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Meldepflichtiges Ereignis: Batterieentladung im Brennelemente-Zwischenlager Isar

17. Juni 2021/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
NIEDERAICHBACH – Aufgrund einer Störung in der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV-Anlage) kam es zu einer Batterieentladung im Brennelemente-Zwischenlager Isar. Das Ereignis hatte keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Zwischenlagerung.

Eine Störung im Einspeisenetz führte dazu, dass der Gleichrichter in der Stromversorgung abgeschaltet und nach Spannungswiederkehr nicht mehr automatisch zugeschaltet wurde. Die Batterien zur Pufferung der Spannungsversorgung wurden dadurch entladen, was zur Abschaltung und kurzzeitigen Unterbrechung der Stromversorgung führte. Die Einhaltung aller Schutzziele war dabei jederzeit gegeben, da diese maßgeblich durch die dickwandigen CASTOR-Behälter gewährleistet wird.

Die BGZ hat dem Bayerischen Umweltministerium (StMUV) als atomrechtlicher Aufsichtsbehörde den Sachverhalt heute als meldepflichtiges Ereignis (Kriterium N 2.1.1) mitgeteilt. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/06/BGZ_Isar-scaled.jpg 2299 2560 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-06-17 13:42:052025-04-25 12:23:11Meldepflichtiges Ereignis: Batterieentladung im Brennelemente-Zwischenlager Isar

Neue Lösung für Rücknahme radioaktiver Abfälle aus Frankreich

9. Juni 2021/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
Die zuständigen Ausschüsse des Bundestages haben am heutigen Mittwoch die gesetzliche Grundlage für eine neue Lösung zur notwendigen Rücknahme radioaktiver Abfälle aus Frankreich auf den Weg gebracht.

Diese soll morgen (10.06.2021) vom Deutschen Bundestag beschlossen werden. Demnach kommen die ursprünglich für das Zwischenlager Ahaus vorgesehenen 152 Behälter mit Metallresten nicht nach Deutschland. Stattdessen sollen 30 leere, ausgediente Brennelementbehälter nach Ahaus gebracht werden. Zudem sollen statt der vorgesehenen fünf CASTOR-Behälter mit mittelradioaktiven Abfällen nun drei bis fünf Behälter mit verglasten hochradioaktiven Abfällen im Zwischenlager Philippsburg aufbewahrt werden.
Weitere Informationen dazu finden sie hier.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/02/Platzhalterbild-News.jpg 400 400 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-06-09 16:42:142025-04-25 12:23:32Neue Lösung für Rücknahme radioaktiver Abfälle aus Frankreich

Energie-Dienstleister übernimmt Technikplanung

7. Juni 2021/in Aktuelles, LOK, Pressemitteilung, Startseite
WÜRGASSEN – Mit der Vergabe an die STEAG Energy Services GmbH hat die BGZ einen weiteren Schritt hin zum Bau des Logistikzentrums Konrad gemacht. Der Zuschlag erfolgte nach europaweiter Ausschreibung.

Die STEAG Energy Services soll im Auftrag der BGZ die Planung der gesamten Betriebstechnik für das Logistikzentrum Konrad (LoK) in Würgassen und der innerbetrieblichen Logistik übernehmen. Zur Anlagen- und Betriebstechnik gehören etwa Krane, Förder- und Lüftungsanlagen, Einrichtungen für den Strahlenschutz sowie Elektro- und Wärmeversorgung. Darüber hinaus soll die STEAG als Spezialist für Nukleartechnik auch die Antrags- und Nachweisunterlagen für das Genehmigungsverfahren nach Strahlenschutzrecht erstellen.

„Mit der STEAG steht der BGZ ein Unternehmen zur Seite, das über jahrzehntelange Erfahrungen in der Planung und Errichtung von Einrichtungen für die Zwischenlagerung von radioaktiven Abfällen verfügt“, sagte der Bereichsleiter der BGZ für das LoK, Dr. Heinz-Walter Drotleff, nach einem Auftaktgespräch zwischen den beiden Unternehmen.

