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Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (m.) kam zum Fachgespräch an den Standort Isar, um sich mit BGZ-Standortkommunikator Stefan Mirbeth (l.) und Markus Luginger (r.), Leiter des Zwischenlagers Isar, auszutauschen.

MdL Radlmeier informierte sich über das Zwischenlager Isar

14. Oktober 2020/in Pressemitteilung, Startseite
Den kürzlich vorgelegten Zwischenbericht Teilgebiete zur Endlagersuche nahm der Stimmkreisabgeordnete für die Region Landshut, Helmut Radlmeier (CSU), zum Anlass, um sich direkt vor Ort über das Brennelemente-Zwischenlager Isar (BZI) zu informieren. Dieses wird seit 1. Januar 2019 von der BGZ betrieben.

Bei seinem Standortbesuch brachte Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier auch die Befürchtungen der Region zu Sprache, zu einem Endlagerstandort zu werden. „Seit längerem gibt es die Sorge, dass das bestehende Zwischenlager Isar ein faktisches Endlager wird“, so Radlmeier. Hier führte der BGZ-Standortkommunikator Stefan Mirbeth aus: „Das Zwischenlager Isar ist als Zwischenlager genehmigt, und die Zwischenlagerung bleibt zeitlich befristet.“

Radlmeier machte sich im Austausch mit Mirbeth auch ein eigenes Bild von der Betriebsführung des Zwischenlagers. Es verfügt über eine genehmigte Gesamtkapazität von 152 Behälter-Stellplätzen. Aktuell sind 76 davon belegt. Der Abgeordnete informierte sich konkret über das genehmigte Reparaturkonzept der Transport- und Lagerbehälter sowie über die umfangreichen Schutzmaßnahmen, die regelmäßig neuen Lagebeurteilungen angepasst werden.

Besonderes Interesse zeigte MdL Radlmeier daran, mit welchen Zeitplänen die BGZ als Betreiber der Anlage rechnet. Nach dem Atomgesetz ist die Genehmigung für die Aufbewahrung von Brennelementen im Zwischenlager auf 40 Jahre befristet, am Standort Isar demnach bis 2047. Gemäß Standortauswahlgesetz soll das Endlager für hochradioaktive Abfälle zur Mitte des Jahrhunderts seinen Betrieb aufnehmen. Dazu erklärte Mirbeth, dass sich die BGZ schon heute darauf vorbereite, die Sicherheit der Zwischenlagerung am Standort Isar auch über das Jahr 2047 hinaus nachzuweisen. Unter anderem ist die BGZ an Forschungsprojekten zur verlängerten Zwischenlagerung beteiligt.

Eine große Herausforderung sei es laut Standortkommunikator Mirbeth, das Zwischenlager Isar in den kommenden Jahren in einen autarken, also unabhängigen Betrieb vom Kernkraftwerk zu überführen. Dafür werde die Zahl der Mitarbeiter schrittweise aufgebaut. Dass die BGZ die künftigen Prozesse möglichst transparent gestalten möchte und deshalb proaktiv vorangehe, begrüßte MdL Radlmeier: „Gerade die Standortkommunen müssen mit eingebunden werden. Es ist gut, dass es nun einen festen Ansprechpartner vor Ort dafür gibt.“

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/10/2020-10-14-PM-MdL-Radlmeier-Isar-scaled.jpg 1707 2560 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2020-10-14 15:13:512025-04-28 09:44:03MdL Radlmeier informierte sich über das Zwischenlager Isar
Bürgermeister*innen der Zwischenlagerstandorte treffen sich in GorlebenBGZ

Bürgermeister*innen der Zwischenlagerstandorte treffen sich in Gorleben

29. September 2020/in Pressemitteilung, Startseite
Die in der Arbeitsgemeinschaft von Standortgemeinden mit kerntechnischen Anlagen (ASKETA) organisierten Bürgermeister*innen haben erneut das Informationshaus der BGZ am Standort Gorleben für ihre regelmäßige Tagung genutzt. Dabei informierten sie sich auch über aktuelle Projekte und Entwicklungen an den BGZ-Zwischenlagern ihrer jeweiligen Standortgemeinden.

