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BGZ legt nach: Mehr Informationen zum Logistikzentrum

31. März 2021/in LOK, Pressemitteilung, Startseite
WÜRGASSEN – Die BGZ wird in den kommenden Wochen ihre Öffentlichkeitsarbeit zum geplanten Bauvorhaben in Würgassen intensivieren. Schwerpunkt bilden dabei Erklärfilme, die die Notwendigkeit des Logistikzentrums (LoK) und die geplanten Abläufe erläutern.

Der erste Film der Reihe wurde am heutigen Mittwoch vom Generalbevollmächtigten für das LoK, Christian Möbius, und Bereichsleiter
Dr. Heinz-Walter Drotleff vorgestellt. In der knapp dreiminütigen Animation wird erklärt, wie das Logistikzentrum dabei hilft, die Anlieferung von bereits fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen an das Endlager Konrad zu optimieren und zu beschleunigen.

„Dieser Film soll Auftakt werden für eine Informationsreihe rund um das Logistikzentrum. Uns ist bewusst geworden, dass wir beim Erklären von Notwendigkeit und Abläufen noch besser werden müssen“, sagte Möbius. Neben mehreren Filmen, die in den kommenden Wochen veröffentlicht werden sollen, ist auch die Website des Logistikzentrums überarbeitet und damit deutlich übersichtlicher und informativer geworden.

Möbius kündigte an, mit dem Ende der Corona-Pandemie auch die direkten Begegnungen mit den Menschen in der Region ausbauen zu wollen. Dazu sollen zu Beginn des Sommers ein BGZ-Infobüro in Beverungen eröffnet sowie kleinere Gesprächsrunden in den Orten der Region angeboten werden. Selbstverständlich werden diese Veranstaltungen unter strikter Einhaltung der Corona-Bestimmungen erfolgen.

Link zur neuen Website: https://bgz.de/logistikzentrum-konrad/

Link zum Erklärfilm: https://youtu.be/PEbw1BMBVdc

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/03/Screenshot-Website-und-Film.png 912 1112 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2021-03-31 13:58:402025-04-25 16:58:45BGZ legt nach: Mehr Informationen zum Logistikzentrum

BGZ beteiligt sich an neuem Regionalplan

30. März 2021/in LOK, Pressemitteilung
ESSEN/WÜRGASSEN – Die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung beteiligt sich an der Neuaufstellung des Regionalplans Ostwestfalen-Lippe. Dieser soll im Jahr 2023 verabschiedet werden.

„Für uns als ortsansässiges Unternehmen ist es selbstverständlich, dass wir uns auch an der Neuaufstellung des Regionalplans beteiligen“, erklärt der Generalbevollmächtigte der BGZ, Christian Möbius. Die BGZ setze mit der heute veröffentlichten Stellungnahme ihren Weg der öffentlich-transparenten Planung für das Logistikzentrum Konrad (LoK) fort.

In dem jetzt bei der Bezirksregierung Detmold vorlegten Papier verweist das Essener Unternehmen noch einmal ausdrücklich auf seine ihm vom Bund übertragene und gesamtgesellschaftlich bedeutsame Aufgabe, den Atomausstieg zügig mit umzusetzen. Der bisher vorgelegte Entwurf des neuen Regionalplans lässt jedoch die berechtigten Interessen der BGZ und das im Allgemeinwohlinteresse bestehende Bedürfnis an einer zeitnahen und sicheren Umsetzung des Atomausstiegs sowie der zügigen Entsorgung der radioaktiven Abfälle unberücksichtigt.

„Wir haben deutlich gemacht, dass unser Vorhaben mit den bereits bestehenden raumordnerischen Plänen der Bezirksregierung Detmold vereinbar ist,“ sagte Möbius. Das betreffe die maßgeblichen Zielsetzungen der Regionalplanung etwa beim Landschafts- und Naturschutz, Überschwemmungs- und Erholungsgebieten, aber auch die Auswirkungen des Logistikzentrums in seiner Bau- und Betriebsphase. „Wir wollen das LoK auf einer Fläche errichten, die seit Langem als Gewerbe- und Industriegebiet ausgewiesen war, sodass sich kein Zielkonflikt mit der Regionalplanung ergibt.“, so Möbius.

