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Ausbildung zur Schutz- und Sicherheitskraft: BGZ-Mitarbeiter Tim Nagel gehört zu den Besten

13. Juni 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GUNDREMMINGEN/KÖLN – Mit einer Gala hat die IHK Köln die erfolgreichsten Absolvent*innen der beruflichen Weiterbildung des Jahres 2023 gewürdigt. Zu den Geehrten zählt auch BGZ-Mitarbeiter Tim Nagel vom Zwischenlagerstandort Gundremmingen. Er schnitt bei der Prüfung im Bereich „Servicekraft für Schutz und Sicherheit“ als einer der Besten ab.

Seit Mai 2022 unterstützt der gelernte Elektrotechniker das BGZ-Team Gundremmingen bei der Wartung und Instandhaltung von sicherheitstechnischen Geräten und Systemen. Die Weiterbildung zur geprüften Schutz- und Sicherheitskraft (GSSK) ist Teil der Zusatz-Qualifikation zum Leiter vom Dienst (LvD). Im Schichtdienst ist ein LvD Hauptansprechpartner des Zwischenlagerstandortes und Bindeglied zum externen Wachschutz. Diese berufliche Fortbildung absolvieren die LvD-Anwärter*innen aller BGZ-Zwischenlagerstandorte bundesweit an der IHK Köln.

„Vor meiner Tätigkeit im Zwischenlager war ich ausschließlich als Elektriker im Einsatz. Nun kommen im Bereich der Objektsicherung noch viele neue, spannende Aufgaben hinzu“, freut sich der 32-Jährige auf seine künftigen Tätigkeiten bei der BGZ. Dafür durchlief er gerne die mehrmonatige berufliche Fortbildung, die er nun als einer der besten von insgesamt rund 3800 Absolvent*innen der Weiterbildungskurse an der IHK Köln abschloss.

Kraft getankt für die Abschlussprüfungen hat Tim Nagel unter anderem bei den Übungsabenden der Freiwilligen Feuerwehr. Schon seit seiner Jugend ist er engagiertes Mitglied bei der Feuerwehr seines Heimatortes Glött. „Das war immer ein willkommener Ausgleich zu den wochenlangen Vorbereitungen“, so Nagel.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/06/2024-06-13-PM-BGZ-Mitarbeiter-Nagel-zaehlt-zu-den-Besten-scaled.jpg 2560 1920 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-06-13 10:54:412025-04-24 13:23:17Ausbildung zur Schutz- und Sicherheitskraft: BGZ-Mitarbeiter Tim Nagel gehört zu den Besten

Hochwasser-Lage in Süddeutschland: Sicherheit der Zwischenlagerung gewährleistet

4. Juni 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GUNDREMMINGEN/BIBLIS – Der Schutz von Mensch und Umwelt ist durch das robuste Konzept der Zwischenlagerung auch angesichts der lokalen Überschwemmungen stets gewährleistet. Keines der BGZ-Zwischenlager ist zudem von Überflutungen betroffen.

Die aktuelle Hochwasser-Situation in den süddeutschen Regionen mit BGZ-Zwischenlagern bleibt angespannt, entwickelt sich aber zunehmend stabil. Vor allem in den Gemeinden Gundremmingen und Biblis verursachen übertretende Flüsse sowie eindringendes Grundwasser teilweise dramatische Lagen. Trotz Überflutungen benachbarter Flächen ist kein Wasser in ein Zwischenlager der BGZ eingetreten. Die Sicherheit der Zwischenlagerung und damit der Schutz von Mensch und Umwelt war und ist gegeben.

