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„SauberZauber“: Die BGZ räumt auf

4. März 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
ESSEN – Mit Müllentsorgung kennt sich das BGZ-Team aus: Doch am 01. März stand für die Belegschaft des bundeseigenen Unternehmens ausnahmsweise nicht die sichere Aufbewahrung nuklearer Abfälle im Fokus, sondern eine saubere Stadt.

„Wir möchten damit gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und den Umweltschutz unterstützen“, sagt Bettina Hesse, Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung. „Essen war für uns der Startschuss. Vergleichbare Aktionen werden wir auch an unseren Zwischenlagerstandorten durchführen, denn ein gutes Miteinander vor Ort ist für uns von entscheidender Bedeutung.“

Was eignet sich zum Auftakt daher besser, als die Teilnahme an einer etablierten Veranstaltung am Hauptsitz der BGZ, wo derzeit rund 230 Mitarbeiter*innen tätig sind? Ein engagiertes BGZ-Team nutzte einen Teil der Arbeitszeit, um am Freitag im Rahmen des Essener „SauberZaubers“ die Wege und Flächen rund um den Firmensitz an der Frohnhauser Straße im Westviertel von Abfällen zu befreien.

Sauber Zauber 2024
https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/03/2024-03-04-SauberZauber_-BGZ-raeumt-auf-scaled.jpg 2493 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-03-04 10:45:062025-04-24 14:34:05„SauberZauber“: Die BGZ räumt auf

Stadland: Bettina Hesse stellt sich bei Bürgermeister Harald Stindt vor

1. März 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
STADLAND – Bei ihrem Antrittsbesuch in Unterweser hat sich Bettina Hesse als Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung auch mit dem Bürgermeister der Gemeinde Stadland ausgetauscht. Neben dem persönlichen Kennenlernen ging es unter anderem um die Vorbereitungen für den vom Kernkraftwerk entkoppelten Betrieb der Zwischenlager am Standort.

„Ich halte den regelmäßigen Austausch mit Politik und Öffentlichkeit für sehr wichtig. Das gute Verhältnis hier in Stadland werden wir pflegen und weiter ausbauen“, erklärte Bettina Hesse im Anschluss an das Gespräch.

Derzeit plant die BGZ am Standort Unterweser ein dreigeschossiges Wach- und Funktionsgebäude mit Büroräumen, Werkstätten und Lagerräumen sowie einer Fahrzeughalle. Eine Baugenehmigung hierfür wurde bereits erteilt, gegenwärtig läuft das Ausschreibungsverfahren. Laut aktueller Planung könnten die Bauarbeiten im Sommer starten. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für 2026 geplant. „Ziel ist es, dass wir einen vom Kernkraftwerk Unterweser entkoppelten, genehmigungskonformen Betrieb sicherstellen können, auch wenn das Kraftwerk zurückgebaut sein wird“, erläutert BGZ-Standortkommunikator Jonas Wingert.

Bürgermeister Harald Stindt sagte im Anschluss an den Termin. „Wir pflegen seit Jahren einen engen und vertrauensvollen Austausch mit der BGZ als Zwischenlagerbetreiberin und sind immer frühzeitig über alle relevanten Entwicklungen informiert: Transparente Informationen sowie das persönliche Gespräch sind die entscheidenden Grundlagen für eine auch weiterhin gute Zusammenarbeit.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/03/2024-03-01-PM-Stadland-Standortbesuch-Bettina-Hesse-scaled.jpg 1820 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-03-01 07:48:152025-04-24 14:34:35Stadland: Bettina Hesse stellt sich bei Bürgermeister Harald Stindt vor

Zwischenlagerung weitergedacht: BGZ im Austausch mit SPD-Ortsverein Lorsch

27. Februar 2024/in Aktuelles, Startseite
LORSCH – Wie die sichere Aufbewahrung der hochradioaktiven Abfälle bis zu deren Abgabe an ein Endlager gewährleistet werden soll, darüber informierte die BGZ bei einer Veranstaltung des SPD-Ortsvereins Lorsch. Wichtiger Baustein für die verlängerte Zwischenlagerung ist das Forschungsprogramm der BGZ, das Vertreter des bundeseigenen Unternehmens vorstellten. 

