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Foto Brennelemente-Zwischenlager Philippsburg mit Link zur PressemeldungMick/BGZ

Philippsburg: Gericht bestätigt Konzept der Zwischenlagerung – CASTOR-Behälter dürfen eingelagert werden

8. November 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) hat die Eilanträge gegen die Genehmigung zur Aufbewahrung von Kernbrennstoffen im Zwischenlager Philippsburg abgelehnt und somit das Konzept der Zwischenlagerung bestätigt.

Zuvor hatten die Stadt Philippsburg sowie Privatpersonen gegen die erteilte Genehmigung zur Aufbewahrung von hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung geklagt und zudem vorläufigen Rechtsschutz beantragt. Der VGH hat nun die Anträge auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Klagen gegen die Aufbewahrungsgenehmigung abgelehnt.

Damit bestätigt der VGH das Konzept der Zwischenlagerung und stellt klar, dass eine zusätzliche Exposition der Bevölkerung durch Direktstrahlung oder Ableitungen radioaktiver Stoffe mit den einzulagernden Behältern aus der Wiederaufarbeitung nicht verbunden sei. Zudem würden die Grenzwerte der Strahlenschutzverordnung weiterhin deutlich unterschritten. Eine Gefährdung von Menschen und Umwelt kann somit ausgeschlossen werden.

Auch das genehmigte Reparaturkonzept für die CASTOR-Behälter genüge den Anforderungen an die erforderliche Schadensvorsorge. Zudem gibt es aus Sicht des Senats keine Anhaltspunkte, dass das Zwischenlager gegen Sabotageakte oder terroristische Anschläge nicht hinreichend gesichert sei. Auch hier wird das Konzept der BGZ bestätigt. Der VGH verweist darauf, dass das Risiko derartiger Szenarien durch die Sicherheitsbehörden regelmäßig bewertet werde und aktuell mehrere baulich-technische Maßnahmen von der BGZ umgesetzt würden.

Dr. Matthias Heck leitet bei der BGZ den Bereich Genehmigungen und resümiert: „Wir sehen unsere Arbeit und das Konzept der Zwischenlagerung bestätigt. Oberstes Ziel ist der Schutz von Mensch und Umwelt, dessen Einhaltung wurde durch das Urteil bekräftigt.“

Hintergrund:

Bis 2005 wurden Brennelemente aus deutschen Atomkraftwerken zur Wiederaufarbeitung nach Großbritannien und Frankreich transportiert. Gemäß ihren vertraglichen Verpflichtungen müssen die Betreiber der Atomkraftwerke ihre noch im Ausland lagernden Wiederaufarbeitungsabfälle nach Deutschland zurückführen. Zur Rücknahme dieser Abfälle hat sich auch die Bundesrepublik Deutschland völkerrechtlich verpflichtet.

Im Jahr 2015 haben Bund, Länder und AKW-Betreiber das Rückführungskonzept im Konsens beschlossen. Dieses sieht eine bundesweit ausgewogene Verteilung der Behälter vor. Damals sind vier Standorte für die Rückführung der Abfälle festgelegt worden: Biblis in Hessen, Brokdorf in Schleswig-Holstein, Isar in Bayern und Philippsburg in Baden-Württemberg. Diese Verteilung ist fair, denn sie orientiert sich am Verursacherprinzip. Nach Abschluss der Rückführung werden die hochradioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitung in den Bundesländern zwischengelagert, aus deren Atomkraftwerken anteilig die größte Menge an Kernbrennstoff zur Wiederaufarbeitung ins Ausland verbracht wurde.

Nach Hessen ist die Rückführung bereits abgeschlossen: Im November 2020 wurden sechs Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der britischen Wiederaufarbeitung zum Zwischenlager Biblis transportiert. Für Deutschland war dies der erste große Rücktransport von Atommüll in CASTOR-Behältern seit 2011. Er verlief reibungslos und ohne Störungen.

18 weitere CASTOR-Behälter müssen in den kommenden Jahren noch nach Deutschland zurückgeführt werden, davon vier Behälter in das Brennelement-Zwischenlager Philippsburg. Bei den Behältern, die von La Hague nach Philippsburg kommen sollen, handelt es sich um CASTOR-Behälter des Typs HAW28M, die auch für die Rückführung verglaster hochradioaktiver Abfälle an die Standorte Biblis, Gorleben, Isar und Brokdorf eingesetzt wurden bzw. noch werden.

