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BGZ

SPD-Abgeordnete besuchen Zwischenlager Grohnde

16. August 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
EMMERTHAL – Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps und der SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann haben das Zwischenlager Grohnde besucht. Dabei tauschten sich die Sozialdemokraten mit der Vorsitzenden der BGZ-Geschäftsführung, Bettina Hesse, über die notwendige verlängerte Zwischenlagerung sowie die erforderlichen Baumaßnahmen zur Sicherstellung des autarken Betriebs des Standorts aus.

Bei einem Rundgang durch die Anlage erhielten die Abgeordneten Einblicke darin, wie die sichere Aufbewahrung der Abfälle in Grohnde gewährleistet wird. Zudem informierten sich die Besucher*innen über die Vorbereitungen der BGZ auf die verlängerte Zwischenlagerung. „Wir werden rechtzeitig neue Genehmigungen für alle Zwischenlager beantragen und dabei die Öffentlichkeit frühzeitig und über die gesetzlichen Vorgaben hinaus beteiligen“, sagte die BGZ-Geschäftsführerin Bettina Hesse. Grundlage für die neuen Genehmigungen sei das umfangreiche Forschungsprogramm, in dem die BGZ unter anderem Alterungseffekte der Behälter und der Brennelemente untersuche. „Wir sind davon überzeugt, dass die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren gewährleistet werden kann“, so Hesse.

Nach der Besichtigung erklärte Johannes Schraps MdB: „Weil die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle bedauerlicherweise länger dauert als ursprünglich geplant, kommt der Zwischenlagerung eine besondere Bedeutung zu. Wir konnten uns heute davon überzeugen, mit welcher Expertise und Gewissenhaftigkeit die BGZ ihrer verantwortungsvollen Aufgabe nachkommt.“

„Hohe Sicherheitsstandards sind dabei für uns essenziell – der Schutz unserer Bürger*innen und der Umwelt muss stets an oberster Stelle stehen“, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann und ergänzte: „Als Region sind wir unserer Verantwortung in Bezug auf die Nutzung der Kernenergie und ihrer Folgen stets nachgekommen und tun dies auch weiterhin. Wir haben aber auch eine klare Erwartungshaltung: Zum einen müssen auch andere Regionen anfangen, Verantwortung, insbesondere für den entstandenen Atommüll, zu übernehmen. Zum anderen müssen im Hinblick auf finanzielle Entschädigungen die regionalen Belastungen der letzten Jahre und Jahrzehnte vollumfänglich, gerecht und fair in den Blick genommen werden.“

Ein weiteres Thema bei dem Besuch waren die Vorbereitungen der BGZ auf den vom Kernkraftwerk unabhängigen Betrieb des Zwischenlagers. So errichtet das bundeseigene Unternehmen seit Anfang dieses Jahres ein neues Funktionsgebäude, um das Zwischenlager auch nach dem Rückbau des Kraftwerks weiter sicher betreiben zu können. Außerdem gaben die Expert*innen der BGZ einen Ausblick auf künftige Einlagerungen von CASTOR-Behältern aus dem Kernkraftwerk Grohnde: Nach deren Abschluss werden rund Dreiviertel der 100 Stellplätze im Lagergebäude belegt sein.

Hintergrund:
Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Grohnde läuft im Jahr 2046 aus. Derzeit bewahrt die BGZ dort 59 CASTOR-Behälter auf. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/08/2024-08-16-PM-SPD-Abgeordnete-besuchen-Zwischenlager-Grohnde-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-08-16 16:25:252025-04-23 21:29:07SPD-Abgeordnete besuchen Zwischenlager Grohnde
© Christopher Mick/BGZ

Zwischenlager Philippsburg: Kurzzeitiger Ausfall der Kransteuerung

14. August 2024/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Im Brennelemente-Zwischenlager stand der Kran für kurze Zeit nicht zur Verfügung. Durch den Austausch eines Bauteils konnte die Funktion der Krananlage kurzfristig wiederhergestellt werden.

