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Brennelemente-Zwischenlager PhilippsburgBGZ/C. Mick

Geringfügige Toleranzabweichung an einem weiteren CASTOR-Behälter – Dichtheit uneingeschränkt gegeben

18. Januar 2021/in Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
Essen – Die BGZ hat festgestellt, dass es an einem weiteren CASTOR-Behälter im Zwischenlager Philippsburg geringe Abweichungen von der Toleranz des Blockmaßes im Deckelsystem gibt. Die Dichtheit der Behälter war und ist uneingeschränkt gegeben. Überprüfungen an allen Standorten laufen zurzeit.

Im Rahmen einer Fachausschusssitzung war bekannt geworden, dass es während der Behälterbeladung durch ein Energieversorgungsunternehmen bei der Dokumentation des Blockmaßes des CASTOR-Deckelsystems zu einem Fehler bei der Eintragung von Daten in die Formblätter gekommen ist.

Die BGZ hatte daraufhin unverzüglich mit einer Überprüfung der Dokumentation aller bei ihr eingelagerten CASTOR-Behälter begonnen.

Hierbei wurde festgestellt, dass es an einem weiteren Behälter im Zwischenlager Philippsburg reale Abweichungen bei der Blockmaß-Toleranz von wenigen hundertstel Millimetern gibt. Zuvor hatte die BGZ hier bereits an zwei Behältern sowie jeweils an einem Behälter in Brokdorf und Unterweser derartige Fälle entdeckt und die Atomaufsichten sowie die Öffentlichkeit darüber informiert. Die Überprüfungen an den BGZ-Zwischenlagerstandorten dauern noch an.

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde, das Umweltministerium Baden-Württemberg, über das Ereignis (Kriterium Nr. N 2.3.1) informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

Durch den Aufbau des Doppeldeckelsystems und der darin eingebauten permanenten Dichtheitsüberwachung kann die BGZ eine Freisetzung radioaktiver Stoffe ausschließen. Es gab keinerlei Meldungen des Überwachungssystems. Zudem hatte nach der Blockmaß-Messung im Kernkraftwerk eine Prüfung aller eingesetzten Dichtungen stattgefunden, mit der die Dichtheit der Behälter bestätigt wurde. Es besteht keine Beeinträchtigung der Sicherheit der Zwischenlagerung.

Die BGZ steht an allen Standorten im engen Austausch mit den jeweiligen atomrechtlichen Aufsichtsbehörden und wird die Öffentlichkeit fortlaufend informieren.

Hintergrund:

Das Blockmaß ist ein Maß für die Stärke der Verpressung zwischen Behälter und Deckel. Die Schrauben eines Deckels am CASTOR-Behälter werden so festgezogen, dass der Deckel auch mit dazwischenliegender Dichtung annähernd am Behälter aufliegt.

So wird das Blockmaß bestimmt:

Zunächst wird das Blockmaß ohne eine Dichtung gemessen. Der Deckel wird verschraubt und liegt dabei vollständig auf dem Behälter auf. Gemessen wird dabei von der Oberseite des Deckels bis zur Oberseite des Behälters.

Dann wird der Behälter beladen und nun mit einer eingelegten Dichtung fest verschraubt. Danach wird ein zweites Mal das Blockmaß gemessen. Da eine Dichtung eingelegt ist, ergibt sich ein leicht höheres Blockmaß im Bereich weniger hundertstel Millimeter. Das ist technisch so vorgesehen und normal – allerdings innerhalb eines sehr kleinen Toleranz-Bereichs. Die BGZ hat nun bei mehreren Behältern festgestellt, dass dieser Toleranz-Bereich knapp überschritten wird. Die Behälter sind dabei weiterhin uneingeschränkt dicht. Die BGZ hat sich dennoch dazu entschieden, diese minimale Abweichung von den Toleranz-Werten an die zuständigen Behörden zu melden.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/11/BGZ_Philippsburg_3522_015_low-scaled.jpg 1897 2560 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-01-18 14:09:482025-04-25 17:11:07Geringfügige Toleranzabweichung an einem weiteren CASTOR-Behälter – Dichtheit uneingeschränkt gegeben

Zwischenlager Neckarwestheim unter neuer Leitung

14. Januar 2021/in Pressemitteilung
Neckarwestheim/Gemmrigheim – Das neue Jahr hat für das Zwischenlager Neckarwestheim mit einem Personalwechsel begonnen. Seit Januar trägt Thomas Taschke als Leiter die Verantwortung für die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle am Standort.