Die Vergabe des „Planers Technik“ für das LoK erfolgte nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren. Zuvor waren auf gleiche Weise bereits die Planungsarbeiten für alle Bauwerke an die ARGE Würgassen vergeben worden.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/05/BGZ_Wuergassen_3728_4822-scaled.jpg 1673 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2021-06-07 14:09:372025-04-25 12:25:56Energie-Dienstleister übernimmt Technikplanung

Keine Zunahme der Transporte, kein Müll aus der Asse

1. Juni 2021/in Aktuelles, LOK, Pressemitteilung, Startseite
WÜRGASSEN – Die BGZ weist unwahre Behauptungen von Kritiker*innen des geplanten Logistikzentrums Konrad (LoK) in Würgassen zurück.

Nachdem die BGZ bereits mehrfach deutlich gemacht hat, dass der Bau des Logistikzentrums Konrad nicht zu einer Zunahme, sondern sogar zu einer Verringerung der nötigen Transporte von Atommüll in Deutschland führen wird, wird nun eine exorbitante Zunahme von sogenannten „Transportkilometern“ ins Feld geführt. So behauptet die Bürgerinitiative „Lebenswertes Bördeland und Diemeltal“, dass die Anzahl der gesamten Transportkilometer von 2,5 auf 73,5 Millionen steigen würde.

„Es ist nicht nachvollziehbar, woher diese Zahlen kommen; aber eine Erhöhung der Transportkilometer um fast einen Faktor 30 ist absurd“, sagte BGZ-Bereichsleiter Dr. Heinz-Walter Drotleff. Richtig ist vielmehr, dass mit dem LoK eine Bündelung der Transporte auf der Bahn ermöglicht wird, sodass zwölf Container pro Zugfahrt (sechs Wagen mit je zwei Transportcontainern) auf den Weg gebracht werden können. Bei einer einzelnen Zugfahrt aus dezentralen Zwischenlagern direkt zum Endlager wären es hingegen nur zwei Transportcontainer.

„Der Vorteil einer solchen Bündelung liegt – wie bei einem Bus – darin, dass die Strecke nur einmal gefahren werden muss und pro transportiertem Abfallgebinde ein viel geringerer Aufwand sowie viel weniger Ressourcen benötigt werden und damit auch die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt geringer sind“, erklärte Drotleff.

Dieser wies zudem erneut aufgestellte Spekulationen der Bürgerinitiative „Atomfreies Dreiländereck“ zurück, wonach radioaktiver Müll aus der Asse in Würgassen zwischengelagert werden könnte: „Der Müll aus der Asse wird in einem Zwischenlager aufbewahrt, welches unsere Schwestergesellschaft BGE derzeit in der Nähe des alten Bergwerkes plant.“ Eine Endlagerung der Asse-Abfälle ist nicht im Endlager Konrad vorgesehen; daher werden diese auch nicht über das Logistikzentrum in Würgassen umgeschlagen.

 

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/08/BGZ_Wuergassen_3728_4834-scaled.jpg 1707 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2021-06-01 12:34:032025-04-25 12:24:53Keine Zunahme der Transporte, kein Müll aus der Asse
Lena Wieland (Leiterin Überwachung), Marc Weinert (Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Neckarwestheim), Bürgermeister Jochen Winkler, Stefan Haas (Leiter Sicherung und Instandhaltung), Wolfgang Arnold (Hauptabteilungsleiter Betriebe Südwest) und Thomas Taschke (Leiter des Zwischenlagers) vor leeren TN 24 E-Behältern im Brennelemente-Zwischenlager in Neckarwestheim.BGZ

Bürgermeister und Feuerwehrkommandant besuchen Zwischenlager Neckarwestheim

11. Mai 2021/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
NECKARWESTHEIM – Bürgermeister Jochen Winkler und Feuerwehrkommandant Marc Weinert haben sich mit Thomas Taschke, dem Leiter des Zwischenlagers, sowie Genevieve Mulack, der Referentin für Standortkommunikation über die sichere Aufbewahrung radioaktiver Abfälle ausgetauscht.

