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BGZ stellt ihr Forschungsprogramm in Lingen vor

28. August 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL
LINGEN – In einer Dialogveranstaltung für die Bürger*innen der Stadt Lingen hat die BGZ erläutert, wie sie sich auf die notwendige verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet. Das bundeseigene Unternehmen informierte außerdem zu geplanten Baumaßnahmen, um das Zwischenlager vom Kernkraftwerk Emsland unabhängig zu machen.

„Mit unserem Forschungsprogramm bereiten wir die verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle vor“, erklärte BGZ-Forscher Ralf Schneider-Eickhoff. Mit dem Programm habe das bundeseigene Unternehmen die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung an all seinen Standorten über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen.

In seinem Vortrag veranschaulichte Schneider-Eickhoff die zahlreichen Forschungsaktivitäten der BGZ: von Untersuchungen zur Sicherheit der Behälterdichtungen bis zu Experimenten, die zusätzliche Erkenntnisse zum Langzeitverhalten der Brennelemente liefern. „Wir werden das Forschungsprogramm laufend fortschreiben, an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik anpassen und regelmäßig über den Fortschritt informieren“, so Schneider-Eickhoff.

Olaf Wollny, Leiter des Brennelemente-Zwischenlagers Lingen, erläuterte, wie die BGZ den vom ehemaligen Kernkraftwerk Emsland unabhängigen Betrieb vorantreibt. Dazu werden seit Übernahme des Lagers umfangreiche Maßnahmen umgesetzt. Neben der Installation unabhängiger Versorgungseinrichtungen und der Errichtung eigener Büro-, Werkstatt- und Wachgebäude betrifft dies auch die Erneuerung der Objektschutzeinrichtungen. Um die Neubauten nachhaltig mit Strom und Wärme zu versorgen, wird die BGZ moderne Photovoltaikanlagen und Erdwärmepumpen installieren.

Im Anschluss an die Vorträge diskutierten die Vertreter*innen der BGZ mit den Bürger*innen über das Forschungsprogramm und die Zwischenlagerung in Lingen.

Hintergrund:
Die bundeseigene BGZ betreibt seit 2019 das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle auf dem Gelände des Kernkraftwerks Emsland. Die Aufbewahrung dieser Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Lager in Lingen läuft im Jahr 2042 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/08/2024-08-28-PM-BGZ-Dialogveranstaltung-Lingen-scaled.jpg 1708 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-08-28 09:08:462025-04-23 21:27:47BGZ stellt ihr Forschungsprogramm in Lingen vor
BGZ

Blick ins Zwischenlager: BGZ leistet Beitrag zu Fotoausstellung „One million years“

27. August 2024/in Aktuelles, Startseite
AHAUS/ESSEN – Der Endlagersuche und dem nuklearen Erbe widmen sich die beiden Fotografen Jann Höfer und Martin Lamberty in der Ausstellung „One million years“. Für diese gewährte auch die BGZ Einblicke ins Zwischenlager.

Sicherheit für eine Million Jahre: Das ist das Ziel bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle in Deutschland. Diesem Thema haben sich die beiden Fotografen Martin Lamberty und Jann Höfer in einem Projekt im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Fachhochschule Dortmund gewidmet. Unter dem Titel „One Million Years“ ist dabei eine Ausstellung entstanden, die sich dem nuklearen Erbe fotografisch nähert und verschiedene Perspektiven beleuchtet.

Auch die BGZ leitete einen Beitrag zur Ausstellung, die aktuell in Köln gezeigt wird: Zu sehen sind Fotografien aus dem Zwischenlager Ahaus, in dem das bundeseigene Unternehmen sowohl schwach- und mittelradioaktive als auch hochradioaktive Abfälle aufbewahrt. Die Aufnahmen entstanden während eines Besuchs der beiden Fotografen am Standort, bei dem sie Einblicke in die Zwischenlagerung erhielten. „Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit der BGZ“, sagt Jann Höfer. „Durch die Bilder aus Ahaus war es uns möglich, auch der Zwischenlagerung im Rahmen unserer Ausstellung Raum zu geben und sie thematisch zu beleuchten.“

