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Nancy Bellingan

3. BGZ-Studierendentag: Akademischer Nachwuchs diskutiert über Forschungsprojekte zur Zwischenlagerung

22. April 2024/in Aktuelles, Startseite
GARCHING – Studierende aus Deutschland und weiteren Staaten Europas haben sich auf Einladung der BGZ zum Austausch am Campus der Technischen Universität München (TUM) in Garching getroffen. Sie diskutierten über ihre Forschungsprojekte zur Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle. Zudem erhielten sie bei einer Führung Einblicke in den Forschungsreaktor FRM II.

„Es waren zwei Tage mit spannenden Diskussionen und interessanten Einblicken“, sagt Dr. Maik Stuke, Leiter der BGZ-Forschungsgruppe am Campus Garching. „Mit dem Studierendentag bieten wir dem akademischen Nachwuchs eine Plattform zum Austausch und Netzwerken in ungezwungener Atmosphäre.“ Um ihr wachsendes Forschungsprogramm mit Blick auf die verlängerte Zwischenlagerung zielgerichtet umzusetzen, baut die BGZ ihre Forschungsaktivitäten weiter aus und ist seit kurzem mit eigenem Personal und eigenen Räumlichkeiten am Campus der Technischen Universität München (TUM) in Garching vertreten.

Dort präsentierten einige der 13 Studierenden ihre Arbeiten, die sich mit der Zwischenlagerung von radioaktiven Abfällen befassen, und diskutierten diese im Plenum. Zudem gaben Stuke und weitere Experten der BGZ einen Überblick über den aktuellen Stand der BGZ-Forschungsaktivitäten. Das bundeseigene Unternehmen bereitet sich mit einem umfassenden Forschungsprogramm auf die verlängerte Zwischenlagerung vor. Im Rahmen von konkreten Projekten untersucht es dafür mit Partnern aus der Industrie, Wissenschaft und von Universitäten das Langzeitverhalten von Brennelementen sowie Metalldichtungen der Transport- und Lagerbehälter.

Zum Abschluss des Studierendentags stand eine Führung durch den Forschungsreaktor FRM II auf dem Programm, der sich ebenfalls auf dem Gelände des Campus‘ Garching befindet.

Hintergrund

Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die BGZ-Zwischenlager laufen ab 2034 sukzessive aus. Daher bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung 2017 auf die verlängerte Zwischenlagerung vor. Dazu verfolgt das bundeseigene Unternehmen ein umfassendes Forschungsprogramm. Dieses ist unter http://bgz.de/forschungsprogramm abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/04/Studierendentag-alle-II-Foto-Nancy-Bellingan.jpg 405 543 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-04-22 09:48:352025-04-24 14:22:593. BGZ-Studierendentag: Akademischer Nachwuchs diskutiert über Forschungsprojekte zur Zwischenlagerung

BGZ veröffentlicht jährlichen Bericht zur Umgebungsüberwachung und lädt zum Dialog ein

15. April 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GORLEBEN – Die Anlagen der BGZ haben auch im Jahr 2023 keine radioaktiven Stoffe emittiert. Auch die am Zaun gemessene Strahlung lag erneut deutlich unterhalb des Genehmigungswertes. Dies bestätigt der Jahresbericht zur Umgebungsüberwachung, den das bundeseigene Unternehmen veröffentlicht hat und Bürger*innen im Rahmen einer Dialogveranstaltung am 06. Mai vorstellt.

So ist für das Jahr 2023 am Anlagenzaun an der Stelle mit der höchsten Strahlung ein Wert von 0,11 Millisievert (mSv) ermittelt worden. Diesen würde eine Person erhalten, die sich ununterbrochen ein Jahr lang am Zaun aufhielte. Der Genehmigungswert liegt bei 0,30 Millisievert pro Jahr. Zum Vergleich: Infolge eines Wohnortwechsels von Norddeutschland in ein deutsches Mittelgebirge ergibt sich eine zusätzliche Strahlendosis von rund 0,18 Millisievert pro Jahr.