Während der Besichtigung des Brennelemente-Zwischenlagers und des Zwischenlagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle betonte Bürgermeister Winkler, dass die Zwischenlager sicher betrieben werden müssten, was unter anderem auch die künftige Organisation des Brandschutzes betreffe. „Mit dem Rückbau des Kraftwerks gibt es auch Beratungen zur Zukunft der Werkfeuerwehr am Standort. Wir prüfen, ob diese Aufgabe dann von den Standortfeuerwehren Gemmrigheim und Neckarwestheim übernommen werden kann,“ berichtete Bürgermeister Winkler.

Derzeit bereitet die BGZ die Zwischenlager auf einen Betrieb unabhängig vom Kernkraftwerk vor. „Wir arbeiten dabei auch an einem Brandschutzkonzept für den Standort Neckarwestheim,“ so Thomas Taschke und machte deutlich, dass er sich dabei eng mit den Standortgemeinden abstimmen werde.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/05/2021-05-11-PM-Buergermeister-Feuerwehrkommandant-und-Leiter-des-Zwischenlagers-im-Gespraech-scaled.jpg 1920 2560 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-05-11 12:26:262025-04-25 12:27:42Bürgermeister und Feuerwehrkommandant besuchen Zwischenlager Neckarwestheim
Genevieve Mulack (Referentin für Standortkommunikation Südwest), Bürgermeister Achim Walter, Hauptamtsleiterin Desiree Prohaska, Thomas Taschke (Leiter des Zwischenlagers), Lena Wieland (Leiterin Überwachung) und Stefan Haas (Leiter Sicherung und Instandhaltung) vor dem Zwischenlager in Obrigheim. Foto: BGZBGZ

Bürgermeister besucht das Zwischenlager in Obrigheim

6. Mai 2021/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
OBRIGHEIM – Bürgermeister Achim Walter und Hauptamtsleiterin Desiree Prohaska wurden kürzlich von Thomas Taschke, dem designierten Leiter des Zwischenlagers Obrigheim, sowie der neuen Referentin für Standortkommunikation Genevieve Mulack empfangen. Dieser Austausch soll künftig regelmäßig stattfinden.

Nach einer Besichtigung des Zwischenlagers sprachen der Bürgermeister und die Hauptamtsleiterin mit den Vertretern*innen der BGZ über die Zwischenlagerung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle am Standort Obrigheim. Derzeit bereitet die BGZ das Zwischenlager auf einen Betrieb unabhängig vom Kernkraftwerk vor. Thomas Taschke machte dabei deutlich, dass er mit seinem Team die sichere und zuverlässige Aufbewahrung der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle bis zu deren Abgabe an das Endlager Konrad gewährleisten werde.

„Neben Stade und Würgassen ist Obrigheim der einzige BGZ-Standort, an dem kein hochradioaktiver Abfall gelagert wird“, betonte Bürgermeister Walter bei dem Besuch und erinnerte dabei an den Transport der Brennelemente von Obrigheim in das Zwischenlager Neckarwestheim im Jahr 2017. „Auch die schnellstmögliche Beendigung der Zwischenlagerung der schwach- und mittelradioaktiven Abfälle ist uns als Gemeinde ein besonderes Anliegen“, so der Bürgermeister.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/05/2021-05-06-PM-Besuch-von-Buergermeister-Achim-Walter-in-Obrigheim-scaled.jpg 1825 2560 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-05-06 09:51:112025-04-25 12:28:29Bürgermeister besucht das Zwischenlager in Obrigheim
Das Abfall-Zwischenlager Grafenrheinfeld (AZR) für schwach- und mittelradioaktive Abfälle. Foto: Andreas FassnachtAndreas Fassnacht

Grafenrheinfeld: BGZ übernimmt Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle

4. Mai 2021/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
GRAFENRHEINFELD – Am 3. Mai 2021 hat die BGZ die Betriebsverantwortung für das neu gebaute Abfall-Zwischenlager am Standort Grafenrheinfeld (AZR) übernommen. Mit der Übernahme kommt die BGZ ihrem gesetzlichen Auftrag zur sicheren Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle nach. Das AZR dient der Aufbewahrung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen wie beispielsweise Filtermaterialien oder Anlagenteilen aus dem Kraftwerksbetrieb und -rückbau. Ab dem Jahr 2027 sollen diese Abfälle an die Einrichtungen des Endlagers Konrad abgegeben werden.

Mit der Übertragung des Abfall-Zwischenlagers auf die BGZ wird die durch das Entsorgungsübergangsgesetz vorgesehene Neuordnung in der kerntechnischen Entsorgung weiter umgesetzt. „Die BGZ leistet damit einen wichtigen Beitrag, um den Atomausstieg umzusetzen“, erläutert Jürgen Bruder als Leiter des Zwischenlagerstandorts Grafenrheinfeld.

Nach dem Entsorgungsübergangsgesetz sind die Betreiber der Kernkraftwerke für deren Stilllegung und Rückbau sowie die fachgerechte Verpackung der radioaktiven Abfälle zuständig. Die Durchführung und Finanzierung der Zwischen- und Endlagerung liegt in der Verantwortung des Bundes.

„Wir werden das Abfall-Zwischenlager Grafenrheinfeld genauso sicher betreiben wie das Brennelemente-Zwischenlager, das die BGZ bereits zu Beginn des Jahres 2019 übernommen hat“, kündigt Jürgen Bruder an.

Hintergrund: Voraussetzung für die Übernahme des Zwischenlagers durch die BGZ war die kürzlich erfolgte Zustimmung zur Betriebsbereitschaft der Anlage durch das Bayerische Landesamt für Umwelt. Errichtet wurde das Abfall-Zwischenlager Grafenrheinfeld in den vergangenen Jahren durch den Kraftwerksbetreiber PreussenElektra. Der Baubeginn erfolgte im Juli 2018.

Die Genehmigung des AZR ermöglicht neben der Zwischenlagerung von Abfällen aus dem Kernkraftwerk Grafenrheinfeld auch die zeitlich und mengenmäßig befristete Einlagerung von Abfallgebinden anderer Standorte der PreussenElektra.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/05/2021-05-04-PM-BGZ-uebernimmt-AZR-scaled.jpg 1707 2560 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-05-04 16:28:542025-04-25 12:28:55Grafenrheinfeld: BGZ übernimmt Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle

Detailplanung für Logistikzentrum Konrad beginnt

4. Mai 2021/in LOK, Pressemitteilung, Startseite
BERLIN – Nach einer europaweiten Ausschreibung hat die BGZ die ersten Planungen des Logistikzentrums Konrad an die ARGE LoK Würgassen vergeben. Der Zusammenschluss aus drei etablierten deutschen Unternehmen wird zunächst alle notwendigen Gebäude und die Infrastruktur projektieren und die Antragsunterlagen für die Baugenehmigung erstellen.

In der ARGE LoK Würgassen haben sich die ARCUS Planung+Beratung Bauplanungsgesellschaft Cottbus, die IPROconsult Leipzig und die Schüßler Plan Generalplanungsgesellschaft Berlin zusammengeschlossen.

Nach einem ersten Arbeitsgespräch mit Vertreter*innen der beteiligten Firmen in Berlin erklärte der Bereichsleiter für das Logistikzentrum Konrad, Dr. Heinz-Walter Drotleff: „Wir haben den Auftrag an eine Arbeitsgemeinschaft aus drei Unternehmen erteilt, die national wie international auf dem Markt etabliert und bekannt sind. Die BGZ wird mit der ARGE LoK Würgassen zügig die detaillierten Planungsunterlagen für das Bauvorhaben erarbeiten und damit die Grundlage für den Bauantrag schaffen.“

Bei ihrer Vergabe hat die BGZ besonderen Wert auf eine landschaftsschonende Gestaltung des Gebäudekomplexes gelegt. „Die ARGE LoK Würgassen hat uns dazu bereits sehr interessante Ideen übermittelt“, so Drotleff. Dazu zählen etwa eine intensive Dachbegrünung und eine mögliche Staffelung der Dachflächen sowie eine strukturierte Fassadengestaltung.

