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BGZ

BGZ beteiligt sich am Aktionstag „RhineCleanUp“

19. September 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
BIBLIS – Am 14. September wurden deutschlandweit Flussufer von Müll befreit. Beim „RhineCleanUp“ stand der Rhein im Mittelpunkt der Aufräumaktion. Mitarbeiter*innen der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH als Betreiberin des Zwischenlagers Biblis beteiligten sich gemeinsam mit Mitgliedern des Vogel- und Naturschutzvereins Wattenheim e.V. daran.

Mit festem Schuhwerk, Handschuhen, Zangen und Müllsäcken ausgestattet, starteten die Helfer*innen am Vereinsgelände in Biblis-Wattenheim. Gemeinsam ging es entlang des Nebenflusses Weschnitz in Richtung Rhein. Einen Abstecher machten die BGZ-Mitarbeiter*innen und Naturschützer*innen auch an der Hauptzufahrtsstraße zum Zwischenlager und dem Kraftwerksgelände. Den ganzen Vormittag sammelten sie Plastik, Glas, Papier und Schrott, trennten und verpackten die Abfälle ordnungsgemäß. Die Müllsäcke wurden anschließend von der Gemeinde Biblis am Vereinsgelände abgeholt und fachgerecht entsorgt.

Mitarbeitende der BGZ in Biblis beteiligten sich an der Aufräumaktion „RhineCleanUp“.

„Wir möchten in Biblis gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und uns für den Umweltschutz vor Ort einsetzen“, sagt Dirk Jonas, Leiter des Zwischenlagers Biblis. So hatte die BGZ den Vogel- und Naturschutzverein Wattenheim bereits bei der Erneuerung des Naturlehrpfades entlang des Vereinsgeländes unterstützt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/09/IMG-20240914-WA0008.jpg 1536 2048 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2024-09-19 15:24:102025-04-23 16:04:46BGZ beteiligt sich am Aktionstag „RhineCleanUp“
Der Geschichtenjaeger-aus Geeste (c) BGZ

Der Geschichtenjäger aus Geeste

6. September 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GEESTE/LINGEN– Stefan Haupt hat einen mehr als 3600 Jahre alten Schatz gefunden, eine Ehe gerettet und die Spuren der Römer im Emsland verfolgt: Langweilig ist das Hobby des 42-Jährigen, der bei der BGZ im Zwischenlager Lingen arbeitet, nie. Ein bisschen Glück allein reicht aber nicht, um mit dem Metalldetektor auf dem Acker erfolgreich zu sein.

Wenn das typische Piepen ertönt, geht der Puls hoch, erzählt Stefan Haupt und lächelt. Auch wenn er weiß, dass die Chance auf einen Sensationsfund statistisch sehr gering ist. Oft lassen verrostete Blechdosen, Nägel oder Drähte den Metalldetektor anschlagen, mit dem der Geester regelmäßig in seiner Freizeit auf Wiesen und Feldern im Emsland unterwegs ist. Aber eben nicht immer ist es alter Müll, der unter der Erde schlummert. Zahlreiche Münzen, Kreuze, Broschen und Anhänger hat er schon gefunden, darunter eine Silbermünze aus dem 13. Jahrhundert, die einen Bischof aus Münster zeigt, sowie eine 1800 bis 2000 Jahre alte römische Fibel. Eine Art Brosche, die Reisende nutzten, um ihre Gewänder am Hals zusammenzuhalten. „Anhand des Tons, den der Metalldetektor von sich gibt, lassen sich Größe und Material des Gegenstands erahnen“, erläutert Stefan Haupt. „Das Gespür für archäologische Funde muss man aber erst entwickeln, das dauert.“

Doch das, was er in Sögel aus dem Feld holte, übertraf seine kühnsten Erwartungen. Als der Detektor am 29.10.2022 anschlug, war Stefan Haupt auf eine Sensation gestoßen: Er fand ein äußerst gut erhaltenes Bronzebeil aus der Zeit um 1600 vor Christus. „Das Gefühl war unbeschreiblich, einfach einzigartig“, erzählt er. Behalten hat er das Beil natürlich nicht. Das ist nun im Archäologischen Museum in Meppen zu sehen. Gefunden hatte Stefan Haupt es im Rahmen eines Kurses unter der Leitung des Kreisarchäologen Thomas Kassens.