Nach einer Begrüßung durch Dr. Ewold Seeba als Vorsitzender der BGZ-Geschäftsführung gab Burghard Rosen, Leiter Presse und Standortkommunikation, den Gästen einen Überblick über aktuelle Projekte bei der BGZ, beispielsweise über das in Würgassen geplante Logistikzentrum für das Endlager Konrad.

Dr. Michael Hoffmann, Bereichsleiter Betrieb, stellte den Bürgermeister*innen den aktuellen Planungsstand für die Überführung der Zwischenlager in einen autarken Betrieb vor. Hierbei gibt es zahlreiche Schnittstellen zu den Standortgemeinden, etwa bei der Wegeführung für künftige Zufahrten oder bei den organisatorischen Regelungen für den Brandschutz. „An allen Standorten sind wir dazu in Gesprächen mit den Gemeinden wie auch mit den zuständigen Behörden“, erläuterte Dr. Hoffmann.

„Wir haben hier vor Ort einen guten Draht zur BGZ, das ist gelebte Nachbarschaft“, freute sich Christian Järnecke, Bürgermeister der Samtgemeinde Gartow, der das Treffen mit seinen Amtskolleg*innen in Gorleben organisiert hatte. Die Bürgermeister*innen der Zwischenlagerstandorte nähmen wahr, dass sich die BGZ beispielsweise mit dem Logistikzentrum für das Endlager Konrad für eine konsequente Umsetzung des Atomausstiegs einsetze. Das Logistikzentrum werde es ermöglichen, die bestehenden Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle so zügig wie eben möglich zu räumen. Järnecke weiter: „Jetzt kommt es für uns Standortgemeinden darauf an, auch die weiteren Schritte beim Atomausstieg so wie geplant voranzutreiben, also auch die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/09/2020-09-29-PM-ASKETA-Gorleben.jpg 1500 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2020-09-29 16:37:152025-04-28 09:46:14Bürgermeister*innen der Zwischenlagerstandorte treffen sich in Gorleben

Beverungen: Ehrliche Debatte über geplantes Logistikzentrum

22. September 2020/in LOK, Pressemitteilung
In der Stadthalle Beverungen haben sich BGZ-Vertreter am Dienstagabend (22. September) mit der Bevölkerung zu dem in Würgassen geplanten Logistikzentrum für das Endlager Konrad ausgetauscht.

„Wir freuen uns, dass die Veranstaltung heute stattfinden konnte. Der Dialog mit den Bürger*innen vor Ort ist uns sehr wichtig“, sagt BGZ-Geschäftsführer Dr. Ewold Seeba. Die ursprünglich für März geplante und wegen der Corona-Pandemie verschobene Veranstaltung hat die BGZ unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes jetzt nachgeholt.

Ewold Seeba, Christian Möbius (Generalbevollmächtigter Logistikzentrum Konrad) und Dr. Heinz-Walter Drotleff (Bereichsleiter Logistikzentrum Konrad) stellten das Projekt vor, nachdem zuvor Hubertus Grimm als Bürgermeister der Stadt Beverungen die Besucher*innen begrüßt hatte. In der anschließenden von TV-Journalistin Sara Bildau moderierten Diskussion gingen die Vertreter der BGZ auch auf eine Reihe von Behauptungen ein, die Kritiker*innen des Vorhabens in den letzten Wochen aufgestellt hatten.

Ewold Seeba erläuterte, es sei nachvollziehbar, dass ein Vorhaben wie das Logistikzentrum vor Ort zunächst auf Skepsis und Kritik stoße. „Wir hoffen aber, dass wir mit sachlicher Information und offenem Dialog vermitteln können, warum das Logistikzentrum notwendig ist und welchen Beitrag es zur zügigen Umsetzung des Atomausstiegs leistet“, so Seeba weiter. Die BGZ werde auch künftig regelmäßig und transparent zum Stand der Planungen für das Logistikzentrum informieren und vor Ort das Gespräch mit den Menschen suchen. Dies sei dann ab dem vierten Quartal dieses Jahres auch in dem neuen BGZ-Büro in der Innenstadt von Beverungen möglich.