Bei einer routinemäßigen Kontrolle erkannten BGZ-Mitarbeitende die Störung. Nachdem sie das defekte Modul ausgetauscht hatten, stand der Kran wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Skala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/03/BGZ_Philippsburg-scaled.jpg 2087 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-08-14 15:30:142025-04-23 21:29:31Zwischenlager Philippsburg: Kurzzeitiger Ausfall der Kransteuerung

Spatenstich in Unterweser: Wichtiger Schritt zum unabhängigen Zwischenlagerbetrieb

9. August 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
STADLAND – Mit einem symbolischen Spatenstich hat die BGZ den Startschuss für umfangreiche Baumaßnahmen am Standort Unterweser gegeben. Um den autarken Zwischenlagerbetrieb gewährleisten zu können, wird dort in den nächsten Jahren in hohem Umfang investiert.

„Ziel ist es, den Zwischenlagerbetrieb vom Kernkraftwerk Unterweser zu entkoppeln und so einen sicheren Betrieb auch nach dem Rückbau des Kraftwerkes zu gewährleisten“, erläuterte Dr. Klaus-Jürgen Brammer, BGZ-Bereichsleiter für den Betrieb der Zwischenlager im Norden, vor rund 80 Gästen. Dafür investiert das bundeseigene Unternehmen, das am Standort Unterweser ein Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle und zwei weitere für schwach- und mittelradioaktive Abfälle betreibt, nun umfangreich.

Kern der geplanten Maßnahmen ist die Errichtung eines Wach- und Funktionsgebäudes für das Personal inklusive Werkstätten und einer Fahrzeughalle sowie einer separaten Zufahrt. Die Fertigstellung des dreigeschossigen Gebäudes mit einer Gesamtfläche von rund 5.000 Quadratmetern ist für 2027 geplant.

„Wir setzen künftig auf eine regenerative Energieversorgung und werden daher eine Photovoltaikanlage auf dem Gebäude errichten. Außerdem erhält der Neubau eine Erdwärmepumpe, um umweltfreundlich zu heizen“, kündigte Stephan Thode, stellvertretender Leiter des Zwischenlagers Unterweser, während er Veranstaltung an. Die Zahl der BGZ-Mitarbeiter*innen am Standort Unterweser wird auf über 40 wachsen.

Unterstützung beim Spatenstich erhielt die BGZ von Stadlands Bürgermeister Harald Stindt und dem Landrat Stephan Siefken. Sie wünschten der BGZ gutes Gelingen und eine unfallfreie Bauzeit.

Der Landrat sprach von einer Win-Win-Situation: „Mit den Baumaßnahmen stellt die BGZ einerseits die Weichen für einen vom Kernkraftwerk unabhängigen Betrieb und sorgt so auch künftig für den verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit den radioaktiven Abfällen. Andererseits verbleibt ein Großteil der Investitionen bei den regionalen Betrieben und füllt die Auftragsbücher“, sagte Landrat Stephan Siefken am Rande der Veranstaltung.

Bürgermeister Harald Stindt betonte: „Die Gemeinde Stadland steht in engem und vertrauensvollem Austausch mit der BGZ als Betreiberin der Zwischenlager hier am Standort. Entsprechend sind wir stets über alle wesentlichen Vorhaben informiert. Die Sicherheit von Mensch und Umwelt muss in allen Belangen auch weiterhin oberste Priorität haben.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/08/2024-08-09-Spatenstich-Unterweser-scaled.jpeg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-08-09 08:45:082025-04-23 21:30:06Spatenstich in Unterweser: Wichtiger Schritt zum unabhängigen Zwischenlagerbetrieb

Lingen: BGZ informiert zum Zwischenlager

30. Juli 2024/in Aktuelles, Startseite
LINGEN – In einer Informationsveranstaltung für die Bürger*innen der Stadt Lingen wird die BGZ ihr Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung vorstellen. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 27. August 2024, ab 18:30 Uhr im IT-Zentrum, Seminarraum 1, Kaiserstraße 10B, 49809 Lingen (Ems).

Außerdem werden die Expert*innen der BGZ darüber informieren, wie sich das bundeseigene Unternehmen auf den vom Kernkraftwerk Emsland unabhängigen Betrieb des Zwischenlagers vorbereitet.

