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BGZ

Staatssekretär Christian Kühn besucht zusammen mit der neuen BGZ-Geschäftsführerin das Zwischenlager Gorleben

10. Oktober 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GORLEBEN – Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Christian Kühn, hat sich vor Ort über die Arbeit der BGZ informiert. Begleitet wurde er durch die Vorsitzende der Geschäftsführung der bundeseigenen Gesellschaft, Bettina Hesse.

Neben dem geplanten Rückbau der Pilot-Konditionierungsanlage (PKA) ging es bei dem Treffen auch um die notwendige verlängerte Zwischenlagerung der hochradioaktiven Abfälle. „Mit dem Neustart des Endlagersuchverfahrens wurde gerade in Gorleben ein jahrzehntelanger Konflikt befriedet“, so der Parlamentarische Staatssekretär Kühn, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der BGZ ist. „Bis zur Abgabe an ein Endlager müssen die radioaktiven Abfälle sicher in den Zwischenlagern aufbewahrt werden, das ist die Kernaufgabe der BGZ. Ich begrüße daher, dass die sichere Zwischenlagerung mit der Öffentlichkeit in dialogorientierten Formaten erörtert wird.“

Nach dem Rundgang durch die Anlagen der BGZ tauschte sich Bettina Hesse zudem mit Samtgemeindebürgermeister Christian Järnecke und dem Bürgermeister von Gorleben aus. „Mir ist es sehr wichtig, ein Bild von der jeweiligen Situation vor Ort im persönlichen Gespräch zu gewinnen“, so Bettina Hesse. „Wir werden den Dialog mit den Bürger*innen weiter ausbauen und die Öffentlichkeit bei der verlängerten Zwischenlagerung über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus beteiligen.“

Samtgemeindebürgermeister Christian Järnecke ergänzte: „Die BGZ leistet eine solide Arbeit am Standort. Wir haben hier eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und das persönliche Kennenlernen ist eine gute Grundlage, diese Kooperation fortzusetzen.“

Hintergrund:

Die Genehmigung für das Zwischenlager Gorleben ist auf 40 Jahre befristet und läuft 2034 aus. Da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet, reichen die bestehenden Genehmigungen nicht aus. Auf die notwendige verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung 2017 vor und hat die Öffentlichkeit frühzeitig und wiederkehrend darüber informiert. Die BGZ wird rechtzeitig neue Zwischenlagergenehmigungen beantragen und die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Abgabe an das Endlager nachweisen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/10/2023-10-10-Staatssekretaer-Christian-Kuehn-besucht-zusammen-mit-der-neuen-BGZ-Geschaeftsfuehrerin-das-Zwischenlager-Gorleben-scaled.jpg 2560 1920 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-10-10 13:30:052025-04-24 14:53:37Staatssekretär Christian Kühn besucht zusammen mit der neuen BGZ-Geschäftsführerin das Zwischenlager Gorleben

Positive Bilanz: Brandschutz für Zwischenlager seit zwei Jahren in kommunaler Verantwortung

28. September 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GRAFENRHEINFELD – Seit rund zwei Jahren ist die Freiwillige Feuerwehr für den Brandschutz am BGZ-Zwischenlagerstandort Grafenrheinfeld zuständig. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Kommune und Betreiber läuft reibungslos, wie Bürgermeister Christian Keller der neuen Vorsitzenden der BGZ-Geschäftsführung, Bettina Hesse, bei ihrem Antrittsbesuch versicherte.

„Gemeinde, Feuerwehr und BGZ sind auch beim Brandschutz verlässliche Partner. Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut“, bilanziert Bürgermeister Christian Keller.

Grafenrheinfeld war bundesweit die erste Gemeinde, mit der die BGZ vor knapp zwei Jahren den Brandschutz neu regelte. Mitte 2021 verständigten sich Gemeinde, Kreisbrandrat, die örtliche Feuerwehr und das bundeseigene Unternehmen darauf, dass die Feuerwehr Grafenrheinfeld künftig Brandschutzaufgaben am Zwischenlagerstandort übernimmt.

Auch wenn bislang kein Einsatz beim Zwischenlager erforderlich war, entstehen der Ortsfeuerwehr Zusatzkosten für Ausrüstung und Ausbildung. Diesen Mehraufwand gleicht die BGZ finanziell aus.

