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Zweite Chance auf vier Rädern

1. August 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – 1300 Stunden mühevolle Kleinarbeit in 5 Jahren: Wenn Ingo Kleinfeld aus Ahaus-Graes neben seinem restaurierten VW T2 Westfalia steht, ist ihm der Stolz anzusehen. Mit der für einen Münsterländer typischen Bescheidenheit spricht der Metallbaumeister, der bei BGZ in Ahaus in der Qualitätsüberwachung arbeitet, über seine beeindruckende Leistung. Was heute in der Originalfarbe „Neptunblau“ glänzend dasteht, hat den Schrauber manchmal fast zur Verzweiflung getrieben. Ingo Kleinfeld und sein Bulli – das ist eine besondere Geschichte.

Wenn man diese Geschichte erzählen möchte, muss man zunächst über ein Unglück sprechen. Kleinfeld fuhr 20 Jahre lang leidenschaftlich Motorrad. Bis zum 11. Juli 2015, als sich der Ahauser bei einem Unfall mit dem Motorrad verletzte. Noch im Krankenhaus versprach der Familienvater seiner damals 6-jährigen Tochter und seiner Frau, dass er nie wieder Motorrad fährt. Ein Versprechen, das er bis heute gehalten hat.

„Mein Arzt riet mir, während der Rehabilitationsphase einem Hobby nachzugehen“, erzählt der 45-Jährige. Der BGZ-Mitarbeiter, der sich schon immer für Oldtimer interessiert hat, machte sich auf die Suche nach einem Schrauberprojekt.

Fündig wird er bei einem Importeur im Aachener Raum, der einen VW Bulli aus Texas anbietet: einen T2 Westfalia, Erstzulassung 1978, mit der großen „Berlin“-Ausstattung. Aufstelldach, Küche, Standheizung, Klimaanlage, Tempomat – mehr geht fast nicht. 98.600 Meilen hat das sonnenverwöhnte Fahrzeug damals auf dem Tacho. Der Importeur ruft einen „Liebhaberpreis“ auf und Kleinfeld hat ein neues Hobby.

„Auf den ersten Blick stand der Bulli gut da“, erinnert sich der Graeser. Auf den zweiten Blick stellte sich heraus: In seiner Garage steht eine Riesen-Herausforderung. „Festgeschweißte Radmuttern, lose Kabel überall, mit Klebeband fixierte Benzinschläuche – jedes Teil war eigentlich defekt oder zerschlissen.“ Die Konsequenz: bis auf die Karosserie musste alles raus.

„Ich habe jedes Teil auseinandergenommen und angefasst, bestimmt Tausend Teile“, berichtet Kleinfeld. Um auch im Sitzen in seiner Garage arbeiten zu können, lässt er für kleines Geld ein Drehgestell anfertigen. Mit dem Karosserierahmen verschraubt, kann das Fahrzeug um 90 Grad gedreht werden.

Was dann folgt, beschreibt der Bulli-Besitzer als jahrelange Sisyphos-Arbeit: „Ich war schon häufig frustriert, wenn es nicht weiterging. Man entwickelt mit der Zeit aber eine hohe Frustrationstoleranz.“ Manchmal habe er „das Teil“ einfach vergessen wollen. „Aber es stand ja in der Garage ständig im Weg“, erzählt er heute lachend. Die Motivation sei immer gewesen: nicht aufgeben, weitermachen.

Dabei halfen ihm neben seiner eigenen Disziplin und Ausdauer Gleichgesinnte in mehreren Oldtimer-Foren und beim Bulli-Club in Münster. Weitere Bulli-Verrückte kamen schon mal sonntags aus dem Ruhrgebiet, um bei Spezialproblemen zu helfen. „Die Hilfsbereitschaft, die ich erfahren habe, war großartig.“

An einem Tag im Mai 2021 ist es endlich soweit. Kleinfeld hat Geburtstag – und einen Termin beim TÜV. Der Gutachter sei begeistert gewesen – und gründlich. Vier Stunden dauert die Neuabnahme des T2, jede einzelne CE-Kennzeichnung ließ sich der TÜV-Experte zeigen. Am Ende gibt es den lang ersehnten Stempel und anschließend eine besondere Geburtstagsfeier mit einem neuen „Familienmitglied“, das von Kleinfelds Tochter und seiner Frau liebevoll „Schlumpf“ genannt wird.

