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BGZ

MdL Jenny Schack informiert sich über Zwischenlagerung in Gundremmingen

25. März 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GUNDREMMINGEN – Die CSU-Landtagsabgeordnete Jenny Schack hat das Zwischenlager in Gundremmingen besucht. Dort wurde sie von der BGZ über die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle sowie die Planungen zur verlängerten Zwischenlagerung am Standort informiert.

Bei einem Gang durch das Zwischenlager erhielt Jenny Schack Einblicke, wie die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle in Gundremmingen gewährleistet wird. Am Standort sind derzeit 127 CASTOR-Behälter mit Brennelementen aus dem Kernkraftwerk Gundremmingen eingelagert.

Zudem informierte sich die Landtagsabgeordnete über die Vorbereitungen der BGZ auf die verlängerte Zwischenlagerung. „Wir werden die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle auch über die kommenden Jahrzehnte gewährleisten“, betonte BGZ-Sprecher Stefan Mirbeth mit Blick auf den größeren Zeitbedarf bei der Endlagersuche. Dazu habe die BGZ ein umfangreiches Forschungsprogramm aufgelegt, auf dessen Grundlage die Behälter und Inventare untersucht werden.

„Die Sicherheit fußt auf einem robusten Konzept mit einer umfassenden Überwachung und positiven Erfahrungen aus einem jahrzehntelangen, störungsfreien Betrieb der Zwischenlager,“ erläuterte Mirbeth weiter. Die BGZ werde rechtzeitig eine neue Genehmigung für das Zwischenlager Gundremmingen beantragen und dabei die Öffentlichkeit frühzeitig und über die gesetzlichen Vorgaben hinaus beteiligen.

Nach der Besichtigung erklärte MdL Jenny Schack: „Als CSU-Landtagsfraktion setzen wir uns für bestmögliche Sicherheitsstandards ein und begrüßen die Ankündigung der BGZ, bei der verlängerten Zwischenlagerung noch stärker auf die Beteiligung der Öffentlichkeit zu setzen.“

Hintergrund:

Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Gundremmingen läuft im Jahr 2046 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Jahrzehnte dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/03/BGZ-Besuch-MdL-Schack2-scaled.jpg 2013 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-03-25 09:35:292025-04-24 14:29:17MdL Jenny Schack informiert sich über Zwischenlagerung in Gundremmingen

SPD-Abgeordnete besuchen das Zwischenlager Ahaus

7. März 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – Die SPD-Bundestagsabgeordneten Nadine Heselhaus und Sarah Lahrkamp sowie die NRW-Landtagsabgeordnete Nina Andrieshen (SPD) informierten sich bei einem Besuch des Zwischenlagers Ahaus über die notwendige verlängerte Zwischenlagerung sowie geplante Einlagerungen am Standort.

Bei einem Gang durch das Zwischenlager erfuhren die Abgeordneten, wie die BGZ die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle gewährleistet. Begleitet wurden sie von der Ahauser SPD-Vorsitzenden Andrea Schulte und dem Ersten Beigeordneten der Stadt Ahaus, Manuel Benning. Zudem informierten sich die Gäste über die Vorbereitungen der BGZ auf die verlängerte Zwischenlagerung. „Wir werden rechtzeitig neue Genehmigungen für alle Zwischenlager beantragen. In Ahaus voraussichtlich acht Jahre vor Auslaufen der Genehmigung im Jahr 2036“, sagte Dr. Matthias Heck, Geschäftsführer der Brennelement-Zwischenlager Ahaus GmbH und Bereichsleiter Genehmigungen bei der BGZ. In diesem Zusammenhang werde die BGZ auch die Bürger*innen umfangreich beteiligen.