Der 57-jährige Maschinenbauingenieur Taschke sammelte nach seinem Studium in Bautzen erste Berufserfahrung im Kernkraftwerk Greifswald. Seit 2002 ist er am Standort Neckarwestheim tätig. In der Funktion als Leiter des Zwischenlagers Neckarwestheim folgt Taschke auf Wolfgang Arnold, der innerhalb der BGZ die Leitung der Region Süd-West übernommen hat. Hierzu gehört neben den Zwischenlagern in Baden-Württemberg (Philippsburg, Neckarwestheim, Obrigheim) auch das Zwischenlager der BGZ am hessischen Standort Biblis.

Hintergrund: Am Standort Neckarwestheim ist die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH seit 1. Januar 2019 für den Betrieb des Brennelemente-Zwischenlagers Neckarwestheim verantwortlich, in dem Brennelemente aus dem Betrieb der Kraftwerke Neckarwestheim und Obrigheim lagern. Seit 2020 verantwortet die BGZ darüber hinaus auch den Betrieb des Abfall-Zwischenlagers Neckarwestheim. Hier lagern schwach- und mittelradioaktive Abfälle aus dem Kraftwerksbetrieb und -rückbau.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/01/2021-01-14-PM-Zwischenlager-Neckarwestheim-unter-neuer-Leitung.jpg 1500 2000 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2021-01-14 09:59:262025-04-25 18:03:23Zwischenlager Neckarwestheim unter neuer Leitung

Tier- und Pflanzenwelt wird unter die Lupe genommen

13. Januar 2021/in LOK, Pressemitteilung
WÜRGASSEN – Auf der geplanten Fläche des Logistikzentrums Konrad im Beverunger Ortsteil Würgassen (NRW) startet in den kommenden Wochen die Kartierung von Fauna und Flora. Diese ist ein wichtiger Bestandteil zur Realisierung des Projekts.

Die BGZ hat nach einer europaweiten Ausschreibung den Auftrag für die Erstellung von Umweltunterlagen an das Bochumer Unternehmen „Froelich und Sporbeck“ vergeben. Die Firma ist seit 40 Jahren in der Umweltplanung und Beratung aktiv und beschäftigt ca. 60 Mitarbeiter*innen.

In den nächsten Wochen werden die Fachleute des Unternehmens damit beginnen, auf der für das Logistikzentrum vorgesehenen Fläche und in der nahen Umgebung die vorhandenen Tier- und Pflanzenarten zu erfassen. Dazu werden zunächst relevante Naturschutzbehörden und -verbände angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Anschließend findet die Kartierung der Tier- und Pflanzenwelt in einem fachlich notwendigen Untersuchungsraum statt.

Diese Kartierung ist eine wichtige Grundlage für spätere Genehmigungsverfahren. Gerade für den Arten- und den Gebietsschutz wie Flora-Fauna-Habitate (FFH) oder EU-Vogelschutzgebiete sind aktuelle Daten unverzichtbar. Die Arbeiten dauern die gesamte Vegetationsperiode an und sollen voraussichtlich im Oktober abgeschlossen werden. In dieser Zeit werden regelmäßig alle Flächen des künftigen Baugeländes begangen und vorhandene Tiere und Pflanzen bestimmt und gezählt.

Die Untersuchungsergebnisse fließen in die künftigen Genehmigungsverfahren für das Logistikzentrum ein. Dazu zählen insbesondere die Umgangsgenehmigung nach Strahlenschutzgesetz und die Baugenehmigung. „Froelich und Sporbeck“ wird die BGZ auch bei diesen Genehmigungsverfahren unterstützen. Die Anträge für diese Genehmigungsverfahren wird die BGZ jedoch wie geplant erst frühestens in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 stellen.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/08/Luftbild-Wuergassen-2-klein-scaled.jpg 1709 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2021-01-13 14:34:382025-04-25 18:03:54Tier- und Pflanzenwelt wird unter die Lupe genommen
Brennelemente-Zwischenlager KrümmelBGZ/C. Mick

