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BGZ prüft Wiederanschluss an das Schienennetz der Bahn

28. August 2020/in LOK, Pressemitteilung
Für das künftige Logistikzentrum Konrad in Würgassen (Landkreis Höxter) ist eine Reaktivierung des vorhandenen Gleisanschlusses erforderlich. Am kommenden Montag ist daher ein Vor-Ort-Termin geplant.

Mitarbeiter*innen der BGZ und Expert*innen wollen bei dem Termin den bestehenden Bahnanschluss des Atomkraftwerks Würgassen in Augenschein nehmen. Das Anschlussgleis an die Bahnstrecke Bodenfelde-Ottbergen (Sollingbahn) wird seit Jahren nicht genutzt. Die BGZ möchte das Anschlussgleis nach dem Wiedereinbau einer Weiche und der Sanierung der Strecke wieder in Betrieb nehmen.

Über das Gleis und die anschließende Sollingbahn sollen nach Bau des Logistikzentrums nahezu alle Abtransporte zum Endlager Konrad bei Salzgitter sowie ein großer Teil der Antransporte aus den dezentralen Zwischenlagern mit Güterzügen abgewickelt werden. Die BGZ rechnet mit weniger als zehn Zugfahrten pro Tag von und zum Logistikzentrum. Leerfahrten sind dabei bereits eingerechnet.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. Die Standortauswahl wurde in einem Gutachten des Ökoinstituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums bestätigt. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/08/BGZ_Wuergassen_3728_4834-scaled.jpg 1707 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2020-08-28 10:59:352025-04-28 09:51:48BGZ prüft Wiederanschluss an das Schienennetz der Bahn
Container mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen im Zwischenlager Ahaus. Foto: BGZ/C. MickBGZ/C. Mick

BGZ informiert in Beverungen über Logistikzentrum

27. August 2020/in LOK, Pressemitteilung
Nachdem im März eine erste Veranstaltung zum geplanten Bauvorhaben in Würgassen (Landkreis Höxter) aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, wird diese nun am 22. September nachgeholt.  Da die mögliche Zahl von Gästen aufgrund der Corona-Situation begrenzt ist, wird die BGZ bei einem größeren Interesse kurzfristig eine zweite Veranstaltung anbieten. Darüber hinaus wird der Info-Abend live übertragen.

„Ich freue mich, nun auch direkt vor Ort die Bürger*innen über unser Bauvorhaben eines Logistikzentrums für schwach- und mittelradioaktive Abfälle informieren zu können. Wir lösen damit unser Versprechen ein, die im März ausgefallene Veranstaltung nachzuholen, sobald dies ohne eine gesundheitliche Gefährdung der Gäste möglich ist“, sagt BGZ-Geschäftsführer Dr. Ewold Seeba. Die Veranstaltung findet jetzt statt am

Dienstag, den 22. September, um 18 Uhr

in der Stadthalle Beverungen,

Kolpingstraße 5, 37688 Beverungen.

Dr. Ewold Seeba, der Generalbevollmächtigte Christian Möbius und der Bereichsleiter für das Logistikzentrum, Dr. Heinz-Walter Drotleff, werden das geplante Bauvorhaben in Würgassen vorstellen. Der Bürgermeister der Stadt Beverungen, Hubertus Grimm, wird ein kurzes Grußwort an die Teilnehmenden richten. Die Bürger*innen werden während der Veranstaltung ausführlich Gelegenheit haben, sich zu Fragen rund um das geplante Logistikzentrum mit den Verantwortlichen auszutauschen.