Zunächst gab Dirk Jonas, Leiter des Zwischenlagers Biblis, einen Überblick über aktuelle Projekte am Standort. Dazu zählen die Planungen für die organisatorische, bauliche und personelle Entkopplung der Zwischenlager vom Kernkraftwerk. In diesem Kontext bereitet die BGZ unter anderem die Errichtung eines eigenen Funktionsgebäudes für Mitarbeiter*innen und das Wachpersonal vor.

Im Anschluss veranschaulichte BGZ-Sprecher Stefan Mirbeth die Forschungsaktivitäten der BGZ. Mit dem Forschungsprogramm habe das bundeseigene Unternehmen die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren hinaus nachzuweisen, so Mirbeth. Am Standort Biblis ist das Brennelemente-Zwischenlager aktuell bis 2046 genehmigt.

„Wir sind davon überzeugt, dass das durch uns umgesetzte Konzept der trockenen Zwischenlagerung am besten geeignet ist, die Sicherheit der Zwischenlagerung über die nächsten Dekaden zu gewährleisten“, hob BGZ-Sprecher Mirbeth hervor. „Das Konz

Dirk Jonas, Leiter des BGZ-Zwischenlagers Biblis, informierte die Zuhörer*innen über die aktuellen Entwicklungen am Standort Biblis.

ept der trockenen Zwischenlagerung ist so robust ausgelegt, dass Effekte ausgeschlossen werden können, bei denen die Sicherheit plötzlich und unerwartet gefährdet ist.“

Ein umfassendes Überwachungskonzept sorgt dafür, dass gegebenenfalls frühzeitig Maßnahmen abgeleitet werden können, die den sicheren Betrieb dauerhaft gewährleisten. In allen Zwischenlagern finden darüber hinaus regelmäßige Überprüfungen statt. Dadurch können technische Systeme weiterentwickelt und bei Bedarf angepasst werden.

Im Anschluss an die Veranstaltung im Paul-Schnitzer-Saal des Museumszentrums Lorsch zeigte sich SPD-Vorsitzender Marcel Claros zufrieden: „Wir haben uns einen sehr guten Eindruck von den aktuellen Planungen der BGZ am Standort Biblis verschaffen können. Eine sachliche und faktenorientierte Debatte ist uns wichtig.“

Hintergrund:

Zwischenlager dürfen keine Dauerlösung darstellen. Die radioaktiven Abfälle sollen daher unterirdisch in einer tiefengeologischen Formation in Deutschland dauerhaft gelagert werden. Da die Suche nach einem Endlager-Standort noch nicht abgeschlossen ist, reichen die ursprünglich auf 40 Jahre befristeten Genehmigungen der Zwischenlager nicht aus.

Die BGZ wird rechtzeitig neue Genehmigungen beantragen und die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle bis zu ihrer Abgabe an das Endlager nachweisen. Darauf bereitet sie sich mit ihrem Forschungsprogramm vor. Im Rahmen von konkreten Forschungsvorhaben arbeitet die BGZ mit Partnern aus der Industrie sowie mit Forschungsinstituten und Universitäten zusammen und führt einen breiten fachlichen Austausch auf nationaler und internationaler Ebene.

Das Forschungsprogramm kann hier angesehen und heruntergeladen werden: https://bgz.de/mediathek/#publikationen

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/02/SPD-Diskussion-Lorsch-1-e1709033931124-1-e1709034330399.jpg 1382 1512 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-02-27 12:33:112025-04-24 14:34:53Zwischenlagerung weitergedacht: BGZ im Austausch mit SPD-Ortsverein Lorsch

Umfrage zur Zwischenlagerung: Bürger*innen befürworten staatliche Verantwortung

21. Februar 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
ESSEN/BERLIN – Was wissen und denken die Menschen im Umkreis der Zwischenlager radioaktiver Abfälle über ihre besonderen Nachbarn? Dazu hatte die BGZ eine Umfrage durchführen lassen, deren Ergebnisse sie nun veröffentlicht.

Um ein Bild über das Wissen und die Einstellung der Bürger*innen an ihren Standorten zu bekommen, hat das unabhängige Institut aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung Weimar im Auftrag der BGZ insgesamt 3.500 Bürger*innen in einem Radius von 25 Kilometern um die insgesamt 16 BGZ-Zwischenlagerstandorte online und per Telefoninterview befragt, die erhobenen Daten analysiert und ausgewertet.

