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Behälter im Abfall-Zwischenlager Unterweser 2BGZ/C. Mick

Zwischenlager Unterweser: BGZ stellt Auffälligkeit bei Eingangskontrolle fest

7. April 2021/in Aktuelles, Startseite

Fachleute der BGZ haben während der Annahme eines Gussbehälters in das Abfall-Zwischenlager Unterweser 2 (AZU 2) eine Kontamination auf dessen Behälteroberfläche festgestellt. Daraufhin wurde die Einlagerung des Behälters mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen unverzüglich unterbrochen.

Expert*innen des BGZ-Strahlenschutzes konnten die Kontamination erfolgreich beseitigen. Die anschließend durchgeführte Kontrollmessung ergab die Einhaltung aller Grenzwerte. Die BGZ-Mitarbeiter*innen brachten daraufhin den Behälter auf den vorgesehenen Stellplatz. Eine Gefährdung für Menschen oder Umwelt bestand zu keinem Zeitpunkt.

Die BGZ hat das niedersächsische Umweltministerium als zuständige Aufsichtsbehörde über den Vorfall informiert. Eine Meldepflicht gemäß der atomrechtlichen Meldeverordnung (AtSMV) liegt nicht vor.

Insgesamt bestätigt der Fall die Wirksamkeit der Eingangsmessungen und weiterer Kontrollen bei der Annahme von Behältern in Zwischenlagern der BGZ.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/04/BGZ-Abfall-Zwischenlager-Unterweser-2.jpg 1333 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-04-07 15:22:072021-04-07 15:22:07Zwischenlager Unterweser: BGZ stellt Auffälligkeit bei Eingangskontrolle fest

BGZ legt nach: Mehr Informationen zum Logistikzentrum

31. März 2021/in LOK, Pressemitteilung, Startseite
WÜRGASSEN – Die BGZ wird in den kommenden Wochen ihre Öffentlichkeitsarbeit zum geplanten Bauvorhaben in Würgassen intensivieren. Schwerpunkt bilden dabei Erklärfilme, die die Notwendigkeit des Logistikzentrums (LoK) und die geplanten Abläufe erläutern.

Der erste Film der Reihe wurde am heutigen Mittwoch vom Generalbevollmächtigten für das LoK, Christian Möbius, und Bereichsleiter
Dr. Heinz-Walter Drotleff vorgestellt. In der knapp dreiminütigen Animation wird erklärt, wie das Logistikzentrum dabei hilft, die Anlieferung von bereits fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen an das Endlager Konrad zu optimieren und zu beschleunigen.

„Dieser Film soll Auftakt werden für eine Informationsreihe rund um das Logistikzentrum. Uns ist bewusst geworden, dass wir beim Erklären von Notwendigkeit und Abläufen noch besser werden müssen“, sagte Möbius. Neben mehreren Filmen, die in den kommenden Wochen veröffentlicht werden sollen, ist auch die Website des Logistikzentrums überarbeitet und damit deutlich übersichtlicher und informativer geworden.

Möbius kündigte an, mit dem Ende der Corona-Pandemie auch die direkten Begegnungen mit den Menschen in der Region ausbauen zu wollen. Dazu sollen zu Beginn des Sommers ein BGZ-Infobüro in Beverungen eröffnet sowie kleinere Gesprächsrunden in den Orten der Region angeboten werden. Selbstverständlich werden diese Veranstaltungen unter strikter Einhaltung der Corona-Bestimmungen erfolgen.

Link zur neuen Website: https://bgz.de/logistikzentrum-konrad/

Link zum Erklärfilm: https://youtu.be/PEbw1BMBVdc

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/03/Screenshot-Website-und-Film.png 912 1112 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2021-03-31 13:58:402025-04-25 16:58:45BGZ legt nach: Mehr Informationen zum Logistikzentrum

Digitales „Forum Zwischenlagerung“ startet am 23. April

29. März 2021/in Pressemitteilung, Startseite
ESSEN/BERLIN – Die BGZ setzt die Veranstaltungsreihe „Forum Zwischenlagerung“ in einem neuen Rahmen fort. Diese soll weiterhin dem Austausch über die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle dienen.

