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BGZ/Christopher Mick

BGZ seit drei Jahren unverzichtbarer Teil des Atomausstiegs

1. August 2020/in Pressemitteilung, vZL
Seit drei Jahren verantwortet die BGZ die sichere Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle im Auftrag des Bundes. Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth würdigt das Unternehmen als wichtigen Akteur bei der Umsetzung des Atomausstiegs in Deutschland.

„Der Ausstiegsbeschluss markiert zwar das Ende der Nutzung der Atomenergie, doch der Prozess von Zwischenlagerung von Atommüll und der anschließenden Einlagerung in die Endlager währt noch Jahrzehnte. Die BGZ hat sich in der kurzen Zeit ihres Bestehens zu einem unverzichtbaren Teil des Atomausstiegs in Deutschland entwickelt“ erklärte der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, anlässlich der Übernahme des Unternehmens durch den Bund am 1. August 2017.

Zuvor war die BGZ am 1. März 2017 gegründet worden. Mittlerweile arbeiten rund 400 Mitarbeiter*innen an den zahlreichen Standorten des Unternehmens mit Hauptsitz in Essen. Nach der Übernahme und Integration der genehmigten Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle zum 1. Januar 2019 läuft derzeit der Prozess der Übertragung von Zwischenlagern für schwach- und mittelradioaktive Abfälle von den Energieversorgungsunternehmen auf die BGZ. Acht dieser Lager sind bereits in der Verantwortung der BGZ. „Wir betreiben die uns übertragenen Zwischenlager mit unserem kompetenten und fachkundigen Personal sicher und zuverlässig und stehen an all unseren Standorten in einem regelmäßigen Austausch mit der Öffentlichkeit“, sagte BGZ-Geschäftsführer Ewold Seeba.

Da ein Endlager für hochradioaktive Abfälle erst Mitte dieses Jahrhunderts zur Verfügung stehen wird, bereitet sich die BGZ auf eine verlängerte Zwischenlagerung vor. So hat die BGZ unter anderem ein Forschungsprojekt zur verlängerten Zwischenlagerung initiiert, um den Nachweis der sicheren Aufbewahrung über die bisher genehmigte Aufbewahrungsdauer von 40 Jahren zu erbringen. Diese Forschungen im Verbund mit nationalen und internationalen Partnern sind neben der Gewährleistung der sicheren Zwischenlagerung ein Schwerpunkt der BGZ in den kommenden Jahren.

Darüber hinaus ist die Errichtung eines Logistikzentrums für schwach- und mittelradioaktive Abfälle für das Endlager Konrad eine wesentliche Aufgabe der BGZ. „Ziel ist es, in diesem Logistikzentrum passgenaue Chargen für den zügigen und kontinuierlichen Einlagerungsprozess in das Endlager zu Verfügung zu stellen und den Einlagerungsprozess so zu verkürzen“, sagte Seeba. Das Logistikzentrum soll in Würgassen im Landkreis Höxter im Jahr 2027 in Betrieb gehen.

Hintergrund: Mit dem Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung wurden Ende 2016 die Verantwortlichkeiten für die Stilllegung und den Rückbau der Atomkraftwerke sowie für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle neu geregelt: Die Betreiber der Atomkraftwerke sind nach diesem Gesetz für deren Stilllegung und Rückbau sowie die fachgerechte Verpackung der radioaktiven Abfälle zuständig. Die Durchführung und Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung liegt in der Verantwortung des Bundes. Dazu hatten die Energieversorgungsunternehmen rund 24 Milliarden Euro auf Konten des Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung bei der Deutschen Bundesbank eingezahlt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/07/BGZ_Grohnde_3550_068_low-scaled.jpg 1707 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2020-08-01 10:00:052025-04-28 17:04:42BGZ seit drei Jahren unverzichtbarer Teil des Atomausstiegs
Container mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen im Zwischenlager Ahaus. Foto: BGZ/C. MickBGZ/C. Mick

Ahaus: Ratssitzung zur Zwischenlagergenehmigung für schwach- und mittelradioaktive Abfälle

31. Juli 2020/in Pressemitteilung, Startseite
Auf Einladung der Stadt Ahaus hat die BGZ am 30.07.2020 an einer Sondersitzung des Rates teilgenommen.