Bettina Hesse sprach der örtlichen Feuerwehr ihren Dank für die Einsatzbereitschaft aus. „Die Feuerwehr leistet einen wertvollen Dienst an der Gemeinschaft. Ich habe großen Respekt vor allen, die sich hier ehrenamtlich engagieren“, würdigte Hesse das vielfältige Aufgabengebiet der Grafenrheinfelder Einsatzkräfte.

Dass dazu mittlerweile auch BGZ-Mitarbeiter*innen zählen, freute Bettina Hesse ganz besonders. Die BGZ hat nämlich eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen, die das BGZ-Personal ermuntert, sich in den Feuerwehren an den Standorten zu engagieren. Der Freiwilligen Feuerwehr Grafenrheinfeld sind bislang zwölf BGZ-Mitarbeiter*innen beigetreten, um die örtliche Feuerwehr bei ihren Einsätzen zu unterstützen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/09/2023-09-28-PM-Brandschutz-Zwischenlager-Grafenrheinfeld-scaled.jpg 1920 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-09-28 11:00:282025-04-24 14:54:03Positive Bilanz: Brandschutz für Zwischenlager seit zwei Jahren in kommunaler Verantwortung

Zwischenlager Isar: Neue BGZ-Chefin macht Antrittsbesuch im Niederaichbacher Rathaus

25. September 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
NIEDERAICHBACH – Bettina Hesse hat sich als neue Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung im Rathaus Niederaichbach mit Bürgermeister Josef Klaus ausgetauscht. Bei dem Treffen betonten beide die Bedeutung ihrer konstruktiven Zusammenarbeit.

„Es ist mir ein wichtiges Anliegen, mir ein eigenes Bild von der Situation und den Erwartungen der Menschen an den Zwischenlagerstandorten zu machen“, erläuterte Bettina Hesse. „Wir haben vor Ort bereits eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit etabliert. Darauf können wir gut aufbauen.“

Ein zentrales Thema des Treffens mit Bürgermeister Klaus war die geplante Rückführung von Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente aus Sellafield nach Niederbayern. Mitte April erteilte das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) der BGZ die Genehmigung, sieben CASTOR-Behälter mit solchen Abfällen im Zwischenlager Isar aufzubewahren.

Ein Termin für den Transport steht noch nicht fest. Noch ausstehende Voraussetzung für die Rückführung ist eine Transportgenehmigung, die ein von der Energiewirtschaft beauftragtes Unternehmen beantragt hat.

Bürgermeister Josef Klaus nutzte das Treffen auch, um auf die Auswirkungen des neuen Zeitbedarfs bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle aufmerksam zu machen. „Eine längere Suche bedeutet eine deutlich verlängerte Aufbewahrung in den Zwischenlagern. Das ist für alle Standortkommunen und die jeweilige Region eine große Belastung“, so Bürgermeister Klaus, der auch Vorsitzender der Asketa ist, der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Standortkommunen mit kerntechnischen Anlagen.

Da es jetzt deutlich über die vorgesehenen 40 Jahre Zwischenlagerung hinausgehe, möchten die Standortkommunen mehr mitreden können und erwarten auch einen Ausgleich. Hier versprach Bettina Hesse, die Botschaften der Asketa mit nach Berlin zu nehmen. Sie machte allerdings auch deutlich, dass über einen möglichen Ausgleich letztlich im Rahmen des Bundeshaushalts zu entscheiden sei.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/09/Isar-Besuch-13.jpg 956 1000 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-09-25 14:00:222025-04-24 14:54:27Zwischenlager Isar: Neue BGZ-Chefin macht Antrittsbesuch im Niederaichbacher Rathaus

BGZ stellt ihr Forschungsprogramm in Emmerthal vor

8. September 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, Verlängerte Zwischenlagerung
EMMERTHAL – In einer Dialogveranstaltung für den Rat und die Bürger*innen der Gemeinde Emmerthal hat die BGZ erläutert, wie sie sich auf die notwendige verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet. Das bundeseigene Unternehmen informierte außerdem zu geplanten Baumaßnahmen, um den Betrieb des Zwischenlagers vom Kernkraftwerk Grohnde unabhängig zu machen.