Zusammengestellt haben die beiden jungen Fotografen außerdem Bilder aus den Endlagern Morsleben und Asse II sowie zum Thema automatischer Rückbau aus dem Karlsruher Institut für Technologie. Die Ausstellung „One Million Years“ ist bis zum 07.09.2024 immer Dienstag bis Donnerstag von 17:00 bis 18:00 Uhr in den Räumen des Vereins Freiraum, Gottesweg 116a, in Köln zu sehen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen sind unter https://www.freiraum-salon.de/one-million-years-fotografie/ erhältlich.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/08/Ausstellung-one-million-years2-scaled.jpg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-08-27 14:24:342025-06-05 13:16:12Blick ins Zwischenlager: BGZ leistet Beitrag zu Fotoausstellung „One million years“
BGZ

SPD-Kreistagsfraktion besucht Zwischenlager Gorleben

26. August 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GORLEBEN – Abgeordnete der SPD-Kreistagsfraktion Lüchow-Dannenberg haben das Zwischenlager Gorleben besucht und sich über die notwendige verlängerte Zwischenlagerung informiert. Dabei haben sich die Mandatsträger*innen auch ein Bild von den Baumaßnahmen vor Ort gemacht.

Bei dem Rundgang durch die Anlage erhielten die Politiker*innen Einblicke darin, wie die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle in Gorleben gewährleistet wird. Für die Zwischenlagerung über den bisher genehmigten Zeitraum hinaus ist eine neue Genehmigung erforderlich. „Die BGZ sieht derzeit vor, diese in 2026 zu beantragen und die technischen Fragen, etwa zur Alterung der Behälter und der darin eingeschlossenen Abfälle, zu beantworten“, sagte BGZ-Standortkommunikator Dr. Tristan Zielinski. „Dabei werden wir die Öffentlichkeit weiterhin einbeziehen und über das gesetzliche Maß hinaus beteiligen“.

Nach der Besichtigung erklärte SPD-Fraktionsvorsitzende Kerstin Peters: „Als Kreistagsabgeordnete setze ich mich für bestmögliche Sicherheitsstandards in der nuklearen Entsorgung ein. Wir fühlen uns von der BGZ gut über die Zwischenlagerung informiert. Jetzt ist es wichtig, die Bürger*innen frühzeitig bei der neuen Genehmigung in Gorleben einzubinden.“

Ein weiteres Thema waren die Baumaßnahmen am Zwischenlager. Die BGZ errichtet eine Schutzwand rund um die Halle mit den hochradioaktiven Abfällen und eine neue Sicherungszentrale für die Überwachung des Geländes. Letztere ist gleichzeitig eine Voraussetzung für den Rückbau der Pilotkonditionierungsanlage. „In der Anlage sollte erprobt werden, wie radioaktive Abfälle für ein Endlager verpackt werden können“, so Standortsprecher Dr. Tristan Zielinski. „Sie ging nie in den eigentlichen Betrieb und ist durch den Neustart des Endlagersuchverfahrens obsolet.“

Kreistagsabgeordneter Norbert Schwidder ergänzte: „Wir begrüßen es, dass die BGZ die Voraussetzungen für die Stilllegung der PKA schafft. Mit dem Abriss der Anlage verschwindet ein weiteres Relikt aus der Zeit, in der Gorleben aus politischen Gründen als Standort für ein Endlager untersucht wurde. Als SPD-Fraktion werden wir die baulichen Veränderungen am Zwischenlager weiterhin kritisch begleiten.“

Hintergrund:

Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Gorleben läuft im Jahr 2034 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/08/2024-08-23-SPD-Kreistagsfraktion-besucht-Zwischenlager-Gorleben-scaled.jpeg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-08-26 07:47:002025-04-23 21:30:18SPD-Kreistagsfraktion besucht Zwischenlager Gorleben
BGZ

SPD-Abgeordnete besuchen Zwischenlager Grohnde

16. August 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
EMMERTHAL – Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps und der SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann haben das Zwischenlager Grohnde besucht. Dabei tauschten sich die Sozialdemokraten mit der Vorsitzenden der BGZ-Geschäftsführung, Bettina Hesse, über die notwendige verlängerte Zwischenlagerung sowie die erforderlichen Baumaßnahmen zur Sicherstellung des autarken Betriebs des Standorts aus.

