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Zweite Umfrage startet: Bürger*innen an den Zwischenlager-Standorten werden befragt

16. Dezember 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
ESSEN/BERLIN – Was wissen und denken die Menschen über die Aufbewahrung radioaktiver Abfälle? Hat sich ihre Einstellung verändert? Das soll die zweite Erhebung im Auftrag der BGZ in den Regionen rund um die Zwischenlager-Standorte zeigen.

Per Zufallsprinzip werden Bürger*innen, die in der Nähe eines von der BGZ betriebenen Zwischenlagers wohnen, von Mitarbeiter*innen einer unabhängigen Gesellschaft für Sozialforschung online oder per Telefon kontaktiert. Die Interviewer*innen möchten wissen, was die Menschen über die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle wissen und denken.

Nach Abschluss und Auswertung der ersten Umfrage an ihren Standorten möchte die BGZ  mit dieser zweiten repräsentativen und anonymisierten Erhebung ihre Erkenntnisse zum Informationsstand und Stimmungsbild der Menschen vor Ort vertiefen und Veränderungen dokumentieren. Über die Ergebnisse wird das bundeseigene Unternehmen nach Auswertung der Daten informieren und die Erkenntnisse in ihre Arbeit einfließen lassen.

Weitere Informationen zum Umfrage-Projekt der BGZ sind hier erhältlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/04/BGZ_Ahaus_3514_388_low-scaled.jpg 2017 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-12-16 10:32:112025-04-23 14:43:26Zweite Umfrage startet: Bürger*innen an den Zwischenlager-Standorten werden befragt
BGZ

Zwischenlager Brokdorf: BGZ stellt Gemeinderat neues Brandschutz-Konzept vor

11. Dezember 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
BROKDORF – Im Rahmen einer öffentlichen Sitzung des Brokdorfer Gemeinderates haben Vertreter der BGZ mit den Ratsmitgliedern aktuelle Themen am Standort erörtert. Im Mittelpunkt stand die weitere Entkopplung des Zwischenlagerbetriebs vom Kernkraftwerk: So soll der Brandschutz für das Zwischenlager voraussichtlich in 2025 von der öffentlichen Feuerwehr übernommen werden.

„Derzeit ist die Werkfeuerwehr des Kernkraftwerkes für den Brandschutz bei der BGZ verantwortlich“, erläuterte Marco Paschen, der Leiter des Zwischenlagers. Vor dem Hintergrund des anstehenden Rückbaus muss der Brandschutz für das Zwischenlager neu geregelt werden. Ein entsprechendes Konzept wurde mit Vertreter*innen der Gemeinde Brokdorf und des Kreises Steinburg eingehend beraten. Das Ergebnis: „Es ist vorgesehen, in den kommenden Monaten eine Handlungs- und Finanzierungsvereinbarung für die Übernahme des Brandschutzes mit der Gemeinde zu unterzeichnen“, so Marco Paschen.

„Zwei Punkte lagen dem Gemeinderat bei den Beratungen besonders am Herzen“, betonte Bürgermeister Jörg Schmidt. „Ganz wichtig war uns, dass unsere lokale Feuerwehr von Anfang an eingebunden war. Ihre Bedürfnisse und Anforderungen müssen berücksichtigt werden.“ Darüber hinaus sei entscheidend, dass der Mehraufwand für die Kommune nicht zu Lasten der Bürger*innen gehen dürfe. „Auf Basis der Handlungs- und Finanzierungsvereinbarung können Gemeinde, Feuerwehr und BGZ ihre jeweiligen Aufgaben wahrnehmen und gut zusammenarbeiten“, so Schmidt.

Ein weiteres Thema in der Gemeinderatssitzung war die anstehende Rückführung von sieben Behältern mit hochradioaktiven Abfällen aus der englischen Wiederaufarbeitung nach Brokdorf. „Nachdem die atomrechtliche Genehmigung zur Aufbewahrung der Abfälle im Frühjahr dieses Jahres erteilt wurde, konnten wir im Sommer den Probelauf mit einem leeren Behälter erfolgreich durchführen“, erläuterte BGZ-Standortkommunikator Jonas Wingert. Der Transport, für den die Energieversorgungsunternehmen verantwortlich sind, könne nach aktuellem Stand 2026 erfolgen.

Abschließend informierten die BGZ-Vertreter die Kommunalpolitiker*innen über die Fortschritte bei den Baumaßnahmen am Zwischenlager. Diese umfassen im Wesentlichen die Errichtung eines Wachgebäudes, einer zusätzlichen Schutzwand sowie eines neuen Durchfahrschutzes.