 

Hintergrund:
Der Regionalrat bei der Bezirksregierung Detmold hat die Neuaufstellung des Regionalplans Ostwestfalen-Lippe (OWL) beschlossen. Vom 1. November 2020 bis 31. März 2021 läuft das Beteiligungsverfahren, bei dem Betroffene Stellungnahmen zum Entwurf des Regionalplans abgeben können. Anschließend befasst sich der Regionalrat mit den Eingaben. Der neue Regionalplan soll im Jahr 2023 verabschiedet werden.


Die
BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/03/3.32_bild_startseite_regionalplanowl_1280px_0.jpg 720 1280 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2021-03-30 09:00:252025-04-25 16:59:07BGZ beteiligt sich an neuem Regionalplan

Digitales „Forum Zwischenlagerung“ startet am 23. April

29. März 2021/in Pressemitteilung, Startseite
ESSEN/BERLIN – Die BGZ setzt die Veranstaltungsreihe „Forum Zwischenlagerung“ in einem neuen Rahmen fort. Diese soll weiterhin dem Austausch über die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle dienen.

Wie bereits angekündigt startet die BGZ die Veranstaltungsreihe „Forum Zwischenlagerung“ als digitales Format, um auch in Zeiten der Pandemie einen überregionalen Dialog zu ermöglichen. Am Freitag, dem 23. April 2021 um 15:00 Uhr, sind alle Interessierten zu dem Live-Format auf bgz.de eingeladen. An diesem Tag startet die Veranstaltungsreihe mit dem Themenschwerpunkt Rückführung radioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente. Diese sollen in den BGZ-Zwischenlagern Isar, Brokdorf und Philippsburg aufbewahrt werden. Die Rückführung nach Biblis ist Ende letzten Jahres bereits erfolgt.

Josef Klaus, Bürgermeister der Gemeinde Niederaichbach (Zwischenlagerstandort Isar) und Dr. Michael Hoffmann (BGZ, Bereichsleiter Betrieb) eröffnen die Diskussion mit kurzen Vorträgen zum Thema und werden dann untereinander ihre Standpunkte austauschen sowie sich mit Fragen der Teilnehmer*innen auseinandersetzen.

Zeitgleich geht die neue Internetseite des „Forum Zwischenlagerung“ online, auf der Expert*innen der BGZ auch nach dem Ende des Livestreams für Fragen zur Rückführung der Wiederaufarbeitungsabfälle zur Verfügung stehen. In Zukunft schaltet die BGZ auf dieser Internetseite regelmäßig weitere Themenschwerpunkte online, in denen Fragen rund um die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle diskutiert werden können. Als Neuerung im Vergleich zu den bisherigen Präsenzveranstaltungen des „Forum Zwischenlagerung“ greift die BGZ hier auch Themen zur Entsorgung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen auf, die für eine Abgabe an das Endlager Konrad vorgesehen sind.

Fragen zum ersten Themenschwerpunkt – der Rückführung radioaktiver Wiederaufarbeitungsabfälle an die Standorte Biblis, Philippsburg, Brokdorf und Isar – können Interessierte der BGZ schon jetzt per Mail stellen (info@bgz.de). Die Fragen werden am 23. April im Livestream bzw. später im eingerichteten Onlineforum beantwortet.

Hintergrund: Das „Forum Zwischenlagerung“ wurde erstmals im Juni 2018 vom damaligen Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) – heute BASE – veranstaltet. Ziel der Reihe ist es, einen Dialog zwischen Behörden, Betreibern, Sachverständigen und der interessierten Öffentlichkeit zu organisieren. Eine zweite Veranstaltung fand bereits im November 2018 statt. Auf dem dritten Treffen im September 2019 übergab das BASE das Format in die Hände der bundeseigenen BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2018/11/Grafik-Dialog.jpg 1000 1000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-03-29 12:44:472025-04-25 16:59:26Digitales „Forum Zwischenlagerung“ startet am 23. April

Gutachter sieht keine Gefahr von Erdfällen

26. März 2021/in LOK, Pressemitteilung
WÜRGASSEN – Im Bereich des geplanten Logistikzentrums besteht nach aktuellen Untersuchungen sowie der Auswertung amtlicher Daten kein Verdacht auf ein überdurchschnittliches Erdfallrisiko.