Auch die Auswertung der Proben aus Luft, Niederschlag, Grundwasser, Boden und Vegetation haben für 2023 keine aus dem Betrieb des BGZ-Zwischenlagers stammende Radioaktivität ergeben. Insgesamt ist langfristig mit einer Abnahme der Jahresdosis zu rechnen, da keine weiteren hochradioaktiven Abfälle mehr eingelagert werden.

Der Umgebungsüberwachungsbericht kann hier heruntergeladen werden.

„Wir möchten interessierte Bürger*innen gerne im Rahmen einer Dialogveranstaltung über die Ergebnisse der Umgebungsüberwachung informieren und ihnen Gelegenheit geben, Fragen zu dem Bericht zu stellen“, so Dr. Tristan Zielinski, Standortkommunikator der BGZ in Gorleben.

Die Dialogveranstaltung findet statt am

Montag, den 06.05.2024 um 18:30 Uhr

im Infohaus der BGZ

Lüchower Str. 4, 29475 Gorleben

Es wird um eine Anmeldung gebeten, die per Mail an info@bgz.de oder telefonisch unter 05882 10-286 möglich ist.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/04/2023-04-13-Das-Brennelemente-Zwischenlager-Gorleben-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-04-15 18:30:112025-04-24 14:24:53BGZ veröffentlicht jährlichen Bericht zur Umgebungsüberwachung und lädt zum Dialog ein
© Christopher Mick/BGZ

Brennelement-Zwischenlager Gundremmingen: Verwaltungsgerichtshof weist Klage ab

12. April 2024/in Aktuelles, Startseite
GUNDREMMINGEN – Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hat die Klage von fünf Anwohner*innen des Zwischenlagers Gundremmingen abgewiesen. Die Einlagerung der Kernbrennstoffe sei für die genehmigte Lagerdauer sicher, urteilte das Gericht.

Ziel der Klage, über die der Bayerische Verwaltungsgerichtshof zu entscheiden hatte, war, das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) zu verpflichten, die Genehmigung für das Zwischenlager aufzuheben. „Mit der Abweisung der Klage hat das Gericht deutlich gemacht, dass auch 20 Jahre nach Genehmigungserteilung nach wie vor keine Zweifel am Vorliegen der im Atomrecht geltenden hohen Sicherheitsstandards bestehen“, sagt BASE-Präsident Christian Kühn.

Die Genehmigung, gegen die sich die Kläger*innen gewandt hatten, wurde nach sorgfältiger Prüfung der Sicherheitsanforderungen am 19.12.2003 vom damals zuständigen Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erteilt. Klagen von Anwohner*innen, unter anderem auch von einigen der jetzigen Kläger*innen, hatte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof bereits im Jahr 2006 abgewiesen.

Das Zwischenlager nahm 2006 seinen Betrieb mit der Einlagerung des ersten Behälters auf, Betreiberin ist seit Januar 2019 die BGZ. Die Genehmigung für das Zwischenlager wurde am 19. Dezember 2003 erteilt. Sie ist befristet auf 40 Jahre und gilt ab der ersten Einlagerung von Behältern im Jahr 2006 und damit bis 2046.

Weitere Informationen zum Urteil des VGH finden Sie in der Pressemitteilung des BASE.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/03/BGZ_Gundremmingen-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-04-12 18:54:322025-04-24 14:25:30Brennelement-Zwischenlager Gundremmingen: Verwaltungsgerichtshof weist Klage ab
© Christopher Mick/BGZ

Abfall-Zwischenlager Neckarwestheim: Dichtungen in Brandschutztüren ausgetauscht

2. April 2024/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Startseite
NECKARWESTHEIM – Die BGZ stellte bei Wartungen der Brandschutztüren im Abfallzwischenlager fest, dass bei fünf Brandschutztüren falsche Dichtungen verbaut waren.