Alle Interessierten sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hintergrund:

Die bundeseigene BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung betreibt seit 2019 das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Emsland. Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Lingen läuft im Jahr 2042 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Dann wird es noch mehrere Jahrzehnte dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist hier abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/07/BGZ_Lingen_3515_077_low-scaled.jpg 2560 1965 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-07-30 09:53:162025-04-24 13:16:55Lingen: BGZ informiert zum Zwischenlager
BGZ

Zwischenlager Grafenrheinfeld: Neuer Standortleiter stellt sich vor

24. Juli 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GRAFENRHEINFELD – Einen personellen Wechsel gab es in der Standortleitung des örtlichen Zwischenlagers: Seit Anfang Juli führt Patrick Dereser das derzeit 29-köpfige Team des bundeseigenen Betreibers, der BGZ GmbH. Beim Antrittsbesuch im Rathaus Grafenrheinfeld zeigte sich Bürgermeister Christian Keller erfreut, dass Dereser als Retter die Ortsfeuerwehr bei Einsätzen unterstützt – und so die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kommune und BGZ weiter stärkt.

Anfang Juli wurde Patrick Dereser die Verantwortung für den Standort Grafenrheinfeld übertragen. Mit 34 Jahren ist er bundesweit der jüngste Leiter eines BGZ-Zwischenlagers. Seinen Arbeitsplatz kennt der studierte Maschinenbauer bereits gut. Schon seit Januar 2022 ist er Mitarbeiter der BGZ und war bisher vor Ort als Projektingenieur eingesetzt. „Frühere berufliche Stationen führten mich nach Oberbayern, wo ich beim TÜV Süd in München und anschließend im Großraum Ingolstadt für ein Unternehmen im Bereich der Petrochemie tätig war“, so Dereser.

Gemeinsam mit BGZ-Hauptabteilungsleiter Jürgen Bruder sowie Standortkommunikator Stefan Mirbeth war Patrick Dereser nun im Rathaus Grafenrheinfeld zu Gast, um sich bei Bürgermeister Christian Keller vorzustellen. Dieser freute sich, dass mit Dereser, der aus dem Nachbarort Röthlein stammt, ein „waschechter Unterfranke“ die Leitung des Zwischenlagers übernommen hat.

Dessen Ortsverbundenheit kommt auch der Freiwilligen Feuerwehr Grafenrheinfeld zu Gute: Seit Arbeitsbeginn bei der BGZ engagiert er sich bei der Ortsfeuerwehr und verstärkt – wie neun weitere BGZ-Kolleg*innen – die Einsatzbereitschaft bei Notfällen. „Gerade im Brandschutz arbeiten wir mit der BGZ partnerschaftlich und konstruktiv zusammen“, bilanzierte Bürgermeister Christian Keller. „Ich freue mich, dass viele BGZ-Mitarbeitende auch Grafenrheinfelder Feuerwehrkameraden geworden sind. Das ist eine sehr verlässliche Partnerschaft.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-07-24-PM-BGZ-Grafenrheinfeld-Neuer-Leiter.jpg 1512 2016 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-07-24 10:55:212025-04-24 13:17:02Zwischenlager Grafenrheinfeld: Neuer Standortleiter stellt sich vor
BGZ

Zwischenlager Neckarwestheim: BGZ-Geschäftsführerin tauscht sich mit Bürgermeistern aus

22. Juli 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
NECKARWESTHEIM/GEMMRIGHEIM – Bei ihrem Besuch in Neckarwestheim hat sich Bettina Hesse als Vorsitzende Geschäftsführerin der BGZ mit den beiden Bürgermeistern der Standortgemeinden ausgetauscht. Neben dem persönlichen Kennenlernen ging es auch um die Vorbereitungen für den vom Kernkraftwerk entkoppelten Betrieb der Zwischenlager.

„Der BGZ-Standort befindet sich auf der Gemarkung von zwei Gemeinden und zwei unterschiedlichen Landkreisen. Daher ist der regelmäßige Austausch mit beiden Bürgermeistern für uns als BGZ wichtig. Diesen werden wir zukünftig weiter pflegen und ausbauen“, erklärte Bettina Hesse im Anschluss an das Gespräch.