Hintergrund:   

Bei der Genehmigung von Zwischenlagern für radioaktive Abfälle wird auch der Schutz vor Hochwasser betrachtet. Die BGZ-Zwischenlager erfüllen alle die hohen Anforderungen, die hier gestellt werden. Zudem wurde im sogenannten Stresstest nach den Ereignissen im japanischen Fukushima dem Konzept der Zwischenlagerung eine große Robustheit bescheinigt, die die Einhaltung der Schutzziele auch bei Überflutungsereignissen sicherstellt.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/06/BGZ_Gundremmingen-scaled.jpg 1707 2560 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2024-06-04 08:15:102025-04-24 13:23:38Hochwasser-Lage in Süddeutschland: Sicherheit der Zwischenlagerung gewährleistet
BGZ

Demokratiefest: Besucher*innen beweisen beim BGZ-Quiz Teamgeist und Wissen

27. Mai 2024/in Aktuelles, Startseite
BERLIN –Anlässlich 75 Jahre Grundgesetz haben viele tausend Bürger*innen auf Einladung der Bundesregierung ein großes Demokratiefest in Berlin gefeiert. Mit dabei die BGZ, die Besucher*innen für ein Quiz der besonderen Art an den Tisch bat.

„Zwischen Lager und Wissen! Das Quiz zum nuklearen Abfall“ lautete das Motto am Sonntagnachmittag (26. Mai 2024) am Pavillon des Bundesumweltministeriums vor dem Bundeskanzleramt. Mehr als 20 Bürger*innen nahmen an der dort aufgebauten Festtafel Platz, um in gemischten Teams ihre Kenntnisse zur Entsorgung nuklearer Abfälle unter Beweis zu stellen. Gutes Schätzen war beim Mitmach-Rätselspaß ebenso gefragt wie Wissen.

Wie viele Elefanten wiegen so viel wie ein mit radioaktivem Abfall beladener CASTOR-Behälter? Wie viele Beschäftigte arbeiten für die BGZ? Und was bedeutet eigentlich trockene Zwischenlagerung genau? Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema nukleare Entsorgung galt es für die Teilnehmer*innen zu beantworten. Sie bewiesen dabei gute Kenntnisse, Teamgeist und Ehrgeiz, natürlich kam auch der Spaß nicht zu kurz. Dafür wurden alle Gäste im Anschluss mit kleinen Preisen belohnt.  Auch die Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung, Bettina Hesse, schaute vorbei und freute sich über den regen Austausch mit den Bürger*innen im Nachgang der Rätselrunde.

Demokratiefest
https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/05/Demokratiefest4-1.jpg 812 748 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-05-27 15:55:352025-04-24 13:24:11Demokratiefest: Besucher*innen beweisen beim BGZ-Quiz Teamgeist und Wissen
BGZ

Abgeordnete der Grünen besuchen Zwischenlager Ahaus

24. Mai 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – NRW-Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen haben sich im Zwischenlager Ahaus über die sichere Aufbewahrung radioaktiver Abfälle informiert. Experten der BGZ sprachen mit den Landespolitiker*innen zudem über mögliche Einlagerungen von Brennelementen aus Jülich.

„Die Sicherheit der Zwischenlagerung basiert auf einem robusten Konzept mit einer umfassenden Überwachung“, sagte BGZ-Sprecher Dr. David Knollmann bei einem Gang durch das Zwischenlager mit den Landtagsabgeordneten Norika Creuzmann, Dr. Robin Korte, Norwich Rüße und Hedwig Tarner.

In Ahaus habe man positive Erfahrungen aus mehr als drei Jahrzehnten störungsfreiem Betrieb gesammelt. „Wir sind also gut aufgestellt, um die Sicherheit der Aufbewahrung auch für die kommenden Jahrzehnte zu gewährleisten“, betonte Knollmann. Die Aufbewahrungsgenehmigung in Ahaus ende im Jahr 2036. Die BGZ werde rund acht Jahre vorher eine neue Genehmigung beantragen, so Knollmann. Eine verlängerte Zwischenlagerung sei notwendig, da frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle zu rechnen ist.