Die SPD-Abgeordneten betonten die Bedeutung der Zwischenlagerung angesichts der Zeitplanung bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle. Nadine Heselhaus sagte: „Wir können uns heute vor Ort davon überzeugen, mit welcher Expertise die BGZ diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrnimmt. Als SPD-Bundestagsfraktion setzen wir uns für bestmögliche Sicherheitsstandards ein und begrüßen die Ankündigung der BGZ, bei der längeren Zwischenlagerung noch stärker auf die Beteiligung der Öffentlichkeit zu setzen.“

Sarah Lahrkamp ergänzte: „Die Zwischenlagerung von Brennelementen bleibt auch nach dem Ende der Kernenergie in Deutschland eine Aufgabe, die uns noch länger begleiten wird. In Ahaus wäre die sichere Zwischenlagerung auch noch nach 2036 möglich. Es bleibt aber wichtig, dass die Suche nach einem funktionierenden Endlager – wie im Standortauswahlgesetz vorgesehen – bis zur Mitte des Jahrhunderts offen weiterverfolgt und zu einem Abschluss gebracht wird. Dann können auch die Brennelemente aus Ahaus in einem tiefengeologischen Endlager entsorgt werden.“

Ein weiteres Thema war die mögliche Aufbewahrung von Brennelementen aus dem AVR-Versuchsreaktor in Jülich. Das dortige Zwischenlager muss aufgrund einer Anordnung der NRW-Atomaufsicht geräumt werden. Die Betreiberin des Zwischenlagers in Jülich verfolgt dazu zwei Optionen: Den Bau eines neuen Zwischenlagers in Jülich sowie den Transport der Brennelemente in das Zwischenlager Ahaus.

„Die BGZ bereitet sich auf eine Einlagerung vor, weil sie dazu vertraglich verpflichtet ist“, unterstrich Dr. Heck. Für den Transport der Brennelemente lägen noch nicht alle erforderlichen Genehmigungen vor. Die BGZ entscheide nicht über den weiteren Verbleib der Jülicher Brennelemente, betonte er. Diese Entscheidung treffe die Betreiberin des Jülicher Zwischenlagers in Abstimmung mit dem NRW-Wirtschaftsministerium als Atomaufsicht.

Darüber hinaus informierten sich die SPD-Abgeordneten über die vorgesehene Einlagerung von Brennelementen aus dem Forschungsreaktor München (FRM II). Dr. Heck erläuterte: „Auch hier kommt die BGZ ihren vertraglichen Verpflichtungen nach. Es gibt langjährig bestehende Vereinbarungen, die nun umgesetzt werden.“ Im laufenden Genehmigungsverfahren habe die BGZ umfangreiche Nachweise zur Sicherheit der Aufbewahrung vorgelegt, die aktuell vom Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) geprüft werden.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/03/2024-03-07-PM-SPD-Abgeordnete-besuchen-Zwischenlager-Ahaus-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-03-07 08:34:472025-04-24 14:31:32SPD-Abgeordnete besuchen das Zwischenlager Ahaus

„SauberZauber“: Die BGZ räumt auf

4. März 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
ESSEN – Mit Müllentsorgung kennt sich das BGZ-Team aus: Doch am 01. März stand für die Belegschaft des bundeseigenen Unternehmens ausnahmsweise nicht die sichere Aufbewahrung nuklearer Abfälle im Fokus, sondern eine saubere Stadt.

„Wir möchten damit gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und den Umweltschutz unterstützen“, sagt Bettina Hesse, Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung. „Essen war für uns der Startschuss. Vergleichbare Aktionen werden wir auch an unseren Zwischenlagerstandorten durchführen, denn ein gutes Miteinander vor Ort ist für uns von entscheidender Bedeutung.“

Was eignet sich zum Auftakt daher besser, als die Teilnahme an einer etablierten Veranstaltung am Hauptsitz der BGZ, wo derzeit rund 230 Mitarbeiter*innen tätig sind? Ein engagiertes BGZ-Team nutzte einen Teil der Arbeitszeit, um am Freitag im Rahmen des Essener „SauberZaubers“ die Wege und Flächen rund um den Firmensitz an der Frohnhauser Straße im Westviertel von Abfällen zu befreien.

Sauber Zauber 2024
https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/03/2024-03-04-SauberZauber_-BGZ-raeumt-auf-scaled.jpg 2493 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-03-04 10:45:062025-04-24 14:34:05„SauberZauber“: Die BGZ räumt auf

Stadland: Bettina Hesse stellt sich bei Bürgermeister Harald Stindt vor

1. März 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
STADLAND – Bei ihrem Antrittsbesuch in Unterweser hat sich Bettina Hesse als Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung auch mit dem Bürgermeister der Gemeinde Stadland ausgetauscht. Neben dem persönlichen Kennenlernen ging es unter anderem um die Vorbereitungen für den vom Kernkraftwerk entkoppelten Betrieb der Zwischenlager am Standort.