Krümmel: Brennelemente-Zwischenlager mit neuer Anlagensicherung

21. Dezember 2020/in Pressemitteilung, Startseite
Geesthacht – Nach Abschluss eines mehrjährigen Bauvorhabens ist die Anlagensicherung des Brennelemente-Zwischenlagers Krümmel nun technisch unabhängig vom benachbarten Kernkraftwerk. Mit dem Bauvorhaben wurde auch die Nachrüstung der Anlagensicherung umgesetzt, die an allen Zwischenlagern für hochradioaktive Abfälle vorgesehen ist.

Zu den nun in Betrieb genommenen Einrichtungen zählen – neben einer zusätzlichen Stahlbetonwand am Zwischenlager – ein neues, eigenständiges Wachgebäude für den Objektsicherungsdienst, ein spezieller Durchfahrschutz und eine autarke, eigene Sicherungszaunanlage der BGZ. Während der Bauzeit von mehr als vier Jahren arbeiteten in der Spitze bis zu 40 Handwerker auf dem Grundstück. Dabei profitierten auch lokale Unternehmen von der Ausführung der vergebenen Bauleistungen.

„Das Brennelemente -Zwischenlager verfügt damit über moderne und autarke Einrichtungen zur Anlagensicherung“, erklärt Dr. Henning Knigge, Leiter des Zwischenlagers. Knigge weiter: „Damit gewährleisten wir die sichere Zwischenlagerung der Brennelemente des stillgelegten Kernkraftwerks bis zu deren Endlagerung.“

Hintergrund: Die Nachrüstung in der Anlagensicherung betrifft alle Zwischenlager, in denen die BGZ hochradioaktive Abfälle aufbewahrt. Informationen hierzu finden sich auf der Internetseite des Bundesumweltministeriums. Bis zum Abschluss der Nachrüstung gewährleisteten temporäre Maßnahmen die Einhaltung aller Anforderungen an die Anlagensicherung.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/12/2020-12-21-PM-Kruemmel-Zwischenlager-mit-neuer-Anlagensicherung.jpg 1200 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2020-12-21 15:40:382025-04-25 18:04:17Krümmel: Brennelemente-Zwischenlager mit neuer Anlagensicherung
Brennelemente-Zwischenlager GrafenrheinfeldBGZ/C. Mick

Grafenrheinfeld: Einlagerung hochradioaktiver Abfälle abgeschlossen

15. Dezember 2020/in Pressemitteilung, Startseite
Im Brennelemente-Zwischenlager Grafenrheinfeld (BZR) hat die BGZ die Einlagerung hochradioaktiver Abfälle abgeschlossen. Begleitet durch das LfU (Landesamt für Umwelt) und den TÜV als Gutachter der bayerischen Atomaufsicht überführte das Team der BGZ einen letzten CASTOR-Behälter auf seinen vorgesehenen Stellplatz in der Lagerhalle. Damit werden in nun insgesamt 54 Behältern deutlich weniger hochradioaktive Abfälle in Grafenrheinfeld aufbewahrt als ursprünglich vorgesehen.

Genehmigt ist das Zwischenlager Grafenrheinfeld für die Aufbewahrung von bis zu 88 CASTOR-Behältern. Mit dem jetzt eingelagerten 54. und letzten Behälter wird die Kapazität des Zwischenlagers zu weniger als zwei Dritteln genutzt. Die am Standort gelagerte Menge an hochradioaktiven Abfällen fällt aufgrund des Atomausstiegs und den damit verbundenen veränderten Rahmenbedingungen der nuklearen Entsorgung deutlich geringer aus als ursprünglich geplant.

Neben den Zwischenlagern Gorleben, Unterweser und Krümmel ist Grafenrheinfeld der vierte Standort der BGZ, an dem die Einlagerung von hochradioaktiven Abfällen beendet ist. „Jetzt ist es unsere Aufgabe, die radioaktiven Abfälle bis zur Endlagerung sicher und zuverlässig aufzubewahren. Dafür sind wir gut gerüstet“, erklärt Jürgen Bruder, der gemeinsam mit derzeit 21 Kolleg*innen der BGZ das Zwischenlager vor Ort führt.