„Mit unserem Forschungsprogramm stellen wir die Weichen für eine verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle“, erklärte Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung. Mit dem Programm habe das bundeseigene Unternehmen die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung an den BGZ-Standorten über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen.

In seinem Vortrag veranschaulichte Becker die zahlreichen Forschungsaktivitäten der BGZ: von Langzeituntersuchungen zur Sicherheit der Behältedichtungen bis zu Experimenten, die zusätzliche Erkenntnisse zum Langzeitverhalten der Brennelemente liefern sollen. „Wir werden das Forschungsprogramm laufend fortschreiben, an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik anpassen und regelmäßig über den Fortschritt informieren“, so Becker.

Carsten Harzer, Leiter des Zwischenlagers Grohnde, erläuterte zuvor, wie die BGZ dessen vom Kernkraftwerk unabhängigen Betrieb vorbereitet. Dazu werden in den kommenden Jahren zum Beispiel ein eigenes Gebäude für das Betriebspersonal sowie ein Wachgebäude für den Objektschutz gebaut. Um diese nachhaltig mit Strom und Wärme zu versorgen, wird die BGZ eine Photovoltaikanlage und eine Erdwärmepumpe installieren.

Im Anschluss an die Vorträge diskutierten die Vertreter*innen der BGZ mit den Bürger*innen und Ratsmitgliedern über das Forschungsprogramm und die Zwischenlagerung in Grohnde.

„Die Gemeinde Emmerthal und die BGZ tauschen sich regelmäßig über aktuelle Entwicklungen und Planungen aus, daher fühlen wir uns gut darüber informiert, wie sich die BGZ auf die verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet“, erklärte Dominik Petters, Bürgermeister der Gemeinde Emmerthal, und fügte an: „Die Standortkommunen müssen diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe der nuklearen Entsorgung nun noch länger tragen. Dabei muss gewährleistet sein, dass der Schutz unserer Bürger*innen und der Umwelt stets an oberster Stelle steht.“

Hintergrund:

Die bundeseigene BGZ betreibt seit 2019 das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle auf dem Gelände des Kernkraftwerks Grohnde. Die Zwischenlagerung dieser Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Grohnde läuft im Jahr 2046 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.
Bei den zu führenden Genehmigungsverfahren wird die BGZ die Öffentlichkeit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus beteiligen.

Dr. Jörn Becker präsentierte das BGZ-Forschungsprogramm

Dr. David Knollmann im Gespräch mit Dieter Kölkebeck vom Anti-Atom-Plenum Weserbergland

Carsten Harzer im Dialog mit einem Veranstaltungsteilnehmer

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/09/2023-09-08-PM-BGZ-Dialogveranstaltung-Grohnde-Gruppenfoto-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-09-08 09:43:132025-04-24 15:24:33BGZ stellt ihr Forschungsprogramm in Emmerthal vor
BGZ

Brunsbüttel: Neue BGZ-Chefin stellt sich bei Bürgermeister Martin Schmedtje vor

21. August 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
BRUNSBÜTTEL – Bei ihrem Antrittsbesuch in Brunsbüttel hat sich Bettina Hesse als neue Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung auch mit dem Bürgermeister der Stadt ausgetauscht. Neben dem persönlichen Kennenlernen ging es vor allem um die Vorbereitungen der BGZ auf die Übernahme der beiden Zwischenlager am Standort.

„Vor dem Hintergrund der geplanten Übernahme der beiden Zwischenlager vor Ort durch die BGZ halte ich den frühzeitigen Austausch mit Politik und Öffentlichkeit für wichtig,“ so Bettina Hesse. „Diesen werden wir pflegen und in Zukunft weiter ausbauen.“

Derzeit errichtet das Energieversorgungsunternehmen am Standort ein neues Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle. Nachdem dieses fertiggestellt ist, wird es in die Verantwortung der BGZ übergehen. Parallel dazu läuft das Neugenehmigungsverfahren für das Brennelemente-Zwischenlager Brunsbüttel. Sobald das zuständige Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hierfür eine vollziehbare Aufbewahrungsgenehmigung erteilt hat, wird die BGZ auch dieses Zwischenlager übernehmen. So ist es im Entsorgungsübergangsgesetz geregelt.