Denn einfach losmarschieren und nach Lust und Laune „sondeln“, wie die Suche nach archäologischen Funden unter Gleichgesinnten genannt wird, geht nicht. Zum einen braucht es immer die Erlaubnis des Grundbesitzers, auf dessen Fläche gesucht werden soll. „Aber man kennt sich hier in der Region, das hilft“, betont der Geester. Zum anderen ist eine so genannte Nachforschungsgenehmigung der zuständigen Unteren Denkmalschutzbehörde oder des zuständigen Stadt- oder Kreisarchäologen nötig. Diese erhalten nur Personen, die eine entsprechende Qualifikation nachweisen können. Bei einem solchen Workshop gelang dem 42-Jährigen der große Coup.

Stefan Haupt zeigt die Sammlung seiner Fundstücke, die er eigens für den Termin ausnahmsweise mit ins BGZ-Büro am Standort Lingen gebracht hat.

Aber es ist weniger die Jagd nach einem Sensationsfund, die Stefan Haupt antreibt. „Mir geht’s um die Geschichte hinter dem Fund“, erzählt er. „Wie ist der Gegenstand zum Fundort gekommen?“ Diese Frage treibt ihn um – und bescherte ihm schon zahlreiche Stunden im Archiv. Ohne historisches Interesse, Geduld und intensive Vorbereitung im Vorfeld klappt die Suche nicht: „Recherche ist das A und O.“ Er studiert historische Karten, durchstöbert Archive, blättert in alten Zeitungen und nähert sich so Stück für Stück dem nächsten Fleckchen Land, auf dem sich das „Sondeln“ lohnen könnte. Zum Beispiel dort, wo früher Handelswege verliefen, historische Rast- oder Siedlungsplätze vermutet werden. Dort haben die Menschen gerne mal etwas vergessen. Vor allem für Schatzsucher wie Stefan Haupt, der sich auf Münzen und Schmuck fokussiert. Zahlreiche kleine Kreuze zählen zu seiner Sammlung. „Diese Anhänger von Ketten wurden im Mittelalter oft von Trauergästen nach Beerdigungen an der Grabstelle über die Schulter geworfen – als Ritual“, erläutert der Hobbyarchäologe. Sie erzählen ein Stück Heimatgeschichte.

Seit rund sieben Jahren zieht’s Stefan Haupt mit dem Metalldetektor raus auf Feld und Flur. Wenn am Sonntagmorgen die Sonne aufgeht, „dann geht’s ab auf den Acker“, erzählt er und lacht. Für ihn der perfekte Ausgleich zum Job. Seit 2023 arbeitet er bei der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung in Lingen, wo das bundeseigene Unternehmen das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle betreibt. Vorher war der gelernte Elektriker auf Bohranlagen weltweit unterwegs, immer auf Achse.  Bis ihm das Leben aus dem Koffer zu viel wurde. Er freut sich nun bei der BGZ ein sicheres und geregeltes Berufsleben zu haben, das ihm Zeit für sein Hobby lässt.

Stefan Haupt auf Geschichtenjagd: Der BGZ-Mitarbeiter aus Geeste ist in seiner Freizeit gerne mit dem Metalldetektor auf Feldern und Wiesen im Emsland unterwegs.

Mal „sondelt“ er allein, mal mit Bekannten aus der „Archäologischen Gruppe Lingen“ (AGL), die aktuell rund 15 Mitglieder zwischen 40 und 80 Jahren zählt. Stefan Haupt gehört mit 42 Jahren zu den Jüngsten. Fundneid untereinander kennen sie nicht. „Es zählt der Gemeinschaftsgedanke“, betont er. Man tausche sich gern über die neusten Funde und Recherchen aus – und arbeitet manchmal auch zusammen.