Das Land NRW sieht für Veranstaltungen ein strenges Hygienekonzept vor. Für die Teilnahme ist deshalb eine vorherige Registrierung unbedingt erforderlich. Dies kann jederzeit unter https://bgz.de/veranstaltungen/ oder telefonisch von Montag bis Freitag,
9-16 Uhr, unter der Nummer +49 30 253 592-181 erfolgen. Entscheidend für die Teilnahme ist die Reihenfolge des Eingangs der Registrierung. Die Anmeldung ist erst nach bestätigter Rückmeldung durch die BGZ gültig. Am Tag der Veranstaltung wird eine Einlasskontrolle zum Abgleich der angegebenen Daten durchgeführt.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen erlaubt derzeit Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl, wenn folgende Regeln beachtet werden:

  • Registrierung jedes Teilnehmenden mit Namen, vollständiger Anschrift und Telefonnummer
  • Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes
  • Wahrung eines Abstandes von mindestens 1,50 Meter zu anderen Gästen

Die BGZ bittet um Verständnis, dass sich jeder angemeldete Gast vor Betreten des Veranstaltungssaales ausweisen muss. Die aufgenommenen Daten werden unter Beachtung aller Richtlinien des Datenschutzes von der BGZ vier Wochen lang aufbewahrt und anschließend vernichtet.

Der Einlass angemeldeter Personen muss bis spätestens 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung erfolgt sein.

Sollte die Nachfrage nach Plätzen das Angebot am 22. September übersteigen oder die dann geltenden Bestimmungen eine Reduzierung der Platzanzahl notwendig machen, wird die BGZ schnellstmöglich eine weitere Veranstaltung in Beverungen organisieren.

 

Hintergrund: Derzeit wird das stillgelegte Eisenerzbergwerk Schacht Konrad in Niedersachsen durch die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) zum Endlager für schwach- und mittelradioaktiven Atommüll ausgebaut. Dieses Endlager soll 2027 fertiggestellt sein. Um die dort benötigten Abfallbehälter passgenau nach Bedarf anliefern zu können, ist es nötig, diese Behälter zuvor in einem zentralen Logistikzentrum zu entsprechenden Chargen zusammenzustellen. Dieses Logistikzentrum soll auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen entstehen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/07/PM-2020-07-17-Ahaus-Bezirksregierung-Münster-genehmigt-Aufbewahrung-von-schwach-und-mittelradioaktiven-Abfällen.jpg 1333 2000 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2020-08-27 15:30:402025-04-28 09:52:08BGZ informiert in Beverungen über Logistikzentrum

BGZ zu Gast in Uslar

18. August 2020/in LOK

Vertreter der BGZ haben am 14. August in Uslar (Landkreis Northeim) das Bauvorhaben eines Logistikzentrums für das Endlager Konrad in Würgassen im benachbarten Landkreis Höxter erläutert. Rund 80 Gäste waren der Einladung der Bürgerinitiative „Gegen Atommüll im Dreiländer-Eck“ gefolgt, weitere verfolgten die Veranstaltung in einem Livestream. Die BGZ selber war vom Bürgermeister der Stadt Uslar eingeladen worden.

 

Bereichsleiter Heinz-Walter Drotleff ging in seinem Vortrag vor allem auf die Standortauswahl und die Gründe ein, warum ein Logistikzentrum für schwach- und mittelradioaktive Abfälle benötigt wird. Drotleff stellte in seinem Vortrag einige Behauptungen richtig, die regelmäßig von Kritikern des Bauprojekts vorgebracht werden. Dazu gehörte etwa die Unterstellung, die Bahnstrecke der Sollingbahn sei für Gütertransporte ungeeignet, obwohl die Deutsche Bahn und das Bundesverkehrsministerium diesem bereits mehrfach widersprochen hatten. Auch die Anzahl der zu erwartenden Transporte wird regelmäßig zu hoch angesetzt, gleiches gilt für die Länge der eingesetzten Züge, die nicht – wie behauptet – 300 Meter, sondern maximal 150 Meter lang sein werden.

