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BGZ setzt auf dezentrale Anlieferung an das Endlager Konrad

12. Dezember 2023/in Aktuelles, LOK, Pressemitteilung
BERLIN – Nach der Entscheidung des Bundesumweltministeriums, die Planungen der BGZ für ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad (LoK) zu stoppen, wird sich das Essener Unternehmen jetzt auf die  Alternativen für die Belieferung des Endlagers Konrad konzentrieren.

Entsprechende Planungen für eine dezentrale Anlieferung nach Konrad direkt von den bestehenden Zwischenlagern aus sind ohnehin parallel zum Projekt LoK aufgenommen worden. So sollte für eine Übergangszeit bis zur vollständigen Betriebsbereitschaft des LoK die Versorgung des Endlagers mit Abfallbehältern sichergestellt werden. Die mit dem LoK geplante Verkürzung des Einlagerungsbetriebs um rund zehn Jahre ist damit allerdings nicht mehr realisierbar.

Die BGZ hatte nach einer Untersuchung von potenziellen Flächen entschieden, das LoK auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollten Behälter mit fertig verpackten schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wollte die BGZ eine zügige Entsorgung der radioaktiven Abfälle sicherstellen. Die Entsorgungskommission des Bundes (ESK) hatte im Sommer 2023 sowohl die Standortauswahl der BGZ als auch die Notwendigkeit eines Logistikzentrums für die zügige Entsorgung der Abfälle bestätigt.

Der Erwerb des Grundstücks für das LoK auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen war zum Ende dieses Jahres geplant. Ein entsprechender Optionsvertrag zwischen der BGZ und der PreussenElektra läuft dann aus.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg 0 0 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2023-12-12 13:30:372025-04-24 14:41:39BGZ setzt auf dezentrale Anlieferung an das Endlager Konrad

Untersuchung zur potenziellen Strahlenexposition beim Transport von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen

7. Dezember 2023/in Mediathek Studien
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https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/12/Vorschau-BGZ-Titel-MockupA4_-Faktenpapier-450x600-2.jpg 600 450 redaktion https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg redaktion2023-12-07 11:33:522023-12-07 11:37:17Untersuchung zur potenziellen Strahlenexposition beim Transport von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen
BGZ

BGZ sprach mit Bürger*innen über Forschungsprogramm zur Zwischenlagerung

4. Dezember 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL
HITZACKER – In einem ganztägigen Workshop haben Experten der BGZ mit einer fachlich interessierten Öffentlichkeit über einzelne Aspekte des BGZ-Forschungsprogramms diskutiert. Zudem stellten die Fachleute neue Projekte und den aktuellen Stand der Forschungsaktivitäten vor.

„Es freut uns, dass sich Bürger*innen mit unserem Forschungsprogramm auseinandersetzen und wir dazu einen fachlichen Diskurs führen. Das ist auch unser Wunsch“, sagte Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, zum Auftakt der Veranstaltung am Samstag. Nachdem eingangs Grundsätze der schutzzielorientierten BGZ-Forschung sowie der Nachweisführung skizziert wurden, standen das Langzeitverhalten der Behälter sowie der Brennelemente im Mittelpunkt des Austauschs. Zudem wurde erörtert, warum das Öffnen eines Behälters nach aktuellem Stand aus Sicht der BGZ nicht erforderlich ist.

Darüber hinaus berichteten die BGZ-Forscher über die Weiterentwicklung einzelner Projekte sowie über neue Vorhaben. „Wir passen unser Forschungsprogramm an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik an und schreiben es laufend fort“, betonte Becker. Daher hat die BGZ ihr 2022 veröffentlichtes Forschungsprogramm nun aktualisiert, um weitere Untersuchungen ergänzt und dabei auch den neuen Zeithorizont bei der Endlagersuche berücksichtigt.

„Gerne sind wir dem Wunsch der fachlich interessierten Öffentlichkeit im Landkreis Lüchow-Dannenberg nachgekommen, detaillierte Fragen zu unserem Forschungsprogramm zu erörtern“, sagt Dr. Tristan Zielinski, Standortkommunikator der BGZ in Gorleben. „Es war ein konstruktiver Austausch, den wir gerne fortsetzen. Darüber hinaus wird die BGZ die Öffentlichkeit in den Genehmigungsverfahren für die verlängerte Zwischenlagerung über das gesetzliche Maß hinaus beteiligen.“

 

Hintergrund:

Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet. Die Aufbewahrungsgenehmigung für das Zwischenlager Gorleben läuft 2034 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis das Endlager gebaut und alle Behälter an dieses abgegeben sind. Die BGZ wird rechtzeitig neue Zwischenlagergenehmigungen beantragen. Darauf bereitet sie sich seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. In dessen Rahmen arbeitet sie in konkreten Forschungsvorhaben mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Industrie und von Universitäten zusammen. Das aktuelle Forschungsprogramm ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/12/2023-12-04-BGZ-sprach-mit-BuergerInnen-ueber-Forschungsprogramm-zur-Zwischenlagerung-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-12-04 09:50:042025-04-24 14:44:04BGZ sprach mit Bürger*innen über Forschungsprogramm zur Zwischenlagerung

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