Bei einem Rundgang durch die Anlage erhielten die Abgeordneten Einblicke darin, wie die sichere Aufbewahrung der Abfälle in Grohnde gewährleistet wird. Zudem informierten sich die Besucher*innen über die Vorbereitungen der BGZ auf die verlängerte Zwischenlagerung. „Wir werden rechtzeitig neue Genehmigungen für alle Zwischenlager beantragen und dabei die Öffentlichkeit frühzeitig und über die gesetzlichen Vorgaben hinaus beteiligen“, sagte die BGZ-Geschäftsführerin Bettina Hesse. Grundlage für die neuen Genehmigungen sei das umfangreiche Forschungsprogramm, in dem die BGZ unter anderem Alterungseffekte der Behälter und der Brennelemente untersuche. „Wir sind davon überzeugt, dass die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren gewährleistet werden kann“, so Hesse.

Nach der Besichtigung erklärte Johannes Schraps MdB: „Weil die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle bedauerlicherweise länger dauert als ursprünglich geplant, kommt der Zwischenlagerung eine besondere Bedeutung zu. Wir konnten uns heute davon überzeugen, mit welcher Expertise und Gewissenhaftigkeit die BGZ ihrer verantwortungsvollen Aufgabe nachkommt.“

„Hohe Sicherheitsstandards sind dabei für uns essenziell – der Schutz unserer Bürger*innen und der Umwelt muss stets an oberster Stelle stehen“, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete Ulrich Watermann und ergänzte: „Als Region sind wir unserer Verantwortung in Bezug auf die Nutzung der Kernenergie und ihrer Folgen stets nachgekommen und tun dies auch weiterhin. Wir haben aber auch eine klare Erwartungshaltung: Zum einen müssen auch andere Regionen anfangen, Verantwortung, insbesondere für den entstandenen Atommüll, zu übernehmen. Zum anderen müssen im Hinblick auf finanzielle Entschädigungen die regionalen Belastungen der letzten Jahre und Jahrzehnte vollumfänglich, gerecht und fair in den Blick genommen werden.“

Ein weiteres Thema bei dem Besuch waren die Vorbereitungen der BGZ auf den vom Kernkraftwerk unabhängigen Betrieb des Zwischenlagers. So errichtet das bundeseigene Unternehmen seit Anfang dieses Jahres ein neues Funktionsgebäude, um das Zwischenlager auch nach dem Rückbau des Kraftwerks weiter sicher betreiben zu können. Außerdem gaben die Expert*innen der BGZ einen Ausblick auf künftige Einlagerungen von CASTOR-Behältern aus dem Kernkraftwerk Grohnde: Nach deren Abschluss werden rund Dreiviertel der 100 Stellplätze im Lagergebäude belegt sein.

Hintergrund:
Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Grohnde läuft im Jahr 2046 aus. Derzeit bewahrt die BGZ dort 59 CASTOR-Behälter auf. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/08/2024-08-16-PM-SPD-Abgeordnete-besuchen-Zwischenlager-Grohnde-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-08-16 16:25:252025-04-23 21:29:07SPD-Abgeordnete besuchen Zwischenlager Grohnde
© Christopher Mick/BGZ

Zwischenlager Philippsburg: Kurzzeitiger Ausfall der Kransteuerung

14. August 2024/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Im Brennelemente-Zwischenlager stand der Kran für kurze Zeit nicht zur Verfügung. Durch den Austausch eines Bauteils konnte die Funktion der Krananlage kurzfristig wiederhergestellt werden.