Nach Bekanntwerden von Veröffentlichungen über ein angeblich signifikantes Risiko der Bildung von Dolinen und Erdfällen im Bereich des künftigen Logistikzentrums Konrad hat die BGZ am heutigen Tag umgehend den von ihr beauftragten Gutachter kontaktiert. Die „Schnack Ingenieurgesellschaft – Institut für Geotechnik“, die im vergangenen Jahr das Bodengrundgutachten für die BGZ angefertigt hatte, stellt dazu fest:

„Gemäß der uns vorliegenden Erkundungen (Alterkundungen zur Errichtung des Kernkraftwerks und unsere Neuerkundungen) und öffentlich einsehbaren, digitalen Kartenwerken und Datenbanken der Länder Nordrhein-Westfalen, Hessen und Niedersachsen besteht für den Bauflächenbereich in Würgassen kein Verdacht auf ein überdurchschnittliches Erdfallrisiko.

 

Der Baugrund besteht nach unseren gesicherten Erkenntnissen bis rund 80 Meter unter Gelände aus quartären Flussschottern, unterlagert von Sandstein des Mesozoikums (Buntsandstein), die beide nicht als erdfallgefährdete Schichten einzustufen sind. Die Mächtigkeit der Buntsandsteinschichten beträgt damit mindestens mehrere Zehnermeter, wodurch im gesamten Baufeld ein gut tragfähiger, kompakter und nicht erdfallgefährdeter, oberflächennaher Untergrund gegeben ist, in den die Bauwerkslasten abgetragen werden.

Im Tieferen werden die Buntsandsteinschichten von teils salzhaltigen Gesteinen des Zechsteins (Paläozoikum) unterlagert, die unter ungünstigen Verhältnissen bei Wasserzutritt durch Auswaschung Hohlräume bilden können. Das Risiko für Lösungsvorgänge ist hier aufgrund der Tiefenlage der Schichten aber grundsätzlich als gering einzustufen, zudem wirken die überlagernden Buntstandsteinschichten bedingt durch ihre Mächtigkeit stabilisierend.

Nach der Erdfallgefährdungskarte des Landes Niedersachsen liegen die nächstliegenden bekannten Zechsteinhochlagen, in denen potenziell mit einem erhöhten Erdfallrisiko zu rechnen ist, erst in rund 25 Kilometer nordöstlicher Distanz. Gemäß den geologischen Kartenwerken des Landesamtes Nordrhein-Westfalen ist im gesamten nordöstlichen Landesgrenzgebiet des Bundeslandes mit dem Vorkommen von Zechsteinschichten im (tieferen) Untergrund zu rechnen, wobei kein gesondertes Gefahrengebiet für den unmittelbaren Baufeldbereich ausgewiesen wird. In der Erdfallgefährdungskarte des Landes Hessen liegen Informationen zu bekannten Erdfällen vor, die in den vergangenen 100 Jahren minimal in rund fünf Kilometer Distanz zum Baufeld vorgefunden worden, wobei allerdings keine Ursachen/Dimensionen genannt werden. Da sich diese Erdfälle auf Hochlagen des Berglandes und Gebiete mit lokaler Überdeckung des Buntsandsteins durch Reste tertiärer und damit deutlich jüngerer Deckschichten konzentrieren, ist davon auszugehen, dass die Erdfälle auf lokal begrenzte, lösungsempfindliche Gesteins- bzw. Sedimentvorkommen zurückzuführen sind und nicht mit den weitflächig verbreiteten, tiefen Zechsteinschichten zusammenhängen. Diese tertiären Baugrundschichten fehlen im Baufeldbereich vollständig, da sie bereits durch die Weser erodiert wurden. Im näheren Umfeld der geplanten Maßnahme sind außerdem gemäß den niedersächsischen Kartenwerken keine Erdfälle bekannt.  