Bei dem Treffen ging es auch um aktuelle Vorhaben am Standort Neckarwestheim. Das bundeseigene Unternehmen plant die Errichtung eines eigenen Funktionsgebäudes mit Büroräumen sowie ein Wachgebäude. Ziel ist es, einen vom Kernkraftwerk Neckarwestheim entkoppelten Betrieb sicherstellen zu können, auch wenn das Kraftwerk zurückgebaut sein wird. Ebenfalls thematisiert wurden Kompensationszahlungen, die die Vertreter*innen der Zwischenlager-Standortkommunen vom Bund als Ausgleich für die verlängerte Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle an den Standorten fordern.

Bürgermeister Winkler sagte im Anschluss an den Termin: „Die Zusammenarbeit mit der BGZ basiert auf einem engen und vertrauensvollen Austausch, der durch regelmäßige Besichtigungen vor Ort gefestigt wird.“ Auch Bürgermeister Dr. Frauhammer lobte die Zusammenarbeit zwischen beiden Kommunen und der BGZ als Zwischenlagerbetreiberin: „Transparente Informationen sowie das persönliche Gespräch sind die entscheidenden Grundlagen für die gute Zusammenarbeit.“

Hintergrund:

Die bundeseigene BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung betreibt seit 2019 das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Neckarwestheim. Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Neckarwestheim läuft im Jahr 2046 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Jahrzehnte dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist hier abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-07-22-PM-Neckarwestheim-BGZ-Geschaeftsfuehrerin-tauscht-sich-mit-Buergermeistern-aus-1-scaled.jpg 2560 1920 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-07-22 11:00:052025-04-24 13:17:50Zwischenlager Neckarwestheim: BGZ-Geschäftsführerin tauscht sich mit Bürgermeistern aus
BGZ

Landtagsabgeordneter Dr. Michael Preusch informiert sich über Zwischenlagerung in Neckarwestheim

16. Juli 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
NECKARWESTHEIM – Der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Michael Preusch besuchte gemeinsam mit Mitgliedern der CDU-Gemeinderatsfraktion das Zwischenlager. Vor Ort wurden sie über die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle sowie die Planungen zur verlängerten Zwischenlagerung am Standort informiert.

Für die Zwischenlagerung über den bislang genehmigten Zeitraum hinaus sind Genehmigungsverfahren notwendig. In diesen muss die BGZ technische Fragen, etwa zur Alterung der Behälter und der darin eingeschlossenen Brennelemente, beantworten. „Wir werden rechtzeitig eine neue Genehmigung für das Zwischenlager Neckarwestheim beantragen und die Öffentlichkeit frühzeitig in diesen Prozess einbinden“, erklärte BGZ-Pressesprecherin Dr. Genevieve Mulack bei dem Gang durch das unterirdische Brennelemente-Zwischenlager.

Nach der Besichtigung sagte Dr. Michael Preusch: „Als Mitglied des baden-württembergischen Landtags setze ich mich für bestmögliche Sicherheitsstandards bei der Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle ein. Ich befürworte die Ankündigung der BGZ, die Öffentlichkeit bei der verlängerten Zwischenlagerung noch stärker einzubeziehen.“

Hintergrund:

Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Neckarwestheim läuft im Jahr 2046 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Jahrzehnte dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-07-16-PM-MdL-Dr.-Preusch-besucht-das-Zwischenlager-Neckarwestheim1.jpg 1512 2016 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-07-16 14:02:362025-04-24 13:18:28Landtagsabgeordneter Dr. Michael Preusch informiert sich über Zwischenlagerung in Neckarwestheim
BGZ

BGZ-Forschungsprojekt: Umfangreiche Untersuchung bestrahlter Brennstäbe gestartet

11. Juli 2024/in Aktuelles, Forschung, Leda, Pressemitteilung, Startseite, vZL
ESSEN – Die BGZ untersucht im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts das Verhalten von Brennstäben aus dem Leistungsbetrieb von Kernkraftwerken. Das Vorhaben ist ein wesentlicher Baustein, um die sichere Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum hinaus nachzuweisen.

Dazu werden in den kommenden Jahren eine Vielzahl bestrahlter Brennstäbe in Laboren der Firma Studsvik in Schweden analysiert. Ziel der Untersuchungen ist es, die vorhandene Wissensbasis zum Langzeitverhalten der Brennelemente zu erweitern, die die BGZ in ihren Zwischenlagern aufbewahrt. „Durch die Untersuchungen gewinnen wir kontinuierlich eine Vielzahl an wichtigen Daten“, sagt Dr. Maik Stuke, Leiter des Forschungsprojekts bei der BGZ.