Bürgermeister Martin Schmedtje sagte im Anschluss an den Termin: „Auch wenn die Übertragung der Zwischenlager noch bevorsteht: Frühzeitige und transparente Informationen sowie das persönliche Gespräch sind eine sehr gute Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Stadt Brunsbüttel und der BGZ.“

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/08/Buergermeister-Martin-Schmedtje-mit-BGZ-Geschaeftsfuehrerin-Bettina-Hesse-und-weiteren-Unternehmensvertretern.jpg 2364 2425 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-08-21 12:34:072025-04-24 15:28:32Brunsbüttel: Neue BGZ-Chefin stellt sich bei Bürgermeister Martin Schmedtje vor
BGZ

Brokdorf: Neue BGZ-Geschäftsführerin trifft Vertreter*innen der Standortgemeinde

18. August 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
BROKDORF – Im Rahmen ihres Standortbesuches hat sich die neue Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung, Bettina Hesse, bei Brokdorfs Bürgermeister Jörg Schmidt und Ehrenbürgermeisterin Elke Göttsche vorgestellt. Bei dem Treffen betonten beide Seiten die Bedeutung ihrer konstruktiven Zusammenarbeit.

„Es ist mir ein wichtiges Anliegen, mir ein eigenes Bild von der Situation und den Erwartungen der Menschen an den Zwischenlagerstandorten zu machen“, erläuterte Bettina Hesse. „Den Dialog, den wir seit Gründung der BGZ vor Ort führen, werden wir fortsetzen und in Zukunft weiter intensivieren.“

Ein Thema des Treffens war die geplante Rückführung von sieben CASTOR-Behältern mit Abfällen aus der Wiederaufarbeitung von Brennelementen aus Sellafield, Großbritannien, nach Brokdorf. Die BGZ erwartet die Genehmigung zur Aufbewahrung durch das zuständige Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) frühestens Ende dieses Jahres. Die eigentliche Rückführung, für die das Energieversorgungsunternehmen verantwortlich ist, könnte dann 2026 vollzogen werden. Daneben ging es unter anderem auch um die bauliche Nachrüstung des Zwischenlagers, die planmäßig umgesetzt wird.

„Der Atomausstieg und die langfristige Zwischenlagerung stellen auch die Gemeinde Brokdorf vor große Herausforderungen“, betonte Bürgermeister Jörg Schmidt im Anschluss an den Termin. „Durch die regelmäßige und proaktive Kommunikationsarbeit der BGZ sind die Bürgerinnen und Bürger aber immer umfassend über alle relevanten Themen informiert. Das schafft Vertrauen. Diese gute und etablierte Zusammenarbeit möchten wir gerne fortführen.“

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/08/2023-08-18-Dankte-Brokdorfs-Ehrenbuergermeisterin-Elke-Goettsche-fuer-die-konstruktive-Zusammenarbeit-BGZ-Geschaeftsfuehrerin-Bettina-Hesse-scaled.jpg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-08-18 08:36:552025-04-24 15:29:02Brokdorf: Neue BGZ-Geschäftsführerin trifft Vertreter*innen der Standortgemeinde

BGZ begrüßt Stellungnahme zum Logistikzentrum Konrad

9. August 2023/in Aktuelles, LOK, Pressemitteilung, Startseite
BERLIN – Die Entsorgungskommission des Bundes (ESK) hat die Notwendigkeit des Logistikzentrums Konrad (LoK) für eine zügige Endlagerung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle noch einmal bestätigt. Auch die Auswahl des Standorts am ehemaligen Kernkraftwerk Würgassen hält die ESK für nachvollziehbar.

„Die Stellungnahme der Entsorgungskommission bestätigt die Auffassung der BGZ, dass nur mit dem Logistikzentrum eine schnelle und reibungslose Anlieferung an das Endlager Konrad erfolgen kann“, sagte der Generalbevollmächtigte der BGZ für das LoK, Christian Möbius. Mit dem LoK sei es möglich, die Betriebszeit des Endlagers und der zahlreichen Zwischenlager um rund zehn Jahre zu verkürzen. „Je schneller der radioaktive Abfall unter die Erde gebracht werden kann, desto besser ist das für die Sicherheit von uns allen“, so Möbius.