Bei einer routinemäßigen Kontrolle erkannten BGZ-Mitarbeitende die Störung. Nachdem sie das defekte Modul ausgetauscht hatten, stand der Kran wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Skala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/03/BGZ_Philippsburg-scaled.jpg 2087 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-08-14 15:30:142025-04-23 21:29:31Zwischenlager Philippsburg: Kurzzeitiger Ausfall der Kransteuerung

Spatenstich in Unterweser: Wichtiger Schritt zum unabhängigen Zwischenlagerbetrieb

9. August 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
STADLAND – Mit einem symbolischen Spatenstich hat die BGZ den Startschuss für umfangreiche Baumaßnahmen am Standort Unterweser gegeben. Um den autarken Zwischenlagerbetrieb gewährleisten zu können, wird dort in den nächsten Jahren in hohem Umfang investiert.

„Ziel ist es, den Zwischenlagerbetrieb vom Kernkraftwerk Unterweser zu entkoppeln und so einen sicheren Betrieb auch nach dem Rückbau des Kraftwerkes zu gewährleisten“, erläuterte Dr. Klaus-Jürgen Brammer, BGZ-Bereichsleiter für den Betrieb der Zwischenlager im Norden, vor rund 80 Gästen. Dafür investiert das bundeseigene Unternehmen, das am Standort Unterweser ein Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle und zwei weitere für schwach- und mittelradioaktive Abfälle betreibt, nun umfangreich.

Kern der geplanten Maßnahmen ist die Errichtung eines Wach- und Funktionsgebäudes für das Personal inklusive Werkstätten und einer Fahrzeughalle sowie einer separaten Zufahrt. Die Fertigstellung des dreigeschossigen Gebäudes mit einer Gesamtfläche von rund 5.000 Quadratmetern ist für 2027 geplant.

„Wir setzen künftig auf eine regenerative Energieversorgung und werden daher eine Photovoltaikanlage auf dem Gebäude errichten. Außerdem erhält der Neubau eine Erdwärmepumpe, um umweltfreundlich zu heizen“, kündigte Stephan Thode, stellvertretender Leiter des Zwischenlagers Unterweser, während er Veranstaltung an. Die Zahl der BGZ-Mitarbeiter*innen am Standort Unterweser wird auf über 40 wachsen.

Unterstützung beim Spatenstich erhielt die BGZ von Stadlands Bürgermeister Harald Stindt und dem Landrat Stephan Siefken. Sie wünschten der BGZ gutes Gelingen und eine unfallfreie Bauzeit.

Der Landrat sprach von einer Win-Win-Situation: „Mit den Baumaßnahmen stellt die BGZ einerseits die Weichen für einen vom Kernkraftwerk unabhängigen Betrieb und sorgt so auch künftig für den verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit den radioaktiven Abfällen. Andererseits verbleibt ein Großteil der Investitionen bei den regionalen Betrieben und füllt die Auftragsbücher“, sagte Landrat Stephan Siefken am Rande der Veranstaltung.

Bürgermeister Harald Stindt betonte: „Die Gemeinde Stadland steht in engem und vertrauensvollem Austausch mit der BGZ als Betreiberin der Zwischenlager hier am Standort. Entsprechend sind wir stets über alle wesentlichen Vorhaben informiert. Die Sicherheit von Mensch und Umwelt muss in allen Belangen auch weiterhin oberste Priorität haben.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/08/2024-08-09-Spatenstich-Unterweser-scaled.jpeg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-08-09 08:45:082025-04-23 21:30:06Spatenstich in Unterweser: Wichtiger Schritt zum unabhängigen Zwischenlagerbetrieb

Lingen: BGZ informiert zum Zwischenlager

30. Juli 2024/in Aktuelles, Startseite
LINGEN – In einer Informationsveranstaltung für die Bürger*innen der Stadt Lingen wird die BGZ ihr Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung vorstellen. Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 27. August 2024, ab 18:30 Uhr im IT-Zentrum, Seminarraum 1, Kaiserstraße 10B, 49809 Lingen (Ems).

Außerdem werden die Expert*innen der BGZ darüber informieren, wie sich das bundeseigene Unternehmen auf den vom Kernkraftwerk Emsland unabhängigen Betrieb des Zwischenlagers vorbereitet.

