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Philippsburg: Zwischenlager unter neuer Leitung

28. April 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

PHILIPPSBURG – Seit April ist Uwe Wolf neuer Leiter der Zwischenlager für radioaktive Abfälle. Der Ingenieur übernimmt die Tätigkeit von Dr. Steffen Vonderau, der zukünftig für die BGZ übergeordnet tätig ist.

Uwe Wolf leitete zuletzt das Zwischenlager der BGZ im westfälischen Ahaus. Mit dem Wechsel nach Philippsburg freut sich der Lampertheimer nun auf eine neue berufliche Herausforderung in der Nähe zu seinem Wohnort. Vor seiner Tätigkeit bei der BGZ betreute er beim TÜV Süd mehrere Projekte mit kerntechnischem Schwerpunkt und war als Schichtleiter im Kernkraftwerk Biblis tätig.

Viele Aufgaben kennt Uwe Wolf bereits aus seiner vorherigen Führungsfunktion in Ahaus. „Neben dem sicheren und regelkonformen Betrieb ist auch die Planung und Realisierung der Autarkie am Standort ein Schwerpunkt meiner Arbeit“, erklärt Wolf. Zukünftig betreibt die BGZ die Zwischenlager unabhängig von dem benachbarten Kraftwerk. Das langjährige Projekt umfasst sicherungstechnische, personelle und infrastrukturelle Maßnahmen. Ein Meilenstein war der kürzliche Umzug in das neue Wach- und Funktionsgebäude direkt gegenüber des Brennelemente-Zwischenlagers.

Wolfs Vorgänger Dr. Steffen Vonderau leitete die Anlage seit der Übergabe der Zwischenlager an die bundeseigene BGZ im Jahr 2019. In den vergangenen Jahren baute er das 33-köpfige Team auf und war maßgeblich für die Entwicklung des Standortes verantwortlich. Innerhalb der BGZ bringt er seine Expertise nun in zahlreichen Projekten ein.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/04/Vor-dem-neuen-Wach-und-Funktionsgebaeude-vlnr.-Uwe-Wolf-und-Dr.-Steffen-VonderaucBGZ-scaled-e1777369063898.jpg 1360 1900 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2026-04-28 11:40:542026-04-28 11:40:54Philippsburg: Zwischenlager unter neuer Leitung

BGZ veröffentlicht jährlichen Bericht zur Umgebungsüberwachung und lädt zum Dialog ein

24. April 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

GORLEBEN – Die Anlagen der BGZ haben im Jahr 2025 keine radioaktiven Stoffe emittiert. Auch die am Zaun gemessene Strahlung lag erneut deutlich unterhalb des Genehmigungswertes. Dies bestätigt der Jahresbericht zur Umgebungsüberwachung, den das bundeseigene Unternehmen veröffentlicht hat und Bürger*innen am 07. Mai in einer Dialogveranstaltung vorstellt.

So ist für das Jahr 2025 am Anlagenzaun an der Stelle mit der höchsten Strahlung ein Wert von 0,12 Millisievert (mSv) ermittelt worden. Diesen würde eine Person erhalten, die sich ununterbrochen ein Jahr lang am Zaun aufhielte. Der Genehmigungswert liegt bei 0,30 Millisievert pro Jahr. Zum Vergleich: Infolge eines Wohnortwechsels von Norddeutschland in ein deutsches Mittelgebirge ergibt sich eine zusätzliche Strahlendosis von rund 0,18 Millisievert pro Jahr.

Auch die Auswertung der Proben aus Luft, Niederschlag, Grundwasser, Boden und Vegetation haben für 2025 keine aus dem Betrieb des BGZ-Zwischenlagers stammende Radioaktivität ergeben.

Der Umgebungsüberwachungsbericht kann hier heruntergeladen werden.

„Wir möchten interessierte Bürger*innen gerne im Rahmen einer Dialogveranstaltung über die Ergebnisse der Umgebungsüberwachung informieren und ihnen Gelegenheit geben, Fragen zu dem Bericht zu stellen“, so Dr. Tristan Zielinski, Standortkommunikator der BGZ in Gorleben.

Die Dialogveranstaltung findet statt am

Donnerstag, den 07.05.2026, um 18:30 Uhr

im Infohaus der BGZ

Lüchower Str. 4, 29475 Gorleben

Es wird um eine Anmeldung gebeten, die per Mail an info@bgz.de oder telefonisch unter 05882/10-286 möglich ist.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/04/2023-04-12-Das-Brennelemente-Zwischenlager-Gorleben.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-04-24 11:15:212026-04-24 08:24:08BGZ veröffentlicht jährlichen Bericht zur Umgebungsüberwachung und lädt zum Dialog ein
Auf gute Zusammenarbeit: Über den geschlossenen Rahmenvertrag zur Forschungskooperation zwischen der BGZ und der TU München freuen sich (v.l.) Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, Dr. Max Würtemberger, Leiter des Bereichs Zentrale Dienste bei der BGZ, Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.labs in Garching, sowie Prof. Gerhard Kramer, geschäftsführender Vizepräsident der TUM für Forschung und Innovation.BGZ

Forschung: BGZ baut Kooperation mit der TU München aus

17. April 2026/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite

GARCHING – Die BGZ und die TU München (TUM) haben eine umfassende Forschungskooperation zur sicheren Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ins Leben gerufen. Ziel ist es, Kompetenzen noch stärker zu bündeln, um die Sicherheit der Zwischenlagerung über lange Zeiträume nachzuweisen.

