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BGZ stellt Stakeholderkommunikation und Forschungsprogramm bei IAEO vor

8. Juli 2022/in Aktuelles, Startseite
WIEN – Auf der Überprüfungskonferenz der Vertragsstaaten in Wien, die unter Schirmherrschaft der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) stattfindet, hat die BGZ ihre Stakeholderkommunikation vorgestellt. Für ihr Forschungsprogramm wurde sie ausgezeichnet.

Während einer Plenarsitzung aller Vertragsstaaten zu aktuellen Themen berichtete Dr. David Knollmann, der die Kommunikation der BGZ an den Standorten Ahaus, Lingen und Grohnde verantwortet, darüber, wie das bundeseigene Unternehmen mit Stakeholdern in den Dialog tritt. Knollmann präsentierte die Unternehmensleitlinien der BGZ zur Zusammenarbeit mit Stakeholdern und veranschaulichte die zahlreichen Dialogangebote. Abschließend stellte er den rund 100 Teilnehmer*innen die Lessons Learned für einen gelungenen Stakeholderdialog aus Sicht der BGZ vor.

Auf der deutschen Sitzung der Konferenz stellte Dr. Astrid Jussofie, die bei der BGZ als Expertin die Überwachungsmaßnahmen der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM) und der IAEO koordiniert, das Forschungsprogramm der BGZ zur verlängerten Zwischenlagerung vor. Während der Sitzung waren unter anderem die Länder China, Finnland, Frankreich, Kanada, Niederlande, Schweden, Schweiz, Großbritannien und USA vertreten. Die Ländergruppe stufte das BGZ-Forschungsprogramm als „area of good performance“ ein und zeichnete es somit als international lobenswerte Praxis und beachtliche Leistung aus.

Die BGZ war Teil der deutschen Delegation in Wien, die durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz geleitet wird.

Hintergrund: Das gemeinsame Übereinkommen über die Sicherheit der Behandlung abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle (Joint Convention) verfolgt das Ziel, weltweit einen hohen Sicherheitsstandard für die Einrichtungen zur Entsorgung der Abfälle zu schaffen sowie Mensch und Umwelt vor schädlichen Auswirkungen durch ionisierende Strahlung zu schützen. Alle drei Jahre treffen sich die Vertragsstaaten zu einer Überprüfungskonferenz und beschreiben ihre nationalen Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele in einem Länderbericht. Dieser wird jeweils den anderen Vertragsstaaten zur Verfügung gestellt und bildet die Grundlage für eine gegenseitige Überprüfung.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/07/Meldung-Aktuelles-IAEA-Stakeholder-22-07-08-scaled.jpg 1440 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-07-08 13:46:382025-04-24 19:21:48BGZ stellt Stakeholderkommunikation und Forschungsprogramm bei IAEO vor

BGZ mit Beitrag in neuem Fachbuch zur nuklearen Entsorgung vertreten

7. Juli 2022/in Aktuelles, Startseite
ESSEN – Studierenden und Berufseinsteiger*innen einen Überblick geben: Das möchte das kürzlich erschienene Fachbuch „Nuclear Waste – Management, Disposal and Governance“, in dem auch ein Beitrag der BGZ zu finden ist. 

Dr. Jörn Becker (Abteilungsleiter TZF), Dr. Maik Stuke (TZF) und Dr. Mathias Häring (TZA) geben unter dem Titel „Lagerung und Transport“ einen Überblick über verschiedene Arten von Kernbrennstoffen, die Konzepte der trockenen und nassen Zwischenlagerung sowie über die Anforderungen an einen sicheren Transport radioaktiver Abfälle. „Wir möchten dieses komplexe Themenfeld für Studierende greifbar machen“, sagt Dr. Maik Stuke zum Ziel und Hintergrund des BGZ-Beitrags.

Das 300 Seiten umfassende englischsprachige Werk beleuchtet das Thema radioaktive Abfälle aus verschiedenen Perspektiven. Wissenschaftliche und technische Grundlagen werden vermittelt, politische, gesellschaftliche und ethische Fragen im Umgang mit radioaktiven Abfällen werden beleuchtet. „Das Werk zeigt interdisziplinär zentrale Themen nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik auf“, erläutert Dr. Jörn Becker.

