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BGZ

Umweltausschuss des Bundestages: BGZ-Vorsitzende spricht über Zukunft der Zwischenlagerung

16. Mai 2024/in Aktuelles, Startseite
BERLIN – Die Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung, Bettina Hesse, hat sich gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) und der Vorsitzenden Geschäftsführerin der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) im Umweltausschuss des Bundestages vorgestellt. Hesse erläuterte dem Gremium unter anderem, wie sich das bundeseigene Unternehmen auf die verlängerte Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle vorbereitet.

„Wir wissen seit Gründung der BGZ um die Notwendigkeit der verlängerten Zwischenlagerung und bereiten uns seitdem auch darauf vor“, machte Hesse deutlich. Die Genehmigungsdauer für die Zwischenlager von 40 Jahren sei damals keine technische Entscheidung gewesen. „Wir sind davon überzeugt, dass wir die Sicherheit auch über einen deutlich längeren Zeitraum gewährleisten können“, so Hesse.

Dazu würden rechtzeitig neue Genehmigungen beantragt und in diesen Verfahren nachgewiesen, dass der Schutz von Mensch und Umwelt auch bei einer verlängerten Zwischenlagerung gewährleistet sei. Grundlage hierfür sei das BGZ-Forschungsprogramm, mit dem die Behälter und deren Inventare umfassend und im internationalen Austausch untersucht würden. Hesse betonte, dass die Öffentlichkeit in den Genehmigungsverfahren umfangreich beteiligt werde und wies darauf hin, dass eine frühzeitige Beteiligung bereits durch entsprechende Veranstaltungen und Angebote stattfinde.

Darüber hinaus ging Bettina Hesse auf die Entsorgung der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle ein. Nach der Entscheidung des Bundesumweltministeriums, die Planungen für ein Logistikzentrum für das Endlager zu stoppen, konzentriere sich die BGZ nun auf die Vorbereitungen für eine dezentrale Anlieferung direkt von den Zwischenlagern aus, so Hesse. Dazu habe sich das bundeseigene Unternehmen aktuell organisatorisch neu aufgestellt. „Damit wird es uns gelingen, die logistische Herausforderung der dezentralen Anlieferung zu meistern“, sagte Hesse. Zugleich sei die Betriebsführung der Zwischenlager organisatorisch optimiert worden.

Abschließend machte Hesse deutlich, dass sie die BGZ sukzessive weiterentwickeln und dabei einen Schwerpunkt auf die Herausforderungen der modernen Arbeits- und Lebenswelt sowie die digitale Transformation legen werde. Zugleich müsse die BGZ mit anderen Akteuren gemeinsam dafür Sorge tragen, dass auch künftig qualifiziertes Personal zur Verfügung steht.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/05/20240515_120822-scaled.jpg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-05-16 17:15:362025-04-24 13:25:33Umweltausschuss des Bundestages: BGZ-Vorsitzende spricht über Zukunft der Zwischenlagerung
BGZ

Umweltfestival: Rätselspaß und Kinder-Podcast am BGZ-Infostand

2. Mai 2024/in Aktuelles, Startseite
BERLIN – Rätselspaß, ein Podcast und ein reger Austausch haben den Auftritt der BGZ beim Umweltfestival in Berlin geprägt. In diesem Jahr standen die ganz jungen Besucher*innen für das bundeseigene Unternehmen im Fokus. Die Kinder fanden im Podcast spannende Antworten auf Details zur Zwischenlagerung – und überraschten mit kreativen Ideen.

Was ist radioaktiver Abfall? Wozu braucht man ein Neutronenschwein? Und wie misst man eigentlich Strahlung? Diese und weitere Fragen beantworteten Jungen und Mädchen beim BGZ-Podcast im Rahmen des 29. Umweltfestivals im Infomobil der BGZ. Die Veranstaltung fand am Sonntag, 28. April 2024, am Brandenburger Tor in Berlin statt. Parallel zum Podcast visualisierte die Graphic Recorderin Anne Lehmann die Antworten der Kinder als Zeichnungen, die auf einem Bildschirm zu sehen waren.

Graphic Recorderin Anne Lehmann visualisierte die Antworten, die die Kinder im Podcast gaben.