Da die Zahl der Teilnehmer*innen aufgrund der Coronaschutz-Verordnung des Landes NRW beschränkt war, hatte die BGZ eine Live-Übertragung der Veranstaltung im Internet organisiert. Ein Mitschnitt steht online in den nächsten Tagen zur Verfügung.

Zu häufig vorgebrachten Behauptungen in der Debatte um das Logistikzentrum Konrad hat die BGZ einen Faktencheck veröffentlicht, der ebenfalls als Download bereitsteht.

Hintergrund: Derzeit wird das stillgelegte Eisenerzbergwerk Schacht Konrad in Niedersachsen durch die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) zum Endlager für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll ausgebaut. Dieses Endlager soll 2027 fertiggestellt sein. Um die dort benötigten Abfallbehälter passgenau nach Bedarf anliefern zu können, ist es nötig, diese Behälter zuvor in einem zentralen Logistikzentrum zu entsprechenden Chargen zusammenzustellen. Dieses Logistikzentrum soll auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen entstehen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/09/Beverungen.jpg 1512 2016 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2020-09-22 21:39:292025-04-28 09:47:40Beverungen: Ehrliche Debatte über geplantes Logistikzentrum

Logistikzentrum Konrad: BGZ veröffentlicht Baugrundgutachten und standortspezifisches Konzept

21. September 2020/in LOK, Pressemitteilung, Startseite
In Vorbereitung auf das im zweiten Halbjahr 2021 anstehende Planungs- und Genehmigungsverfahren für das Logistikzentrum Konrad in Würgassen hat die BGZ weitere Unterlagen fertiggestellt. Die Dokumente stehen allen Interessierten ab sofort auf http://www.logistikzentrum-konrad.de/ zur Verfügung.

Mit einem standortspezifischen Konzept für das Logistikzentrum hat die BGZ die technische Umsetzung des bisher standortunabhängig geplanten Vorhabens am nun festgelegten Ort in Würgassen konkretisiert. Informationen aus diesem Konzept sind Grundlage für die Beauftragung der technischen Planung in den kommenden Monaten.

Zum standortspezifischen Konzept für das Logistikzentrum Konrad

Ebenfalls abgeschlossen ist die Erstellung eines Baugrundgutachtens für den geplanten Standort des Logistikzentrums in Würgassen. Das jetzt vorgelegte Gutachten zur Beschaffenheit und Tragfähigkeit des Bodens bildet eine wichtige Grundlage für die weiteren bautechnischen Planungen sowie für die Überprüfung des Vorhabens durch die Genehmigungsbehörde.

Zum Baugrundgutachten für das Logistikzentrum Konrad

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/08/Luftbild-Wuergassen-2-klein-scaled.jpg 1709 2560 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2020-09-21 13:53:562025-04-28 09:48:07Logistikzentrum Konrad: BGZ veröffentlicht Baugrundgutachten und standortspezifisches Konzept

BGZ stellt Behauptungen zum Logistikzentrum richtig

21. September 2020/in LOK, Pressemitteilung
Im Rahmen von Veranstaltungen und Veröffentlichungen, zuletzt während einer Informationsveranstaltung in Uslar am 14.08.2020, haben Kritiker*innen des geplanten Logistikzentrums für das Endlager Konrad eine Reihe von Behauptungen vorgebracht. Die BGZ hat diese nun einem Faktencheck unterzogen und nimmt dazu ausführlich Stellung.

So geht der Faktencheck beispielsweise auf eine aktuelle Grafik der Bürgerinitiative „Atomfreies 3-Ländereck“ ein, wonach das Logistikzentrum für 600.000m³ vorgesehen sei. Fakt ist aber, dass das Logistikzentrum für 60.000m³ schwach- und mittelradioaktive Abfälle geplant wird. Aber auch viele andere Behauptungen, wie die Lage des Standortes in einem angeblichen Tieffluggebiet oder die angeblich unzureichende Standortauswahl und Verkehrsinfrastruktur sowie unterstellte Auswirkungen auf den Tourismus, werden in dem BGZ-Papier aufgegriffen und richtig gestellt.