Die Türdichtungen wurden umgehend ausgetauscht. Der Brandschutz in Bezug auf Feuerwiderstand und Rauchdichtheit an den betroffenen Türen war zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).“

Aktualisierung vom 08.04.22:

Die BGZ stellte bei weiteren Überprüfungen fest, dass auch bei Brandschutztüren im Abfallzwischenlager in Philippsburg falsche Dichtungen verbaut waren. Diese wurden umgehend ausgetauscht. Auch hier war der Brandschutz in Bezug auf Feuerwiderstand und Rauchdichtheit an den betroffenen Türen zu jedem Zeitpunkt gewährleistet.

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/04/BGZ_Neckarwestheim_020424.png 666 1000 Genevieve Mulack https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Genevieve Mulack2024-04-02 00:08:162025-04-24 14:27:57Abfall-Zwischenlager Neckarwestheim: Dichtungen in Brandschutztüren ausgetauscht
© Christopher Mick/BGZ

Zwischenlager Brokdorf: Aufbewahrung von Wiederaufarbeitungsabfällen genehmigt

27. März 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
BROKDORF – Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) hat der BGZ die Genehmigung erteilt, sieben CASTOR-Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der Wiederaufarbeitung im Zwischenlager Brokdorf aufzubewahren.

„Die nun erteilte Genehmigung nach dem Atomgesetz bescheinigt uns, dass das Konzept der Zwischenlagerung trägt und die Behälter im Zwischenlager Brokdorf sicher aufbewahrt werden können“, erläutert Jonas Wingert, verantwortlich für die BGZ-Kommunikation am Standort Brokdorf.

Die Behälter mit verglasten Abfällen aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente sollen in den nächsten Jahren vom britischen Sellafield in das Zwischenlager Brokdorf gebracht werden. Ein Termin für den Transport steht noch nicht fest. Für die Rückführung ist zudem eine Beförderungsgenehmigung nach dem Atomgesetz erforderlich, die ein von der Energiewirtschaft beauftragtes Unternehmen beim BASE beantragen wird.

Im Jahr 2015 ist ein Konzept zur Verteilung der noch im Ausland lagernden Abfälle aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente mit breitem politischem Konsens verabschiedet worden. Dieses sieht eine bundesweit ausgewogene Verteilung der Behälter vor. Damals sind vier Standorte für die Rückführung festgelegt worden: Biblis in Hessen, Brokdorf in Schleswig-Holstein, Isar in Bayern und Philippsburg in Baden-Württemberg. „Diese Verteilung ist fair, denn sie orientiert sich am Verursacherprinzip“, macht Jonas Wingert deutlich. Nach Abschluss der Rückführung würden die hochradioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitung in den Bundesländern zwischengelagert, aus deren Atomkraftwerken anteilig die größte Menge an Kernbrennstoff zur Wiederaufarbeitung ins Ausland verbracht wurde.

Nach Hessen ist die Rückführung bereits abgeschlossen: Im November 2020 wurden sechs Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus der britischen Wiederaufarbeitung zum Zwischenlager Biblis transportiert. Für Deutschland war dies der erste große Rücktransport von Atommüll in CASTOR-Behältern seit 2011. Er verlief reibungslos und ohne Störungen.

Achtzehn weitere CASTOR-Behälter müssen in den kommenden Jahren noch nach Deutschland zurückgeführt werden, davon sieben Behälter in das Brennelement-Zwischenlager Brokdorf. Bei den Behältern, die aus Sellafield nach Brokdorf kommen werden, handelt es sich um CASTOR-Behälter des Typs HAW28M, die auch für die Rückführung verglaster hochradioaktiver Abfälle an die Standorte Biblis, Gorleben, Isar und Philippsburg eingesetzt wurden bzw. noch werden.