„Ich halte den regelmäßigen Austausch mit Politik und Öffentlichkeit für sehr wichtig. Das gute Verhältnis hier in Stadland werden wir pflegen und weiter ausbauen“, erklärte Bettina Hesse im Anschluss an das Gespräch.

Derzeit plant die BGZ am Standort Unterweser ein dreigeschossiges Wach- und Funktionsgebäude mit Büroräumen, Werkstätten und Lagerräumen sowie einer Fahrzeughalle. Eine Baugenehmigung hierfür wurde bereits erteilt, gegenwärtig läuft das Ausschreibungsverfahren. Laut aktueller Planung könnten die Bauarbeiten im Sommer starten. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für 2026 geplant. „Ziel ist es, dass wir einen vom Kernkraftwerk Unterweser entkoppelten, genehmigungskonformen Betrieb sicherstellen können, auch wenn das Kraftwerk zurückgebaut sein wird“, erläutert BGZ-Standortkommunikator Jonas Wingert.

Bürgermeister Harald Stindt sagte im Anschluss an den Termin. „Wir pflegen seit Jahren einen engen und vertrauensvollen Austausch mit der BGZ als Zwischenlagerbetreiberin und sind immer frühzeitig über alle relevanten Entwicklungen informiert: Transparente Informationen sowie das persönliche Gespräch sind die entscheidenden Grundlagen für eine auch weiterhin gute Zusammenarbeit.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/03/2024-03-01-PM-Stadland-Standortbesuch-Bettina-Hesse-scaled.jpg 1820 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-03-01 07:48:152025-04-24 14:34:35Stadland: Bettina Hesse stellt sich bei Bürgermeister Harald Stindt vor

Umfrage zur Zwischenlagerung: Bürger*innen befürworten staatliche Verantwortung

21. Februar 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
ESSEN/BERLIN – Was wissen und denken die Menschen im Umkreis der Zwischenlager radioaktiver Abfälle über ihre besonderen Nachbarn? Dazu hatte die BGZ eine Umfrage durchführen lassen, deren Ergebnisse sie nun veröffentlicht.

Um ein Bild über das Wissen und die Einstellung der Bürger*innen an ihren Standorten zu bekommen, hat das unabhängige Institut aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung Weimar im Auftrag der BGZ insgesamt 3.500 Bürger*innen in einem Radius von 25 Kilometern um die insgesamt 16 BGZ-Zwischenlagerstandorte online und per Telefoninterview befragt, die erhobenen Daten analysiert und ausgewertet.

Danach halten es rund 70 Prozent der insgesamt 3.500 Befragten für richtig, dass der Staat die Verantwortung für die Entsorgung radioaktiver Abfälle in Deutschland übernommen hat.

„Die Umfrageergebnisse liefern uns wichtige Erkenntnisse über den Informationsstand und das Stimmungsbild der Bürger*innen an unseren Standorten“, sagt die Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung, Bettina Hesse, die seit Juni 2023 im Amt ist. „Die Ergebnisse der Umfrage werden wir in unsere Arbeit aufnehmen, Handlungsbedarf identifizieren und Maßnahmen daraus ableiten.“ Dazu werde die BGZ in den kommenden Jahren weitere Umfragen durchführen lassen. „Uns als Unternehmen ist es extrem wichtig, dass sich ganz besonders unsere Nachbarn gut darüber informiert fühlen, was die BGZ in ihren Zwischenlagern tut.“ Nur dies schaffe echtes Vertrauen, so Hesse weiter.

Parallel dazu wird die BGZ in diesem Jahr ein Konzept zur Beteiligung der Bürger*innen neu aufsetzen. Dafür bieten die Ergebnisse dieser Umfrage bereits eine gute erste Orientierung.

Die Umfrage zeichnet ein differenziertes Bild zur Einstellung und zum Informationsgrad der Menschen an den Zwischenlagerstandorten: So kennen zwei Drittel der Befragten die Zwischenlager in ihrer Region, rund die Hälfte hält sie auch für notwendig, während rund ein Drittel in dieser Frage unentschlossen ist.