Die BGZ wird den Dialog weiterhin offen und transparent mit Sachargumenten führen, so wie bei der Informationsveranstaltung für die Bevölkerung am kommenden Dienstag in der Stadthalle Beverungen.

Der Faktencheck zum Logistikzentrum steht auf der Website

www.bgz.de/logistikzentrum-konrad zum Download bereit.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/04/BGZ-Flyer_LOK-1.jpg 272 200 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2020-09-21 09:58:382025-04-28 09:49:10BGZ stellt Behauptungen zum Logistikzentrum richtig

Planer für Logistikzentrum in Würgassen gesucht

4. September 2020/in LOK, Pressemitteilung
Die BGZ schreibt Planungsleistungen für das geplante Logistikzentrum aus. Benötigt werden Spezialist*innen für Bauleistungen, Technik und Brandschutz. Diese sollen unter anderem die Unterlagen für die Genehmigungsverfahren erstellen, für welche das Essener Unternehmen frühestens im zweiten Halbjahr 2021 Anträge stellen will.

Bei den europaweiten Ausschreibungen sollen in einem mehrstufigen Verfahren Planungsspezialist*innen für die Errichtung der Gebäude, für die Ausstattung mit Technik und für die Brandschutzeinrichtungen des Logistikzentrums gefunden werden.

„Ziel ist es, geeignete Fachleute auszuwählen, die die Detailplanungen für das Bauvorhaben übernehmen und die Unterlagen für die Genehmigungsverfahren vorbereiten“, sagte Dr. Heinz-Walter Drotleff, Bereichsleiter für das Logistikzentrum bei der BGZ. Für ein Projekt dieses Umfangs benötige die BGZ die Unterstützung von Planer*innen mit großen Teams, so Drotleff weiter. Ein Abschluss der Vergabeverfahren wird im ersten Quartal 2021 erwartet.

Von den veranschlagten Gesamtplanungskosten von 50 Millionen Euro macht die Bauplanung den größten Anteil aus. Diese umfasst neben der eigentlichen Logistikhalle die Nebengebäude für Büros und Transporttechnik. Explizit enthält diese Ausschreibung die Forderung an künftige Planer*innen, landschaftsgestalterische und architektonische Aspekte beim Bau des Logistikzentrums zu berücksichtigen. Das Vergabeverfahren für die Bauplanung wurde in dieser Woche im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Die geplanten Vergabeverfahren für die Planer*innen im Bereich Technik sowie im Brandschutz sollen in Kürze folgen. Bereits im Juli dieses Jahres wurde ein Vergabeverfahren veröffentlicht, mit dem Fachleute gesucht werden, welche die Umweltverträglichkeitsprüfungen für den Standort Würgassen vorbereiten und durchführen können.

 

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. Die Standortauswahl wurde in einem Gutachten des Ökoinstituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums bestätigt. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/04/Luftbild-Würgassen-2-klein-scaled.jpg 1709 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2020-09-04 12:19:452025-04-28 09:51:27Planer für Logistikzentrum in Würgassen gesucht

BGZ prüft Wiederanschluss an das Schienennetz der Bahn

28. August 2020/in LOK, Pressemitteilung
Für das künftige Logistikzentrum Konrad in Würgassen (Landkreis Höxter) ist eine Reaktivierung des vorhandenen Gleisanschlusses erforderlich. Am kommenden Montag ist daher ein Vor-Ort-Termin geplant.

Mitarbeiter*innen der BGZ und Expert*innen wollen bei dem Termin den bestehenden Bahnanschluss des Atomkraftwerks Würgassen in Augenschein nehmen. Das Anschlussgleis an die Bahnstrecke Bodenfelde-Ottbergen (Sollingbahn) wird seit Jahren nicht genutzt. Die BGZ möchte das Anschlussgleis nach dem Wiedereinbau einer Weiche und der Sanierung der Strecke wieder in Betrieb nehmen.