Dafür werden in den nächsten Jahren zahlreiche Tests und Messkampagnen in den heißen Zellen in Schweden durchgeführt. Im Rahmen des von der BGZ geleiteten Forschungsprojekts werden auch Brennstäbe aus dem Leistungsbetrieb deutscher Kernkraftwerke, unter anderem aus dem KKW Emsland, detailliert analysiert. „Mit der Untersuchung dieser Brennstäbe haben wir die außergewöhnliche Chance, deren Verhalten experimentell analysieren zu können“, betont Stuke. Möglich sei dies nur durch eine gute und intensive Zusammenarbeit aller Kooperationspartner in dem Projekt.

Das Forschungsprojekt LEDA (Long-Term Experimental Dry Storage Analysis) ist 2021 gestartet, der Abschluss ist für Anfang der 2030er Jahre geplant. In dieser Zeit werden die Untersuchungen laufend Erkenntnisse liefern, die in die Sicherheitsnachweise für die Genehmigungsverfahren für die verlängerte Zwischenlagerung mit einfließen.

BGZ-Projektleiter Timo Neikes (l.) und BGZ-Forscher Dr. Peter Kaufholz (r.) begleiten die Vorbereitungen der Untersuchungen in den Laboren der Firma Studsvik in Schweden.

Hintergrund:
Die Aufbewahrungsgenehmigungen für die Zwischenlager der BGZ sind auf 40 Jahre befristet und laufen ab 2034 sukzessive aus. Mit der verlängerten Zwischenlagerung sind wissenschaftlich-technische Fragen verbunden, die die BGZ im Rahmen der Genehmigungsverfahren für ihre Zwischenlager beantworten wird. Dazu verfolgt das bundeseigene Unternehmen ein umfassendes Forschungsprogramm. Im Rahmen nationaler und internationaler Forschungsprojekte untersucht die BGZ unter anderem das Langzeitverhalten von Behältern und Brennelementen. Eines dieser Projekte ist LEDA (Long-Term Experimental Dry Storage Analysis), in dessen Rahmen Teile von bestrahlten Brennelementen in heißen Zellen in Schweden analysiert werden. Weitere Informationen zu LEDA sowie zum Forschungsprogramm der BGZ sind hier
zu finden.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-07-11-BGZ-Forschungsprojekt-Untersuchungen-gestartet1-scaled.jpg 1664 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-07-11 10:47:452025-11-18 09:56:59BGZ-Forschungsprojekt: Umfangreiche Untersuchung bestrahlter Brennstäbe gestartet

Zwischenlager Brokdorf: Probelauf erfolgreich durchgeführt

27. Juni 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
BROKDORF – Die BGZ hat im Zwischenlager Brokdorf erfolgreich einen Probelauf für die vorgesehene Einlagerung von CASTOR-Behältern mit Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente durchgeführt. Dieser ist Teil der Vorbereitungen für die Rücknahme dieser Abfälle. Ein Termin für den Transport steht noch nicht fest.

„Unser Team absolvierte mit einem leeren, knapp 100 Tonnen schweren CASTOR-Behälter erfolgreich alle Arbeitsschritte, die zur Einlagerung der beladenen Behälter erforderlich sind“, erläutert Marco Paschen, Leiter des Zwischenlagers Brokdorf. Die BGZ habe dadurch gezeigt, dass sie die hochradioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitung sicher annehmen und aufbewahren kann.

Unabhängige Sachverständige überwachten im Auftrag des Ministeriums für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur des Landes Schleswig-Holstein (MEKUN) als für das Zwischenlager Brokdorf zuständige Aufsichtsbehörde den mehrtägigen Probelauf.

Ende März erteilte das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) der BGZ die Genehmigung, sieben CASTOR-Behälter mit verglasten hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung im Zwischenlager Brokdorf aufzubewahren. „Die Behälter sollen in den nächsten Jahren vom britischen Sellafield in das Zwischenlager Brokdorf gebracht werden. Ein Termin für den Transport steht noch nicht fest“, informiert Jonas Wingert, verantwortlich für die BGZ-Kommunikation am Standort Brokdorf.