Wie bereits angekündigt startet die BGZ die Veranstaltungsreihe „Forum Zwischenlagerung“ als digitales Format, um auch in Zeiten der Pandemie einen überregionalen Dialog zu ermöglichen. Am Freitag, dem 23. April 2021 um 15:00 Uhr, sind alle Interessierten zu dem Live-Format auf bgz.de eingeladen. An diesem Tag startet die Veranstaltungsreihe mit dem Themenschwerpunkt Rückführung radioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente. Diese sollen in den BGZ-Zwischenlagern Isar, Brokdorf und Philippsburg aufbewahrt werden. Die Rückführung nach Biblis ist Ende letzten Jahres bereits erfolgt.

Josef Klaus, Bürgermeister der Gemeinde Niederaichbach (Zwischenlagerstandort Isar) und Dr. Michael Hoffmann (BGZ, Bereichsleiter Betrieb) eröffnen die Diskussion mit kurzen Vorträgen zum Thema und werden dann untereinander ihre Standpunkte austauschen sowie sich mit Fragen der Teilnehmer*innen auseinandersetzen.

Zeitgleich geht die neue Internetseite des „Forum Zwischenlagerung“ online, auf der Expert*innen der BGZ auch nach dem Ende des Livestreams für Fragen zur Rückführung der Wiederaufarbeitungsabfälle zur Verfügung stehen. In Zukunft schaltet die BGZ auf dieser Internetseite regelmäßig weitere Themenschwerpunkte online, in denen Fragen rund um die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle diskutiert werden können. Als Neuerung im Vergleich zu den bisherigen Präsenzveranstaltungen des „Forum Zwischenlagerung“ greift die BGZ hier auch Themen zur Entsorgung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen auf, die für eine Abgabe an das Endlager Konrad vorgesehen sind.

Fragen zum ersten Themenschwerpunkt – der Rückführung radioaktiver Wiederaufarbeitungsabfälle an die Standorte Biblis, Philippsburg, Brokdorf und Isar – können Interessierte der BGZ schon jetzt per Mail stellen (info@bgz.de). Die Fragen werden am 23. April im Livestream bzw. später im eingerichteten Onlineforum beantwortet.

Hintergrund: Das „Forum Zwischenlagerung“ wurde erstmals im Juni 2018 vom damaligen Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) – heute BASE – veranstaltet. Ziel der Reihe ist es, einen Dialog zwischen Behörden, Betreibern, Sachverständigen und der interessierten Öffentlichkeit zu organisieren. Eine zweite Veranstaltung fand bereits im November 2018 statt. Auf dem dritten Treffen im September 2019 übergab das BASE das Format in die Hände der bundeseigenen BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2018/11/Grafik-Dialog.jpg 1000 1000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-03-29 12:44:472025-04-25 16:59:26Digitales „Forum Zwischenlagerung“ startet am 23. April
Rüdiger Kausch, Mitarbeiter im BGZ Zwischenlager NeckarwestheimBGZ/C. Mick

Perspektive BGZ: Mitarbeiterinterview zur Arbeit im Zwischenlager Neckarwestheim

25. März 2021/in Pressemitteilung, Startseite
NECKARWESTHEIM/PHILIPPSBURG – Vor zehn Jahren gingen die beiden älteren Reaktoren in Neckarwestheim und Philippsburg vom Netz. Heute lagern die radioaktiven Abfälle an beiden Standorten in Zwischenlagern. BGZ-Mitarbeiter Rüdiger Kausch wurde zu seiner Arbeit im einzigen unterirdischen Zwischenlager in Deutschland interviewt.