Die BGZ hat von Beginn an proaktiv über die Rückführung informiert, unter anderem auch bei zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen in Philippsburg. Sie wird diese Kommunikation fortsetzen. Weitere Informationen finden sich auch hier: https://rueckfuehrung.bgz.de/

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/08/BGZ_Philippsburg_3522_061_low-scaled.jpg 2321 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-11-08 16:56:212025-04-23 15:50:45Philippsburg: Gericht bestätigt Konzept der Zwischenlagerung – CASTOR-Behälter dürfen eingelagert werden

Gorleben: Bürgerinitiative besucht BGZ-Zwischenlager

4. November 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GORLEBEN – Die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg hat sich bei einem Besuch vor Ort über aktuelle Themen wie das laufende Bauprojekt oder die verlängerte Zwischenlagerung informiert.

„Die BGZ errichtet zurzeit eine Schutzwand rund um die Halle mit den hochradioaktiven Abfällen sowie eine neue Sicherungszentrale“, so Standortsprecher Dr. Tristan Zielinski. Letztere sei gleichzeitig eine Voraussetzung für den Rückbau der Pilotkonditionierungsanlage (PKA). So habe die BGZ frühzeitig angekündigt, die PKA in einem mehrstufigen Verfahren stillzulegen und anschließend zurückzubauen.

Ein weiteres Thema war die verlängerte Zwischenlagerung. Die Genehmigung des Brennelemente-Zwischenlagers Gorleben läuft zum Jahresende 2034 aus. Da ein Endlagerstandort erst zur Mitte des Jahrhunderts benannt werden soll, bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung darauf vor, eine neue Genehmigung zu beantragen. „Wesentlicher Baustein hierfür ist unser Forschungsprogramm, mit dem wir die Sicherheit der Zwischenlagerung auch für die Zeit nach 2034 nachweisen werden“, so Zielinski. Im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung habe die BGZ dies auch bereits in Gorleben diskutiert und werde weiterhin aktiv über alle Schritte informieren sowie Fragen zur neuen Genehmigung erörtern.

Nach dem Besuch sagte der Pressesprecher der Bürgerinitiative, Wolfgang Ehmke: „Auch wenn wir in vielen Fragen unterschiedlicher Meinung sind, tauschen wir uns regelmäßig mit der BGZ aus. Uns ist es wichtig, dass mit der Neugenehmigung weitere CASTOR-Transporte ausgeschlossen bleiben. Da in der Halle „nur“ 113 der insgesamt 420 Stellplätze belegt sind, sollte die BGZ bei der Neugenehmigung die jetzige Situation abbilden und sich auf die 113 Behälter beschränken. Wir fordern seit langem: „Nichts rein, nichts raus!“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/04/2023-04-12-Das-Brennelemente-Zwischenlager-Gorleben.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-11-04 09:30:172025-04-23 15:52:27Gorleben: Bürgerinitiative besucht BGZ-Zwischenlager
Phil Vetter/BGZ

Forum Zwischenlagerung: Junge Generation diskutiert über nukleare Entsorgung

30. Oktober 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL
BERLIN – Die Verantwortung für den Umgang mit radioaktiven Abfällen wird noch viele Generationen beschäftigen: Ist das eigentlich gerecht? Und wie kann die nukleare Entsorgung als gesamt­gesell­schaft­liche Auf­gabe gelingen? Darüber haben mehr als 100 Gäste beim Forum Zwischenlagerung „next generation“ auf Einladung der BGZ diskutiert.

Im Fokus der eintägigen Veranstaltung im Futurium in Berlin standen sieben Workshops, in denen die Teilnehmer*innen über die Themen nukleare Entsorgung und Generationengerechtigkeit aus verschiedenen Perspektiven diskutierten. Geleitet wurden die Runden von Studierenden verschiedener Hochschulen, jungen Vertreter*innen von Nichtregierungs-Organisationen sowie Betreibern von Zwischenlagern. Beleuchtet wurden dabei rechtliche und kommunikative Aspekte der nuklearen Entsorgung ebenso wie die Umweltverträglichkeit und Beteiligung.

In sieben Workshops diskutierten die Teilnehmer*innen über verschiedene Aspekte der Generationengerechtigkeit bei der nuklearen Entsorgung.