So leisteten Mitglieder der AGL auch schon Unterstützung bei der Polizeiarbeit – zum Beispiel, als nach einem Verkehrsunfall sechs wertvolle Goldmünzen aus einem Wagen verschwunden waren. Fünf fand die Gruppe dank der Metalldetektoren wieder. In einem sogenannten „Cold Case“ hat die AGL die Kriminalpolizei bei der Suche nach einer Tatwaffe unterstützt. Ebenso findet ein reger Austausch zwischen der AGL und den Archäologen im Emsland statt. Immer wieder mal wird die Gruppe für archäologische Projekte und Ausgrabungen angefragt.

Auch Freunde wissen Stefan Haupts Hobby zu schätzen. Zwei verlorene Eheringe hat er bereits im Garten wiedergefunden. „Der Haussegen war wiederhergestellt“, fügt er an und schmunzelt. Es sind Geschichten wie diese, für die der Geester das „Sondeln“ so liebt. Und die ihn motivieren, weiterzusuchen. Auch, wenn er monatelang mal nichts findet. Aber nach der Ernte, wenn die Felder gemäht sind, beginnt die Hochsaison der Schatzsucher. Und die steht kurz bevor.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/09/PM-Der-Geschichtenjaeger-aus-Geeste1.jpg 1512 1512 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-09-06 11:15:422025-04-23 16:05:38Der Geschichtenjäger aus Geeste

Grohnde: BGZ informiert zum Zwischenlager

5. September 2024/in Aktuelles, Startseite
EMMERTHAL – In einer Informationsveranstaltung für die Bürger*innen der Gemeinde Emmerthal wird die BGZ die aktuellen Vorhaben am Zwischenlager-Standort vorstellen. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 24. September 2024, ab 18:30 Uhr im Rathaus der Gemeinde, Berliner Str. 15, 31860 Emmerthal.

Außerdem wird die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) an dem Abend den aktuellen Stand der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle darstellen.

Alle Interessierten sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hintergrund:

Die bundeseigene BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung betreibt seit 2019 das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Grohnde. Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Grohnde läuft im Jahr 2046 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Dann wird es noch mehrere Jahrzehnte dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist hier abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/08/BGZ_Grohnde_3550_133_low-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-09-05 12:55:022025-04-23 16:06:39Grohnde: BGZ informiert zum Zwischenlager

Zwischenlager Philippsburg: Kurzzeitige Störung des Behälterüberwachungssystems (Aktualisierung: 07.04.2025)

2. September 2024/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Im Brennelemente-Zwischenlager kam es zu einem kurzzeitigen Ausfall des Systems, das die Dichtheit der eingelagerten Behälter überwacht. Die Störung wurde sofort erkannt und behoben. Die Dichtheit der Behälter war zu jedem Zeitpunkt uneingeschränkt gegeben.

Aufgrund eines Ausfalls der Stromversorgung stand das Behälterüberwachungssystem kurze Zeit nicht zur Verfügung. Die Störung wurde sofort erkannt und durch Mitarbeiter*innen der BGZ behoben. Sie hatte keinerlei Auswirkungen auf die Sicherheit der Zwischenlagerung.

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Skala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

Aktualisierung vom 07.04.2025:

Aufgrund eines erneuten Ausfalls der Stromversorgung kam es zu einem kurzzeitigen Ausfall des Behälterüberwachungssystems. Die Störung wurde sofort erkannt und behoben. Die Sicherheit der Zwischenlagerung und die Dichtheit der Behälter, und damit auch der Schutz von Mensch und Umwelt, war und ist jederzeit gegeben.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/07/Druckschalter-Bild-Philippsburg.jpg 589 884 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-09-02 10:44:232025-04-23 16:07:53Zwischenlager Philippsburg: Kurzzeitige Störung des Behälterüberwachungssystems (Aktualisierung: 07.04.2025)

BGZ stellt ihr Forschungsprogramm in Lingen vor

28. August 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL
LINGEN – In einer Dialogveranstaltung für die Bürger*innen der Stadt Lingen hat die BGZ erläutert, wie sie sich auf die notwendige verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet. Das bundeseigene Unternehmen informierte außerdem zu geplanten Baumaßnahmen, um das Zwischenlager vom Kernkraftwerk Emsland unabhängig zu machen.