Danach halten es rund 70 Prozent der insgesamt 3.500 Befragten für richtig, dass der Staat die Verantwortung für die Entsorgung radioaktiver Abfälle in Deutschland übernommen hat.

„Die Umfrageergebnisse liefern uns wichtige Erkenntnisse über den Informationsstand und das Stimmungsbild der Bürger*innen an unseren Standorten“, sagt die Vorsitzende der BGZ-Geschäftsführung, Bettina Hesse, die seit Juni 2023 im Amt ist. „Die Ergebnisse der Umfrage werden wir in unsere Arbeit aufnehmen, Handlungsbedarf identifizieren und Maßnahmen daraus ableiten.“ Dazu werde die BGZ in den kommenden Jahren weitere Umfragen durchführen lassen. „Uns als Unternehmen ist es extrem wichtig, dass sich ganz besonders unsere Nachbarn gut darüber informiert fühlen, was die BGZ in ihren Zwischenlagern tut.“ Nur dies schaffe echtes Vertrauen, so Hesse weiter.

Parallel dazu wird die BGZ in diesem Jahr ein Konzept zur Beteiligung der Bürger*innen neu aufsetzen. Dafür bieten die Ergebnisse dieser Umfrage bereits eine gute erste Orientierung.

Die Umfrage zeichnet ein differenziertes Bild zur Einstellung und zum Informationsgrad der Menschen an den Zwischenlagerstandorten: So kennen zwei Drittel der Befragten die Zwischenlager in ihrer Region, rund die Hälfte hält sie auch für notwendig, während rund ein Drittel in dieser Frage unentschlossen ist.

Auch die Risikowahrnehmung der Befragten ist unterschiedlich ausgeprägt: Während rund ein Drittel im Zwischenlager ein „ziemlich hohes Risiko“ erkennt, hält knapp die Hälfte der Befragten die Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle für ein „geringes Risiko“. Eine Akzeptanz gegenüber der Zwischenlagerung in der Region lässt sich bei den Befragten erkennen, die damit nur ein geringes Risiko verbinden und gleichzeitig angeben, gut über die Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle informiert zu sein.

Die komplette Umfrage mit allen detaillierten Ergebnissen finden Sie online unter https://bgz.de/umfrage-zwischenlagerung/

Einen Überblick über die Ergebnisse aus den einzelnen Zwischenlager-Regionen finden Sie zusammengefasst in den standortspezifischen Pressemitteilungen für:

Ahaus, Biblis, Brokdorf, Gorleben, Grafenrheinfeld, Grohnde, Gundremmingen, Isar, Krümmel, Lingen, Neckarwestheim, Obrigheim, Philippsburg, Stade und Unterweser

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2019/03/Zwischenlager-Unterweser-Einlagerung-hochradioaktiver-Abfälle-ist-abgeschlossen.jpg 1240 2000 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2024-02-21 11:30:382025-04-24 14:35:25Umfrage zur Zwischenlagerung: Bürger*innen befürworten staatliche Verantwortung

Jens Spahn informiert sich über Zwischenlagerung in Ahaus

7. Februar 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
AHAUS – Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Jens Spahn MdB, hat das Zwischenlager in Ahaus besucht. Dabei tauschte der Bundestagsabgeordnete sich mit der Vorsitzenden der BGZ-Geschäftsführung, Bettina Hesse, über die notwendige verlängerte Zwischenlagerung sowie geplante Einlagerungen am Standort aus.

Bei einem Rundgang durch das Zwischenlager erhielt Jens Spahn Einblicke darin, wie die sichere Aufbewahrung der Abfälle in Ahaus gewährleistet wird. Der Landrat des Kreises Borken, Dr. Kai Zwicker, Kreisdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow und örtliche CDU-Vertreter begleiteten den Ahauser Bundestagsabgeordneten. Zudem informierten sich die Besucher*innen über die Vorbereitungen der BGZ auf die verlängerte Zwischenlagerung. „Wir werden rechtzeitig neue Genehmigungen für alle Zwischenlager beantragen und dabei die Öffentlichkeit frühzeitig und über die gesetzlichen Vorgaben hinaus beteiligen“, sagte die BGZ-Geschäftsführerin Bettina Hesse. Grundlage für die neuen Genehmigungen sei ein Forschungsprogramm, in dem die BGZ Alterungseffekte der Behälter und der Brennelemente untersuche. „Wir sind davon überzeugt, dass die sichere Aufbewahrung der radioaktiven Abfälle auch über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren gewährleistet werden kann“, so Hesse.

