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BGZ stellt Forschungsprogramm im Ausschuss Atomanlagen vor

1. Juli 2022/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, Verlängerte Zwischenlagerung
LÜCHOW – Während einer öffentlichen Sitzung des Kreisausschusses Atomanlagen hat die BGZ ihr Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung vorgestellt. Das bundeseigene Unternehmen informierte außerdem über den Stand der vorgesehenen Nachrüstung des Zwischenlagers.

Mit dem Forschungsprogramm hat die BGZ die Grundlagen dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bislang genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen. „Seit Gründung der BGZ wissen wir um die notwendige verlängerte Zwischenlagerung und bereiten uns seitdem darauf vor“, erklärte Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung. „Wir werden alle technischen Fragen beantworten, die mit der verlängerten Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle einhergehen.“

In seinem Vortrag veranschaulichte Becker die zahlreichen Forschungsaktivitäten der BGZ: von Langzeituntersuchungen zur Sicherheit der Behälterdichtungen bis zu Experimenten, die zusätzliche Erkenntnisse zum Langzeitverhalten der Brennelemente liefern. „Wir werden das Forschungsprogramm laufend fortschreiben, gegebenenfalls an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik anpassen und die Öffentlichkeit regelmäßig über den Fortschritt in unterschiedlichen Dialogformaten informieren“, so Becker.

Standortkommunikator Dr. Tristan Zielinski berichtete über den aktuellen Stand der Nachrüstung des Zwischenlagers. Die BGZ hat das Vergabeverfahren gestartet, nachdem der Landkreis einen dafür erforderlichen Bescheid erteilt hatte. Die Baumaßnahmen sind nun europaweit ausgeschrieben.

Anschließend beantworteten die Vertreter der BGZ die Fragen der Mandatsträger*innen und interessieren Bürger*innen. „Wir betrachten die BGZ vor Ort als verlässlichen Partner“, so Hans-Udo Maury als Ausschussmitglied. „Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit frühzeitig in den Prozess eingebunden und über die Beantragung der neuen Zwischenlagergenehmigung informiert wird. Wir setzen uns dafür ein, dass das Zwischenlager als eine sichere Übergangslösung wahrgenommen wird. Gleichwohl muss die Endlagersuche oberste Priorität haben, damit die hochradioaktiven Abfälle nur so lange wie nötig vor Ort bleiben.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/07/2022-07-01_BGZ-stellt-Forschungsprogramm-im-Ausschuss-Atomanlagen-vor.jpg 1916 2330 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-07-01 10:39:432025-11-18 09:59:48BGZ stellt Forschungsprogramm im Ausschuss Atomanlagen vor
BGZ/Tokarski

Kerntechnik 2022: BGZ stellt Forschungsprogramm und Projekte für unabhängigen Zwischenlager-Betrieb vor

27. Juni 2022/in Aktuelles, Startseite
LEIPZIG – Die BGZ hat ihr Forschungsprogramm bei der Kerntechnik 2022 vorgestellt. Auch über die Projekte zum unabhängigen Betrieb der Zwischenlager hat die BGZ die Fachwelt bei der Tagung informiert.

Zu ihren Forschungsaktivitäten führt die BGZ einen regelmäßigen Dialog mit der Fachöffentlichkeit, etwa bei Tagungen wie der Kerntechnik 2022. Dort präsentierte Dr. Maik Stuke (TZF) das Forschungsprogramm der BGZ.

Neben der verlängerten Zwischenlagerung zählt zu den Kernaufgaben der BGZ auch die Umsetzung von Projekten, mit denen ein vom Kraftwerk unabhängiger Betrieb der Zwischenlager ermöglicht wird. Über diese Maßnahmen am Beispiel des Standorts Grafenrheinfeld informierten Jürgen Bruder, Hauptabteilungsleiter der Betriebe Süd (TB4), und Mark Linssen (TZP) in einem Vortrag.

Zur Tagung in Leipzig kamen rund 400 nationale und internationale Vertreter aus Industrie, Forschung, Lehre, Politik und von Behörden zusammen, um über technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragestellungen der Kerntechnik zu diskutieren.