„Mit unserem Forschungsprogramm bereiten wir die verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle vor“, erklärte BGZ-Forscher Ralf Schneider-Eickhoff. Mit dem Programm habe das bundeseigene Unternehmen die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung an all seinen Standorten über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen.

In seinem Vortrag veranschaulichte Schneider-Eickhoff die zahlreichen Forschungsaktivitäten der BGZ: von Untersuchungen zur Sicherheit der Behälterdichtungen bis zu Experimenten, die zusätzliche Erkenntnisse zum Langzeitverhalten der Brennelemente liefern. „Wir werden das Forschungsprogramm laufend fortschreiben, an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik anpassen und regelmäßig über den Fortschritt informieren“, so Schneider-Eickhoff.

Olaf Wollny, Leiter des Brennelemente-Zwischenlagers Lingen, erläuterte, wie die BGZ den vom ehemaligen Kernkraftwerk Emsland unabhängigen Betrieb vorantreibt. Dazu werden seit Übernahme des Lagers umfangreiche Maßnahmen umgesetzt. Neben der Installation unabhängiger Versorgungseinrichtungen und der Errichtung eigener Büro-, Werkstatt- und Wachgebäude betrifft dies auch die Erneuerung der Objektschutzeinrichtungen. Um die Neubauten nachhaltig mit Strom und Wärme zu versorgen, wird die BGZ moderne Photovoltaikanlagen und Erdwärmepumpen installieren.

Im Anschluss an die Vorträge diskutierten die Vertreter*innen der BGZ mit den Bürger*innen über das Forschungsprogramm und die Zwischenlagerung in Lingen.

Hintergrund:
Die bundeseigene BGZ betreibt seit 2019 das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle auf dem Gelände des Kernkraftwerks Emsland. Die Aufbewahrung dieser Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Lager in Lingen läuft im Jahr 2042 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/08/2024-08-28-PM-BGZ-Dialogveranstaltung-Lingen-scaled.jpg 1708 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-08-28 09:08:462025-04-23 21:27:47BGZ stellt ihr Forschungsprogramm in Lingen vor
BGZ

Blick ins Zwischenlager: BGZ leistet Beitrag zu Fotoausstellung „One million years“

27. August 2024/in Aktuelles, Startseite
AHAUS/ESSEN – Der Endlagersuche und dem nuklearen Erbe widmen sich die beiden Fotografen Jann Höfer und Martin Lamberty in der Ausstellung „One million years“. Für diese gewährte auch die BGZ Einblicke ins Zwischenlager.

Sicherheit für eine Million Jahre: Das ist das Ziel bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle in Deutschland. Diesem Thema haben sich die beiden Fotografen Martin Lamberty und Jann Höfer in einem Projekt im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Fachhochschule Dortmund gewidmet. Unter dem Titel „One Million Years“ ist dabei eine Ausstellung entstanden, die sich dem nuklearen Erbe fotografisch nähert und verschiedene Perspektiven beleuchtet.