Die Abschaltung der beiden Reaktoren folgte unmittelbar auf die Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima, welche dieses Jahr ebenfalls ihren zehnten Jahrestag zählt. Die ausgedienten Brennelemente werden seitdem vor Ort in den Zwischenlagern aufbewahrt. Bis zu deren Abgabe an das Endlager für hochradioaktive Abfälle werden sie dort verbleiben. Das Endlager soll um das Jahr 2050 in Betrieb gehen.

Bis dahin gewährleistet die BGZ als Gesellschaft des Bundes den zuverlässigen Betrieb zahlreicher Zwischenlager in ganz Deutschland, so auch in Neckarwestheim sowie Philippsburg, und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Atomausstiegs. Wie genau die tägliche Arbeit in einem solchen Zwischenlager aussieht, welche Besonderheiten der Beruf der Strahlenschutzfachkraft mit sich bringt und warum das Zwischenlager in Neckarwestheim besonders ist, erklärt BGZ-Mitarbeiter Rüdiger Kausch im Interview.

Zum Interview mit Rüdiger Kausch

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/03/2021-03-25-PM-Perspektive-BGZ-Mitarbeiterinterview-zur-Arbeit-im-Zwischenlager-Neckarwestheim.jpg 1500 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-03-25 15:20:282025-04-25 17:00:16Perspektive BGZ: Mitarbeiterinterview zur Arbeit im Zwischenlager Neckarwestheim
Zwischenlager Gorleben

Zwischenlager Gorleben: Stromversorgung während Ausfall des öffentlichen Netzes gewährleistet

8. März 2021/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Startseite

Ein Ausfall der elektrischen Versorgung in der Standortregion Gorleben hat die sichere Zwischenlagerung der radioaktiven Abfälle auf dem Werksgelände der BGZ am vergangenen Sonntag (07.03.2021) nicht beeinträchtigt. Wie vorgesehen übernahm ein Ersatzstromgenerator die Versorgung des gesamten Werksgeländes und aller technischer Einrichtungen, während die Stromversorgung durch den regionalen Verteilnetzbetreiber rund eine Stunde lang ausgefallen war.

Siehe auch: Pressemitteilung des Niedersächsichen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz vom 08.03.2021

https://bgz.de/wp-content/uploads/2018/04/Luftbild-Gorleben.jpg 1066 1600 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-03-08 17:15:082024-07-05 12:56:24Zwischenlager Gorleben: Stromversorgung während Ausfall des öffentlichen Netzes gewährleistet
Das Abfall-Zwischenlager Biblis 2 für schwach- und mittelradioaktive Abfälle© Christopher Mick

Standort Biblis: Kraftwerksbetreiberin meldet Abweichung bei Behältern für schwach- und mittelradioaktive Abfälle

18. Februar 2021/in Meldepflichtige Ereignisse, Startseite

Am 17.02.2021 hat die RWE Nuclear GmbH, Betreiberin des Kraftwerks Biblis, das Hessische Umweltministerium als zuständige Aufsichtsbehörde über eine Abweichung bei mit Beton verfüllten Behältern für schwach- und mittelradioaktive Abfälle informiert. Sieben der betroffenen Behälter, die sich weiterhin im Besitz der RWE Nuclear befinden, sind derzeit in das Abfall-Zwischenlager Biblis 2 der BGZ eingestellt.

Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vom 17.02.2021

Pressemitteilung der RWE Nuclear GmbH vom 17.02.2021

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/02/Abfall-Zwischenlager-Biblis-2.jpg 1340 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-02-18 11:04:042024-07-05 12:57:26Standort Biblis: Kraftwerksbetreiberin meldet Abweichung bei Behältern für schwach- und mittelradioaktive Abfälle
Künftig wird die Feuerwehr Grafenrheinfeld auch Brandschutzaufgaben auf dem Betriebsgelände des Zwischenlagers übernehmen, darauf haben sich von links Kreisbrandrat Holger Strunk, BGZ-Standortleiter Jürgen Bruder, Bürgermeister Christian Keller, stellv. Kommandant Sebastian Berlenz und Kommandant Sven Schreiner verständigt. Foto: BGZ