Hintergrund:

Bis 2005 wurden Brennelemente aus deutschen Atomkraftwerken zur Wiederaufarbeitung nach Großbritannien und Frankreich transportiert. Gemäß ihren vertraglichen Verpflichtungen müssen die Abfallverursacher, die Betreiber der Atomkraftwerke, ihre noch im Ausland lagernden Wiederaufarbeitungsabfälle nach Deutschland zurückführen. Zur Rücknahme dieser Abfälle hat sich die Bundesrepublik Deutschland auch völkerrechtlich verpflichtet. Die BGZ hat von Beginn an proaktiv über die Rückführung informiert, unter anderem auch bei öffentlichen Veranstaltungen vor Ort in Brokdorf. Sie wird diese Kommunikation fortsetzen. Weitere Informationen finden sich auch hier: https://rueckfuehrung.bgz.de/

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/03/BGZ_Brokdorf-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-03-27 16:46:442025-04-24 14:28:23Zwischenlager Brokdorf: Aufbewahrung von Wiederaufarbeitungsabfällen genehmigt
© Christopher Mick/BGZ

Umweltschutz verpflichtet: BGZ erhält EU-Gütesiegel für nachhaltiges Handeln

27. März 2024/in Aktuelles, Startseite
ESSEN/AHAUS – Die Ressourcen schonen und nachhaltig handeln: Die BGZ stellt sich diesen wichtigen Aufgaben. Für den Hauptsitz in Essen und den Zwischenlager-Standort Ahaus erhielt das bundeseigene Unternehmen das EU-Ökosiegel EMAS und strebt nun die Zertifizierung  aller Standorte an.

„Der Schutz von Mensch und Umwelt hat für uns oberste Priorität.“ Diese Kernaussage aus den Unternehmensleitlinien gilt nicht nur für die sichere Aufbewahrung radioaktiver Abfälle in den Zwischenlagern. Die BGZ engagiert sich seit ihrer Gründung 2017 auch jenseits der gesetzlichen Auflagen für den Schutz der Umwelt. Daher hat sie sich einer Prüfung nach der Verordnung „Eco-Management and Audit Scheme“ (EMAS) durch einen Umweltgutachter gestellt und die hohen Anforderungen erfüllt. Die Hauptverwaltung in Essen sowie der Standort Ahaus mit dem zentralen Zwischenlager haben das EU-Öko-Siegel erhalten.

Nachhaltiges Handeln hat bei der BGZ viele Facetten – und reicht vom sparsamen Papier- und Energieverbrauch über Dienstreisen mit möglichst kleinem CO2-Fußabdruck bis zum nachhaltigen Veranstaltungsmanagement und der Zusammenarbeit mit Dienstleistern, die sich entsprechenden Standards bei Nachhaltigkeit und Umweltschutz verpflichtet haben. Darüber hinaus unterstützt die BGZ Projekte und Organisationen an ihren Standorten, die sich dem Natur- und Umweltschutz verschrieben haben und fördert das „Projekt Togo“ bei der Naturwaldaufforstung. Auch bei Bauprojekten wird Klimaschutz groß geschrieben: So werden neu zu errichtende Gebäude mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, sofern dies möglich ist, und bestehende Gebäudes sukzessive energetisch saniert.

Die BGZ berichtet jährlich in einer Umwelterklärung über ihre Aktivitäten im Bereich Umwelt- und Klimaschutz. Zudem hat das Unternehmen, im Einklang mit den Zielen des Bundes, ein Nachhaltigkeitsprogramm aufgesetzt und sich verpflichtet, ab 2045 klimaneutral zu wirtschaften.

„Die EMAS-Zertifizierung ist ein Baustein des BGZ-Nachhaltigkeitsprogramms, in dem wir uns zur transparenten und nachhaltigen Unternehmensführung auf allen Ebenen bekennen“, erläutert Claudia Kaminski, Abteilungsleiterin der BGZ-Stabsstelle Managementsysteme und Revision, die mit ihrem Team federführend für die EMAS-Auditierung verantwortlich zeichnet. „Auf dem Erhalt des EU-Öko-Siegels ruhen wir uns nun aber nicht aus“, so Kaminski weiter. „Bis Ende der 2020-er Jahre  sollen alle BGZ-Standorte dieses Gütesiegel erhalten.“

Hintergrund:

Das Eco-Management and Audit Scheme (EMAS), auch bekannt als EU-Öko-Audit, wurde von der Europäischen Union entwickelt und ist ein Gemeinschaftssystem aus Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung für Organisationen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen. Weitere Informationen zur BGZ und ihrem Umweltmanagement sowie ein Interview zum Thema finden Sie unter https://bgz.de/umweltbewusst-handeln/