Auch die BGZ leitete einen Beitrag zur Ausstellung, die aktuell in Köln gezeigt wird: Zu sehen sind Fotografien aus dem Zwischenlager Ahaus, in dem das bundeseigene Unternehmen sowohl schwach- und mittelradioaktive als auch hochradioaktive Abfälle aufbewahrt. Die Aufnahmen entstanden während eines Besuchs der beiden Fotografen am Standort, bei dem sie Einblicke in die Zwischenlagerung erhielten. „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit der BGZ“, sagt Jann Höfer. „Durch die Bilder aus Ahaus war es uns möglich, auch der Zwischenlagerung im Rahmen unserer Ausstellung Raum zu geben und sie thematisch zu beleuchten.“

Zusammengestellt haben die beiden jungen Fotografen außerdem Bilder aus den Endlagern Morsleben und Asse II sowie zum Thema automatischer Rückbau aus dem Karlsruher Institut für Technologie. Die Ausstellung „One Million Years“ ist bis zum 07.09.2024 immer Dienstag bis Donnerstag von 17:00 bis 18:00 Uhr in den Räumen des Vereins Freiraum, Gottesweg 116a, in Köln zu sehen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen sind unter https://www.freiraum-salon.de/one-million-years-fotografie/ erhältlich.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/08/Ausstellung-one-million-years2-scaled.jpg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-08-27 14:24:342025-06-05 13:16:12Blick ins Zwischenlager: BGZ leistet Beitrag zu Fotoausstellung „One million years“
BGZ

SPD-Kreistagsfraktion besucht Zwischenlager Gorleben

26. August 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GORLEBEN – Abgeordnete der SPD-Kreistagsfraktion Lüchow-Dannenberg haben das Zwischenlager Gorleben besucht und sich über die notwendige verlängerte Zwischenlagerung informiert. Dabei haben sich die Mandatsträger*innen auch ein Bild von den Baumaßnahmen vor Ort gemacht.

Bei dem Rundgang durch die Anlage erhielten die Politiker*innen Einblicke darin, wie die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle in Gorleben gewährleistet wird. Für die Zwischenlagerung über den bisher genehmigten Zeitraum hinaus ist eine neue Genehmigung erforderlich. „Die BGZ sieht derzeit vor, diese in 2026 zu beantragen und die technischen Fragen, etwa zur Alterung der Behälter und der darin eingeschlossenen Abfälle, zu beantworten“, sagte BGZ-Standortkommunikator Dr. Tristan Zielinski. „Dabei werden wir die Öffentlichkeit weiterhin einbeziehen und über das gesetzliche Maß hinaus beteiligen“.

Nach der Besichtigung erklärte SPD-Fraktionsvorsitzende Kerstin Peters: „Als Kreistagsabgeordnete setze ich mich für bestmögliche Sicherheitsstandards in der nuklearen Entsorgung ein. Wir fühlen uns von der BGZ gut über die Zwischenlagerung informiert. Jetzt ist es wichtig, die Bürger*innen frühzeitig bei der neuen Genehmigung in Gorleben einzubinden.“

Ein weiteres Thema waren die Baumaßnahmen am Zwischenlager. Die BGZ errichtet eine Schutzwand rund um die Halle mit den hochradioaktiven Abfällen und eine neue Sicherungszentrale für die Überwachung des Geländes. Letztere ist gleichzeitig eine Voraussetzung für den Rückbau der Pilotkonditionierungsanlage. „In der Anlage sollte erprobt werden, wie radioaktive Abfälle für ein Endlager verpackt werden können“, so Standortsprecher Dr. Tristan Zielinski. „Sie ging nie in den eigentlichen Betrieb und ist durch den Neustart des Endlagersuchverfahrens obsolet.“

Kreistagsabgeordneter Norbert Schwidder ergänzte: „Wir begrüßen es, dass die BGZ die Voraussetzungen für die Stilllegung der PKA schafft. Mit dem Abriss der Anlage verschwindet ein weiteres Relikt aus der Zeit, in der Gorleben aus politischen Gründen als Standort für ein Endlager untersucht wurde. Als SPD-Fraktion werden wir die baulichen Veränderungen am Zwischenlager weiterhin kritisch begleiten.“

Hintergrund:

Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Gorleben läuft im Jahr 2034 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/08/2024-08-23-SPD-Kreistagsfraktion-besucht-Zwischenlager-Gorleben-scaled.jpeg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-08-26 07:47:002025-04-23 21:30:18SPD-Kreistagsfraktion besucht Zwischenlager Gorleben
BGZ

SPD-Abgeordnete besuchen Zwischenlager Grohnde

16. August 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
EMMERTHAL – Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps und der SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann haben das Zwischenlager Grohnde besucht. Dabei tauschten sich die Sozialdemokraten mit der Vorsitzenden der BGZ-Geschäftsführung, Bettina Hesse, über die notwendige verlängerte Zwischenlagerung sowie die erforderlichen Baumaßnahmen zur Sicherstellung des autarken Betriebs des Standorts aus.

Bei einem Rundgang durch die Anlage erhielten die Abgeordneten Einblicke darin, wie die sichere Aufbewahrung der Abfälle in Grohnde gewährleistet wird. Zudem informierten sich die Besucher*innen über die Vorbereitungen der BGZ auf die verlängerte Zwischenlagerung. „Wir werden rechtzeitig neue Genehmigungen für alle Zwischenlager beantragen und dabei die Öffentlichkeit frühzeitig und über die gesetzlichen Vorgaben hinaus beteiligen“, sagte die BGZ-Geschäftsführerin Bettina Hesse. Grundlage für die neuen Genehmigungen sei das umfangreiche Forschungsprogramm, in dem die BGZ unter anderem Alterungseffekte der Behälter und der Brennelemente untersuche. „Wir sind davon überzeugt, dass die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren gewährleistet werden kann“, so Hesse.

Nach der Besichtigung erklärte Johannes Schraps MdB: „Weil die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle bedauerlicherweise länger dauert als ursprünglich geplant, kommt der Zwischenlagerung eine besondere Bedeutung zu. Wir konnten uns heute davon überzeugen, mit welcher Expertise und Gewissenhaftigkeit die BGZ ihrer verantwortungsvollen Aufgabe nachkommt.“

„Hohe Sicherheitsstandards sind dabei für uns essenziell – der Schutz unserer Bürger*innen und der Umwelt muss stets an oberster Stelle stehen“, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann und ergänzte: „Als Region sind wir unserer Verantwortung in Bezug auf die Nutzung der Kernenergie und ihrer Folgen stets nachgekommen und tun dies auch weiterhin. Wir haben aber auch eine klare Erwartungshaltung: Zum einen müssen auch andere Regionen anfangen, Verantwortung, insbesondere für den entstandenen Atommüll, zu übernehmen. Zum anderen müssen im Hinblick auf finanzielle Entschädigungen die regionalen Belastungen der letzten Jahre und Jahrzehnte vollumfänglich, gerecht und fair in den Blick genommen werden.“

Ein weiteres Thema bei dem Besuch waren die Vorbereitungen der BGZ auf den vom Kernkraftwerk unabhängigen Betrieb des Zwischenlagers. So errichtet das bundeseigene Unternehmen seit Anfang dieses Jahres ein neues Funktionsgebäude, um das Zwischenlager auch nach dem Rückbau des Kraftwerks weiter sicher betreiben zu können. Außerdem gaben die Expert*innen der BGZ einen Ausblick auf künftige Einlagerungen von CASTOR-Behältern aus dem Kernkraftwerk Grohnde: Nach deren Abschluss werden rund Dreiviertel der 100 Stellplätze im Lagergebäude belegt sein.

Hintergrund:
Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Grohnde läuft im Jahr 2046 aus. Derzeit bewahrt die BGZ dort 59 CASTOR-Behälter auf. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/08/2024-08-16-PM-SPD-Abgeordnete-besuchen-Zwischenlager-Grohnde-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-08-16 16:25:252025-04-23 21:29:07SPD-Abgeordnete besuchen Zwischenlager Grohnde
© Christopher Mick/BGZ

Zwischenlager Philippsburg: Kurzzeitiger Ausfall der Kransteuerung

14. August 2024/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Im Brennelemente-Zwischenlager stand der Kran für kurze Zeit nicht zur Verfügung. Durch den Austausch eines Bauteils konnte die Funktion der Krananlage kurzfristig wiederhergestellt werden.