Aufgrund dieser Informationen ist nicht von einem unüblich erhöhten Erdfallrisiko für das Baufeld in Würgassen auszugehen.“

Unabhängig von dieser ersten Einschätzung wird die BGZ die Hinweise einer weitergehenden Prüfung unterziehen.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/01/startbild-beverungen.jpg 997 1774 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2021-03-26 15:53:322025-04-25 16:59:56Gutachter sieht keine Gefahr von Erdfällen
Rüdiger Kausch, Mitarbeiter im BGZ Zwischenlager NeckarwestheimBGZ/C. Mick

Perspektive BGZ: Mitarbeiterinterview zur Arbeit im Zwischenlager Neckarwestheim

25. März 2021/in Pressemitteilung, Startseite
NECKARWESTHEIM/PHILIPPSBURG – Vor zehn Jahren gingen die beiden älteren Reaktoren in Neckarwestheim und Philippsburg vom Netz. Heute lagern die radioaktiven Abfälle an beiden Standorten in Zwischenlagern. BGZ-Mitarbeiter Rüdiger Kausch wurde zu seiner Arbeit im einzigen unterirdischen Zwischenlager in Deutschland interviewt.

Die Abschaltung der beiden Reaktoren folgte unmittelbar auf die Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima, welche dieses Jahr ebenfalls ihren zehnten Jahrestag zählt. Die ausgedienten Brennelemente werden seitdem vor Ort in den Zwischenlagern aufbewahrt. Bis zu deren Abgabe an das Endlager für hochradioaktive Abfälle werden sie dort verbleiben. Das Endlager soll um das Jahr 2050 in Betrieb gehen.

Bis dahin gewährleistet die BGZ als Gesellschaft des Bundes den zuverlässigen Betrieb zahlreicher Zwischenlager in ganz Deutschland, so auch in Neckarwestheim sowie Philippsburg, und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Atomausstiegs. Wie genau die tägliche Arbeit in einem solchen Zwischenlager aussieht, welche Besonderheiten der Beruf der Strahlenschutzfachkraft mit sich bringt und warum das Zwischenlager in Neckarwestheim besonders ist, erklärt BGZ-Mitarbeiter Rüdiger Kausch im Interview.

Zum Interview mit Rüdiger Kausch

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/03/2021-03-25-PM-Perspektive-BGZ-Mitarbeiterinterview-zur-Arbeit-im-Zwischenlager-Neckarwestheim.jpg 1500 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-03-25 15:20:282025-04-25 17:00:16Perspektive BGZ: Mitarbeiterinterview zur Arbeit im Zwischenlager Neckarwestheim

Spannende Einblicke ins Logistikzentrum

18. März 2021/in LOK, Pressemitteilung
WÜRGASSEN – Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) beschäftigt sich in der aktuellen Ausgabe ihres Magazins „Einblicke“ exklusiv mit dem geplanten Logistikzentrum Konrad. Nachdem das Magazin bereits an rund 20.000 Haushalte in der Region verteilt wurde, steht es jetzt auch als Download bereit.

„Alles muss raus“ lautet der Titel der siebten Ausgabe des BGE-Magazins „Einblicke“. In dieser stellt die Schwestergesellschaft der BGZ umfassend das Projekt des Logistikzentrums Konrad in Würgassen vor. Wissenschaftsjournalist*innen beschreiben, warum das Bauvorhaben notwendig ist und welche Vorteile es für die Entsorgung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle mit sich bringen wird.

Die Broschüre entstand in Kooperation mit der BGZ und kann auf der Website des Logistikzentrums heruntergeladen werden.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/03/Einblicke-LoK.png 567 488 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2021-03-18 11:27:242025-04-25 17:02:51Spannende Einblicke ins Logistikzentrum

Virtueller Rundflug über das Logistikzentrum

10. März 2021/in LOK, Pressemitteilung
WÜRGASSEN – Die BGZ hat heute auf ihrer Website einen Film veröffentlicht, der erstmals einen umfassenden Rundumblick auf das geplante Bauvorhaben im Weserbergland ermöglicht. Zusätzlich kann mit einer App für Smartphones und Tablets das 3-D-Modell des Logistikzentrums auf Flächen projiziert und eigenständig erkundet werden.

„Der Film ist eine Reise in die Zukunft: Ins Jahr 2027, wenn das Logistikzentrum in Betrieb gehen soll“, sagte der Generalbevollmächtigte der BGZ für das Logistikzentrum, Christian Möbius. Mit einer anschaulichen 3-D-Darstellung wird die oft an die BGZ herangetragene Frage beantwortet, wie sich das Bauvorhaben tatsächlich in die Umgebung des Standortes und die Landschaft einfügt.