Über das Gleis und die anschließende Sollingbahn sollen nach Bau des Logistikzentrums nahezu alle Abtransporte zum Endlager Konrad bei Salzgitter sowie ein großer Teil der Antransporte aus den dezentralen Zwischenlagern mit Güterzügen abgewickelt werden. Die BGZ rechnet mit weniger als zehn Zugfahrten pro Tag von und zum Logistikzentrum. Leerfahrten sind dabei bereits eingerechnet.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. Die Standortauswahl wurde in einem Gutachten des Ökoinstituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums bestätigt. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/08/BGZ_Wuergassen_3728_4834-scaled.jpg 1707 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2020-08-28 10:59:352025-04-28 09:51:48BGZ prüft Wiederanschluss an das Schienennetz der Bahn
Container mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen im Zwischenlager Ahaus. Foto: BGZ/C. MickBGZ/C. Mick

BGZ informiert in Beverungen über Logistikzentrum

27. August 2020/in LOK, Pressemitteilung
Nachdem im März eine erste Veranstaltung zum geplanten Bauvorhaben in Würgassen (Landkreis Höxter) aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, wird diese nun am 22. September nachgeholt.  Da die mögliche Zahl von Gästen aufgrund der Corona-Situation begrenzt ist, wird die BGZ bei einem größeren Interesse kurzfristig eine zweite Veranstaltung anbieten. Darüber hinaus wird der Info-Abend live übertragen.

„Ich freue mich, nun auch direkt vor Ort die Bürger*innen über unser Bauvorhaben eines Logistikzentrums für schwach- und mittelradioaktive Abfälle informieren zu können. Wir lösen damit unser Versprechen ein, die im März ausgefallene Veranstaltung nachzuholen, sobald dies ohne eine gesundheitliche Gefährdung der Gäste möglich ist“, sagt BGZ-Geschäftsführer Dr. Ewold Seeba. Die Veranstaltung findet jetzt statt am

Dienstag, den 22. September, um 18 Uhr

in der Stadthalle Beverungen,

Kolpingstraße 5, 37688 Beverungen.

Dr. Ewold Seeba, der Generalbevollmächtigte Christian Möbius und der Bereichsleiter für das Logistikzentrum, Dr. Heinz-Walter Drotleff, werden das geplante Bauvorhaben in Würgassen vorstellen. Der Bürgermeister der Stadt Beverungen, Hubertus Grimm, wird ein kurzes Grußwort an die Teilnehmenden richten. Die Bürger*innen werden während der Veranstaltung ausführlich Gelegenheit haben, sich zu Fragen rund um das geplante Logistikzentrum mit den Verantwortlichen auszutauschen.

Das Land NRW sieht für Veranstaltungen ein strenges Hygienekonzept vor. Für die Teilnahme ist deshalb eine vorherige Registrierung unbedingt erforderlich. Dies kann jederzeit unter https://bgz.de/veranstaltungen/ oder telefonisch von Montag bis Freitag,
9-16 Uhr, unter der Nummer +49 30 253 592-181 erfolgen. Entscheidend für die Teilnahme ist die Reihenfolge des Eingangs der Registrierung. Die Anmeldung ist erst nach bestätigter Rückmeldung durch die BGZ gültig. Am Tag der Veranstaltung wird eine Einlasskontrolle zum Abgleich der angegebenen Daten durchgeführt.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen erlaubt derzeit Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl, wenn folgende Regeln beachtet werden:

  • Registrierung jedes Teilnehmenden mit Namen, vollständiger Anschrift und Telefonnummer
  • Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes
  • Wahrung eines Abstandes von mindestens 1,50 Meter zu anderen Gästen

Die BGZ bittet um Verständnis, dass sich jeder angemeldete Gast vor Betreten des Veranstaltungssaales ausweisen muss. Die aufgenommenen Daten werden unter Beachtung aller Richtlinien des Datenschutzes von der BGZ vier Wochen lang aufbewahrt und anschließend vernichtet.