Thema bei dem Besuch war auch die mögliche Aufbewahrung von Brennelementen aus dem AVR-Versuchsreaktor Jülich. Das dortige Zwischenlager muss aufgrund einer Anordnung der NRW-Atomaufsicht geräumt werden. Die Betreiberin des Zwischenlagers in Jülich verfolgt zwei Optionen: Den Bau eines neuen Zwischenlagers in Jülich und den Transport der Brennelemente in das Zwischenlager Ahaus. „Die BGZ bereitet sich auf eine mögliche Einlagerung vor, weil sie dazu vertraglich verpflichtet ist“, sagte Knollmann. „Im vergangenen Jahr haben wir die Annahme eines leeren CASTOR-Behälters aus Jülich erfolgreich getestet.“ Unabhängige Sachverständige hätten der BGZ den reibungslosen Ablauf bescheinigt. Für den Transport der Brennelemente lägen jedoch noch nicht alle erforderlichen Genehmigungen vor. Die BGZ entscheide zudem nicht über den weiteren Verbleib der Jülicher Brennelemente, unterstrich Knollmann. Diese Entscheidung treffe die Betreiberin des Jülicher Zwischenlagers in enger Abstimmung mit dem NRW-Wirtschaftsministerium als Atomaufsicht.

Norika Creuzmann, anti-atompolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, erklärte nach dem Besuch: „Deutschland hat im vergangenen Jahr die letzten Atommeiler abgeschaltet. Das war eine gute Entscheidung. Als Hinterlassenschaft bleibt der Müll. Weil die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle länger dauert als ursprünglich geplant, kommt der Zwischenlagerung eine besondere Bedeutung zu.“

Creuzmann führte weiter aus: „Wir konnten uns heute davon überzeugen, mit welcher Expertise und Gewissenhaftigkeit die BGZ ihrer verantwortungsvollen Aufgabe nachkommt. Als Grüne Landtagsfraktion setzten wir uns weiter für bestmögliche Sicherheitsstandards sowie die Reduzierung von Atommülltransporten ein – das gilt auch für die möglichen Transporte der Brennelemente aus Jülich nach Ahaus.“

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-24-PM-Abgeordnete-der-Gruenen-besuchen-Zwischenlager-Ahaus-scaled.jpg 1706 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-05-24 14:51:472025-04-24 13:24:33Abgeordnete der Grünen besuchen Zwischenlager Ahaus

Ahaus: Dialog über Zwischenlager im Rathaus

23. Mai 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – In einer Informationsveranstaltung für den Rat und die Bürger*innen der Stadt Ahaus hat die BGZ ihre aktuellen Projekte vorgestellt. Die Vertreter des bundeseigenen Unternehmens informierten zur geplanten Aufbewahrung leerer Transportbehälter aus Frankreich sowie zum möglichen Transport der Brennelemente von Jülich nach Ahaus.

„Wir können die CASTOR-Behälter aus Jülich sicher aufbewahren“, sagte Dr. Michael Hoffmann, Bereichsleiter für den Betrieb der BGZ-Zwischenlager. Dies sei durch die Genehmigungsbehörde umfangreich geprüft und bestätigt worden. „Im vergangenen Jahr haben wir die Annahme eines leeren CASTOR-Behälters aus Jülich erfolgreich getestet“, unterstrich Hoffmann. Unabhängige Sachverständige hätten der BGZ den reibungslosen Ablauf bescheinigt. Für einen Transport der Jülicher CASTOR-Behälter steht noch die Beförderungsgenehmigung aus. Die endgültige Entscheidung über deren Verbleib treffe die JEN als Betreiberin des Zwischenlagers Jülich in enger Abstimmung mit der NRW-Atomaufsicht, die seinerzeit die Räumung des Jülicher Lagers angeordnet hatte, so Hoffmann.

Dr. David Knollmann, verantwortlich für die BGZ-Kommunikation am Standort Ahaus, ging auf zwei weitere Themen ein: „Im letzten Jahr haben wir die Aufbewahrung von leeren Brennelemente-Transportbehältern aus Frankreich beantragt. Für diese Behälter wird nun als Alternative zur Zwischenlagerung in Ahaus eine Entsorgung im Ausland geprüft“, sagte Knollmann. Ursprünglich hätten 152 Behälter mit mittelradioaktiven Abfällen nach Ahaus transportiert werden sollen. Deutschland und Frankreich einigten sich stattdessen 2021 auf eine neue Lösung, die bis zu 30 leere Transportbehälter für die Zwischenlagerung in Ahaus vorsah. Ob dies zum Tragen komme, sei vor dem Hintergrund der Option zur Entsorgung im Ausland aber noch offen, so Knollmann weiter.