Die erste Reise mit frischer TÜV-Plakette – man will es ja nicht übertreiben – geht auf einen Campingplatz bei Münster. Der Bulli bietet Platz für die ganze Familie inklusive Hund. Schöner Reisen geht also eigentlich nicht. Und das mit 90 bis 100 km/h. Der Bulli könnte zwar 127 km/h Höchstgeschwindigkeit aus 70 PS leisten, aber niemand will ihm das mehr zumuten.

Der 44 Jahre alte T2 steht heute zwar im Museumszustand da. Er ist aber kein Museumsstück. Nach einem erneuten Werkstattaufenthalt und kurzem Zittern (defekter Dichtungsring, 1-Euro-Teil), fährt Kleinfeld seinen Bulli heute regelmäßig: Neben Fahrten in den Urlaub dient er auch dazu, Arbeitskollegen zum Traualtar zu chauffieren (so wie zuletzt in Ahaus, als Ingo Kleinfeld seinen Kollegen Frank Abbing zur Kirche St. Josef fahren durfte).

Das Schönste aber, erzählt Kleinfeld, sind die Reaktionen der Ahauser, wenn er mit dem Bulli „einfach nur so“ von A nach B unterwegs ist. Besonders die Begeisterung der Kinder, die ihre Eltern staunend auf das „Matchboxauto“ hinweisen, freut Kleinfeld. „Es wird gewunken, es gibt Daumen nach oben und die Leute gewähren einem überall die Vorfahrt.“

Und was bringt die Zukunft für den Bulli und die Kleinfelds? Seiner Tochter, die mittlerweile Teenagerin ist, hat Ingo Kleinfeld ein weiteres Versprechen gegeben: „Sie will damit mal in den Urlaub nach Spanien fahren und da bietet sich so ein Bulli natürlich an.“

Innenansicht Fahrersitz
https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/08/2023-08-01-PM-BGZ-Portrait-Bulli-Projekt-Ahaus-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-08-01 09:47:212025-04-24 15:33:22Zweite Chance auf vier Rädern
© Christopher Mick/BGZ

Zwischenlager Philippsburg: Aufbewahrung von Wiederaufarbeitungsabfällen genehmigt

25. Juli 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat der BGZ die Genehmigung erteilt, vier CASTOR-Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung im Brennelement-Zwischenlager Philippsburg aufzubewahren.

„Die nun erteilte Genehmigung nach dem Atomgesetz bescheinigt uns, dass das Konzept der Zwischenlagerung trägt und die Behälter im Zwischenlager Philippsburg sicher aufbewahrt werden können“, erläutert Stefan Weber als Leiter der Abteilung Genehmigungen bei der BGZ.

Die Behälter mit verglasten hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im Ausland sollen in den nächsten Jahren vom französischen La Hague in das Zwischenlager Philippsburg gebracht werden. „Ein Termin für den Transport steht noch nicht fest“, betont der Leiter des Zwischenlager-Standorts Philippsburg, Dr. Steffen Vonderau. Für die Rückführung sei zudem eine Transportgenehmigung erforderlich, die ein von der Energiewirtschaft beauftragtes Unternehmen beim BASE beantragt hat. Diese ist allerdings noch nicht erteilt.

Im Jahr 2015 haben Bund, Länder und AKW-Betreiber das Rückführungskonzept im Konsens beschlossen. Dieses sieht eine bundesweit ausgewogene Verteilung der Behälter vor. Damals sind vier Standorte für die Rückführung der Abfälle festgelegt worden: Biblis in Hessen, Brokdorf in Schleswig-Holstein, Isar in Bayern und Philippsburg in Baden-Württemberg.