Zwischenlager Grafenrheinfeld: Öffentliche Feuerwehr übernimmt künftig Brandschutzaufgaben

9. Februar 2021/in Pressemitteilung, Startseite
GRAFENRHEINFELD – Retten, Löschen, Bergen, Schützen – vielfältig und verantwortungsvoll sind die Aufgaben der Feuerwehren, die mit großer Einsatzbereitschaft ihren Dienst leisten. Künftig wird die Feuerwehr Grafenrheinfeld auch Brandschutzaufgaben für die BGZ übernehmen, den dadurch entstehenden Mehraufwand der Ortsfeuerwehr gleicht die BGZ finanziell aus. Darauf haben sich Gemeinde, Kreisbrandrat und BGZ verständigt, eine entsprechende Vereinbarung wurde am Montag vom Gemeinderat verabschiedet.

Hintergrund für die Neuregelegung des Brandschutzes ist der absehbare Entfall der Werkfeuerwehr des Kernkraftwerks Grafenrheinfeld, nachdem das Kraftwerk Ende 2020 brennstofffrei wurde. Unter Berücksichtigung der Gegebenheiten im Zwischenlager – speziell in Bezug auf geringe Brandlasten und die dort lagernden radioaktiven Abfälle – hatte die BGZ bereits im Herbst 2019 das atomrechtliche Änderungsverfahren und eine fachliche Prüfung angestoßen. Alle betroffenen Fachstellen und Ämter sowie das Bayerische Umweltministerium (StMUV) als Aufsichtsbehörde kamen dabei zum gleichen Ergebnis: Es gibt keine fachlichen Gründe für eine Werkfeuerwehr an einem Zwischenlager.

Zu dieser Bewertung kommt auch Holger Strunk, Kreisbrandrat des Landkreises Schweinfurt. „Denkbare Einsatzszenarien zeigen deutlich, dass der abwehrende Brandschutz auf dem Betriebsgelände des bundeseigenen Zwischenlagers durch öffentliche Feuerwehren geleistet werden kann“, so der erfahrene Feuerwehrexperte. „Spezialeinheiten, etwa zur Bergung radioaktiven Materials bei Unfällen, muss die örtliche Feuerwehr nicht stellen, das bleibt weiterhin Aufgabe des Betreibers“, betont Kreisbrandrat Strunk. Auch die Sorge, Einsatzkräfte müssten im Ernstfall ohne Ortskenntnis und ohne entsprechende Strahlenschutz-Überwachung agieren, kann Strunk entkräften. „Bei etwaigen Einsätzen wird die Feuerwehr immer durch fachkundiges Personal der BGZ begleitet und nach Vorgaben des Strahlenschutzes überwacht, auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten“, erläutert Strunk.

Allerdings kann die künftige Brandschutzorganisation erst nach Umsetzung diverser Vorgaben auf den Weg gebracht werden, wie beispielsweise die Beschaffung der zugesagten Ausrüstung. In seiner Stellungnahme hat Kreisbrandrat Strunk deshalb sowohl die materiellen Belange der Feuerwehren aufgelistet als auch die notwendige Regelung der Verantwortlichkeiten festgeschrieben. Seine Expertise bildete die Grundlage für eine vertragliche Vereinbarung, die am vergangenen Montagabend vom Gemeinderat Grafenrheinfeld verabschiedet wurde.

„Mit dieser Vereinbarung regeln Gemeinde und BGZ die künftigen wechselseitigen Pflichten. Nämlich auf der einen Seite die Pflichten des abwehrenden Brandschutzes, auf der anderen Seite die Bereitstellungspflichten der BGZ, etwa für Sachmittel oder Ausbildungskosten“, bringt Jürgen Bruder, Leiter des Zwischenlagers Grafenrheinfeld, die Vereinbarung auf den Punkt.