Weitere Impulse zum Thema erhielten die Teilnehmer*innen des Forums durch Keynotes der Nachwuchswissenschaftlerin Julia Niedermeyer von der TU München sowie des Wissenschaftsjournalisten Jacob Beautemps, der auf dem YouTube-Kanal breaking lab wissenschaftliche Themen aufbereitet.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Cedric Engels, der sich als „Doktor Whatson” Wissenschaftsthemen in Film, Fernsehen und auf seinem YouTube-Kanal widmet.

Bekannt aus TV und von YouTube: Die Wissenschaftsjournalisten Cedric Engels (l.) aka „Doktor Whatson“, der als Moderator durch das Forum Zwischenlagerung führte, und Keynote-Speaker Jacob Beautemps.

Für Unterhaltung sorgten die Science Busters mit Wissenschaftskabarett. Studierende der TU Berlin zeigten im Rahmen des „Forum Kino“ einen Film über die Zwischen- und Endlagerung; eine Ausstellung der beiden jungen Fotografen Jann Höfer und Martin Lamberty zum atomaren Erbe sowie Infostände vieler Akteure im Bereich der nuklearen Entsorgung rundeten das Angebot ab. Austausch und Vernetzung standen schließlich beim Ausklang am Abend im Vordergrund.

Eine gute Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken bot das Forum Zwischenlagerung „next generation“.

„Ich freue mich über die geglückte Premiere dieses neuen Formats“, sagte Bettina Hesse, Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung, im Nachgang der Veranstaltung. „Es ist der BGZ ein großes Anliegen, die Meinungen derjenigen Menschen zu hören, auf deren Schultern die Verantwortung der nuklearen Entsorgung in den nächsten Jahrzehnten liegt. Daher werden wir den Austausch mit der jungen Generation weiter ausbauen.“

Im Futurium in Berlin fand das Forum Zwischenlagerung „next generation“ statt, zu dem die BGZ eingeladen hatte.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/10/BGZ-Futurium_2024-100-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-10-30 16:10:302025-04-23 15:53:21Forum Zwischenlagerung: Junge Generation diskutiert über nukleare Entsorgung
Foto Brennelemente-Zwischenlager Philippsburg mit Link zur PressemeldungMick/BGZ

Zwischenlager Philippsburg: Kabelkanal zeitweise nicht verschlossen

23. Oktober 2024/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Im Brennelemente-Zwischenlager Philippsburg wurde ein Kabelkanal geöffnet und anschließend nicht wieder verschlossen. Dies wurde zeitnah erkannt und behoben. Die Sicherheit der Zwischenlagerung, und damit der Schutz von Mensch und Umwelt, war und ist jederzeit gegeben.

Der geöffnete Kanal wurde im Zuge einer wiederkehrenden Prüfung bemerkt. BGZ-Mitarbeitende haben die Abdeckung umgehend wieder verschlossen. Die zuständige Aufsichtsbehörde wurde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Skala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/08/BGZ_Philippsburg_3522_061_low-scaled.jpg 2321 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-10-23 17:00:332025-04-23 15:54:04Zwischenlager Philippsburg: Kabelkanal zeitweise nicht verschlossen

Zwischenlager Grohnde: Abweichungen in Behälter-Dokumentation

14. Oktober 2024/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
EMMERTHAL – Bei der Dokumentationsprüfung eines CASTOR-Behälters, der im Brennelemente-Zwischenlager Grohnde aufbewahrt wird, wurden Abweichungen festgestellt. Diese haben keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Zwischenlagerung.

Ausgediente Brennelemente werden von den Energieversorgungsunternehmen in den Kernkraftwerken unter der Aufsicht unabhängiger Gutachter und der zuständigen Behörden in Transport- und Lagerbehälter geladen. Die Daten der jeweiligen Brennelemente, mit denen die Behälter beladen sind, werden dabei dokumentiert. Anschließend werden die verschlossenen Behälter in das Zwischenlager transportiert und dort eingelagert.

Die BGZ prüft derzeit, ob die Abweichungen in der Dokumentation auch bei weiteren CASTOR-Behältern vorliegen, die im Brennelemente-Zwischenlager Grohnde aufbewahrt werden.