„Diese Verteilung ist fair, denn sie orientiert sich am Verursacherprinzip“, macht Stefan Mirbeth, verantwortlich für die BGZ-Kommunikation am Standort Philippsburg, deutlich. „Nach Abschluss der Rückführung werden die hochradioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitung in den Bundesländern zwischengelagert, aus deren Atomkraftwerken anteilig die größte Menge an Kernbrennstoff zur Wiederaufarbeitung ins Ausland verbracht wurde.“

Nach Hessen ist die Rückführung bereits abgeschlossen: Im November 2020 wurden sechs Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der britischen Wiederaufarbeitung zum Zwischenlager Biblis transportiert. Für Deutschland war dies der erste große Rücktransport von Atommüll in CASTOR-Behältern seit 2011. Er verlief reibungslos und ohne Störungen.

18 weitere CASTOR-Behälter müssen in den kommenden Jahren noch nach Deutschland zurückgeführt werden, davon vier Behälter in das Brennelement-Zwischenlager Philippsburg. Bei den Behältern, die von La Hague nach Philippsburg kommen sollen, handelt es sich um CASTOR-Behälter des Typs HAW28M, die auch für die Rückführung verglaster hochradioaktiver Abfälle an die Standorte Biblis, Gorleben, Isar und Brokdorf eingesetzt wurden bzw. noch werden.

Hintergrund:

Bis 2005 wurden Brennelemente aus deutschen Atomkraftwerken zur Wiederaufarbeitung nach Großbritannien und Frankreich transportiert. Gemäß ihren vertraglichen Verpflichtungen müssen die Abfallbesitzer, die Betreiber der Atomkraftwerke, ihre noch im Ausland lagernden Wiederaufarbeitungsabfälle nach Deutschland zurückführen. Zur Rücknahme dieser Abfälle hat sich die Bundesrepublik Deutschland auch völkerrechtlich verpflichtet.

Die BGZ hat von Beginn an proaktiv über die Rückführung informiert, unter anderem auch bei zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen wie etwa im November 2021 in der Bruhrainhalle in Philippsburg. Sie wird diese Kommunikation fortsetzen. Weitere Informationen finden sich auch hier: https://rueckfuehrung.bgz.de/

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/03/BGZ_Philippsburg-scaled.jpg 2087 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-07-25 15:47:132025-04-24 15:33:55Zwischenlager Philippsburg: Aufbewahrung von Wiederaufarbeitungsabfällen genehmigt

Abfall-Zwischenlager Philippsburg: Kurzzeitiger Ausfall eines Warnsystems

13. Juli 2023/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Im Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle stand das akustische Warnsystem kurzzeitig nicht zur Verfügung. Durch den Austausch einer Komponente konnte die Funktion der Anlage zeitnah wiederhergestellt werden.

Die Störung wurde von der Störmeldeanlage erkannt und angezeigt. Nach Austausch einer defekten Baugruppe stand das System wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/04/BGZ_Philippsburg_3727_4105_1-scaled.jpg 2560 2420 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-07-13 17:20:192025-04-24 15:34:13Abfall-Zwischenlager Philippsburg: Kurzzeitiger Ausfall eines Warnsystems

Standort Biblis: BGZ im Austausch über verlängerte Zwischenlagerung

12. Juli 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL
BENSHEIM – Wie die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle bis zu deren Abgabe an ein Endlager gewährleistet wird, darüber informierte die BGZ bei einer Veranstaltung der Wählervereinigung „Bürger für Bensheim“ (BfB) in Bensheim. Wichtiger Baustein für die verlängerte Zwischenlagerung ist das Forschungsprogramm der BGZ, das Vertreter des bundeseigenen Unternehmens vorstellten.

Zunächst gab Dirk Jonas, Leiter des Zwischenlagers Biblis, einen Überblick über aktuelle Projekte am Standort. Dazu zählen die Planungen für die organisatorische, bauliche und personelle Entkopplung der Zwischenlager vom Kernkraftwerk. In diesem Kontext bereitet die BGZ unter anderem die Errichtung eines eigenen Funktionsgebäudes für Mitarbeiter*innen und das Wachpersonal vor.

Im Anschluss veranschaulichte BGZ-Sprecher Stefan Mirbeth die Forschungsaktivitäten der BGZ. Mit dem Forschungsprogramm habe das bundeseigene Unternehmen die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren hinaus nachzuweisen, so Mirbeth. Am Standort Biblis ist das Brennelemente-Zwischenlager aktuell bis 2046 genehmigt.

