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Mick/BGZ

Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ startet Bürgerbeteiligung in Gorleben

29. Oktober 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL


GORLEBEN – Zuhören, fragen, mitreden: Unter diesem Motto lädt die BGZ alle Interessierten aus der Region am 4. November zu einer Auftaktveranstaltung nach Hitzacker ein. Ziel ist es, die Bürger*innen aktiv in die Gestaltung der weiteren Schritte des Beteiligungsverfahrens einzubeziehen.

Daher stehen an diesem Abend der Austausch untereinander sowie die Fragen und Anregungen der Gäste im Fokus. „Es ist uns ein großes Anliegen, die Menschen bei dem anstehenden Genehmigungsverfahren mitzunehmen“, sagt Clara Utsch, Leiterin der Abteilung für Beteiligung bei der BGZ. „Da die verlängerte Zwischenlagerung eine generationenübergreifende Aufgabe darstellt, hoffen wir auf ein Interesse aus allen Generationen und breiten Schichten der Bevölkerung.“ Die Veranstaltung wird unterstützt vom Institut für partizipatives Gestalten.

„Mit diesem Schritt knüpfen wir an die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung an, die wir seit Gründung der BGZ durch kontinuierliche Information und stetigen Dialog mit den Menschen vor Ort führen“, ergänzt Dr. Tristan Zielinski, Standortkommunikator der BGZ in Gorleben.  Das bundeseigene Unternehmen wird bei der Auftaktveranstaltung auch über den aktuellen Sachstand zum Genehmigungsprozess für die verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort informieren. Diese findet statt:

am 04. November 2025
von 18:00 Uhr – 21:00 Uhr
im VERDO – Kultur- und Tagungszentrum
Dr. Helmut-Meyer-Weg 1
29456 Hitzacker

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für Fragen steht das BGZ-Team per E-Mail an veranstaltungen@bgz.de zur Verfügung.

Hintergrund:
Die Genehmigung für die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle am Standort Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da bis dahin noch kein Endlager zur Verfügung steht, ist eine verlängerte Zwischenlagerung notwendig. Die BGZ wird im nächsten Jahr eine Genehmigung für den weiteren Betrieb des Zwischenlagers über 2034 hinaus beim zuständigen Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beantragen und hatte als Ergebnis des Konsultationsprozesses im Landkreis angekündigt, die Zahl der Behälter mit hochradioaktiven Abfällen auf die bereits eingelagerten 113 zu beschränken. Weitere Informationen zur verlängerten Zwischenlagerung sind hier erhältlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/2021-10-07-Veranstaltung-REI-Bericht-Gorleben-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-10-29 15:22:182025-10-30 09:17:37Verlängerte Zwischenlagerung: BGZ startet Bürgerbeteiligung in Gorleben

Zweite bundesweite Umfrage zur Zwischenlagerung: BGZ veröffentlicht Ergebnisse

9. Oktober 2025/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

ESSEN/BERLIN – Was wissen und denken die Menschen im Umkreis der Zwischenlager für radioaktive Abfälle über ihre besonderen Nachbarn? Dazu lässt die BGZ alle zwei Jahre eine Umfrage durchführen. Nun veröffentlicht sie die Ergebnisse der zweiten Erhebung.

Um ein Bild über das Wissen und die Einstellung der Bürger*innen an ihren Standorten zu bekommen, hat das unabhängige Institut Aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung im Auftrag der BGZ insgesamt 3.600 Bürger*innen in einem Radius von 25 Kilometern um 16 BGZ-Zwischenlagerstandorte online und per Telefoninterview befragt, die erhobenen Daten analysiert und ausgewertet.

Die Umfrage zeigt: Die staatliche Verantwortung für die Entsorgung radioaktiver Abfälle in Deutschland trifft mit knapp 70 Prozent weiterhin auf große Zustimmung in der Bevölkerung. In diesem Zusammenhang hat sich der Kenntnisstand verbessert: 42 Prozent der Befragten wissen, dass die Zwischenlager in staatlicher Hand geführt werden, bei der ersten Befragung 2023 waren es 37 Prozent. Auch die Bekanntheit der BGZ als Betreiberin der Anlagen ist gestiegen.

„Die Umfrage liefert uns aktuelle Informationen zum Wissensstand und Stimmungsbild der Bürger*innen an unseren Standorten“, sagt die Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung, Bettina Hesse. „Mit der zweiten Auswertung ergibt sich ein noch detaillierteres Bild, das wir durch weitere Umfragen in den kommenden Jahren ergänzen wollen.“ Die BGZ werde die Ergebnisse in ihre Arbeit einfließen lassen. „Uns als Unternehmen ist ein gutes Miteinander mit unseren Nachbar*innen an den Standorten extrem wichtig. Grundlage dafür ist Transparenz und Information darüber, was die BGZ an ihren Zwischenlager-Standorten tut“, betont Hesse. Nur dies schaffe echtes Vertrauen.

Daher wurden die Bürger*innen erstmals auch gefragt, welche Art der Informationen sie sich wünschen. Die überwiegende Mehrheit gab an, dass die Informationen verständlich und nüchtern aufbereitet sein sollten. Aus Sicht der BGZ erfreulich: Von den Befragten, die sich bereits aktiv mit der Zwischenlagerung beschäftigt haben, halten mehr als zwei Drittel die Informationen für nachvollziehbar und glaubwürdig.

