Anliegen einbringen sowie mit Experten der BGZ über die verlängerte Zwischenlagerung diskutieren. Im Mittelpunkt standen die Erwartungen und Bedürfnisse der Menschen vor Ort sowie die Möglichkeiten und Grenzen einer konstruktiven Bürgerbeteiligung. Fachleute der BGZ informierten zudem über den aktuellen Stand des Genehmigungsverfahrens, das im kommenden Jahr starten wird. Moderiert wurde der engagierte und intensive Austausch vom Institut für partizipatives Gestalten.

„Bei der Veranstaltung wurde noch einmal deutlich, dass das Thema insbesondere bei lokalen Initiativen starke Reaktionen hervorruft und teils unterschiedliche Perspektiven bestehen, vor allem hinsichtlich der Möglichkeiten und Grenzen einer konstruktiven Bürgerbeteiligung“, resümiert Clara Utsch von der BGZ. „Wir werden die Rückmeldungen bei der Ausgestaltung des weiteren Prozesses berücksichtigen.“ Dabei lege die BGZ besonderen Wert darauf, neben etablierten Organisationen auch neue Gruppen und vor allem junge Menschen aus der Region einzubeziehen. Ziel sei es nach wie vor, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln und dabei die Anliegen aller Beteiligten zu berücksichtigen.

Bereits Anfang des Jahres hatte die BGZ in Hitzacker über das anstehende Genehmigungsverfahren und die vorgeschaltete Umweltverträglichkeitsprüfung informiert und den Beginn der Bürgerbeteiligung angekündigt. „Dass die Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle über das Jahr 2034 hinaus erforderlich ist, haben wir von Beginn an transparent kommuniziert“, erklärt Dr. Tristan Zielinski, Pressesprecher der BGZ in Gorleben. Der kontinuierliche Austausch mit der Bevölkerung sei der BGZ seit Jahren ein wichtiges Anliegen. „Im Rahmen unserer frühen Öffentlichkeitsbeteiligung haben wir in zahlreichen Formaten unter anderem unser Forschungsprogramm erörtert, mit dem wir uns auf die verlängerte Zwischenlagerung vorbereiten“, so Zielinski weiter. Zudem habe die BGZ im Zuge der bisherigen Konsultation zugesagt, die Zahl der Behälter mit hochradioaktiven Abfällen auf die bereits eingelagerten 113 zu beschränken. „Diesen Weg setzen wir fort – mit Transparenz, Dialog und aktiver Einbindung der Menschen in der Region“, betont Zielinski.

Hintergrund:
Die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da bis dahin noch kein Endlager zur Verfügung steht, ist eine verlängerte Zwischenlagerung notwendig. Die BGZ wird im nächsten Jahr eine Genehmigung für den weiteren Betrieb des Zwischenlagers über 2034 hinaus beim zuständigen Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beantragen. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung sind hier erhältlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/11/BGZ_Gorleben_3513_927_low-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2025-11-05 14:20:482025-11-05 14:41:27BGZ startet Bürgerbeteiligung in Gorleben

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News / Pressemitteilungen

  • Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt 12. August 2026
  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026
  • Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga 5. August 2026
  • Broschüre: Verlängerte Zwischenlagerung kurz und knapp 14. Juli 2026
  • Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager 13. Juli 2026
  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026
  • Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen 25. Juni 2026
  • BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre 22. Juni 2026
  • Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching 17. Juni 2026
  • Neue Geschäftsführerin bei der BGZ 29. Mai 2026

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