„Wir sind davon überzeugt, dass das durch uns umgesetzte Konzept der trockenen Zwischenlagerung am besten geeignet ist, die Sicherheit der Zwischenlagerung über die nächsten Dekaden zu gewährleisten“, hob BGZ-Sprecher Mirbeth hervor. „Das Konzept der trockenen Zwischenlagerung ist so robust ausgelegt, dass Effekte ausgeschlossen werden können, bei denen die Sicherheit plötzlich und unerwartet gefährdet ist.“

Ein umfassendes Überwachungskonzept sorgt dafür, dass gegebenenfalls frühzeitig Maßnahmen abgeleitet werden können, die den sicheren Betrieb dauerhaft gewährleisten. In allen Zwischenlagern finden darüber hinaus regelmäßige Überprüfungen statt. Dadurch können technische Systeme weiterentwickelt und bei Bedarf angepasst werden.

Im Anschluss an die Veranstaltung im Gemeindezentrum St. Laurentinus zeigten sich Norbert Koller und Ulrike Vogt-Saggau von der Wählergemeinschaft „Bürger für Bensheim“ zufrieden mit dem Informationsangebot der BGZ: „Wir haben uns einen sehr guten Eindruck von den aktuellen Planungen der BGZ am Standort Biblis verschaffen können. Eine sachliche und faktenorientierte Debatte ist uns wichtig“, betonte BfB-Fraktionsvorsitzender Koller.

 

Hintergrund:

Zwischenlager dürfen keine Dauerlösung darstellen. Die radioaktiven Abfälle sollen daher unterirdisch in einer tiefengeologischen Formation in Deutschland dauerhaft gelagert werden. Da die Suche nach einem Endlager-Standort noch nicht abgeschlossen ist, reichen die ursprünglich auf 40 Jahre befristeten Genehmigungen der Zwischenlager nicht aus. Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen und die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Abgabe an das Endlager nachweisen. Darauf bereitet sie sich mit ihrem Forschungsprogramm vor. Im Rahmen von konkreten Forschungsvorhaben arbeitet die BGZ mit Partnern aus der Industrie sowie mit Forschungsinstituten und Universitäten zusammen und führt einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene.

Das Forschungsprogramm kann hier angesehen und heruntergeladen werden: https://bgz.de/mediathek/#publikationen

 

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/07/PM-BGZ-informiert-in-Bensheim.jpg 1391 1761 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-07-12 10:24:082025-04-24 15:34:37Standort Biblis: BGZ im Austausch über verlängerte Zwischenlagerung
© Christopher Mick/BGZ

Ahaus: BGZ beantragt Aufbewahrung von leeren Transportbehältern

27. Juni 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – Die BGZ hat beim Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) die Aufbewahrung von bis zu 25 leeren Transportbehältern im Zwischenlager Ahaus beantragt. Sie stammen aus der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague in Frankreich.

„Es handelt sich um leere, nicht mehr benötigte und innen kontaminierte Behälter (sogenannte „End Used Casks“, EUC) französischer Bauarten, mit denen ausgediente Brennelemente von Kernkraftwerken zur Wiederaufarbeitung nach La Hague in Frankreich transportiert wurden“, erläutert Dr. Matthias Heck, Geschäftsführer der Brennelement-Zwischenlager Ahaus GmbH (BZA) und Bereichsleiter Genehmigungen bei der BGZ. Sie befinden sich derzeit in der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague.

„Zur Rücknahme der Abfälle, die im Rahmen der Wiederaufarbeitung im Ausland angefallen sind, hat sich Deutschland völkerrechtlich verpflichtet“, erklärt Dr. Heck. Im Jahr 2021 hätten sich Deutschland und Frankreich auf eine neue Lösung zur Rücknahme geeinigt. Diese sehe unter anderem vor, anstatt der ursprünglich für Ahaus vorgesehenen 152 Behälter mit mittelradioaktiven Abfällen nun hier die EUC aufzubewahren.