Die ARGE werde nach Angaben Drotleffs künftig eng mit dem Technik-Planer des Logistikzentrums Konrad zusammenarbeiten. Der Abschluss des Vergabeverfahrens für diese Leistung steht ebenfalls kurz bevor, mit einer Vergabe sei im Mai dieses Jahres zu rechnen. Der Technik-Planer soll unter anderem die Unterlagen für den Antrag nach Strahlenschutzgesetz für das Logistikzentrum erarbeiten.

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/05/BGZ_Wuergassen_3728_4822-scaled.jpg 1673 2560 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2021-05-04 13:59:472025-04-25 12:29:15Detailplanung für Logistikzentrum Konrad beginnt
Lars Köbler, Kaufmännischer Geschäftsführer der BGZ. Foto: Anke Jacob© Anke Jacob

Lars Köbler übernimmt Geschäftsführung der Kerntechnischen Hilfsdienst GmbH

29. April 2021/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
ESSEN/EGGENSTEIN-LEOPOLDSHAFEN – Die Gesellschafterver­sammlung der Kerntechnischen Hilfsdienst GmbH (KHG) hat Lars Köbler zum neuen Geschäftsführer berufen. Die BGZ wird ihr Engagement bei der KHG zudem weiter ausbauen. Dies sichert die Kompetenzen zum Umgang mit Notfällen in kerntechnischen Anlagen auch über das Abschaltda­tum der letzten Atomkraftwerke hinaus.

Zusätzlich zu seinen Aufgaben als kaufmännischer Geschäftsführer der BGZ führt Lars Köbler ab dem 1. Mai 2021 auch die Geschäfte der KHG. Walter Sturz, Köb­lers Vorgänger in dieser Funktion, tritt in den Ruhestand ein.

Mit speziell qualifiziertem Personal und technischer Ausrüstung hat sich die KHG als Dienstleister für kerntechnische Anlagen auf das Management von Notfallsze­narien spezialisiert. Die permanente Einsatzbereitschaft der KHG erfüllt dabei Vor­sorgeverpflichtungen der Anlagenbetreiber.

Gegenwärtig befindet sich die KHG mehrheitlich im Eigentum der Energiewirt­schaft. Nach dem Ende der Stromerzeugung in den deutschen Atomkraftwerken beabsichtigt die BGZ im Einvernehmen mit den bisherigen Mehrheitsgesellschaf­tern, ihre Anteile an der KHG von derzeit 19,58 Prozent auf eine Mehrheitsbeteili­gung von 92,2 Prozent auszuweiten. Die rund 20 Arbeitsplätze der KHG am der­zeitigen Standort wird die BGZ dabei erhalten.

„Mit der perspektivischen Übernahme der Mehrheit an der KHG leisten wir einen Beitrag zum Kompetenzerhalt und zum Erhalt der kerntechnischen Sicherheit auch während der weiteren Umsetzung des Atomausstiegs“, erklärt Lars Köbler.

Hintergrund:

In der Bundesrepublik Deutschland haben die Betreiber von kerntechnischen Anla­gen technische und personelle Vorsorge getroffen, um nach einem Störfall die Ursa­che zu analysieren und die Folgen des Störfalles zu beseitigen. Teile dieser Notfall­vorsorge haben die Betreiber der KHG übertragen. Diese wurde 1977 von den AKW-Betreibern, der kerntechnischen Industrie und den Forschungszentren gegründet. Die KHG verfügt über die erforderliche Technik und speziell ausgebildetes Personal, auf dessen Know-how die Betreiber im Bedarfsfall zurückgreifen können.