Nach der Besichtigung betonte Spahn: „Im Hinblick auf die Zeitplanung für die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle kommt der sicheren Zwischenlagerung in den nächsten Dekaden eine besondere Bedeutung zu – auch hier in Ahaus.“ Die BGZ habe die wichtige Aufgabe, diese Herausforderung zu meistern. „Es war ein sehr guter Austausch. Heute konnte ich mich vor Ort davon überzeugen, mit welcher Expertise dieser gesamtgesellschaftliche Auftrag von der BGZ wahrgenommen wird“, sagte der Bundestagsabgeordnete.

Ein besonderes Thema bei dem Besuch war die mögliche Aufbewahrung von Brennelementen aus dem AVR-Versuchsreaktor in Jülich. Das dortige Zwischenlager muss aufgrund einer Anordnung der NRW-Atomaufsicht geräumt werden. Die Betreiberin des Zwischenlagers in Jülich verfolgt zwei Optionen: Den Bau eines neuen Zwischenlagers in Jülich und den Transport der Brennelemente in das Zwischenlager Ahaus. „Die BGZ bereitet sich auf eine mögliche Einlagerung vor, weil sie dazu aus Verträgen verpflichtet ist, die sie von der vorherigen Betreibergesellschaft des Ahauser Zwischenlagers übernommen hat“, unterstrich Bettina Hesse. Für den Transport der Brennelemente lägen noch nicht alle erforderlichen Genehmigungen vor. Die BGZ entscheide nicht über den weiteren Verbleib der Jülicher Brennelemente. Diese Entscheidung treffe die Betreiberin des Jülicher Zwischenlagers in enger Abstimmung mit dem NRW-Wirtschaftsministerium als Atomaufsicht.

Das Zwischenlager Ahaus ist außerdem für die Aufbewahrung von Brennelementen aus deutschen Forschungsreaktoren vorgesehen. In diesem Zusammenhang plant die BGZ die Einlagerung von Brennelementen aus dem Forschungsreaktor München (FRM II). Bettina Hesse erläuterte dazu: „Auch damit kommt die BGZ ihren vertraglichen Verpflichtungen nach. Es gibt dazu langjährig bestehende Vereinbarungen, die nun umgesetzt werden.“ Im laufenden Genehmigungsverfahren habe die BGZ umfangreiche Nachweise zur Sicherheit der Aufbewahrung vorgelegt. Das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) prüfe aktuell, ob die nach dem Stand von Wissenschaft und Technik erforderlichen Maßnahmen zur Schadensvorsorge getroffen sind.

Hintergrund:
Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigung für das Zwischenlager in Ahaus läuft im Jahr 2036 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter an dieses Endlager abgegeben sind. Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. Dieses ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/02/2024-02-07-PM-MdB-Jens-Spahn-besucht-Zwischenlager-Ahaus-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-02-07 15:55:172025-04-24 14:37:38Jens Spahn informiert sich über Zwischenlagerung in Ahaus

Spatenstich in Grohnde: Wichtiger Schritt zu einem unabhängigen Zwischenlagerbetrieb

1. Februar 2024/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
EMMERTHAL – Mit einem symbolischen Spatenstich hat die BGZ den Startschuss für umfangreiche Baumaßnahmen am Standort Grohnde gegeben. Um den autarken Zwischenlagerbetrieb gewährleisten zu können, werden dort in den nächsten Jahren rund 50 Millionen Euro investiert.

„Ziel ist es, dass wir einen vom Kernkraftwerk Grohnde entkoppelten genehmigungskonformen Betrieb sicherstellen können, auch wenn das Kraftwerk zurückgebaut sein wird“, erläutert Dr. Michael Hoffmann, BGZ-Bereichsleiter für den Betrieb der Zwischenlager. Das bundeseigene Unternehmen betreibt das Zwischenlager Grohnde seit 2019.