Die erwachsenen Besucher*innen testeten ihr geografisches Wissen derweil beim Quiz, bei dem sie auf einer Deutschlandkarte die Standorte der BGZ richtig zuordnen mussten. Der Infostand war sehr gut besucht. Neben etlichen Besucher*innen, die sich allgemein zum Thema Zwischenlagerung informierten, kamen auch einige Interessierte mit Fachfragen vorbei, die sie mit Vertreter*innen des Unternehmens erörterten. Unter den Gästen war auch Stefan Tidow, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Das BMUV fördert das Umweltfestival und war ebenfalls mit einem Informationsangebot vertreten.

Staatssekretär Stefan Tidow zu Gast am BGZ-Infostand beim Umweltfestival.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/04/2024-Umweltfestival-17-scaled.jpg 2560 1920 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-05-02 08:30:032025-04-24 14:21:20Umweltfestival: Rätselspaß und Kinder-Podcast am BGZ-Infostand
BGZ

Bündnis 90/Die Grünen informieren sich über aktuelle Projekte am Zwischenlager Brokdorf

30. April 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
BROKDORF – Ulrike Täck MdL hat gemeinsam mit einer Delegation von Bündnis 90/Die Grünen aus dem Kreis Steinburg das Zwischenlager in Brokdorf besucht. Dort wurden die Besucher*innen von der BGZ über die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle und die Planungen zur verlängerten Zwischenlagerung am Standort informiert.

Bei einem Gang durch das Zwischenlager erläuterten Vertreter der BGZ, wie die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle in Brokdorf gewährleistet wird. Am Standort sind derzeit 57 CASTOR-Behälter mit Brennelementen aus dem Kernkraftwerk Brokdorf eingelagert. Zudem informierten die Vertreter der BGZ über die Vorbereitungen auf die verlängerte Zwischenlagerung. „Wir werden die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle auch über die kommenden Jahrzehnte gewährleisten“, betonte BGZ-Sprecher Jonas Wingert mit Blick auf den größeren Zeitbedarf bei der Endlagersuche. Dazu habe die BGZ ein umfangreiches Forschungsprogramm aufgelegt, auf dessen Grundlage die Behälter und Inventare untersucht werden.

„Die Sicherheit basiert auf einem robusten Konzept mit einer umfassenden Überwachung und positiven Erfahrungen aus einem jahrzehntelangen, störungsfreien Betrieb der Zwischenlager,“ erläuterte Wingert weiter. Die BGZ werde rechtzeitig eine neue Genehmigung für das Zwischenlager Brokdorf beantragen und dabei die Öffentlichkeit umfassend beteiligen.

Nach der Besichtigung erklärte Ulrike Täck MdL: „Als Grüne Landtagsfraktion übernehmen wir Verantwortung für die gefährlichen Hinterlassenschaften der von uns stets und auch weiterhin abgelehnten Atomkraft. Dabei setzen wir auf bestmögliche Sicherheitsstandards. Gemeinsam mit unseren Aktiven vor Ort bekam ich heute einen sehr guten Einblick in die Lagerung. Wir sind beeindruckt, wie die BGZ ihren Beitrag zu der Lösung dieser Ewigkeitslasten verantwortungsvoll leistet.“

Ulrike Täck ergänzt weiter: „Die Genehmigung des heutigen Zwischenlagers läuft allerdings 2047 aus. Die Suche nach einem Endlager wird aber frühestens in den 2040er Jahren zu einer Entscheidung für einen Standort führen, dessen Bau und Inbetriebnahme dann noch weitere Jahrzehnte dauert. Eine weitere Zwischenlagerung ist daher leider unvermeidbar. Es ist gut, dass die BGZ sich bereits seit 2017 auf diese verlängerte Zwischenlagerung mit einem Forschungsprogramm vorbereitet. Ich begrüße die transparente Kommunikation der BGZ und die Ankündigung, noch stärker auf die Beteiligung der Öffentlichkeit zu setzen.“

Hintergrund:

Die Genehmigungen für die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle sind in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Brokdorf läuft im Jahr 2047 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Jahrzehnte dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/04/2024-04-30-Buendnis-90Die-Gruenen-im-ZL-Brokdorf-scaled.jpg 1920 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-04-30 11:50:222025-04-24 14:21:42Bündnis 90/Die Grünen informieren sich über aktuelle Projekte am Zwischenlager Brokdorf