Mark Linssen (links) und Jürgen Bruder (2. von links) erläuterten bei der Kerntechnik 2022, wie der vom Kraftwerk unabhängige Betrieb der BGZ-Zwischenlager geplant ist.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/06/kern2.jpg 1134 1674 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-06-27 09:12:432025-04-25 09:45:36Kerntechnik 2022: BGZ stellt Forschungsprogramm und Projekte für unabhängigen Zwischenlager-Betrieb vor

MdB Mark Helfrich besucht BGZ-Standort

15. Juni 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
BROKDORF – Mark Helfrich, energiepolitischer Fachsprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Bundestagsabgeordneter für Steinburg – Dithmarschen Süd, hat sich in Brokdorf über das dortige Zwischenlager der BGZ informiert. Empfangen wurde er von dem Vorsitzenden der BGZ-Geschäftsführung, Dr. Ewold Seeba, sowie dem Leiter des Zwischenlagers, Sandro Ringel.

Bei dem Termin erläuterten die BGZ-Verantwortlichen, wie die personelle, organisatorische und bauliche Unabhängigkeit des Zwischenlagers vom benachbarten Kernkraftwerk hergestellt werden wird. Außerdem ging es um die anstehende Nachrüstung mit einer zusätzlichen Schutzwand, einer Zaunanlage und einem neuen Durchfahrtsschutz. Daneben informierten die BGZ-Vertreter über die geplante Rückführung hochradioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung in Sellafield, Großbritannien, nach Brokdorf. Abschließend stand eine Besichtigung des Brennelemente-Zwischenlagers auf dem Programm.

„Die hochradioaktiven Abfälle können frühestens ab dem Jahr 2050 an ein noch zu findendes bzw. zu errichtendes Endlager abgegeben werden“, so Mark Helfrich im Anschluss an den Termin. „Ich konnte mich davon überzeugen, dass die BGZ vor diesem Hintergrund umfassend in die Sicherheit des Standorts investiert.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/06/Brokdorf-MdB-Mark-Helfrich-besucht-BGZ-Standort-1-scaled-e1655295767992.jpg 1689 1849 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2022-06-15 14:38:592025-04-25 09:47:32MdB Mark Helfrich besucht BGZ-Standort

Bürgermeister Harald Stindt und Mitglieder des Gemeinderates Stadland besichtigen Zwischenlager

1. Juni 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
STADLAND – Auf Einladung der BGZ hat der Bürgermeister der Gemeinde Stadland, Harald Stindt, zusammen mit Vertreter*innen des Gemeinderates den BGZ-Standort Unterweser besucht. Im Blickpunkt standen dabei unter anderem die geplanten Baumaßnahmen für die Entkopplung des Zwischenlagers vom Kernkraftwerk.

Begrüßt wurden die Gäste durch den Leiter des Zwischenlagers, Christian Otter, und Standortkommunikator Jonas Wingert. Während der Besichtigung des Zwischenlagers informierten sich die Ratsvertreter*innen unter anderem über den bereits abgeschlossenen Bau einer zusätzlichen Schutzwand sowie eines neuen Anlagenzaunes. Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Errichtung eines eigenen Wach- und Funktionsgebäudes. Diese und weitere Maßnahmen sind Teil des Gesamtprojekts zum vorgesehenen autarken Betrieb des Zwischenlagers.

„Wir haben Vertrauen in die Arbeit der BGZ. Allerdings dürfen wir Standortkommunen mit der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe des Atomausstiegs nicht allein gelassen werden“, erklärte Bürgermeister Harald Stindt im Anschluss an den Termin. „Deswegen darf sich jetzt auch keine Region bei der Endlagersuche wegducken. Dieser Prozess muss wie geplant fortgeführt werden, damit das Endlager ab Mitte dieses Jahrhunderts annahmebereit ist und die Zwischenlager sukzessive geräumt werden können.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/06/Buergermeister-Harald-Stindt-mit-Mitgliedern-des-Gemeinderates-und-BGZ-Vertretern-im-Brennelemente-Zwischenlager-Unterweser-Foto-3-.jpg 2086 2481 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-06-01 10:20:552025-04-25 09:52:16Bürgermeister Harald Stindt und Mitglieder des Gemeinderates Stadland besichtigen Zwischenlager

Gorleben: Vergabeverfahren für Bauarbeiten gestartet

24. Mai 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GORLEBEN – Die BGZ hat das Vergabeverfahren für die Bauarbeiten zur Nachrüstung des Zwischenlagers gestartet. Die Maßnahmen für die Errichtung der Schutzwand und der Sicherungszentrale sind nun europaweit ausgeschrieben.