Hintergrund: Entsprechend der gesetzlichen Regelungen zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung wurde der BGZ das Brennelemente-Zwischenlager Grafenrheinfeld (BZR) am 1. Januar 2019 vom bisherigen Betreiber PreussenElektra übertragen. Für ein weiteres Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle (AZR) aus Betrieb und Rückbau übernimmt die BGZ im Laufe des Jahres 2021 die Betriebsverantwortung.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/12/2020-12-15-PM-Grafenrheinfeld-Einlagerung-abgeschlossen.jpg 1485 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2020-12-15 15:20:212025-04-25 18:04:42Grafenrheinfeld: Einlagerung hochradioaktiver Abfälle abgeschlossen
Brennelemente-Zwischenlager PhilippsburgBGZ/C. Mick

Brennelemente-Zwischenlager Philippsburg: Genehmigungen für die Nachrüstung liegen vor

11. Dezember 2020/in Pressemitteilung, Startseite
Für die anstehende bautechnische Nachrüstung der Anlagensicherung des Brennelemente-Zwischenlagers Philippsburg liegen jetzt alle genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen vor. Es entstehen zusätzliche Stahlbetonwände.

Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat als atomrechtliche Genehmigungsbehörde der BGZ die 8. Änderungsgenehmigung für das Brennelemente-Zwischenlager Philippsburg erteilt. Damit kann die bautechnische Nachrüstung der Anlagensicherung umgesetzt werden. Hierzu gehört der Bau zusätzlicher Stahlbetonwände, die vor den bisherigen Außenwänden des Gebäudes errichtet werden. Die hierfür ebenfalls erforderliche baurechtliche Genehmigung hat das Landratsamt Karlsruhe als zuständige Baubehörde bereits erteilt.

Im Zuge der Arbeiten am Brennelemente-Zwischenlager errichtet die BGZ auch einen neuen Anlagensicherungszaun um das Gebäude und passt den Durchfahrschutz für Fahrzeuge an.

Hintergrund: Die Nachrüstung in der Anlagensicherung betrifft alle Zwischenlager, in denen die BGZ hochradioaktive Abfälle aufbewahrt. Informationen hierzu finden sich auf der Internetseite des Bundesumweltministeriums. Bis zum Abschluss der Nachrüstung gewährleisten temporäre Maßnahmen die Einhaltung aller Anforderungen an die Anlagensicherung.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/11/BGZ_Philippsburg_3522_015_low-scaled.jpg 1897 2560 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2020-12-11 12:22:252025-04-25 18:05:02Brennelemente-Zwischenlager Philippsburg: Genehmigungen für die Nachrüstung liegen vor
Quelle: Deutsche Journalistenschule e. V.Deutsche Journalistenschule e. V.

BGZ steht für Podcast-Serie der Deutschen Journalistenschule Rede und Antwort

10. Dezember 2020/in Pressemitteilung, Startseite
Essenbach – Podcasting ist ein fester Bestandteil der Hörfunk-Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule München (DJS). Für eine mehrteilige Podcast-Serie zum Themenfeld „Atomkraft“ besuchten kürzlich zwei DJS-Schülerinnen den BGZ-Standort Isar, um im Reportergespräch Originaltöne einfangen zu können.

Die Deutsche Journalistenschule in München ist die angesehenste unabhängige Ausbildungsstätte für Journalismus im deutschsprachigen Raum. Nur 45 Nachwuchsjournalist*innen werden jedes Jahr aufgenommen und in einer Lehrredaktion für die ganze Vielfalt von Tätigkeiten in Online-, Print-, Radio- und Fernsehredaktionen geschult.

„In der 15-monatigen Ausbildungsphase legt die DJS großen Wert darauf, in praktischen Übungen das gesamte journalistische Handwerkszeug zu trainieren“, erläutert Schulleiterin Henriette Löwisch. Im Rahmen der Hörfunkausbildung produziert die Lehrredaktion derzeit eine mehrteilige Podcast-Serie, die sich an US-Vorbildern wie „This American Life“ orientiert. Kein reiner Rede-Podcast also, sondern ein aufwendig produziertes Storytelling-Format mit Reportergesprächen und Originaltönen.