Zukunftstag: BGZ bietet Schüler*innen Einblicke in ihre Arbeitsfelder

26. April 2024/in Aktuelles, Startseite
ESSEN/GORLEBEN – Was machen die Strahlenschützer*innen bei der BGZ? Wie sieht der Arbeitsalltag eines*r Elektronikers*in im Zwischenlager aus? Und welche Kenntnisse sind für eine Ausbildung zum*r Fachinformatiker*in von Vorteil? 23 Jugendliche haben im Rahmen des Zukunftstag in verschiedene Berufsfelder der BGZ hineingeschnuppert – und konnten dabei auch ihre eigenen Talente zeigen.

Berufe aus den Bereichen IT, Elektronik, Arbeitssicherheit, Öffentlichkeitsarbeit, Objektschutz, Personal und Büromanagement lernten 15 Schüler*innen am Hauptverwaltungssitz der BGZ in Essen praxisnah kennen: So bauten die jungen Teilnehmenden mit den IT-Expert*innen Mini-Computer, spielten heißen Draht mit den Elektroniker*innen, priorisierten Aufgaben im Büromanagement und besprachen das richtige Verhalten bei Bewerbungsgesprächen mit Mitarbeitenden aus dem Personalmanagement. Beim Quiz am Infomobil lernte eine Gruppe junger Besucher*innen einige Daten und Fakten zur Zwischenlagerung und BGZ, etwa über das Gewicht der Transport- und Lagerbehälter sowie über die tierischen Bewohner am Standort Ahaus.

Einblicke in die Labore und Ausbildungswerkstatt der Anlage erhielten acht Jungen und Mädchen zwischen 13 und 15 Jahren beim Zukunftstag am BGZ-Standort Gorleben. Außerdem konnten sie testen, wie sich ferngesteuerte Greifarme bedienen lassen, bei einem Caddy-Parcours Fahrgeschick unter Beweis stellen und Strahlenschutz-Messungen durchführen.

Ziel des bundesweiten „Girls‘ und Boys‘ Day – Zukunftstag 2024“ ist es, dem herrschenden Ungleichgewicht in der Berufswahl zwischen den Geschlechtern entgegenzuwirken. So sollen Schüler*innen Berufe nähergebracht werden, die dem traditionellen Rollenbild ihrer Geschlechtsidentität nicht unbedingt entsprechen: Mädchen besonders die technisch-handwerklichen Berufe und Studiengänge, während Jungen Berufe und Studiengänge aus den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit und Dienstleistung ausprobieren.

Dieses Ziel unterstützt die BGZ, indem Mitarbeiter*innen den Jugendlichen beim jährlichen Zukunftstag einige ihrer Berufsfelder praxisnah vorstellen und aus dem Arbeitsalltag berichten. Weitere Informationen zu den Ausbildungsberufen, Karrieremöglichkeiten und Stellenangeboten bei der BGZ sind unter https://karriere.bgz.de/ erhältlich.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/04/DSC_0051-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-04-26 10:53:392025-04-24 14:22:08Zukunftstag: BGZ bietet Schüler*innen Einblicke in ihre Arbeitsfelder

Ahaus: BGZ informiert zum Zwischenlager

25. April 2024/in Aktuelles, Startseite
AHAUS – In einer Informationsveranstaltung für den Rat und die Bürger*innen der Stadt Ahaus wird die BGZ die aktuellen Vorhaben am Zwischenlager-Standort vorstellen. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 22. Mai 2024, ab 19:30 Uhr im Ratssaal der Stadt Ahaus.

Bei der Veranstaltung wird die BGZ unter anderem ein Update geben zur möglichen Verbringung der Brennelemente aus Jülich nach Ahaus sowie zur geplanten Aufbewahrung von Brennelemente-Transportbehältern aus Frankreich.

Alle Interessierten sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/04/BGZ_Ahaus_3514_388_low-scaled.jpg 2017 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-04-25 11:12:472025-04-24 14:22:36Ahaus: BGZ informiert zum Zwischenlager
Nancy Bellingan

3. BGZ-Studierendentag: Akademischer Nachwuchs diskutiert über Forschungsprojekte zur Zwischenlagerung

22. April 2024/in Aktuelles, Startseite
GARCHING – Studierende aus Deutschland und weiteren Staaten Europas haben sich auf Einladung der BGZ zum Austausch am Campus der Technischen Universität München (TUM) in Garching getroffen. Sie diskutierten über ihre Forschungsprojekte zur Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle. Zudem erhielten sie bei einer Führung Einblicke in den Forschungsreaktor FRM II.