Im Anschluss an die Sitzung sagte Bürgermeister Jörg Schmidt: „Wir pflegen seit Jahren einen engen und vertrauensvollen Austausch mit der BGZ als Zwischenlagerbetreiberin und sind immer frühzeitig über alle relevanten Entwicklungen informiert. Transparente Informationen sowie das persönliche Gespräch sind die entscheidenden Grundlagen für eine weiterhin gute Zusammenarbeit.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/12/Brokdorfs-Buergermeister-Joerg-Schmidt-mit-Vertretern-der-BGZ-scaled.jpg 2223 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-12-11 10:28:442025-04-23 14:49:09Zwischenlager Brokdorf: BGZ stellt Gemeinderat neues Brandschutz-Konzept vor

Neckarwestheim: Landtagsabgeordnete besichtigen Brennelemente-Zwischenlager

4. Dezember 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
NECKARWESTHEIM – Die Landtagsabgeordneten Tayfun Tok und Erwin Köhler (Bündnis 90/ Die Grünen) besuchten gemeinsam mit den Bürgermeistern Jochen Winkler (Neckarwestheim) und Dr. Jörg Frauhammer (Gemmrigheim) das Zwischenlager. Bei einem Rundgang durch das Tunnellager erhielten die Politiker Einblicke, wie die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle gewährleistet wird.

In zwei unterirdischen Tunnelröhren befinden sich derzeit 99 Behälter mit abgebrannten Brennelementen. Da die Genehmigung dieses Zwischenlagers im Jahr 2046 ausläuft, ein Endlagerstandort aber erst ab Mitte des Jahrhunderts benannt werden soll, informierten sich die Landtagsabgeordneten über die Vorbereitungen der BGZ auf eine verlängerte Zwischenlagerung. „Wir werden die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle auch über die kommenden Jahrzehnte gewährleisten“, erläuterte Thomas Taschke, Leiter des Zwischenlagers. Die Sicherheit fuße auf einem robusten Konzept mit einer umfassenden Überwachung und Erfahrungen aus einem jahrzehntelangen, störungsfreien Betrieb.

Mit Blick auf den größeren Zeitbedarf bei der Endlagersuche betonte Standortkommunikatorin Dr. Genevieve Mulack: „Die BGZ wird rechtzeitig eine neue Genehmigung für das Zwischenlager beantragen und die Sicherheit in den zu führenden Verfahren nachweisen.“ Dazu habe die BGZ ein umfangreiches Forschungsprogramm aufgelegt, in dessen Rahmen das Langzeitverhalten von Behältern und Inventaren untersucht werde. Nach der Besichtigung erklärten MdL Tayfun Tok und MdL Erwin Köhler, dass auch sie sich für bestmögliche Sicherheitsstandards einsetzen. Zudem begrüßen sie die Ankündigung der BGZ, bei der verlängerten Zwischenlagerung auf die Beteiligung der Öffentlichkeit zu setzen. Die Bürgermeister der beiden Standortgemeinden wiesen auf den Informationsbedarf der Bevölkerung hin, den die BGZ durch einen regelmäßigen Dialog vor Ort erfülle.

Hintergrund:

Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Neckarwestheim läuft im Jahr 2046 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da ein Endlagerstandort für hochradioaktive Abfälle erst Mitte dieses Jahrhunderts benannt werden soll. Dann wird es noch mehrere Jahrzehnte dauern, bis das Endlager errichtet ist und alle Behälter an dieses Endlager abgegeben werden können. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor und hat dazu ein Forschungsprogramm aufgelegt. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/12/kombrimiert-e1733314864497.png 766 648 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2024-12-04 13:18:562025-04-23 14:48:02Neckarwestheim: Landtagsabgeordnete besichtigen Brennelemente-Zwischenlager

Gericht bestätigt Aufbewahrungsgenehmigung für Jülicher Brennelemente

3. Dezember 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – Das Oberverwaltungsgericht Münster hat Klagen gegen die Aufbewahrung der Jülicher Brennelemente im Zwischenlager Ahaus abgewiesen und eine Revision nicht zugelassen. Die Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) plant, die Brennelemente in 152 CASTOR-Behältern per LKW nach Ahaus bringen zu lassen. Die dazu erforderliche atomrechtliche Beförderungsgenehmigung steht allerdings noch aus.