Die BGZ hat das Niedersächsische Umweltministerium als zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Skala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“). Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des Umweltministeriums.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/08/BGZ_Grohnde_3550_133_low-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-10-14 13:32:002025-04-23 15:55:22Zwischenlager Grohnde: Abweichungen in Behälter-Dokumentation

BGZ unterstützt hochwassergeschädigten Fußballverein

8. Oktober 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GUNDREMMINGEN/LAUINGEN – Damit der FC Lauingen weiterhin seine erfolgreiche Jugendarbeit fortsetzen kann, unterstützt die BGZ einen der größten Fußballvereine der Region. Das bundeseigene Unternehmen ist ab sofort als Teil der Bandenwerbung im Auwaldstadion sichtbar.

Nur wenige Kilometer Luftlinie voneinander entfernt sind das BGZ-Zwischenlager Gundremmingen und das Auwaldstadion in Lauingen. Das verheerende Hochwasser Anfang Juni hat die Spielstätte des FC Lauingen stark in Mitleidenschaft gezogen. Tagelang standen Vereinsgebäude und Spielfelder unter Wasser. Die notwendigen Sanierungsmaßnahmen belasten die Finanzen des Vereins massiv.

„Daher kommt die Unterstützung der BGZ genau zum richtigen Zeitpunkt“, freut sich der stellvertretende FC-Vorsitzende Sascha Ziegler. Denn neben dem Unterhalt der Sportanlagen sei es genauso wichtig, genügend finanzielle Mittel für den Spielbetrieb der allein 13 Nachwuchsmannschaften zur Verfügung zu haben. Wie BGZ-Sprecher Stefan Mirbeth und Ulrich Kastner, Leiter des BGZ-Zwischenlagerstandorts Gundremmingen, betonten, werde die BGZ den FC Lauingen langfristig unterstützen. „Wir verstehen dieses Engagement als Zeichen der guten Nachbarschaft“, so Mirbeth.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-10-08-PM-BGZ-unterstuetzt-FC-Lauingen.jpg 1512 2016 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-10-08 14:37:532025-04-23 15:56:12BGZ unterstützt hochwassergeschädigten Fußballverein
BGZ

Gorleben: Umweltminister Meyer besucht BGZ-Zwischenlager

7. Oktober 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GORLEBEN – Der niedersächsische Umweltminister, Christian Meyer, hat sich vor Ort über die sichere Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle informiert. In diesem Rahmen sprach er mit der Vorsitzenden der BGZ-Geschäftsführung, Bettina Hesse, auch über aktuelle Themen am Standort.

Hesse betonte, dass die Zwischenlager regelmäßig an neue Bedrohungslagen angepasst werden. So errichtet die BGZ aktuell eine zusätzliche Schutzwand rund um das Lager mit hochradioaktiven Abfällen. Zudem ist eine neue Sicherungszentrale vorgesehen. Diese ist eine Voraussetzung für den durch die BGZ angekündigten Rückbau der Pilotkonditionierungsanlage (PKA). „Dort sollte erprobt werden, wie radioaktive Abfälle für das ursprünglich im Salzstock Gorleben geplante Endlager verpackt werden. Durch das Ausscheiden Gorlebens im Endlagersuchverfahren ist die Anlage heute obsolet“, erläuterte Hesse beim Rundgang durch die PKA.

Ein weiteres Thema war die verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle. Diese ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet. In Gorleben läuft die Genehmigung 2034 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. „Wir werden in Gorleben rechtzeitig eine neue Genehmigung beantragen, so wie an all unseren anderen Standorten auch,“ so Hesse. „Wesentlicher Baustein dafür ist unser Forschungsprogramm, mit dem wir die Sicherheit der Zwischenlagerung auch für die nächsten Jahrzehnte nachweisen. Dieses haben wir im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung auch hier vor Ort diskutiert und werden die Bürger*innen bei dem anstehenden Genehmigungsverfahren entsprechend beteiligen.“

Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer machte sich ein Bild von der Pilotkonditionierungsanlage, die zurückgebaut werden wird.