 

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2022/01/BGZ_Ahaus_3853_5135_neu-scaled.jpg 1525 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-03-27 11:16:022025-04-24 14:28:49Umweltschutz verpflichtet: BGZ erhält EU-Gütesiegel für nachhaltiges Handeln
BGZ

MdL Jenny Schack informiert sich über Zwischenlagerung in Gundremmingen

25. März 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GUNDREMMINGEN – Die CSU-Landtagsabgeordnete Jenny Schack hat das Zwischenlager in Gundremmingen besucht. Dort wurde sie von der BGZ über die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle sowie die Planungen zur verlängerten Zwischenlagerung am Standort informiert.

Bei einem Gang durch das Zwischenlager erhielt Jenny Schack Einblicke, wie die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle in Gundremmingen gewährleistet wird. Am Standort sind derzeit 127 CASTOR-Behälter mit Brennelementen aus dem Kernkraftwerk Gundremmingen eingelagert.

Zudem informierte sich die Landtagsabgeordnete über die Vorbereitungen der BGZ auf die verlängerte Zwischenlagerung. „Wir werden die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle auch über die kommenden Jahrzehnte gewährleisten“, betonte BGZ-Sprecher Stefan Mirbeth mit Blick auf den größeren Zeitbedarf bei der Endlagersuche. Dazu habe die BGZ ein umfangreiches Forschungsprogramm aufgelegt, auf dessen Grundlage die Behälter und Inventare untersucht werden.

„Die Sicherheit fußt auf einem robusten Konzept mit einer umfassenden Überwachung und positiven Erfahrungen aus einem jahrzehntelangen, störungsfreien Betrieb der Zwischenlager,“ erläuterte Mirbeth weiter. Die BGZ werde rechtzeitig eine neue Genehmigung für das Zwischenlager Gundremmingen beantragen und dabei die Öffentlichkeit frühzeitig und über die gesetzlichen Vorgaben hinaus beteiligen.

Nach der Besichtigung erklärte MdL Jenny Schack: „Als CSU-Landtagsfraktion setzen wir uns für bestmögliche Sicherheitsstandards ein und begrüßen die Ankündigung der BGZ, bei der verlängerten Zwischenlagerung noch stärker auf die Beteiligung der Öffentlichkeit zu setzen.“

Hintergrund:

Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Gundremmingen läuft im Jahr 2046 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Jahrzehnte dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/03/BGZ-Besuch-MdL-Schack2-scaled.jpg 2013 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-03-25 09:35:292025-04-24 14:29:17MdL Jenny Schack informiert sich über Zwischenlagerung in Gundremmingen
Kranert-Rydzy/BGZ

Gesenhues neuer Vorsitzender des BGZ-Aufsichtsrats

19. März 2024/in Aktuelles, Startseite
ESSEN/BERLIN – Der Aufsichtsrat der BGZ hat den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Dr. Jan-Niclas Gesenhues MdB, zum neuen Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Er folgt in dieser Funktion auf Christian Kühn, der die Leitung des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) übernommen und in diesem Zusammenhang seinen Posten im Aufsichtsrat niedergelegt hatte.

Dr. Jan-Niclas Gesenhues ist seit 2021 Mitglied des Deutschen Bundestages und war von 2022 bis 2024 umweltpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen sowie Leiter der Arbeitsgruppe Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Von 2018 bis 2022 war er Mitglied des Landesvorstands der Grünen Nordrhein-Westfalen, seit 2022 ist er Vorsitzender des Bezirksverbands Westfalen. Nach dem Wechsel von Kühn zum BASE wurde Gesenhues im Februar 2024 zum Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz ernannt.

