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Lars Köbler, Kaufmännischer Geschäftsführer der BGZ. Foto: Anke Jacob© Anke Jacob

Lars Köbler übernimmt Geschäftsführung der Kerntechnischen Hilfsdienst GmbH

29. April 2021/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
ESSEN/EGGENSTEIN-LEOPOLDSHAFEN – Die Gesellschafterver­sammlung der Kerntechnischen Hilfsdienst GmbH (KHG) hat Lars Köbler zum neuen Geschäftsführer berufen. Die BGZ wird ihr Engagement bei der KHG zudem weiter ausbauen. Dies sichert die Kompetenzen zum Umgang mit Notfällen in kerntechnischen Anlagen auch über das Abschaltda­tum der letzten Atomkraftwerke hinaus.

Zusätzlich zu seinen Aufgaben als kaufmännischer Geschäftsführer der BGZ führt Lars Köbler ab dem 1. Mai 2021 auch die Geschäfte der KHG. Walter Sturz, Köb­lers Vorgänger in dieser Funktion, tritt in den Ruhestand ein.

Mit speziell qualifiziertem Personal und technischer Ausrüstung hat sich die KHG als Dienstleister für kerntechnische Anlagen auf das Management von Notfallsze­narien spezialisiert. Die permanente Einsatzbereitschaft der KHG erfüllt dabei Vor­sorgeverpflichtungen der Anlagenbetreiber.

Gegenwärtig befindet sich die KHG mehrheitlich im Eigentum der Energiewirt­schaft. Nach dem Ende der Stromerzeugung in den deutschen Atomkraftwerken beabsichtigt die BGZ im Einvernehmen mit den bisherigen Mehrheitsgesellschaf­tern, ihre Anteile an der KHG von derzeit 19,58 Prozent auf eine Mehrheitsbeteili­gung von 92,2 Prozent auszuweiten. Die rund 20 Arbeitsplätze der KHG am der­zeitigen Standort wird die BGZ dabei erhalten.

„Mit der perspektivischen Übernahme der Mehrheit an der KHG leisten wir einen Beitrag zum Kompetenzerhalt und zum Erhalt der kerntechnischen Sicherheit auch während der weiteren Umsetzung des Atomausstiegs“, erklärt Lars Köbler.

Hintergrund:

In der Bundesrepublik Deutschland haben die Betreiber von kerntechnischen Anla­gen technische und personelle Vorsorge getroffen, um nach einem Störfall die Ursa­che zu analysieren und die Folgen des Störfalles zu beseitigen. Teile dieser Notfall­vorsorge haben die Betreiber der KHG übertragen. Diese wurde 1977 von den AKW-Betreibern, der kerntechnischen Industrie und den Forschungszentren gegründet. Die KHG verfügt über die erforderliche Technik und speziell ausgebildetes Personal, auf dessen Know-how die Betreiber im Bedarfsfall zurückgreifen können.

Ungeachtet dessen, dass das Konzept der Zwischenlagerung auch bei Szenarien wie Naturkatastrophen oder Flugzeugabstürzen die Einhaltung der Schutzziele sicher­stellt, kommt die BGZ mit ihrem Engagement bei der KHG der Verpflichtung nach, auch für sogenannte auslegungsüberschreitende Ereignisse Vorsorge zu treffen.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2018/10/koebler_web_996x1030px-01b.jpg 1030 996 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-04-29 15:03:412025-04-25 12:29:45Lars Köbler übernimmt Geschäftsführung der Kerntechnischen Hilfsdienst GmbH
Diskutierten die Fragen der Teilnehmer*innen zur Rückführung deutscher Wiederaufarbeitungsabfälle aus dem Ausland (von links): Moderatorin Eva Grünbauer, Dr. Michael Hoffmann (BGZ) und Josef Klaus (Bürgermeister Niederaichbach). Foto: BGZ/Mirbeth.BGZ

Digitales „Forum Zwischenlagerung“ als Dialogplattform eröffnet

23. April 2021/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite
ESSEN/BERLIN – Die BGZ hat ihre Veranstaltungsreihe „Forum Zwi­schenlagerung“ heute mit einem Livestream gestartet. Erster Themen­schwerpunkt war die Rückführung deutscher Abfälle aus der Brenn­elemente-Wiederaufarbeitung im Ausland. Die Internetplattform des „Forum Zwischenlagerung“ bietet ab jetzt dauerhaft die Möglichkeit zum Austausch über die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle.