Auch die Risikowahrnehmung der Befragten ist unterschiedlich ausgeprägt: Während rund ein Drittel im Zwischenlager ein „ziemlich hohes Risiko“ erkennt, hält knapp die Hälfte der Befragten die Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle für ein „geringes Risiko“. Eine Akzeptanz gegenüber der Zwischenlagerung in der Region lässt sich bei den Befragten erkennen, die damit nur ein geringes Risiko verbinden und gleichzeitig angeben, gut über die Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle informiert zu sein.

Die komplette Umfrage mit allen detaillierten Ergebnissen finden Sie online unter https://bgz.de/umfrage-zwischenlagerung/

Einen Überblick über die Ergebnisse aus den einzelnen Zwischenlager-Regionen finden Sie zusammengefasst in den standortspezifischen Pressemitteilungen für:

Ahaus, Biblis, Brokdorf, Gorleben, Grafenrheinfeld, Grohnde, Gundremmingen, Isar, Krümmel, Lingen, Neckarwestheim, Obrigheim, Philippsburg, Stade und Unterweser

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2019/03/Zwischenlager-Unterweser-Einlagerung-hochradioaktiver-Abfälle-ist-abgeschlossen.jpg 1240 2000 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-02-21 11:30:382025-04-24 14:35:25Umfrage zur Zwischenlagerung: Bürger*innen befürworten staatliche Verantwortung

Jens Spahn informiert sich über Zwischenlagerung in Ahaus

7. Februar 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Jens Spahn MdB, hat das Zwischenlager in Ahaus besucht. Dabei tauschte der Bundestagsabgeordnete sich mit der Vorsitzenden der BGZ-Geschäftsführung, Bettina Hesse, über die notwendige verlängerte Zwischenlagerung sowie geplante Einlagerungen am Standort aus.

Bei einem Rundgang durch das Zwischenlager erhielt Jens Spahn Einblicke darin, wie die sichere Aufbewahrung der Abfälle in Ahaus gewährleistet wird. Der Landrat des Kreises Borken, Dr. Kai Zwicker, Kreisdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow und örtliche CDU-Vertreter begleiteten den Ahauser Bundestagsabgeordneten. Zudem informierten sich die Besucher*innen über die Vorbereitungen der BGZ auf die verlängerte Zwischenlagerung. „Wir werden rechtzeitig neue Genehmigungen für alle Zwischenlager beantragen und dabei die Öffentlichkeit frühzeitig und über die gesetzlichen Vorgaben hinaus beteiligen“, sagte die BGZ-Geschäftsführerin Bettina Hesse. Grundlage für die neuen Genehmigungen sei ein Forschungsprogramm, in dem die BGZ Alterungseffekte der Behälter und der Brennelemente untersuche. „Wir sind davon überzeugt, dass die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren gewährleistet werden kann“, so Hesse.

Nach der Besichtigung betonte Spahn: „Im Hinblick auf die Zeitplanung für die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle kommt der sicheren Zwischenlagerung in den nächsten Dekaden eine besondere Bedeutung zu – auch hier in Ahaus.“ Die BGZ habe die wichtige Aufgabe, diese Herausforderung zu meistern. „Es war ein sehr guter Austausch. Heute konnte ich mich vor Ort davon überzeugen, mit welcher Expertise dieser gesamtgesellschaftliche Auftrag von der BGZ wahrgenommen wird“, sagte der Bundestagsabgeordnete.

Ein besonderes Thema bei dem Besuch war die mögliche Aufbewahrung von Brennelementen aus dem AVR-Versuchsreaktor in Jülich. Das dortige Zwischenlager muss aufgrund einer Anordnung der NRW-Atomaufsicht geräumt werden. Die Betreiberin des Zwischenlagers in Jülich verfolgt zwei Optionen: Den Bau eines neuen Zwischenlagers in Jülich und den Transport der Brennelemente in das Zwischenlager Ahaus. „Die BGZ bereitet sich auf eine mögliche Einlagerung vor, weil sie dazu aus Verträgen verpflichtet ist, die sie von der vorherigen Betreibergesellschaft des Ahauser Zwischenlagers übernommen hat“, unterstrich Bettina Hesse. Für den Transport der Brennelemente lägen noch nicht alle erforderlichen Genehmigungen vor. Die BGZ entscheide nicht über den weiteren Verbleib der Jülicher Brennelemente. Diese Entscheidung treffe die Betreiberin des Jülicher Zwischenlagers in enger Abstimmung mit dem NRW-Wirtschaftsministerium als Atomaufsicht.