„Die BGZ kann die CASTOR-Behälter aus Jülich sicher im Zwischenlager Ahaus aufbewahren“, erklärt Dr. Matthias Heck, Bereichsleiter Genehmigungen bei der BGZ. Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) habe dies bereits mit Erteilung der Aufbewahrungsgenehmigung im Jahr 2016 bestätigt. „Das Oberverwaltungsgericht Münster hat nun geurteilt, dass diese Genehmigung rechtmäßig ist.“
Im Zwischenlager Ahaus werden seit über 30 Jahren baugleiche Behälter des Typs THTR/AVR nach einem bewährten Konzept aufbewahrt. Im vergangenen Jahr hatte die BGZ die Annahme eines leeren CASTOR-Behälters aus Jülich erprobt. Dieser Probelauf verlief reibungslos, das haben unabhängige Sachverständige bestätigt.
Bevor die CASTOR-Behälter in das Zwischenlager Ahaus transportiert werden können, muss das BASE eine Beförderungsgenehmigung erteilen, die ein Logistikunternehmen im Auftrag der JEN beantragt hatte. Diese Genehmigung steht noch aus.

Hintergrund:
Das Zwischenlager in Jülich muss aufgrund einer Anordnung der NRW-Atomaufsicht geräumt werden. Die JEN verfolgt deshalb zwei Optionen: Den Bau eines neuen Zwischenlagers in Jülich und den Transport der Brennelemente in das Zwischenlager Ahaus. Die JEN entscheidet darüber, welche Option umgesetzt wird. Die BGZ bereitet sich auf eine mögliche Einlagerung vor, weil sie dazu vertraglich verpflichtet ist.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/12/BGZ_Ahaus_3514_393_low-scaled.jpg 2059 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-12-03 17:27:102025-04-23 14:47:19Gericht bestätigt Aufbewahrungsgenehmigung für Jülicher Brennelemente

Zwischenlager Ahaus: Leere Transportbehälter werden in den USA verwertet

2. Dezember 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – 24 leere Transportbehälter, die für die Zwischenlagerung in Ahaus vorgesehen waren, werden nun bei einem Unternehmen in den USA verwertet. Die Behälter stammen aus der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague in Frankreich.

„Es handelt sich um leere, nicht mehr benötigte und innen kontaminierte Behälter französischer Bauarten, mit denen ausgediente Brennelemente von Kernkraftwerken zur Wiederaufarbeitung nach La Hague in Frankreich transportiert wurden“, erläutert Dr. Matthias Heck, Bereichsleiter Genehmigungen bei der BGZ. Sie seien in den vergangenen Wochen von Frankreich in die USA transportiert worden und nun bei einem spezialisierten Recycling-Unternehmen angekommen. Dort werden die Behälter einzeln überprüft und dann nach und nach verwertet.
Dr. David Knollmann, BGZ-Pressesprecher für die Region Nordwest, ergänzt: „Die BGZ hatte bereits im Mai dieses Jahres in einer öffentlichen Dialogveranstaltung darüber informiert, dass als Alternative zur Zwischenlagerung in Ahaus eine Verwertung der Behälter im Ausland geprüft wird. Diese Option konnte nun realisiert werden.“
Die BGZ hat für die leeren Transportbehälter im Juni 2023 eine Aufbewahrungsgenehmigung beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) beantragt und wird den Antrag zurücknehmen, sobald die Verwertung in den USA abgeschlossen ist.

Hintergrund:
Ursprünglich hätten 152 Behälter mit mittelradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung in Frankreich nach Ahaus transportiert werden sollen. Deutschland und Frankreich einigten sich jedoch im Jahr 2021 darauf, diese Abfälle in La Hague zu belassen und stattdessen leere Transportbehälter in Ahaus aufzubewahren. Hier ist es nun gelungen, deren Verwertung in den USA zu vereinbaren.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/12/BGZ_Ahaus_3853_5135_low.jpg 1191 2000 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-12-02 13:43:542025-04-23 15:46:05Zwischenlager Ahaus: Leere Transportbehälter werden in den USA verwertet

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News / Pressemitteilungen

  • Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt 12. August 2026
  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026
  • Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga 5. August 2026
  • Broschüre: Verlängerte Zwischenlagerung kurz und knapp 14. Juli 2026
  • Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager 13. Juli 2026
  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026
  • Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen 25. Juni 2026
  • BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre 22. Juni 2026
  • Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching 17. Juni 2026
  • Neue Geschäftsführerin bei der BGZ 29. Mai 2026

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