Um für den autarken Betrieb gerüstet zu sein, wird nun umfangreich in den Standort investiert. Im ersten Bauabschnitt wurde bereits eine eigenständige Stromversorgung realisiert. In weiteren Schritten folgen der Bau eines Funktionsgebäudes für das Betriebspersonal inklusive Werkstätten und einer Fahrzeughalle, eines Wachgebäudes, einer separaten Zufahrt und einer eigenen Zaunanlage. Eine unabhängige Wasserversorgung und neue Verkehrswege komplettieren die Baumaßnahmen.

„Wir werden künftig eine regenerative Energieversorgung haben und dazu Photovoltaikanlagen auf jedem Gebäude errichten. Außerdem erhält jedes Gebäude eine Erdwärmepumpe, um umweltfreundlich zu heizen“, kündigt Carsten Harzer, Leiter des Zwischenlagers Grohnde, an und ergänzte, dass die Zahl der BGZ-Mitarbeiter*innen auf über 20 wachsen werde.

Unterstützung beim Spatenstich erhielt die BGZ von Emmerthals Bürgermeister Dominik Petters, der den Baustart begleitete und der BGZ gutes Gelingen und eine unfallfreie Bauzeit wünschte.

„Mit den Baumaßnahmen stellt die BGZ die Weichen für einen vom Kernkraftwerk Grohnde unabhängigen Betrieb und sorgt so auch zukünftig für den verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit den hochradioaktiven Abfällen“, sagte er am Rande der Veranstaltung und betonte: „Die Sicherheit von Menschen und Umwelt muss stets oberste Priorität haben.“

https://bgz.de/wp-content/uploads/2024/02/2024-02-01-PM-Spatenstich-Autarkie-Zwischenlager-Grohnde-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2024-02-01 08:44:372025-04-24 14:38:36Spatenstich in Grohnde: Wichtiger Schritt zu einem unabhängigen Zwischenlagerbetrieb

BGZ-Aufsichtsratsvorsitzender legt Amt nieder

25. Januar 2024/in Aktuelles, Startseite
Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Christian Kühn, hat sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender der BGZ niedergelegt, da er zum 15. Februar 2024 die Leitung des Bundesamtes für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) übernehmen wird.

Der Aufsichtsrat bestellt, überwacht und berät die BGZ-Geschäftsführung und ist in Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen sind, eingebunden. Die BGZ wurde als Gesellschaft des Bundes in Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) gegründet. Unternehmen dieser Rechtsformen mit mehr als 500 Arbeitnehmer*innen sind gesetzlich verpflichtet, einen mitbestimmten Aufsichtsrat zu etablieren.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/08/BGZ-kuehn.jpg 600 600 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2024-01-25 12:15:592025-04-24 14:39:07BGZ-Aufsichtsratsvorsitzender legt Amt nieder
BGZ

BGZ sprach mit Bürger*innen über Forschungsprogramm zur Zwischenlagerung

4. Dezember 2023/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite, vZL
HITZACKER – In einem ganztägigen Workshop haben Experten der BGZ mit einer fachlich interessierten Öffentlichkeit über einzelne Aspekte des BGZ-Forschungsprogramms diskutiert. Zudem stellten die Fachleute neue Projekte und den aktuellen Stand der Forschungsaktivitäten vor.

„Es freut uns, dass sich Bürger*innen mit unserem Forschungsprogramm auseinandersetzen und wir dazu einen fachlichen Diskurs führen. Das ist auch unser Wunsch“, sagte Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, zum Auftakt der Veranstaltung am Samstag. Nachdem eingangs Grundsätze der schutzzielorientierten BGZ-Forschung sowie der Nachweisführung skizziert wurden, standen das Langzeitverhalten der Behälter sowie der Brennelemente im Mittelpunkt des Austauschs. Zudem wurde erörtert, warum das Öffnen eines Behälters nach aktuellem Stand aus Sicht der BGZ nicht erforderlich ist.

Darüber hinaus berichteten die BGZ-Forscher über die Weiterentwicklung einzelner Projekte sowie über neue Vorhaben. „Wir passen unser Forschungsprogramm an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik an und schreiben es laufend fort“, betonte Becker. Daher hat die BGZ ihr 2022 veröffentlichtes Forschungsprogramm nun aktualisiert, um weitere Untersuchungen ergänzt und dabei auch den neuen Zeithorizont bei der Endlagersuche berücksichtigt.