Ein weiteres Thema war die Aufbewahrung von Brennelementen aus deutschen Forschungsreaktoren in Ahaus. In diesem Zusammenhang plant die BGZ die Einlagerung von Brennelementen aus dem Forschungsreaktor München (FRM II). „Wie auch im Fall der Jülicher Brennelemente kommt die BGZ ihren vertraglichen Verpflichtungen nach, indem sie die Aufbewahrung vorbereitet“, erläuterte Knollmann. Es gebe langjährig bestehende Vereinbarungen, die nun umgesetzt würden. Im laufenden Genehmigungsverfahren habe die BGZ umfangreiche Nachweise zur Sicherheit der Aufbewahrung vorgelegt. Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) prüfe aktuell, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für die Erteilung der entsprechenden Aufbewahrungsgenehmigung erfüllt sind.

Karola Voß, Bürgermeisterin der Stadt Ahaus, erklärte: „Wir begrüßen sehr, dass für die Brennelemente-Transportbehälter aus Frankreich nun eine alternative Entsorgung geprüft wird. Trotz unterschiedlicher Auffassungen hinsichtlich zukünftiger Einlagerungen fühlen wir uns durch die BGZ immer gut informiert. Der bislang gepflegte enge und vertrauensvolle Austausch ist wichtig.“ Die Bürgermeisterin machte aber auch deutlich: „Das Zwischenlager darf nicht zur Dauerlösung werden. Unabhängig von notwendigen Genehmigungsverfahren und Sicherheitsanforderungen habe ich die große Sorge, dass eine Auflösung des Ahauser Brennelemente-Zwischenlagers faktisch erst mit dem Bau eines Endlagers möglich ist. Deshalb ist es außerordentlich wichtig, den Endlagersuchprozess zu unterstützen und auf die Verantwortung hinzuweisen, die wir als Standortkommune bereits heute für die radioaktiven Abfälle übernehmen.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/05/2024-05-23-PM-BGZ-Dialogveranstaltung-Ahaus-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-05-23 08:26:362025-04-24 13:24:57Ahaus: Dialog über Zwischenlager im Rathaus
BGZ

Umweltausschuss des Bundestages: BGZ-Vorsitzende spricht über Zukunft der Zwischenlagerung

16. Mai 2024/in Aktuelles, Startseite
BERLIN – Die Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung, Bettina Hesse, hat sich gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) und der Vorsitzenden Geschäftsführerin der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) im Umweltausschuss des Bundestages vorgestellt. Hesse erläuterte dem Gremium unter anderem, wie sich das bundeseigene Unternehmen auf die verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle vorbereitet.

„Wir wissen seit Gründung der BGZ um die Notwendigkeit der verlängerten Zwischenlagerung und bereiten uns seitdem auch darauf vor“, machte Hesse deutlich. Die Genehmigungsdauer für die Zwischenlager von 40 Jahren sei damals keine technische Entscheidung gewesen. „Wir sind davon überzeugt, dass wir die Sicherheit auch über einen deutlich längeren Zeitraum gewährleisten können“, so Hesse.

Dazu würden rechtzeitig neue Genehmigungen beantragt und in diesen Verfahren nachgewiesen, dass der Schutz von Mensch und Umwelt auch bei einer verlängerten Zwischenlagerung gewährleistet sei. Grundlage hierfür sei das BGZ-Forschungsprogramm, mit dem die Behälter und deren Inventare umfassend und im internationalen Austausch untersucht würden. Hesse betonte, dass die Öffentlichkeit in den Genehmigungsverfahren umfangreich beteiligt werde und wies darauf hin, dass eine frühzeitige Beteiligung bereits durch entsprechende Veranstaltungen und Angebote stattfinde.