„Es waren zwei Tage mit spannenden Diskussionen und interessanten Einblicken“, sagt Dr. Maik Stuke, Leiter der BGZ-Forschungsgruppe am Campus Garching. „Mit dem Studierendentag bieten wir dem akademischen Nachwuchs eine Plattform zum Austausch und Netzwerken in ungezwungener Atmosphäre.“ Um ihr wachsendes Forschungsprogramm mit Blick auf die verlängerte Zwischenlagerung zielgerichtet umzusetzen, baut die BGZ ihre Forschungsaktivitäten weiter aus und ist seit kurzem mit eigenem Personal und eigenen Räumlichkeiten am Campus der Technischen Universität München (TUM) in Garching vertreten.

Dort präsentierten einige der 13 Studierenden ihre Arbeiten, die sich mit der Zwischenlagerung von radioaktiven Abfällen befassen, und diskutierten diese im Plenum. Zudem gaben Stuke und weitere Experten der BGZ einen Überblick über den aktuellen Stand der BGZ-Forschungsaktivitäten. Das bundeseigene Unternehmen bereitet sich mit einem umfassenden Forschungsprogramm auf die verlängerte Zwischenlagerung vor. Im Rahmen von konkreten Projekten untersucht es dafür mit Partnern aus der Industrie, Wissenschaft und von Universitäten das Langzeitverhalten von Brennelementen sowie Metalldichtungen der Transport- und Lagerbehälter.

Zum Abschluss des Studierendentags stand eine Führung durch den Forschungsreaktor FRM II auf dem Programm, der sich ebenfalls auf dem Gelände des Campus‘ Garching befindet.

Hintergrund

Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die BGZ-Zwischenlager laufen ab 2034 sukzessive aus. Daher bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung 2017 auf die verlängerte Zwischenlagerung vor. Dazu verfolgt das bundeseigene Unternehmen ein umfassendes Forschungsprogramm. Dieses ist unter http://bgz.de/forschungsprogramm abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/04/Studierendentag-alle-II-Foto-Nancy-Bellingan.jpg 405 543 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-04-22 09:48:352025-04-24 14:22:593. BGZ-Studierendentag: Akademischer Nachwuchs diskutiert über Forschungsprojekte zur Zwischenlagerung

BGZ veröffentlicht jährlichen Bericht zur Umgebungsüberwachung und lädt zum Dialog ein

15. April 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GORLEBEN – Die Anlagen der BGZ haben auch im Jahr 2023 keine radioaktiven Stoffe emittiert. Auch die am Zaun gemessene Strahlung lag erneut deutlich unterhalb des Genehmigungswertes. Dies bestätigt der Jahresbericht zur Umgebungsüberwachung, den das bundeseigene Unternehmen veröffentlicht hat und Bürger*innen im Rahmen einer Dialogveranstaltung am 06. Mai vorstellt.

So ist für das Jahr 2023 am Anlagenzaun an der Stelle mit der höchsten Strahlung ein Wert von 0,11 Millisievert (mSv) ermittelt worden. Diesen würde eine Person erhalten, die sich ununterbrochen ein Jahr lang am Zaun aufhielte. Der Genehmigungswert liegt bei 0,30 Millisievert pro Jahr. Zum Vergleich: Infolge eines Wohnortwechsels von Norddeutschland in ein deutsches Mittelgebirge ergibt sich eine zusätzliche Strahlendosis von rund 0,18 Millisievert pro Jahr.

Auch die Auswertung der Proben aus Luft, Niederschlag, Grundwasser, Boden und Vegetation haben für 2023 keine aus dem Betrieb des BGZ-Zwischenlagers stammende Radioaktivität ergeben. Insgesamt ist langfristig mit einer Abnahme der Jahresdosis zu rechnen, da keine weiteren hochradioaktiven Abfälle mehr eingelagert werden.

Der Umgebungsüberwachungsbericht kann hier heruntergeladen werden.