Laut Bruder wird die BGZ der Feuerwehr eine Ausrüstung (etwa Messgeräte und Strahlendosimeter) zur Verfügung stellen und auch die Kosten für eine spezifische Ausbildung übernehmen. „Übungen und Lagerbegehungen werden nach Erfordernis der Feuerwehren angeboten, mindestens aber einmal jährlich“, erklärt der Standortleiter.

Mit der Übernahme der Brandschutzaufgaben für das Betriebsgelände der BGZ stellt sich die Gemeinde Grafenrheinfeld kritisch aber konstruktiv den gesamtgesellschaftlichen Aufgaben. „Zwei Punkte lagen dem Gemeinderat bei der Diskussion allerdings besonders am Herzen“, betont Bürgermeister Christian Keller. „Ganz wichtig war uns, dass unsere örtliche Feuerwehr von Anfang an eingebunden war. Denn ihre Bedürfnisse und Anforderungen müssen berücksichtigt werden“, beschreibt Keller die mehrheitliche Meinung im Gemeinderat.

„Darüber hinaus haben wir den Ansatz verfolgt, dass der Mehraufwand unserer Feuerwehr nicht zu Lasten der Grafenrheinfelder Bürgerschaft gehen darf“, fasst der Bürgermeister die Stimmung der Gemeinderäte zusammen. „Auf dieser Basis können Gemeinde, Feuerwehr und BGZ ihre jeweiligen Aufgaben wahrnehmen“, ist sich Keller sicher.

Mit der Verabschiedung einer Handlungsvereinbarung ist die Gemeinde Grafenrheinfeld übrigens Vorreiter. Die BGZ steht gegenwärtig nämlich bundesweit in Gesprächen mit den Standortgemeinden als Trägern der örtlichen Feuerwehren, um Brandschutzaufgaben neu zu regeln.

Zudem hat die BGZ bereits eine Betriebsvereinbarung abgeschlossen, die das BGZ-Personal ermuntert, sich in den Feuerwehren an den Standorten zu engagieren. Der Freiwilligen Feuerwehr Grafenrheinfeld sind daraufhin bereits zwölf BGZ-Mitarbeiter*innen beigetreten, um die örtliche Feuerwehr bei ihren Einsätzen zu unterstützen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/02/2021-02-09-PM-Brandschutz-Neuregelung-Grafenrheinfeld.jpg 1362 2362 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-02-09 12:15:442025-04-25 17:08:45Zwischenlager Grafenrheinfeld: Öffentliche Feuerwehr übernimmt künftig Brandschutzaufgaben
Brennelemente-Zwischenlager PhilippsburgBGZ/C. Mick

Geringfügige Toleranzabweichung an einem weiteren CASTOR-Behälter – Dichtheit uneingeschränkt gegeben

18. Januar 2021/in Meldepflichtige Ereignisse, Pressemitteilung, Startseite
Essen – Die BGZ hat festgestellt, dass es an einem weiteren CASTOR-Behälter im Zwischenlager Philippsburg geringe Abweichungen von der Toleranz des Blockmaßes im Deckelsystem gibt. Die Dichtheit der Behälter war und ist uneingeschränkt gegeben. Überprüfungen an allen Standorten laufen zurzeit.

Im Rahmen einer Fachausschusssitzung war bekannt geworden, dass es während der Behälterbeladung durch ein Energieversorgungsunternehmen bei der Dokumentation des Blockmaßes des CASTOR-Deckelsystems zu einem Fehler bei der Eintragung von Daten in die Formblätter gekommen ist.

Die BGZ hatte daraufhin unverzüglich mit einer Überprüfung der Dokumentation aller bei ihr eingelagerten CASTOR-Behälter begonnen.

Hierbei wurde festgestellt, dass es an einem weiteren Behälter im Zwischenlager Philippsburg reale Abweichungen bei der Blockmaß-Toleranz von wenigen hundertstel Millimetern gibt. Zuvor hatte die BGZ hier bereits an zwei Behältern sowie jeweils an einem Behälter in Brokdorf und Unterweser derartige Fälle entdeckt und die Atomaufsichten sowie die Öffentlichkeit darüber informiert. Die Überprüfungen an den BGZ-Zwischenlagerstandorten dauern noch an.