„Gerne sind wir dem Wunsch der fachlich interessierten Öffentlichkeit im Landkreis Lüchow-Dannenberg nachgekommen, detaillierte Fragen zu unserem Forschungsprogramm zu erörtern“, sagt Dr. Tristan Zielinski, Standortkommunikator der BGZ in Gorleben. „Es war ein konstruktiver Austausch, den wir gerne fortsetzen. Darüber hinaus wird die BGZ die Öffentlichkeit in den Genehmigungsverfahren für die verlängerte Zwischenlagerung über das gesetzliche Maß hinaus beteiligen.“

 

Hintergrund:

Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet. Die Aufbewahrungsgenehmigung für das Zwischenlager Gorleben läuft 2034 aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis das Endlager gebaut und alle Behälter an dieses abgegeben sind. Die BGZ wird rechtzeitig neue Zwischenlagergenehmigungen beantragen. Darauf bereitet sie sich seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. In dessen Rahmen arbeitet sie in konkreten Forschungsvorhaben mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Industrie und von Universitäten zusammen. Das aktuelle Forschungsprogramm ist unter https://bgz.de/forschungsprogramm/ abrufbar.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/12/2023-12-04-BGZ-sprach-mit-BuergerInnen-ueber-Forschungsprogramm-zur-Zwischenlagerung-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-12-04 09:50:042025-04-24 14:44:04BGZ sprach mit Bürger*innen über Forschungsprogramm zur Zwischenlagerung

Zwischenlager Ahaus: Probelauf erfolgreich durchgeführt

24. November 2023/in Aktuelles, Startseite
AHAUS – Die BGZ hat im Zwischenlager Ahaus erfolgreich einen Probelauf für eine mögliche Einlagerung von CASTOR-Behältern mit Brennelementkugeln aus dem Zwischenlager in Jülich durchgeführt.

Expert*innen der BGZ absolvierten mit einem leeren CASTOR-Behälter Arbeitsschritte, die für eine Einlagerung erforderlich sind. Die BGZ hat dadurch gezeigt, dass sie die Behälter sicher annehmen und aufbewahren kann.

Unabhängige Sachverständige überwachten im Auftrag des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE) als für das Zwischenlager Ahaus zuständige Aufsichtsbehörde den Probelauf und bestätigten dessen ordnungsgemäße Durchführung.

Der Probelauf ist ein üblicher Bestandteil atomrechtlicher Genehmigungs- und Aufsichtsverfahren und Voraussetzung dafür, dass eine Einlagerung beladener Behälter stattfinden kann. Für einen Transport der Jülicher Behälter nach Ahaus liegen noch nicht alle Voraussetzungen und Genehmigungen vor.

Hintergrund:

Die Atomaufsicht NRW hat im Jahr 2014 angeordnet, das Zwischenlager für die 152 Behälter mit Brennelementkugeln in Jülich zu räumen. Grund dafür waren unter anderem Nachweise zur Erdbebensicherheit, die nicht rechtzeitig erbracht werden konnten.

Die JEN Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen (JEN) als Betreiberin des Zwischenlagers Jülich verfolgt zwei Optionen zur Räumung des Lagers: den Transport der Behälter nach Ahaus und den Neubau eines Lagers in Jülich. Es muss die Option umgesetzt werden, die am schnellsten realisierbar ist. Dies ist aktuell der Transport nach Ahaus. Die JEN will die derzeit noch parallele Verfolgung der Neubau-Option beenden, sobald die ersten Transporte nach Ahaus durchgeführt werden.

Rechtsvorgänger von JEN und BGZ haben bereits in den 2000er-Jahren Verträge über eine mögliche Verbringung der 152 AVR-Behälter in das Zwischenlager Ahaus geschlossen, die bis heute wirksam sind. Indem sich die BGZ auf eine Einlagerung in Ahaus vorbereitet, kommt sie demnach ihren vertraglichen Pflichten nach.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/11/20231123-DSCF5474-scaled.jpg 1707 2560 David Knollmann https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg David Knollmann2023-11-24 11:30:312025-04-24 14:44:33Zwischenlager Ahaus: Probelauf erfolgreich durchgeführt

Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihres Forschungsprogramms

23. November 2023/in Aktuelles, Forschung, Pressemitteilung, Startseite, vZL
BERLIN/ESSEN – Auf Einladung der BGZ haben Expert*innen aus Forschung und Industrie in Berlin über wissenschaftliche und technische Aspekte der verlängerten Zwischenlagerung diskutiert. Im Fokus der Veranstaltung am 21. und 22. November stand das aktualisierte BGZ-Forschungsprogramm.