Der Aufsichtsrat überwacht und berät die BGZ-Geschäftsführung und ist in Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen sind, eingebunden. Er besteht aus insgesamt sechs Mitgliedern: Vier Vertreter*innen wurden von der Gesellschafterversammlung bestimmt. Zu ihnen zählen der neu gewählte Vorsitzende Dr. Jan-Niclas Gesenhues, Dr. Susan Krohn, Dr. Martin Hillebrecht Freiherr von Liebenstein und Prof. Dr. Julia Hartmann. Zwei weitere Mitglieder wurden von den Arbeitnehmer*innen der BGZ gewählt: Thomas Klein und Lena Wieland vertreten deren Interessen im Aufsichtsrat.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/03/DSC00294.jpg 995 1407 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-03-19 10:43:182025-04-24 14:29:46Gesenhues neuer Vorsitzender des BGZ-Aufsichtsrats

SPD-Abgeordnete besuchen das Zwischenlager Ahaus

7. März 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – Die SPD-Bundestagsabgeordneten Nadine Heselhaus und Sarah Lahrkamp sowie die NRW-Landtagsabgeordnete Nina Andrieshen (SPD) informierten sich bei einem Besuch des Zwischenlagers Ahaus über die notwendige verlängerte Zwischenlagerung sowie geplante Einlagerungen am Standort.

Bei einem Gang durch das Zwischenlager erfuhren die Abgeordneten, wie die BGZ die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle gewährleistet. Begleitet wurden sie von der Ahauser SPD-Vorsitzenden Andrea Schulte und dem Ersten Beigeordneten der Stadt Ahaus, Manuel Benning. Zudem informierten sich die Gäste über die Vorbereitungen der BGZ auf die verlängerte Zwischenlagerung. „Wir werden rechtzeitig neue Genehmigungen für alle Zwischenlager beantragen. In Ahaus voraussichtlich acht Jahre vor Auslaufen der Genehmigung im Jahr 2036“, sagte Dr. Matthias Heck, Geschäftsführer der Brennelement-Zwischenlager Ahaus GmbH und Bereichsleiter Genehmigungen bei der BGZ. In diesem Zusammenhang werde die BGZ auch die Bürger*innen umfangreich beteiligen.

Die SPD-Abgeordneten betonten die Bedeutung der Zwischenlagerung angesichts der Zeitplanung bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle. Nadine Heselhaus sagte: „Wir können uns heute vor Ort davon überzeugen, mit welcher Expertise die BGZ diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe wahrnimmt. Als SPD-Bundestagsfraktion setzen wir uns für bestmögliche Sicherheitsstandards ein und begrüßen die Ankündigung der BGZ, bei der längeren Zwischenlagerung noch stärker auf die Beteiligung der Öffentlichkeit zu setzen.“

Sarah Lahrkamp ergänzte: „Die Zwischenlagerung von Brennelementen bleibt auch nach dem Ende der Kernenergie in Deutschland eine Aufgabe, die uns noch länger begleiten wird. In Ahaus wäre die sichere Zwischenlagerung auch noch nach 2036 möglich. Es bleibt aber wichtig, dass die Suche nach einem funktionierenden Endlager – wie im Standortauswahlgesetz vorgesehen – bis zur Mitte des Jahrhunderts offen weiterverfolgt und zu einem Abschluss gebracht wird. Dann können auch die Brennelemente aus Ahaus in einem tiefengeologischen Endlager entsorgt werden.“

Ein weiteres Thema war die mögliche Aufbewahrung von Brennelementen aus dem AVR-Versuchsreaktor in Jülich. Das dortige Zwischenlager muss aufgrund einer Anordnung der NRW-Atomaufsicht geräumt werden. Die Betreiberin des Zwischenlagers in Jülich verfolgt dazu zwei Optionen: Den Bau eines neuen Zwischenlagers in Jülich sowie den Transport der Brennelemente in das Zwischenlager Ahaus.

„Die BGZ bereitet sich auf eine Einlagerung vor, weil sie dazu vertraglich verpflichtet ist“, unterstrich Dr. Heck. Für den Transport der Brennelemente lägen noch nicht alle erforderlichen Genehmigungen vor. Die BGZ entscheide nicht über den weiteren Verbleib der Jülicher Brennelemente, betonte er. Diese Entscheidung treffe die Betreiberin des Jülicher Zwischenlagers in Abstimmung mit dem NRW-Wirtschaftsministerium als Atomaufsicht.

