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Gericht bestätigt Sicherheit: CASTOR-Behälter dürfen weiter im Zwischenlager in Philippsburg aufbewahrt werden

18. Dezember 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

PHILIPPSBURG – Der Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (VGH) hat Klagen gegen Genehmigungen zur Aufbewahrung von Kernbrennstoffen in Form von verfestigten hochradioaktiven Abfällen im Zwischenlager Philippsburg abgewiesen. Das Urteil bestätigt die Sicherheit der Zwischenlagerung.

„Das Gericht hat bestätigt, dass die Aufbewahrung der CASTOR-Behälter den hohen Anforderungen des Atomgesetzes entspricht“, erklärt Torsten Gierke, Bereichsleiter Recht, Einkauf und Genehmigungen bei der BGZ. Die zuständige Genehmigungsbehörde, das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung, hatte die letzte Änderungsgenehmigung am 25.07.2023 erteilt und damit die Erfüllung aller Schutzziele bestätigt. Der VGH hat nun geurteilt, dass diese Genehmigung rechtmäßig ist und eine Gefährdung von Menschen und Umwelt ausgeschlossen werden kann. Eine Revision gegen das Urteil hat das Gericht nicht zugelassen.

Im Vorfeld der Rückführung hatten die Stadt Philippsburg und mehrere Privatpersonen gegen die Aufbewahrungsgenehmigungen für das Zwischenlager geklagt. Der VGH lehnte Eilanträge der Kläger ab. Im November 2024 wurden vier CASTOR-Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente in Frankreich nach Philippsburg verbracht. Die Einlagerung der Behälter verlief reibungslos. Die Entscheidung des VGH fiel nun im so genannten Hauptsacheverfahren.

Im Brennelemente-Zwischenlager Philippsburg (BZP) sind insgesamt 106 von 152 Behälterstellplätzen belegt. In 102 Behältern befinden sich Brennelemente aus dem ehemaligen Kraftwerksbetrieb am Standort Philippsburg. Alle Behälter sind dauerhaft an ein Überwachungssystem angeschlossen. Die Einlagerungen im BZP sind abgeschlossen, es kommen keine weiteren hochradioaktiven Abfälle hinzu.

Hintergrund:

Bis 2005 wurden Brennelemente aus dem Betrieb deutscher Atomkraftwerke zur Wiederaufarbeitung nach Großbritannien und Frankreich transportiert. Gemäß ihren vertraglichen Verpflichtungen müssen die Betreiber ihre noch im Ausland lagernden Wiederaufarbeitungsabfälle nach Deutschland zurückführen. Zur Rücknahme hat sich die Bundesrepublik Deutschland auch völkerrechtlich verpflichtet. Im Jahr 2015 haben Bund, Länder und AKW-Betreiber ein Rückführungskonzept nach dem Verursacherprinzip im Konsens beschlossen. Damals sind vier Standorte für die Rückführung festgelegt worden: Biblis in Hessen, Brokdorf in Schleswig-Holstein, Isar in Bayern und Philippsburg in Baden-Württemberg. Bereits 2020 wurden sechs Behälter aus Großbritannien nach Biblis zurückgeführt. Im November 2024 folgte der Transport von vier Behältern aus Frankreich nach Philippsburg. Die Rückführung aus Frankreich ist damit bereits abgeschlossen. Im Frühjahr 2025 folgte der Transport von sieben Behältern aus Großbritannien nach Isar. Die Rückführung der letzten sieben Behälter nach Brokdorf ist für 2026 vorgesehen. Die BGZ hat von Beginn an proaktiv über die Rückführung informiert. Weitere Informationen finden sich hier: https://rueckfuehrung.bgz.de/

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/03/Aufnahme-der-eingelagerten-CASTOR-HAW28M-Behaelter-im-BZP-rotated.jpg 2016 1512 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2025-12-18 14:28:082025-12-18 14:28:08Gericht bestätigt Sicherheit: CASTOR-Behälter dürfen weiter im Zwischenlager in Philippsburg aufbewahrt werden
Donnerkeil/BGZ

Beteiligung zur verlängerten Zwischenlagerung: BGZ startet Losverfahren

15. Dezember 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL

GORLEBEN – Mit einer Dialoggruppe wird die BGZ den Rahmen für einen vertrauensvollen Austausch zur verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle im Zwischenlager Gorleben schaffen. Bürger*innen können sich nun für die Teilnahme bewerben.