Darüber hinaus ging Bettina Hesse auf die Entsorgung der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle ein. Nach der Entscheidung des Bundesumweltministeriums, die Planungen für ein Logistikzentrum für das Endlager zu stoppen, konzentriere sich die BGZ nun auf die Vorbereitungen für eine dezentrale Anlieferung direkt von den Zwischenlagern aus, so Hesse. Dazu habe sich das bundeseigene Unternehmen aktuell organisatorisch neu aufgestellt. „Damit wird es uns gelingen, die logistische Herausforderung der dezentralen Anlieferung zu meistern“, sagte Hesse. Zugleich sei die Betriebsführung der Zwischenlager organisatorisch optimiert worden.

Abschließend machte Hesse deutlich, dass sie die BGZ sukzessive weiterentwickeln und dabei einen Schwerpunkt auf die Herausforderungen der modernen Arbeits- und Lebenswelt sowie die digitale Transformation legen werde. Zugleich müsse die BGZ mit anderen Akteuren gemeinsam dafür Sorge tragen, dass auch künftig qualifiziertes Personal zur Verfügung steht.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/05/20240515_120822-scaled.jpg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-05-16 17:15:362025-04-24 13:25:33Umweltausschuss des Bundestages: BGZ-Vorsitzende spricht über Zukunft der Zwischenlagerung
BGZ

Umweltfestival: Rätselspaß und Kinder-Podcast am BGZ-Infostand

2. Mai 2024/in Aktuelles, Startseite
BERLIN – Rätselspaß, ein Podcast und ein reger Austausch haben den Auftritt der BGZ beim Umweltfestival in Berlin geprägt. In diesem Jahr standen die ganz jungen Besucher*innen für das bundeseigene Unternehmen im Fokus. Die Kinder fanden im Podcast spannende Antworten auf Details zur Zwischenlagerung – und überraschten mit kreativen Ideen.

Was ist radioaktiver Abfall? Wozu braucht man ein Neutronenschwein? Und wie misst man eigentlich Strahlung? Diese und weitere Fragen beantworteten Jungen und Mädchen beim BGZ-Podcast im Rahmen des 29. Umweltfestivals im Infomobil der BGZ. Die Veranstaltung fand am Sonntag, 28. April 2024, am Brandenburger Tor in Berlin statt. Parallel zum Podcast visualisierte die Graphic Recorderin Anne Lehmann die Antworten der Kinder als Zeichnungen, die auf einem Bildschirm zu sehen waren.

Graphic Recorderin Anne Lehmann visualisierte die Antworten, die die Kinder im Podcast gaben.

Die erwachsenen Besucher*innen testeten ihr geografisches Wissen derweil beim Quiz, bei dem sie auf einer Deutschlandkarte die Standorte der BGZ richtig zuordnen mussten. Der Infostand war sehr gut besucht. Neben etlichen Besucher*innen, die sich allgemein zum Thema Zwischenlagerung informierten, kamen auch einige Interessierte mit Fachfragen vorbei, die sie mit Vertreter*innen des Unternehmens erörterten. Unter den Gästen war auch Stefan Tidow, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Das BMUV fördert das Umweltfestival und war ebenfalls mit einem Informationsangebot vertreten.

Staatssekretär Stefan Tidow zu Gast am BGZ-Infostand beim Umweltfestival.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/04/2024-Umweltfestival-17-scaled.jpg 2560 1920 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-05-02 08:30:032025-04-24 14:21:20Umweltfestival: Rätselspaß und Kinder-Podcast am BGZ-Infostand
BGZ

Bündnis 90/Die Grünen informieren sich über aktuelle Projekte am Zwischenlager Brokdorf

30. April 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
BROKDORF – Ulrike Täck MdL hat gemeinsam mit einer Delegation von Bündnis 90/Die Grünen aus dem Kreis Steinburg das Zwischenlager in Brokdorf besucht. Dort wurden die Besucher*innen von der BGZ über die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle und die Planungen zur verlängerten Zwischenlagerung am Standort informiert.