Erschienen ist das von Prof. Dr. Klaus-Jürgen Röhlig, Leiter des Instituts für Endlagerforschung an der Technischen Universität Clausthal, editierte Buch „Nuclear Waste – Management, Disposal and Governance“ im IOP Publishing Verlag (UK) als E-Book und in gedruckter Auflage.

Über die Lagerung und den Transport radioaktiver Abfälle haben (v.l.) Dr. Jörn Becker, Dr. Maik Stuke und Dr. Mathias Häring einen Beitrag für das kürzlich erschienene Buch „Nuclear Waste- Management, Disposal and Governance“ verfasst.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/07/Buch-1-scaled-e1657177698358.jpg 1572 1577 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-07-07 09:11:452025-04-24 19:22:07BGZ mit Beitrag in neuem Fachbuch zur nuklearen Entsorgung vertreten

Internationaler Besuch im Zwischenlager Biblis

5. Juli 2022/in Aktuelles, Startseite
BIBLIS – Manager des staatlichen Energieversorgers Südkoreas informierten sich am Standort Biblis über das Konzept der Zwischenlagerung in Deutschland.

Vor Ort konnten sich die asiatischen Gäste von der sicheren Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle einen Eindruck verschaffen. BGZ-Standortkommunikatorin Dr. Genevieve Mulack und Standortleiter Dirk Jonas gingen dabei vor allem auf die bewährte Kombination aus den Behältern vom Typ CASTOR und der Lagerhalle ein, wodurch die Einhaltung aller Schutzziele dauerhaft gewährleistet wird. Daneben stieß der hohe Ausbildungsstand des BGZ-Personals und die erst kürzlich erfolgte Rückführung hochradioaktiver Abfälle nach Biblis auf großes Interesse. Die internationalen Gäste waren beeindruckt. „Der Standort Biblis und dessen hoher Sicherheitsstandard überzeugen und sind auch international ein sehr gutes Beispiel für die sicherheitskonforme Umsetzung des Konzepts der trockenen Zwischenlagerung“, lobte Jun-Gon Kim (General Manager, Spent fuel section, Backend management & decommissioning department, KHNP) die Arbeit der BGZ.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/07/Gruppenfoto1-e1657027745318.jpg 448 480 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2022-07-05 15:40:392025-04-24 19:22:29Internationaler Besuch im Zwischenlager Biblis

Gorleben: Grüne Jugend Niedersachsen besucht Zwischenlager

5. Juli 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
Gorleben – Mitglieder der Grünen Jugend Niedersachsen haben das Zwischenlager Gorleben besucht. Dort informierten sie sich bei Vertretern der BGZ über die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle und laufende Projekte am Standort.

Begrüßt wurden die Gäste durch einen Geschäftsführer der Brennelementlager Gorleben GmbH, Dr. Klaus-Jürgen Brammer, und den Standortkommunikator der BGZ, Dr. Tristan Zielinski.

Während der Besichtigung der BGZ-Anlagen erläuterten sie den Vertreter*innen der Grünen unter anderem die Vorbereitungen zum Rückbau der Pilotkonditionierungsanlage und die Nachrüstung des Zwischenlagers. Die BGZ hatte das Vergabeverfahren für die Bauarbeiten zur Errichtung einer Schutzwand und einer Sicherungszentrale zuletzt europaweit ausgeschrieben.

Nach dem Rundgang durch das Zwischenlager erklärte Pascal Leddin, Mitglied der Grünen Jugend: „Mit dem Ausstieg aus der Atomenergie haben wir eine zukunftsweisende Entscheidung für die kommenden Generationen getroffen, die von einer breiten politischen und gesellschaftlichen Mehrheit getragen wurde. Jetzt geht es darum, einen klaren und transparenten Weg auf der Suche nach einem Endlager zu gehen, damit die Zwischenlager keine Dauerlösung werden.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/07/Foto4_zuschnitt-scaled.jpg 1739 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-07-05 08:41:582025-04-25 09:44:25Gorleben: Grüne Jugend Niedersachsen besucht Zwischenlager

BGZ stellt Forschungsprogramm im Ausschuss Atomanlagen vor

1. Juli 2022/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, vZL
LÜCHOW – Während einer öffentlichen Sitzung des Kreisausschusses Atomanlagen hat die BGZ ihr Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung vorgestellt. Das bundeseigene Unternehmen informierte außerdem über den Stand der vorgesehenen Nachrüstung des Zwischenlagers.