Ein weiterhin differenziertes Bild zeigt die Erhebung zur Einstellung und zum Informationsgrad der Menschen an den Standorten: So kennen rund zwei Drittel der Befragten die Zwischenlager in ihrer Region, mehr als die Hälfte hält sie für notwendig, während rund ein Drittel in dieser Frage unentschlossen ist.

Auch die Risikowahrnehmung bleibt unterschiedlich ausgeprägt: Während knapp ein Drittel im Zwischenlager ein „ziemlich hohes Risiko“ erkennt, verbindet mehr als die Hälfte der Befragten mit der Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle nur ein geringes oder gar kein Risiko. Die komplette Umfrage mit allen detaillierten Ergebnissen finden Sie online unter https://bgz.de/umfrage-zwischenlagerung/

Einen Überblick über die Ergebnisse aus den einzelnen Zwischenlager-Regionen finden Sie zusammengefasst in den standortspezifischen Pressemitteilungen für:

Ahaus, Biblis, Brokdorf, Gorleben, Grafenrheinfeld, Grohnde, Gundremmingen, Isar, Krümmel,
Lingen, Neckarwestheim, Obrigheim, Philippsburg, Stade und Unterweser

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/04/BGZ_Ahaus_3514_388_low-scaled.jpg 2017 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-10-09 15:05:562025-10-13 12:39:45Zweite bundesweite Umfrage zur Zwischenlagerung: BGZ veröffentlicht Ergebnisse

BGZ-Umfrage zur Zwischenlagerung | Ergebnisbericht 2025

9. Oktober 2025/in Mediathek Studien
Weiterlesen
https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/01/Vorschau-BGZ-Standortumfrage-450x600-1.jpg 600 450 redaktion https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg redaktion2025-10-09 11:50:502025-10-09 12:02:00BGZ-Umfrage zur Zwischenlagerung | Ergebnisbericht 2025
© Linow/Donnerkeil

BGZ.lab: Forschende im Austausch mit bayerischer Politik und Wissenschaft

8. Oktober 2025/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite
GARCHING – Im Rahmen des ersten Herbstempfangs haben die Forschenden der BGZ ihre Aktivitäten auf dem Campus der Technischen Universität München (TUM) in Garching vorgestellt. Im BGZ.lab arbeiten sie zusammen mit Studierenden der TUM an Projekten, die sich mit der sicheren Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle befassen.

Bayerische Vertreter*innen aus der Politik sowie von der TU München informierten sich in den Räumen des BGZ.lab über die Aufgaben der Forschungsgruppe, tauschten sich mit den Expert*innen aus und erhielten Einblicke in aktuelle Projekte. „Für uns ist es wichtig, im universitären Umfeld arbeiten zu können, einen engen Austausch zu pflegen und unser wissenschaftliches Netzwerk auszubauen“, sagt Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab. „Dafür bietet der Campus der TUM optimale Rahmenbedingungen.“

Dr. Jörn Becker (l.), Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, und Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab, erläutern den Gästen im Rahmen eines Interviews beim Herbstempfang die Aufgaben und Ziele der BGZ-Forschung.

Dr. Jörn Becker (l.), Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, und Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab, erläutern den Gästen im Rahmen eines Interviews beim Herbstempfang die Aufgaben und Ziele der BGZ-Forschung.

Das interdisziplinäre Team untersucht das Langzeitverhalten von bestrahlten Brennelementen, die das bundeseigene Unternehmen bis zur Abgabe an ein Endlager sicher aufbewahren wird. „Das BGZ.lab ist dabei das Bindeglied zwischen universitärer und schutzzielorientierter Forschung“, betont Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung. „Für uns ist Forschung kein Selbstzweck. Mit den Projekten, die wir gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern durchführen, können wir nachweisen, dass die Zwischenlagerung auch deutlich über einen Zeitraum von 40 Jahren hinaus möglich ist.“ Hintergrund ist die notwendige Verlängerung der Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle, da noch kein Endlager zur Verfügung steht.

Das BGZ.lab wurde 2023 auf dem Campus in Garching gegründet und hatte in einem ersten Schritt einen Kooperationsvertrag mit dem Lehrstuhl für Nukleartechnik der TUM unterzeichnet. Seitdem hat die Gruppe ihre Aktivitäten sowie die Zahl der Mitarbeitenden sukzessive ausgebaut und wird die Vernetzung mit den Institutionen der Universität weiter vorantreiben.

Hintergrund:

Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Anschließend wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter mit hochradioaktiven Abfällen an das Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor. Zentraler Baustein dafür ist ihr Forschungsprogramm, in dem unter anderem das Langzeitverhalten von Brennelementen und Behältern untersucht wird.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2025/10/2025-10-08-Herbstempfang-des-BGZ.lab-1-scaled.jpg 1557 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2025-10-08 10:30:092025-11-18 09:55:40BGZ.lab: Forschende im Austausch mit bayerischer Politik und Wissenschaft

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News / Pressemitteilungen

  • Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt 12. August 2026
  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026
  • Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga 5. August 2026
  • Broschüre: Verlängerte Zwischenlagerung kurz und knapp 14. Juli 2026
  • Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager 13. Juli 2026
  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026
  • Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen 25. Juni 2026
  • BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre 22. Juni 2026
  • Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching 17. Juni 2026
  • Neue Geschäftsführerin bei der BGZ 29. Mai 2026

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