In dem heute von TV-Moderatorin Eva Grünbauer geführten Format diskutierten Josef Klaus (Bürgermeister des Zwi­schenlagerstandortes Niederaichbach) und Dr. Michael Hoffmann (BGZ, Bereichs­leiter Betrieb) die Rückführung der radioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbei­tung deutscher Brennelemente im Ausland in das Zwischenlager in Niederaich­bach. Beide gingen dabei auch auf Fragen ein, die Zuschauer*innen während des Livestreams in die Diskussion einbrachten.

„Es war richtig, dass die BGZ trotz der anhaltenden Pandemie die Diskussion zur Zwischenlagerung des Atommülls wieder angeschoben hat. Mir persönlich ist da­bei ganz wichtig, dass Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit die Grundlage für ei­nen Austausch sind und die Bedenken der Bevölkerung einer Standortgemeinde ernst genommen werden“, sagte Bürgermeister Klaus im Anschluss an die Auf­taktveranstaltung.

Auch nach dem Ende des heutigen Livestreams veröffentlicht die BGZ die einge­gangenen Fragen auf der Internetseite forum-zwischenlagerung.bgz.de, wo sie in den kommenden Tagen beantwortet werden. Neue Fragen nimmt die BGZ dort ebenfalls weiterhin entgegen. Künftig erweitert die BGZ die Internetplattform nach und nach um neue Themenschwerpunkte, zu denen Informationen bereit­stehen und ein Austausch angeboten wird.

Das digitale Forum soll die – wegen der Corona-Pandemie zurzeit ausgesetzten – Vor-Ort-Veranstaltungen des „Forum Zwischenlagerung“ nicht ersetzen, sondern dauerhaft ergänzen.

Für den persönlichen Dialog an ihren Zwischenlagerstandorten ist die BGZ zudem mit Mitarbeiter*innen in allen Regionen Deutschlands gut aufgestellt. Informatio­nen und Kontaktmöglichkeiten finden Interessierte im Internet unter zwischenlager.info.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/04/2021-04-23-PM-Digitales-Forum-Zwischenlagerung-als-Dialogplattform-eroeffnet.jpg 1315 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-04-23 17:12:222025-04-25 12:30:12Digitales „Forum Zwischenlagerung“ als Dialogplattform eröffnet

Dokumente von Anhörungen jetzt online

21. April 2021/in LOK, Startseite
BGZ veröffentlicht an dieser Stelle das Protokoll einer Anhörung aus dem Niedersächsischen Landtag zum Logistikzentrum sowie die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag.

Am 18.01.2021 hat die BGZ im Ausschusses für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz des niedersächsischen Landtags zum Vorhaben Logistikzentrum Konrad unterrichtet und ihre Planungen erläutert. Das Protokoll der Sitzung finden Sie hier.

Am 16.04.2021 hat sich die Bundesregierung zum geplanten Logistikzentrum Konrad am Standort des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen (Nordrhein-Westfalen) geäußert. In ihrer Antwort (Bundestags-Drucksache 19/27858) auf eine Kleine Anfrage (Bundestags-Drucksache 19/27475) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schreibt sie, dass das Logistikzentrum eine zentrale Rolle in der Entsorgungskonzeption des Bundes für schwach- und mittelradioaktive Abfälle einnehme. Die Antwort der Bundesregierung finden Sie hier.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2020/10/bgz_header_1500x430px_LOK.jpg 430 1500 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-04-21 10:17:302025-04-25 12:31:41Dokumente von Anhörungen jetzt online
Campus Jülich der FH Aachen. Foto: FH Aachen/Thilo VogelFH Aachen/Thilo Vogel

Kompetenzerhalt für die Entsorgung radioaktiver Abfälle: Hochschulkooperation zwischen FH Aachen und BGZ

14. April 2021/in Aktuelles, Pressemitteilung, Startseite

ESSEN/JÜLICH – Mit einer Kooperation im Rahmen des Masterstudien­gangs Nuclear Applications machen sich die FH Aachen und die BGZ gemeinsam für den Kompetenzerhalt in der kerntechnischen Entsor­gung stark. Das Vertiefungsfeld Nuclear Waste Management bietet Masterstudierenden die Möglichkeit, sich auf diesem Gebiet zu spezi­alisieren.