Minister Meyer erklärte nach der Besichtigung: „Der Atomausstieg erfolgte mit einem breiten gesellschaftlichen und politischen Konsens. Dadurch wurden gerade in Gorleben viele Konflikte befriedet. Ich begrüße den vorgesehenen Rückbau der PKA. Klar ist auch, dass die hochradioaktiven Abfälle an den jeweiligen Standorten bleiben bis ein Endlager gefunden ist. Einen Atommülltourismus nach Gorleben lehne ich ab. Bei den anstehenden Genehmigungsverfahren für die Zwischenlager muss ein Höchstmaß an Sicherheit für den längeren Verbleib der Abfälle gewährleistet sein. Hierzu gehören auch die Berücksichtigung neuer Bedrohungen und die jeweiligen Erkenntnisse von Sicherheit und Technik. Die BGZ leistet hierbei eine gewissenhafte Arbeit“, so Meyer.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/10/PM-Umweltminister-Meyer-besucht-BGZ-Zwischenlager-Gorleben-2-scaled.jpg 1706 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-10-07 16:01:542025-04-23 15:57:38Gorleben: Umweltminister Meyer besucht BGZ-Zwischenlager
BGZ

BGZ lädt zum Forum Zwischenlagerung „next generation“ ein

1. Oktober 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL
BERLIN/ESSEN – Bis ein Endlager gefunden und errichtet ist, müssen die radioaktiven Abfälle in den Zwischenlagern noch viele Jahrzehnte sicher aufbewahrt werden. Ist das eigentlich gerecht gegenüber künftigen Generationen? Wie kann dieses gesellschaftliche Projekt gelingen? Die Meinungen junger Bürger*innen sind gefragt – beim Forum Zwischenlagerung „next generation“, zu dem die BGZ am 29. Oktober in Berlin einlädt.

Die Teilnehmer*innen erwartet ein abwechslungsreiches Programm im Futurium, dem „Haus der Zukünfte“ am Hauptbahnhof in Berlin. Der Filmproduzent Cedric Engels, der als „Doktor Whatson“ Wissenschaftsthemen in Film, Fernsehen und auf seinem YouTube-Kanal aufbereitet, führt als Moderator durch den Veranstaltungstag.

Neben Keynotes des Wissenschaftlers und YouTubers Jacob Beautemps sowie der Nachwuchsforscherin Julia Niedermeyer von der TU München wird es mehrere Workshops geben, in denen die Gäste über die Zukunft der radioaktiven Abfälle diskutieren. Diese Runden werden von jungen Mitgliedern verschiedener Organisationen gestaltet, die das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

Zudem gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Unterhaltung durch die Wissenschafts-Kabarettgruppe Science Busters, einer Filmvorführung sowie einer Fotoausstellung. Infostände verschiedener Akteure in der nuklearen Entsorgung runden das Angebot ab.

Die Teilnahme am Forum Zwischenlagerung „next generation“ ist kostenlos. Anmeldungen sind hier möglich. Alle Informationen zur Veranstaltung sowie das Programm sind unter hier abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-10-01-PM-BGZ-laedt-zum-Forum-Zwischenlagerung-next-generation-ein-scaled.jpg 2560 1821 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-10-01 12:10:252025-04-23 15:59:10BGZ lädt zum Forum Zwischenlagerung „next generation“ ein

Abfall-Zwischenlager Philippsburg: Brandschutztür kurzzeitig nicht verschließbar

27. September 2024/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Der Schließmechanismus einer Brandschutztür im Abfall-Zwischenlager war kurzzeitig nur eingeschränkt funktionsfähig. Dadurch konnte die Tür nicht ordnungsgemäß verschlossen werden. Die Störung wurde umgehend behoben. Die Sicherheit der Zwischenlagerung war und ist zu jeder Zeit gewährleistet.

Die Fehlfunktion wurde von der BGZ bei routinemäßigen Arbeiten im Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle erkannt. Der Schließmechanismus konnte umgehend instandgesetzt werden. Eine Überprüfung der anderen Brandschutztüren im Abfall-Zwischenlager ergab keine weiteren Auffälligkeiten.

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/09/BGZ_Philippsburg_Abfall-Zwischenlager-scaled.jpg 2560 2420 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-09-27 08:49:272025-04-23 16:00:30Abfall-Zwischenlager Philippsburg: Brandschutztür kurzzeitig nicht verschließbar

Grohnde: Dialog über Zwischenlagerung im Rathaus

25. September 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
EMMERTHAL – In einer Dialogveranstaltung für den Rat und die Bürger*innen der Gemeinde Emmerthal hat die BGZ erörtert, wie sie die sichere Zwischenlagerung auch in Zukunft gewährleisten wird. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) stellte den Stand der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle vor.