Dr. David Knollmann, Referent für Standortkommunikation, ergänzt: „Über die neue deutsch-französische Vereinbarung hat die BGZ regelmäßig informiert, etwa in mehreren Dialogveranstaltungen für die Bürger*innen und den Rat der Stadt Ahaus.“

Im Genehmigungsverfahren zur Aufbewahrung der leeren Behälter muss die BGZ unter anderem nachweisen, dass die nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erforderlichen Maßnahmen zur Schadensvorsorge getroffen sind.

Ein Transport kann erst dann erfolgen, wenn die Genehmigung für die Aufbewahrung durch das BASE erteilt wurde und zusätzlich die Genehmigung für die Beförderung der EUC vorliegt. Für deren Beantragung ist ein Dienstleister im Auftrag der Energieversorgungsunternehmen verantwortlich.

Die BGZ hat die Aufbewahrung für einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren beantragt. Die Behälter sollen dann bei einem geeigneten Dienstleister dekontaminiert, freigemessen und verwertet werden.

Weitergehende Informationen zur Rücknahme der EUC finden Sie auf der Projektseite zur Rückführung: https://rueckfuehrung.bgz.de/#QAFrankreich

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/01/BGZ_Ahaus_3853_5135_neu-scaled.jpg 1525 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-06-27 10:02:452025-04-24 15:50:30Ahaus: BGZ beantragt Aufbewahrung von leeren Transportbehältern
ASKETA-Tagung der Standort-Bürgermeister*innen 2023 in Philippsburg

Bürgermeister*innen der deutschen Zwischenlagerstandorte tagen in Philippsburg

22. Juni 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Die Bürgermeister*innen der deutschen Kommunen, in denen Zwischenlager betrieben werden, haben sich zu ihrer diesjährigen Tagung in Philippsburg getroffen. Dort informierten sie sich auch über aktuelle Projekte der BGZ.

Ein wichtiges Thema war der neue Zeithorizont bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle und die daraus resultierenden längeren Zwischenlagerzeiten. In ihrem Grußwort an die Vertreter*innen der Kommunen, die in der Arbeitsgemeinschaft von Standortgemeinden mit kerntechnischen Anlagen (ASKETA) organisiert sind, hob Bettina Hesse als neue Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung dazu hervor: „Die verlängerte Zwischenlagerung betrifft in erster Linie die Standortgemeinden, da die hochradioaktiven Abfälle hier deutlich länger vor Ort bleiben werden, als ursprünglich vorgesehen. Ich freue mich deshalb über die Möglichkeit, mich mit den Bürgermeister*innen zu diesem und zu anderen Themen persönlich austauschen zu können.“

Dr. Michael Hoffmann, Bereichsleiter Betrieb bei der BGZ, erläuterte, dass sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 auf eine Zwischenlagerung deutlich über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren vorbereite. Im Zuge der neu zu führenden Genehmigungsverfahren müssten viele technische Fragen beantwortet werden. Dazu verfolge die BGZ ein umfassendes Forschungsprogramm, in dessen Rahmen sie mit nationalen und internationalen Partnern Alterungseffekte der Behälter und des Inventars betrachte. Zudem sorge ein umfangreiches Überwachungssystem für die Sicherheit in den Zwischenlagern. „Daher sind wir davon überzeugt, die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle so lange gewährleisten zu können, bis alle Behälter an das Endlager abgegeben sind“, so Hoffmann.

Unternehmenssprecher Burghard Rosen ergänzte: „Wir erörtern unsere Vorbereitungen auf die verlängerte Zwischenlagerung in etlichen dialogorientierten Veranstaltungen an unseren Standorten sowie überregional. Wir werden, daran anknüpfend, die Öffentlichkeit im Rahmen der zu führenden Genehmigungsverfahren über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus umfassend beteiligen.“ Er gab zudem einen Überblick über den aktuellen Stand bei der Rückführung hochradioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung nach Deutschland und stellte die diesbezüglichen Kommunikationsaktivitäten vor.  Auch diese werde die BGZ an allen Rückführungsstandorten fortsetzen, betonte Rosen.

Ina Stelljes vom Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) informierte über die Öffentlichkeitsbeteiligung und die staatliche Verantwortung bei der Endlagersuche. Vorhaben von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung seien ohne Beteiligung nicht zu denken, Beteiligung sei ein Schlüsselelement, so Stelljes.