Abgebildet wird der derzeitige Planungsstand des standortspezifischen Konzepts, das auf der Website der BGZ veröffentlich ist. „Wir haben dabei bewusst darauf verzichtet, den Gebäudekomplex in irgendeiner Weise zu verschönern oder architektonisch in die Landschaft einzupassen. Das ist eine Aufgabe für die europaweit ausgeschriebenen Bauplaner, die auch Vorschläge für die Gestaltung des Logistikzentrums machen“, so Möbius.

Der Film wurde in den vergangenen Monaten vom Beverunger Unternehmen NUSEC produziert, welches parallel auch eine App entwickelt hat, die das Logistikzentrum auch auf Smartphones und Tablets sichtbar macht. Mit dem kostenlosen Programm ist es möglich, das Logistikzentrum auf jede beliebige Fläche zu projizieren und aus allen Blickwinkeln zu betrachten.

Die App „BGZ AR“ ist inzwischen sowohl für iOS-basierte Geräte im Applestore als auch für Android-Geräte im Google Playstore erhältlich.

Der Film ist ab sofort über die Website der BGZ sowie über den YouTube-Kanal der BGZ abrufbar.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/03/Screenshot-Lokfilm.png 272 486 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2021-03-10 16:32:092025-04-25 17:04:55Virtueller Rundflug über das Logistikzentrum

Züge können problemlos fahren

4. März 2021/in LOK, Pressemitteilung
WÜRGASSEN – Der Personennahverkehr auf der Sollingbahn wird von den Transporten zum und vom geplanten Logistikzentrum nicht – wie vielfach befürchtet – negativ beeinflusst werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der DB Netze und der Daher Nuclear Technologies im Auftrag der BGZ.

Das Essener Unternehmen will einen Großteil der Transporte zum und nahezu alle Transporte vom Logistikzentrum ins Endlager Konrad über die Bahn abwickeln. Dazu sind inklusive der Leerfahrten maximal zehn Zugfahrten pro Werktag nötig. Die Prüfung der geplanten Transportstrecken und der Fahrpläne durch die DB Netze und den Transportdienstleister Daher hat ergeben, dass alle Transporte ohne Einschränkungen des bestehenden Personennahverkehrs realisierbar sind.

„Das Ergebnis der Untersuchung bestätigt, dass für die Güterzüge von und zum Logistikzentrum vier verschiedene Transportstrecken zur Verfügung stehen, die unabhängig voneinander genutzt werden können. Somit stehen für unsere Transporte auch Ausweich- oder Umleitungsstrecken zur Verfügung“, sagte der Bereichsleiter für das Logistikzentrum, Dr. Heinz-Walter Drotleff. Gleichzeitig könne allen Fahrgästen die Sorge genommen werden, dass die Güterzüge Einfluss auf den bestehenden Fahrplan der Sollingbahn habe, so Drotleff weiter.

Die BGZ plant, den Gleisanschluss des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen an die Sollingbahn zu reaktivieren. Die dazu notwendige Weiche wird elektronisch an den Bahnhof Lauenförde-Beverungen angeschlossen und der Streckenabschnitt mit zusätzlichen Signalen gesichert.

Die Studie ist unter diesem Link abrufbar.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/08/BGZ_Wuergassen_3728_4834-scaled.jpg 1707 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2021-03-04 13:50:342025-04-25 17:05:43Züge können problemlos fahren
Künftig wird die Feuerwehr Grafenrheinfeld auch Brandschutzaufgaben auf dem Betriebsgelände des Zwischenlagers übernehmen, darauf haben sich von links Kreisbrandrat Holger Strunk, BGZ-Standortleiter Jürgen Bruder, Bürgermeister Christian Keller, stellv. Kommandant Sebastian Berlenz und Kommandant Sven Schreiner verständigt. Foto: BGZ

Zwischenlager Grafenrheinfeld: Öffentliche Feuerwehr übernimmt künftig Brandschutzaufgaben

9. Februar 2021/in Pressemitteilung, Startseite
GRAFENRHEINFELD – Retten, Löschen, Bergen, Schützen – vielfältig und verantwortungsvoll sind die Aufgaben der Feuerwehren, die mit großer Einsatzbereitschaft ihren Dienst leisten. Künftig wird die Feuerwehr Grafenrheinfeld auch Brandschutzaufgaben für die BGZ übernehmen, den dadurch entstehenden Mehraufwand der Ortsfeuerwehr gleicht die BGZ finanziell aus. Darauf haben sich Gemeinde, Kreisbrandrat und BGZ verständigt, eine entsprechende Vereinbarung wurde am Montag vom Gemeinderat verabschiedet.