„Auch nach dem Abschalten der letzten deutschen Atomkraftwerke muss eine auf nukleare Sicherheit ausgerichtete Kompetenz- und Nachwuchsentwicklung erhal­ten werden.“ Diese Feststellung des Bundesumweltministeriums aus seinem kürz­lich vorgestellten Positionspapier zur Vollendung des Atomausstiegs füllen die FH Aachen und die BGZ jetzt mit Leben. Im April beginnen die Lehrveranstaltungen im gemeinsam konzipierten Vertiefungsfeld Nuclear Waste Management des Masterstudiengangs Nuclear Applications. Dieser wurde bereits mehrfach als ei­nes der weltweit besten Studienangebote auf diesem Gebiet ausgezeichnet.

Fünfzehn Masterstudierenden mit technischem oder naturwissenschaftlichem Hintergrund bietet das Vertiefungsfeld die Möglichkeit, sich mit ihrem Masterab­schluss auf den sicheren Betrieb von Zwischen- und Endlagern für radioaktive Ab­fälle zu spezialisieren. Die überwiegend englischsprachigen Lehrveranstaltungen gliedern sich in vier Module: Grundlagen der Entsorgung radioaktiver Abfälle, Ab­fallprodukte und Abfallgebinde, Werkstoffkunde sowie Entsorgungsstrategien in Deutschland.

Angeboten werden die Lehrveranstaltungen auf dem Campus der FH Aachen in Jülich, pandemiebedingt jedoch zunächst als Onlineformat. National und interna­tional erfahrene Expert*innen der BGZ geben ihr Know-how in Vorlesungen und Seminaren an die Studierenden weiter. Mit dem Masterabschluss im Vertiefungs­feld sind die Absolvent*innen in der Lage, Technik und Abläufe in der Zwischen- und Endlagerung radioaktiver Abfälle zu bewerten. Sie analysieren und konzipie­ren Prozesse wie beispielsweise zum Alterungsmanagement. Zudem vermittelt das Vertiefungsfeld Kenntnisse der internationalen wie nationalen Rechtsnormen, was unter anderem für die zu führenden Genehmigungsverfahren relevant ist.

„Die akademische Ausbildung in Deutschland konzentriert sich heute überwie­gend auf Wissenschaft und Technologie zur Kraftwerksstilllegung oder zur Ent­sorgung der Abfälle und ist meist wissensbasiert“, erklärt Ingrid Gosens, Bereichs­leiterin Personal bei der BGZ. „Mit dem praxisorientierten Vertiefungsfeld verfol­gen wir einen weiter gefassten Ansatz, der neben dem Wissen um die Technik auch Prozessabläufe und die beteiligten Menschen mit ihrem Know-how einbe­zieht“, so die Personalchefin weiter. „Dabei trainieren wir auch Metakompetenzen, die später für die Wahrnehmung von Führungspositionen erforderlich sind.“

Durch ihr Engagement für qualifizierten Nachwuchs sichert die BGZ mit ihren heute rund 450 Beschäftigten bereits frühzeitig den Kompetenzerhalt für die Zu­kunft. Spezialisierten Fachkräften für den Betrieb von Zwischen- und Endlagern für radioaktive Abfälle bieten sich dabei spannende berufliche Perspektiven bis in die zweite Hälfte des 21. Jahrhunderts.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/04/Hochschulkooperation-zwischen-FH-Aachen-und-BGZ-scaled.jpg 1178 2560 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-04-14 14:48:152021-04-14 14:48:15Kompetenzerhalt für die Entsorgung radioaktiver Abfälle: Hochschulkooperation zwischen FH Aachen und BGZ
Behälter im Abfall-Zwischenlager Unterweser 2BGZ/C. Mick

Zwischenlager Unterweser: BGZ stellt Auffälligkeit bei Eingangskontrolle fest

7. April 2021/in Aktuelles, Startseite

Fachleute der BGZ haben während der Annahme eines Gussbehälters in das Abfall-Zwischenlager Unterweser 2 (AZU 2) eine Kontamination auf dessen Behälteroberfläche festgestellt. Daraufhin wurde die Einlagerung des Behälters mit schwach- und mittelradioaktiven Abfällen unverzüglich unterbrochen.