Abschließend berichtete Dagmar Dehmer von der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) über die neuen Zeitbedarfe bei der Standortauswahl für ein Endlager für hochradioaktive Abfälle sowie über den aktuellen Stand beim Bau des Endlagers Schacht Konrad für schwach- und mittelradioaktive Abfälle.

„Wir Standortkommunen und die BGZ pflegen einen regelmäßigen und konstruktiven Austausch“, sagte Stefan Martus, Bürgermeister von Philippsburg und Gastgeber der Tagung. Der ASKETA-Vorsitzende Josef Klaus, Bürgermeister von Niederaichbach, ergänzte: „Wir werden die Zwischenlagerung weiterhin kritisch begleiten, insbesondere die anstehenden Genehmigungsprozesse für die verlängerte Zwischenlagerung. In diesem Prozess muss die Lage der Standortkommunen berücksichtigt werden, denn wir vor Ort leben direkt an den Zwischenlagern.“

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/06/ASKETA-Tagung-2023-in-Philippsburg-scaled.jpg 1553 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-06-22 15:53:262025-04-24 15:51:17Bürgermeister*innen der deutschen Zwischenlagerstandorte tagen in Philippsburg
Abfall-Zwischenlager Neckarwestheim (AZN)BGZ/C. Mick

Abfall-Zwischenlager Neckarwestheim: Kurzzeitiger Ausfall eines Warnsystems

20. Juni 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
NECKARWESTHEIM – Im Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle stand das akustische Warnsystem kurzzeitig nicht zur Verfügung. Durch den Austausch einer Komponente konnte die Funktion der Anlage zeitnah wiederhergestellt werden.

Die Störung wurde während einer betrieblichen Sprachdurchsage erkannt und daraufhin eine Detailanalyse durchgeführt. Nach Austausch eines defekten Geräts stand das System wieder voll zur Verfügung. Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/12/2020-12-07-PM-Neckarwestheim-BGZ-uebernimmt-Zwischenlager-fuer-schwach-und-mittelradioaktive-Abfaelle-scaled.jpg 1579 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-06-20 10:24:122025-04-24 15:51:48Abfall-Zwischenlager Neckarwestheim: Kurzzeitiger Ausfall eines Warnsystems

Brokdorf: Landrat Claudius Teske besucht Zwischenlager

15. Juni 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
BROKDORF – Die BGZ hat den Landrat des Kreises Steinburg, Claudius Teske, über aktuelle Vorhaben am Standort informiert. Im Mittelpunkt stand dabei die Nachrüstung des Brennelemente-Zwischenlagers, die im Wesentlichen den Bau einer zusätzlichen Schutzwand umfasst.

Nach der Erteilung der atomrechtlichen Genehmigung durch das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) im Juli 2022 und der Baugenehmigung durch den Kreis Steinburg im März 2023 haben die Bauarbeiten begonnen. Der Schwerpunkt dabei liegt derzeit auf der Errichtung eines neuen Wachgebäudes für den Objektsicherungsdienst. Darüber hinaus wird aktuell ein mobiler Durchfahrschutz eingerichtet. Baubeginn für die Schutzwand am Zwischenlager ist voraussichtlich im Jahr 2024. Auch die Planungen für eine neue Zaunanlage schreiten zügig voran. „Bis zur Fertigstellung der neuen Einrichtungen gewährleisten wir die Sicherheit der Zwischenlagerung durch temporäre Maßnahmen, wie beispielsweise eine Aufstockung des Sicherungspersonals“, so Marco Paschen, der Leiter des Zwischenlagers.

Ein weiteres Thema des Austausches war die geplante Rückführung hochradioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung nach Brokdorf. Vorgesehen ist die Rücknahme von sieben CASTOR-Behältern aus Sellafield (Großbritannien), in denen sich Abfälle aus deutschen Kernkraftwerken befinden. Die BGZ erwartet die Erteilung der atomrechtlichen Aufbewahrungsgenehmigung frühestens Ende des Jahres 2023. „In diesem Zusammenhang werden wir im Frühjahr 2024 im Zwischenlager Brokdorf mit einem leeren Behälter einen Probelauf der Einlagerung durchführen. Mit der eigentlichen Rückführung, für die das Energieversorgungsunternehmen verantwortlich ist, rechnen wir nicht vor 2026“, so BGZ-Hauptabteilungsleiter Sandro Ringel.