Hintergrund für die Neuregelegung des Brandschutzes ist der absehbare Entfall der Werkfeuerwehr des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld, nachdem das Kraftwerk Ende 2020 brennstofffrei wurde. Unter Berücksichtigung der Gegebenheiten im Zwischenlager – speziell in Bezug auf geringe Brandlasten und die dort lagernden radioaktiven Abfälle – hatte die BGZ bereits im Herbst 2019 das atomrechtliche Änderungsverfahren und eine fachliche Prüfung angestoßen. Alle betroffenen Fachstellen und Ämter sowie das Bayerische Umweltministerium (StMUV) als Aufsichtsbehörde kamen dabei zum gleichen Ergebnis: Es gibt keine fachlichen Gründe für eine Werkfeuerwehr an einem Zwischenlager.

Zu dieser Bewertung kommt auch Holger Strunk, Kreisbrandrat des Landkreises Schweinfurt. „Denkbare Einsatzszenarien zeigen deutlich, dass der abwehrende Brandschutz auf dem Betriebsgelände des bundeseigenen Zwischenlagers durch öffentliche Feuerwehren geleistet werden kann“, so der erfahrene Feuerwehrexperte. „Spezialeinheiten, etwa zur Bergung radioaktiven Materials bei Unfällen, muss die örtliche Feuerwehr nicht stellen, das bleibt weiterhin Aufgabe des Betreibers“, betont Kreisbrandrat Strunk. Auch die Sorge, Einsatzkräfte müssten im Ernstfall ohne Ortskenntnis und ohne entsprechende Strahlenschutz-Überwachung agieren, kann Strunk entkräften. „Bei etwaigen Einsätzen wird die Feuerwehr immer durch fachkundiges Personal der BGZ begleitet und nach Vorgaben des Strahlenschutzes überwacht, auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten“, erläutert Strunk.

Allerdings kann die künftige Brandschutzorganisation erst nach Umsetzung diverser Vorgaben auf den Weg gebracht werden, wie beispielsweise die Beschaffung der zugesagten Ausrüstung. In seiner Stellungnahme hat Kreisbrandrat Strunk deshalb sowohl die materiellen Belange der Feuerwehren aufgelistet als auch die notwendige Regelung der Verantwortlichkeiten festgeschrieben. Seine Expertise bildete die Grundlage für eine vertragliche Vereinbarung, die am vergangenen Montagabend vom Gemeinderat Grafenrheinfeld verabschiedet wurde.

„Mit dieser Vereinbarung regeln Gemeinde und BGZ die künftigen wechselseitigen Pflichten. Nämlich auf der einen Seite die Pflichten des abwehrenden Brandschutzes, auf der anderen Seite die Bereitstellungspflichten der BGZ, etwa für Sachmittel oder Ausbildungskosten“, bringt Jürgen Bruder, Leiter des Zwischenlagers Grafenrheinfeld, die Vereinbarung auf den Punkt.

Laut Bruder wird die BGZ der Feuerwehr eine Ausrüstung (etwa Messgeräte und Strahlendosimeter) zur Verfügung stellen und auch die Kosten für eine spezifische Ausbildung übernehmen. „Übungen und Lagerbegehungen werden nach Erfordernis der Feuerwehren angeboten, mindestens aber einmal jährlich“, erklärt der Standortleiter.