Die ESK hat in ihrer Stellungnahme zudem herausgestellt, dass die Entscheidung der BGZ, das Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Würgassen für das LoK als Standort zu nutzen, korrekt und nachvollziehbar erfolgt sei.

Möbius erklärte, er sei optimistisch, dass auf dieser Grundlage das Bundesumweltministerium zeitnah eine Entscheidung zum Bau des LoK in Würgassen treffen werde. Die BGZ werde jetzt zuversichtlich auf eine endgültige Entscheidung aus Berlin warten. Die Planungsarbeiten liefen bis dahin wie bisher weiter.

Hier geht es zur Stellungnahme der ESK.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Entsorgung der radioaktiven Abfälle sichergestellt.

Das Bundesumweltministerium hatte vor einem Jahr die ESK damit beauftragt, die Notwendigkeit eines LoK und die Standortauswahl der BGZ noch einmal zu überprüfen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/08/LoK-3D.png 596 1059 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2023-08-09 12:16:102025-04-24 15:30:59BGZ begrüßt Stellungnahme zum Logistikzentrum Konrad

Zweite Chance auf vier Rädern

1. August 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – 1300 Stunden mühevolle Kleinarbeit in 5 Jahren: Wenn Ingo Kleinfeld aus Ahaus-Graes neben seinem restaurierten VW T2 Westfalia steht, ist ihm der Stolz anzusehen. Mit der für einen Münsterländer typischen Bescheidenheit spricht der Metallbaumeister, der bei BGZ in Ahaus in der Qualitätsüberwachung arbeitet, über seine beeindruckende Leistung. Was heute in der Originalfarbe „Neptunblau“ glänzend dasteht, hat den Schrauber manchmal fast zur Verzweiflung getrieben. Ingo Kleinfeld und sein Bulli – das ist eine besondere Geschichte.

Wenn man diese Geschichte erzählen möchte, muss man zunächst über ein Unglück sprechen. Kleinfeld fuhr 20 Jahre lang leidenschaftlich Motorrad. Bis zum 11. Juli 2015, als sich der Ahauser bei einem Unfall mit dem Motorrad verletzte. Noch im Krankenhaus versprach der Familienvater seiner damals 6-jährigen Tochter und seiner Frau, dass er nie wieder Motorrad fährt. Ein Versprechen, das er bis heute gehalten hat.

„Mein Arzt riet mir, während der Rehabilitationsphase einem Hobby nachzugehen“, erzählt der 45-Jährige. Der BGZ-Mitarbeiter, der sich schon immer für Oldtimer interessiert hat, machte sich auf die Suche nach einem Schrauberprojekt.

Fündig wird er bei einem Importeur im Aachener Raum, der einen VW Bulli aus Texas anbietet: einen T2 Westfalia, Erstzulassung 1978, mit der großen „Berlin“-Ausstattung. Aufstelldach, Küche, Standheizung, Klimaanlage, Tempomat – mehr geht fast nicht. 98.600 Meilen hat das sonnenverwöhnte Fahrzeug damals auf dem Tacho. Der Importeur ruft einen „Liebhaberpreis“ auf und Kleinfeld hat ein neues Hobby.

„Auf den ersten Blick stand der Bulli gut da“, erinnert sich der Graeser. Auf den zweiten Blick stellte sich heraus: In seiner Garage steht eine Riesen-Herausforderung. „Festgeschweißte Radmuttern, lose Kabel überall, mit Klebeband fixierte Benzinschläuche – jedes Teil war eigentlich defekt oder zerschlissen.“ Die Konsequenz: bis auf die Karosserie musste alles raus.

„Ich habe jedes Teil auseinandergenommen und angefasst, bestimmt Tausend Teile“, berichtet Kleinfeld. Um auch im Sitzen in seiner Garage arbeiten zu können, lässt er für kleines Geld ein Drehgestell anfertigen. Mit dem Karosserierahmen verschraubt, kann das Fahrzeug um 90 Grad gedreht werden.

Was dann folgt, beschreibt der Bulli-Besitzer als jahrelange Sisyphos-Arbeit: „Ich war schon häufig frustriert, wenn es nicht weiterging. Man entwickelt mit der Zeit aber eine hohe Frustrationstoleranz.“ Manchmal habe er „das Teil“ einfach vergessen wollen. „Aber es stand ja in der Garage ständig im Weg“, erzählt er heute lachend. Die Motivation sei immer gewesen: nicht aufgeben, weitermachen.