Der aktuelle Jahrgangs-Podcast rückt dabei das Themenfeld „Atomkraft“ ins Blickfeld. Für die Folge „Atommüll“ besuchten kürzlich die DJS-Schülerinnen Carolin Rückl und Pia Saunders den BGZ-Standort Isar, um im Gespräch mit Standortkommunikator Stefan Mirbeth und LdZ Markus Luginger über die Aufgaben der BGZ sowie die Sicherheit der atomaren Abfälle in der Zwischenlagerung zu sprechen. Im Interview informierte Mirbeth auch über die proaktive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der BGZ und erläuterte die Informations- und Dialogangebote an den Standortgemeinden.

Die aufgezeichneten Antworten fließen nun – entsprechend dem Podcast-Konzept und nach entsprechender journalistischer Montage – in die Folge ein. Wann und wo der fertig produzierte Podcast ausgestrahlt wird, steht derzeit noch nicht fest. Denn auch die eigenverantwortliche Vermarktung des Formats durch die DJS-Schüler*innen ist Bestandteil der Übungseinheit.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/12/DJS.jpg 360 1024 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2020-12-10 12:05:222025-04-25 18:05:25BGZ steht für Podcast-Serie der Deutschen Journalistenschule Rede und Antwort
© Christopher Mick/BGZ

Meldepflichtiges Ereignis im Brennelemente-Zwischenlager Philippsburg – Störung am Lastmesssystem des Lagerkrans

7. Dezember 2020/in Pressemitteilung
Die BGZ hat im Rahmen einer routinemäßigen wiederkehrenden Prüfung (WKP) der Krananlage in der Lagerhalle 2 des Zwischenlagers Philippsburg eine Störung des Lastmesssystems festgestellt. Es besteht keine Beeinträchtigung der Sicherheit der Zwischenlagerung.

Bei der Handhabung von Lasten mit dem Zwischenlagerkran werden diese über sogenannte Lastmessbolzen ermittelt. Wenn die gemessenen Werte an den unterschiedlichen Lastmessbolzen zu weit voneinander abweichen, wird dies von der Sicherheitssteuerung des Krans als Fehler erkannt. Solch ein Fehler ist bei der aktuellen Überprüfung aufgefallen. Der Kran war dabei nicht in Betrieb.

Die BGZ hat dem Umweltministerium Baden-Württemberg als atomrechtlicher Aufsichtsbehörde den Sachverhalt heute als meldepflichtiges Ereignis (Kriterium Nr. N 2.1.1 und N 2.1.2) mitgeteilt. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/03/BGZ_Philippsburg-scaled.jpg 2087 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2020-12-07 15:14:562025-04-25 18:05:48Meldepflichtiges Ereignis im Brennelemente-Zwischenlager Philippsburg – Störung am Lastmesssystem des Lagerkrans
Abfall-Zwischenlager Neckarwestheim (AZN)BGZ/C. Mick

Neckarwestheim: BGZ übernimmt Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle

7. Dezember 2020/in Pressemitteilung, Startseite
Am 7. Dezember hat die BGZ die Betriebsverantwortung für das neu gebaute Abfall-Zwischenlager am Standort Neckarwestheim übernommen. Es dient der Aufbewahrung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen wie beispielsweise Filtermaterialien oder Anlagenteilen aus dem Kraftwerksbetrieb und -rückbau. Ab dem Jahr 2027 sollen diese Abfälle an die Einrichtungen des Endlagers Konrad abgegeben werden.

Nachdem die BGZ bereits zu Beginn des Jahres 2019 das Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle am Standort übernommen hatte, wurde nun mit der Übertragung des Abfall-Zwischenlagers auf die BGZ die durch das Entsorgungsübergangsgesetz vorgesehene Neuordnung in der kerntechnischen Entsorgung weiter umgesetzt. Danach sind die Betreiber der Kernkraftwerke für deren Stilllegung und Rückbau sowie die fachgerechte Verpackung der radioaktiven Abfälle zuständig. Die Durchführung und Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung liegt in der Verantwortung des Bundes. Die finanziellen Mittel für die Zwischen- und Endlagerung haben die Kraftwerksbetreiber dem Bund in einem öffentlich-rechtlichen Fonds zur Verfügung gestellt, in den sie rund 24 Milliarden Euro eingezahlt haben.