Mit dem Forschungsprogramm hat die BGZ die Grundlagen dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bislang genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen. „Seit Gründung der BGZ wissen wir um die notwendige verlängerte Zwischenlagerung und bereiten uns seitdem darauf vor“, erklärte Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung. „Wir werden alle technischen Fragen beantworten, die mit der verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle einhergehen.“

In seinem Vortrag veranschaulichte Becker die zahlreichen Forschungsaktivitäten der BGZ: von Langzeituntersuchungen zur Sicherheit der Behälterdichtungen bis zu Experimenten, die zusätzliche Erkenntnisse zum Langzeitverhalten der Brennelemente liefern. „Wir werden das Forschungsprogramm laufend fortschreiben, gegebenenfalls an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik anpassen und die Öffentlichkeit regelmäßig über den Fortschritt in unterschiedlichen Dialogformaten informieren“, so Becker.

Standortkommunikator Dr. Tristan Zielinski berichtete über den aktuellen Stand der Nachrüstung des Zwischenlagers. Die BGZ hat das Vergabeverfahren gestartet, nachdem der Landkreis einen dafür erforderlichen Bescheid erteilt hatte. Die Baumaßnahmen sind nun europaweit ausgeschrieben.

Anschließend beantworteten die Vertreter der BGZ die Fragen der Mandatsträger*innen und interessieren Bürger*innen. „Wir betrachten die BGZ vor Ort als verlässlichen Partner“, so Hans-Udo Maury als Ausschussmitglied. „Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit frühzeitig in den Prozess eingebunden und über die Beantragung der neuen Zwischenlagergenehmigung informiert wird. Wir setzen uns dafür ein, dass das Zwischenlager als eine sichere Übergangslösung wahrgenommen wird. Gleichwohl muss die Endlagersuche oberste Priorität haben, damit die hochradioaktiven Abfälle nur so lange wie nötig vor Ort bleiben.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/07/2022-07-01_BGZ-stellt-Forschungsprogramm-im-Ausschuss-Atomanlagen-vor.jpg 1916 2330 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-07-01 10:39:432025-11-18 09:59:48BGZ stellt Forschungsprogramm im Ausschuss Atomanlagen vor
BGZ/Tokarski

Kerntechnik 2022: BGZ stellt Forschungsprogramm und Projekte für unabhängigen Zwischenlager-Betrieb vor

27. Juni 2022/in Aktuelles, Startseite
LEIPZIG – Die BGZ hat ihr Forschungsprogramm bei der Kerntechnik 2022 vorgestellt. Auch über die Projekte zum unabhängigen Betrieb der Zwischenlager hat die BGZ die Fachwelt bei der Tagung informiert.

Zu ihren Forschungsaktivitäten führt die BGZ einen regelmäßigen Dialog mit der Fachöffentlichkeit, etwa bei Tagungen wie der Kerntechnik 2022. Dort präsentierte Dr. Maik Stuke (TZF) das Forschungsprogramm der BGZ.

Neben der verlängerten Zwischenlagerung zählt zu den Kernaufgaben der BGZ auch die Umsetzung von Projekten, mit denen ein vom Kraftwerk unabhängiger Betrieb der Zwischenlager ermöglicht wird. Über diese Maßnahmen am Beispiel des Standorts Grafenrheinfeld informierten Jürgen Bruder, Hauptabteilungsleiter der Betriebe Süd (TB4), und Mark Linssen (TZP) in einem Vortrag.

Zur Tagung in Leipzig kamen rund 400 nationale und internationale Vertreter aus Industrie, Forschung, Lehre, Politik und von Behörden zusammen, um über technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragestellungen der Kerntechnik zu diskutieren.

Mark Linssen (links) und Jürgen Bruder (2. von links) erläuterten bei der Kerntechnik 2022, wie der vom Kraftwerk unabhängige Betrieb der BGZ-Zwischenlager geplant ist.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/06/kern2.jpg 1134 1674 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-06-27 09:12:432025-04-25 09:45:36Kerntechnik 2022: BGZ stellt Forschungsprogramm und Projekte für unabhängigen Zwischenlager-Betrieb vor

MdB Mark Helfrich besucht BGZ-Standort

15. Juni 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
BROKDORF – Mark Helfrich, energiepolitischer Fachsprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Bundestagsabgeordneter für Steinburg – Dithmarschen Süd, hat sich in Brokdorf über das dortige Zwischenlager der BGZ informiert. Empfangen wurde er von dem Vorsitzenden der BGZ-Geschäftsführung, Dr. Ewold Seeba, sowie dem Leiter des Zwischenlagers, Sandro Ringel.