Expert*innen des BGZ-Strahlenschutzes konnten die Kontamination erfolgreich beseitigen. Die anschließend durchgeführte Kontrollmessung ergab die Einhaltung aller Grenzwerte. Die BGZ-Mitarbeiter*innen brachten daraufhin den Behälter auf den vorgesehenen Stellplatz. Eine Gefährdung für Menschen oder Umwelt bestand zu keinem Zeitpunkt.

Die BGZ hat das niedersächsische Umweltministerium als zuständige Aufsichtsbehörde über den Vorfall informiert. Eine Meldepflicht gemäß der atomrechtlichen Meldeverordnung (AtSMV) liegt nicht vor.

Insgesamt bestätigt der Fall die Wirksamkeit der Eingangsmessungen und weiterer Kontrollen bei der Annahme von Behältern in Zwischenlagern der BGZ.

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/04/BGZ-Abfall-Zwischenlager-Unterweser-2.jpg 1333 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-04-07 15:22:072021-04-07 15:22:07Zwischenlager Unterweser: BGZ stellt Auffälligkeit bei Eingangskontrolle fest

BGZ legt nach: Mehr Informationen zum Logistikzentrum

31. März 2021/in LOK, Pressemitteilung, Startseite
WÜRGASSEN – Die BGZ wird in den kommenden Wochen ihre Öffentlichkeitsarbeit zum geplanten Bauvorhaben in Würgassen intensivieren. Schwerpunkt bilden dabei Erklärfilme, die die Notwendigkeit des Logistikzentrums (LoK) und die geplanten Abläufe erläutern.

Der erste Film der Reihe wurde am heutigen Mittwoch vom Generalbevollmächtigten für das LoK, Christian Möbius, und Bereichsleiter
Dr. Heinz-Walter Drotleff vorgestellt. In der knapp dreiminütigen Animation wird erklärt, wie das Logistikzentrum dabei hilft, die Anlieferung von bereits fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen an das Endlager Konrad zu optimieren und zu beschleunigen.

„Dieser Film soll Auftakt werden für eine Informationsreihe rund um das Logistikzentrum. Uns ist bewusst geworden, dass wir beim Erklären von Notwendigkeit und Abläufen noch besser werden müssen“, sagte Möbius. Neben mehreren Filmen, die in den kommenden Wochen veröffentlicht werden sollen, ist auch die Website des Logistikzentrums überarbeitet und damit deutlich übersichtlicher und informativer geworden.

Möbius kündigte an, mit dem Ende der Corona-Pandemie auch die direkten Begegnungen mit den Menschen in der Region ausbauen zu wollen. Dazu sollen zu Beginn des Sommers ein BGZ-Infobüro in Beverungen eröffnet sowie kleinere Gesprächsrunden in den Orten der Region angeboten werden. Selbstverständlich werden diese Veranstaltungen unter strikter Einhaltung der Corona-Bestimmungen erfolgen.

Link zur neuen Website: https://bgz.de/logistikzentrum-konrad/

Link zum Erklärfilm: https://youtu.be/PEbw1BMBVdc

Hintergrund: Die BGZ hat nach einer Untersuchung von 28 potenziellen Flächen entschieden, ein Logistikzentrum für das Endlager Konrad auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen zu errichten. In dem Logistikzentrum sollen Behälter mit fertig verpackten, schwach- und mittelradioaktiven Abfällen aus dezentralen Zwischenlagern für den Transport in das Endlager Konrad passgenau zusammengestellt werden. Damit wird eine zügige Einlagerung in das Endlager sichergestellt.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/03/Screenshot-Website-und-Film.png 912 1112 Hendrik Kranert-Rydzy https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Hendrik Kranert-Rydzy2021-03-31 13:58:402025-04-25 16:58:45BGZ legt nach: Mehr Informationen zum Logistikzentrum

Digitales „Forum Zwischenlagerung“ startet am 23. April

29. März 2021/in Pressemitteilung, Startseite
ESSEN/BERLIN – Die BGZ setzt die Veranstaltungsreihe „Forum Zwischenlagerung“ in einem neuen Rahmen fort. Diese soll weiterhin dem Austausch über die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle dienen.