Bei einer routinemäßigen Kontrolle erkannten BGZ-Mitarbeitende die Störung. Nachdem sie das defekte Modul ausgetauscht hatten, stand der Kran wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Skala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/03/BGZ_Philippsburg-scaled.jpg 2087 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-08-14 15:30:142025-04-23 21:29:31Zwischenlager Philippsburg: Kurzzeitiger Ausfall der Kransteuerung

Spatenstich in Unterweser: Wichtiger Schritt zum unabhängigen Zwischenlagerbetrieb

9. August 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
STADLAND – Mit einem symbolischen Spatenstich hat die BGZ den Startschuss für umfangreiche Baumaßnahmen am Standort Unterweser gegeben. Um den autarken Zwischenlagerbetrieb gewährleisten zu können, wird dort in den nächsten Jahren in hohem Umfang investiert.

„Ziel ist es, den Zwischenlagerbetrieb vom Kernkraftwerk Unterweser zu entkoppeln und so einen sicheren Betrieb auch nach dem Rückbau des Kraftwerkes zu gewährleisten“, erläuterte Dr. Klaus-Jürgen Brammer, BGZ-Bereichsleiter für den Betrieb der Zwischenlager im Norden, vor rund 80 Gästen. Dafür investiert das bundeseigene Unternehmen, das am Standort Unterweser ein Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle und zwei weitere für schwach- und mittelradioaktive Abfälle betreibt, nun umfangreich.

Kern der geplanten Maßnahmen ist die Errichtung eines Wach- und Funktionsgebäudes für das Personal inklusive Werkstätten und einer Fahrzeughalle sowie einer separaten Zufahrt. Die Fertigstellung des dreigeschossigen Gebäudes mit einer Gesamtfläche von rund 5.000 Quadratmetern ist für 2027 geplant.

„Wir setzen künftig auf eine regenerative Energieversorgung und werden daher eine Photovoltaikanlage auf dem Gebäude errichten. Außerdem erhält der Neubau eine Erdwärmepumpe, um umweltfreundlich zu heizen“, kündigte Stephan Thode, stellvertretender Leiter des Zwischenlagers Unterweser, während er Veranstaltung an. Die Zahl der BGZ-Mitarbeiter*innen am Standort Unterweser wird auf über 40 wachsen.

Unterstützung beim Spatenstich erhielt die BGZ von Stadlands Bürgermeister Harald Stindt und dem Landrat Stephan Siefken. Sie wünschten der BGZ gutes Gelingen und eine unfallfreie Bauzeit.

Der Landrat sprach von einer Win-Win-Situation: „Mit den Baumaßnahmen stellt die BGZ einerseits die Weichen für einen vom Kernkraftwerk unabhängigen Betrieb und sorgt so auch künftig für den verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit den radioaktiven Abfällen. Andererseits verbleibt ein Großteil der Investitionen bei den regionalen Betrieben und füllt die Auftragsbücher“, sagte Landrat Stephan Siefken am Rande der Veranstaltung.

Bürgermeister Harald Stindt betonte: „Die Gemeinde Stadland steht in engem und vertrauensvollem Austausch mit der BGZ als Betreiberin der Zwischenlager hier am Standort. Entsprechend sind wir stets über alle wesentlichen Vorhaben informiert. Die Sicherheit von Mensch und Umwelt muss in allen Belangen auch weiterhin oberste Priorität haben.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/08/2024-08-09-Spatenstich-Unterweser-scaled.jpeg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-08-09 08:45:082025-04-23 21:30:06Spatenstich in Unterweser: Wichtiger Schritt zum unabhängigen Zwischenlagerbetrieb
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News / Pressemitteilungen

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