Bei einem Gang durch das Zwischenlager erläuterten Vertreter der BGZ, wie die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle in Brokdorf gewährleistet wird. Am Standort sind derzeit 57 CASTOR-Behälter mit Brennelementen aus dem Kernkraftwerk Brokdorf eingelagert. Zudem informierten die Vertreter der BGZ über die Vorbereitungen auf die verlängerte Zwischenlagerung. „Wir werden die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle auch über die kommenden Jahrzehnte gewährleisten“, betonte BGZ-Sprecher Jonas Wingert mit Blick auf den größeren Zeitbedarf bei der Endlagersuche. Dazu habe die BGZ ein umfangreiches Forschungsprogramm aufgelegt, auf dessen Grundlage die Behälter und Inventare untersucht werden.

„Die Sicherheit basiert auf einem robusten Konzept mit einer umfassenden Überwachung und positiven Erfahrungen aus einem jahrzehntelangen, störungsfreien Betrieb der Zwischenlager,“ erläuterte Wingert weiter. Die BGZ werde rechtzeitig eine neue Genehmigung für das Zwischenlager Brokdorf beantragen und dabei die Öffentlichkeit umfassend beteiligen.

Nach der Besichtigung erklärte Ulrike Täck MdL: „Als Grüne Landtagsfraktion übernehmen wir Verantwortung für die gefährlichen Hinterlassenschaften der von uns stets und auch weiterhin abgelehnten Atomkraft. Dabei setzen wir auf bestmögliche Sicherheitsstandards. Gemeinsam mit unseren Aktiven vor Ort bekam ich heute einen sehr guten Einblick in die Lagerung. Wir sind beeindruckt, wie die BGZ ihren Beitrag zu der Lösung dieser Ewigkeitslasten verantwortungsvoll leistet.“

Ulrike Täck ergänzt weiter: „Die Genehmigung des heutigen Zwischenlagers läuft allerdings 2047 aus. Die Suche nach einem Endlager wird aber frühestens in den 2040er Jahren zu einer Entscheidung für einen Standort führen, dessen Bau und Inbetriebnahme dann noch weitere Jahrzehnte dauert. Eine weitere Zwischenlagerung ist daher leider unvermeidbar. Es ist gut, dass die BGZ sich bereits seit 2017 auf diese verlängerte Zwischenlagerung mit einem Forschungsprogramm vorbereitet. Ich begrüße die transparente Kommunikation der BGZ und die Ankündigung, noch stärker auf die Beteiligung der Öffentlichkeit zu setzen.“

Hintergrund:

Die Genehmigungen für die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle sind in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Brokdorf läuft im Jahr 2047 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Jahrzehnte dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/04/2024-04-30-Buendnis-90Die-Gruenen-im-ZL-Brokdorf-scaled.jpg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-04-30 11:50:222025-04-24 14:21:42Bündnis 90/Die Grünen informieren sich über aktuelle Projekte am Zwischenlager Brokdorf

Zukunftstag: BGZ bietet Schüler*innen Einblicke in ihre Arbeitsfelder

26. April 2024/in Aktuelles, Startseite
ESSEN/GORLEBEN – Was machen die Strahlenschützer*innen bei der BGZ? Wie sieht der Arbeitsalltag eines*r Elektronikers*in im Zwischenlager aus? Und welche Kenntnisse sind für eine Ausbildung zum*r Fachinformatiker*in von Vorteil? 23 Jugendliche haben im Rahmen des Zukunftstag in verschiedene Berufsfelder der BGZ hineingeschnuppert – und konnten dabei auch ihre eigenen Talente zeigen.