Eine noch ausstehende Voraussetzung für die Rückführung ist eine Transportgenehmigung nach dem Atomgesetz, die ein von der Energiewirtschaft beauftragtes Unternehmen beim BASE beantragen wird.

Hintergrund:

Bis 2005 wurden Brennelemente aus deutschen Atomkraftwerken zur Wiederaufarbeitung nach Großbritannien und Frankreich transportiert. Die dabei angefallenen, hochradioaktiven Abfälle müssen die Abfallbesitzer, die Betreiber der Atomkraftwerke, gemäß ihren vertraglichen Verpflichtungen nach Deutschland zurückführen. Zur Rücknahme dieser Abfälle hat sich die Bundesrepublik Deutschland auch völkerrechtlich verpflichtet.

Im Jahr 2015 ist ein Konzept zur Verteilung der noch im Ausland lagernden Abfälle aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente mit breitem politischem Konsens verabschiedet worden. Dieses sieht eine bundesweit ausgewogene Verteilung der Behälter vor. Damals sind vier Standorte für die Rückführung festgelegt worden: Biblis in Hessen, Brokdorf in Schleswig-Holstein, Isar in Bayern und Philippsburg in Baden-Württemberg.

Nach Hessen ist die Rückführung bereits abgeschlossen: Im November 2020 wurden sechs Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der britischen Wiederaufarbeitung zum Zwischenlager Biblis transportiert. Für Deutschland war dies der erste große Rücktransport von Atommüll in CASTOR-Behältern seit 2011. Er verlief reibungslos und ohne Störungen.

18 weitere CASTOR-Behälter müssen in den kommenden Jahren noch nach Deutschland zurückgeführt werden, davon sieben Behälter in das Zwischenlager Brokdorf. Nach Abschluss der Rückführung werden die Behälter dann in den Bundesländern aufbewahrt, aus deren Atomkraftwerken anteilig die größte Menge an Kernbrennstoff ins Ausland gebracht wurde.

Die BGZ hat von Beginn an proaktiv über die Rückführung informiert, unter anderem auch bei öffentlichen Veranstaltungen vor Ort in Brokdorf. Sie wird diese Kommunikation fortsetzen. Weitere Informationen finden sich auch hier: https://rueckfuehrung.bgz.de/

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/06/2024-06-27-PM-Kalthandhabung-Brokdorf-scaled.jpg 1920 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-06-27 10:53:062025-04-24 13:19:59Zwischenlager Brokdorf: Probelauf erfolgreich durchgeführt

Zwischenlager Biblis: Richtfest für neues Gebäude der BGZ

20. Juni 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
BIBLIS – Mit dem Richtfest für das neue Wach- und Funktionsgebäude feiert die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum unabhängigen Betrieb des Zwischenlagers. Um diesen gewährleisten zu können, investiert das bundeseigene Unternehmen umfangreich in den Standort Biblis.

„Der Fortschritt unserer Bauvorhaben zeigt, dass die BGZ am Standort Biblis Schritt für Schritt unabhängig vom Kernkraftwerk wird“, erklärte Wolfgang Arnold, BGZ-Hauptabteilungsleiter der Region Südwest. Das neue Funktionsgebäude biete ausreichend Büroräume für rund 70 Mitarbeiter*innen. Um für den autarken Betrieb gerüstet zu sein, investiert die BGZ umfangreich in den Standort. Viele Baumaßnahmen wie eine eigene Strom- und Wasserversorgung, ein neuer Sicherungszaun sowie eine Straßenzufahrt sind bereits umgesetzt. Für die Stromerzeugung wird zudem eine Photovoltaikanlage errichtet.

Unterstützung beim symbolischen Einschlagen des letzten Nagels erhielt die BGZ durch Ralf Stüwe (RWE), Konstantin Großmann (Vorsitzender der Gemeindevertretung) sowie Gemeindevorstand Michael Hennes. Weitere Mitglieder der Gemeindevertretung und des Gemeindevorstands waren vertreten.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/06/Homepagemeldung.png 889 1335 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2024-06-20 12:25:182025-04-24 13:20:23Zwischenlager Biblis: Richtfest für neues Gebäude der BGZ
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News / Pressemitteilungen

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