Nachdem der Landkreis Lüchow-Dannenberg einen noch ausstehenden Bescheid im Rahmen der Baugenehmigung erteilt hatte, konnte dieser wichtige Schritt nun erfolgen. Bei der Nachrüstung des Zwischenlagers handelt es sich um ein Gesamtprojekt, zu dem im Wesentlichen die Errichtung einer Schutzwand um die Halle mit den hochradioaktiven Abfällen und der Neubau der Sicherungszentrale für den Werkschutz zählen. Die Inbetriebnahme dieser Sicherungszentrale ist zudem eine Voraussetzung für die vorgesehene Stilllegung und den Rückbau der Pilotkonditionierungsanlage (PKA).

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/05/BGZ_Gorleben_3513_194_low-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-05-24 10:51:072025-04-25 09:52:40Gorleben: Vergabeverfahren für Bauarbeiten gestartet

BGZ stellt Forschungsprogramm in Ahaus vor

17. Mai 2022/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, Verlängerte Zwischenlagerung
AHAUS – In einer Informationsveranstaltung für den Rat und die Bürger*innen der Stadt Ahaus hat die BGZ ihr Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung vorgestellt. Das bundeseigene Unternehmen informierte außerdem zu aktuellen Vorhaben am Standort.

„Mit unserem Forschungsprogramm stellen wir die Weichen für eine verlängerte Zwischenlagerung an den 14 Standorten der BGZ mit Zwischenlagern für hochradioaktive Abfälle“, erklärte Dr. Jörn Becker, Leiter der für Forschung zuständigen Abteilung. Mit dem Programm habe die BGZ die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen.

In seinem Vortrag veranschaulichte Becker die zahlreichen Forschungsaktivitäten der BGZ: von Langzeituntersuchungen zur Sicherheit der Behälter-Dichtungen bis zu Experimenten, die zusätzliche Erkenntnisse zum Langzeitverhalten der Brennelemente liefern sollen. „Wir werden das Forschungsprogramm laufend fortschreiben, an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik anpassen und regelmäßig über den Fortschritt informieren“, so Becker.

Dr. David Knollmann, Referent für Standortkommunikation, stellte in seinem Vortrag eingangs die Aufgaben der BGZ vor und erläuterte die Vorhaben und Planungen am Standort. Dazu zählen etwa die 2021 erfolgte Fertigstellung einer zusätzlichen Stahlbetonwand, die den Schutz des Zwischenlagers verstärkt, sowie die geplante Aufbewahrung von Brennelementen aus dem Forschungsreaktor Garching bei München.

Im Anschluss an die Vorträge diskutierten die Vertreter*innen der BGZ mit den Ahauser Ratsmitgliedern ihre Positionen zum Forschungsprogramm und zur Zwischenlagerung in Ahaus.

„Die Stadt Ahaus und die BGZ tauschen sich seit Jahren offen über aktuelle Entwicklungen und Planungen aus. Die Zwischenlagerung in Ahaus darf nicht länger dauern als unbedingt notwendig und dies auch nur im Rahmen der bestehenden rechtlichen und technischen Anforderungen“, erklärte Karola Voß, Bürgermeisterin der Stadt Ahaus.

Hintergrund: Die Genehmigungen für Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle sind in Deutschland auf 40 Jahre befristet. Die Genehmigung für das Zwischenlager Ahaus läuft demnach im Jahr 2036 aus. Zwischenlager dürfen keine Dauerlösung darstellen. Die radioaktiven Abfälle sollen daher unterirdisch in einer geologischen Formation in Deutschland dauerhaft gelagert werden. Mit solch einem betriebsbereiten Endlager für hochradioaktive Abfälle ist ab dem Jahr 2050 zu rechnen. Daher reichen die ursprünglich auf 40 Jahre befristeten Genehmigungen der Zwischenlager nicht aus. Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen, um die radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Abgabe an das Endlager sicher und zuverlässig aufzubewahren. Die BGZ weiß seit ihrer Gründung um die notwendige verlängerte Zwischenlagerung und bereitet sich seitdem darauf vor. Mit dem Forschungsprogramm führt die BGZ einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene. Im Rahmen von konkreten Forschungsvorhaben arbeitet die BGZ mit Partnern aus der Industrie sowie Forschungsinstituten und Universitäten zusammen.