Nach den Vorträgen der Bürgerinitiative und der BGZ schloss sich eine Podiumsdiskussion mit den Bürgermeistern von Uslar, Torsten Bauer, und des Fleckens Bodenfelde, Mirko von Pietrowski, an. Hier beantwortete der Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung, Ewold Seeba, gemeinsam mit Heinz-Walter Drotleff zahlreiche Fragen aus dem Auditorium und dem Livestream. Moderator Wilhelm Holz sicherte zu, dass alle Fragen, die während der dreistündigen Veranstaltung noch offen geblieben sind, von der Bürgerinitiative und der BGZ beantwortet werden. Ewold Seeba bedankte sich im Anschluss an die Veranstaltung beim Moderator für seine sachliche und faire Moderation

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/08/20200814_190719.jpg 483 1024 redaktion https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg redaktion2020-08-18 13:20:362021-05-21 14:15:14BGZ zu Gast in Uslar

BGZ unterstreicht gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Logistikzentrums Würgassen

13. August 2020/in LOK, Pressemitteilung
Um das geplante Genehmigungsverfahren für das Projekt in Würgassen/Beverungen (Landkreis Höxter) weiter vorzubereiten, hat das Essener Unternehmen jetzt die Bezirksregierung Detmold gebeten zu prüfen, wie sich das Logistikzentrum mit dem bestehenden Regionalplan vereinbaren lässt.

Die Vereinbarkeit des Bauprojekts mit der Raumordnungsplanung in der Region ist eine wichtige Voraussetzung für weitere Genehmigungsverfahren. Für diese will die BGZ frühestens im zweiten Halbjahr 2021 Anträge stellen. Um sicherzustellen, dass das Logistikzentrum neben der bestehenden Regionalplanung umsetzbar ist, hat die BGZ vorsorglich und fristwahrend Widerspruch gegen die bestehende Raumordnungsplanung bei der Bezirksregierung Detmold eingelegt sowie die Wiederherstellung des früheren Rechtszustandes beantragt. Hintergrund ist, dass die Raumordnungsplanung beschlossen wurde, bevor die Entscheidung zum Bau des Logistikzentrums in Würgassen gefallen war.

In ihrem Widerspruch nach Paragraf 5 Raumordnungsgesetz stellt die BGZ die besondere gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Logistikzentrums heraus. Das Logistikzentrum für das Endlager Konrad ist wesentlicher Bestandteil der Entsorgung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dem Betrieb und dem Rückbau von Atomkraftwerken, aus Forschung, Gewerbe und Medizin aus der gesamten Bundesrepublik. Geregelt ist dies im Entsorgungsübergangsgesetz aus dem Jahr 2017.

Baustart für das rund 450 Millionen Euro teure Logistikzentrum soll im Jahr 2023 sein; 2027 soll es in Betrieb gehen und das Endlager Konrad voraussichtlich 30 Jahre beliefern. Am Standort werden durch die BGZ rund 100 Arbeitsplätze geschaffen.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. Die Standortauswahl wurde in einem Gutachten des Ökoinstituts im Auftrag des Bundesumweltministeriums bestätigt. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/04/Luftbild-Würgassen-2-klein-scaled.jpg 1709 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2020-08-13 09:58:012025-04-28 17:02:26BGZ unterstreicht gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Logistikzentrums Würgassen

BGZ nimmt an Veranstaltung der Bürgerinitiative „Atomfreies 3-Ländereck“ teil

11. August 2020/in LOK

Am Freitag, 14. August 2020, nimmt die BGZ an einer Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative „Atomfreies 3-Ländereck“ in Uslar teil. Die BGZ folgt damit einer Einladung der Stadt Uslar. Dr. Ewold Seeba, Vorsitzender der Geschäftsfühung, und Bereichsleiter Dr. Heinz-Walter Drotleff stehen für Fragen rund um das geplante Logistikzentrum in Würgassen zur Verfügung.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/02/Platzhalterbild-News.jpg 400 400 redaktion https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg redaktion2020-08-11 13:41:492021-05-21 14:15:15BGZ nimmt an Veranstaltung der Bürgerinitiative „Atomfreies 3-Ländereck“ teil
Lars Köbler (kaufmännischer Geschäftsführer) und Britta Fuhrmann (Ausbildungsleiterin) begrüßten die neuen Auszubildenden zum ersten gemeinsamen Treffen in Essen (von links): Max Bauriedel (BGZ Essen), Felix Pöppinghaus (BGZ Essen), Leon Groth (BGZ Zwischenlager Gorleben) und Lucy Holzmann (BGZ Essen).BGZ