Die BGZ hat die zuständige Aufsichtsbehörde, das Umweltministerium Baden-Württemberg, über das Ereignis (Kriterium Nr. N 2.3.1) informiert. Es handelt sich um ein Ereignis der Stufe 0 auf der achtstufigen INES-Meldeskala („keine oder sehr geringe sicherheitstechnische Bedeutung“).

Durch den Aufbau des Doppeldeckelsystems und der darin eingebauten permanenten Dichtheitsüberwachung kann die BGZ eine Freisetzung radioaktiver Stoffe ausschließen. Es gab keinerlei Meldungen des Überwachungssystems. Zudem hatte nach der Blockmaß-Messung im Kernkraftwerk eine Prüfung aller eingesetzten Dichtungen stattgefunden, mit der die Dichtheit der Behälter bestätigt wurde. Es besteht keine Beeinträchtigung der Sicherheit der Zwischenlagerung.

Die BGZ steht an allen Standorten im engen Austausch mit den jeweiligen atomrechtlichen Aufsichtsbehörden und wird die Öffentlichkeit fortlaufend informieren.

Hintergrund:

Das Blockmaß ist ein Maß für die Stärke der Verpressung zwischen Behälter und Deckel. Die Schrauben eines Deckels am CASTOR-Behälter werden so festgezogen, dass der Deckel auch mit dazwischenliegender Dichtung annähernd am Behälter aufliegt.

So wird das Blockmaß bestimmt:

Zunächst wird das Blockmaß ohne eine Dichtung gemessen. Der Deckel wird verschraubt und liegt dabei vollständig auf dem Behälter auf. Gemessen wird dabei von der Oberseite des Deckels bis zur Oberseite des Behälters.

Dann wird der Behälter beladen und nun mit einer eingelegten Dichtung fest verschraubt. Danach wird ein zweites Mal das Blockmaß gemessen. Da eine Dichtung eingelegt ist, ergibt sich ein leicht höheres Blockmaß im Bereich weniger hundertstel Millimeter. Das ist technisch so vorgesehen und normal – allerdings innerhalb eines sehr kleinen Toleranz-Bereichs. Die BGZ hat nun bei mehreren Behältern festgestellt, dass dieser Toleranz-Bereich knapp überschritten wird. Die Behälter sind dabei weiterhin uneingeschränkt dicht. Die BGZ hat sich dennoch dazu entschieden, diese minimale Abweichung von den Toleranz-Werten an die zuständigen Behörden zu melden.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/11/BGZ_Philippsburg_3522_015_low-scaled.jpg 1897 2560 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-01-18 14:09:482025-04-25 17:11:07Geringfügige Toleranzabweichung an einem weiteren CASTOR-Behälter – Dichtheit uneingeschränkt gegeben
Brennelemente-Zwischenlager KrümmelBGZ/C. Mick

Krümmel: Brennelemente-Zwischenlager mit neuer Anlagensicherung

21. Dezember 2020/in Pressemitteilung, Startseite
Geesthacht – Nach Abschluss eines mehrjährigen Bauvorhabens ist die Anlagensicherung des Brennelemente-Zwischenlagers Krümmel nun technisch unabhängig vom benachbarten Kernkraftwerk. Mit dem Bauvorhaben wurde auch die Nachrüstung der Anlagensicherung umgesetzt, die an allen Zwischenlagern für hochradioaktive Abfälle vorgesehen ist.

Zu den nun in Betrieb genommenen Einrichtungen zählen – neben einer zusätzlichen Stahlbetonwand am Zwischenlager – ein neues, eigenständiges Wachgebäude für den Objektsicherungsdienst, ein spezieller Durchfahrschutz und eine autarke, eigene Sicherungszaunanlage der BGZ. Während der Bauzeit von mehr als vier Jahren arbeiteten in der Spitze bis zu 40 Handwerker auf dem Grundstück. Dabei profitierten auch lokale Unternehmen von der Ausführung der vergebenen Bauleistungen.