„Aufgrund der späteren Verfügbarkeit des Endlagers ist es unsere Aufgabe, die Sicherheit der Zwischenlagerung über den bislang genehmigten Zeitraum von 40 Jahren hinaus zu gewährleisten“, erklärte Dr. David Knollmann, BGZ-Pressesprecher für die Region Nordwest. „Wir überwachen die Sicherheit der Zwischenlager kontinuierlich und die positive Erfahrung aus mehr als drei Jahrzehnten Betrieb zeigt uns, dass die Behälter grundsätzlich geeignet sind, das radioaktive Material auch über die nächsten Jahrzehnte sicher einzuschließen.“ Um dies nachzuweisen, habe die BGZ zahlreiche Forschungsprojekte auf den Weg gebracht, um die Alterung der Behälter und der Brennelemente zu untersuchen, erläuterte Knollmann. Expert*innen des bundeseigenen Unternehmens diskutierten bereits im vergangenen Jahr mit den Bürger*innen in Emmerthal über das Forschungsprogramm.

Carsten Harzer, Leiter des Brennelemente-Zwischenlagers Grohnde, erklärte, wie die BGZ den vom Kernkraftwerk unabhängigen Betrieb organisiert. Dazu werden umfangreiche Maßnahmen umgesetzt. So lässt die BGZ etwa neue Büro- und Wachgebäude errichten. Um die Neubauten nachhaltig mit Strom und Wärme zu versorgen, wird das bundeseigene Unternehmen Photovoltaikanlagen und Erdwärmepumpen installieren.

Manuel Wilmanns, Abteilungsleiter Infostellen und Informationsmanagement der BGE, stellte den Stand der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle vor und erläuterte den Zeithorizont des Suchverfahrens, wonach die im Standortauswahlgesetz angestrebte Festlegung des Standorts bis 2031 nicht mehr erreichbar sein wird. „Wir wissen, dass das Tempo der Standortauswahl Folgen für die Dauer der Zwischenlagerung hat. Die BGE hat deshalb eine belastbare Zeitplanung bis zur nächsten Etappe der Endlagersuche vorgelegt: 2027 wird die BGE einen Vorschlag für Standortregionen für die übertägige Erkundung machen. Und in diesem Herbst wird sie Arbeitsstände veröffentlichen, die einen Einblick in die laufenden Arbeiten ermöglichen.“

Im Anschluss an die Vorträge tauschten sich die Vertreter*innen von BGZ und BGE mit den Ratsmitgliedern und Bürger*innen zur Zwischenlagerung in Grohnde und zur Endlagersuche in Deutschland aus.
Dominik Petters, Bürgermeister der Gemeinde Emmerthal, erklärte: „Wir stehen mit der BGZ in einem engen und vertrauensvollen Austausch und fühlen uns gut darüber informiert, wie das Unternehmen sich auf die verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet. Klar ist aber auch: Das Zwischenlager darf nicht zur Dauerlösung werden. Die Endlagersuche muss konsequent vorangetrieben werden, damit die Standortkommunen den Atomausstieg nicht alleine schultern. Die Entsorgung radioaktiver Abfälle bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“

Hintergrund:
Die bundeseigene BGZ betreibt seit 2019 das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle auf dem Gelände des Kernkraftwerks Grohnde. Die Aufbewahrung dieser Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Lager in Grohnde läuft im Jahr 2046 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/09/2024-09-25-PM-BGZ-Dialogveranstaltung-Grohnde-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-09-25 10:08:532025-04-23 16:01:27Grohnde: Dialog über Zwischenlagerung im Rathaus
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News / Pressemitteilungen

  • Mit Feuereifer im Einsatz für junge Retter*innen 25. Februar 2026
  • Erste Sitzung der Dialoggruppe: BGZ erläutert Details zur verlängerten Zwischenlagerung 20. Februar 2026
  • Umwelterklärung 2025 der BGZ 2. Februar 2026
  • BGZ’s research programme: thinking ahead interim storage 2. Januar 2026
  • Gericht bestätigt Sicherheit: CASTOR-Behälter dürfen weiter im Zwischenlager in Philippsburg aufbewahrt werden 18. Dezember 2025
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  • Veränderung an der Spitze der Geschäftsführung der BGZ 1. Dezember 2025
  • „BGZ-Forschungsprogramm hat kein Ablaufdatum“ 28. November 2025
  • Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihrer Forschung 27. November 2025
  • Brunsbüttel: SPD-Landtagsabgeordnete besuchen BGZ-Zwischenlager 12. November 2025

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