„Mit dem Forschungsprogramm haben wir die Grundlage dafür erarbeitet, die Sicherheit der Zwischenlagerung über den bisher genehmigten Zeitraum von 40 Jahren nachzuweisen“, erklärte Dr. Max Würtemberger, Leiter des für die Forschung verantwortlichen Bereichs bei der BGZ, in seinem Grußwort. „Dafür ist es erforderlich, einen breiten fachlichen Austausch zu führen, unser Forschungsprogramm an den sich weiterentwickelnden Stand von Wissenschaft und Technik anzupassen sowie laufend fortzuschreiben.“

Daher hat die BGZ ihr 2022 veröffentlichtes Forschungsprogramm aktualisiert, um weitere Projekte ergänzt und dabei auch dem neuen Zeithorizont bei der Endlagersuche Rechnung getragen. Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, und sein Team stellten den rund 130 Teilnehmer*innen den aktuellen Sachstand vor und veranschaulichten die zahlreichen Forschungsaktivitäten des bundeseigenen Unternehmens – von Langzeituntersuchungen zur Sicherheit der Behälterdichtungen bis zu Experimenten, die zusätzliche Erkenntnisse zum Langzeitverhalten der Brennelemente liefern sollen. Wesentliche Einflussfaktoren für die Aktualisierung des Forschungsprogramms waren die Schlussfolgerungen aus dem letzten Fachworkshop Zwischenlagerung, die wissenschaftliche Arbeit selbst und der Austausch mit nationalen und internationalen Partnern sowie mit der Öffentlichkeit.

Neben dem fachlichen Dialog erörtert die BGZ in zahlreichen regionalen und überregionalen Informationsveranstaltungen ihre Vorbereitungen auf die verlängerte Zwischenlagerung. Diesen Austausch mit der Öffentlichkeit wird sie ebenso ausbauen wie den Dialog mit der Wissenschaft.

„Mit fortschreitender Entwicklung unserer Forschungsprojekte erhalten wir Erkenntnisse, über die wir kontinuierlich informieren und mit der Fachwelt diskutieren möchten“, betonte Becker. „Daher werden wir den Austausch im Rahmen unseres Fachworkshops Zwischenlagerung, aber auch in anderen Formaten, fortsetzen.“

Hintergrund:

Die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) frühestens in den 2040er-Jahren mit der Benennung eines Endlagerstandorts für hochradioaktive Abfälle rechnet. Dann wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis das Endlager gebaut und alle Behälter an dieses abgegeben sind. Die BGZ wird rechtzeitig neue Zwischenlagergenehmigungen beantragen. Darauf bereitet sie sich seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor, unter anderem mit ihrem Forschungsprogramm. In dessen Rahmen arbeitet sie in konkreten Forschungsvorhaben mit nationalen und internationalen Partnern aus Wissenschaft, Industrie und von Universitäten zusammen. Das aktualisierte Forschungsprogramm ist unter https://bgz.de/mediathek/#publikationen abrufbar.

Vortrag Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung
https://bgz.de/wp-content/uploads/2023/11/2023-11-23-BGZ-praesentiert-aktuellen-Stand-des-Forschungsprgramms-3-scaled.jpg 1707 2560 Janine Tokarski https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Janine Tokarski2023-11-23 10:30:182025-11-18 09:57:11Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihres Forschungsprogramms
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News / Pressemitteilungen

  • Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt 12. August 2026
  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026
  • Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga 5. August 2026
  • Broschüre: Verlängerte Zwischenlagerung kurz und knapp 14. Juli 2026
  • Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager 13. Juli 2026
  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026
  • Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen 25. Juni 2026
  • BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre 22. Juni 2026
  • Austausch von Industrie und Wissenschaft in Garching 17. Juni 2026
  • Neue Geschäftsführerin bei der BGZ 29. Mai 2026

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