Die Mitglieder können ihre Themen und Fragen zur verlängerten Zwischenlagerung sowie dem vorgeschalteten Genehmigungsverfahren in die Dialoggruppe einbringen. Sie werden eine fachliche Einordnung erhalten und den weiteren Dialogprozess aktiv mitgestalten können. In der Dialoggruppe kommen idealerweise unterschiedliche Perspektiven zusammen, die Mitglieder sollten die Themen dann in die Region weitertragen. Die erste Sitzung findet am 19.02.2026 im Gildehaus in Lüchow statt. Thema wird das Genehmigungsverfahren sein: Wie läuft es ab? Welche Akteure sind wofür zuständig und wie geht es nach der Antragsstellung weiter?

Die Gruppe wird sich vier Mal bis Ende 2026 treffen und aus 25 Personen bestehen, darunter Vertreter*innen zivilgesellschaftlicher Organisationen, aus Vereinen und Gruppierungen in der Region. Weitere acht Personen werden gelost. Dafür können sich interessierte Bürger*innen ab sofort anmelden:

Wer? Jede*r aus dem Landkreis, unabhängig von Vorwissen

Wie? Online via: https://bgz.de/dialoggruppe-gorleben/

Bis wann? 18.01.2026

Wie geht’s weiter? Am 19.01.2026 werden acht Personen ausgelost und über ihre Teilnahme an der Dialoggruppe informiert. Bei der Losung wird auf eine ausgewogene Verteilung nach Alter und Geschlecht geachtet.

Neben den Treffen der Dialoggruppe sind zudem öffentliche Veranstaltungen für alle Interessierten aus der Region geplant, in denen Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung im Fokus stehen.

Hintergrund:

Die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da bis dahin noch kein Endlager zur Verfügung steht, ist eine verlängerte Zwischenlagerung notwendig. Die BGZ wird im nächsten Jahr eine Genehmigung für den weiteren Betrieb des Zwischenlagers über 2034 hinaus beim zuständigen Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beantragen. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung sind hier erhältlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/12/2025-12-15-PM-Beteiligung-zur-verlaengerten-Zwischenlagerung-BGZ-startet-Losverfahren-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-12-15 11:00:562025-12-14 10:45:53Beteiligung zur verlängerten Zwischenlagerung: BGZ startet Losverfahren
Chaperon/BGZ

Veränderung an der Spitze der Geschäftsführung der BGZ

1. Dezember 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung

BERLIN – Die Vorsitzende der Geschäftsführung der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH, Bettina Hesse, ist zum 30. November 2025 als Vorsitzende der Geschäftsführung ausgeschieden.

Frau Hesse war seit Juni 2023 für die BGZ tätig. Geschäftsführung und Gesellschafter danken Frau Hesse ausdrücklich für ihre geleistete Arbeit und die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Die Beendigung der Zusammenarbeit erfolgt im gegenseitigen Einvernehmen.

Die Aufgabenbereiche werden ab sofort und bis auf weiteres von den beiden verbleibenden Geschäftsführern Wilhelm Graf und Lars Köbler übernommen. Damit ist die nahtlose Fortführung der operativen Geschäfte sichergestellt.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/12/2025-12-01-PM-Veraenderung-an-der-Spitze-der-Geschaeftsfuehrung-der-BGZ.jpg 1567 2350 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-12-01 16:45:462026-01-29 11:31:04Veränderung an der Spitze der Geschäftsführung der BGZ

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News / Pressemitteilungen

  • Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt 12. August 2026
  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026
  • Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga 5. August 2026
  • Broschüre: Verlängerte Zwischenlagerung kurz und knapp 14. Juli 2026
  • Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager 13. Juli 2026
  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026
  • Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen 25. Juni 2026
  • BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre 22. Juni 2026
  • Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching 17. Juni 2026
  • Neue Geschäftsführerin bei der BGZ 29. Mai 2026

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