Mit der Übernahme der Brandschutzaufgaben für das Betriebsgelände der BGZ stellt sich die Gemeinde Grafenrheinfeld kritisch aber konstruktiv den gesamtgesellschaftlichen Aufgaben. „Zwei Punkte lagen dem Gemeinderat bei der Diskussion allerdings besonders am Herzen“, betont Bürgermeister Christian Keller. „Ganz wichtig war uns, dass unsere örtliche Feuerwehr von Anfang an eingebunden war. Denn ihre Bedürfnisse und Anforderungen müssen berücksichtigt werden“, beschreibt Keller die mehrheitliche Meinung im Gemeinderat.

„Darüber hinaus haben wir den Ansatz verfolgt, dass der Mehraufwand unserer Feuerwehr nicht zu Lasten der Grafenrheinfelder Bürgerschaft gehen darf“, fasst der Bürgermeister die Stimmung der Gemeinderäte zusammen. „Auf dieser Basis können Gemeinde, Feuerwehr und BGZ ihre jeweiligen Aufgaben wahrnehmen“, ist sich Keller sicher.

Mit der Verabschiedung einer Handlungsvereinbarung ist die Gemeinde Grafenrheinfeld übrigens Vorreiter. Die BGZ steht gegenwärtig nämlich bundesweit in Gesprächen mit den Standortgemeinden als Trägern der örtlichen Feuerwehren, um Brandschutzaufgaben neu zu regeln.

Zudem hat die BGZ bereits eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen, die das BGZ-Personal ermuntert, sich in den Feuerwehren an den Standorten zu engagieren. Der Freiwilligen Feuerwehr Grafenrheinfeld sind daraufhin bereits zwölf BGZ-Mitarbeiter*innen beigetreten, um die örtliche Feuerwehr bei ihren Einsätzen zu unterstützen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/02/2021-02-09-PM-Brandschutz-Neuregelung-Grafenrheinfeld.jpg 1362 2362 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-02-09 12:15:442025-04-25 17:08:45Zwischenlager Grafenrheinfeld: Öffentliche Feuerwehr übernimmt künftig Brandschutzaufgaben

Gleise zum künftigen Logistikzentrum werden untersucht

2. Februar 2021/in LOK, Pressemitteilung
WÜRGASSEN – Die BGZ plant, den Bahnanschluss des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu reaktivieren, um darüber den größten Teil der Transporte mit radioaktiven Abfällen abzuwickeln. Für die Instandsetzungsarbeiten werden jetzt die Schienen der Sollingbahn und des Anschlussgleises vermessen. Dafür muss auch der Bewuchs zurückgeschnitten und aus dem Gleisbett entfernt werden.

Die Arbeiten beginnen am 5. Februar 2021 auf den Gleisen der Sollingbahn im Bereich des Abzweigs des ehemaligen Anschlussgleises zum Atomkraftwerk Würgassen. Diese werden von einem beauftragten Unternehmen vorgenommen. Die Vermessung findet im laufenden Betrieb der Sollingbahn unter Aufsicht von Sicherungspersonal der Deutschen Bahn statt.  Auswirkungen auf den Fahrplan der Sollingbahn sind nicht zu erwarten. Am 8. und 9. Februar sollen die Arbeiten auf dem Anschlussgleis in Richtung Kraftwerksgelände fortgesetzt werden. Dazu ist es notwendig, den entstandenen Bewuchs auf dem alten Bahndamm zurückzuschneiden und Büsche und Sträucher zwischen den Schwellen zu entfernen, damit das Gleismessgerät freie Fahrt hat.

Die BGZ will die Transporte mit radioaktiven Abfällen zum und vom Logistikzentrum vor allem über die Schiene abwickeln. Der vorhandene, aber sanierungsbedürftige Gleisanschluss des ehemaligen Atomkraftwerks an die Sollingbahn war daher ein wesentlicher Grund für die Auswahl des Standorts Würgassen.

Notwendig für eine Wiederinbetriebnahme des Anschlusses ist die Sanierung des alten Gleisanschlusses und der Einbau einer neuen Weiche. Für die komplette Sanierung des Anschlussgleises rechnet die BGZ mit Investitionen im unteren einstelligen Millionenbereich. Die gesamten Kosten für die Errichtung des Logistikzentrums betragen 454 Millionen Euro.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/02/20210125_104407.jpg 756 1008 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2021-02-02 13:21:252025-04-25 17:09:11Gleise zum künftigen Logistikzentrum werden untersucht
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  • Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt 12. August 2026
  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026

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