Bei dem Termin erläuterten die BGZ-Verantwortlichen, wie die personelle, organisatorische und bauliche Unabhängigkeit des Zwischenlagers vom benachbarten Kernkraftwerk hergestellt werden wird. Außerdem ging es um die anstehende Nachrüstung mit einer zusätzlichen Schutzwand, einer Zaunanlage und einem neuen Durchfahrtsschutz. Daneben informierten die BGZ-Vertreter über die geplante Rückführung hochradioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung in Sellafield, Großbritannien, nach Brokdorf. Abschließend stand eine Besichtigung des Brennelemente-Zwischenlagers auf dem Programm.

„Die hochradioaktiven Abfälle können frühestens ab dem Jahr 2050 an ein noch zu findendes bzw. zu errichtendes Endlager abgegeben werden“, so Mark Helfrich im Anschluss an den Termin. „Ich konnte mich davon überzeugen, dass die BGZ vor diesem Hintergrund umfassend in die Sicherheit des Standorts investiert.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/06/Brokdorf-MdB-Mark-Helfrich-besucht-BGZ-Standort-1-scaled-e1655295767992.jpg 1689 1849 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2022-06-15 14:38:592025-04-25 09:47:32MdB Mark Helfrich besucht BGZ-Standort

Bürgermeister Harald Stindt und Mitglieder des Gemeinderates Stadland besichtigen Zwischenlager

1. Juni 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
STADLAND – Auf Einladung der BGZ hat der Bürgermeister der Gemeinde Stadland, Harald Stindt, zusammen mit Vertreter*innen des Gemeinderates den BGZ-Standort Unterweser besucht. Im Blickpunkt standen dabei unter anderem die geplanten Baumaßnahmen für die Entkopplung des Zwischenlagers vom Kernkraftwerk.

Begrüßt wurden die Gäste durch den Leiter des Zwischenlagers, Christian Otter, und Standortkommunikator Jonas Wingert. Während der Besichtigung des Zwischenlagers informierten sich die Ratsvertreter*innen unter anderem über den bereits abgeschlossenen Bau einer zusätzlichen Schutzwand sowie eines neuen Anlagenzaunes. Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Errichtung eines eigenen Wach- und Funktionsgebäudes. Diese und weitere Maßnahmen sind Teil des Gesamtprojekts zum vorgesehenen autarken Betrieb des Zwischenlagers.

„Wir haben Vertrauen in die Arbeit der BGZ. Allerdings dürfen wir Standortkommunen mit der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe des Atomausstiegs nicht allein gelassen werden“, erklärte Bürgermeister Harald Stindt im Anschluss an den Termin. „Deswegen darf sich jetzt auch keine Region bei der Endlagersuche wegducken. Dieser Prozess muss wie geplant fortgeführt werden, damit das Endlager ab Mitte dieses Jahrhunderts annahmebereit ist und die Zwischenlager sukzessive geräumt werden können.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/06/Buergermeister-Harald-Stindt-mit-Mitgliedern-des-Gemeinderates-und-BGZ-Vertretern-im-Brennelemente-Zwischenlager-Unterweser-Foto-3-.jpg 2086 2481 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-06-01 10:20:552025-04-25 09:52:16Bürgermeister Harald Stindt und Mitglieder des Gemeinderates Stadland besichtigen Zwischenlager

Gorleben: Vergabeverfahren für Bauarbeiten gestartet

24. Mai 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GORLEBEN – Die BGZ hat das Vergabeverfahren für die Bauarbeiten zur Nachrüstung des Zwischenlagers gestartet. Die Maßnahmen für die Errichtung der Schutzwand und der Sicherungszentrale sind nun europaweit ausgeschrieben.