Errichtet wurde das Abfall-Zwischenlager Neckarwestheim in den vergangenen Jahren durch den Kraftwerksbetreiber. Voraussetzung für die Übernahme des Zwischenlagers durch die BGZ war die kürzlich erfolgte Zustimmung zur Betriebsbereitschaft der Anlage durch das für die Atomaufsicht zuständige Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/12/2020-12-07-PM-Neckarwestheim-BGZ-uebernimmt-Zwischenlager-fuer-schwach-und-mittelradioaktive-Abfaelle-scaled.jpg 1579 2560 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2020-12-07 10:43:402025-04-25 18:08:07Neckarwestheim: BGZ übernimmt Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle

Antrittsbesuch bei Ahauser Bürgermeisterin

3. Dezember 2020/in Pressemitteilung
Ahaus – Uwe Wolf als neuer Leiter des Zwischenlagers und Dr. David Knollmann als neuer Referent für Standortkommunikation haben sich im Rathaus bei der Ahauser Bürgermeisterin Karola Voß und dem Ersten Beigeordneten Hans-Georg Althoff persönlich vorgestellt und sich mit ihnen über das Zwischenlager ausgetauscht.

David Knollmann betonte zunächst die veränderten Rahmenbedingungen der nuklearen Entsorgung in Deutschland: „In Ahaus werden deutlich weniger hochradioaktive Abfälle aufbewahrt werden als ursprünglich vorgesehen.“ Durch die Errichtung von Zwischenlagern an den Atomkraftwerksstandorten, die ebenfalls von der BGZ betrieben werden, sei Ahaus heute ein Standort von vielen, der Verantwortung für die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle übernehme. Knollmann machte deutlich, dass die Entsorgung der radioaktiven Abfälle in Deutschland bis zur Endlagerung mit großem politischem Konsens gesetzlich geregelt worden sei. „Auf dieser Basis agiert die BGZ und setzt so den Atomausstieg um“, so Knollmann weiter und sicherte Transparenz und Dialogbereitschaft der bundeseigenen Gesellschaft zu.

Der Leiter des Zwischenlagers, Uwe Wolf, informierte über den Stand aktueller Projekte wie die vorgesehene Aufbewahrung von ausgedienten Brennelementen aus den Forschungsreaktoren deutscher Universitäten sowie die erfolgte Nachrüstung einer zusätzlichen Schutzwand gegen Einwirkungen von außen, wodurch das Zwischenlager Ahaus auf dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik sei. Wolf ging zudem auf die Personalsituation am Standort ein und berichtete in diesem Zusammenhang, dass etliche junge Menschen aus Ahaus und Umgebung bei der BGZ einen neuen Arbeitgeber gefunden hätten.

„Wir haben Vertrauen, dass die BGZ die sichere Zwischenlagerung hier in Ahaus gewährleistet“, erklärte Karola Voß, Bürgermeisterin der Stadt. „Mit Blick auf zukünftige Transporte und die Dauer der Aufbewahrung vertreten wir zwar teilweise eine andere Auffassung. Dennoch sind wir froh, vor Ort Ansprechpartner zu haben, mit denen wir einen offenen und persönlichen Dialog führen können.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/12/2020-12-03-PM-Antrittsbesuch-Buergermeisterin-Voss-Ahaus-scaled.jpg 1707 2560 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2020-12-03 14:09:452025-04-25 18:08:26Antrittsbesuch bei Ahauser Bürgermeisterin
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News / Pressemitteilungen

  • Brokdorf: Einlagerung aller CASTOR-Behälter im Zwischenlager abgeschlossen 18. September 2026
  • Spatenstich in Brokdorf: Wichtiger Schritt zum unabhängigen Zwischenlagerbetrieb 9. September 2026
  • Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle: BGZ weitet Forschung an bestrahlten Brennstäben aus 3. September 2026
  • Erfolgreiche Notfallübung: BGZ und Feuerwehr trainieren im Abfall-Zwischenlager 1. September 2026
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  • Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga 5. August 2026
  • Broschüre: Verlängerte Zwischenlagerung kurz und knapp 14. Juli 2026
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  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026

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