Im Anschluss an den Termin dankte Landrat Claudius Teske den Vertretern der BGZ: „Es ist gut, dass ich mir hier vor Ort einen persönlichen Eindruck von Ihrer verantwortungsvollen Arbeit machen konnte. Gerade vor dem Hintergrund der zu erwartenden langen Zeiträume bis zur Abgabe der hochradioaktiven Abfälle an ein Endlager begrüße ich es ausdrücklich, dass die BGZ umfangreiche Investitionen in die Sicherheit des Standortes tätigt sowie proaktiv und offen kommuniziert.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/06/2023-06-15-Landrat-Claudius-Teske-Bildmitte-mit-Vertretern-des-Kreises-Steinburg-und-der-BGZ.jpg 1987 2392 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-06-15 08:32:092025-04-24 15:52:08Brokdorf: Landrat Claudius Teske besucht Zwischenlager

Ahaus: Grüne aus NRW besichtigen Zwischenlager

4. Juni 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – Der umweltpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, MdB Dr. Jan-Niclas Gesenhues, hat mit Vertreter*innen der Grünen aus NRW das Zwischenlager Ahaus besucht. Die BGZ informierte sie dort über die Planungen zur verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle und mögliche weitere Einlagerungen am Standort.

„Wir werden die sichere Zwischenlagerung auch über die kommenden Dekaden gewährleisten“, betonte Dr. Michael Hoffmann, Bereichsleiter für den Betrieb der BGZ-Zwischenlager, mit Blick auf den größeren Zeitbedarf bei der Endlagersuche. Diese Sicherheit fuße auf einem robusten Konzept mit einer umfassenden Überwachung und positiven Erfahrungen aus mehr als drei Jahrzehnten störungsfreiem Betrieb der Zwischenlager. „Mit unserem Forschungsprogramm sind wir gut aufgestellt, um die erforderlichen Nachweise zur Langzeitsicherheit in den neuen Genehmigungsverfahren für die Zwischenlager vorzulegen“, so Dr. Hoffmann.

Dr. David Knollmann, Referent für Standortkommunikation, gab zusammen mit dem Leiter des Zwischenlagers, Uwe Wolf, einen Überblick über relevante Projekte am Standort. Dazu zählen etwa die geplante Einlagerung von Brennelementen aus dem Forschungsreaktor in Garching (FRM II) sowie die mögliche Aufbewahrung von Brennelementen aus dem AVR-Versuchsreaktor in Jülich. „Wir stehen in einem guten und regelmäßigen Austausch hier vor Ort in Ahaus. Dieser Dialog ist für uns als lernendes Unternehmen sehr wichtig – wir werden ihn deshalb auch künftig weiterführen und intensivieren“, so Dr. Knollmann.

Nach der Besichtigung des Zwischenlagers erklärte MdB Dr. Jan-Niclas Gesenhues: „Mit der Nutzung der Atomenergie in Deutschland ist seit April dieses Jahres Schluss. Als Hinterlassenschaften des Atomstrom-Zeitalters aber bleiben die radioaktiven Abfälle. Weil die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle länger dauert als ursprünglich geplant, kommt der Zwischenlagerung eine besondere Bedeutung zu.“

Dr. Gesenhues führte weiter aus: „Daher war es mir ein Anliegen, mit den Mitarbeiter*innen in Ahaus in einen konstruktiven Austausch zu gehen und einen direkten Einblick in die Praxis der Zwischenlagerung zu bekommen. Die BGZ hat die verantwortungsvolle Aufgabe, eine sichere Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle zu gewährleisten. Als Grüne Bundestagsfraktion setzen wir uns für bestmögliche Sicherheitsstandards ein. Dazu gehört für uns auch, unnötige Atomtransporte zu verhindern.“

Hintergrund:

Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Ahaus läuft im Jahr 2036 aus. Da es Jahrzehnte dauert, bis alle hochradioaktiven Abfälle an ein Endlager abgegeben sind, wäre auch nach der ursprünglichen Planung, einen Endlagerstandort bis 2031 zu benennen, eine verlängerte Zwischenlagerung erforderlich gewesen. Auf diese bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung 2017 vor.