Spannende Aufgaben, sichere Perspektive: Ausbildungsstart bei der BGZ

4. August 2020/in Pressemitteilung, Startseite
Vier junge Leute starten in dieser Woche bei der BGZ ins Berufsleben. Das wachsende Unternehmen bietet seinen Mitarbeiter*innen ein ganz besonderes Tätigkeitsfeld sowie krisensichere Jobs. Angesichts ihrer Aufgaben plant die BGZ in Sachen Personal weit voraus.

Zum Team der BGZ gehören ab sofort Max Bauriedel aus Essen (angehender Industriekaufmann), Leon Groth aus Dannenberg (Auszubildender zum Elektroniker für Betriebstechnik am Standort Gorleben), Lucy Holzmann aus Essen (angehende Kauffrau für Büromanagement) sowie Felix Pöppinghaus aus Essen, der den Beruf des Fachinformatikers für Systemintegration erlernt. Lars Köbler als kaufmännischer Geschäftsführer und Britta Fuhrmann als Ausbildungsleiterin begrüßten die jungen Kolleg*innen heute bei ihrem ersten gemeinsamen Treffen in der Essener Unternehmenszentrale.

„Wir freuen uns sehr über die neuen Kolleginnen und Kollegen“, sagt Lars Köbler. „Mit unserem Engagement in der Berufsausbildung übernehmen wir Verantwortung für den Fachkräftenachwuchs und sichern uns gleichzeitig die Kompetenz und das Know-how, die das Fundament bilden für unsere Arbeit in den kommenden Jahrzehnten.“

Die BGZ ist ein bundeseigenes Unternehmen mit Hauptsitz in Essen. Nach dem Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung fällt der BGZ die Aufgabe zu, Zwischenlager für radioaktive Abfälle der Energieversorgungsunternehmen sicher und zuverlässig zu betreiben, bis die Abfälle zur Endlagerung abgegeben werden können. Gegenwärtig betreibt die BGZ zehn Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle und 13 Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle. Weitere kommen künftig noch hinzu. Die Zwischenlager befinden sich überwiegend an den Standorten der Atomkraftwerke in Deutschland. Als junges Unternehmen befindet sich die BGZ weiter im Aufbau. Waren bei Übernahme der ersten Zwischenlager am 1. August 2017 rund 150 Beschäftigte für die BGZ tätig, hat sich die Belegschaft drei Jahre später auf gut 400 Kolleg*innen mehr als verdoppelt, Tendenz weiter steigend.

„Unser wichtigstes Projekt in den kommenden Jahren wird sein, die Zwischenlagerstandorte technisch, organisatorisch und personell so aufzustellen, dass wir sie auch nach dem Rückbau der benachbarten Atomkraftwerke vollständig autark betreiben können“, erklärt Lars Köbler. „Das fängt bei der Umzäunung an, geht über die Wasser-, Strom- und IT-Anbindung, den Einkauf, das Gebäude- und Fuhrparkmanagement bis hin zu den zahlreichen atom- und strahlenschutzrechtlichen Anforderungen, die wir mit fachkundigem Personal vor Ort und in der Zentrale umsetzen.“ Spannende Aufgaben, auch für die neuen Auszubildenden in Essen und Gorleben.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/08/PM-2020-08-04-Ausbildungsstart-bei-der-BGZ.jpg 1500 2500 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2020-08-04 10:50:012025-04-28 17:03:05Spannende Aufgaben, sichere Perspektive: Ausbildungsstart bei der BGZ
BGZ/Christopher Mick

BGZ seit drei Jahren unverzichtbarer Teil des Atomausstiegs

1. August 2020/in Pressemitteilung, vZL
Seit drei Jahren verantwortet die BGZ die sichere Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle im Auftrag des Bundes. Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth würdigt das Unternehmen als wichtigen Akteur bei der Umsetzung des Atomausstiegs in Deutschland.