Nachdem der Landkreis Lüchow-Dannenberg einen noch ausstehenden Bescheid im Rahmen der Baugenehmigung erteilt hatte, konnte dieser wichtige Schritt nun erfolgen. Bei der Nachrüstung des Zwischenlagers handelt es sich um ein Gesamtprojekt, zu dem im Wesentlichen die Errichtung einer Schutzwand um die Halle mit den hochradioaktiven Abfällen und der Neubau der Sicherungszentrale für den Werkschutz zählen. Die Inbetriebnahme dieser Sicherungszentrale ist zudem eine Voraussetzung für die vorgesehene Stilllegung und den Rückbau der Pilotkonditionierungsanlage (PKA).

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/05/BGZ_Gorleben_3513_194_low-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-05-24 10:51:072025-04-25 09:52:40Gorleben: Vergabeverfahren für Bauarbeiten gestartet

BGZ stellt Forschungsprogramm in Ahaus vor

17. Mai 2022/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, vZL
AHAUS – In einer Informationsveranstaltung für den Rat und die Bürger*innen der Stadt Ahaus hat die BGZ ihr Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung vorgestellt. Das bundeseigene Unternehmen informierte außerdem zu aktuellen Vorhaben am Standort.

„Mit unserem Forschungsprogramm stellen wir die Weichen für eine verlängerte Zwischenlagerung an den 14 Standorten der BGZ mit Zwischenlagern für hochradioaktive Abfälle“, erklärte Dr. Jörn Becker, Leiter der für Forschung zuständigen Abteilung. Mit dem Programm habe die BGZ die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen.

In seinem Vortrag veranschaulichte Becker die zahlreichen Forschungsaktivitäten der BGZ: von Langzeituntersuchungen zur Sicherheit der Behälter-Dichtungen bis zu Experimenten, die zusätzliche Erkenntnisse zum Langzeitverhalten der Brennelemente liefern sollen. „Wir werden das Forschungsprogramm laufend fortschreiben, an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik anpassen und regelmäßig über den Fortschritt informieren“, so Becker.

Dr. David Knollmann, Referent für Standortkommunikation, stellte in seinem Vortrag eingangs die Aufgaben der BGZ vor und erläuterte die Vorhaben und Planungen am Standort. Dazu zählen etwa die 2021 erfolgte Fertigstellung einer zusätzlichen Stahlbetonwand, die den Schutz des Zwischenlagers verstärkt, sowie die geplante Aufbewahrung von Brennelementen aus dem Forschungsreaktor Garching bei München.

Im Anschluss an die Vorträge diskutierten die Vertreter*innen der BGZ mit den Ahauser Ratsmitgliedern ihre Positionen zum Forschungsprogramm und zur Zwischenlagerung in Ahaus.

„Die Stadt Ahaus und die BGZ tauschen sich seit Jahren offen über aktuelle Entwicklungen und Planungen aus. Die Zwischenlagerung in Ahaus darf nicht länger dauern als unbedingt notwendig und dies auch nur im Rahmen der bestehenden rechtlichen und technischen Anforderungen“, erklärte Karola Voß, Bürgermeisterin der Stadt Ahaus.

Hintergrund: Die Genehmigungen für Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle sind in Deutschland auf 40 Jahre befristet. Die Genehmigung für das Zwischenlager Ahaus läuft demnach im Jahr 2036 aus. Zwischenlager dürfen keine Dauerlösung darstellen. Die radioaktiven Abfälle sollen daher unterirdisch in einer geologischen Formation in Deutschland dauerhaft gelagert werden. Mit solch einem betriebsbereiten Endlager für hochradioaktive Abfälle ist ab dem Jahr 2050 zu rechnen. Daher reichen die ursprünglich auf 40 Jahre befristeten Genehmigungen der Zwischenlager nicht aus. Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen, um die radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Abgabe an das Endlager sicher und zuverlässig aufzubewahren. Die BGZ weiß seit ihrer Gründung um die notwendige verlängerte Zwischenlagerung und bereitet sich seitdem darauf vor. Mit dem Forschungsprogramm führt die BGZ einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene. Im Rahmen von konkreten Forschungsvorhaben arbeitet die BGZ mit Partnern aus der Industrie sowie Forschungsinstituten und Universitäten zusammen.

Das Forschungsprogramm kann hier angesehen und heruntergeladen werden: https://bgz.de/mediathek/#publikationen

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/05/PM-Infoveranstaltung-BGZ-Forschungsprogramm-Ahaus_1.jpg 1396 1672 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-05-17 11:39:172025-11-18 10:00:00BGZ stellt Forschungsprogramm in Ahaus vor
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News / Pressemitteilungen

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