Im Rahmen der Sitzung erläuterten Fachleute der BGZ den Ratsmitgliedern erneut die Hintergründe zur kürzlich durch die Bezirksregierung Münster erteilten Genehmigung für die weitere Aufbewahrung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen im Zwischenlager Ahaus. Auch die Bezirksregierung Münster als zuständige Genehmigungsbehörde nahm an der Sitzung teil.

Zur Pressemitteilung der Bezirksregierung Münster

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/07/PM-2020-07-17-Ahaus-Bezirksregierung-Münster-genehmigt-Aufbewahrung-von-schwach-und-mittelradioaktiven-Abfällen.jpg 1333 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2020-07-31 13:44:322025-04-28 17:05:18Ahaus: Ratssitzung zur Zwischenlagergenehmigung für schwach- und mittelradioaktive Abfälle
Container mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen im Zwischenlager Ahaus. Foto: BGZ/C. MickBGZ/C. Mick

Ahaus: Bezirksregierung Münster genehmigt Aufbewahrung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen

17. Juli 2020/in Pressemitteilung, Startseite
Die Bezirksregierung Münster hat der BGZ die Genehmigung nach dem Strahlenschutzgesetz erteilt, im Zwischenlager Ahaus weiterhin schwach- und mittelradioaktive Abfälle aufzubewahren.

Der westliche Hallenbereich des Zwischenlagers Ahaus wird seit Sommer 2010 für die Aufbewahrung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle genutzt. Die bisherige Genehmigung der Bezirksregierung Münster ist bis zum 20. Juli 2020 befristet. Mit der nun erteilten neuen Genehmigung bleiben die bislang genehmigte Art und Höchstmenge sowie das Aktivitätsinventar unverändert.

Bei den Abfällen handelt es sich um verpackte Stoffe, die aus dem Betrieb und dem Rückbau von Atomkraftwerken stammen wie beispielsweise ausgebaute Anlagenteile, Metallschrott oder Arbeitskleidung. Derzeit befinden sich 230 Container mit derartigen Abfällen im westlichen Hallenbereich des Zwischenlagers Ahaus. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens hat die BGZ nachgewiesen, dass bei der Aufbewahrung die Sicherheit für Mensch und Umwelt zu jeder Zeit gewährleistet ist. Mit Erteilung der nun bis 2057 befristeten Genehmigung hat die Bezirksregierung Münster das Sicherheitskonzept der BGZ bestätigt. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens hat die Behörde auch den gezielten Flugzeugabsturz untersucht.

Die bei Betrieb und Rückbau der Atomkraftwerke anfallenden schwach- und mittelradioaktiven Abfälle verteilen sich auf zahlreiche Standorte in ganz Deutschland. Ein Großteil der Abfälle verbleibt in den Zwischenlagern an den Kernkraftwerk-Standorten. Die BGZ betreibt mittlerweile zehn Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle – das Zwischenlager Ahaus ist eines davon.

Im Zwischenlager Ahaus bewahrt die BGZ neben den schwach- und mittelradioaktiven Abfällen auch hochradioaktive Abfälle auf.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/07/PM-2020-07-17-Ahaus-Bezirksregierung-Münster-genehmigt-Aufbewahrung-von-schwach-und-mittelradioaktiven-Abfällen.jpg 1333 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2020-07-17 10:39:472025-04-28 17:05:51Ahaus: Bezirksregierung Münster genehmigt Aufbewahrung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen

Neue Ausschreibung zum LoK veröffentlicht

16. Juli 2020/in LOK, Pressemitteilung

Für Planungen einer Umweltverträglichkeitsprüfung am Standort Würgassen/Beverungen (Landkreis Höxter, NRW) sucht die BGZ eine Fachfirma und hat eine entsprechende Ausschreibung auf der Plattform www.subreport.de veröffentlicht. Die kompletten Unterlagen sind unter der ELVIS-ID E27375727 abrufbar. Der Teilnahmewettbewerb endet am 14. August 2020.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/02/Platzhalterbild-News.jpg 400 400 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2020-07-16 16:00:492021-05-21 14:15:15Neue Ausschreibung zum LoK veröffentlicht

Vermessungsarbeiten für Logistikzentrum in Würgassen

5. Juni 2020/in LOK, Pressemitteilung
Die BGZ setzt ihre Erkundungsarbeiten auf dem Gelände des geplanten Logistikzentrums für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Würgassen fort. Die Arbeiten beginnen am kommenden Montag, 8. Juni, und sollen Erkenntnisse für künftige Planungen liefern. Zeitgleich gehen die dreiwöchigen Untersuchungen des Baugrunds zu Ende.

Ziel der Arbeiten ist die genaue Vermessung der Grundstücke hinsichtlich der Planungen der künftigen Gebäude des Logistikzentrums sowie des Verlaufs des Anschlussgleises. Die Grundstücksgrenzen selber waren bereits Anfang Mai vermessen worden.

Bei den rund zweiwöchigen Vermessungsarbeiten werden zugleich die exakten Höhenlinien des Geländes bestimmt. Diese werden für Berechnungen zum Hochwasserschutz des Logistikzentrums benötigt. Das Ergebnis der Untersuchung soll im Juli dieses Jahres vorliegen.

Unterdessen gehen die vor drei Wochen begonnen Bohrarbeiten auf dem Gelände des geplanten Logistikzentrums in diesen Tagen zu Ende. Aus den gewonnen Bodenproben und Daten soll die Beschaffenheit des Baugrunds ermittelt werden. Das Gutachten dazu soll ebenfalls im Juli vorliegen.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. Die Standortauswahl wurde in einem Gutachten des Ökoinstituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums bestätigt. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/04/Luftbild-Würgassen-2-klein-scaled.jpg 1709 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2020-06-05 13:10:102025-04-28 17:08:00Vermessungsarbeiten für Logistikzentrum in Würgassen

BGZ lädt zur Online-Informationsveranstaltung ein

3. Juni 2020/in LOK, Pressemitteilung
Der geplante Bau eines Logistikzentrums für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Würgassen (Landkreis Höxter, NRW) steht im Mittelpunkt einer Online-Gesprächsrunde der BGZ. Am 9. Juni werden Geschäftsführer Dr. Ewold Seeba und Bereichsleiter Dr. Heinz-Walter Drotleff auf alle Fragen rund um das geplante Projekt antworten. Diese können per Chat direkt während der Veranstaltung gestellt werden.

Aufgrund der Corona-Pandemie kann die BGZ bislang nicht auf einer öffentlichen Veranstaltung über das Bauvorhaben im Beverunger Ortsteil Würgassen informieren. Dennoch will die Bundesgesellschaft nichts unversucht lassen, mit den Bürger*innen der Region ins Gespräch zu kommen. Nach einem Forum auf ihrer Internetseite lädt die BGZ nun am

Dienstag, den 9. Juni, um 18.30 Uhr

zu einer Online-Informationsveranstaltung auf

 der Webseite www.logistikzentrum-konrad.de ein.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Fragen können über eine Chat-Funktion direkt an Geschäftsführer Dr. Ewold Seeba und den für das Logistikzentrum Konrad verantwortlichen Bereichsleiter Dr. Heinz-Walter Drotleff gestellt werden. Diese werden versuchen, so viele Fragen wie möglich während der Veranstaltung zu beantworten. Sollte dies nicht komplett gelingen, wird die BGZ alle offenen Fragen im Nachgang auf ihrer Internetseite beantworten. Dort wird eine Aufzeichnung des Livestreams dauerhaft abrufbar sein.
Unabhängig von diesem neuen Angebot hält die BGZ an ihrer Zusage fest, eine Informationsveranstaltung vor Ort in Würgassen/Beverungen anzubieten, sobald dies ohne gesundheitliches Risiko für alle Teilnehmer*innen möglich ist.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. Die Standortauswahl wurde in einem Gutachten des Ökoinstituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums bestätigt. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2018/11/Grafik-Dialog.jpg 1000 1000 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2020-06-03 10:55:552025-04-28 17:08:19BGZ lädt zur Online-Informationsveranstaltung ein

BGZ nimmt an der Anhörung von Sachverständigen zur verlängerten Zwischenlagerung im NRW-Landtag teil.