Berufe aus den Bereichen IT, Elektronik, Arbeitssicherheit, Öffentlichkeitsarbeit, Objektschutz, Personal und Büromanagement lernten 15 Schüler*innen am Hauptverwaltungssitz der BGZ in Essen praxisnah kennen: So bauten die jungen Teilnehmenden mit den IT-Expert*innen Mini-Computer, spielten heißen Draht mit den Elektroniker*innen, priorisierten Aufgaben im Büromanagement und besprachen das richtige Verhalten bei Bewerbungsgesprächen mit Mitarbeitenden aus dem Personalmanagement. Beim Quiz am Infomobil lernte eine Gruppe junger Besucher*innen einige Daten und Fakten zur Zwischenlagerung und BGZ, etwa über das Gewicht der Transport- und Lagerbehälter sowie über die tierischen Bewohner am Standort Ahaus.

Einblicke in die Labore und Ausbildungswerkstatt der Anlage erhielten acht Jungen und Mädchen zwischen 13 und 15 Jahren beim Zukunftstag am BGZ-Standort Gorleben. Außerdem konnten sie testen, wie sich ferngesteuerte Greifarme bedienen lassen, bei einem Caddy-Parcours Fahrgeschick unter Beweis stellen und Strahlenschutz-Messungen durchführen.

Ziel des bundesweiten „Girls‘ und Boys‘ Day – Zukunftstag 2024“ ist es, dem herrschenden Ungleichgewicht in der Berufswahl zwischen den Geschlechtern entgegenzuwirken. So sollen Schüler*innen Berufe nähergebracht werden, die dem traditionellen Rollenbild ihrer Geschlechtsidentität nicht unbedingt entsprechen: Mädchen besonders die technisch-handwerklichen Berufe und Studiengänge, während Jungen Berufe und Studiengänge aus den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit und Dienstleistung ausprobieren.

Dieses Ziel unterstützt die BGZ, indem Mitarbeiter*innen den Jugendlichen beim jährlichen Zukunftstag einige ihrer Berufsfelder praxisnah vorstellen und aus dem Arbeitsalltag berichten. Weitere Informationen zu den Ausbildungsberufen, Karrieremöglichkeiten und Stellenangeboten bei der BGZ sind unter https://karriere.bgz.de/ erhältlich.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/04/DSC_0051-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-04-26 10:53:392025-04-24 14:22:08Zukunftstag: BGZ bietet Schüler*innen Einblicke in ihre Arbeitsfelder

Ahaus: BGZ informiert zum Zwischenlager

25. April 2024/in Aktuelles, Startseite
AHAUS – In einer Informationsveranstaltung für den Rat und die Bürger*innen der Stadt Ahaus wird die BGZ die aktuellen Vorhaben am Zwischenlager-Standort vorstellen. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 22. Mai 2024, ab 19:30 Uhr im Ratssaal der Stadt Ahaus.

Bei der Veranstaltung wird die BGZ unter anderem ein Update geben zur möglichen Verbringung der Brennelemente aus Jülich nach Ahaus sowie zur geplanten Aufbewahrung von Brennelemente-Transportbehältern aus Frankreich.

Alle Interessierten sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/04/BGZ_Ahaus_3514_388_low-scaled.jpg 2017 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-04-25 11:12:472025-04-24 14:22:36Ahaus: BGZ informiert zum Zwischenlager
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News / Pressemitteilungen

  • Transport der Brennelemente aus Jülich: Dialogveranstaltung am 19. März in Ahaus 12. März 2026
  • Mit Feuereifer im Einsatz für junge Retter*innen 25. Februar 2026
  • Erste Sitzung der Dialoggruppe: BGZ erläutert Details zur verlängerten Zwischenlagerung 20. Februar 2026
  • Umwelterklärung 2025 der BGZ 2. Februar 2026
  • BGZ’s research programme: thinking ahead interim storage 2. Januar 2026
  • Gericht bestätigt Sicherheit: CASTOR-Behälter dürfen weiter im Zwischenlager in Philippsburg aufbewahrt werden 18. Dezember 2025
  • Beteiligung zur verlängerten Zwischenlagerung: BGZ startet Losverfahren 15. Dezember 2025
  • Veränderung an der Spitze der Geschäftsführung der BGZ 1. Dezember 2025
  • „BGZ-Forschungsprogramm hat kein Ablaufdatum“ 28. November 2025
  • Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihrer Forschung 27. November 2025

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