„Wir möchten interessierte Bürger*innen gerne im Rahmen einer Dialogveranstaltung über die Ergebnisse der Umgebungsüberwachung informieren und ihnen Gelegenheit geben, Fragen zu dem Bericht zu stellen“, so Dr. Tristan Zielinski, Standortkommunikator der BGZ in Gorleben.

Die Dialogveranstaltung findet statt am

Montag, den 06.05.2024 um 18:30 Uhr

im Infohaus der BGZ

Lüchower Str. 4, 29475 Gorleben

Es wird um eine Anmeldung gebeten, die per Mail an info@bgz.de oder telefonisch unter 05882 10-286 möglich ist.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/04/2023-04-13-Das-Brennelemente-Zwischenlager-Gorleben-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-04-15 18:30:112025-04-24 14:24:53BGZ veröffentlicht jährlichen Bericht zur Umgebungsüberwachung und lädt zum Dialog ein
© Christopher Mick/BGZ

Brennelement-Zwischenlager Gundremmingen: Verwaltungsgerichtshof weist Klage ab

12. April 2024/in Aktuelles, Startseite
GUNDREMMINGEN – Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat die Klage von fünf Anwohner*innen des Zwischenlagers Gundremmingen abgewiesen. Die Einlagerung der Kernbrennstoffe sei für die genehmigte Lagerdauer sicher, urteilte das Gericht.

Ziel der Klage, über die der Bayerische Verwaltungsgerichtshof zu entscheiden hatte, war, das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) zu verpflichten, die Genehmigung für das Zwischenlager aufzuheben. „Mit der Abweisung der Klage hat das Gericht deutlich gemacht, dass auch 20 Jahre nach Genehmigungserteilung nach wie vor keine Zweifel am Vorliegen der im Atomrecht geltenden hohen Sicherheitsstandards bestehen“, sagt BASE-Präsident Christian Kühn.

Die Genehmigung, gegen die sich die Kläger*innen gewandt hatten, wurde nach sorgfältiger Prüfung der Sicherheitsanforderungen am 19.12.2003 vom damals zuständigen Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erteilt. Klagen von Anwohner*innen, unter anderem auch von einigen der jetzigen Kläger*innen, hatte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof bereits im Jahr 2006 abgewiesen.

Das Zwischenlager nahm 2006 seinen Betrieb mit der Einlagerung des ersten Behälters auf, Betreiberin ist seit Januar 2019 die BGZ. Die Genehmigung für das Zwischenlager wurde am 19. Dezember 2003 erteilt. Sie ist befristet auf 40 Jahre und gilt ab der ersten Einlagerung von Behältern im Jahr 2006 und damit bis 2046.

Weitere Informationen zum Urteil des VGH finden Sie in der Pressemitteilung des BASE.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/03/BGZ_Gundremmingen-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-04-12 18:54:322025-04-24 14:25:30Brennelement-Zwischenlager Gundremmingen: Verwaltungsgerichtshof weist Klage ab
© Christopher Mick/BGZ

Abfall-Zwischenlager Neckarwestheim: Dichtungen in Brandschutztüren ausgetauscht

2. April 2024/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Startseite
NECKARWESTHEIM – Die BGZ stellte bei Wartungen der Brandschutztüren im Abfallzwischenlager fest, dass bei fünf Brandschutztüren falsche Dichtungen verbaut waren.

Die Türdichtungen wurden umgehend ausgetauscht. Der Brandschutz in Bezug auf Feuerwiderstand und Rauchdichtheit an den betroffenen Türen war zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).“

Aktualisierung vom 08.04.22:

Die BGZ stellte bei weiteren Überprüfungen fest, dass auch bei Brandschutztüren im Abfallzwischenlager in Philippsburg falsche Dichtungen verbaut waren. Diese wurden umgehend ausgetauscht. Auch hier war der Brandschutz in Bezug auf Feuerwiderstand und Rauchdichtheit an den betroffenen Türen zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/04/BGZ_Neckarwestheim_020424.png 666 1000 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2024-04-02 00:08:162025-04-24 14:27:57Abfall-Zwischenlager Neckarwestheim: Dichtungen in Brandschutztüren ausgetauscht
© Christopher Mick/BGZ

Zwischenlager Brokdorf: Aufbewahrung von Wiederaufarbeitungsabfällen genehmigt

27. März 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
BROKDORF – Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat der BGZ die Genehmigung erteilt, sieben CASTOR-Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung im Zwischenlager Brokdorf aufzubewahren.