Das Forschungsprogramm kann hier angesehen und heruntergeladen werden: https://bgz.de/mediathek/#publikationen

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/05/PM-Infoveranstaltung-BGZ-Forschungsprogramm-Ahaus_1.jpg 1396 1672 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-05-17 11:39:172025-11-18 10:00:00BGZ stellt Forschungsprogramm in Ahaus vor
BGZ

Erster BGZ-Studierendentag: Akademischer Nachwuchs diskutiert über sichere Zwischenlagerung

9. Mai 2022/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, Verlängerte Zwischenlagerung
ESSEN – Studierende aus Deutschland und der Schweiz haben sich erstmals auf Einladung der BGZ zum Austausch in Essen getroffen und erörterten dort ihre Abschlussarbeiten zur Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle.

„Wir bieten damit ein neues, in dieser Art noch nicht vorhandenes Forum zum Austausch untereinander und fördern damit auch den Kompetenzerhalt in unserer Branche“, sagt Dr. Maik Stuke, Mitinitiator der Veranstaltung, aus der Abteilung Zentrale Fachfragen der BGZ.  Das bundeseigene Unternehmen baut seine Aus- und Fortbildung kontinuierlich aus und führt diese mit ihrer eigenen Forschungsarbeit zusammen, um sicherzustellen, dass auch künftig qualifiziertes Fachpersonal und das wissenschaftliche Know-how vorhanden sind.

Zehn Teilnehmer*innen präsentierten an zwei Tagen in Essen ihre Abschlussarbeiten, die sich mit der Zwischenlagerung von radioaktiven Abfällen befassen. Im Fokus stand dabei der Austausch über die Forschungsaktivitäten der Studierenden und der BGZ.

So hatte die BGZ kürzlich ein umfassendes Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung veröffentlicht. Im Rahmen von konkreten Forschungsprojekten arbeitet sie mit nationalen und internationalen Partnern aus der Industrie sowie Forschungsinstituten und Universitäten zusammen.

Dr. Jörn Becker, der zuständige Abteilungsleiter bei der BGZ, stellte das Forschungsprogramm im Rahmen des Studierendentags vor.  Er ist mit der Premiere der Veranstaltung sehr zufrieden: „Dies war ein gelungener Auftakt und lässt auch für die Folgeveranstaltungen spannende Diskussionen erwarten.“

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/05/PM-BGZ-Studierendentag-scaled.jpg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2022-05-09 13:22:122025-11-18 10:00:14Erster BGZ-Studierendentag: Akademischer Nachwuchs diskutiert über sichere Zwischenlagerung
© Christopher Mick/BGZ

Ahaus: BGZ informiert zum Forschungsprogramm

3. Mai 2022/in Aktuelles, Startseite
AHAUS – In einer Informationsveranstaltung für den Rat und die Bürger*innen der Stadt Ahaus wird die BGZ ihr Forschungsprogramm zur verlängerten Zwischenlagerung vorstellen. Die Veranstaltung findet statt am Montag, den 16. Mai 2022, ab 19 Uhr im Ratssaal der Stadt Ahaus.

Das bundeseigene Unternehmen wird in der Informationsveranstaltung außerdem die aktuellen Vorhaben am Zwischenlager-Standort Ahaus erläutern.