„Der Ausstiegsbeschluss markiert zwar das Ende der Nutzung der Atomenergie, doch der Prozess von Zwischenlagerung von Atommüll und der anschließenden Einlagerung in die Endlager währt noch Jahrzehnte. Die BGZ hat sich in der kurzen Zeit ihres Bestehens zu einem unverzichtbaren Teil des Atomausstiegs in Deutschland entwickelt“ erklärte der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, anlässlich der Übernahme des Unternehmens durch den Bund am 1. August 2017.

Zuvor war die BGZ am 1. März 2017 gegründet worden. Mittlerweile arbeiten rund 400 Mitarbeiter*innen an den zahlreichen Standorten des Unternehmens mit Hauptsitz in Essen. Nach der Übernahme und Integration der genehmigten Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle zum 1. Januar 2019 läuft derzeit der Prozess der Übertragung von Zwischenlagern für schwach- und mittelradioaktive Abfälle von den Energieversorgungsunternehmen auf die BGZ. Acht dieser Lager sind bereits in der Verantwortung der BGZ. „Wir betreiben die uns übertragenen Zwischenlager mit unserem kompetenten und fachkundigen Personal sicher und zuverlässig und stehen an all unseren Standorten in einem regelmäßigen Austausch mit der Öffentlichkeit“, sagte BGZ-Geschäftsführer Ewold Seeba.

Da ein Endlager für hochradioaktive Abfälle erst Mitte dieses Jahrhunderts zur Verfügung stehen wird, bereitet sich die BGZ auf eine verlängerte Zwischenlagerung vor. So hat die BGZ unter anderem ein Forschungsprojekt zur verlängerten Zwischenlagerung initiiert, um den Nachweis der sicheren Aufbewahrung über die bisher genehmigte Aufbewahrungsdauer von 40 Jahren zu erbringen. Diese Forschungen im Verbund mit nationalen und internationalen Partnern sind neben der Gewährleistung der sicheren Zwischenlagerung ein Schwerpunkt der BGZ in den kommenden Jahren.

Darüber hinaus ist die Errichtung eines Logistikzentrums für schwach- und mittelradioaktive Abfälle für das Endlager Konrad eine wesentliche Aufgabe der BGZ. „Ziel ist es, in diesem Logistikzentrum passgenaue Chargen für den zügigen und kontinuierlichen Einlagerungsprozess in das Endlager zu Verfügung zu stellen und den Einlagerungsprozess so zu verkürzen“, sagte Seeba. Das Logistikzentrum soll in Würgassen im Landkreis Höxter im Jahr 2027 in Betrieb gehen.

Hintergrund: Mit dem Gesetz zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung wurden Ende 2016 die Verantwortlichkeiten für die Stilllegung und den Rückbau der Atomkraftwerke sowie für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle neu geregelt: Die Betreiber der Atomkraftwerke sind nach diesem Gesetz für deren Stilllegung und Rückbau sowie die fachgerechte Verpackung der radioaktiven Abfälle zuständig. Die Durchführung und Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung liegt in der Verantwortung des Bundes. Dazu hatten die Energieversorgungsunternehmen rund 24 Milliarden Euro auf Konten des Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung bei der Deutschen Bundesbank eingezahlt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/07/BGZ_Grohnde_3550_068_low-scaled.jpg 1707 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2020-08-01 10:00:052025-04-28 17:04:42BGZ seit drei Jahren unverzichtbarer Teil des Atomausstiegs

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News / Pressemitteilungen

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  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026
  • Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga 5. August 2026
  • Broschüre: Verlängerte Zwischenlagerung kurz und knapp 14. Juli 2026
  • Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager 13. Juli 2026
  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026
  • Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen 25. Juni 2026
  • BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre 22. Juni 2026
  • Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching 17. Juni 2026
  • Neue Geschäftsführerin bei der BGZ 29. Mai 2026

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