Darüber hinaus informierten sich die SPD-Abgeordneten über die vorgesehene Einlagerung von Brennelementen aus dem Forschungsreaktor München (FRM II). Dr. Heck erläuterte: „Auch hier kommt die BGZ ihren vertraglichen Verpflichtungen nach. Es gibt langjährig bestehende Vereinbarungen, die nun umgesetzt werden.“ Im laufenden Genehmigungsverfahren habe die BGZ umfangreiche Nachweise zur Sicherheit der Aufbewahrung vorgelegt, die aktuell vom Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) geprüft werden.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/03/2024-03-07-PM-SPD-Abgeordnete-besuchen-Zwischenlager-Ahaus-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-03-07 08:34:472025-04-24 14:31:32SPD-Abgeordnete besuchen das Zwischenlager Ahaus

Studierende der TU Berlin besuchen Zwischenlager

6. März 2024/in Aktuelles, Startseite
UNTERWESER/AHAUS/NECKARWESTHEIM – An drei Standorten ermöglichte die BGZ rund 45 Studierenden der Technischen Universität Berlin (TU Berlin) einen Blick in die Praxis der Zwischenlagerung. Mit Expert*innen des bundeseigenen Unternehmens diskutierten die Nachwuchswissenschaftler*innen über die verlängerte Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle und die aktuellen Herausforderungen an den Standorten.

Die Studierenden besuchten die BGZ-Standorte im Rahmen der Lehrveranstaltung „Zwischen- und Endlagerung von radioaktiven Abfällen“, die die TU Berlin in Kooperation mit dem Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) sowie dem TÜV Nord anbietet.

Die BGZ unterstützte die mehrtägige Veranstaltung der TU Berlin in doppelter Hinsicht: Benjamin Czwikla aus der BGZ-Forschungsabteilung erläuterte während eines Theorieteils in Berlin, wie sich das bundeseigene Unternehmen auf die verlängerte Zwischenlagerung vorbereitet und präsentierte die laufenden Forschungsprojekte.

Die Standortkommunikatoren Jonas Wingert (Unterweser), Dr. David Knollmann (Ahaus) und Stefan Mirbeth (Neckarwestheim) empfingen die Studierenden direkt an den Standorten der BGZ, diskutierten mit ihnen die Herausforderungen der nuklearen Entsorgung aus lokaler sowie regionaler Perspektive und führten sie durch die Zwischenlager. Die Nachwuchswissenschaftler*innen nutzten die Besichtigungen zudem für Film- und Fotoaufnahmen. Diese sollen in eine Projektarbeit einfließen, die sich unter anderem mit den unterschiedlichen Zwischenlagertypen befasst.

Die BGZ fördert den Austausch mit dem akademischen Nachwuchs und will so zum Kompetenzerhalt in der nuklearen Entsorgung beitragen. So hat das bundeseigene Unternehmen kürzlich durch die Anmietung eigener Räumlichkeiten seine Aktivitäten am Hochschulcampus der TU München in Garching intensiviert und lädt einmal jährlich zum BGZ-Studierendentag ein.

Studierende der TU Berlin im Zwischenlager Unterweser

Studierende der TU Berlin im Zwischenlager Neckarwestheim

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/03/tuberlin_ahaus-scaled.jpg 2560 1920 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-03-06 09:51:262025-04-24 14:33:41Studierende der TU Berlin besuchen Zwischenlager
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News / Pressemitteilungen

  • Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt 12. August 2026
  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026
  • Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga 5. August 2026
  • Broschüre: Verlängerte Zwischenlagerung kurz und knapp 14. Juli 2026
  • Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager 13. Juli 2026
  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026
  • Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen 25. Juni 2026
  • BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre 22. Juni 2026
  • Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching 17. Juni 2026
  • Neue Geschäftsführerin bei der BGZ 29. Mai 2026

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