Ungeachtet dessen, dass das Konzept der Zwischenlagerung auch bei Szenarien wie Naturkatastrophen oder Flugzeugabstürzen die Einhaltung der Schutzziele sicher­stellt, kommt die BGZ mit ihrem Engagement bei der KHG der Verpflichtung nach, auch für sogenannte auslegungsüberschreitende Ereignisse Vorsorge zu treffen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2018/10/koebler_web_996x1030px-01b.jpg 1030 996 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-04-29 15:03:412025-04-25 12:29:45Lars Köbler übernimmt Geschäftsführung der Kerntechnischen Hilfsdienst GmbH
Diskutierten die Fragen der Teilnehmer*innen zur Rückführung deutscher Wiederaufarbeitungsabfälle aus dem Ausland (von links): Moderatorin Eva Grünbauer, Dr. Michael Hoffmann (BGZ) und Josef Klaus (Bürgermeister Niederaichbach). Foto: BGZ/Mirbeth.BGZ

Digitales „Forum Zwischenlagerung“ als Dialogplattform eröffnet

23. April 2021/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
ESSEN/BERLIN – Die BGZ hat ihre Veranstaltungsreihe „Forum Zwi­schenlagerung“ heute mit einem Livestream gestartet. Erster Themen­schwerpunkt war die Rückführung deutscher Abfälle aus der Brenn­elemente-Wiederaufarbeitung im Ausland. Die Internetplattform des „Forum Zwischenlagerung“ bietet ab jetzt dauerhaft die Möglichkeit zum Austausch über die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle.

In dem heute von TV-Moderatorin Eva Grünbauer geführten Format diskutierten Josef Klaus (Bürgermeister des Zwi­schenlagerstandortes Niederaichbach) und Dr. Michael Hoffmann (BGZ, Bereichs­leiter Betrieb) die Rückführung der radioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbei­tung deutscher Brennelemente im Ausland in das Zwischenlager in Niederaich­bach. Beide gingen dabei auch auf Fragen ein, die Zuschauer*innen während des Livestreams in die Diskussion einbrachten.

„Es war richtig, dass die BGZ trotz der anhaltenden Pandemie die Diskussion zur Zwischenlagerung des Atommülls wieder angeschoben hat. Mir persönlich ist da­bei ganz wichtig, dass Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit die Grundlage für ei­nen Austausch sind und die Bedenken der Bevölkerung einer Standortgemeinde ernst genommen werden“, sagte Bürgermeister Klaus im Anschluss an die Auf­taktveranstaltung.

Auch nach dem Ende des heutigen Livestreams veröffentlicht die BGZ die einge­gangenen Fragen auf der Internetseite forum-zwischenlagerung.bgz.de, wo sie in den kommenden Tagen beantwortet werden. Neue Fragen nimmt die BGZ dort ebenfalls weiterhin entgegen. Künftig erweitert die BGZ die Internetplattform nach und nach um neue Themenschwerpunkte, zu denen Informationen bereit­stehen und ein Austausch angeboten wird.

Das digitale Forum soll die – wegen der Corona-Pandemie zurzeit ausgesetzten – Vor-Ort-Veranstaltungen des „Forum Zwischenlagerung“ nicht ersetzen, sondern dauerhaft ergänzen.

Für den persönlichen Dialog an ihren Zwischenlagerstandorten ist die BGZ zudem mit Mitarbeiter*innen in allen Regionen Deutschlands gut aufgestellt. Informatio­nen und Kontaktmöglichkeiten finden Interessierte im Internet unter zwischenlager.info.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/04/2021-04-23-PM-Digitales-Forum-Zwischenlagerung-als-Dialogplattform-eroeffnet.jpg 1315 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-04-23 17:12:222025-04-25 12:30:12Digitales „Forum Zwischenlagerung“ als Dialogplattform eröffnet
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News / Pressemitteilungen

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  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026
  • Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga 5. August 2026
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