Wie bereits angekündigt startet die BGZ die Veranstaltungsreihe „Forum Zwischenlagerung“ als digitales Format, um auch in Zeiten der Pandemie einen überregionalen Dialog zu ermöglichen. Am Freitag, dem 23. April 2021 um 15:00 Uhr, sind alle Interessierten zu dem Live-Format auf bgz.de eingeladen. An diesem Tag startet die Veranstaltungsreihe mit dem Themenschwerpunkt Rückführung radioaktiver Abfälle aus der Wiederaufarbeitung deutscher Brennelemente. Diese sollen in den BGZ-Zwischenlagern Isar, Brokdorf und Philippsburg aufbewahrt werden. Die Rückführung nach Biblis ist Ende letzten Jahres bereits erfolgt.

Josef Klaus, Bürgermeister der Gemeinde Niederaichbach (Zwischenlagerstandort Isar) und Dr. Michael Hoffmann (BGZ, Bereichsleiter Betrieb) eröffnen die Diskussion mit kurzen Vorträgen zum Thema und werden dann untereinander ihre Standpunkte austauschen sowie sich mit Fragen der Teilnehmer*innen auseinandersetzen.

Zeitgleich geht die neue Internetseite des „Forum Zwischenlagerung“ online, auf der Expert*innen der BGZ auch nach dem Ende des Livestreams für Fragen zur Rückführung der Wiederaufarbeitungsabfälle zur Verfügung stehen. In Zukunft schaltet die BGZ auf dieser Internetseite regelmäßig weitere Themenschwerpunkte online, in denen Fragen rund um die Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle diskutiert werden können. Als Neuerung im Vergleich zu den bisherigen Präsenzveranstaltungen des „Forum Zwischenlagerung“ greift die BGZ hier auch Themen zur Entsorgung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen auf, die für eine Abgabe an das Endlager Konrad vorgesehen sind.

Fragen zum ersten Themenschwerpunkt – der Rückführung radioaktiver Wiederaufarbeitungsabfälle an die Standorte Biblis, Philippsburg, Brokdorf und Isar – können Interessierte der BGZ schon jetzt per Mail stellen (info@bgz.de). Die Fragen werden am 23. April im Livestream bzw. später im eingerichteten Onlineforum beantwortet.

Hintergrund: Das „Forum Zwischenlagerung“ wurde erstmals im Juni 2018 vom damaligen Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE) – heute BASE – veranstaltet. Ziel der Reihe ist es, einen Dialog zwischen Behörden, Betreibern, Sachverständigen und der interessierten Öffentlichkeit zu organisieren. Eine zweite Veranstaltung fand bereits im November 2018 statt. Auf dem dritten Treffen im September 2019 übergab das BASE das Format in die Hände der bundeseigenen BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung.

https://bgz.de/wp-content/uploads/2018/11/Grafik-Dialog.jpg 1000 1000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-03-29 12:44:472025-04-25 16:59:26Digitales „Forum Zwischenlagerung“ startet am 23. April
Rüdiger Kausch, Mitarbeiter im BGZ Zwischenlager NeckarwestheimBGZ/C. Mick

Perspektive BGZ: Mitarbeiterinterview zur Arbeit im Zwischenlager Neckarwestheim

25. März 2021/in Pressemitteilung, Startseite
NECKARWESTHEIM/PHILIPPSBURG – Vor zehn Jahren gingen die beiden älteren Reaktoren in Neckarwestheim und Philippsburg vom Netz. Heute lagern die radioaktiven Abfälle an beiden Standorten in Zwischenlagern. BGZ-Mitarbeiter Rüdiger Kausch wurde zu seiner Arbeit im einzigen unterirdischen Zwischenlager in Deutschland interviewt.

Die Abschaltung der beiden Reaktoren folgte unmittelbar auf die Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima, welche dieses Jahr ebenfalls ihren zehnten Jahrestag zählt. Die ausgedienten Brennelemente werden seitdem vor Ort in den Zwischenlagern aufbewahrt. Bis zu deren Abgabe an das Endlager für hochradioaktive Abfälle werden sie dort verbleiben. Das Endlager soll um das Jahr 2050 in Betrieb gehen.

Bis dahin gewährleistet die BGZ als Gesellschaft des Bundes den zuverlässigen Betrieb zahlreicher Zwischenlager in ganz Deutschland, so auch in Neckarwestheim sowie Philippsburg, und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Atomausstiegs. Wie genau die tägliche Arbeit in einem solchen Zwischenlager aussieht, welche Besonderheiten der Beruf der Strahlenschutzfachkraft mit sich bringt und warum das Zwischenlager in Neckarwestheim besonders ist, erklärt BGZ-Mitarbeiter Rüdiger Kausch im Interview.