Der Einlass angemeldeter Personen muss bis spätestens 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung erfolgt sein.

Sollte die Nachfrage nach Plätzen das Angebot am 22. September übersteigen oder die dann geltenden Bestimmungen eine Reduzierung der Platzanzahl notwendig machen, wird die BGZ schnellstmöglich eine weitere Veranstaltung in Beverungen organisieren.

 

Hintergrund: Derzeit wird das stillgelegte Eisenerzbergwerk Schacht Konrad in Niedersachsen durch die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) zum Endlager für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll ausgebaut. Dieses Endlager soll 2027 fertiggestellt sein. Um die dort benötigten Abfallbehälter passgenau nach Bedarf anliefern zu können, ist es nötig, diese Behälter zuvor in einem zentralen Logistikzentrum zu entsprechenden Chargen zusammenzustellen. Dieses Logistikzentrum soll auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen entstehen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/07/PM-2020-07-17-Ahaus-Bezirksregierung-Münster-genehmigt-Aufbewahrung-von-schwach-und-mittelradioaktiven-Abfällen.jpg 1333 2000 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2020-08-27 15:30:402025-04-28 09:52:08BGZ informiert in Beverungen über Logistikzentrum

BGZ unterstreicht gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Logistikzentrums Würgassen

13. August 2020/in LOK, Pressemitteilung
Um das geplante Genehmigungsverfahren für das Projekt in Würgassen/Beverungen (Landkreis Höxter) weiter vorzubereiten, hat das Essener Unternehmen jetzt die Bezirksregierung Detmold gebeten zu prüfen, wie sich das Logistikzentrum mit dem bestehenden Regionalplan vereinbaren lässt.

Die Vereinbarkeit des Bauprojekts mit der Raumordnungsplanung in der Region ist eine wichtige Voraussetzung für weitere Genehmigungsverfahren. Für diese will die BGZ frühestens im zweiten Halbjahr 2021 Anträge stellen. Um sicherzustellen, dass das Logistikzentrum neben der bestehenden Regionalplanung umsetzbar ist, hat die BGZ vorsorglich und fristwahrend Widerspruch gegen die bestehende Raumordnungsplanung bei der Bezirksregierung Detmold eingelegt sowie die Wiederherstellung des früheren Rechtszustandes beantragt. Hintergrund ist, dass die Raumordnungsplanung beschlossen wurde, bevor die Entscheidung zum Bau des Logistikzentrums in Würgassen gefallen war.

In ihrem Widerspruch nach Paragraf 5 Raumordnungsgesetz stellt die BGZ die besondere gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Logistikzentrums heraus. Das Logistikzentrum für das Endlager Konrad ist wesentlicher Bestandteil der Entsorgung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dem Betrieb und dem Rückbau von Atomkraftwerken, aus Forschung, Gewerbe und Medizin aus der gesamten Bundesrepublik. Geregelt ist dies im Entsorgungsübergangsgesetz aus dem Jahr 2017.

Baustart für das rund 450 Millionen Euro teure Logistikzentrum soll im Jahr 2023 sein; 2027 soll es in Betrieb gehen und das Endlager Konrad voraussichtlich 30 Jahre beliefern. Am Standort werden durch die BGZ rund 100 Arbeitsplätze geschaffen.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. Die Standortauswahl wurde in einem Gutachten des Ökoinstituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums bestätigt. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/04/Luftbild-Würgassen-2-klein-scaled.jpg 1709 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2020-08-13 09:58:012025-04-28 17:02:26BGZ unterstreicht gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Logistikzentrums Würgassen
Lars Köbler (kaufmännischer Geschäftsführer) und Britta Fuhrmann (Ausbildungsleiterin) begrüßten die neuen Auszubildenden zum ersten gemeinsamen Treffen in Essen (von links): Max Bauriedel (BGZ Essen), Felix Pöppinghaus (BGZ Essen), Leon Groth (BGZ Zwischenlager Gorleben) und Lucy Holzmann (BGZ Essen).BGZ

Spannende Aufgaben, sichere Perspektive: Ausbildungsstart bei der BGZ

4. August 2020/in Pressemitteilung, Startseite
Vier junge Leute starten in dieser Woche bei der BGZ ins Berufsleben. Das wachsende Unternehmen bietet seinen Mitarbeiter*innen ein ganz besonderes Tätigkeitsfeld sowie krisensichere Jobs. Angesichts ihrer Aufgaben plant die BGZ in Sachen Personal weit voraus.