Das Zwischenlager Ahaus ist außerdem für die Aufbewahrung von Brennelementen aus deutschen Forschungsreaktoren vorgesehen. In diesem Zusammenhang plant die BGZ die Einlagerung von Brennelementen aus dem Forschungsreaktor München (FRM II). Bettina Hesse erläuterte dazu: „Auch damit kommt die BGZ ihren vertraglichen Verpflichtungen nach. Es gibt dazu langjährig bestehende Vereinbarungen, die nun umgesetzt werden.“ Im laufenden Genehmigungsverfahren habe die BGZ umfangreiche Nachweise zur Sicherheit der Aufbewahrung vorgelegt. Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) prüfe aktuell, ob die nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erforderlichen Maßnahmen zur Schadensvorsorge getroffen sind.

Hintergrund:
Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Ahaus läuft im Jahr 2036 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/02/2024-02-07-PM-MdB-Jens-Spahn-besucht-Zwischenlager-Ahaus-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-02-07 15:55:172025-04-24 14:37:38Jens Spahn informiert sich über Zwischenlagerung in Ahaus

Spatenstich in Grohnde: Wichtiger Schritt zu einem unabhängigen Zwischenlagerbetrieb

1. Februar 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
EMMERTHAL – Mit einem symbolischen Spatenstich hat die BGZ den Startschuss für umfangreiche Baumaßnahmen am Standort Grohnde gegeben. Um den autarken Zwischenlagerbetrieb gewährleisten zu können, werden dort in den nächsten Jahren rund 50 Millionen Euro investiert.

„Ziel ist es, dass wir einen vom Kernkraftwerk Grohnde entkoppelten genehmigungskonformen Betrieb sicherstellen können, auch wenn das Kraftwerk zurückgebaut sein wird“, erläutert Dr. Michael Hoffmann, BGZ-Bereichsleiter für den Betrieb der Zwischenlager. Das bundeseigene Unternehmen betreibt das Zwischenlager Grohnde seit 2019.

Um für den autarken Betrieb gerüstet zu sein, wird nun umfangreich in den Standort investiert. Im ersten Bauabschnitt wurde bereits eine eigenständige Stromversorgung realisiert. In weiteren Schritten folgen der Bau eines Funktionsgebäudes für das Betriebspersonal inklusive Werkstätten und einer Fahrzeughalle, eines Wachgebäudes, einer separaten Zufahrt und einer eigenen Zaunanlage. Eine unabhängige Wasserversorgung und neue Verkehrswege komplettieren die Baumaßnahmen.

„Wir werden künftig eine regenerative Energieversorgung haben und dazu Photovoltaikanlagen auf jedem Gebäude errichten. Außerdem erhält jedes Gebäude eine Erdwärmepumpe, um umweltfreundlich zu heizen“, kündigt Carsten Harzer, Leiter des Zwischenlagers Grohnde, an und ergänzte, dass die Zahl der BGZ-Mitarbeiter*innen auf über 20 wachsen werde.

Unterstützung beim Spatenstich erhielt die BGZ von Emmerthals Bürgermeister Dominik Petters, der den Baustart begleitete und der BGZ gutes Gelingen und eine unfallfreie Bauzeit wünschte.