Hintergrund: Die Genehmigungen für Zwischenlager für hochradioaktive Abfälle sind in Deutschland auf 40 Jahre befristet. Die Genehmigung für das Zwischenlager Ahaus läuft im Jahr 2036 aus. Für die ersten CASTOR-Behälter, die dort aufbewahrt werden, endet die Frist im Jahr 2032. Zwischenlager dürfen keine Dauerlösung darstellen. Die radioaktiven Abfälle sollen daher unterirdisch in einer geologischen Formation in Deutschland dauerhaft gelagert werden. Mit solch einem betriebsbereiten Endlager für hochradioaktive Abfälle ist ab dem Jahr 2050 zu rechnen. Daher reichen die ursprünglich auf 40 Jahre befristeten Genehmigungen der Zwischenlager nicht aus. Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen, um die radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Abgabe an das Endlager sicher und zuverlässig aufzubewahren. Dabei führt die BGZ einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene. Im Rahmen von konkreten Forschungsvorhaben arbeitet die BGZ mit Partnern aus der Industrie sowie Forschungsinstituten und Universitäten zusammen. Die BGZ weiß seit ihrer Gründung um die notwendige verlängerte Zwischenlagerung und bereitet sich seitdem darauf vor.

Das Forschungsprogramm kann hier angesehen und heruntergeladen werden: https://bgz.de/mediathek/#publikationen

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/01/BGZ_Ahaus_3853_5135_neu-scaled.jpg 1525 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-05-03 13:17:022025-04-25 09:54:10Ahaus: BGZ informiert zum Forschungsprogramm
Mick/BGZ

Gorleben: BGZ veröffentlicht jährlichen Bericht zur Umgebungsüberwachung

19. April 2022/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
Im Bericht wird bestätigt, dass die BGZ-Anlagen keine radioaktiven Stoffe emittiert haben und die Strahlung am Zaun deutlich unterhalb des Genehmigungswertes gelegen hat.

So ist für das Jahr 2021 am Anlagenzaun an der Stelle mit der höchsten Strahlung ein Wert von 0,11 Millisievert ermittelt worden. Diesen würde eine Person aufnehmen, die sich ununterbrochen ein Jahr lang am Zaun aufhielte. Der Genehmigungswert liegt bei 0,3 Millisievert pro Jahr. Zum Vergleich: Ein Wechsel des Wohnortes von Norddeutschland in ein deutsches Mittelgebirge bringt eine natürliche Strahlenbelastung von rund 0,18 Millisievert pro Jahr mit sich.

Auch die Auswertung der Proben aus Luft, Niederschlag, Boden, Grundwasser und Vegetation haben für 2021 keine aus dem Betrieb des Zwischenlagers stammende Radioaktivität ergeben. Insgesamt ist mit einer weiteren Abnahme der Jahresdosis zu rechnen, da keine Einlagerungen hochradioaktiver Abfälle mehr erfolgen.

Der Umgebungsüberwachungsbericht kann hier heruntergeladen werden.

„Wir möchten die interessierten Bürger*innen gerne im Rahmen einer Dialogveranstaltung über die Ergebnisse der Umgebungsüberwachung informieren und diese erörtern“, sagt Dr. Tristan Zielinski als Standortkommunikator Gorleben.

Die Veranstaltung findet statt am

Donnerstag, den 28.04.2022 um 18:30 Uhr
In der Gaststätte „Das Hahnenberger“
Am Schützenplatz 4, 29471 Gartow

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, die per Mail an info@bgz.de oder telefonisch unter 05882 10286 möglich ist.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/2021-10-07-Veranstaltung-REI-Bericht-Gorleben-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2022-04-19 13:00:242025-04-25 09:54:42Gorleben: BGZ veröffentlicht jährlichen Bericht zur Umgebungsüberwachung

Abfall-Zwischenlager Philippsburg: Temporäre Abschaltung der Lüftungsanlage ohne sicherheitstechnische Relevanz (Aktualisierung: 24.07.2026)

14. April 2022/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Startseite
PHILIPPSBURG – Im Abfall-Zwischenlager Philippsburg kam es zu einer abweichenden Messung durch Sensoren, die die Lüftungsanlage überwachen. Diese wurde vorsorglich kurzzeitig abgeschaltet. In dem Zwischenlager sind ausschließlich in Behältern verpackte schwach- und mittelradioaktive Stoffe eingelagert. Eine Abgabe radioaktiver Stoffe an die Umgebung kann sicher ausgeschlossen werden.