Zum Team der BGZ gehören ab sofort Max Bauriedel aus Essen (angehender Industriekaufmann), Leon Groth aus Dannenberg (Auszubildender zum Elektroniker für Betriebstechnik am Standort Gorleben), Lucy Holzmann aus Essen (angehende Kauffrau für Büromanagement) sowie Felix Pöppinghaus aus Essen, der den Beruf des Fachinformatikers für Systemintegration erlernt. Lars Köbler als kaufmännischer Geschäftsführer und Britta Fuhrmann als Ausbildungsleiterin begrüßten die jungen Kolleg*innen heute bei ihrem ersten gemeinsamen Treffen in der Essener Unternehmenszentrale.

„Wir freuen uns sehr über die neuen Kolleginnen und Kollegen“, sagt Lars Köbler. „Mit unserem Engagement in der Berufsausbildung übernehmen wir Verantwortung für den Fachkräftenachwuchs und sichern uns gleichzeitig die Kompetenz und das Know-how, die das Fundament bilden für unsere Arbeit in den kommenden Jahrzehnten.“

Die BGZ ist ein bundeseigenes Unternehmen mit Hauptsitz in Essen. Nach dem Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung fällt der BGZ die Aufgabe zu, Zwischenlager für radioaktive Abfälle der Energieversorgungsunternehmen sicher und zuverlässig zu betreiben, bis die Abfälle zur Endlagerung abgegeben werden können. Gegenwärtig betreibt die BGZ zehn Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle und 13 Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle. Weitere kommen künftig noch hinzu. Die Zwischenlager befinden sich überwiegend an den Standorten der Atomkraftwerke in Deutschland. Als junges Unternehmen befindet sich die BGZ weiter im Aufbau. Waren bei Übernahme der ersten Zwischenlager am 1. August 2017 rund 150 Beschäftigte für die BGZ tätig, hat sich die Belegschaft drei Jahre später auf gut 400 Kolleg*innen mehr als verdoppelt, Tendenz weiter steigend.

„Unser wichtigstes Projekt in den kommenden Jahren wird sein, die Zwischenlagerstandorte technisch, organisatorisch und personell so aufzustellen, dass wir sie auch nach dem Rückbau der benachbarten Atomkraftwerke vollständig autark betreiben können“, erklärt Lars Köbler. „Das fängt bei der Umzäunung an, geht über die Wasser-, Strom- und IT-Anbindung, den Einkauf, das Gebäude- und Fuhrparkmanagement bis hin zu den zahlreichen atom- und strahlenschutzrechtlichen Anforderungen, die wir mit fachkundigem Personal vor Ort und in der Zentrale umsetzen.“ Spannende Aufgaben, auch für die neuen Auszubildenden in Essen und Gorleben.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/08/PM-2020-08-04-Ausbildungsstart-bei-der-BGZ.jpg 1500 2500 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2020-08-04 10:50:012025-04-28 17:03:05Spannende Aufgaben, sichere Perspektive: Ausbildungsstart bei der BGZ
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News / Pressemitteilungen

  • Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt 12. August 2026
  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026
  • Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga 5. August 2026
  • Broschüre: Verlängerte Zwischenlagerung kurz und knapp 14. Juli 2026
  • Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager 13. Juli 2026
  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026
  • Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen 25. Juni 2026
  • BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre 22. Juni 2026
  • Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching 17. Juni 2026
  • Neue Geschäftsführerin bei der BGZ 29. Mai 2026

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