Dafür hat sie ein umfassendes Forschungsprogramm (https://bgz.de/forschungsprogramm) initiiert, in dessen Rahmen sie mit nationalen und internationalen Partnern aus Industrie, Wissenschaft und von Universitäten zusammenarbeitet. Die BGZ wird rechtzeitig neue Aufbewahrungsgenehmigungen für ihre Standorte beantragen und muss in diesen neu zu führenden Genehmigungsverfahren nach dem jeweils aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik nachweisen, dass die Sicherheit der Zwischenlagerung über 40 Jahre hinaus gewährleistet ist.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/06/DSCF4753-2-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-06-04 12:35:232025-04-24 15:56:30Ahaus: Grüne aus NRW besichtigen Zwischenlager
©BASE/Silke Weinsheimert

Neue Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung

1. Juni 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
ESSEN – Bettina Hesse hat zum 1. Juni 2023 den Vorsitz der Geschäftsführung der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH übernommen. Damit ist die Spitze des bundeseigenen Unternehmens wieder komplett.

Die 49-jährige Juristin leitet die BGZ nun gemeinsam mit dem technischen Geschäftsführer Wilhelm Graf und dem kaufmännischen Geschäftsführer Lars Köbler. „Mehr als 600 Mitarbeitende kümmern sich bei der BGZ um die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle. Das ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Ich freue mich darauf, meine neuen Kolleg*innen dabei zu unterstützen“, sagte Bettina Hesse als neue Vorsitzende der Geschäftsführung zu ihrem Dienstantritt.

Mit der nuklearen Entsorgung ist sie bestens vertraut. Zuletzt war sie Leiterin der Abteilung Zentrale Dienste im Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE). Das BASE ist die Genehmigungs-, Aufsichts- und Regulierungsbehörde des Bundes für die Zwischen- und Endlagerung sowie für die Behandlung und den Transport radioaktiver Abfälle. Bettina Hesse war dort zuständig für die Referate Organisationsentwicklung, Personal, Justiziariat, Finanzen, Innerer Dienst, IT sowie Vergabe. Im BASE nutzte sie unter anderem ihr Wissen als Wirtschaftsmediatorin und systemischer Coach für den Aufbau einer modernen und vielfältigen Behörde. Wichtig war und sei ihr besonders der interdisziplinäre Austausch über alle Hierarchieebenen hinweg, den sie auch in der BGZ pflegen und fördern wolle, betonte Hesse.

Zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn war Bettina Hesse in einer internationalen Rechtsanwaltskanzlei tätig. Ab 2003 arbeitete sie in verschiedenen Positionen im Dienstleistungsbereich, zuletzt im Vorstand einer Versicherung. Ihre Schwerpunkte lagen hier im Change- und Organisationsmanagement, der Digitalisierung von Prozessen und dem Aufbau neuer Geschäftsfelder und Organisationseinheiten.

Christian Kühn MdB, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, freut sich als Aufsichtsratsvorsitzender der BGZ, Bettina Hesse als neue Vorsitzende der Geschäftsführung begrüßen zu dürfen. „Ich wünsche Frau Hesse einen guten Start in ihrer neuen Position an der Spitze des Unternehmens und freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr.“

 Hintergrund:

Die 2017 gegründete BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH mit Hauptsitz in Essen betreibt an 16 Standorten dezentrale und zentrale Zwischenlager für schwach-, mittel- und hochradioaktive Abfälle. Als Gesellschaft des Bundes gewährleistet sie deren sichere und zuverlässige Aufbewahrung. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Vorbereitungen auf eine verlängerte Zwischenlagerung, die Rückführung radioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung im Ausland, die Vorbereitungen auf die Abgabe der radioaktiven Abfälle an die Endlager sowie die Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Die BGZ beschäftigt aktuell über 600 Mitarbeiter*innen. Weitere Informationen zur BGZ finden Sie hier.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/06/Bettina-Hesse_MG_3647-1.jpg 1181 1772 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-06-01 08:46:092025-04-24 15:56:53Neue Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung
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