20. Mai 2020/in Pressemitteilung, Startseite, vZL
Dr. Ewold Seeba und Wilhelm Graf haben die BGZ auf einer Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Energie und Landesplanung des NRW-Landtags vertreten. Beraten wurde dort ein Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zum Thema „Atomausstieg: NRW unterstützt ergebnisoffene endlagersuche und setzt sich für mehr Transparenz und Partizipation bei der Zwischenlagerung ein!“

In der gut dreistündigen Anhörung nahmen die beiden BGZ Geschäftsführer insbesondere Stellung zu Themen der verlängerten Zwischenlagerung, der Forschungsbedarfe und der Partizipation / Transparenz im Gesamtkonzept der Zwischenlagerung.

Eine ausführliche Position der BGZ zu diesen Fragen findet sich in der eingereichten Stellungnahme.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2018/11/Grafik-Dialog.jpg 1000 1000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2020-05-20 16:42:282025-04-29 10:19:18BGZ nimmt an der Anhörung von Sachverständigen zur verlängerten Zwischenlagerung im NRW-Landtag teil.
Im Dialog mit Bürger*innen und Politik: Fachleute der BGZ informierten über die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle am Standort Stade.BGZ

Hansestadt Stade: BGZ informiert über Zwischenlager

15. Mai 2020/in Pressemitteilung, Startseite
Am Donnerstag, den 14. Mai 2020, hat sich die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH als Betreibergesellschaft des Zwischenlagers Stade im Rahmen einer öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt der Hansestadt Stade vorgestellt. Bei der anschließenden Fragerunde standen die Mitarbeiter der BGZ für Fragen zur sicheren Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle am Standort Rede und Antwort.

„Die Übertragung des Zwischenlagers zu Jahresbeginn 2020 hat reibungslos funktioniert, wir betreiben es sicher und zuverlässig. Daneben bereiten wir den autarken Betrieb der Anlage vor. Dazu wird unsere Belegschaft in Zukunft weiter wachsen“ erklärte der Leiter des Zwischenlagers, Christian Otter. Im Zwischenlager Stade werden verpackte schwach- und mittelradioaktive Abfälle, wie zum Beispiel Schutzkleidung, Filter oder Anlagenteile aus dem Rückbau des Atomkraftwerks Stade aufbewahrt. Diese werden ab dem Jahr 2027 über das geplante Logistikzentrum der BGZ an das Endlager Konrad bei Salzgitter abgegeben.

Bürgermeister Sönke Hartlef äußerte sich zufrieden über die Arbeit und die Kommunikation der BGZ: „Es ist gut und beruhigend zu wissen, dass die BGZ eine erfahrene und kompetente Gesellschaft ist, die sich mit der Lagerung von radioaktiven Abfällen bestens auskennt. Ich begrüße die proaktive Kommunikation der BGZ, mit der sie die Öffentlichkeit transparent über ihre Arbeit informiert und für Fragen zur Verfügung steht.“

Hintergrund: Die BGZ gewährleistet als in privater Rechtsform organisierte Gesellschaft des Bundes seit 2017 den sicheren und zuverlässigen Betrieb der zentralen Zwischenlager Ahaus und Gorleben. Zum 1. Januar 2019 wurden bereits die genehmigten dezentralen Zwischenlager mit hochradioaktiven Abfällen an den Standorten der Atomkraftwerke auf die BGZ übertragen. Ab 2020 führt die BGZ auch zwölf Lager mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen an den deutschen Atomkraftwerken. Dadurch liegt die Verantwortung für die Zwischenlagerung der radioaktiven Abfälle der Energieversorgungsunternehmen zentral in der Hand der BGZ.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/05/PM-2020-05-15-Hansestadt-Stade-BGZ-informiert-über-Zwischenlager-scaled.jpg 1493 2560 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2020-05-15 10:35:472025-04-29 10:19:40Hansestadt Stade: BGZ informiert über Zwischenlager