„Mit den Baumaßnahmen stellt die BGZ die Weichen für einen vom Kernkraftwerk Grohnde unabhängigen Betrieb und sorgt so auch zukünftig für den verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit den hochradioaktiven Abfällen“, sagte er am Rande der Veranstaltung und betonte: „Die Sicherheit von Menschen und Umwelt muss stets oberste Priorität haben.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/02/2024-02-01-PM-Spatenstich-Autarkie-Zwischenlager-Grohnde-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-02-01 08:44:372025-04-24 14:38:36Spatenstich in Grohnde: Wichtiger Schritt zu einem unabhängigen Zwischenlagerbetrieb

BGZ setzt auf dezentrale Anlieferung an das Endlager Konrad

12. Dezember 2023/in Aktuelles, LOK, Pressemitteilung
BERLIN – Nach der Entscheidung des Bundesumweltministeriums, die Planungen der BGZ für ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad (LoK) zu stoppen, wird sich das Essener Unternehmen jetzt auf die  Alternativen für die Belieferung des Endlagers Konrad konzentrieren.

Entsprechende Planungen für eine dezentrale Anlieferung nach Konrad direkt von den bestehenden Zwischenlagern aus sind ohnehin parallel zum Projekt LoK aufgenommen worden. So sollte für eine Übergangszeit bis zur vollständigen Betriebsbereitschaft des LoK die Versorgung des Endlagers mit Abfallbehältern sichergestellt werden. Die mit dem LoK geplante Verkürzung des Einlagerungsbetriebs um rund zehn Jahre ist damit allerdings nicht mehr realisierbar.

Die BGZ hatte nach einer Untersuchung von potenziellen Flächen entschieden, das LoK auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollten Behälter mit fertig verpackten schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wollte die BGZ eine zügige Entsorgung der radioaktiven Abfälle sicherstellen. Die Entsorgungskommission des Bundes (ESK) hatte im Sommer 2023 sowohl die Standortauswahl der BGZ als auch die Notwendigkeit eines Logistikzentrums für die zügige Entsorgung der Abfälle bestätigt.

Der Erwerb des Grundstücks für das LoK auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen war zum Ende dieses Jahres geplant. Ein entsprechender Optionsvertrag zwischen der BGZ und der PreussenElektra läuft dann aus.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg 0 0 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2023-12-12 13:30:372025-04-24 14:41:39BGZ setzt auf dezentrale Anlieferung an das Endlager Konrad
BGZ

BGZ sprach mit Bürger*innen über Forschungsprogramm zur Zwischenlagerung

4. Dezember 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL
HITZACKER – In einem ganztägigen Workshop haben Experten der BGZ mit einer fachlich interessierten Öffentlichkeit über einzelne Aspekte des BGZ-Forschungsprogramms diskutiert. Zudem stellten die Fachleute neue Projekte und den aktuellen Stand der Forschungsaktivitäten vor.

„Es freut uns, dass sich Bürger*innen mit unserem Forschungsprogramm auseinandersetzen und wir dazu einen fachlichen Diskurs führen. Das ist auch unser Wunsch“, sagte Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, zum Auftakt der Veranstaltung am Samstag. Nachdem eingangs Grundsätze der schutzzielorientierten BGZ-Forschung sowie der Nachweisführung skizziert wurden, standen das Langzeitverhalten der Behälter sowie der Brennelemente im Mittelpunkt des Austauschs. Zudem wurde erörtert, warum das Öffnen eines Behälters nach aktuellem Stand aus Sicht der BGZ nicht erforderlich ist.

Darüber hinaus berichteten die BGZ-Forscher über die Weiterentwicklung einzelner Projekte sowie über neue Vorhaben. „Wir passen unser Forschungsprogramm an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik an und schreiben es laufend fort“, betonte Becker. Daher hat die BGZ ihr 2022 veröffentlichtes Forschungsprogramm nun aktualisiert, um weitere Untersuchungen ergänzt und dabei auch den neuen Zeithorizont bei der Endlagersuche berücksichtigt.