Alle Interessierten sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hintergrund:

Die bundeseigene BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung betreibt seit 2019 das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Emsland. Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Lingen läuft im Jahr 2042 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Dann wird es noch mehrere Jahrzehnte dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist hier abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/07/BGZ_Lingen_3515_077_low-scaled.jpg 2560 1965 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-07-30 09:53:162025-04-24 13:16:55Lingen: BGZ informiert zum Zwischenlager
BGZ

Zwischenlager Grafenrheinfeld: Neuer Standortleiter stellt sich vor

24. Juli 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GRAFENRHEINFELD – Einen personellen Wechsel gab es in der Standortleitung des örtlichen Zwischenlagers: Seit Anfang Juli führt Patrick Dereser das derzeit 29-köpfige Team des bundeseigenen Betreibers, der BGZ GmbH. Beim Antrittsbesuch im Rathaus Grafenrheinfeld zeigte sich Bürgermeister Christian Keller erfreut, dass Dereser als Retter die Ortsfeuerwehr bei Einsätzen unterstützt – und so die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kommune und BGZ weiter stärkt.

Anfang Juli wurde Patrick Dereser die Verantwortung für den Standort Grafenrheinfeld übertragen. Mit 34 Jahren ist er bundesweit der jüngste Leiter eines BGZ-Zwischenlagers. Seinen Arbeitsplatz kennt der studierte Maschinenbauer bereits gut. Schon seit Januar 2022 ist er Mitarbeiter der BGZ und war bisher vor Ort als Projektingenieur eingesetzt. „Frühere berufliche Stationen führten mich nach Oberbayern, wo ich beim TÜV Süd in München und anschließend im Großraum Ingolstadt für ein Unternehmen im Bereich der Petrochemie tätig war“, so Dereser.

Gemeinsam mit BGZ-Hauptabteilungsleiter Jürgen Bruder sowie Standortkommunikator Stefan Mirbeth war Patrick Dereser nun im Rathaus Grafenrheinfeld zu Gast, um sich bei Bürgermeister Christian Keller vorzustellen. Dieser freute sich, dass mit Dereser, der aus dem Nachbarort Röthlein stammt, ein „waschechter Unterfranke“ die Leitung des Zwischenlagers übernommen hat.

Dessen Ortsverbundenheit kommt auch der Freiwilligen Feuerwehr Grafenrheinfeld zu Gute: Seit Arbeitsbeginn bei der BGZ engagiert er sich bei der Ortsfeuerwehr und verstärkt – wie neun weitere BGZ-Kolleg*innen – die Einsatzbereitschaft bei Notfällen. „Gerade im Brandschutz arbeiten wir mit der BGZ partnerschaftlich und konstruktiv zusammen“, bilanzierte Bürgermeister Christian Keller. „Ich freue mich, dass viele BGZ-Mitarbeitende auch Grafenrheinfelder Feuerwehrkameraden geworden sind. Das ist eine sehr verlässliche Partnerschaft.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-07-24-PM-BGZ-Grafenrheinfeld-Neuer-Leiter.jpg 1512 2016 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-07-24 10:55:212025-04-24 13:17:02Zwischenlager Grafenrheinfeld: Neuer Standortleiter stellt sich vor
BGZ

Zwischenlager Neckarwestheim: BGZ-Geschäftsführerin tauscht sich mit Bürgermeistern aus

22. Juli 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
NECKARWESTHEIM/GEMMRIGHEIM – Bei ihrem Besuch in Neckarwestheim hat sich Bettina Hesse als Vorsitzende Geschäftsführerin der BGZ mit den beiden Bürgermeistern der Standortgemeinden ausgetauscht. Neben dem persönlichen Kennenlernen ging es auch um die Vorbereitungen für den vom Kernkraftwerk entkoppelten Betrieb der Zwischenlager.

„Der BGZ-Standort befindet sich auf der Gemarkung von zwei Gemeinden und zwei unterschiedlichen Landkreisen. Daher ist der regelmäßige Austausch mit beiden Bürgermeistern für uns als BGZ wichtig. Diesen werden wir zukünftig weiter pflegen und ausbauen“, erklärte Bettina Hesse im Anschluss an das Gespräch.