Im Rahmen der neuen Forschungskooperation (ARGUS) können Ressourcen, Infrastruktur sowie die Expertise von BGZ und TUM gebündelt und damit gemeinsame Forschungsprojekte effizienter bearbeitet werden. „ARGUS ist die konsequente Weiterentwicklung unseres Forschungsprogramms“, sagte Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab, bei einer kleinen Feierstunde zum Abschluss des Rahmenvertrags auf dem Forschungscampus in Garching, wo das BGZ.lab bereits seit einigen Jahren angesiedelt ist. „Wir brauchen belastbare wissenschaftliche Grundlagen, um die Sicherheit der Zwischenlagerung langfristig nachweisen zu können. Dafür bündeln wir in der Kooperation die Forschung, Kompetenz und Erfahrung der BGZ als Zwischenlagerbetreiber mit der Forschungsstärke der TUM.“

Forschungsschwerpunkte von ARGUS sind:

  1. Die Myonentomographie – ein bildgebendes Verfahren, das kosmische Myonen nutzt, um das Innere beladener Brennelement-Behälter zu untersuchen, ohne diese öffnen zu müssen.
  2. Die Vorhersagemodellierung, um Langzeitprognosen für die Lagerung der hochradioaktiven Abfälle erstellen zu können.
  3. Die experimentelle Analyse bestrahlter Brennelemente, bei der ihr Materialverhalten und Alterungseffekte unter realen Lagerbedingungen umfassend untersucht werden.

Die Forschungskooperation ist zunächst über einen Zeitraum von fünf Jahren festgeschrieben und beinhaltet die Option für eine langfristige Fortführung.

„Die Menschen in Deutschland stellen zu Recht höchste Anforderungen an die nukleare Sicherheit“, sagte Prof. Gerhard Kramer, geschäftsführender Vizepräsident der TUM für Forschung und Innovation. Der gesetzliche Auftrag der BGZ bestehe darin, diese Anforderungen zu erfüllen. „Wir als TUM unterstützen sie dabei gerne mit unserer wissenschaftlichen Expertise und praktischen Erfahrung.“

BGZ.lab-Leiter Stuke ergänzte: „Als Unternehmen mit einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung können wir es uns nicht leisten, auf den Erkenntnisstand von heute zu vertrauen. Akademische Forschung hält uns kritisch, offen und auf der Höhe der Wissenschaft. Sie ist eine wesentliche Voraussetzung für verantwortungsvolles Handeln.“

Hintergrund

Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Anschließend wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter mit hochradioaktiven Abfällen an das Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor. Zentraler Baustein dafür ist ihr Forschungsprogramm, in dem unter anderem das Langzeitverhalten von Brennelementen und Behältern untersucht wird. Zur Erforschung von Alterungseffekten an Brennelementen hat das bundeseigene Unternehmen 2023 das BGZ.lab auf dem Campus der TU München in Garching gegründet.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2026/04/2026-04-17-PM-BGZ-baut-Forschungskooperation-mit-der-TU-Muenchen-aus-1-scaled.jpg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-04-17 11:30:192026-04-17 08:35:19Forschung: BGZ baut Kooperation mit der TU München aus
BGZ

Bürgerdialog in Niederaichbach: BGZ stellt Forschungsprogramm vor

7. April 2026/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

NIEDERAICHBACH – Wie die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle bis zu deren Abgabe an ein Endlager gewährleistet wird, darüber informiert die BGZ im Rahmen eines Bürgerdialogs am Dienstag, 21. April, in Niederaichbach.

Im Rahmen des Bürgerdialogs wird Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab am Campus Garching, die Forschungsaktivitäten der BGZ vorstellen. Diese untersuchen Alterungseffekte der Behälter und hochradioaktiven Abfälle und liefern wichtige Erkenntnisse über ihr Langzeitverhalten.

Zudem informieren Markus Luginger, Leiter des Zwischenlagers Isar, und Standortkommunikator Stefan Mirbeth über aktuelle Entwicklungen am Standort Isar. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Bürgerdialog-Veranstaltung

Thema: BGZ-Forschungsprogramm/Verlängerte Zwischenlagerung

Termin: Dienstag, 21.04.2026, ab 19:00 Uhr

Ort: Gasthof Kirchenwirt, Friedhofstr. 5, 84100 Niederaichbach

Hintergrund:

Die Genehmigungen der Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle sind in Deutschland auf 40 Jahre befristet. Die Genehmigung für das Zwischenlager Isar läuft im Jahr 2047 aus. Zu diesem Zeitpunkt wird aber kein betriebsbereites, unterirdisches Endlager zur Verfügung stehen, daher reicht die aktuelle Betriebserlaubnis nicht aus.  Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen und in den Verfahren die Sicherheit der Zwischenlagerung über den genehmigten Zeitraum hinaus nachweisen. Wesentlicher Baustein dafür ist ihr Forschungsprogramm.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/03/BGZ_Isar_3548_267_low-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2026-04-07 10:01:512026-04-24 08:24:41Bürgerdialog in Niederaichbach: BGZ stellt Forschungsprogramm vor

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News / Pressemitteilungen

  • Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt 12. August 2026
  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026
  • Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga 5. August 2026
  • Broschüre: Verlängerte Zwischenlagerung kurz und knapp 14. Juli 2026
  • Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager 13. Juli 2026
  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026
  • Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen 25. Juni 2026
  • BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre 22. Juni 2026
  • Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching 17. Juni 2026
  • Neue Geschäftsführerin bei der BGZ 29. Mai 2026

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