„Gerne sind wir dem Wunsch der fachlich interessierten Öffentlichkeit im Landkreis Lüchow-Dannenberg nachgekommen, detaillierte Fragen zu unserem Forschungsprogramm zu erörtern“, sagt Dr. Tristan Zielinski, Standortkommunikator der BGZ in Gorleben. „Es war ein konstruktiver Austausch, den wir gerne fortsetzen. Darüber hinaus wird die BGZ die Öffentlichkeit in den Genehmigungsverfahren für die verlängerte Zwischenlagerung über das gesetzliche Maß hinaus beteiligen.“

 

Hintergrund:

Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet. Die Aufbewahrungsgenehmigung für das Zwischenlager Gorleben läuft 2034 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis das Endlager gebaut und alle Behälter an dieses abgegeben sind. Die BGZ wird rechtzeitig neue Zwischenlagergenehmigungen beantragen. Darauf bereitet sie sich seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. In dessen Rahmen arbeitet sie in konkreten Forschungsvorhaben mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Industrie und von Universitäten zusammen. Das aktuelle Forschungsprogramm ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/12/2023-12-04-BGZ-sprach-mit-BuergerInnen-ueber-Forschungsprogramm-zur-Zwischenlagerung-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-12-04 09:50:042025-04-24 14:44:04BGZ sprach mit Bürger*innen über Forschungsprogramm zur Zwischenlagerung

Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihres Forschungsprogramms

23. November 2023/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, vZL
BERLIN/ESSEN – Auf Einladung der BGZ haben Expert*innen aus Forschung und Industrie in Berlin über wissenschaftliche und technische Aspekte der verlängerten Zwischenlagerung diskutiert. Im Fokus der Veranstaltung am 21. und 22. November stand das aktualisierte BGZ-Forschungsprogramm.

„Mit dem Forschungsprogramm haben wir die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen“, erklärte Dr. Max Würtemberger, Leiter des für die Forschung verantwortlichen Bereichs bei der BGZ, in seinem Grußwort. „Dafür ist es erforderlich, einen breiten fachlichen Austausch zu führen, unser Forschungsprogramm an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik anzupassen sowie laufend fortzuschreiben.“

Daher hat die BGZ ihr 2022 veröffentlichtes Forschungsprogramm aktualisiert, um weitere Projekte ergänzt und dabei auch dem neuen Zeithorizont bei der Endlagersuche Rechnung getragen. Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, und sein Team stellten den rund 130 Teilnehmer*innen den aktuellen Sachstand vor und veranschaulichten die zahlreichen Forschungsaktivitäten des bundeseigenen Unternehmens – von Langzeituntersuchungen zur Sicherheit der Behälterdichtungen bis zu Experimenten, die zusätzliche Erkenntnisse zum Langzeitverhalten der Brennelemente liefern sollen. Wesentliche Einflussfaktoren für die Aktualisierung des Forschungsprogramms waren die Schlussfolgerungen aus dem letzten Fachworkshop Zwischenlagerung, die wissenschaftliche Arbeit selbst und der Austausch mit nationalen und internationalen Partnern sowie mit der Öffentlichkeit.

Neben dem fachlichen Dialog erörtert die BGZ in zahlreichen regionalen und überregionalen Informationsveranstaltungen ihre Vorbereitungen auf die verlängerte Zwischenlagerung. Diesen Austausch mit der Öffentlichkeit wird sie ebenso ausbauen wie den Dialog mit der Wissenschaft.

„Mit fortschreitender Entwicklung unserer Forschungsprojekte erhalten wir Erkenntnisse, über die wir kontinuierlich informieren und mit der Fachwelt diskutieren möchten“, betonte Becker. „Daher werden wir den Austausch im Rahmen unseres Fachworkshops Zwischenlagerung, aber auch in anderen Formaten, fortsetzen.“

Hintergrund:

Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis das Endlager gebaut und alle Behälter an dieses abgegeben sind. Die BGZ wird rechtzeitig neue Zwischenlagergenehmigungen beantragen. Darauf bereitet sie sich seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. In dessen Rahmen arbeitet sie in konkreten Forschungsvorhaben mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Industrie und von Universitäten zusammen. Das aktualisierte Forschungsprogramm ist unter https://bgz.de/mediathek/#publikationen abrufbar.

Vortrag Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung
https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/11/2023-11-23-BGZ-praesentiert-aktuellen-Stand-des-Forschungsprgramms-3-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-11-23 10:30:182025-11-18 09:57:11Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihres Forschungsprogramms
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  • Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager 13. Juli 2026
  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026
  • Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen 25. Juni 2026
  • BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre 22. Juni 2026
  • Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching 17. Juni 2026
  • Neue Geschäftsführerin bei der BGZ 29. Mai 2026

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