„Die nun erteilte Genehmigung nach dem Atomgesetz bescheinigt uns, dass das Konzept der Zwischenlagerung trägt und die Behälter im Zwischenlager Brokdorf sicher aufbewahrt werden können“, erläutert Jonas Wingert, verantwortlich für die BGZ-Kommunikation am Standort Brokdorf.

Die Behälter mit verglasten Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente sollen in den nächsten Jahren vom britischen Sellafield in das Zwischenlager Brokdorf gebracht werden. Ein Termin für den Transport steht noch nicht fest. Für die Rückführung ist zudem eine Beförderungsgenehmigung nach dem Atomgesetz erforderlich, die ein von der Energiewirtschaft beauftragtes Unternehmen beim BASE beantragen wird.

Im Jahr 2015 ist ein Konzept zur Verteilung der noch im Ausland lagernden Abfälle aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente mit breitem politischem Konsens verabschiedet worden. Dieses sieht eine bundesweit ausgewogene Verteilung der Behälter vor. Damals sind vier Standorte für die Rückführung festgelegt worden: Biblis in Hessen, Brokdorf in Schleswig-Holstein, Isar in Bayern und Philippsburg in Baden-Württemberg. „Diese Verteilung ist fair, denn sie orientiert sich am Verursacherprinzip“, macht Jonas Wingert deutlich. Nach Abschluss der Rückführung würden die hochradioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitung in den Bundesländern zwischengelagert, aus deren Atomkraftwerken anteilig die größte Menge an Kernbrennstoff zur Wiederaufarbeitung ins Ausland verbracht wurde.

Nach Hessen ist die Rückführung bereits abgeschlossen: Im November 2020 wurden sechs Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der britischen Wiederaufarbeitung zum Zwischenlager Biblis transportiert. Für Deutschland war dies der erste große Rücktransport von Atommüll in CASTOR-Behältern seit 2011. Er verlief reibungslos und ohne Störungen.

Achtzehn weitere CASTOR-Behälter müssen in den kommenden Jahren noch nach Deutschland zurückgeführt werden, davon sieben Behälter in das Brennelement-Zwischenlager Brokdorf. Bei den Behältern, die aus Sellafield nach Brokdorf kommen werden, handelt es sich um CASTOR-Behälter des Typs HAW28M, die auch für die Rückführung verglaster hochradioaktiver Abfälle an die Standorte Biblis, Gorleben, Isar und Philippsburg eingesetzt wurden bzw. noch werden.

Hintergrund:

Bis 2005 wurden Brennelemente aus deutschen Atomkraftwerken zur Wiederaufarbeitung nach Großbritannien und Frankreich transportiert. Gemäß ihren vertraglichen Verpflichtungen müssen die Abfallverursacher, die Betreiber der Atomkraftwerke, ihre noch im Ausland lagernden Wiederaufarbeitungsabfälle nach Deutschland zurückführen. Zur Rücknahme dieser Abfälle hat sich die Bundesrepublik Deutschland auch völkerrechtlich verpflichtet. Die BGZ hat von Beginn an proaktiv über die Rückführung informiert, unter anderem auch bei öffentlichen Veranstaltungen vor Ort in Brokdorf. Sie wird diese Kommunikation fortsetzen. Weitere Informationen finden sich auch hier: https://rueckfuehrung.bgz.de/

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/03/BGZ_Brokdorf-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-03-27 16:46:442025-04-24 14:28:23Zwischenlager Brokdorf: Aufbewahrung von Wiederaufarbeitungsabfällen genehmigt
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News / Pressemitteilungen

  • Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle: BGZ weitet Forschung an bestrahlten Brennstäben aus 3. September 2026
  • Erfolgreiche Notfallübung: BGZ und Feuerwehr trainieren im Abfall-Zwischenlager 1. September 2026
  • Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt 12. August 2026
  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026
  • Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga 5. August 2026
  • Broschüre: Verlängerte Zwischenlagerung kurz und knapp 14. Juli 2026
  • Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager 13. Juli 2026
  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026
  • Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen 25. Juni 2026
  • BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre 22. Juni 2026

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