Baugrund für Logistikzentrum wird untersucht

7. Mai 2020/in LOK, Pressemitteilung
Auf dem Gelände des geplanten Logistikzentrums für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Würgassen beginnen am 18. Mai Erkundungsarbeiten für ein Baugrundgutachten. Es ist ein erster Schritt für weitere Planungsarbeiten und künftige Genehmigungsverfahren. Zudem finden dort Vermessungsarbeiten statt.

Das Gutachten zur geologischen Struktur und Tragfähigkeit des Bodens ist eine wichtige Grundlage für alle weiteren Bauprojekte am Standort. Auf dieser Basis können die Fundamente sämtlicher Gebäude sowie der Straßen und Bahnanlagen des Logistikzentrums geplant werden. Dazu wird eine Fachfirma für Geotechnik ab dem 18. Mai mit einem mobilen Bohrgerät auf dem Gelände sowie dem Bahndamm rund 130 Bohrungen durchführen. Gebohrt wird bis in eine maximale Tiefe von zehn Meter; die Löcher werden anschließend wieder verfüllt.

Die Arbeiten vor Ort werden voraussichtlich drei Wochen dauern. Die gewonnenen Bodenproben werden im Labor auf ihre Zusammensetzung untersucht. Mit den Bohrungen sollen auch Erkenntnisse über die Höhe des Grundwasserspiegels gewonnen werden.

Damit die Bohrungen, aber auch alle weiteren Arbeiten gefahrlos durchgeführt werden können, war die Fläche zuvor auf eine mögliche Belastung auf Weltkriegsbomben überprüft worden. Die Bezirksregierung Arnsberg hat diese Kampfmittelfreiheit anhand der Auswertung von Luftbildern Anfang April bestätigt.

Bereits am 12. Mai wird zudem ein öffentlich bestellter Vermessungsingenieur auf dem Kraftwerksgelände neue Flurstückgrenzen einmessen. Dies ist notwendig, um das Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks von den Flächen des künftigen Logistikzentrums sowie des BGZ-Zwischenlagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle abzugrenzen.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. Die Standortauswahl wurde in einem Gutachten des Ökoinstituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums bestätigt. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/04/Luftbild-Würgassen-2-klein-scaled.jpg 1709 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2020-05-07 12:57:142025-04-29 10:19:57Baugrund für Logistikzentrum wird untersucht

Ergebnisbericht Fachworkshop Zwischenlagerung veröffentlicht

6. Mai 2020/in Aktuelles, Pressemitteilung, vZL
Der Ergebnisbericht fasst die Kernergebnisse des ersten Fachworkshops Zwischenlagerung zusammen und gibt einen Ausblick für das Forschungsprogramm der BGZ.

Ende Oktober 2019 erörterten rund 100 Expert*innen aus Deutschland und der Schweiz auf Einladung der BGZ die wissenschaftlichen, technischen und genehmigungsrechtlichen Fragen, die mit einer verlängerten Aufbewahrung von hochradioaktiven Abfällen einhergehen.
Im Nachgang zum Fachworkshop wurden die vielschichtigen Aspekte der verlängerten Zwischenlagerung bewertet und in die eigenen Überlegungen zum Forschungsprogramm der BGZ einbezogen.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2019/10/IMG_7631.jpg 3456 5184 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2020-05-06 15:07:422025-04-29 10:20:20Ergebnisbericht Fachworkshop Zwischenlagerung veröffentlicht
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News / Pressemitteilungen

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  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026
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  • BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre 22. Juni 2026
  • Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching 17. Juni 2026
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