Bei dem Treffen ging es auch um aktuelle Vorhaben am Standort Neckarwestheim. Das bundeseigene Unternehmen plant die Errichtung eines eigenen Funktionsgebäudes mit Büroräumen sowie ein Wachgebäude. Ziel ist es, einen vom Kernkraftwerk Neckarwestheim entkoppelten Betrieb sicherstellen zu können, auch wenn das Kraftwerk zurückgebaut sein wird. Ebenfalls thematisiert wurden Kompensationszahlungen, die die Vertreter*innen der Zwischenlager-Standortkommunen vom Bund als Ausgleich für die verlängerte Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle an den Standorten fordern.

Bürgermeister Winkler sagte im Anschluss an den Termin: „Die Zusammenarbeit mit der BGZ basiert auf einem engen und vertrauensvollen Austausch, der durch regelmäßige Besichtigungen vor Ort gefestigt wird.“ Auch Bürgermeister Dr. Frauhammer lobte die Zusammenarbeit zwischen beiden Kommunen und der BGZ als Zwischenlagerbetreiberin: „Transparente Informationen sowie das persönliche Gespräch sind die entscheidenden Grundlagen für die gute Zusammenarbeit.“

Hintergrund:

Die bundeseigene BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung betreibt seit 2019 das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Neckarwestheim. Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Neckarwestheim läuft im Jahr 2046 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Jahrzehnte dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist hier abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-07-22-PM-Neckarwestheim-BGZ-Geschaeftsfuehrerin-tauscht-sich-mit-Buergermeistern-aus-1-scaled.jpg 2560 1920 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-07-22 11:00:052025-04-24 13:17:50Zwischenlager Neckarwestheim: BGZ-Geschäftsführerin tauscht sich mit Bürgermeistern aus
BGZ

Landtagsabgeordneter Dr. Michael Preusch informiert sich über Zwischenlagerung in Neckarwestheim

16. Juli 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
NECKARWESTHEIM – Der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Michael Preusch besuchte gemeinsam mit Mitgliedern der CDU-Gemeinderatsfraktion das Zwischenlager. Vor Ort wurden sie über die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle sowie die Planungen zur verlängerten Zwischenlagerung am Standort informiert.

Für die Zwischenlagerung über den bislang genehmigten Zeitraum hinaus sind Genehmigungsverfahren notwendig. In diesen muss die BGZ technische Fragen, etwa zur Alterung der Behälter und der darin eingeschlossenen Brennelemente, beantworten. „Wir werden rechtzeitig eine neue Genehmigung für das Zwischenlager Neckarwestheim beantragen und die Öffentlichkeit frühzeitig in diesen Prozess einbinden“, erklärte BGZ-Pressesprecherin Dr. Genevieve Mulack bei dem Gang durch das unterirdische Brennelemente-Zwischenlager.

Nach der Besichtigung sagte Dr. Michael Preusch: „Als Mitglied des baden-württembergischen Landtags setze ich mich für bestmögliche Sicherheitsstandards bei der Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle ein. Ich befürworte die Ankündigung der BGZ, die Öffentlichkeit bei der verlängerten Zwischenlagerung noch stärker einzubeziehen.“

Hintergrund:

Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Neckarwestheim läuft im Jahr 2046 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Jahrzehnte dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/07/2024-07-16-PM-MdL-Dr.-Preusch-besucht-das-Zwischenlager-Neckarwestheim1.jpg 1512 2016 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-07-16 14:02:362025-04-24 13:18:28Landtagsabgeordneter Dr. Michael Preusch informiert sich über Zwischenlagerung in Neckarwestheim
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News / Pressemitteilungen

  • Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt 12. August 2026
  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026
  • Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga 5. August 2026
  • Broschüre: Verlängerte Zwischenlagerung kurz und knapp 14. Juli 2026
  • Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager 13. Juli 2026
  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026
  • Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen 25. Juni 2026
  • BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre 22. Juni 2026
  • Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching 17. Juni 2026
  • Neue Geschäftsführerin bei der BGZ 29. Mai 2026

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