Erste Meldung vom 14. April 2022:
(weitere Aktualisierung sind unten aufgeführt)

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde, das Umweltministerium Baden-Württemberg, (Kriterium Nr. N 2.1.1) informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

Die BGZ informierte vor Kurzem über einen ähnlichen Fall in Philippsburg. Hier war ein Messgerät zur Überwachung der Raumluft ausgefallen. Die BGZ wies in ihrer Meldung bereits darauf hin, dass weitere Fehlermeldungen auf Grund der Gesamtkonzeption der Überwachungs- und Meldezentralen möglich sind.

Aktualisierung vom 06.05.2022:

Im Abfall-Zwischenlager Philippsburg kam es erneut zu abweichenden Messergebnissen bei den Sensoren der Lüftungsanlage. Wie in der Meldung vom 14.04.22 wurden die Sensoren vorsorglich für kurze Zeit abgeschaltet. Erneut besteht keine sicherheitstechnische Relevanz und die Abgabe radioaktiver Stoffe an die Umgebung kann sicher ausgeschlossen werden.

Aktualisierung vom 30.08.2022:

Im Abfall-Zwischenlager Philippsburg kam es erneut zu abweichenden Messergebnissen bei Sensoren der Lüftungsanlage. Die Lüftungsanlage schaltete sich daraufhin wie vorgesehen ab. Wie in den Meldungen vom 14.04.22 und vom 06.05.22 besteht erneut keine sicherheitstechnische Relevanz. Die Abgabe radioaktiver Stoffe an die Umgebung kann sicher ausgeschlossen werden.

Aktualisierung vom 28.10.2022:

Im Abfall-Zwischenlager Philippsburg ist ein elektrisches Bauteil der Störmeldeanlage ausgefallen. Dieses wird ausgetauscht werden. Wie bei den bisherigen Meldungen besteht erneut keine sicherheitstechnische Relevanz. Die Abgabe radioaktiver Stoffe an die Umgebung kann sicher ausgeschlossen werden.

Aktualisierung vom 11.11.2022:

Externe Spannungsschwankungen im Stromnetz außerhalb des BGZ-Geländes führten zu einer Abschaltung der Lüftungsanlage. Wie bei den bisherigen Meldungen besteht erneut keine sicherheitstechnische Relevanz. Die Abgabe radioaktiver Stoffe an die Umgebung kann sicher ausgeschlossen werden.

Aktualisierung vom 12.01.2024:

Im Abfall-Zwischenlager Philippsburg löste die Störung eines elektrischen Bauteils die automatische Abschaltung der Lüftungsanlage aus. Das Bauteil wurde ausgetauscht, seitdem läuft die Anlage wieder störungsfrei. Wie bei den bisherigen Meldungen besteht erneut keine sicherheitstechnische Relevanz. Die Abgabe radioaktiver Stoffe an die Umgebung kann sicher ausgeschlossen werden.

Aktualisierung vom 13.09.2024:

Im Abfall-Zwischenlager Philippsburg kam zu einer kurzzeitigen Störung eines Monitors, welcher der Messung der Aerosole in der Luft dient. Die Funktionsstörung wurde bei einer routinemäßigen Begehung durch BGZ-Mitarbeitende erkannt und umgehend behoben. Wie bei den bisherigen Meldungen besteht erneut keine sicherheitstechnische Relevanz. Die Abgabe radioaktiver Stoffe an die Umgebung kann sicher ausgeschlossen werden.

Aktualisierung vom 24.07.2026:

Im Abfall-Zwischenlager Philippsburg führte eine ausgefallene Baugruppe zu einer kurzzeitigen Abschaltung der Lüftungsanlage. Die Baugruppe wurde ausgetauscht und die Anlage wieder in Betrieb genommen. Das Ereignis hat keine sicherheitstechnische Relevanz. Die Abgabe radioaktiver Stoffe an die Umgebung kann sicher ausgeschlossen werden.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/04/BGZ_Philippsburg_3727_4105_1-scaled.jpg 2560 2420 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2022-04-14 10:25:092026-07-31 15:05:47Abfall-Zwischenlager Philippsburg: Temporäre Abschaltung der Lüftungsanlage ohne sicherheitstechnische Relevanz (Aktualisierung: 24.07.2026)
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