„Das Brennelemente -Zwischenlager verfügt damit über moderne und autarke Einrichtungen zur Anlagensicherung“, erklärt Dr. Henning Knigge, Leiter des Zwischenlagers. Knigge weiter: „Damit gewährleisten wir die sichere Zwischenlagerung der Brennelemente des stillgelegten Kernkraftwerks bis zu deren Endlagerung.“

Hintergrund: Die Nachrüstung in der Anlagensicherung betrifft alle Zwischenlager, in denen die BGZ hochradioaktive Abfälle aufbewahrt. Informationen hierzu finden sich auf der Internetseite des Bundesumweltministeriums. Bis zum Abschluss der Nachrüstung gewährleisteten temporäre Maßnahmen die Einhaltung aller Anforderungen an die Anlagensicherung.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/12/2020-12-21-PM-Kruemmel-Zwischenlager-mit-neuer-Anlagensicherung.jpg 1200 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2020-12-21 15:40:382025-04-25 18:04:17Krümmel: Brennelemente-Zwischenlager mit neuer Anlagensicherung
Brennelemente-Zwischenlager GrafenrheinfeldBGZ/C. Mick

Grafenrheinfeld: Einlagerung hochradioaktiver Abfälle abgeschlossen

15. Dezember 2020/in Pressemitteilung, Startseite
Im Brennelemente-Zwischenlager Grafenrheinfeld (BZR) hat die BGZ die Einlagerung hochradioaktiver Abfälle abgeschlossen. Begleitet durch das LfU (Landesamt für Umwelt) und den TÜV als Gutachter der bayerischen Atomaufsicht überführte das Team der BGZ einen letzten CASTOR-Behälter auf seinen vorgesehenen Stellplatz in der Lagerhalle. Damit werden in nun insgesamt 54 Behältern deutlich weniger hochradioaktive Abfälle in Grafenrheinfeld aufbewahrt als ursprünglich vorgesehen.

Genehmigt ist das Zwischenlager Grafenrheinfeld für die Aufbewahrung von bis zu 88 CASTOR-Behältern. Mit dem jetzt eingelagerten 54. und letzten Behälter wird die Kapazität des Zwischenlagers zu weniger als zwei Dritteln genutzt. Die am Standort gelagerte Menge an hochradioaktiven Abfällen fällt aufgrund des Atomausstiegs und den damit verbundenen veränderten Rahmenbedingungen der nuklearen Entsorgung deutlich geringer aus als ursprünglich geplant.

Neben den Zwischenlagern Gorleben, Unterweser und Krümmel ist Grafenrheinfeld der vierte Standort der BGZ, an dem die Einlagerung von hochradioaktiven Abfällen beendet ist. „Jetzt ist es unsere Aufgabe, die radioaktiven Abfälle bis zur Endlagerung sicher und zuverlässig aufzubewahren. Dafür sind wir gut gerüstet“, erklärt Jürgen Bruder, der gemeinsam mit derzeit 21 Kolleg*innen der BGZ das Zwischenlager vor Ort führt.

Hintergrund: Entsprechend der gesetzlichen Regelungen zur Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung wurde der BGZ das Brennelemente-Zwischenlager Grafenrheinfeld (BZR) am 1. Januar 2019 vom bisherigen Betreiber PreussenElektra übertragen. Für ein weiteres Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle (AZR) aus Betrieb und Rückbau übernimmt die BGZ im Laufe des Jahres 2021 die Betriebsverantwortung.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/12/2020-12-15-PM-Grafenrheinfeld-Einlagerung-abgeschlossen.jpg 1485 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2020-12-15 15:20:212025-04-25 18:04:42Grafenrheinfeld: Einlagerung hochradioaktiver Abfälle abgeschlossen
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