Dabei halfen ihm neben seiner eigenen Disziplin und Ausdauer Gleichgesinnte in mehreren Oldtimer-Foren und beim Bulli-Club in Münster. Weitere Bulli-Verrückte kamen schon mal sonntags aus dem Ruhrgebiet, um bei Spezialproblemen zu helfen. „Die Hilfsbereitschaft, die ich erfahren habe, war großartig.“

An einem Tag im Mai 2021 ist es endlich soweit. Kleinfeld hat Geburtstag – und einen Termin beim TÜV. Der Gutachter sei begeistert gewesen – und gründlich. Vier Stunden dauert die Neuabnahme des T2, jede einzelne CE-Kennzeichnung ließ sich der TÜV-Experte zeigen. Am Ende gibt es den lang ersehnten Stempel und anschließend eine besondere Geburtstagsfeier mit einem neuen „Familienmitglied“, das von Kleinfelds Tochter und seiner Frau liebevoll „Schlumpf“ genannt wird.

Die erste Reise mit frischer TÜV-Plakette – man will es ja nicht übertreiben – geht auf einen Campingplatz bei Münster. Der Bulli bietet Platz für die ganze Familie inklusive Hund. Schöner Reisen geht also eigentlich nicht. Und das mit 90 bis 100 km/h. Der Bulli könnte zwar 127 km/h Höchstgeschwindigkeit aus 70 PS leisten, aber niemand will ihm das mehr zumuten.

Der 44 Jahre alte T2 steht heute zwar im Museumszustand da. Er ist aber kein Museumsstück. Nach einem erneuten Werkstattaufenthalt und kurzem Zittern (defekter Dichtungsring, 1-Euro-Teil), fährt Kleinfeld seinen Bulli heute regelmäßig: Neben Fahrten in den Urlaub dient er auch dazu, Arbeitskollegen zum Traualtar zu chauffieren (so wie zuletzt in Ahaus, als Ingo Kleinfeld seinen Kollegen Frank Abbing zur Kirche St. Josef fahren durfte).

Das Schönste aber, erzählt Kleinfeld, sind die Reaktionen der Ahauser, wenn er mit dem Bulli „einfach nur so“ von A nach B unterwegs ist. Besonders die Begeisterung der Kinder, die ihre Eltern staunend auf das „Matchboxauto“ hinweisen, freut Kleinfeld. „Es wird gewunken, es gibt Daumen nach oben und die Leute gewähren einem überall die Vorfahrt.“

Und was bringt die Zukunft für den Bulli und die Kleinfelds? Seiner Tochter, die mittlerweile Teenagerin ist, hat Ingo Kleinfeld ein weiteres Versprechen gegeben: „Sie will damit mal in den Urlaub nach Spanien fahren und da bietet sich so ein Bulli natürlich an.“

Innenansicht Fahrersitz
https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/08/2023-08-01-PM-BGZ-Portrait-Bulli-Projekt-Ahaus-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-08-01 09:47:212025-04-24 15:33:22Zweite Chance auf vier Rädern
© Christopher Mick/BGZ

Zwischenlager Philippsburg: Aufbewahrung von Wiederaufarbeitungsabfällen genehmigt

25. Juli 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat der BGZ die Genehmigung erteilt, vier CASTOR-Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung im Brennelement-Zwischenlager Philippsburg aufzubewahren.

„Die nun erteilte Genehmigung nach dem Atomgesetz bescheinigt uns, dass das Konzept der Zwischenlagerung trägt und die Behälter im Zwischenlager Philippsburg sicher aufbewahrt werden können“, erläutert Stefan Weber als Leiter der Abteilung Genehmigungen bei der BGZ.

Die Behälter mit verglasten hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente im Ausland sollen in den nächsten Jahren vom französischen La Hague in das Zwischenlager Philippsburg gebracht werden. „Ein Termin für den Transport steht noch nicht fest“, betont der Leiter des Zwischenlager-Standorts Philippsburg, Dr. Steffen Vonderau. Für die Rückführung sei zudem eine Transportgenehmigung erforderlich, die ein von der Energiewirtschaft beauftragtes Unternehmen beim BASE beantragt hat. Diese ist allerdings noch nicht erteilt.