Zum Interview mit Rüdiger Kausch

 

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/03/2021-03-25-PM-Perspektive-BGZ-Mitarbeiterinterview-zur-Arbeit-im-Zwischenlager-Neckarwestheim.jpg 1500 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-03-25 15:20:282025-04-25 17:00:16Perspektive BGZ: Mitarbeiterinterview zur Arbeit im Zwischenlager Neckarwestheim
Zwischenlager Gorleben

Zwischenlager Gorleben: Stromversorgung während Ausfall des öffentlichen Netzes gewährleistet

8. März 2021/in Aktuelles, Meldepflichtige Ereignisse, Startseite

Ein Ausfall der elektrischen Versorgung in der Standortregion Gorleben hat die sichere Zwischenlagerung der radioaktiven Abfälle auf dem Werksgelände der BGZ am vergangenen Sonntag (07.03.2021) nicht beeinträchtigt. Wie vorgesehen übernahm ein Ersatzstromgenerator die Versorgung des gesamten Werksgeländes und aller technischer Einrichtungen, während die Stromversorgung durch den regionalen Verteilnetzbetreiber rund eine Stunde lang ausgefallen war.

Siehe auch: Pressemitteilung des Niedersächsichen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz vom 08.03.2021

https://bgz.de/wp-content/uploads/2018/04/Luftbild-Gorleben.jpg 1066 1600 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-03-08 17:15:082024-07-05 12:56:24Zwischenlager Gorleben: Stromversorgung während Ausfall des öffentlichen Netzes gewährleistet
Das Abfall-Zwischenlager Biblis 2 für schwach- und mittelradioaktive Abfälle© Christopher Mick

Standort Biblis: Kraftwerksbetreiberin meldet Abweichung bei Behältern für schwach- und mittelradioaktive Abfälle

18. Februar 2021/in Meldepflichtige Ereignisse, Startseite

Am 17.02.2021 hat die RWE Nuclear GmbH, Betreiberin des Kraftwerks Biblis, das Hessische Umweltministerium als zuständige Aufsichtsbehörde über eine Abweichung bei mit Beton verfüllten Behältern für schwach- und mittelradioaktive Abfälle informiert. Sieben der betroffenen Behälter, die sich weiterhin im Besitz der RWE Nuclear befinden, sind derzeit in das Abfall-Zwischenlager Biblis 2 der BGZ eingestellt.

Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vom 17.02.2021

Pressemitteilung der RWE Nuclear GmbH vom 17.02.2021

https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/02/Abfall-Zwischenlager-Biblis-2.jpg 1340 2000 Tabea Reckelkamm https://bgz.de/wp-content/uploads/2021/10/RZ_BGZ_Logo_RGB_4.svg Tabea Reckelkamm2021-02-18 11:04:042024-07-05 12:57:26Standort Biblis: Kraftwerksbetreiberin meldet Abweichung bei Behältern für schwach- und mittelradioaktive Abfälle
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News / Pressemitteilungen

  • Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle: BGZ weitet Forschung an bestrahlten Brennstäben aus 3. September 2026
  • Erfolgreiche Notfallübung: BGZ und Feuerwehr trainieren im Abfall-Zwischenlager 1. September 2026
  • Schutz- und Sicherheitskraft mit Auszeichnung: BGZ-Mitarbeiter Kai von Oesen in Köln geehrt 12. August 2026
  • Staatssekretär des baden-württembergischen Umweltministeriums und Bürgermeister besuchen Zwischenlager Neckarwestheim 7. August 2026
  • Zwei Sportsfreunde mit einer Passion: Bouldern in der Bundesliga 5. August 2026
  • Broschüre: Verlängerte Zwischenlagerung kurz und knapp 14. Juli 2026
  • Arbeitskreis Wesermarsch besichtigt BGZ-Zwischenlager 13. Juli 2026
  • BGZ stellt Antrag für die verlängerte Zwischenlagerung in Gorleben 29. Juni 2026
  • Rückführung radioaktiver Abfälle aus dem Ausland abgeschlossen 25. Juni 2026
  • BGZ beantragt Aufbewahrungsgenehmigung für weitere 20 Jahre 22. Juni 2026

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