Im Jahr 2015 haben Bund, Länder und AKW-Betreiber das Rückführungskonzept im Konsens beschlossen. Dieses sieht eine bundesweit ausgewogene Verteilung der Behälter vor. Damals sind vier Standorte für die Rückführung der Abfälle festgelegt worden: Biblis in Hessen, Brokdorf in Schleswig-Holstein, Isar in Bayern und Philippsburg in Baden-Württemberg.

„Diese Verteilung ist fair, denn sie orientiert sich am Verursacherprinzip“, macht Stefan Mirbeth, verantwortlich für die BGZ-Kommunikation am Standort Philippsburg, deutlich. „Nach Abschluss der Rückführung werden die hochradioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitung in den Bundesländern zwischengelagert, aus deren Atomkraftwerken anteilig die größte Menge an Kernbrennstoff zur Wiederaufarbeitung ins Ausland verbracht wurde.“

Nach Hessen ist die Rückführung bereits abgeschlossen: Im November 2020 wurden sechs Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der britischen Wiederaufarbeitung zum Zwischenlager Biblis transportiert. Für Deutschland war dies der erste große Rücktransport von Atommüll in CASTOR-Behältern seit 2011. Er verlief reibungslos und ohne Störungen.

18 weitere CASTOR-Behälter müssen in den kommenden Jahren noch nach Deutschland zurückgeführt werden, davon vier Behälter in das Brennelement-Zwischenlager Philippsburg. Bei den Behältern, die von La Hague nach Philippsburg kommen sollen, handelt es sich um CASTOR-Behälter des Typs HAW28M, die auch für die Rückführung verglaster hochradioaktiver Abfälle an die Standorte Biblis, Gorleben, Isar und Brokdorf eingesetzt wurden bzw. noch werden.

Hintergrund:

Bis 2005 wurden Brennelemente aus deutschen Atomkraftwerken zur Wiederaufarbeitung nach Großbritannien und Frankreich transportiert. Gemäß ihren vertraglichen Verpflichtungen müssen die Abfallbesitzer, die Betreiber der Atomkraftwerke, ihre noch im Ausland lagernden Wiederaufarbeitungsabfälle nach Deutschland zurückführen. Zur Rücknahme dieser Abfälle hat sich die Bundesrepublik Deutschland auch völkerrechtlich verpflichtet.

Die BGZ hat von Beginn an proaktiv über die Rückführung informiert, unter anderem auch bei zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen wie etwa im November 2021 in der Bruhrainhalle in Philippsburg. Sie wird diese Kommunikation fortsetzen. Weitere Informationen finden sich auch hier: https://rueckfuehrung.bgz.de/

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/03/BGZ_Philippsburg-scaled.jpg 2087 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-07-25 15:47:132025-04-24 15:33:55Zwischenlager Philippsburg: Aufbewahrung von Wiederaufarbeitungsabfällen genehmigt

Abfall-Zwischenlager Philippsburg: Kurzzeitiger Ausfall eines Warnsystems

13. Juli 2023/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
PHILIPPSBURG – Im Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle stand das akustische Warnsystem kurzzeitig nicht zur Verfügung. Durch den Austausch einer Komponente konnte die Funktion der Anlage zeitnah wiederhergestellt werden.

Die Störung wurde von der Störmeldeanlage erkannt und angezeigt. Nach Austausch einer defekten Baugruppe stand das System wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/04/BGZ_Philippsburg_3727_4105_1-scaled.jpg 2560 2420 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-07-13 17:20:192025-04-24 15:34:13Abfall-Zwischenlager Philippsburg: Kurzzeitiger Ausfall eines Warnsystems
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News / Pressemitteilungen

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  • BGZ reicht Unterlagen zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ein 5. Oktober 2026
  • Deutsch-französische Partnerschaft: Notfallschützer trainieren gemeinsam am Zwischenlager Biblis 1. Oktober 2026
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  • Brokdorf: Einlagerung aller CASTOR-Behälter im Zwischenlager abgeschlossen 18. September 2026
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  • Erfolgreiche Notfallübung: BGZ und Feuerwehr trainieren im Abfall-Zwischenlager 1. September 2026
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  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026

Hauptsitz

BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH
Frohnhauser Straße 50
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